Autor: tka_admin

  • Sofaopenairkino Wipkingen: Der Vorverkauf startet heute

    Sofaopenairkino Wipkingen: Der Vorverkauf startet heute

    Zum Auftakt zeigt das Sofaopenairkino Wipkingen am Donnerstag, 2. Juli, das US-amerikamische Comedy-Drama «Twinless» (E/d) von James Sweeney: Nach dem plötzlichen Tod seines Zwillingsbruders ist Roman am Boden zerstört. Er beschliesst, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, die auf die Trauerarbeit beim Verlust eines Zwillings spezialisiert ist. Dort lernt er Dennis kennen, der jetzt auch auf sich allein gestellt ist – und zwischen den gegensätzlichen Persönlichkeiten entwickelt sich eine unerwartete »Bromance«, die zwischen Heilung und einer ungesunden Co-Abhängigkeit schwankt. Immer mehr wird klar: Jeder der beiden Männer birgt Geheimnisse, die alles auf den Kopf stellen könnten.

    Twinless (2025) Official Trailer – Dylan O’Brien, James Sweeney, Aisling Franciosi

    Les Femmes au balcon

    Am Freitag, 3. Juli, wird die schwarze Horror-Komödie «Les Femmes au balcon» oder «Balconettes» (F/d) von Noémie Merlant gezeigt: Eine sommerliche Hitzewelle bringt Marseille zum Kochen. Drei junge Freundinnen mischen sich von ihrem Balkon aus vergnügt in das Leben ihrer Nachbarn ein. Bis ein nächtlicher Drink in eine blutige Angelegenheit ausartet. Was als schrille Komödie beginnt, entfaltet sich zusehends zu einem kompromisslosen feministischen Rachefeldzug gegen patriarchale Gewalt und thematisiert damit eindringlich sexuelle Übergriffe. Noémie Merlant inszeniert in ihrer zweiten Regiearbeit mit einem temporeichen Genremix, grellen Bildern gespickt mit Filmreferenzen und einem einnehmenden Protagonistinnen-Trio eine wilde, wütende Ode an weibliche Selbstermächtigung. Ein rohes, lohnenswertes Kino-Erlebnis!

    LES FEMMES AU BALCON | Bande-annonce

    The Outrun

    Zum Abschluss flimmert am Samstag, 4. Juli, das Drama «The Outrun» (E/d) von Nora Fingscheidt über die Leinwand: Mit Anfang dreissig spült das Leben Rona zurück an den Ort ihrer Kindheit – die Orkneyinseln, wohl die abgelegenste Region Schottlands. Während sie sich wieder mit der spektakulären Landschaft vertraut macht, vermischen sich ihre Kindheitserinnerungen mit dem schmerzhaften Absturz eines exzessiven Lebens in London. Im Archipel von wilder Schönheit muss Rona lernen, sich selbst neu zu entdecken. Ein Meisterwerk!

    THE OUTRUN | Official Trailer (2024)

    Das Rahmenprogramm

    Neben cineastischen Leckerbissen gibt es wie jedes Jahr feine Speisen inklusive glutenfreien und veganen Varianten, sowie kühle Drinks von der Bar. Die Filme beginnen jeweils nach Sonnenuntergang, ca. 21.30 Uhr. Die Tickets kosten pro Abend 17.- CHF (KulturLegi: 10.- CHF) und können online über ticketino.ch oder eine Vorverkaufsstelle erworben werden.

    Veranstaltungsort: Innenhof Guthirt, Guthirtstrasse 3, 8037 Zürich

    Quelle: Medienmitteilung Sofaopeniarkino Wipkingen

  • 3 Franken 50 ab Tüffenwies-Central

    3 Franken 50 ab Tüffenwies-Central

    «Ich dachte immer, eine Schifffahrt, die ist lustig, aber eine Bahnfahrt ist es ebenso», sagte Andreas Widmer. Er ist einer von vielen, welche die öffentlichen Fahrtage des Dampfmodellclubs Schweiz (DMC-CH) besucht haben. Und das direkt vor den Toren Hönggs: in der Grünau.

