Kategorie: Allgemein

  • 100 Jahre «Höngger», Teil 5: 1966 bis 1976

    100 Jahre «Höngger», Teil 5: 1966 bis 1976

    Anton Moos, der den «Höngger» seit 1926 herausbrachte, die ersten Jahre mit seinem Bruder Franz, starb im November 1965 nach kurzer, schwerer Krankheit. Wir berichteten im Teil 4 des Jubiläumsrückblicks über seinen Werdegang. Nach seinem Tod blieben seine Frau Gertrude Moos und die Tochter, heute Marie-Antoinette Lauer, zurück. Es ging damals nicht nur um die Zeitung, sondern auch um die Buchdruckerei Moos, die im Wohnhaus an der Ackersteinstrasse 159 untergebracht war.

    Gertrude Moos übernahm daraufhin die Leitung. «Meine Mutter hat damals sehr viel Mut bewiesen», sagt Marie-Antoinette Lauer im Interview mit dem «Höngger». Frau Moos wollte die Druckerei im Sinne ihres verstorbenen Ehemanns weiterführen. Und das mit der Hilfe des Mitarbeiters Willy Lehmann. Aber sie stiess an ihre Grenzen. «Sie war nicht von der Branche und sie hatte als Frau einen schweren Stand in diesem Geschäft», so Marie-Antoinette Lauer.


    Auf dem Titel der letzten Ausgabe von Gertrude Moos wurde die Geschäftsübergabe mitgeteilt.

    Die Übernahme

    Es war eine Meldung in «Die Staatsbürgerin», einer Zeitschrift für politische Frauenbestrebungen, herausgegeben vom Verein Aktiver Staatsbürgerinnen. Darin vermeldete Getrude Moos: «Am 1. Oktober 1967 haben die Gebrüder Erich und Louis Egli die Buchdruckerei Anton Moos übernommen. Es ist mir ein grosses Bedürfnis, mich beim Frauenstimmrechtsverein Zürich für die langjährige Treue, auch nach dem Tode meines Mannes – trotz allen Schwierigkeiten, die ich zu bestehen hatte – herzlich zu bedanken.»

    Es falle ihr nicht leicht, von einem Wirkungskreis Abschied zu nehmen, mit dem sie und ihre Familie so lange verbunden waren. Sie wünschte den Gebrüdern Egli einen «verheissungsvollen Start und Erfolg in ihrem Bemühen um gute Qualitätsarbeit».

    Tatsächlich suchte Getrude Moos zunächst nach einem Geschäftsführer, der die Buchdruckerei sowie die Geschicke des «Hönggers» in die Hand nimmt – und sie traf auf Erich und Louis Egli aus Reiden, Luzern. Letzterer schlug Gertrude Moos vor, er könne das Geschäft mit seinem Bruder gemeinsam übernehmen. Die damals 29-jährigen Zwillinge kamen vom Fach:

    Bereits ihr Vater Alfred Egli war in dieser Branche erfolgreich (er war Geschäftsführer der Luzerner Nachrichten AG), die Söhne zogen nach: Erich bildete sich beim «Oltner Tagblatt» zum Drucker aus, Louis als Schriftsetzer bei Ringier in Zofingen. Gertrude Moos stimmte dem Verkauf zu und Louis Egli sagt heute offen, er habe den «Höngger» damals «gerettet». «Die Zeitung hatte nur noch zwei Seiten und die Maschinen waren veraltet», erinnert er sich.

    Erst einige Jahre später sollten die Brüder erfahren, dass es eine Verbindung zwischen ihrem Vater und dem «Höngger»-Gründer gab: Alfred Egli hat Anton Moos persönlich gekannt, denn sie hatten gegenseitig ihren «Gautschbrief», das Gesellenzeugnis der Drucker und Setzer, unterzeichnet.

    Eine neue Epoche beginnt

    Am 29. September 1967 erschien die letzte Ausgabe mit der Buchdruckerei Moos. Auf dem Titel die Meldung der Geschäftsübergabe sowie der Geschäftsübernahme. Sie war mit sechs Seiten gut bespielt; drei Seiten allein für Inserate. Die nachfolgende Nummer 1 der Gebrüder Egli, die nun von der Bruchdruckerei AG Höngg herausgegeben wurde, erschien am 6. Oktober 1967, ebenfalls produziert an der Ackersteinstrasse, aber mit moderner Schrift, und immer noch wöchentlich.

    Der Abonnementspreis betrug 8 Franken und einmal monatlich wurde «Der Höngger» gratis in die Höngger Briefkasten verteilt. Der Erscheinungsradius blieb bestehen: Höngg, Wipkingen, Affoltern, Ober- und Untereng-stringen, Weiningen, Regensdorf und Watt.

