Autor: tka_admin

  • Stadt eröffnet Treffpunkt für Frauen in anspruchsvollen Lebenssituationen

    Stadt eröffnet Treffpunkt für Frauen in anspruchsvollen Lebenssituationen

    An der Feldstrasse 114 eröffnet der Treffpunkt City des Sozialdepartements am Donnerstag, 18. Juni 2026, einen Treffpunkt für erwachsene Frauen und weiblich gelesene Personen, wie die Stadt mitteilt. Der niederschwellige Frauentreff richtet sich an Frauen in prekären Wohn- und Lebenssituationen; insbesondere an Frauen, die von Armut, Wohnungs- oder Obdachlosigkeit, psychischen Belastungen oder Sucht betroffen sind.

    Seit mehr als zwei Jahren findet im Treffpunkt City ein wöchentlicher «Frauentag» statt. Die hohe Nachfrage und eine Evaluation des Angebots zeigen deutlich: Viele Frauen wünschen sich einen geschützten Rahmen, in dem sie zur Ruhe kommen, Vertrauen aufbauen und persönliche Themen ansprechen können, die in gemischtgeschlechtlichen Settings keinen Platz finden.

    Auch andere bereits existierende Angebote für Frauen in der Stadt Zürich werden gut genutzt. Ein permanenter Frauentreffpunkt als Angebotserweiteru

    Schutz, Stabilität und soziale Integration

    Mit dem Frauentreff steht neu ganzjährig von Donnerstag bis Samstag (ab September bis Sonntag) von 11.15–18.30 Uhr ein sicherer Ort für Frauen zur Verfügung, der Unterstützung sowie Raum für Begegnung, Beschäftigung und Teilnahme am sozialen Leben bietet.

    Zum Angebot gehören zudem günstige Verpflegung, Dusch- und Waschmöglichkeiten und ein Kleidertausch. Es stehen Zeitungen und Zeitschriften sowie ein Computerarbeitsplatz zur Verfügung und die Besucher*innen können an Aktivitäten, Ausflügen und Veranstaltungen teilnehmen. Der Konsum von Alkohol und Drogen ist nicht erlaubt.

    Fachpersonen beraten und unterstützen die Besucher*innen vor Ort. Die Kosten belaufen sich jährlich auf rund 557’000 Franken.

    Mit dem neuen Frauentreff ergänzt die Stadt Zürich die bestehenden Angebote und trägt zur sozialen Integration und zum Schutz von Frauen in herausfordernden Lebenssituationen bei.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Grün holt Gold: Erneut Bestauszeichnung für Stadtgrün

    Grün holt Gold: Erneut Bestauszeichnung für Stadtgrün

    «Wer durch Zürich geht, sieht, wie sich die Stadt verändert», sagt Stadträtin Simone Brander, Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements. «In allen Quartieren können die Menschen heute den Schatten neuer Bäume oder zusätzliche Grünräume geniessen. Vielerorts sind zudem entsiegelte Flächen entstanden, die die Hitze im Siedlungsraum reduzieren.»

    Die Auszeichnung ist laut Medienmitteilung der Stadt eine grosse Freude: «Dass wir durch diese Massnahmen nicht nur Lebensqualität, sondern auch Gold gewinnen, ist ein Ansporn und eine Auszeichnung für die Mitarbeitenden, die sich jeden Tag für unser Stadtgrün einsetzen.» Bei der Rezertifizierung erreichte Zürich 464 von 500 möglichen Punkten und bestätigte damit seine Spitzenposition.

    Verstärkte Massnahmen zur Klimaanpassung

    Seit der ersten Gold-Zertifizierung im Jahr 2021 hat die Stadt Zürich ihr Stadtgrün gezielt weiterentwickelt: Mit neuen Grün- und Freiräumen in dicht bebauten Quartieren und mit Massnahmen für die Biodiversität, die von der Planung über den Bau bis zum Unterhalt konsequent mitgedacht werden. In ihrem Auditbericht hebt auch «Grünstadt Schweiz» hervor, dass die Klimaanpassung in Zürich zunehmend standardisiert und verankert werde.

