Kategorie: Allgemein

  • Die Apotheke zum Meierhof ist in neuen Händen

    Die Apotheke zum Meierhof ist in neuen Händen

    Mit Freude, aber auch etwas Wehmut gaben Kistler und Graf bekannt, dass sie die Geschäfte der Apotheke zum Meierhof per 1. April in neue Hände übergeben. Ende März luden sie zu einem Abschieds- und Willkommens-Apéro in die Zweifel Weinbeiz – auch, um ihre Nachfolgerin vorzustellen: Hulda Brem übernimmt künftig die Apotheke zum Meierhof.

    Kistler und Graf blicken mit Dankbarkeit auf ihre Zeit in Höngg zurück. Die Menschen im Quartier seien ihnen über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Umso mehr freut es sie, mit Brem eine kompetente Nachfolgerin gefunden zu haben, an die sie nun Mörser und Pistill übergeben.

    Die ausgebildete Pharmazeutin hat an der ETH studiert und ist in Höngg keine Unbekannte: Bereits von 2018 bis 2022 war sie als Geschäftsleiterin in der Apotheke zum Meierhof tätig. Nach weiteren beruflichen Stationen im Ausland und einer Familienpause kehrte sie im Sommer 2025 zurück.

    Lokal verankert

    Die Apotheke am Meierhofplatz, die inhabergeführt und der Gruppierung «Rotpunkt Apotheken» angeschlossen ist, blickt auf eine lange lokale Geschichte zurück. Sie eröffnete 1962 unter der Leitung von Karl Vogel im Gebäudekomplex «Rebstock», der 1962 fertiggestellt wurde.

    Zehn Jahre später übernahm sein Sohn Urs das Geschäft, bevor es 2003 an Rolf Graf und Verena Kistler überging. Gemeinsam führen sie weiterhin die Apotheke am Kreuzplatz.

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    Apotheke in neuem Glanz

  • «Zürich lernt»: Auf in die nächste Runde

    «Zürich lernt»: Auf in die nächste Runde

    Vom 14. bis zum 20. September wird wieder in der ganzen Stadt Zürich das Wissens- und Lernfestival «Zürich lernt» stattfinden. Dann werden wieder die unterschiedlichsten Lektionen angeboten – von einer Einführung ins Acrylmalen über Traumdeutungsseminare bis hin zu Zumbalektionen. Teilnehmen können alle – gratis und unverbindlich.

    Das Lernfestival ist eine Erfolgsgeschichte: Entstanden im Jahr 2017 als kleines Pilotprojekt im Gemeinschaftszentrum Hirslanden, hat es sich in den vergangenen Jahren zu einem Grossanlass gemausert: Bei der letztjährigen Ausführung wurden an 28 verschiedenen Orten in allen Quartieren der Stadt insgesamt mehr als 280 Gratislektionen angeboten, die von über 2600 Teilnehmenden gebucht wurden.

    Finanzierung gesichert, Wissen gefragt

    Finanziell sah die Situation Ende des vergangenen Jahres allerdings weniger rosig aus: Weil 25 000 Franken zur Weiterfinanzierung fehlten, musste noch Ende Oktober befürchtet werden, dass das Festival 2026 ausfallen muss. Doch dank zahlreicher kleiner und grösserer Spenden ist die Finanzierung auch für dieses Jahr gesichert. Nun fehlen nur noch diejenigen, die «Zürich lernt 2026» mit ihrem Engagement und Know-How mit Inhalten füllen.

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    «Zürich lernt» ist gerettet

    Und hier sind alle gefragt, die bereit sind, ihr Können mit anderen zu teilen. Wer also ein verborgenes Talent im Tortenbacken hat, anderen gerne die besten Zaubertricks weitergeben möchte, hilfreiche Tipps im Umgang mit den Wechseljahren geben kann oder weitere Fähigkeiten besitzt, von denen andere profitieren könnten, ist nun eingeladen, sich zu melden.

    Mitmachen ist denkbar einfach: Auf der Webseite des Vereins «Zürich lernt» existiert ein Formular, mit dem man sich anmelden kann. Oder direkt bei Simone Caseri, die in Höngg für die Koordination der Lektionen verantwortlich ist.