    Der Betrieb wurde familiär geführt: Die Ehefrauen Rita und Pia sowie Mutter Hedwig halfen tatkräftig in der neuen Firma mit. Inhaltlich blieben die Zwillinge dem Konzept vorerst treu. Vereinsnachrichten und Amtliches dominierten. Aber Erich und Louis Egli hatten viel vor. Bereits in der zweiten Ausgabe am 13. Oktober wurde die neue Buchdruckmaschine präsentiert (ein originaler Heidelberg Zylinderautomat).

    Obwohl die Brüder nicht aus Höngg kamen, wurden sie mit offenen Armen im «Dorf» empfangen. Unterstützt wurden sie vom Mitarbeiter Willy Lehmann, der ein gutes Wort für die Brüder einlegte. So fanden Erich und Louis Egli den Anschluss im Quartier. Und es gab vieles zu berichten.

    Alltag, Vereine und Quartierleben

    Betreffend dem Zeitungsinhalt verfolgten Erich und Louis Egli von Beginn an eine klare Linie: Alle Vereine, Institutionen und weiteren Akteure des Quartiers wurden eingeladen, Artikel einzureichen, die für Höngg relevant waren. Denn, so Louis Egli: «Wir konnten nur gewinnen, wenn wir mit den Inhalten lokal blieben. Und das haben wir geschafft.»

    Es gab keine Ambitionen, die grossen Tageszeitungen zu imitieren oder gar zu konkurrenzieren. Es ging ausschliesslich um Höngg und die Nachbarschaft. Dennoch wurde die Zeitung auch politischer. Louis Egli machte den Parteien jedoch klare Auflagen: Sämtliche Beiträge mussten ohne Diffamierung auskommen. Gleichzeitig erhielt die Zeitung eine gewisse Lockerheit und auch Biss, wenn etwa über die «angefressene PTT» geschrieben wurde.

    Dass in Höngg einiges los war, beweist der Blick in das Archiv. Ende 1967 wurde die Buslinie 80 eingeführt, gleichzeitig informierte man über den Neubau des Turnerhauses auf dem Hönggerberg. Im Jahr 1968 feierte der Dramatische Verein Waidberg – heute die Zürcher Freizeit-Bühne – sein 75-Jahr-Jubiläum, ein fester Bestandteil der Berichterstattung. Gespielt wurde «Der verkaufte Grossvater» von Franz Streicher und Schaggi Streuli.

    Auch die Kulturfilmgemeinde informierte regelmässig über ihr Programm. So wurde etwa im Oktober 1971 die deutsche Klamotte «Hurra, die Schule brennt» gezeigt – vorgeführt im Cinema Zentrum. Ebenso fanden Neueröffnungen von Handel und Gewerbe ihren Platz in der Zeitung. Dazu kam das «Salzkorn der Woche»: ein Kommentar zu allgemeinen Themen, gerne auch pointiert.

    Im März 1969 gratulierte die Zeitung schliesslich dem beliebten Pfarrer Paul Trautvetter zum 80. Geburtstag. Der Geistliche wurde bereits in der ersten Ausgabe von 1926 erwähnt. Mittlerweile wirkte er nicht mehr als Pfarrer, jedoch als Seelsorger im Altersheim Bombach. Ebenfalls berichtet wurde über den Bau der neuen Frankentalerstrasse und das 75-Jahr-Jubiläum des Samaritervereins Zürich-Höngg.

    Auch die «Rubrik für die Frau» machte von sich reden. Dort ging es etwa um den Umgang mit Hefeteig für einen Zopf; wobei ausdrücklich vermerkt wurde, dass dies durchaus auch Männersache sei. Berichtet wurde weiter über die fehlende Toilette am Meierhofplatz oder über das 1000. Mitglied im Verein Altersheim Höngg. Über die Fasnacht in Höngg und die Gründung des Vereins Zentrum Höngg.


    Auch Berichte über Mode gab es in den wilden Siebzigern im «Höngger».

    Über die neue Orgel in der Kirche Höngg oder ganz einfach über Mode: Damen- und Herrenbekleidung. Thema war auch das neue katholische Pfarreizentrum Heilig Geist, das 1973 eröffnet wurde, ebenso der Besuch der Miss Schweiz, Barbara Schoettlin, im «Limmatberg» im Jahr 1973 oder das neue Schützenhaus und die Schiessplatzgenossenschaft Höngg.

    Über die Einweihung des Schulhauses Vogtsrain im Jahr 1974, Erinnerungen an den «verträumten Weiler» namens Rütihof, oder darüber, wie der «Chranz» 1975 zur Heimat des Ortsmuseums Höngg wurde. Auch die Eröffnung der Galerie «Zentrum» fand Erwähnung – ein Fest für Kunstliebhaber. Und natürlich berichtete die Zeitung über das erste Höngger Wümmetfäscht im Jahr 1973.