    Mit neuen Fachstellen und den Fachplanungen Stadtbäume und Stadtnatur kann die Stadt auf die Folgen der Klimaveränderung reagieren, die Biodiversität fördern und den langfristigen Erhalt ihrer Bäume sicherstellen. Politisch verankert ist das Ziel, 15 Prozent ökologisch wertvolle Flächen im Siedlungsgebiet zu schaffen.

    Öffentliche Grünflächen werden pestizidfrei bewirtschaftet und invasive Neophyten systematisch bekämpft. Mit dem Förderprogramm Stadtgrün unterstützt die Stadt mit Beratung und finanziellen Beiträgen seit 2024 auch Private und Unternehmen dabei, ihre Aussenräume ökologisch aufzuwerten.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

    Über das Label

    Das «Grünstadt Schweiz»-Label zeichnet Städte und Gemeinden aus, die ihre Grün- und Freiräume nachhaltig planen, gestalten und pflegen. Im Rahmen der Rezertifizierung im April 2026 überprüften vier Auditor*innen des Vereins 40 Massnahmen der Stadt Zürich. Die Auszeichnung nahmen Stadträtin Simone Brander und Christine Bräm, Direktorin von Grün Stadt Zürich, am 12. Juni 2026 entgegen. Überreicht wurde sie von Christoph Schärer, Vizepräsident der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter, im Auftrag von «Grünstadt Schweiz». 

  • Konzert der Cantata Nova: «There Is Sweet Music»

    Konzert der Cantata Nova: «There Is Sweet Music»

    Seit April probt die Cantata Nova mit wachsender Freude die abwechslungsreichen Stücke des kommenden Sommerkonzertes. Die Werke stammen alle von englischen Komponisten, die zwischen dem 16. und dem 20. Jahrhundert gelebt haben.

    Als roter Faden führen die «Six Metamorphosis after Ovid» für Oboe solo von Benjamin Britten durch das Konzert. Man hört Pan auf dem Schilfrohr spielen, das er aus dem Schilf schnitzt, in das sich seine Angebetete verwandelt hatte, oder man lauscht, wie sich Narcissus in sein Spiegelbild verliebt und zur Blume wird.

    Dialog zwischen Oboe und Chor

    Der Chor kommentiert diese Metamorphosen beispielsweise mit Brittens fesselndem «Advance Democracy» oder Bennets tieftraurigem «Weep, O Mine Eyes», sodass sich ein Dialog zwischen Oboe und Chor entwickelt, der bei Brittens «Hymn to St. Cecilia» gipfelt, einem phänomenalen Werk, das der Schutzheiligen der Musik gewidmet ist.

    Den Sängerinnen und Sängern ist die Musik sichtlich ans Herz gewachsen und sie freuen sich auf die herausforderndsten Stücke des Programms.

    Das Sommerkonzert

    Sonntag, 21. Juni, 18 Uhr
    Katholische Kirche Heilig Geist
    Limmattalstrasse 146
    Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten
    cantata-nova.ch

  • Werdinsel: Fischerweg wird für ein Jahr gesperrt

    Werdinsel: Fischerweg wird für ein Jahr gesperrt

    Die Wasserversorgung Zürich erstellt im unteren Bereich des Fischerwegs fünf neue Vertikalfilterbrunnen. Die Bauarbeiten dienen der technischen Erneuerung des Grundwasserfelds Hardhof und sollen langfristig die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gewährleisten.

    Wie die Stadt nun auf Anfrage mitteilt, wird für die Arbeiten der Abschnitt des Fischerwegs ab dem Pumpwerk Fischerweg beziehungsweise vom Höngger Wehr bis zur Werdhölzlibrücke vom 20. Juli 2026 bis voraussichtlich Juli 2027 gesperrt.