    Zürich lernt

    14.–20. September
    Anmeldung bei simone@caseri.ch oder 079 236 92 82.
    Weitere Informationen:
    zuerich-lernt.ch

  • «Faszination Playmobil»: Von Wipkingen nach Luzern

    «Faszination Playmobil»: Von Wipkingen nach Luzern

    Zwei Container voll – so gross ist die Leidenschaft. Als Jens Mackensen dem «Höngger» im vergangenen Jahr von der Playmobil-Sammlung seiner Frau Helen erzählte, klang das faszinierend. Tatsächlich verbirgt sich dahinter eine beeindruckende Welt aus Ritterburgen, Zirkusarenen, Eisenbahnen und dem legendären Piratenschiff.

    Was in Wipkingen begann und im Wartsaal erste Besucher begeisterte, wächst nun weiter: An der Luga in Luzern erschafft das Paar auf 300 Quadratmetern ganze Erlebnislandschaften. Die Luga bietet dafür die perfekte Bühne. Als grösste Frühlingsmesse der Zentralschweiz vereint sie rund 450 Aussteller, Sonderschauen und bewährte Publikumsmagnete.

    Viel Abwechslung

    «Wir verbinden Bewährtes mit neuen Ideen», sagt Messeleiterin Linda Gabriel laut einer Medienmitteilung. «Genau dieser Mix macht die Luga Jahr für Jahr zu einem besonderen Erlebnis und Treffpunkt für die Zentralschweiz.»

    Luga – Raum für persönliche Begegnungen

    Auch sonst ist für Abwechslung gesorgt: von der virtuellen Gondelfahrt auf die Melchsee-Frutt über den Bikeparcours für Kinder bis zur gemütlichen Büsli-Bar. Die Sonderschau «Friedensförderung der Schweizer Armee» gewährt zudem eindrückliche Einblicke in internationale Einsätze.


    Beim Wartsaal in Wipkingen wird schon kräftig für die Ausstellung an der Luga geworben. (Foto: pen)

    Mitten in diesem bunten Treiben setzen Helen und Jens Mackensen einen verspielten Akzent und bauen ihre Leidenschaft weiter aus: Mit dem Verein «Helens Playmobil Traum» gründeten sie eine Plattform für alle, die ihre Begeisterung für Playmobil teilen.

    Die Luga

    24. April – 3. Mai 2026
    Messe Luzern
    Weitere Informationen:
    luga.ch

  • Visionen einer anderen Landwirtschaft: Auf dem Beckihof in Höngg

    Visionen einer anderen Landwirtschaft: Auf dem Beckihof in Höngg

    Den Beckihof kennen wahrscheinlich nur die wenigsten in Höngg, denn er ist gut versteckt: Am schmalen Weg, der vom Schulhaus Rütihof hinunter zum Frankental führt, liegt das kleine Haus mit dem 5000 Quadratmeter grossen Landwirtschaftsland. Rund 100 Jahre lang war der Hof im Besitz der Familie Schwarzenbach, später Gnägi, die hier bis in die 80er-Jahre Landwirtschaft betrieb.

    Im Jahr 2022 verkauften es die Nachkommen der Familie, doch da es sich nach wie vor um Landwirtschaftsland handelte, konnte es nur von Personen erworben werden, die eine entsprechende Ausbildung absolviert hatten. Ein Glück für Anina Gmür und Andreas Tröndle: Gmür war neben ihrer Tätigkeit als Filmemacherin und Kamerafrau auch Landwirtin und auf der Suche nach einem Hof. Sie wollte ihre Vision eines städtischen Permakultur-Pilotprojekts verwirklichen.

    Ein Tanz mit der Natur

    Mit ihrer Idee vermochten die beiden die Verantwortlichen zu überzeugen – das Projekt Beckihof konnte starten. Hier begegnen sich die beiden Leidenschaften von Gmür und Tröndle: die nachhaltige Landwirtschaft und der «5Rhythmen»-Tanz, eine freie, meditative Tanzpraxis, die Bewegung, Musik und Selbsterfahrung verbindet. Das sind zwei Dinge, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich und weit voneinander entfernt wirken.