    Dort befindet sich auch der Bahnhof Tüffenwies-Central, der eine 5-Zoll-Anlage von rund 12 000 Quadratmetern bedient. Anlässlich seiner 25. Zürcher Dampfmodellbahntage liess der DMC-CH nicht nur Gross und Klein auf seinen Zügen mitfahren, sondern richtete wie jedes Jahr auch eine Festwirtschaft ein.

    Das sorgte für gute Laune, und die Pfiffe der Lokomotiven erzeugten echtes Zug-Ambiente. So wurde die Anlage von Donnerstag bis Sonntag zu einem gut besuchten Ausflugsziel.

    Über sieben Brücken

    Widmer, der selbst ein grosser Bahn- und Schienenfan ist und sogar einen Lokführer- und Heizerkurs absolviert hat (der «Höngger» berichtete), liess es sich nicht nehmen, selbst auf einem Zug mitzufahren. Ein Bahnticket kostete im Tüffenwies-Central Fr. 3.50, dazu erhielt Widmer sogar noch ein klassisches Kartonbillett. Wie Jakob Albisser, Präsident des DMC-CH, erklärt, wurden an allen vier Tagen rund 5000 Tickets verkauft.

    «Ich fuhr auf dem hintersten Wagen mit, die Sitzbreite beträgt rund 15 Zentimeter», sagte Widmer amüsiert. Festhalten konnte er sich an einem Haltegriff. Beeindruckt haben ihn die verschiedenen Lokomotivmodelle mit Elektro- und Dampfantrieb. Das Fahren selbst war für ihn ein Highlight: «Ich habe sieben Brücken gezählt, wir sind unter Bäumen und Büschen durchgefahren, lauschten den Vögeln und winkten den zahlreichen Schaulustigen auf dem Areal zu», so Widmer.


    Am Bahnhof Tüffenwies-Central. (Foto: dad)

    Schliesslich erreichten sie wieder den Bahnhof Tüffenwies-Central. Kurz vor der Einfahrt ereignete sich ein kleiner Zwischenfall: «Der Lokführer hielt kurz an, gab wieder Gas – und die Weiche vor ihm zeigte geradeaus. Da fuhr der Wagen hinter ihm plötzlich quer über zwei Geleise», erzählt Widmer. Er habe gerade noch rufen können: «Entgleisung – Weiche gestellt – Zweischienenfahrt!»

    Sogleich eilten zwei Vereinsmitglieder zu Hilfe, und kurze Zeit später war der Modellzug wieder bereit für die nächste Runde. Ein Erlebnis, wie Widmer festhielt.

    Ein Verein und seine Anlage

    Gegründet wurde der DMC-CH im Jahr 1971 in Winterthur. Bis 1998 war die Klubanlage in Langwiesen bei Feuerthalen beheimatet. Danach liess sich der Club mit seiner Anlage im Tüffenwies nieder. Gepachtet wurde das Areal von der Stadt Zürich. Heute zählt der Club 62 Mitglieder aus der ganzen Schweiz, so Jakob Albisser. Sie treffen sich jeden Samstag für die Arealpflege und den Bau sowie an den sogenannten Fahrtagen am ersten Sonntag im Monat.

    Das Schienennetz ist beachtlich: Insgesamt verfügt das Areal über eine Streckenlänge von zweieinhalb Kilometern, wobei hier verschiedene Abschnitte einberechnet werden (der Längste mit 950 Metern). Dazu zählen auch 3,5-Zoll-Spuren, ebenfalls ein Bahnhof mit mehreren Abstellgeleisen, ein Rangierbahnhof, Brücken sowie ein Tunnel. Vor Ort ist auch das Clubhaus, das Platz für rund 60 Personen bietet. Es gibt also vieles zu erleben beim Tüffenwies-Central.

    Wer die diesjährigen Dampfmodellbahntage verpasst hat, muss sich nun ein Jahr gedulden: Die nächsten finden vom 6. bis 9. Mai 2027 statt, immer über Auffahrt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Mitglied im Verein zu werden. Das Eintrittsformular findet sich auf dmc-ch.ch.

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    Zu Besuch in Sonnenberg

  • Sommerfest mit Live-Musik im WipWest Huus

    Sommerfest mit Live-Musik im WipWest Huus

    Auch in diesem Sommer lädt das WipWest Huus zu einer Reihe von Gartenkonzerten ein. Von Juni bis Ende August finden jeweils einmal pro Monat an einem Sonntagnachmittag musikalische Veranstaltungen im Garten der Einrichtung statt. Den Auftakt macht am Sonntag, 14. Juni ab 15 Uhr ein Sommerfest mit Live-Musik.

