Autor: tka_admin

  • Fussballfieber mit dem Martin Cup auf dem «Hönggi»

    Fussballfieber mit dem Martin Cup auf dem «Hönggi»

    Der Martin Cup hat in Höngg eine lange Tradition. Erstmals wurde das Turnier im August 1951 als Ernst-Martin-Cup durchgeführt. Seither gehört das Grümpelturnier, das vom Sportverein Höngg (SVH) ausgetragen wird, fest in den Quartierkalender.

    Für dieses Jahr hat sich das OK-Team einige Neuerungen ausgedacht. Eine der sichtbarsten Änderungen betrifft den Festplatz. Dieser befindet sich nicht mehr auf dem Sandplatz, sondern neu direkt vor dem Clubhaus des SVH. «So können wir die bestehende Infrastruktur des Vereins besser nutzen und rücken das Festgeschehen näher zusammen», erklärt OK-Mitglied Sina Saluz, die für Marketing und Sponsoring verantwortlich ist.

    Auf Bewährtes muss dennoch nicht verzichtet werden. Die beliebte Party am Freitagabend findet erneut statt. Daneben gibt
    es Grillspezialitäten, die traditionellen Brattaschen sowie das Torwandschiessen.

    Die Turniere

    Auf dem Rasen wartet ebenfalls eine Neuerung. Weil das Turnier der Vereine, Firmen und Beizen seit Jahren rasch ausgebucht ist, wird diese Kategorie neu sowohl am Freitagabend als auch am Samstag ausgetragen. Erstmals gibt es zudem eine reine Frauenkategorie.

    Weiterhin fester Bestandteil bleiben das Zunftturnier, die Männerkategorie sowie das Juniorinnenturnier des Fussballverbands Region Zürich (FVRZ).

    Nicht mehr durchgeführt wird die Kategorie für verkleidete Teams. «In den vergangenen Jahren gingen die Anmeldungen kontinuierlich zurück», sagt Saluz. Trotz der Änderungen bleibe der Charakter des Martin Cups derselbe.

    Der Anlass lebt von vielen Freiwilligen aus den Reihen des SV Höngg. «Der Martin Cup ist für viele auch ein Klassentreffen», sagt Saluz. Genau diese Mischung aus Fussball und Begegnungen macht den Reiz des Höngger «Grümpis» aus.

    Der Martin Cup

    Freitag, 26. Juni, ab 17.15 Uhr
    Samstag, 27. Juni, ab 10 Uhr
    Sonntag, 28. Juni, ab 8.30 Uhr
    Zum Programm: martincup.ch

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    Der Martin Cup im Freudentaumel

  • Höngg: Mehrere Einsatzkräfte wegen Rauchentwicklung vor Ort

    Höngg: Mehrere Einsatzkräfte wegen Rauchentwicklung vor Ort

    «Es hat sehr seltsam gerochen, und aus einem Kellerfenster trat dunkler Rauch aus», berichtet ein Augenzeuge gegenüber der «Höngger Zeitung». Er war am Nachmittag an der Limmattalstrasse unterwegs und bemerkte die Rauchentwicklung beim Gebäude der ehemaligen Post, in dem sich heute unter anderem der Kinder-Secondhandladen Pimpinelli befindet.

    Daraufhin informierte er eine Mitarbeiterin des Geschäfts. Gemeinsam überprüften sie die Situation vor Ort. Zunächst sei die Rauchentwicklung nur schwach gewesen, habe dann jedoch wieder eingesetzt und zunehmend stärker gewirkt.

    Da die Ursache unklar blieb, wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Gemäss dem Augenzeugen trafen zunächst zwei Rettungswagen ein. Anschliessend rückten mehrere Polizeipatrouillen mit Blaulicht an und sperrten den Bereich ab.

    Eine weitere Augenzeugin berichtet gegenüber dem «Höngger», dass ein beissender Geruch in der Luft lag. Ausserdem habe sie schwarzen Rauch über der Strasse gesehen.