    Und doch, so erklären beide, sind sie näher beieinander, als man annehmen könnte: Denn Permakultur, so erklärte es bereits Bill Mollison, der Begründer dieser Landwirtschaftsform, ist wie Tanzen mit der Natur: «Permaculture is dancing with nature, and nature leads the dance.»


    Andreas Tröndle verbindet Permakultur und Tanz. (Foto: Anina Gmür)

    Beobachten und kopieren

    Konkret gehe es bei der Permakultur darum, die Natur zu beobachten und von natürlichen Ökosystemen zu lernen, so Gmür. Vor dem Pflanzen werden daher der Boden, die Wasserflüsse, die vorhandenen Pflanzen und das Mikroklima studiert. Der Anbau erfolgt in mehrschichtigen Pflanzensystemen, die ähnlich wie der Wald aufgebaut sind: Kräuter, Gemüse, Beerensträucher und Obstbäume wachsen nicht getrennt, sondern ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.


    Anina Gmür in ihrem Element. (Foto: Giovanni Baroni/Pachamama Festival)

    Solche Ökosysteme im Kleinformat sind, anders als Monokulturen, nachhaltig und auch in der Lage, schwierige Wetterverhältnisse wie Starkregen oder Trockenperioden zu überstehen – und haben als Systeme damit dauerhaften Bestand. Was Gmür erntet, verwertet sie bis anhin noch selber oder verkauft die Produkte an Anlässen.

    In Zukunft kann sie sich jedoch auch vorstellen, diese vor Ort zu verkaufen – oder im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft gemeinsam mit anderen Interessierten anzubauen und in Form von Abos abzugeben.

    Idee soll überschwappen

    Ihre Herangehensweise beschränke sich jedoch, so Gmür, keineswegs nur auf die Landwirtschaft, sondern lasse sich auf viele weitere Lebensbereiche ausweiten. So haben Gmür und Tröndle etwa das alte Bauernhaus im Sinne der Permakultur saniert und nachhaltige Baumaterialien verwendet, mit einer Regenwasserversorgung und einer nachhaltigen Heizung ausgestattet.

    Und ganz generell ist es dem Paar ein Anliegen, eine Vision davon aufzubauen, wie ein Leben in Einklang mit der Natur in unserer Gesellschaft aussehen könnte. Das, so erklärt sie, «ist auch im Kleinsten möglich, auf dem Balkon, auf freien Flächen, Dächern in der Stadt oder in Gemeinschaftsgärten.»

    Genau aus diesem Grund haben sie sich für das Projekt auch ein Haus in der Stadt ausgesucht: «Auf dem Land gibt es schon viele Permakulturprojekte. In der Stadt aber sind diese noch nicht so geläufig. Dabei ist hier das Potenzial besonders gross. Und wer weiss, vielleicht schwappt von unseren Ideen auch etwas in die Nachbarschaft über?»

    Um über ihre Ansätze zu informieren, bietet Gmür deshalb verschiedene Weiterbildungen an: So kann man hier etwa einen Einführungskurs in die urbane Permakultur besuchen oder eine zweijährige Ausbildung in «Permakultur Design» absolvieren. Neben den theoretischen Inputs finden vor Ort auch gleich praktische Arbeitseinsätze statt, etwa der Bau einer Trockensteinmauer.

    Musik hält alles zusammen

    Just bei einem dieser Arbeitseinsätze wurde jüngst auch die Verbindung zwischen Tröndles musikalischer Passion und Gmürs Landwirtschaftsvision spürbar: Er begleitete die eher anstrengende Tätigkeit des Mauerbaus musikalisch – und damit wurde aus der Arbeit eine freudvolle Beschäftigung. «Das ist eine der grossen Qualitäten von Andreas», erklärt Gmür.

