Autor: tka_admin

  • Das WM-Finale wird live auf dem Röschibachplatz gezeigt

    Das WM-Finale wird live auf dem Röschibachplatz gezeigt

    Am Sonntag, 19. Juli 2026, wird das Endspiel auf dem Röschibachplatz auf einer Grossleinwand übertragen. Mit dem Anlass möchte der Quartierverein Wipkingen die Möglichkeit bieten, das sportliche Grossereignis gemeinsam im Quartier zu verfolgen. Der Röschibachplatz wird dafür als gemütliche Fanzone genutzt.

    Eine Bestuhlung oder ein Verpflegungsangebot durch den Veranstalter ist nicht vorgesehen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, eigene Sitzgelegenheiten wie Picknickdecken, Campingstühle oder Sitzkissen mitzubringen. Das Spiel beginnt um 21 Uhr. Der Eintritt erfolgt auf Kollektebasis.

    Der Quartierverein appelliert zudem an die Eigenverantwortung der Gäste. Da kein umfassendes Entsorgungskonzept vorgesehen ist, wird gebeten, den Abfall nach dem Anlass wieder mitzunehmen, damit der Röschibachplatz sauber bleibt.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • Das sind die Kandidierenden für die Kantonsratswahlen der FDP 6 & 10

    Das sind die Kandidierenden für die Kantonsratswahlen der FDP 6 & 10

    Ziel der FDP 6 & 10 war es, die Liste für die Kantonsratswahlen nach dem sogenannten Zebra-Prinzip – abwechselnd jemand von Kreis 6 und 10 – und vielfältig zu gestalten. Die Kandidierenden haben unterschiedliche Hintergründe in Bezug auf Ausbildung und Arbeitserfahrung.

    So sind das Bildungs-, das Gesundheits- und das Versicherungswesen vertreten, aber auch die Verwaltung sowie selbständig Erwerbende.

    Motivierte Gespräche

    Während der Versammlung berichtet ein Mitglied der Findungskommission 10, Simone Ursprung: «Es war mir ein grosses Vergnügen, Mitglied der Findungskommission zu sein. Wir haben mit sehr motivierten Freisinnigen Gespräche geführt und anders als in früheren Jahren, konnten wir aus einer grossen Anzahl von Bewerbenden auswählen.»

    Auch der Präsident vom Kreis 10, Martin Widmer, ist sehr zufrieden: «Beide Findungskommission haben einen tollen Job gemacht und in sehr kurzer Zeit – direkt nach den Gemeinderatswahlen 2026 – kompetente Kandidierende präsentiert».

    Der Kreispräsident vom Kreis 6, Sven Marti, ergänzt ein wichtiges Detail zu den Wahlaussichten 2027: «Wir haben eine genaue Analyse gemacht und es mehrmals durchgerechnet. Wir sind überzeugt, dass es möglich ist, für unsere beiden Wahlkreise einen zweiten liberalen Sitz zu erobern. Insgesamt benötigen wir rund 4’000 Stimmen mehr als bei den letzten Kantonsratswahlen. Das ist machbar».

    Beim anschliessenden Apéro und in gelöster Stimmung schmunzelt der amtierende Kantonsrat, Alexander Jäger: «Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich eine Kollegin oder einen Kollegen vom Wahlkreis künftig im Kantonsparlament begrüssen dürfte. Zu zweit macht Politik einfach doppelt Spass.»

    Eingesandt von Caroline Hobi, Vorstandsmitglied FDP 10, Resort Kommunikation & Kontonsratskandidatin

  • Migros Höngg modernisiert Filiale – Provisorium ab 15. Juni

    Wie die Medienstelle der Genossenschaft Migros Zürich auf Anfrage des «Hönggers» mitteilt, zieht die hiesige Filiale vom 15. Juni bis 26. August ins Provisorium um – in jene Räumlichkeiten der einstigen Alnatura-Filiale (wir berichteten). Dort werde man, so die Medienstelle, auf rund 350 Quadratmetern die tägliche Quartierversorgung sicherstellen.