    Zum Start der Konzertreihe treten das Acoustic-Pop-Duo LUFIA sowie das Johnny Iniguez Trio auf. Während LUFIA mit akustischen Popklängen aufwartet, bringt das Trio um Johnny Iniguez lateinamerikanische Rhythmen in den Garten des WipWest Huus.

    Bei schlechtem Wetter finden die Darbietungen drinnen im ehemaligen Pfarrhaus bei gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre statt. So oder so gibt es selbstgebackene Kuchen, salzige und süsse Crèpes und diverse Getränke.

    Katharina Busch kommt zu Besuch

    Am 5. Juli darf sich das Publikum auf die Singer und Songwriterin Katharina Busch freuen, am 30. August dann auf den Berner Mundartsänger Boris Bittel.

    WipWest Gartenkonzert

    Sonntag, 14. Juni, ab 15 Uhr
    Weitere Gartenkonzerte: 5. Juli, 30. August
    Zur Website 

  • Höngger Wandergruppe 60plus: Wandern im Glarnerland

    Höngger Wandergruppe 60plus: Wandern im Glarnerland

    Die Wandergruppe nimmt um 9.12 Uhr den Zug nach Ziegelbrücke mit Umsteigen auf die S6 nach Schwanden. Dann steigen die Teilnehmenden in den Bus nach Elm und weiter nach Obererbs. Ohne Startkaffee beginnt die Wanderung auf dem Elm-Höhenweg in Richtung Ämpächli.

    Während der ganzen Wanderung auf dem breiten Weg über den Hengstboden und die Bischofalp sind nur wenige Höhenmeter zu bewältigen. Die Gruppe geniesst dabei das Panorama mit Tschingelhörnern, Martinsloch, Vorab und Hausstock.

    Auf der Sonnenterrasse

    Nach zwei Stunden Marschzeit wird das Bergrestaurant Ämpächli erreicht: Auf der Sonnenterrasse kann eine genussvolle Mittagspause eingelegt werden. Für den Abstieg nach Elm haben die Teilnehmenden die Wahl zwischen Gondelbahn, Mountaincarts oder Trottinett.

    Um 15.29 Uhr fährt der Bus 541 von der Talstation nach Schwanden GL. Dort wartet der Zug zurück nach Zürich. Die Wanderung hat einen Aufstieg von 130 und einen Abstieg von 340 Metern. Die Wanderzeit beträgt rund zwei Stunden. Gute Schuhe sind empfohlen.

    Das Wanderleiterteam Urs und Werner freut sich auf eine schöne Wanderung über den Elm-Höhenweg.

    Wander-Infos

    Besammlung um 9 Uhr beim Gruppentreffpunkt im Zürich HB. Gruppenreisebillett für Bahn und Bus mit Halbtax: Fr. 21.–. Talfahrt individuell. Gondelbahn: Fr. 14.-. Trotti- oder Mountaincartmiete: Fr.15.–. Organisationsbeitrag:
    Fr. 8.–. Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA. Montag, 8. Juni, von 19 bis 20.30 Uhr bei Werner Guntli,
    044 341 03 02, oder bei Urs Eichenberger, 044 341 05 07. Notfallnummer: 079 629 77 01 (Urs).

  • Im Züri-Sack landen zu viele Lebensmittel und Wertstoffe

    Im Züri-Sack landen zu viele Lebensmittel und Wertstoffe

    Erstmals hat die Stadt Zürich analysiert, was Bevölkerung und Betriebe im Kehricht und Sperrgut entsorgen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dazu hat ein Team von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) 832 Kehrichtsäcke und 367 Anlieferungen beim Recyclinghof untersucht.

    Die Analyse zeigt: Die Züri-Säcke von Haushalten sind zu 19,6 Prozent des Gewichts mit vermeidbaren Lebensmittelabfällen gefüllt. Pro Einwohner und Jahr werden somit 23,4 kg Lebensmittel im Kehricht entsorgt.