    Immer wieder Thema waren die Wahlen – und entsprechend zahlreich die Inserate. Denn: «Vieles ist in Höngg und Wipkingen schlecht», behauptete 1970 der Landesring der Unabhängigen. Im Februar 1971 wurde dann bekanntlich vieles besser, und zwar landesweit: Auf Seite eins erschien der Artikel «Ein herzliches JA für unsere Frauen» – das Frauenstimmrecht wurde angenommen.

    Es gab auch Blicke über den Tellerrand. 1969 wurde etwa die «Rauschgiftsucht» thematisiert, unter dem Titel «Teufel an der Wand». Ebenso schrieb man über die Schweiz und ihre Beziehung zu Europa oder erhob ein «Zwischenzeugnis für den Bundesrat».

    Besuch vom Zürcher Kammerorchester

    Die Buchdruckerei AG entwickelte sich in diesen Jahren sehr erfolgreich: Nicht nur durch die Zeitung, sondern auch mit weiteren Aufträgen. Und so führten zehn erste geschäftige Jahre zum 50-Jahr-Jubiläum des «Hönggers». Ursprünglich hatten Erich und Louis Egli nicht im Sinn, diese Zahl gross zu feiern (mit Ausnahme der Sondernummer), aber der Zufall wollte es, dass ein befreundeter Geschäftspartner noch eine Art «Gutschein» vom Zürcher Kammerorchester zur Verfügung hatte.


    Das Plakat zum Jubiläumskonzert im Jahr 1976.

    Mit diesem war es möglich, das Orchester kostenfrei für einen Auftritt zu engagieren. Also organisierten die Gebrüder Egli ein Konzert in der reformierten Kirche, dirigiert wurde es von Edmond de Stoutz. «Die Kirche war voll besetzt», erinnert sich Louis Egli. Das Orchester spielte Werke von Leclair, Purcell, Schubert und Strawinsky.

    Es geht weiter

    Gedruckt wurde ab dem Jahr 1972 nicht mehr an der Ackersteinstrasse, denn, so Erich Egli, die Druckmaschinen waren zu laut. Gertrude Moos, Eigentümerin des Hauses, protestierte – und so zog man an die Pfingstweidstrasse 6 im Kreis 5. Dort wirkten Erich und Louis Egli weiter, quasi vor den Toren von Höngg.

    Privat fanden beide Familien übrigens nie eine Wohnung in Höngg, stattdessen lebten die Eglis in Dielsdorf. Das vermochte aber das Engagement in Höngg nicht zu beeinträchtigen. Der Abonnementspreis betrug mittlerweile 16 Franken.

    100 Jahre: das ZKO kehrt ­zurück!

    Das Zürcher Kammerorchester kam zum 50-Jahr-Jubiläum nach Höngg und begeisterte damals das Publikum. Nun kehrt es am 6. Novem­ber, 19 Uhr, für das 100-Jahr-Jubiläum zurück und tritt für uns in der Kirche Heilig Geist auf. Es spielt Werke von Corelli, Locatelli, Schubert und Strawinsky. Das Konzert wird ermöglicht dank der grosszügigen Unterstützung von Zweifel 1898. Karten können bei Eventfrog oder gegen Barzahlung bei der «Höngger Zeitung» bezogen werden.

    Das digitale Archiv: Dank an die Schmid-Wörner-Stiftung

    Stöbern, Recherchieren, Entdecken, Wiederfinden oder Suchen: 100 Jahre «Höngger Zeitung» bedeuten eine Menge Lesestoff – und gleichzeitig sind diese Informationen auch zeitgeschichtliche Dokumente. Die Zentralbibliothek Zürich hat im Auftrag der «Höngger Zeitung» sämtliche Ausgaben ab dem 1. Oktober 1926 eingescannt und stellt das digitale Archiv nun laufend kostenfrei auf ihrer Website zur Verfügung.

    Ein Vorhaben, das dank der Schmid-Wörner-Stiftung in Höngg realisierbar war, welche die Kosten übernommen hat. Die Stiftung unterstützt Kultur und Soziales, gemeinnützige Projekte und Institutionen sowie Bedürftige im Quartier Zürich-Höngg. Herzlichen Dank an den Stiftungsrat der Schmid-Wörner-Stiftung, der damit das digitale Archiv ermöglicht hat.

  • Das WM-Finale wird live auf dem Röschibachplatz gezeigt

    Das WM-Finale wird live auf dem Röschibachplatz gezeigt

    Am Sonntag, 19. Juli 2026, wird das Endspiel auf dem Röschibachplatz auf einer Grossleinwand übertragen. Mit dem Anlass möchte der Quartierverein Wipkingen die Möglichkeit bieten, das sportliche Grossereignis gemeinsam im Quartier zu verfolgen. Der Röschibachplatz wird dafür als gemütliche Fanzone genutzt.