    Demnach ist geplant, alles anzubieten, was sich die Kundschaft gewohnt ist – aufgrund der kleineren Fläche jedoch in proportional kleinerem Umfang. Nicht angeboten werden könne allerdings eine bediente Blumenabteilung mit Kundendienst.

    Die Wiedereröffnung des modernisierten Supermarkts am gewohnten Standort ist für Ende August geplant. Die genauen Daten sollen zeitnah vor Ort kommuniziert werden.

    Kommt Activ Fitness nach Höngg?

    Wenn sich die Migros Ende August wieder am gewohnten Standort befindet, stellt sich die Frage, was aus den Räumlichkeiten des Provisoriums wird. Diesbezüglich kann die Medienstelle noch keine Informationen geben, da die Pläne aufgrund laufender baurechtlicher Abklärungen noch nicht spruchreif seien.

    Hinweise an die «Höngger»-Redaktion aus der Leserschaft deuten darauf hin, dass dort künftig Activ Fitness einziehen könnte. Die Kette ist Teil der movemi AG, einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Migros Zürich. Auf der Website von Activ Fitness wurde bereits im Frühjahr angekündigt, dass ab Dezember 2026 ein Studio in Höngg geplant ist.

    Die Pressestelle der movemi AG hält sich betreffend des konkreten Standorts bedeckt. Es sei jedoch korrekt, dass per Ende 2026 die Eröffnung eines Activ-Studios geplant sei. Man befinde sich aber noch in laufenden Gesprächen. Daher sind aktuell keine weiteren Informationen zu erfahren.

  • Der Männerchor Höngg begeisterte beim Apothekensingen

    Der Männerchor Höngg begeisterte beim Apothekensingen

    Der Männerchor Höngg hat es wieder getan: Mit seinem traditionellen Apothekensingen erfreute er am vergangenen Samstag zahlreiche Passantinnen und Passanten im Zentrum von Höngg. Der Anlass wird jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der Apotheke Im Brühl durchgeführt, deren Eingangsbereich dabei jeweils zum Konzertplatz wird.

    Der Chor, der auf eine fast 200-jährige Geschichte zurückblickt, bot an der Rabatte entlang der Regensdorferstrasse ein abwechslungsreiches Programm. Zu hören waren unter anderem «Die Welt ist schön» (siehe Video unten), «Griechischer Wein», «La Montanara» und «Schatz am Zürisee».

    Apothekensingen in Höngg mit dem Männerchor Höngg

    Während einige Passierende vom spontanen Konzert überrascht wurden, liessen sich viele Hönggerinnen und Höngger auf das musikalische Angebot ein. Manche blieben sogar länger, denn neben den Darbietungen gab es auch Würste vom Grill sowie Getränke.

    Dem Apothekensingen folgen weitere Auftritte des Männerchors im laufenden Jahr. Auf dem Programm stehen unter anderem das Hoffest des QuarTierhofs Höngg, das Wümmetfäscht und der Adventszauber der KulturBox. Auch die traditionelle Metzgete im September darf dabei nicht fehlen.

  • Artistic Swimming findet in Höngg statt

    Artistic Swimming findet in Höngg statt

    Im Kids Liga Cup und bei den Nachwuchsmeisterschaften starten die schweizerischen Stars von Morgen im Artistic Swimming, wie die Limmat Nixen Zürich in einer Medienmitteilung schreiben. Antreten werden die Alterskategorien unter 10 Jahren und unter 12 Jahren, erwartet werden ca. 200 Teilnehmende inklusive eines Jungen.

    Traditionell ist Artistic Swimming eine rein weibliche Sportart, seit 2015 sind auch Männer dabei, nach wie vor nur sehr zögerlich. Umso mehr freut es die Veranstaltenden, dass sowohl im Solo als auch im Duett ein männlicher Teilnehmer antritt.

    Der Wettkampf verspricht ein spannendes Programm: Solo und Duett-Küren, sowie die Gruppenformationen Team-Free und Combo mit jeweils 8 sowie 10 Schwimmerinnen, die mit Figuren, spektakulären Hebungen und artistischen Sprüngen das Publikum faszinieren. Das Hallenbad Bläsi ist während der gesamten Veranstaltung für Zuschauer geöffnet.