    Die Stadt sensibilisiert darum mit Aktivitäten gegen Food-Waste verschiedene Zielgruppen, beispielsweise mit Aktionen in den Schulen, Food-Waste-Monitoring in den städtischen Verpflegungsbetrieben oder indem sie Projekte wie den jährlichen Foodsave-Day oder Angebote wie Madame Frigo finanziell unterstützt. Auch der Bund hat Lebensmittelverluste landesweit als Problem erkannt und einen Aktionsplan beschlossen.

    Wertstoffe im Abfall, intakte Gegenstände im Sperrgut

    Unter den Abfallarten mit den höchsten Anteilen im Hauskehricht sind auch etliche Wertstoffe, die recycelt werden könnten. Die grössten Anteile nehmen dabei biogene Abfälle (z. B. Rüstabfälle mit 12,1 %), Kunststoffverpackungen und Getränkekartons (12,1 %), Karton (4,9 %), Papier (4,5 %) und Glas (3,9 %) ein.

    Im Kehricht von Unternehmen mit weniger als 250 Vollzeitstellen steht Papier mit einem Anteil von total 24,1 Prozent, an erster Stelle wovon 7,6 Prozent als verwertbar kategorisiert wurden. Die Anteile der übrigen Abfallarten sind weitgehend gleich wie im Hauskehricht.

    Gemessen am Gewicht werden im Recyclinghof vor allem Möbel entsorgt. Gemessen an der Anzahl Gegenstände liegen Haushalts- und Gebrauchsgegenstände auf dem ersten Platz.

    Ein hoher Anteil von 68,1 Prozent der Objekte dieser beiden Kategorien ist dabei noch funktionstüchtig, 3,3 Prozent sind reparierbar und 28,6 Prozent defekt.

    Städtische Angebote für mehr Recycling und Kreislaufwirtschaft

    Um die Recyclingquote zu erhöhen und die Kreislaufwirtschaft zu fördern, erweitert und optimiert ERZ das Angebot laufend: Der Mobile Recyclinghof wird bis Ende 2026 auf 32 Standorte ausgebaut und die Bioabfallsammlung erweitert. Bereits eingeführt sind Recyclingbehälter auf öffentlichem Grund und eine wöchentliche Kartonsammlung.

    Die Stadt hat sich ausserdem dem nationalen Recyclingsystem «RecyPac» für Kunststoffe und Getränkekartons angeschlossen und richtet aktuell die Textilverwertung neu aus.

    Zur Förderung der Kreislaufwirtschaft bietet ERZ an den bedienten Entsorgungsstellen Tauschmöglichkeiten an, führt Bring- und Holtage mit den Quartierorganisationen durch und betreibt seit Herbst 2025 das beliebte Bring- und Holangebot im «Josy».

    Das geplante Recyclingzentrum Juch-Areal ist ebenfalls auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Im Sommer 2026 startet zudem das Pilotprojekt Reparaturförderung.  

    «Abfall ist klimarelevant»

    Stadträtin Simone Brander betont die Bedeutung des Abfalls für die Klimapolitik: «Netto-Null 2040 verlangt eine Reduktion der indirekten Treibhausgasemissionen der Stadt Zürich um 30 Prozent gegenüber 1990.»

    Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es unter anderem weitere Anstrengungen zur Abfallreduktion. Mittelfristig setze die Stadt darum auf eine Erhöhung der Recyclingquote von heute 46 Prozent auf über 50 Prozent.

    Damit sei es aber nicht getan: «Recycling ist gut und wichtig, der Königsweg ist aber die Kreislaufwirtschaft», sagt Simone Brander und verweist auf die Strategie Circular Zürich, mit der langfristig eine Reduktion der Gesamtabfallmenge angestrebt wird.

    «Die Abfallanalyse zeigt, wo die Potenziale liegen. Diese Potenziale müssen wir nun gemeinsam weiter ausschöpfen», sagt Stadträtin Simone Brander.

  • «Hönggermusik»: Ein erfolgreicher Auftritt am Eidgenössischen Musikfest

    «Hönggermusik»: Ein erfolgreicher Auftritt am Eidgenössischen Musikfest

    Das Eidgenössische Musikfest (EMF) findet alle fünf Jahre statt und gilt laut dem Schweizer Blasmusikverband, der das Fest organisiert, als weltweit grösster Musikwettbewerb. Die 35. Ausgabe fand vom 14. bis 17. Mai in Biel statt. Auch für den Musikverein Zürich-Höngg (MVZH) war die Teilnahme von grosser Bedeutung.