    Eine Bestuhlung oder ein Verpflegungsangebot durch den Veranstalter ist nicht vorgesehen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, eigene Sitzgelegenheiten wie Picknickdecken, Campingstühle oder Sitzkissen mitzubringen. Das Spiel beginnt um 21 Uhr. Der Eintritt erfolgt auf Kollektebasis.

    Der Quartierverein appelliert zudem an die Eigenverantwortung der Gäste. Da kein umfassendes Entsorgungskonzept vorgesehen ist, wird gebeten, den Abfall nach dem Anlass wieder mitzunehmen, damit der Röschibachplatz sauber bleibt.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • Migros Höngg modernisiert Filiale – Provisorium ab 15. Juni

    Wie die Medienstelle der Genossenschaft Migros Zürich auf Anfrage des «Hönggers» mitteilt, zieht die hiesige Filiale vom 15. Juni bis 26. August ins Provisorium um – in jene Räumlichkeiten der einstigen Alnatura-Filiale (wir berichteten). Dort werde man, so die Medienstelle, auf rund 350 Quadratmetern die tägliche Quartierversorgung sicherstellen.

    Demnach ist geplant, alles anzubieten, was sich die Kundschaft gewohnt ist – aufgrund der kleineren Fläche jedoch in proportional kleinerem Umfang. Nicht angeboten werden könne allerdings eine bediente Blumenabteilung mit Kundendienst.

    Die Wiedereröffnung des modernisierten Supermarkts am gewohnten Standort ist für Ende August geplant. Die genauen Daten sollen zeitnah vor Ort kommuniziert werden.

    Kommt Activ Fitness nach Höngg?

    Wenn sich die Migros Ende August wieder am gewohnten Standort befindet, stellt sich die Frage, was aus den Räumlichkeiten des Provisoriums wird. Diesbezüglich kann die Medienstelle noch keine Informationen geben, da die Pläne aufgrund laufender baurechtlicher Abklärungen noch nicht spruchreif seien.

    Hinweise an die «Höngger»-Redaktion aus der Leserschaft deuten darauf hin, dass dort künftig Activ Fitness einziehen könnte. Die Kette ist Teil der movemi AG, einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Migros Zürich. Auf der Website von Activ Fitness wurde bereits im Frühjahr angekündigt, dass ab Dezember 2026 ein Studio in Höngg geplant ist.

    Die Pressestelle der movemi AG hält sich betreffend des konkreten Standorts bedeckt. Es sei jedoch korrekt, dass per Ende 2026 die Eröffnung eines Activ-Studios geplant sei. Man befinde sich aber noch in laufenden Gesprächen. Daher sind aktuell keine weiteren Informationen zu erfahren.

  • Der Männerchor Höngg begeisterte beim Apothekensingen

    Der Männerchor Höngg begeisterte beim Apothekensingen

    Der Männerchor Höngg hat es wieder getan: Mit seinem traditionellen Apothekensingen erfreute er am vergangenen Samstag zahlreiche Passantinnen und Passanten im Zentrum von Höngg. Der Anlass wird jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der Apotheke Im Brühl durchgeführt, deren Eingangsbereich dabei jeweils zum Konzertplatz wird.

    Der Chor, der auf eine fast 200-jährige Geschichte zurückblickt, bot an der Rabatte entlang der Regensdorferstrasse ein abwechslungsreiches Programm. Zu hören waren unter anderem «Die Welt ist schön» (siehe Video unten), «Griechischer Wein», «La Montanara» und «Schatz am Zürisee».

    Apothekensingen in Höngg mit dem Männerchor Höngg

    Während einige Passierende vom spontanen Konzert überrascht wurden, liessen sich viele Hönggerinnen und Höngger auf das musikalische Angebot ein. Manche blieben sogar länger, denn neben den Darbietungen gab es auch Würste vom Grill sowie Getränke.

    Dem Apothekensingen folgen weitere Auftritte des Männerchors im laufenden Jahr. Auf dem Programm stehen unter anderem das Hoffest des QuarTierhofs Höngg, das Wümmetfäscht und der Adventszauber der KulturBox. Auch die traditionelle Metzgete im September darf dabei nicht fehlen.

  • Neuer Böötli-Ausstieg beim Höngger Wehr verspätet sich

    Neuer Böötli-Ausstieg beim Höngger Wehr verspätet sich

    Die neue Ausstiegsstelle beim Höngger Wehr kann nicht wie ursprünglich geplant eröffnet werden. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, rechnet die Stadt Zürich inzwischen damit, dass die Anlage frühestens im Spätsommer in Betrieb genommen werden kann.