    «Er kann mit der Musik und dem Tanz Räume für Hunderte von Menschen öffnen, sie zusammenführen.» Das sei auch der Grund, weshalb die beiden sich so gut ergänzten: «Ich bin die praktische, die sieht, was notwendig ist und das umsetzt, er gibt dem Ganzen mit seiner Musik und dem Tanz eine spielerische und bewegte Energie.»

    Regelmässig finden deshalb auf dem Hof Tanzanlässe statt, immer mit Kopfhörern. So hat jeder Teilnehmende für sich sein eigenes intensives musikalisches Erlebnis, die Umgebung wird dadurch jedoch nicht gestört. «Tanzen», so erklärt der diplomierte Theologe Tröndle, der früher als Jugendseelsorger tätig war, «bedeutet für mich, mit der Natur und dem eigenen Körper in Verbindung zu gehen.»

    Das habe etwas sehr Spirituelles. Genauso wie eine Landwirtschaft, die sich im Einklang mit der Natur befindet.

  • Ein Ferientag auf dem QuarTierhof in Höngg

    Ein Ferientag auf dem QuarTierhof in Höngg

    Bereits zum zweiten Mal gestalten der QuarTierhof Höngg und das GZ Höngg gemeinsam einen Ferientag. Spielerisch und direkt vor Ort lernen die Kinder viel Neues über die tierischen Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Hof.

    Ein kleines Tier, das bei den vielen blühenden Bäumen, Büschen und Blumen besonders viel zu tun hat, steht an diesem Tag jedoch im Zentrum: die Biene. Als weiteres Highlight wird gemeinsam gekocht und gebastelt.

    Zur Anmeldung

    Der Anlass findet am Freitag, 24. April, und bei jeder Witterung statt. In den Kosten von Fr 50.00 (mit KulturLegi Fr 25.00) sind Verpflegung und Material inbegriffen. Für  Kinder ab 8 Jahren. Anmeldung per E-Mail an seraina.vetsch@quartierhof-hoengg.ch

  • Jetzt kann der Standort für den Recyclinghof ausgewählt werden

    Jetzt kann der Standort für den Recyclinghof ausgewählt werden

    Vielleicht war die Welt zu Zeiten der Entsorgungscoupons ja doch noch ein bisschen einfacher: Dann wusste man nämlich noch ziemlich genau wohin mit dem Sperrmüll. Seit Stadträtin Simone Brander diese Coupons jedoch abgeschafft hat, ist die Sache ein wenig komplizierter.

    Neu kann die Quartierbevölkerung einmal monatlich vom Angebot eines mobilen Recyclinghofs profitieren, der direkt ins Quartier kommt. In Höngg ist dafür einerseits die Tramschlaufe an der Winzerstrasse vorgesehen, wo bis anhin das Cargotram Halt machte – und der Pausenplatz des Schulhauses Lachenzelg.

    Komplexe Lage in Wipkingen

    Für Wipkingen ist die Lage komplex: Eigentlich ist als Standort das Schulhaus Waidhalde vorgesehen. Weil es aber noch eine Weile dauert, bis diese mobilen Recyclinghöfe richtig in Betrieb sind, wurde die Zeit bis dahin mit mehreren Recyclingaktionen überbrückt – aber nicht bei der Waidhalde, sondern auf dem Röschibachplatz (wir berichteten). Der Zulauf war gross, die Stimmung ausgelassen, die Anwohnerschaft zufrieden und vollbepackt mit Matratzen, Schränkchen und alten Koffern.

    Doch die Waidhalde als künftiger Entsorgungsstandort kommt nicht gut an. Denn die Krux ist – die Entsorgung ist nur mit dem öV oder zu Fuss möglich. Mit dem Auto anfahren und das Sperrgut abladen ist nicht erlaubt. Und deswegen ist der Waidhalde-Standort als einer der höchsten Punkte im Quartier aus Sicht vieler suboptimal gewählt.

    Wer die Wahl hat, hat die Qual

    Der Unwille der Bevölkerung und insbesondere des Quartiervereins Wipkingen ist indes auch der städtischen Verwaltung nicht entgangen. Und deswegen, so teilt Beni Weder, der Präsident des Quartiervereins mit, habe das ERZ nun vier Alternativvorschläge zum Schulhaus Waidhalde erarbeitet.