    Am Auffahrtsmorgen traf sich die «Hönggermusik» bei der Tramschleife Wartau, um ihre viertägige Musikreise anzutreten. Die Stimmung war ausgezeichnet und von grosser Vorfreude geprägt. Der Car fuhr nach Avenches, wo sich die Gruppe aufteilte: Ein Teil besichtigte die römischen Stätten, der andere das Nationalgestüt.

    Im Seeland

    Am Nachmittag stand eine interessante Stadtführung durch das schöne Murten auf dem Programm. Am Freitag konnten die Teilnehmenden zwischen verschiedenen Programmpunkten wählen: einem Besuch im Uhrenmuseum mit anschliessender Wanderung durch die Twannbachschlucht oder einem Ausflug in den Jura nach St. Ursanne, Besuch am Lac de Gruyère und Besichtigung des Maison de la Tête de Moine.

    Den Abend verbrachten die Höngger Musizierenden in geselliger Runde auf einem Weingut oberhalb von Ligerz bei einer feinen Grillade mit lokalem Wein.

    Platz 6

    Das Wochenende stand ganz im Zeichen des EMF in Biel, an dem 550 Musikvereine mit rund 22 200 Mitgliedern teilnahmen. Der MVZH trat in der Konzertmusik, 1. Klasse Harmonie, an und präsentierte das wuchtige Pflichtstück «Metamorphosis» von Thomas Trachsel sowie das Selbstwahlstück «Egmont» von Bert Appermont mit seinen wunderschönen Solopassagen und hörbar spanisch geprägten Kampfszenen.

    Das Publikum im voll besetzten Konzertsaal bedankte sich mit frenetischem Applaus und Standing Ovations. Auch die Jury lobte die Musikalität und den starken Ausdruck, was dem Verein einen guten 6. Rang in der Kategorie einbrachte.

    Mit vielen schönen Eindrücken, tollen Begegnungen und einem gelungenen Konzertauftritt kehrte die «Hönggermusik» am Sonntagabend nach Zürich zurück.

    Eingesandt vom Musikverein Zürich-Höngg

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    Am Pult der «Hönggermusik»

  • Vulingoma singt in Höngg: Liebesbriefe an Afrika  

    Vulingoma singt in Höngg: Liebesbriefe an Afrika  

    Am Anfang der Zeit gab es Geschichten und Lieder. Diese Lieder überschritten Grenzen und Kulturen, bewahrten Geschichte und Weisheit und vermitteln heute noch Werte und kulturelle Identität. Südafrika hat eine sehr schmerzhafte und dunkle Geschichte, geprägt von Unterdrückung, Landenteignung, ungleichem Zugang zu Ressourcen und Apartheid.

    Der südafrikanische Jugendchor Vulingoma, der Teil des Sozialprojekts Vulamasango mit Sitz in Kapstadt ist, nimmt sich dieser Themen und Lieder an und tritt nach zwei Jahren wieder in Höngg auf.

    Die erste Hälfte des Programms «Love Letters to Africa» hebt kraftvolle Lieder wie «Senzenina» und «Thina Sizwe» hervor, die in schwierigen Zeiten Hoffnung spenden. Mit Musik und Tanz wird gefeiert, wie diese Kunstform auch heute inmitten globaler Konflikte den Geist beflügelt. Zudem wird die Rolle religiöser Musik als Kraftquelle für viele Gemeinschaften betont.

    Die Schönheit des Menschseins

    Der zweite Teil widmet sich den Ursprüngen der Djembe-Trommel. Von den alten Rhythmen Westafrikas bis zum lebhaften südafrikanischen Gumboot-Tanz – diese Show hebt den unvergänglichen Geist der afrikanischen Menschen durch Lieder und Geschichten hervor.

    Dass Vulingoma wieder im Quartier auftreten wird, ist einer Hönggerin zu verdanken: Nadine Widmer organisiert die Konzerte in Zürich. Sie unterstützt Florian Krämer, der das Sozialprojekt Vulamasango gründete.

    «Love Letters to Africa» soll an die Schönheit des Menschseins in Afrika erinnern. Es sind musikalische Liebesbriefe, die nun in Höngg zu erleben sind.