    Weitere Informationen sowie das Wettkampfprogramm: limmat-nixen.ch

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    Die Nixe aus Höngg

  • Seeüberquerung soll am Mittwoch, 1. Juli, stattfinden

    Seeüberquerung soll am Mittwoch, 1. Juli, stattfinden

    Die 36. Stadtzürcher Seeüberquerung soll dieses Jahr am Mittwoch, 1. Juli 2026, stattfinden, wie der Verein Stadtzürcher Seeüberquerung mitteilt. Im Fall einer wetterbedingten Verschiebung sind die Ersatzdaten der 8. Juli und 19. August 2026.

    «Mit Platz für bis zu 9000 Teilnehmenden dürfen wir auch dieses Jahr die grösste Seeüberquerung der Schweiz vorbereiten», sagt Flavio Seeberger, Präsident der Stadtzürcher Seeüberquerung.

    Definitiver Durchführungsentscheid

    Am Montagvormittag, 29. Juni, informiert das Organisationskomitee, ob die Seeüberquerung definitiv am Mittwoch, 1. Juli 2026, stattfindet oder um eine Woche verschoben werden muss.

    Die Seeüberquerung wird nur bei einer stabilen Wetterlage und bei einer Wassertemperatur von mindestens 21 Grad Celsius durchgeführt.

    Bei den Freiwilligen, welche den Sportanlass möglich machen, sind auch viele Mitglieder der SLRG Sektion Höngg dabei (siehe Artikel unten).

    Quelle: Medienmitteilung Verein Stadtzürcher Seeüberquerung

  • Neuer Böötli-Ausstieg beim Höngger Wehr verspätet sich

    Neuer Böötli-Ausstieg beim Höngger Wehr verspätet sich

    Die neue Ausstiegsstelle beim Höngger Wehr kann nicht wie ursprünglich geplant eröffnet werden. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, rechnet die Stadt Zürich inzwischen damit, dass die Anlage frühestens im Spätsommer in Betrieb genommen werden kann.

    Das Höngger Wehr gilt seit Jahren als heikle Stelle auf der beliebten Strecke zwischen Wipkingen und Dietikon. Besonders an warmen Sommertagen kommt es dort zu Engpässen, wenn zahlreiche Personen ihre Boote vor dem Wehr aus dem Wasser nehmen und danach wieder einsetzen.

    Die Stadt Zürich baut deshalb die bestehenden provisorischen Ein- und Ausstiegsstellen zu dauerhaften und sichereren Anlagen aus (wir berichteten). Die neue Einstiegsstelle unterhalb des Wehrs wurde bereits Anfang Mai eröffnet. Sie bietet mehr Platz für das Wiedereinwassern der Boote.

    Provisorischer Ausstieg bleibt in Betrieb

    Anders sieht es beim geplanten Ausstieg oberhalb des Wehrs aus. Dort entsteht ein rund 35 Meter langer Stahlsteg. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» bestätigt das Tiefbauamt Verzögerungen bei den Fertigstellungsarbeiten.

    Als Gründe nennt die Stadt die anspruchsvolle Koordination verschiedener Unternehmen, Lieferverzögerungen bei Baumaterialien sowie die Lage der Baustelle in einer Trinkwasserzone. Zudem hängen einzelne Arbeiten vom Wasserstand der Limmat ab.

    Bis die neue Anlage eröffnet werden kann, bleibt der provisorische Ausstieg unter der Europabrücke in Betrieb. Für die neuen Ein- und Ausstiegsstellen beim Höngger Wehr hat die Stadt insgesamt 2,6 Millionen Franken bewilligt. Nach aktuellem Stand soll dieser Kostenrahmen eingehalten werden.

  • Hopp Schwiiz: Höngger Buchhandlung lanciert «Kapitel 12»

    Hopp Schwiiz: Höngger Buchhandlung lanciert «Kapitel 12»

    Im Fussball spricht man oft vom «zwölften Mann» – Fans, die ihrer Mannschaft im entscheidenden Moment den nötigen Schub verleihen. Angelehnt an diese Idee wird die Buchhandlung Kapitel 10 während der Spiele der Schweizer Nati an der Fussball-Weltmeisterschaft zum «Kapitel 12», wie es auf dessen Website heisst.