    Weshalb es zu der Rauchentwicklung kam, war zunächst nicht bekannt. Die Einsatzkräfte forderten Anwesende schliesslich auf, den Bereich zu verlassen. Weitere Informationen folgen, sobald sie vorliegen.

  • Zwischen Selbstbestimmung und behördlichem Schutz

    Zwischen Selbstbestimmung und behördlichem Schutz

    Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) der Stadt Zürich hat den Auftrag, Kinder und Erwachsene zu schützen und zu unterstützen, wenn sie selbst oder ihre Familie dazu nicht oder nicht mehr ausreichend in der Lage sind. Bei den Erwachsenen steht vor allem die Altersgruppe der über 65-Jährigen im Fokus.

    50 Prozent der neu angeordneten Beistandschaften betreffen Menschen über 65. In der Altersgruppe der 76- bis 85-jährigen Personen werden am häufigsten Beistandschaften angeordnet. Überforderung, beginnende Demenz oder auch fehlende Erfahrung, weil sich immer der Partner oder die Ehegattin um die Administration gekümmert hat, können Unterstützung notwendig machen.

    Vorsorgeauftrag oder Vollmacht

    Die KESB kommt dabei erst in letzter Linie zum Zug. Eigene Vorsorge oder Unterstützung durch private oder öffentliche Dienste gehen vor. So braucht es keine Beistandschaft, wenn jemand für den Fall der Urteilsunfähigkeit einen Vorsorgeauftrag errichtet oder Vollmachten erteilt hat.

    In vielen Fällen kann so innerhalb der Familie oder auch im Bekanntenkreis eine geeignete Unterstützung eingerichtet werden. Auch private Angebote wie Pro Senectute vermögen viel zu leisten.

    Unterstützung durch Beistandschaften im Alter

    Wenn diese Möglichkeiten nicht genügen oder die betroffene Person nicht selbst vorgesorgt hat, kann die KESB eine Beistandschaft errichten. Die Beiständ*innen unterstützen die betroffenen Personen in verschiedenen Bereichen. Eine wichtige Aufgabe ist die Erledigung der administrativen Aufgaben sowie die Verwaltung von Einkommen und Vermögen.

    Dazu gehören die Geltendmachung von sozialversicherungsrechtlichen Ansprüchen, beispielsweise von Zusatzleistungen zur AHV, die Bezahlung der laufenden Rechnungen, das Erstellen eines Budgets, damit sich keine Schulden anhäufen und das Ausfüllen der Steuererklärung.

    Aber auch die Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Wohnform ist eine häufige Aufgabe. Hier stellt sich die Frage nach einem allfälligen Übertritt in eine Pflegeinstitution oder die Organisation einer Spitex, um das Wohnen zuhause weiterhin zu ermöglichen.

    Schliesslich gilt es auch die gesundheitliche Betreuung sicherzustellen und bei Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, selbst zu entscheiden, über medizinische Massnahmen zu befinden.

    Nicht immer einverstanden

    Meistens, aber nicht immer sind die betroffenen Personen mit einer Beistandschaft einverstanden. Wenn dies nicht gegeben ist, steht die KESB im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Schutzauftrag. In gewissen Fällen ist die Selbstbestimmung höher zu gewichten und daher auf eine Beistandschaft zu verzichten.

    Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn in einer konkreten Situation zwar Unterstützung sinnvoll wäre, die betroffene Person sich jedoch dagegen wehrt und die Grundbedürfnisse wie Wohnen und gesundheitliche Versorgung sichergestellt sind.

    Hier kann es vorkommen, dass Angehörige teilweise andere Erwartungen an die KESB haben und sich die Anordnung einer Beistandschaft gegen den Willen der betroffenen Personen wünschen.

    Konkrete Fallzahlen in der Stadt Zürich 2025

    Bei der Neuanordnung von Erwachsenenschutzmassnahmen ist im Jahr 2025 ein Rückgang zu verzeichnen (2024: 615; 2025: 592). Bei der Anordnung von Kindesschutzmassnahmen war 2025 dagegen ein deutlicher Anstieg festzustellen (2024: 358; 2025: 424)*.