    Love Letters to Africa

    Donnerstag, 4. Juni, 19.15 Uhr.
    Ref. Kirchgemeindehaus Höngg, Ackersteinstrasse 190.
    Karten: Kostenlos auf Eventfrog, Kollekte.

  • Eishockey-WM: Freinacht, wenn die Schweiz den WM-Titel holt

    Eishockey-WM: Freinacht, wenn die Schweiz den WM-Titel holt

    Gestern hat sich das Eishockey-Nationalteam der Männer für das Halbfinale von morgen qualifiziert. Wenn die Sieges-Serie der Schweizer weitergeht und die Mannschaft am Sonntagabend den Weltmeister-Titel holt, gewährt Karin Rykart, Vorsteherin des Sicherheitsdepartements, auf Stadtgebiet im Innern von Gastwirtschaftsbetrieben eine Freinacht. Für Gartenrestaurants und Boulevard-Cafés gelten die normalen Öffnungszeiten.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Schmierereien frustrieren Höngg: Sind wir so machtlos?

    Schmierereien frustrieren Höngg: Sind wir so machtlos?

    In Höngg nehmen die Schmierereien wieder zu und sorgen bei der Bevölkerung für wachsenden Unmut. Betroffen sind zahlreiche Orte im Quartier: Hausfassaden, Plakate, Briefkästen und Container wurden mit Farben verunstaltet. Gehäuft kommen sie an der Limmattal- und der Regensdorferstrasse vor.

    Auch die Mühlehalde war betroffen: «43», ein FCZ-Tag, und «SARDO» wurden darauf gesprayt. «Die Stadt toleriert Schmierereien nicht und entfernt sie so rasch wie möglich. Wir sind überzeugt, dass ein sauberes und respektvolles Stadtbild zum Wohlbefinden aller Menschen in Zürich beiträgt», meint Kornel Ringli, Leiter Kommunikation Liegenschaften der Stadt Zürich.

    Von den neusten Schmierereien an der Mühlehalde habe die Stadt nichts gewusst. Sie hat die notwendigen Abklärungen eingeleitet, und die Mühlehalde wurde nach der Anfrage des «Hönggers» gereinigt.


    Die Schmierereien an der Mühlemalde wurden bereits beseitigt. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Die Stadt gehe aktiv gegen das Problem vor: «Wo immer möglich, bringen wir an städtischen Liegenschaften einen Graffitischutz an. Dieser spezielle Oberflächenschutz erleichtert und vergünstigt die Reinigung, da sich Farbe einfacher entfernen lässt», so Ringli. Dies helfe bei der Reinigung und spare Kosten. Eine absolute Prävention sei aber nicht möglich.

    Ringli berichtet weiter, dass die Reinigung so rasch wie möglich erfolge: «Bei Schmierereien mit rassistischen, diskriminierenden oder anderweitig menschenverachtenden Inhalten reagieren wir mit besonderer Dringlichkeit innerhalb von 24 Stunden.» Meldungen aus der Bevölkerung, beispielsweise via der Website und App «Züri wie neu», helfen zusätzlich, die Schmierereien möglichst rasch zu entdecken und zu entfernen.

    Grosser Frust in Höngg

    Das Erscheinungsbild des Quartiers leidet sichtbar unter den FCZ-Schriftzügen, dem Begriff «Sardo» oder neuerdings rotem, kaum lesbarem Geschmiere. Für viele ist diese Entwicklung ärgerlich und zunehmend belastend. So zeigt sich auch der Höngger Kurt Meierhans deutlich verärgert.

    «Das ist eine totale Schweinerei. Kaum ist etwas gereinigt, wird es kurz darauf wieder verschmiert.» Für ihn ist klar, dass hier rücksichtslos und ohne Verantwortungsbewusstsein gehandelt werde. Bei seinen täglichen Spaziergängen mit dem Hund habe er in den letzten Wochen eine deutliche Zunahme der Schmierereien festgestellt.

    Alex Ryser aus Höngg meldete sich sogar beim «Höngger», um auf die Situation aufmerksam zu machen. Er findet, dass das Quartier ungepflegt wirkt und der Eindruck entsteht, dass sich niemand mehr darum kümmert: «Ich glaube, dass so die Identifikation mit dem Quartier abnimmt. Früher hatte man stärker das Gefühl, dass viele gemeinsam Sorge zu Höngg tragen.»