    Für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende bedeutet dies eine längere Einschränkung. Die Stadt Zürich kündigt an, dass die Umleitungen signalisiert werden. Weitere Informationen sollen ab Anfang Juli auf der städtischen Webseite verfügbar sein.

  • Kinderflohmarkt im Herzen von Höngg

    Kinderflohmarkt im Herzen von Höngg

    Schon bald ist Ferienzeit und Jung und Alt packt seine Siebensachen und entflieht dem Alltag in die wohlverdienten Sommerferien. Zuvor aber sind nochmal Aufräumen und Ausmisten in der guten Stube angesagt.

    Da kommt der Flohmarkt auf der Schärrerwiese gerade recht: Dort können alle Spielsachen, die schon lange ein trauriges Dasein in verstaubten Ecken fristen, auf ein zweites Leben hoffen.

    Gleichzeitig ist es die Gelegenheit, das Reisegepäck mit neuer Ferienlektüre oder Gesellschaftsspielen zu bestücken. Und wer lieber bastelt als einzukaufen, der kann sich am Spiel- und Bastelmobil austoben.

    Flohmarkt Schärrerwiese

    Mittwoch, 24. Juni, 14–17 Uhr
    Bei schlechtem Wetter findet der Anlass von 14 –16 Uhr im GZ Höngg, Limmattalstrasse 214, statt.
    Kinderstände mit Kuchen oder Gebäck sind willkommen, bitte anmelden bei: dominique.grob@gz-zh.ch.
    Teilnahme gratis, Unkostenbeitrag für Bastelangebot.

  • Was tun bei Hitze? Tipps und Unterstützung für heisse Tage

    Was tun bei Hitze? Tipps und Unterstützung für heisse Tage

    Die Klimaszenarien sind deutlich, schreibt die Stadt Zürich in einer Medienmitteilung: Wir alle müssen lernen, mit höheren Temperaturen umzugehen. Insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Kleinkinder kann eine länger anhaltende Hitzeperiode zu gesundheitlichen Problemen führen.

    Der Körper versucht sich mit Schwitzen und Gefässerweiterung vor Überhitzung zu schützen, dies fordert ein belastetes Herz-Kreislaufsystem zusätzlich und macht anfälliger für Hitzestress. Erste Warnzeichen einer Überhitzung sind Kreislaufprobleme, Schwächegefühl, Müdigkeit und Unwohlsein. Einfache Grundregeln können helfen, die Hitze besser zu überstehen.

    Das Aerztefon, die medizinische Helpline im Kanton Zürich, steht allen bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen zur Seite. Das Angebot ist kostenlos und an 365 Tagen, rund um die Uhr, erreichbar (T 0800 33 66 55). Zudem verstärkt die Stadt während der heissen Sommermonate ihre Bemühungen, Senior*innen vor den gesundheitlichen Auswirkungen der Hitze zu schützen.

    Für Stadtzürcher Senior*innen werden kostenlose Hausbesuche angeboten. Bei einem Hausbesuch können Schwierigkeiten im Umgang mit Hitze besprochen und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Das Aerztefon nimmt entsprechende Anfragen entgegen und leitet diese an die städtische Fachstelle Zürich im Alter weiter.

    Einfache Regeln für die heissen Tage

    Bei Hitzewellen ist es ratsam, frühzeitig Vorkehrungen zu treffen, für sich selbst und für betagte, alleinlebende Menschen. Angehörige oder Nachbarn können alleinlebende Senior*innen unterstützen, indem sie Betreuungsdienste organisieren, Nachbarschaftshilfe anbieten und eine Telefonliste mit Notnummern bereitstellen.

    Folgende Tipps helfen, Hitzetage besser zu meistern:

    Ausreichend und regelmässig trinken. Ideal sind Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüsster Tee. Alkoholhaltige Getränke meiden.

    Bei starkem Schwitzen auf eine ausreichende Versorgung mit Salz achten. Dazu empfiehlt sich beispielsweise das Trinken einer lauwarmen Bouillon.