    Eine Grossleinwand, Beamer und Lautsprecher stehen bereit, zudem werden Getränke angeboten und der Eintritt ist kostenlos. Die Türen öffnen jeweils um 19.30 Uhr, der Anpfiff erfolgt um 21 Uhr. Gezeigt werden die drei Vorrundenspiele der Schweiz: am Samstag, 13. Juni, gegen Katar, am Donnerstag, 18. Juni, gegen Bosnien-Herzegowina sowie am Mittwoch, 24. Juni, gegen Kanada.

    Weitere Public-Viewings mit Schweizer Beteiligung sind geplant, falls die Nati die nächste Runde erreicht. Ob die Spiele gezeigt werden, hängt unter anderem von den Anspielzeiten ab. Das Kapitel 10 informiert dazu via Instagram und Newsletter.

    Stadt lockert die Regeln für Gartenrestaurants

    Die WM-Spiele sind selbstverständlich auch in anderen Lokalen zu sehen. Für Gartenrestaurants hat die Stadt Zürich für die Dauer des Turniers sogar die Regeln gelockert und erlaubt die Übertragung auf Fernsehgeräten im Freien ohne spezielle Bewilligung.

    Für Partien der Schweizer Nationalmannschaft gelten sogar erweiterte Ausnahmeregelungen. Damit soll laut der Stadt das gemeinsame Fussballerlebnis in den Quartieren gefördert werden.

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    Zeit für ein neues Abenteuer

  • Die Stadt Zürich erhöht Beiträge für PV-Anlagen

    Die Stadt Zürich erhöht Beiträge für PV-Anlagen

    Die Stadt Zürich unterstützt über das ewz nachhaltige Energieprojekte mit Fördergeldern, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Um den Anreiz für den Bau von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) und deren Wirtschaftlichkeit weiter zu erhöhen, werden die Förderbestimmungen des ewz angepasst: Der Grundbeitrag wird von 4400 auf 5000 Franken erhöht.

    Ergänzend werden die variablen Beträge pro Kilowattpeak (kWp) Leistung angehoben. Zusätzlich wird neu für alle bewilligungspflichtigen PV-Anlagen auf bestehenden Gebäuden ein pauschaler Beitrag von 3000 Franken ausgerichtet.

    Neu: Förderbeiträge für Batteriespeicher

    Weiter soll der Einsatz von Batteriespeichern gefördert werden. Dies soll dazu beitragen, bei bestehenden sowie neuen PV-Anlagen den Eigenverbrauch der selbst erzeugten Energie zu maximieren und damit die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen:

    Für eine Batteriespeicheranlage mit einer Speicherkapazität ab drei Kilowattstunden (kWh) wird ein Pauschalbetrag von 1000 Franken ausbezahlt.

    Zusätzlich 100 Franken pro kWh Speicherkapazität bis maximal 100 kWh.

    Werden für eine stationäre Batteriespeicheranlage gebrauchte Batteriezellen verwendet, wird der Förderbeitrag um weitere 100 Franken/kWh erhöht. Gefördert werden ausschliesslich stationäre Batteriespeicher, die mit einer PV-Anlage sowie einem Energiemanagementsystem kombiniert sind.

    Der Stadtrat beschliesst die Teilrevision der Ausführungsbestimmungen zur Verordnung über gemeinwirtschaftliche Leistungen im Rahmen der klima- und energiepolitischen Ziele (AB VGL) in denen die Förderbestimmungen geregelt sind. Die teilrevidierten AB VGL treten per 1. August 2026 in Kraft und gelten für Fördergesuche, die ab diesem Zeitpunkt über die Förderplattform eingereicht werden.

    Mit dieser Anpassung setzt der Stadtrat ein klares Signal für den weiteren Ausbau der Solarenergie im Rahmen der städtischen PV-Strategie (STRB Nr. 3248/2025) und stärkt den Klimaschutz sowie die Investitionssicherheit gleichermassen.