    Das Höngger Wehr gilt seit Jahren als heikle Stelle auf der beliebten Strecke zwischen Wipkingen und Dietikon. Besonders an warmen Sommertagen kommt es dort zu Engpässen, wenn zahlreiche Personen ihre Boote vor dem Wehr aus dem Wasser nehmen und danach wieder einsetzen.

    Die Stadt Zürich baut deshalb die bestehenden provisorischen Ein- und Ausstiegsstellen zu dauerhaften und sichereren Anlagen aus (wir berichteten). Die neue Einstiegsstelle unterhalb des Wehrs wurde bereits Anfang Mai eröffnet. Sie bietet mehr Platz für das Wiedereinwassern der Boote.

    Provisorischer Ausstieg bleibt in Betrieb

    Anders sieht es beim geplanten Ausstieg oberhalb des Wehrs aus. Dort entsteht ein rund 35 Meter langer Stahlsteg. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» bestätigt das Tiefbauamt Verzögerungen bei den Fertigstellungsarbeiten.

    Als Gründe nennt die Stadt die anspruchsvolle Koordination verschiedener Unternehmen, Lieferverzögerungen bei Baumaterialien sowie die Lage der Baustelle in einer Trinkwasserzone. Zudem hängen einzelne Arbeiten vom Wasserstand der Limmat ab.

    Bis die neue Anlage eröffnet werden kann, bleibt der provisorische Ausstieg unter der Europabrücke in Betrieb. Für die neuen Ein- und Ausstiegsstellen beim Höngger Wehr hat die Stadt insgesamt 2,6 Millionen Franken bewilligt. Nach aktuellem Stand soll dieser Kostenrahmen eingehalten werden.

  • Hopp Schwiiz: Höngger Buchhandlung lanciert «Kapitel 12»

    Hopp Schwiiz: Höngger Buchhandlung lanciert «Kapitel 12»

    Im Fussball spricht man oft vom «zwölften Mann» – Fans, die ihrer Mannschaft im entscheidenden Moment den nötigen Schub verleihen. Angelehnt an diese Idee wird die Buchhandlung Kapitel 10 während der Spiele der Schweizer Nati an der Fussball-Weltmeisterschaft zum «Kapitel 12», wie es auf dessen Website heisst.

    Eine Grossleinwand, Beamer und Lautsprecher stehen bereit, zudem werden Getränke angeboten und der Eintritt ist kostenlos. Die Türen öffnen jeweils um 19.30 Uhr, der Anpfiff erfolgt um 21 Uhr. Gezeigt werden die drei Vorrundenspiele der Schweiz: am Samstag, 13. Juni, gegen Katar, am Donnerstag, 18. Juni, gegen Bosnien-Herzegowina sowie am Mittwoch, 24. Juni, gegen Kanada.

    Weitere Public-Viewings mit Schweizer Beteiligung sind geplant, falls die Nati die nächste Runde erreicht. Ob die Spiele gezeigt werden, hängt unter anderem von den Anspielzeiten ab. Das Kapitel 10 informiert dazu via Instagram und Newsletter.

    Stadt lockert die Regeln für Gartenrestaurants

    Die WM-Spiele sind selbstverständlich auch in anderen Lokalen zu sehen. Für Gartenrestaurants hat die Stadt Zürich für die Dauer des Turniers sogar die Regeln gelockert und erlaubt die Übertragung auf Fernsehgeräten im Freien ohne spezielle Bewilligung.

    Für Partien der Schweizer Nationalmannschaft gelten sogar erweiterte Ausnahmeregelungen. Damit soll laut der Stadt das gemeinsame Fussballerlebnis in den Quartieren gefördert werden.

    Verwandter Artikel

    Zeit für ein neues Abenteuer

  • Wipki Velofäscht lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein

    Wipki Velofäscht lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein

    Mit dem Wipki Velofäscht wird der Drahtesel mitten in der Stadt gefeiert. Auf dem Gelände beim Burrischopf an der Wasserwerkstrasse 105 können Kinder, Familien und Velobegeisterte von 12 bis 18.30 Uhr zahlreiche Angebote entdecken und ausprobieren. Der Anlass wird vom Verein Burrischopf und dem Quartierverein Wipkingen unterstützt.

    Bereits ab Mittag steht der Max-Trax-Veloparcours der Stiftung Prävention der AXA bereit. Für das leibliche Wohl sorgen Pizza, Glace, Sandwiches und Pommes.

    Spezialvelos, Testfahrten und mobile Werkstatt

    Ab 14 Uhr präsentieren verschiedene Organisationen ihre Angebote rund ums Velo. Pro Velo Kanton Zürich ist mit einem Infostand, Spezialvelos zum Ausprobieren, einem Frappé-Velo und einem Glücksrad vor Ort. Die Vélorution informiert über ihre Aktivitäten und bietet unter anderem Kinder-Tattoos, Sticker und Ausmalbilder an.