    Die Anzahl von angeordneten Unterbringungen von Minderjährigen bewegt sich auf dem Niveau des Vorjahres: 2024 waren es 50, im Jahr 2025 deren 51 (*ohne UMA = unbegleitete minderjährige Asylsuchende).

    Unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums ist die Anordnung von Massnahmen in den letzten zehn Jahren sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Minderjährigen stabil. Aktuell sind es pro 10’000 Einwohner*innen 60,9 Massnahmen für Minderjährige und 16 Massnahmen für Erwachsene. 

  • Abstimmungen vom 14. Juni: Das sind die Resultate aus dem Kreis 10

    Abstimmungen vom 14. Juni: Das sind die Resultate aus dem Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen

    «Keine 10-Millionen-Schweiz» (Nachhaltigkeitsinitiative)

    Diese Vorlage der SVP wurde schweizweit mit 54,79 Prozent abgelehnt. Der Kanton Zürich sagte mit 60,03 Prozent Nein, die Stadt Zürich mit 75,86 Prozent. Im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 78,98 Prozent.

    Änderung des Zivildienstgesetzes

    Die Vorlage wurde schweizweit mit 52,46 Prozent angenommen. Der Kanton Zürich lehnte sie hingegen mit 50,19 Prozent Nein-Stimmen knapp ab. Auch die Stadt Zürich sagte mit 64,75 Prozent Nein. Im Kreis 10 betrug der Nein-Anteil 66,59 Prozent.

    Die kantonalen Vorlagen

    Änderung der Verfassung des Kantons Zürich (Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

    Der Kanton nahm die Vorlage mit 64,09 Prozent Ja-Stimmen an. Auch die Stadt Zürich stimmte mit 74,89 Prozent deutlich zu. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 76,15 Prozent.

    «Wohneigentum wieder ermöglichen» (Wohneigentums-Initiative)

    Im Kanton Zürich wurde die Vorlage mit 74,86 Prozent Nein-Stimmen verworfen. In der Stadt Zürich lehnten 81,84 Prozent die Initiative ab, im Kreis 10 waren es 83,36 Prozent.

    A: Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen (Wohnungsinitiative) / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates

    Die Vorlage A wurde im Kanton mit 59,67 Prozent abgelehnt. Anders die Stadt Zürich: Dort sagten 55,85 Prozent Ja zur Initiative. In Höngg und Wipkingen lag der Ja-Anteil bei 57,87 Prozent.

    Der Gegenvorschlag (Vorlage B) wurde im Kanton mit 57,85 Prozent angenommen. Die Stadt Zürich lehnte ihn hingegen mit 50,86 Prozent Nein-Stimmen ab. Auch im Kreis 10 überwogen die Nein-Stimmen mit 52,37 Prozent.

    Die Stichfrage ist nicht massgebend.

    A: Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen» (Wohnschutz-Initiative) / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates

    Der Kanton sagte mit 57,28 Prozent Nein zur Vorlage A. Auch hier zeigte sich die Stadt Zürich anderer Meinung: 58,24 Prozent stimmten der Initiative zu, im Kreis 10 waren es 59,99 Prozent.

    Die Vorlage B wurde im Kanton mit 54,32 Prozent angenommen. Die Stadt Zürich lehnte sie mit 54,31 Prozent Nein-Stimmen ab, im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 55,36 Prozent.

    Die Stichfrage ist nicht massgebend.

    «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

    Die Vorlage wurde im Kanton mit 53,15 Prozent angenommen. In der Stadt Zürich zeigte sich die Stimmbevölkerung erneut anderer Meinung: 55,64 Prozent sagten Nein, in Höngg und Wipkingen waren es 58,68 Prozent.

    Die städtischen Vorlagen

    «ewz-Bonus für alle – 80 Millionen Franken Volksdividende»

    Die Stadt Zürich verwarf die Vorlage mit 72,26 Prozent Nein-Stimmen. Im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 73,86 Prozent.