    Der Quartierverein seinerseits hat dazu eine Umfrage gestartet, die online auf der Website des Vereins durchgeführt wird. Mittlerweile hätten sich, so Weder, bereits über 150 Menschen an der Umfrage beteiligt.

    Gewählt werden kann zwischen zwei verschiedenen Varianten beim Schulhaus Letten sowie einem Standort beim Schulhaus Nordstrasse – und auf dem Röschibachplatz. Auch der gewünschte Tag und die Startzeit kann angegeben werden. Welcher Standort bis anhin von den Teilnehmenden favorisiert wird, ist der Redaktion nicht bekannt.

    Die Umfrage läuft noch bis am Freitag 17. April 2026. Die Resultate werden anschliessend auf der Website des Quartiervereins publiziert und dem ERZ mitgeteilt. 

  • Der Quartierverein Wipkingen macht ernst: Deutliche Absage an die Stadt

    Der Quartierverein Wipkingen macht ernst: Deutliche Absage an die Stadt

    Die 166. Generalversammlung des Quartiervereins Wipkingen (QW) hat am 10. April die von der Stadt Zürich vorgelegte Subventionsvereinbarung mit 64 Stimmen bei zwei Enthaltungen zurückgewiesen. Damit sei ein klares Zeichen gesetzt worden, wie es auf der Website des QW heisst. Die Mitglieder folgten geschlossen dem Antrag des Vorstands.

    Die neue Subventionsvereinbarung der Stadt sorgt seit Wochen für Schlagzeilen. Bislang honorierte die Stadt die freiwillige Quartierarbeit «unkompliziert», so der QW, mit jährlichen Beiträgen von insgesamt rund 12’745 Franken. Dies entspricht etwa 18 Prozent des Budgets des Wipkinger Vereins. Mit der neuen, nicht verhandelbaren Vereinbarung ab 2026 wolle die Stadt jedoch weitreichende Bedingungen stellen, heisst es weiter.

    Einschränkung der Autonomie

    Der Vorstand des QW sieht im neuen Vertragswerk eine massive Einschränkung der Vereinsautonomie. Die Vereinbarung würde unter anderem Vorschriften zur Organisation, zur Rechnungsführung sowie Verpflichtungen zu Stillschweigen und Sperrfristen für Vorstandsmitglieder umfassen. Zudem werde eine externe Revision verlangt, die laut QW gesetzlich nur für grössere Unternehmen vorgeschrieben ist.

    «Für den Vorstand schränkt diese Vereinbarung die Unabhängigkeit massiv ein und auferlegt ihm einen unnötigen administrativen Aufwand», sagt QW-Präsident Beni Weder. Er erinnerte an der Generalversammlung an die lange Geschichte des QW, der seit 1859 existiert, politisch neutral agiert und sich massgeblich durch Mitgliederbeiträge, Spenden und eigene Aktivitäten finanziert.

    Unabhängigkeit ist wichtiger

    Mit dem deutlichen Abstimmungsergebnis von 64 Ja-Stimmen zur Ablehnung machten die Mitglieder laut QW unmissverständlich klar, dass ihnen die Unabhängigkeit von der Stadtverwaltung wichtiger ist als städtische Zuschüsse.

    Wie diversen Medienberichten zu entnehmen ist, ist der Widerstand aus Wipkingen gegen die Subventionsvereinbarung nicht der einzige: Auch der Quartierverein Altstetten lehnte die Vereinbarung mit einer überwältigenden Mehrheit von 98 Prozent der Stimmen ab. Etwas knapper fiel das Resultat beim Quartierverein Wiedikon aus, wo sich 54 Prozent dagegen aussprachen.