  • «Hot Wok» hat nach 30 Jahren ein neues Zuhause

    «Hot Wok» hat nach 30 Jahren ein neues Zuhause

    Bereits vor zwei Jahren schrieb der «Höngger»: Die kulinarische Reise durch Asien beginnt direkt hinter der Stadtgrenze – nämlich im «Hot Wok» in Regensdorf. Während 30 Jahren war das beliebte Restaurant im Gemeinschaftszentrum Roos zu Hause. Nun hat der Familienbetrieb ein neues Lokal bezogen – nur einen Steinwurf entfernt: das Restaurant Hardegg beim Bahnhof Regensdorf. Grund für den Umzug ist der geplante Neubau des Gemeinschaftszentrums.

    Die Gemeinde Regensdorf, Eigentümerin beider Liegenschaften, bietet dem Familienbetrieb mit dem Pachtvertrag eine neue Perspektive an. Der vorherige Wirt hatte laut «Tages-Anzeiger» im Sommer 2025 Konkurs angemeldet – damit wurde der Weg frei für das «Hot Wok».

    Für Ravi Nair, seinen Sohn Prashant Nair und das zehnköpfige Team bedeutet der neue Standort auch mehr Platz: Das Restaurant Hardegg verfügt laut «Tages-Anzeiger» über rund 100 Sitzplätze im Innenbereich sowie weitere 100 Plätze in der Gartenwirtschaft. Die sanierte Gaststube wurde modern gestaltet und bietet ein vertrautes Ambiente.

    Feierliche Schlüsselübergabe

    Die offizielle Eröffnung fand am 22. Mai statt. Gemeindepräsident Stefan Marty nahm persönlich an der feierlichen Schlüsselübergabe teil. Es freue ihn ausserordentlich, so Marty in seiner Ansprache, so viele Gäste zu diesem freudigen Ereignis begrüssen zu dürfen.

    Das «Hot Wok» sei mittlerweile das einzige Restaurant, das in einer gemeindeeigenen Liegenschaft eingemietet sei. «Ravi und Prashant haben mit diesem Umzug einen grossen Schritt gewagt», sagte Marty.

    Der Gemeindepräsident erinnerte auch an die Anfänge des «Hot Wok» vor 30 Jahren. Die Zusammenarbeit sei in all den Jahren ausgezeichnet gewesen. «Welches Restaurant hat heute noch während 30 Jahren dieselbe Leitung – trotz schwieriger Zeiten wie während der Pandemie?», fragte Marty rhetorisch.

    Der Ausbau des Gemeinschaftszentrums Roos sei notwendig geworden, führte er weiter aus, da dieses «aus allen Nähten platze». Die Gemeinde habe deshalb frühzeitig das Gespräch mit Ravi Nair gesucht. «Er war zunächst nicht begeistert», sagte Marty.

    Der Umzug sei mutig gewesen – und die Gemeinde hoffe, dass sich der malaysische Familienbetrieb auch im Hardegg weitere 30 Jahre behaupten könne. Unter dem Applaus der Gäste überreichte Marty schliesslich einen grossen goldenen Schlüssel an Ravi und Prashant Nair.

    Der Sohn bedankte sich im Anschluss bei der Gemeinde für die Unterstützung. Sein Dank galt auch den Mitarbeitenden, die den Umzug mitgetragen haben. «Wir hoffen, dass unseren Gästen das neue Lokal gefällt.»

    Eine Verbindung besteht

    Ravi Nair erzählte danach, dass er sich im Zuge des Umzugs mit der Geschichte des Gebäudes Hardegg beschäftigt habe. Einst wirtete dort die Familie Frei, wie er sagte. Eine Verbindung zu dieser Familie gebe es bis heute: «Die Nachfahren kommen noch immer jeden Sonntag bei uns essen», sagte Nair. Deshalb habe er historische Bilder des Lokals im neuen Restaurant aufgehängt. «Mein Sohn Prashant und ich sind sehr stolz, dass wir dieses Lokal übernehmen durften», sagte Ravi Nair.

    Zum Abschluss luden Vater und Sohn ihre Gäste zu einem reichhaltigen Buffet mit chinesischen, thailändischen, indischen und malaysischen Spezialitäten ein. Traditionelle Vorführungen wie ein Löwentanz sorgten zusätzlich für eine stimmungsvolle Atmosphäre.