    «Parkplatz-Kompromiss JA»

    In der Stadt sprachen sich 59,25 Prozent gegen die Vorlage aus. Im Kreis 10 waren es 61,31 Prozent.

    Festlegung der Taxen in den Gesundheitszentren für das Alter, Änderung der Verordnung über städtische Einrichtungen für ältere unterstützungsbedürftige oder pflegebedürftige Personen

    Die Vorlage wurde in der Stadt mit 52,69 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 53,43 Prozent Ja.

    Neuerlass der Verordnung über die Umsetzung von § 49b Planungs- und Baugesetz

    In der Stadt sagten 57,14 Prozent Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 58,61 Prozent.

    Rahmenkredit von 2,26 Milliarden Franken für thermische Netze

    Die Vorlage wurde in der Stadt mit deutlichen 80,70 Prozent angenommen. Im Kreis 10 waren es sogar 82,11 Prozent Ja-Stimmen.

    Tram Affoltern, Ausgaben von 159,1 Millionen Franken

    Affoltern darf sich auf das Tram freuen: In der Stadt sagten 68,02 Prozent Ja. In Höngg und Wipkingen lag der Ja-Anteil bei 67,53 Prozent.

    Neubau Recyclingzentrum Juch-Areal, Ausgaben von 33,1 Millionen Franken

    Stolze 86,84 Prozent der Stimmberechtigten in der Stadt Zürich sagten Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 waren es 87,98 Prozent.

    Rahmenkredit von 69 Millionen Franken für ökologische Ersatzmassnahmen im Stadtzürcher Seebecken

    Die Stadt nahm die Vorlage mit 65,84 Prozent an. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 67,76 Prozent.

    Rahmenkredit von 40 Millionen Franken für den Jugendwohnkredit

    Die Vorlage wurde mit 79,65 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 81,44 Prozent Ja.

    Neubau Schulanlage Höckler, Ausgaben von 141 Millionen Franken

    In der Stadt sagten 55,65 Prozent Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 57,70 Prozent.

    Ersatzneubau Schulanlage Utogrund und Instandsetzung Sportanlage, Ausgaben von 138 Millionen Franken

    Die Vorlage wurde in der Stadt mit 78,32 Prozent angenommen. Auch in Höngg und Wipkingen fiel das Resultat mit 79,30 Prozent deutlich aus.

    Verlängerung der Zwischennutzung des Areals Zentralwäscherei, Ausgaben von 7,98 Millionen Franken

    Diese Vorlage wurde in der Stadt mit 70,88 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 73,66 Prozent Ja.

    Übertrag des städtischen Grundstücks am Heidi-Abel-Weg vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, Objektkredit von 20,96 Millionen Franken

    Diese Vorlage wurde mit hohen 89,45 Prozent angenommen. Auch in Höngg und Wipkingen fand sie mit 91,59 Prozent deutliche Zustimmung.

    Quelle: Kanton Zürich

  • Cevi Züri 10: Auf den Spuren von «Prison Break»

    Cevi Züri 10: Auf den Spuren von «Prison Break»

    Die Teilnehmenden der Gruppe Cirrus des Cevi Züri 10 eröffnen im kommenden Herbst eine neue Stufe und werden in den nächsten Jahren selbst Pfingstlager organisieren. Deshalb stand Ende Mai ein besonderes Lager auf dem Programm. Daher ging es Ende Mai auf ein «Abschieds-Pfingstlager».

    Die Gruppe startete das Lager damit, dass sie den Bruder von Michael Scofield aus dem Gefängnis retten mussten. Er war unschuldig und wurde trotzdem bestraft. Dafür liess sich die Gruppe gefangen nehmen, um ihren Plan innerhalb der Polizei selbst auszuführen, was ohne Mühe gelang.