    Neue Vorstandsmitglieder dank Statutenänderung

    An der 166. Generalversammlung wurden zudem neue Vorstandsmitglieder gewählt: Marc Bürgi (Kultur), Raffaela Hartmann (Kommunikation), Sebastian Kernbach (Kultur) und Martin Landolt (Kommunikation/Web) gehören neu dem Gremium an. Möglich wurde dies durch eine Statutenänderung: Die maximale Anzahl der Vorstandsmitglieder wurde von 14 auf 16 erhöht, um den neuen Kräften Platz zu bieten.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • Sächsilüüte 2026: Zunft Höngg an fünfter Stelle

    Sächsilüüte 2026: Zunft Höngg an fünfter Stelle

    Das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs hat das Programm des diesjährigen Zürcher Frühlingsfests angekündigt: Start am Freitagnachmittag auf dem Lindenhof mit Präsentation und Programm des Kantons Graubünden, Kinderumzug am Sonntag sowie der Zug der Zünfte zur Bööggverbrennung auf dem Sechseläutenplatz am Montag.

    Graubünden nimmt mit einer eigenen Delegation von 300 Personen am traditionellen Zug zum Feuer am Sächsilüüte-Montag teil. Am Kinderumzug am Sonntag sind rund 150 Kinder aus fünf Kinderchören mit dabei. An beiden Umzügen ist der eigens für das Sechseläuten komponierte Song «Patgific» zu hören.

    Die Ehrengäste

    Der Zug der Zünfte am 20. April wird ab 15 Uhr von der Zunft zu Wiedikon angeführt, die Zunft Höngg folgt bereits an fünfter Stelle. Insgesamt werden wieder 26 Zünfte durch die Innenstadt ziehen und sich präsentieren.

    Wie der offiziellen Gästeliste des Zentralkomitees zu entnehmen ist, zählen Monika Ribar, Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Bundesbahnen, Vincent Ducrot, CEO der Schweizerischen Bundesbahnen, Nationalrat Martin Candinas sowie Dario Cadonau, Bündner Hotelier und Spitzenkoch, zu den Ehrengästen der Zunft Höngg.

    Die Gästeliste insgesamt hält viele illustre Namen bereit: SRF-Moderator Nik Hartmann ist bei der Zunft Wiedikon dabei, die Schauspielerin Tonia Maria Zindel bei der Zunft Hottingen, der ehemalige Mister Schweiz Renzo Blumenthal bei der Zunft zu Oberstrass oder Bischof Joseph Maria Bonnemain bei der Zunft Wollishofen.

    Insgesamt seien rund 120 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Militär, Kultur und Sport am Zug der Zünfte dabei.

    Quelle: Website Sächsilüüte

    Verkehrseinschränkungen wegen Sechseläuten

    Wegen des Kinderumzugs am Sonntag, 19. April 2026 und dem Zug der Zünfte und der Bööggverbrennung am Montag, 20. April 2026 werden mehrere Strassen in den Stadtzürcher Kreisen 1 und 2 für den Verkehr gesperrt. Die Dienstabteilung Verkehr und die Stadtpolizei Zürich signalisieren Umleitungen; dennoch kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt, die Innenstadt grossräumig zu umfahren.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Wenn 45 Studierende eine Schule in Wipkingen übernehmen 

    Wenn 45 Studierende eine Schule in Wipkingen übernehmen 

    Einmal alles anders in der Schule Nordstrasse: Der Unterricht in der Primarschule und in den Kindergärten, oder die Organisation und die Betreuung lagen für eine Woche in studentischer Hand. Sogar die Schulleitung wurde durch zwei Studentinnen ersetzt. Die angehenden Lehrpersonen studieren am Institut Unterstrass in den Studiengängen «Kindergarten/Unterstufe» und «Primarstufe».

    Im Modul «Schule als Organisation» wurde bereits deutlich, dass Schule weit mehr ist als Unterricht: Sie ist ein lebendiges System, in dem viele Aufgaben gleichzeitig ineinandergreifen. Dass diese Woche der Schulübernahme mit der Abschlussklasse aus dem Institut Nordstrasse so reibungslos verlief, ist dem grossen Engagement der Studierenden sowie der Schule Nordstrasse unter der Leitung von Christian Gerber zu verdanken.