    Sonnenschutz (Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnencrème) und insbesondere in der Mittagszeit Aufenthalt im Schatten.

    Den Körper mit kühlen Duschen oder durch kalte Fuss- und Handbäder erfrischen.

    Räume nachts lüften (Durchzug vermeiden).

    Tagsüber die Fenster und Rollläden geschlossen halten.

    Den Körper schonen und Aktivitäten auf die kühleren Tageszeiten verschieben.

    Bei medizinischen Notfällen umgehend ein*e Ärzt*in verständigen. 

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Dargebotene Hand: Das Telefon klingelt alle 18 Minuten

    Dargebotene Hand: Das Telefon klingelt alle 18 Minuten

    Der Name «Die Dargebotene Hand», so geht die Legende, geht auf Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler zurück. Er war einer der Financiers, die den Zürcher Pfarrer Kurt Scheitlin 1957 dabei unterstützte, die erste Telefonseelsorge der Schweiz zu gründen.

    Als es darum ging, einen Namen für das Angebot zu finden, soll er seine Hand ausgestreckt und gefragt haben: «Warum nennen wir es nicht die Dargebotene Hand»? International begann diese Form der Seelsorge jedoch in England. Dort war es der anglikanische Priester Chad Varah, der bereits 1954 angesichts steigender Suizidraten eine telefonische Beratung ins Leben rief: «Bevor Sie sich das Leben nehmen, rufen Sie mich an», lautete der Slogan, mit dem er für sein Angebot warb.

    Die Nachfrage war auch in der Schweiz von Beginn an gross: Bereits in der ersten Nacht, so ist der Website zu entnehmen, nahmen die Zürcher Seelsorger 37 Anrufe entgegen. Von hier aus breitete sich die Idee schweizweit aus. Heute besteht der Verein aus zwölf unabhängigen Regionalstellen und einem zentralen Dachverband.

    Finanziert wird die Regionalstelle Zürich zu 42 Prozent durch die beiden Landeskirchen, 58 Prozent sind Spendeneinnahmen, Gelder von Stiftungen und weitere Zuwendungen.

    Für die Leitung ist ein zehnköpfiger Vorstand zuständig, an dessen Spitze sich eine Hönggerin befindet, genauer: eine Neu-Hönggerin. Barbara Schmid-Federer lebt seit Oktober letzten Jahres hier im Quartier. Und auch ihre Tätigkeit bei der Dargebotenen Hand ist noch relativ frisch: Vor rund einem Jahr hat sie das Amt der Präsidentin übernommen.

    Nur Freiwillige am Apparat

    Mit Vorstandstätigkeiten hat die ehemalige Nationalrätin bereits Erfahrung: So stand sie in der Vergangenheit schon namhaften Organisationen wie der Kinderhilfe Bethlehem, Pro Juventute oder das Schweizerische Rote Kreuz vor. Was für sie das Besondere sei an dem neuen Arbeitsfeld, wollte der «Höngger» von ihr wissen: «Was mich ausserordentlich beeindruckt, ist die hoch qualifizierte Ausbildung, welche die freiwilligen Mitarbeitenden hier erhalten. Das war für mich ein grosser Wow-Effekt, als ich die Organisation näher kennenlernte.»

    Die hohe Professionalität hat seinen guten Grund: Heute sind es keine Pfarrpersonen mehr, die an den Telefonleitungen beraten, sondern ausschliesslich Freiwillige. Das dafür notwendige Know-how wird ihnen – nach dem erfolgreichen Durchlaufen eines Bewerbungsverfahrens – in einer einjährigen Ausbildung vermittelt.

    124 Ehrenamtliche verzeichnet die Zürcher Sektion, etwa zwei Drittel davon sind Frauen. Mit ihrer Ausbildung verpflichten sie sich, jährlich mindestens 40 Einsätze zu leisten. Dabei gibt es viel zu tun: «Rund 100 Telefonate führen wir pro Tag, 28 000 pro Jahr», so Schmid-Federer. Das Telefon klingelt ungefähr alle 18 Minuten.