    Auch andere Stimmen aus dem Quartier zeichnen ein ähnliches Bild. Eine Passantin beschreibt den Zustand kurz und bündig als «grusig». Einem weiteren Anwohner ist die Situation ebenfalls aufgefallen, er zeigt sich jedoch ratlos: Was konkret dagegen unternommen werden könne, wisse er nicht.

    Resignation bei Betroffenen


    Selbst die Holzscheune bliebt nicht verschont. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Diese Hilflosigkeit teilt der Höngger Peter Gugolz. Besonders hart trifft es ihn persönlich. Die Wand seiner Scheune wurde grossflächig beschmiert, selbst die Holzwand des angrenzenden Stalls blieb nicht verschont. Einen Teil der Fassade liess er auf eigene Kosten überstreichen.

    Die Freude hielt nur kurz an. «Kaum war alles sauber, wurde es wieder verschmiert», erzählt er. Die wiederholten Schäden seien nicht nur ärgerlich, sondern auch finanziell belastend. «Es ist mühsam und wir mussten die Kosten selbst tragen.» Inzwischen habe er resigniert und lasse die Wand vorerst im jetzigen Zustand.

    Quartierverein Höngg ist informiert

    Alexander Jäger, Präsident des Quartierverein Höngg (QVH), spürt den Verdruss im Quartier: «Es gibt einen generellen Ärger gegenüber den Fussballclubs und deren Fans. Das ist schade, sie machen so das Ansehen des Sports kaputt.»

    Er habe seitens des QVH eine Meldung zu den Schmierereien im Zusammenhang mit dem Fussballclub erhalten. Dies sei bei ihnen im Vorstand besprochen worden. Auch im Gespräch mit der Eigentümerschaft erfahre man den Ärger über die Schmierereien. Jäger würde als Lösungsansatz bei den Fussballclubs eine Nulltoleranz begrüssen.

    Des Weiteren schlägt er vor, die bereits bestehenden Schmierereien in schöne Wandbilder zu verwandeln. Er wisse auch von Schulklassen, die bereit wären, einen solchen Einsatz zu leisten, um beispielsweise angebrachte Kleber zu entfernen.

    Der Höngger Alex Ryser wünscht sich derweil wieder mehr Mitwirkung und Interesse am Quartierleben: «Höngg funktioniert dann am besten, wenn Menschen nicht nur hier wohnen, sondern sich auch als ein Teil davon fühlen.»

  • Dachstockbrand in Höngger Mehrfamilienhaus

    Dachstockbrand in Höngger Mehrfamilienhaus

    Wie der Medienmitteilung von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) zu entnehmen ist, meldeten Anwohner am Donnerstag der Einsatzleitzentrale 144/118 kurz nach 15.30 Uhr, dass ein hohes Gebüsch neben einem Mehrfamilienhauses an der Regensdorferstrasse auf der Höhe der Haltestelle Segantinistrasse Feuer gefangen habe.

    Als die Berufsfeuerwehr kurz darauf am Einsatzort eintraf, stieg bereits dichter Rauch aus dem Dach des Hauses auf. Die Berufsfeuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten via Autodrehleiter von aussen und einem Innenangriff durch die Wohnungen. Um an Brandherd zu gelangen, deckte sie einen Teil des Dachs ab. So konnten die Hitze und der Rauch besser entweichen und die Glutnester rasch bekämpft werden.

    Beträchtlicher Sachschaden

    Die Bewohnerinnen und Bewohner verliessen die Liegenschaft vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbständig. Der Brand ist gelöscht und die Wohnungen werden voraussichtlich wieder übergeben werden können. Der Sachschaden ist beträchtlich.

    Im Einsatz stand die Berufsfeuerwehr mit der Einsatzleitung, vorsorglich wurde ein Rettungsdienst des Spitals Limmattal aufgeboten. Ebenso aufgeboten wurden mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Zürich, Spezialist*innen der VBZ sowie das EWZ. Die Mittel wurden durch die Einsatzleitzentrale 144/118 von SRZ alarmiert und koordiniert.

    Quelle: Medienmitteilung der Stadt Zürich