    Der Versuch, zu Fischen am Greifensee bei bestem Wetter. (Foto: zvg)

    Um danach versteckt zu bleiben, bauten die Teilnehmenden Schlafplätze im Wald und besorgten ihr eigenes Abendessen. Dafür gingen sie an den Greifensee und zum Fischen. Weil kein Fisch anbiss, bot ihnen ein netter Mann Würste und Grillgemüse an, sodass die Gruppe trotzdem ein leckeres Abendessen über dem Feuer geniessen konnten.

    Wieder hinter Gittern

    Nach einer etwas kalten Nacht im Wald wurden die Teilnehmenden am Morgen von der Polizei geweckt. Es stellte sich heraus, dass der nette Mann vom letzten Abend ein Informant der Polizei war: Die Gruppe landete erneut hinter Gittern. Als erste Strafe mussten die Gefangenen für die Wärter ein Tiramisu zubereiten.


    Die Gruppe Cirrus bereitet in der Küche ihr eigenes Tiramisu zu. (Foto: zvg)

    Im Materiallager entdeckten sie dabei Seile, die Michael geschickt in seine Ausbruchspläne einbezog. Gemeinsam entwickelte die Gruppe einen Fluchtplan. Nach dem Mittagessen erhielten alle Zeit, das geschützte Areal zu erkunden. Michael stahl die Seile und gemeinsam mit der Gruppe baute er eine Seilbahn über die Schlucht aus dem Gefängnisareal.

    Nach dem erfolgreichen Ausbruch verbrachten die Teilnehmenden eine letzte Nacht bei befreundeten Gastgebern. Am nächsten Morgen konnten sie entspannt die Heimreise antreten. Damit endete das letzte Pfingstlager der Gruppe Cirrus mit einem gelungenen Happy End.          

    Eingesandt vom CEVI Zürich 10

  • Winzerhalde: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

    Winzerhalde: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

    Mit den steigenden Temperaturen und der zunehmenden Nutzung der Werdinsel nimmt auch das Besucheraufkommen wieder deutlich zu. Deshalb wurden gemäss einer Baustellen-Information des Tiefbauamtes die Bauarbeiten an der Winzerhalde so organisiert, dass Einschränkungen für Anwohnende und Erholungssuchende möglichst minimiert werden.

    Die Arbeiten werden weiterhin etappenweise ausgeführt. Dabei wird jeweils nur auf einer Strassenseite gearbeitet, während der Verkehr auf der gegenüberliegenden Seite an der Baustelle vorbeigeführt wird. Die Signalisationen vor Ort sind weiterhin zu beachten.

    Es ist mit Einschränkungen zu rechnen

    Die Zufahrt zu den Liegenschaften bleibt grundsätzlich gewährleistet, allerdings ist zeitweise mit Einschränkungen zu rechnen. Die Verantwortlichen arbeiten gemeinsam mit der Bauunternehmung und der Bauleitung daran, die Belastungen für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten.

    Zum Abschluss des Projekts werden die Deckbeläge eingebaut und die Strassenmarkierungen erneuert. Für diese Arbeiten muss die Strasse abschnittsweise vollständig gesperrt werden. Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende können die Trottoirs jedoch weiterhin benutzen.

    Da die Deckbelagsarbeiten nur bei trockener Witterung ausgeführt werden können, sind bei Regen kurzfristige Terminverschiebungen möglich. Die genauen Termine der notwendigen Vollsperrungen werden rund einen Monat vor Beginn der Arbeiten bekannt gegeben. Laut der Baustellen-Information werden die Arbeiten im September 2026 beendet sein.

  • «Zürihegel»: Die Höngger Vorausscheidung bleibt ein Quartiermagnet

    «Zürihegel»: Die Höngger Vorausscheidung bleibt ein Quartiermagnet

    Als Violaine Stehli am Samstagnachmittag, 30. Mai, kurz innehielt, verspürte sie vor allem eines: viel Freude. Als Vorstandsmitglied des Quartiervereins Höngg lagen die organisatorischen Geschicke der Quartierausscheidung für «De schnällscht Zürihegel» erstmals in ihren Händen.