    Wer sein eigenes Velo fit für den Sommer machen möchte, kann die mobile Velowerkstatt von Drehmoment nutzen. Zudem stehen Kindervelos und Lastenbikes von Zweiradgeber für Probefahrten bereit. Das Velo Tixi Zürich informiert über sein Angebot und ermöglicht Testfahrten. Kreative Kinder können beim Malort den Veloumzug gestalten.

    Ein Höhepunkt des Nachmittags ist die Ankunft der Kidical Mass um 15 Uhr. Der Veloumzug für Gross und Klein setzt sich für sichere und kinderfreundliche Velowege ein. Informationen zum Umzug sind unter www.velorution.ch zu finden.

    Weitere Informationen und das detaillierte Programm

  • Das Höngger Wappen: Eine Spurensuche durch Geschichte und Heraldik

    Das Höngger Wappen: Eine Spurensuche durch Geschichte und Heraldik

    Max Furrer

    Das Höngger Wappen ist in ortsgeschichtlicher Hinsicht von erheblicher Bedeutung. Im Rahmen der kürzlich abgeschlossenen Renovation des Rebbauernhauses «zum Chranz» als Sitz des Ortsmuseums hat sich eine interessante, historisch-heraldische Frage ergeben, die bislang kaum nachverfolgt wurde: Seit 1977 zierte das grossflächig gemalte Höngger Wappen eine Innenwand mit der knappen Legende: «1674: älteste Darstellung des Höngger Wappens, Das Tatzenkreuz erinnert an die früheren Rechte des Grossmünsters, Rebmesser und Rebstock weisen hin auf die jahrhundertelange Hauptbeschäftigung der Höngger.»


    Das Höngger Wappen im Ortsmuseum. (Foto: Max Furrer)

    Die Abbildung zeigte eine auffällige, bemerkenswerte Einzelheit. Im Gegensatz zum heutigen Höngger Wappen war der «grüne Grund» – heraldisch bezeichnet als «gewachsener Boden» – nicht horizontal, sondern leicht gewölbt dargestellt.

    Erste Erwähnung im Jahr 1674

    In der gedruckten Sammlung «Zürcher Wappen» aus dem Jahr 1674 von Conrad Meyer (1618–1689) wird das Höngger Wappen neben weiteren Dorfwappen nachgewiesen – vermutlich erstmals und der heutigen Gestaltung weitgehend ähnlich. Auf der Seite nach dem Titelblatt ist das klein gehaltene Wappen – betitelt mit «Höng» – neben anderen abgebildet.


    In der Sammlung «Zürcher Wappen» von 1674 wird «Höng» nachgewiesen.

    Blasoniert, das heisst heraldisch erfasst: «In Rot auf gewachsenem Boden eine Rebe (keine nähere Bezeichnung von Trauben und Blättern), beseitet rechts oben mit einem silbernen Tatzenkreuz, links ein silbernes Rebmesser mit goldenem Griff.»

    Jedoch: Der grün gefärbte Boden entsprach nicht dem ursprünglichen Original von 1674. Zwar auch gewölbt, ist diese Fläche nicht koloriert, nur oben schwarz kurz schraffiert. Mittendrin zwei kaum erkennbare Minuskeln «si» als Abbreviaturen für «Silber».

    Diese Abbildung ist erst später manuell nachkoloriert worden: silberner Stickel, roter Hintergrund, blaue Trauben, grüne Blätter, oben beidseitig Kreuz und Rebmesser. Die dargestellte Version soll auf ein früheres Wappen der Obervogtei zurückgehen.

    In der 1667/68 erschienenen Erstausgabe der Zürcher Karte von Hans Conrad Gyger (1599–1674) ist das Höngger Wappen ohne «Grund» dargestellt. Etwa 100 Jahre später publiziert Johannes Müller (1733–1816) eine abstrakt gestaltete und farblich abgeänderte Variante: einen Rebstock mit je drei Trauben und Blättern, ebenfalls ohne grünen Grund.

    Fragen zum Höngger Wappen

    Recherchen im Staatsarchiv Zürich haben einige Erkenntnisse zum Höngger Wappen ergeben. Diese werfen einige Fragen nach ihren Ursprüngen beziehungsweise generell zu ihrer Authentizität auf. Könnte auch ein Siegel, das zu bestimmten Zwecken (Rechtserlasse, Urkunden oder Briefverkehr) von ermächtigten Personen (Geistliche oder «Meier») verwendet wurde, als offizielles Wappen bezeichnet werden? So haben Höngger Kirchherren 1299 ein Siegel mit «Mauritius-Figur» benutzt.