    Bei den Anrufen gehe es zu 99 Prozent um persönliche Probleme wie Alltagsbewältigung, körperliches Leiden, Einsamkeit oder Familienproblematik. Zugenommen habe das Thema «psychisches Leiden», das rund 45 Prozent aller Kontaktaufnahmen ausmache. In rund drei Fällen pro Tag ginge es, so die Präsidentin, konkret um die Suizidproblematik.

    Gerade hierbei zeige sich immer wieder die grosse Bedeutung des Angebots – auch als Ergänzung zu institutionellen Hilfsangeboten. Denn viele Betroffene seien misstrauisch gegenüber medizinischem Fachpersonal und staatlichen Institutionen. «Ein grosser Teil der Anrufenden wünscht sich explizit Freiwillige als Gesprächspartner», so Schmid-Federer. Wichtig sei zudem, dass die Gespräche anonym ablaufen. Das senke die Hemmschwelle, sich Hilfe zu suchen.

    Chats als neue Herausforderung

    Doch die Beratung findet längst nicht mehr nur am Telefon statt. Mittlerweile werden sowohl E-Mail-, als auch Chatberatungen angeboten. Insbesondere letztere erfahren eine grosse Nachfrage und haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. «Und hier», so Schmid-Federer, «stossen wir gerade an unsere Grenzen.»

    So fanden laut Jahresbericht im vergangenen Jahr 69 Prozent der Hilfesuchenden keinen freien Chatraum und erhielten die automatische Nachricht, dass sie es später noch einmal versuchen oder 143 anrufen sollen.

    Ebenfalls stark gestiegen ist die Nachfrage nach englischer Beratung, die seit 2023 angeboten wird. Mit «Heart2Heart» erreiche man Fremdsprachige, die oft weniger persönliche Kontakte in der Stadt haben und nicht wissen, an wen sie sich bei Problemen wenden sollen.

    In diesen Bereichen wird der Verein in Zukunft seine Kapazitäten ausbauen müssen. «Das», so Schmid-Federer, «betrachte ich als eine der grössten Herausforderungen momentan.» Und was sieht sie persönlich als ihre wichtigste Aufgabe an? «Ich bin, da kann ich mich nur wiederholen, wirklich nachhaltig beeindruckt von dem Enthusiasmus, mit dem die Beratenden an die Arbeit gehen. Davon möchte ich sehr gerne etwas an die Öffentlichkeit weitergeben.»

    Verwandter Artikel

    Leben in der digitalen Welt

  • Ein Schwerverletzter nach Brand in Höngg

    Ein Schwerverletzter nach Brand in Höngg

    Gegen 15.45 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich via Schutz & Rettung Zürich die Meldung über einen Brand im Untergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses an der Limmattalstrasse. Die «Höngger Zeitung» berichtete anhand von Zeugenaussagen. Nun liegt der Medienbericht der Stadtpolizei vor.

    Im Zuge der Löscharbeiten suchte die Feuerwehr die betroffene Liegenschaft unter Atemschutz nach verbliebenen Personen ab und traf auf einen 72-jährigen Hausbewohner, den sie umgehend retteten. Er wurde vor Ort durch einen Notarzt und den Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich erstversorgt und anschliessend mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht.

    Die Brandursache ist unklar

    Mit einem Löschangriff von innen konnte die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich den Brand bekämpfen und das Gebäude anschliessend entrauchen.

    Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die weiteren Abklärungen werden durch die Stadtpolizei Zürich und Brandermittler der Kantonspolizei Zürich vorgenommen. Während der Löscharbeiten musste die Limmattalstrasse kurzzeitig gesperrt werden.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Bundesgericht heisst kommunale Mindestlöhne gut

    Bundesgericht heisst kommunale Mindestlöhne gut

    Am 18. Juni 2023 haben sich die Stimmberechtigten der Städte Zürich und Winterthur mit 69 respektive 65 Prozent Ja-Stimmen für kommunale Mindestlohn-Vorlagen ausgesprochen. Die Umsetzung dieser Volksentscheide wurde durch vom Verwaltungsgericht gutgeheissene Rekurse vorerst gestoppt. Der Gemeinderat hat den Entscheid des Verwaltungsgerichts im Dezember 2024 an das Bundesgericht weitergezogen.