    Seit Januar hatte sie den Anlass vorbereitet und «von vorne bis hinten» durchdacht und geplant. Es galt unter anderem, die Technik zu organisieren und den Samariterverein Zürich-Höngg zu engagieren, die Freiwilligen zu rekrutieren sowie viel Administratives zu bewältigen.

    Dabei traf sie auch auf ein erfahrenes Team: «Für mich persönlich war die Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Wipkingen, der am Vormittag seine Ausscheidung bei uns durchführte, sowie mit dem Turnverein Höngg ein absolutes Highlight», sagt sie.

    Sie lobt das Zusammenspiel aller Beteiligten und hebt hervor, wie gut es gelungen sei, genügend Helferinnen und Helfer zu finden. Schliesslich mussten nicht nur ein Höngger und ein Wipkinger Quartieranlass organisiert werden, sondern auch ein Wettbewerb, der die Vorgaben des städtischen Laufwettbewerbs erfüllen musste.

    Es gab auch einen Rekord


    Auf dem «Hönggi» herrschte beim «Zürihegel» reger Betrieb. (Foto: dad)

    Viel Spass hatten auch die Hauptakteure des Tages: die Kinder der Jahrgänge 2013 bis 2018 und jünger. Viele von ihnen nahmen nicht zum ersten Mal teil und kannten den Sprecher Martin Resch, dessen Stimme an der Höngger Ausscheidung einfach dazugehört.

    Insgesamt gingen im Einzellauf 283 Höngger Kinder auf der 60-Meter-Strecke an den Start. Das seien rund 17 Prozent weniger Teilnehmende als im Vorjahr, sagt Stehli. Am betreffenden Samstag habe in der ganzen Stadt viel stattgefunden. Auf dem «Hönggi» herrschte dennoch reger Betrieb – und es gab sogar einen Rekord zu feiern: «Wir zählten 45 Stafetten-Teams. Und allein aus der dritten Klasse nahmen in diesem Jahr 15 Teams teil – so viele wie noch nie», sagt sie stolz.

    Stehli brachte auch einige Neuerungen in den Wettbewerb ein: Eine Foto-Selfie-Box sorgte für eine virtuelle «Wall of Fame», die bei den Kindern sehr gut ankam. Zudem gelang es dank digitalisierter Abläufe, die Diplome deutlich schneller zu erstellen.

    Ungeduld habe sie allerdings nicht erlebt – im Gegenteil: «Bei meinen Begegnungen mit Eltern und Lehrpersonen habe ich ausnahmslos respektvolle, gelassene und höfliche Menschen angetroffen.»

    Wer die Ausscheidung für den «Zürihegel» auf dem «Hönggi» schon einmal miterlebt hat, weiss um die besondere Ausstrahlung dieses Wettbewerbs. Entsprechend wertvoll sei der Anlass für Höngg. «In erster Linie für die Kinder, die niederschwellig und kostenlos teilnehmen können. Gleichzeitig bietet der Anlass aber auch Raum für den sozialen Austausch.»

    Zudem sei die Ausscheidung ein Gewinn für den ganzen Kreis 10, sagt Stehli: «Wir organisieren den ‹Zürihegel› zusammen mit Wipkingen – das ist ein Grossanlass im Kreis 10, der eine Brücke schlägt über die Rosengartenstrasse hinweg.

  • Dagmar schreibt: Wie geht es eigentlich Reto Schrank?

    Dagmar schreibt: Wie geht es eigentlich Reto Schrank?

    a, auch ich komme um Social Media nicht herum. Ich scrolle Reels auf Instagram, schaue mir Posts auf Facebook an oder vertue meine Zeit damit, WhatsApp-Statusmeldungen anzuschauen. Kuck ich mir gerne an. Ist doch ganz nett zu erfahren, wer gerade Party macht oder eine tolle Ausstellung besucht hat.