    Der Heilige Mauritius (Moritz), Schutzpatron der ersten Höngger Kirche, ist vermutlich als ältestes Bild überliefert. In der Chronik von Gerold Edlibach (Landvogt, Ratsherr; Stiefsohn von Hans Waldmann, 1454–1530) wird es in Form des Wappenschilds «Höngt» nachgewiesen.

    Die Darstellung von 1489/93 soll auf einer jüngeren Kopie beruhen. Wahrscheinlich ist diese uralte Version im oder nach dem Höngger Bildersturm Ende September 1523 mit dem damaligen, obsolet gewordenen Ensemble «Heiligenfiguren» bei der Kirche, «entsorgt» worden.


    Die Höngger Fahne ist am Sächsilüüte ein begehrtes Sujet. (Foto: dad)

    Weiter kann 1608 ein Scheibenbild möglicherweise auch als heraldische Darstellung gedeutet werden. Ob es die Funktion als Wappen erfüllt, ist jedoch fraglich: «Auf blauem Grund zwei weisse Kreuze, ein Rebmesser und eine Pflugschar». Eine gewisse Ähnlichkeit mit den heutigen Wappen von Ober- und Unterengstringen sowie von Weiningen lässt sich in diesem Zusammenhang erkennen.

    Gelten Wappen, die möglicherweise früher zu Höngg gezählt wurden, beziehungsweise einen Bezug hatten, jedoch nicht dem heutigen Bild entsprechen, deshalb als Gemeindewappen? Bis 1674 sind drei unterschiedliche Versionen nachgewiesen.
    Seit wann gilt ein Wappen regulär für die Gemeinde beziehungsweise für die Kirch-, Pfarr- und Dorfgemeinde?

    Am 12. März 1928 beschliesst der Höngger Gemeinderat erst viel später, das von der Zürcher Antiquarischen Gesellschaft vorgeschlagene, heraldisch geprüfte, einwandfreie Wappen, als offizielles Gemeindewappen zu übernehmen.

    Zeugen der Vergangenheit

    Weitere Höngger Wappen, die Zeugnis vergangener Zeiten ablegen, sind noch heute im Quartier zu bewundern. Zum einen an der Ecke Limmattal- und Bauherrenstrasse: Dort befindet sich der älteste Dorfbrunnen «Frohbühl» mit Wappen aus dem Jahr 1784. Ein etwas abgeändertes Wappen verziert den steinernen Brunnentrog in der heutigen Wieslergasse (1789).


    Der Brunnen an der Bauherrenstrasse. (Foto: dad)

    Zum anderen ist das Wappen ein Teil des Wirtshausschildes von 1787 des ehemaligen Gasthauses Zum Rebstock beim Meierhofplatz: Das angepasste Wappen zeigt oben das Tatzenkreuz, das mit dem unten quer gehängten Rebmesser den traubenbehangenen Rebstock einrahmt.

    Beim Abbruch 1959 des früheren Gemeindewirtshauses wurde das Schild unmittelbar vor dem Entsorgen gerettet. Später schmückte es die seitliche Hausfassade des Neubaus mit dem wiedereröffneten Restaurant Rebstock bis 2019.

    Erfreulich ist, dass dieses wertvolle und kürzlich restaurierte Schild im soeben renovierten Ortsmuseum Höngg voraussichtlich seinen endgültigen Standort findet. Dort erinnert es symbolisch an eine vergangene Epoche der Höngger Gastronomiekultur.

    Dem Höngger Wappen begegnen wir aber auch im heutigen Alltag: An bestimmten Fest- und Feiertagen schmücken Höngger Fahnen und Flaggen das Ortsbild. Dem Höngger Wappen wird zudem Referenz erwiesen, zum Beispiel von der Zunft sowie im Logo verschiedener Höngger Vereine.

    Sogar während der Corona-Pandemie wurden graue Gesichtsmasken mit dem Höngger-Wappen angeboten, was den intendierten Schutz vermutlich wesentlich verstärkt haben dürfte …


    Auch auf Hygienemasken wurde das Höngger Wappen abgebildet. (Foto: Max Furrer)

    Quellen

    – Meyer, Conrad: «Kurtze Beschreibung der uralt weitberühmten Statt Zürich…“, 1674

    – OGK Mitteilung 2 (1930): Rebbau, zürcherische Rebgüter und Trotten

    – OGK Mitteilung 11: Das Gemeindewirtshaus und Gesellenhaus zum Rebstock in Höngg (1945)

    – OGK Mitteilung 38: Bäche und Brunnen im Dorf Höngg (1992)

    – OGK Mitteilung 39: Gemeindekeller und Gemeindetrunk im alten Höngg (1993)

    – Sibler, Georg: Ortsgeschichte Höngg. Zürich, s.n., 1998

  • So war der Tag der Nachbarschaft in Wipkingen

    So war der Tag der Nachbarschaft in Wipkingen

    Die Idee des Nachbarschaftstags stammt ursprünglich aus Paris. Dort wurde 1999 erstmals die «fête des voisins» durchgeführt. Ziel der Aktion war es, wie auf der Webseite des Nachbarschaftstags zu lesen ist, alle Formen der Solidarität unter Nachbarinnen und Nachbarn zu fördern und der Anonymität der Grossstadt entgegenzuwirken.