    Eine ungewohnte Situation

    Für die Schülerinnen und Schüler war die Situation zunächst ungewohnt: «Am Anfang sei es schon ein wenig komisch gewesen», erzählen zwei Mädchen aus der Mittelstufe. «Überall liefen Studierende herum.» Wenn so viele neue Gesichter da seien, frage man manchmal automatisch die Falschen oder vielleicht auch gerade die Richtigen. Nach kurzer Zeit habe sich das Gefühl jedoch verändert. 

    Es sei plötzlich einfach cool gewesen, einmal eine Woche lang nur mit Studierenden zu lernen. Auch für die Studierenden selbst wurde diese Woche zu einer prägenden Erfahrung. Ideen wie offene Lernräume und Kurse, die im Studium oft zunächst theoretisch erscheinen, wurden im Schulalltag konkret erfahrbar. 

    «D’Zuekunft sind mir»

    Den Abschluss der Woche bildete ein gemeinsames Projekt mit allen Kindern vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse. Während der Übernahmewoche wurde das Lied «Heldä vo morn» von den «Schwiizergoofe» eingeübt, das für die Schule Nordstrasse leicht umgeschrieben wurde. Nun trug es den Titel «D’Zuekunft sind mir».

    Am Ende der Woche versammelten sich alle in der Turnhalle und sangen den Ohrwurm mit viel Begeisterung. Damit fand die Woche einen bewegenden Abschluss, der die Übergabe auf besondere Weise prägte. 

    Eingesandt von Anna Schölkopf und Nina Meisser

  • Raumschliff: Frühling, bitte einziehen!

    Raumschliff: Frühling, bitte einziehen!

    Ein Beitrag von Karin Stirnimann

    Der Frühling klopft an die Tür – und jedes Jahr spüre ich, wie mit den ersten warmen Sonnenstrahlen auch meine Lust auf Veränderung wächst. Der Frühling weckt in mir dieses besondere Lebensgefühl: mehr Leichtigkeit, mehr Farben, mehr Schwung. Genau diese Energie übertrage ich gern auf mein Zuhause.

    Und ich kann aus Erfahrung sagen: Oft braucht es gar keine grossen Umstellungen, um Wohnräume zu revitalisieren. Ein paar gezielte Veränderungen reichen, um frischen Wind in die eigenen vier Wände zu bringen. Mein erster Tipp für mehr Frühlingsgefühl: Textilien austauschen.

    Ich empfehle, schwere Winterstoffe jetzt gegen leichte Materialien zu tauschen. Dunkle Kissenhüllen dürfen fröhlichen Mustern oder sanften Pastelltönen weichen. Leinen, Baumwolle oder feine Stoffe wirken sofort luftiger. Wenn ich zusätzlich die Sofadecke oder sogar die Vorhänge austausche, bekommt der ganze Raum plötzlich eine neue Frische.

    Optische Leichtigkeit

    Mein zweiter Tipp sorgt für optische Leichtigkeit: Möbel auf Füssen oder schwebende Elemente an der Wand. Möbel, die ein Stück über dem Boden stehen, lassen Räume automatisch leichter und beweglicher wirken. Der Boden bleibt sichtbar, der Raum kann atmen.

    Auch schwebende Regale oder eine elegante Wandleuchte bringen überraschende Leichtigkeit ins Zuhause und schaffen Platz, wo vorher vielleicht Enge war.

    Und dann gibt es noch meinen liebsten Frühlingsklassiker: frische Blumen. Kaum etwas verwandelt einen Raum so schnell wie ein üppiger Strauss. Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen bringen Farbe, Duft und sofort gute Laune. Ein Strauss auf dem Couchtisch oder kleine Blumentöpfe auf dem Fenstersims wirken wie ein kleines Frühlingswunder.

    Für mich ist das Zuhause immer auch ein Spiegel unseres Wohlbefindens. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich mit Raumschliff Räume gestalte: weil ich liebe, wie kleine Veränderungen grosse Wirkung entfalten können. Also: Fenster auf, Lieblingsvase füllen, Kissen tauschen – und die Frühlingsenergie einfach hereinlassen.

    Willkommen im Frühling!

    Raumschliff GmbH
    Frankentalerstrasse 26
    8049 Zürich