    Das Lustige daran ist aber, dass sich unter meinen Handykontakten nicht etwa nur Leute befinden, die ich wirklich kenne, sondern auch solche, die ich nur einmal im Leben getroffen habe. Etwa, um einen Schrank auf Tutti zu ersteigern. Oder eine Ente abzuholen. Diese Leute bevölkern mein Telefonbuch unter Bezeichnungen wie «Reto Schrank», «Daniela Ente» oder «Erika Interview Baustelle».

    Meistens hab ich überhaupt keine Ahnung mehr, wer diese Personen eigentlich sind. Ich bin nur zu faul, mein Telefonbuch auszumisten. Selbst in der virtuellen Welt ist Aufräumen nicht so mein Ding.

    Das hat aber zur Folge, dass deren WhatsApp-Meldungen auch bei mir erscheinen. Und aus unerfindlichen Gründen schaue ich mir ihre Meldungen sogar an. Wenn also Reto Schrank Bilder seiner Familienferien in der Toskana postet, bin ich dabei. Wenn Daniela Ente einen runden Geburtstag feiert, freu ich mich mit ihr. Und Erika Interview Baustelle war gerade auf einer Velotour – stolze 50 Kilometer pro Tag ist sie geradelt!

    Keine Ahnung, ob Reto, Daniela und Erika sich freuen, dass ich ihr Leben mitverfolge. Keine Ahnung auch, ob sie noch wissen, wer ich bin. Was ich aber weiss, ist, dass Reto und Co. ebenfalls meine Statusmeldungen anschauen. So kriegt Reto natürlich auch mit, dass die Enten, die ich von Daniela habe, gerade Küken haben. Dank Social Media sind wir alle irgendwie miteinander verbunden. Ist das nicht schön?

  • 108 Farbenstreifen und andere Bilder aus Wipkingen

    108 Farbenstreifen und andere Bilder aus Wipkingen

    Über mehrere Jahre hinweg entstand eine umfangreiche Serie von Streifenbildern im Format 70×70 Zentimeter. Einen Teil dieser Arbeiten präsentiert Christoph Zihlmann nun in den grosszügigen Räumen von Vock10 Design & Handwerk an der Schipfe 10 in Zürich. Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Bilder des Wipkinger Künstlers.

    Vernissage & Finissage

    Die Ausstellung «108x Farben Streifen und andere Bilder» dauert vom 11. bis 28. Juni 2026. Die Vernissage findet am Donnerstag, 11. Juni, ab 17 Uhr statt. Zur Finissage am Sonntag, 28. Juni, lädt der Künstler ab 15 Uhr ein.

    Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr sowie am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Christoph Zihlmann ist jeweils am Mittwoch- und Samstagnachmittag persönlich anwesend.

    Ausstellung: «108x Farben Streifen und andere Bilder»
    Ort: Vock10 Design & Handwerk, Schipfe 10, 8001 Zürich
    Dauer: 11. bis 28. Juni 2026

  • Die grösste WM aller Zeiten – und wo sie im Kreis 10 zu sehen ist

    Die grösste WM aller Zeiten – und wo sie im Kreis 10 zu sehen ist

    Fussball-Weltmeisterschaften sind nichts fürs stille Kämmerlein. Wer nicht im Stadion dabei sein kann, verfolgt die Spiele am liebsten in Gesellschaft. Sei es beim Public Viewing, in der Lieblingsbar oder in der Gartenbeiz. Wenn die laut FIFA «grösste WM aller Zeiten» in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, werden sich wieder Tausende gemeinsam vor Leinwände und Bildschirme setzen und gebannt das Geschehen auf dem Rasen verfolgen. Doch wo lässt sich dieses Vergnügen im Kreis 10 geniessen? Wir haben nachgefragt und präsentieren eine kleine Auswahl.

    Fussball unter Büchern: Kapitel 10

    Wenn die Schweizer Nati an der WM spielt, verwandelt sich das Kapitel 10 ins «Kapitel 12». Mit Grossleinwand, Getränken und freiem Eintritt sind Fussballfans eingeladen, die Schweizer Auswahl gemeinsam zu unterstützen. Gezeigt werden die drei Vorrundenspiele der Schweiz: am Samstag, 13. Juni, gegen Katar, am Donnerstag, 18. Juni, gegen Bosnien-Herzegowina, sowie am Mittwoch, 24. Juni, gegen Kanada. Weitere Public Viewings mit Schweizer Beteiligung sind geplant, falls die Nati die nächste Runde erreicht. Ob die Spiele gezeigt werden, hängt unter anderem von den Anspielzeiten ab.