    Nun hält das Bundesgericht in seinem Urteil vom 12. Mai 2026 fest: Die Mindestlohnregelungen der Städte Zürich und Winterthur sind gültig. Die Entscheide des Verwaltungsgerichts verstossen gegen die Gemeindeautonomie. Die kommunalen Verordnungen zum Mindestlohn sind mit kantonalem Recht vereinbar.

    Der Stadtrat nimmt den Bundesgerichtsentscheid erfreut zur Kenntnis. «Das Bundesgericht bestätigt damit den Handlungsspielraum der Gemeinden und betont ihre Bedeutung, um zweckmässige Lösungen für anstehende Herausforderungen zu finden – gerade in der Sozialpolitik, in der Städte und Gemeinden oft am nächsten dran sind und viel Know-How aus der Praxis mitbringen», so Stadträtin Céline Widmer, Vorsteherin des Sozialdepartements.

    Sistierte Umsetzungsarbeiten werden wieder aufgenommen

    Nach dem Verwaltungsgerichtsentscheid und dessen Weiterzug an das Bundesgericht wurden die Arbeiten zur Umsetzung der Verordnung über den städtischen Mindestlohn bis zum Abschluss des Rechtsverfahrens sistiert. Diese Arbeiten werden nun wieder aufgenommen. Teil dieser Arbeiten ist auch der konkrete Zeitplan für die Einführung des städtischen Mindestlohns.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Weiningen lädt zum Rebblüetefäscht ein

    Weiningen lädt zum Rebblüetefäscht ein

    Einst wurde der «Höngger» bis nach Weiningen ausgeliefert (siehe Artikel «100 Jahre Höngger Zeitung»), doch als das erste Räbblüetefäscht im Jahr 1995 von der dortigen Rebberggenossenschaft und mit Unterstützung von vielen Vereinen ins Leben gerufen wurde, war das nicht mehr der Fall. Dennoch halten gewisse Verbindungen zwischen Höngg und Weinigen an.

    Und während hier die Weinlese (Wümmet) gefeiert wird, ist es im Limmattal das Blühen der Trauben und somit die «Geburt der Beeren». So erfreut man sich bis heute im Kreis 10 am nahen Weininger Räbblüetefäscht, das heuer wieder Mitte Juni ausgetragen wird und vieles zu bieten.

    Das Programm im Überblick

    Das Fest ist ein Ort der Begegnung, des Austausches und der Geselligkeit, wie es auf der Website heisst. Es beginnt am Freitag, 19. Juni, mit der Eröffnung der Beizen, der populären Chilbi und den Weindegustationen. Bis 4 Uhr morgens wir gefeiert mit diversen Musik und an diversen Lokalitäten mitten in Weiningen.

    Samstags wird ab 10 Uhr der Dorfmarkt besucht: hausgemachte Spezialitäten, Kunsthandwerk und Frischprodukte stehen dort im Angebot. Ein vielfältiges Familienprogramm wie Ponyreiten oder Kasperlitheater steht ebenso auf dem Programm. Selbstverständlich sorgt auch der Abend wieder für Stimmung mit diversen Darbietungen von Akrobatik bis Live-Band.

    Der Sonntag beginnt mit einem Zmorge sowie mit einem ökumenischen Rebberg-Gottesdienst. Der anschliessende Frühschoppen darf auch nicht fehlen und nachmittags sorgt der VW Käferclub Limmattal für flotte Ansichten auf vier Rädern. Um nur einige Pragrammpunkte zu nennen.

    Räbblüetefäscht 2026

     

    Freitag bis Sonntag, 19.–21. Juni
    rebbluetefaescht.ch