    Nachbarn in Wipkingen. (Foto: zvg)

    Mit Erfolg: Aus Paris schwappte die Idee schnell auf ganz Frankreich und von dort aus auch auf weitere Länder in Europa über. Die Schweiz beteiligte sich erstmals 2004. Hier war es die Stadt Genf, die als erste den «European Neighbours’ Day» beging. Zürich folgte 2007 mit seinem ersten «Tag der Nachbarn». Seither wird er auch in der Limmatstadt alljährlich – mit einem Unterbruch während der Corona-Jahre – durchgeführt.


    Es war viel los am Tag der Nachbarschaft in Wipkingen. (Foto: zvg)

    Der Tag der Nachbarschaft in Wipkingen


    Da kann man nicht nein sagen. (Foto: zvg)

    In Wipkingen wurde der Anlass von zahlreichen Akteuren aus dem Quartier organisiert: Mit an Bord waren das GZ Wipkingen, der Quartierverein Wipkingen, die Nachbarschaftshilfe Zeitgut, die Freie Kirche Wipkingen, die reformierte und die katholische Kirche, die offene Jugendarbeit, die Kinderkleiderbörse KiWi, der Wartsaal Wipkingen sowie das Restaurant Nordbrüggli, das Chez Nous, der Kiosk Röschibach, das Belmondo und das ViCafé.


    Kinderschminken ist immer ein Hit. (Foto: zvg)

    Zu den Highlights gehörten der beliebte Nachbarschaftseistee, die Hüpfburg für die jüngsten Gäste, ein Quartierrundgang mit Willkommensgeschenk sowie die musikalischen Darbietungen einer Live-Band. Daneben boten zahlreiche weitere Aktivitäten Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche.


    An der Kuchen-Theke. (Foto: zvg)

    Die durchwegs positiven Rückmeldungen zeigten, wie wichtig solche Anlässe für das Quartierleben sind. Mehrfach wurde der Wunsch geäussert, den Nachbarschaftstag im kommenden Jahr zeitlich zu verlängern. Der Anlass setzte erneut ein starkes Zeichen für gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft.


    Das Team von der Nachbarschaftshilfe Zeitgut. (Foto: zvg)

    Eingesandt von der Pfarrei Guthirt

  • Mobiler Recyclinghof vorerst doch bei der Schule Waidhalde

    Mobiler Recyclinghof vorerst doch bei der Schule Waidhalde

    Der Mobile Recyclinghof von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) ist ab Samstag, 6. Juni, bei der Schule Waidhalde stationiert. Dort können Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner kostenlos Sperrgut, Metall, Elektrogeräte sowie sogenanntes Grubengut wie Vasen oder Töpfe entsorgen.

    Zum Angebot gehört zudem ein Tauschplatz, an dem gut erhaltene Gegenstände abgegeben oder mitgenommen werden können. Auch wird eine Reparaturberatung angeboten: Fachpersonen geben Auskunft darüber, ob und wie beschädigte Gegenstände repariert werden können.

    Autos sind nicht zugelassen

    Wichtig ist, dass die Anlieferung ausschliesslich zu Fuss, mit dem Velo oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt. Autos sind laut ERZ nicht erlaubt. Vor Ort können Handwagen ausgeliehen werden. Die abgegebenen Gegenstände dürfen maximal 2,5 Meter lang und höchstens 40 Kilogramm schwer sein; Sofas dürfen maximal zwei Meter lang sein. Nicht angenommen werden Sonderabfälle, Papier, Karton und Glas.

    Die Schule Waidhalde bleibt laut ERZ bis Ende 2026 Standort des Mobilen Recyclinghofs. Gleichzeitig laufe, so die Informationen auf dem entsprechenden Flyer, die Suche nach einem zentraleren Standort. Eine kürzlich vom Quartierverein Wipkingen durchgeführte Umfrage ergab eine klare Präferenz für den Röschibachplatz als künftigen Standort.

    Die nächsten Termine bei der Schule Waidhalde finden an den Samstagen 6. Juni, 11. Juli und 19. September 2026 jeweils von 10 bis 14 Uhr statt.  

    Weitere Informationen sind unter stadt-zuerich.ch/mobiler-recyclinghof erhältlich.