    Kapitel 10, Limmattalstrasse 197, 8049 Zürich

    Fussball auf dem Berg: Rüümli Höngg

    Das Höngger Rüümli im Clubhaus des SV Höngg bietet kein explizites Public Viewing an, sondern setzt auf gemütliches Beisammensein mit Fussballbegeisterten und Spaziergängern. Selbstverständlich werden während der WM die Fernseher eingeschaltet, wie es auf Anfrage heisst.

    Höngger Rüümli, Kappenbühlstrasse 72, 8049 Zürich

    Fussball im Rütihof: CaBaRe

    Auch die beliebte Quartierbeiz im Rütihof hat den Fernseher aus dem Keller geholt und entstaubt. Hier werden die Spiele gemeinsam verfolgt und lebhaft diskutiert. Jung und Alt fiebern mit, fachsimpeln über Tore, Taktiken und Schiedsrichterentscheide – wie bei Freunden im Wohnzimmer.

    CaBaRe, Rütihofstrasse 40, 8049 Zürich

    Fussball mittendrin: Nordbrüggli

    Das Nordbrüggli zeigt gemäss Auskunft alle WM-Spiele, die innerhalb der Öffnungszeiten stattfinden – sowohl drinnen als auch draussen auf den Terrassen. Ab dem Viertelfinal werden zudem die späteren Abendspiele übertragen. Sollte die Schweiz die Sechszehntel- oder Achtelfinals erreichen, bleiben die Bildschirme im Nordbrüggli auch dann eingeschaltet.

    Café Bar Nordbrücke, Dammstrasse 58, 8037 Zürich

    Fussball am Fluss: Bar am Damm

    Die beliebte Bar mit Garten mitten in Wipkingen wird die Spiele der Schweizer Nati zeigen, wie sie auf Anfrage mitteilt.

    Damm, Hönggerstrasse 3, 8037 Zürich

    Fussball urban: Kafischnaps

    Auch diese hippe Wipkinger Bar ist dabei. Gezeigt werden sämtliche WM-Spiele. Dafür setzt man auf einen grossen Bildschirm im Aussenbereich sowie auf einen kleineren Bildschirm im Innenbereich, falls das Wetter nicht mitspielt.

    Kafischnaps, Kornhausstrasse 57, 8037 Zürich

    Fussball verspielt: Alea-Spielbar

    Wo sonst Brettspiele im Mittelpunkt stehen, gibt während der Schweizer Spiele der Rasen den Ton an. Die Partien werden in einem separaten Raum gezeigt – ohne Eintritt und ohne Reservation. Die Plätze sind jedoch begrenzt. Es gilt: «Dä Schnäller isch de Gschwinder.»  

    Alea Spielbar, Zschokkestrasse 1, 8037 Zürich

    Fussball Openair: Röschibachplatz

    Am Sonntag, 19. Juli 2026, wird das Endspiel auf dem Röschibachplatz auf einer Grossleinwand übertragen. Mit dem Anlass möchte der Quartierverein Wipkingen die Möglichkeit bieten, das sportliche Grossereignis gemeinsam im Quartier zu verfolgen. Der Röschibachplatz wird dafür als gemütliche Fanzone genutzt.

    Ist Ihre Beiz, Bar oder Ihr Vereinslokal ebenfalls im WM-Fieber und überträgt Spiele im Kreis 10? Dann freut sich die Redaktion über einen Hinweis. Schliesslich gibt es im Kreis 10 vielleicht noch die eine oder andere Leinwand, die wir übersehen haben – und manche Flimmerkiste wird in den kommenden Wochen ohnehin Überstunden leisten müssen.