Autor: tka_admin

  • Wipki Velofäscht lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein

    Wipki Velofäscht lädt zum Mitmachen und Ausprobieren ein

    Mit dem Wipki Velofäscht wird der Drahtesel mitten in der Stadt gefeiert. Auf dem Gelände beim Burrischopf an der Wasserwerkstrasse 105 können Kinder, Familien und Velobegeisterte von 12 bis 18.30 Uhr zahlreiche Angebote entdecken und ausprobieren. Der Anlass wird vom Verein Burrischopf und dem Quartierverein Wipkingen unterstützt.

    Bereits ab Mittag steht der Max-Trax-Veloparcours der Stiftung Prävention der AXA bereit. Für das leibliche Wohl sorgen Pizza, Glace, Sandwiches und Pommes.

    Spezialvelos, Testfahrten und mobile Werkstatt

    Ab 14 Uhr präsentieren verschiedene Organisationen ihre Angebote rund ums Velo. Pro Velo Kanton Zürich ist mit einem Infostand, Spezialvelos zum Ausprobieren, einem Frappé-Velo und einem Glücksrad vor Ort. Die Vélorution informiert über ihre Aktivitäten und bietet unter anderem Kinder-Tattoos, Sticker und Ausmalbilder an.

    Wer sein eigenes Velo fit für den Sommer machen möchte, kann die mobile Velowerkstatt von Drehmoment nutzen. Zudem stehen Kindervelos und Lastenbikes von Zweiradgeber für Probefahrten bereit. Das Velo Tixi Zürich informiert über sein Angebot und ermöglicht Testfahrten. Kreative Kinder können beim Malort den Veloumzug gestalten.

    Ein Höhepunkt des Nachmittags ist die Ankunft der Kidical Mass um 15 Uhr. Der Veloumzug für Gross und Klein setzt sich für sichere und kinderfreundliche Velowege ein. Informationen zum Umzug sind unter www.velorution.ch zu finden.

    Weitere Informationen und das detaillierte Programm

  • Das Höngger Wappen: Eine Spurensuche durch Geschichte und Heraldik

    Das Höngger Wappen: Eine Spurensuche durch Geschichte und Heraldik

    Max Furrer

    Das Höngger Wappen ist in ortsgeschichtlicher Hinsicht von erheblicher Bedeutung. Im Rahmen der kürzlich abgeschlossenen Renovation des Rebbauernhauses «zum Chranz» als Sitz des Ortsmuseums hat sich eine interessante, historisch-heraldische Frage ergeben, die bislang kaum nachverfolgt wurde: Seit 1977 zierte das grossflächig gemalte Höngger Wappen eine Innenwand mit der knappen Legende: «1674: älteste Darstellung des Höngger Wappens, Das Tatzenkreuz erinnert an die früheren Rechte des Grossmünsters, Rebmesser und Rebstock weisen hin auf die jahrhundertelange Hauptbeschäftigung der Höngger.»


    Das Höngger Wappen im Ortsmuseum. (Foto: Max Furrer)

    Die Abbildung zeigte eine auffällige, bemerkenswerte Einzelheit. Im Gegensatz zum heutigen Höngger Wappen war der «grüne Grund» – heraldisch bezeichnet als «gewachsener Boden» – nicht horizontal, sondern leicht gewölbt dargestellt.

    Erste Erwähnung im Jahr 1674

    In der gedruckten Sammlung «Zürcher Wappen» aus dem Jahr 1674 von Conrad Meyer (1618–1689) wird das Höngger Wappen neben weiteren Dorfwappen nachgewiesen – vermutlich erstmals und der heutigen Gestaltung weitgehend ähnlich. Auf der Seite nach dem Titelblatt ist das klein gehaltene Wappen – betitelt mit «Höng» – neben anderen abgebildet.


    In der Sammlung «Zürcher Wappen» von 1674 wird «Höng» nachgewiesen.

    Blasoniert, das heisst heraldisch erfasst: «In Rot auf gewachsenem Boden eine Rebe (keine nähere Bezeichnung von Trauben und Blättern), beseitet rechts oben mit einem silbernen Tatzenkreuz, links ein silbernes Rebmesser mit goldenem Griff.»

    Jedoch: Der grün gefärbte Boden entsprach nicht dem ursprünglichen Original von 1674. Zwar auch gewölbt, ist diese Fläche nicht koloriert, nur oben schwarz kurz schraffiert. Mittendrin zwei kaum erkennbare Minuskeln «si» als Abbreviaturen für «Silber».

    Diese Abbildung ist erst später manuell nachkoloriert worden: silberner Stickel, roter Hintergrund, blaue Trauben, grüne Blätter, oben beidseitig Kreuz und Rebmesser. Die dargestellte Version soll auf ein früheres Wappen der Obervogtei zurückgehen.

    In der 1667/68 erschienenen Erstausgabe der Zürcher Karte von Hans Conrad Gyger (1599–1674) ist das Höngger Wappen ohne «Grund» dargestellt. Etwa 100 Jahre später publiziert Johannes Müller (1733–1816) eine abstrakt gestaltete und farblich abgeänderte Variante: einen Rebstock mit je drei Trauben und Blättern, ebenfalls ohne grünen Grund.

    Fragen zum Höngger Wappen

    Recherchen im Staatsarchiv Zürich haben einige Erkenntnisse zum Höngger Wappen ergeben. Diese werfen einige Fragen nach ihren Ursprüngen beziehungsweise generell zu ihrer Authentizität auf. Könnte auch ein Siegel, das zu bestimmten Zwecken (Rechtserlasse, Urkunden oder Briefverkehr) von ermächtigten Personen (Geistliche oder «Meier») verwendet wurde, als offizielles Wappen bezeichnet werden? So haben Höngger Kirchherren 1299 ein Siegel mit «Mauritius-Figur» benutzt.

    Der Heilige Mauritius (Moritz), Schutzpatron der ersten Höngger Kirche, ist vermutlich als ältestes Bild überliefert. In der Chronik von Gerold Edlibach (Landvogt, Ratsherr; Stiefsohn von Hans Waldmann, 1454–1530) wird es in Form des Wappenschilds «Höngt» nachgewiesen.

    Die Darstellung von 1489/93 soll auf einer jüngeren Kopie beruhen. Wahrscheinlich ist diese uralte Version im oder nach dem Höngger Bildersturm Ende September 1523 mit dem damaligen, obsolet gewordenen Ensemble «Heiligenfiguren» bei der Kirche, «entsorgt» worden.


    Die Höngger Fahne ist am Sächsilüüte ein begehrtes Sujet. (Foto: dad)

    Weiter kann 1608 ein Scheibenbild möglicherweise auch als heraldische Darstellung gedeutet werden. Ob es die Funktion als Wappen erfüllt, ist jedoch fraglich: «Auf blauem Grund zwei weisse Kreuze, ein Rebmesser und eine Pflugschar». Eine gewisse Ähnlichkeit mit den heutigen Wappen von Ober- und Unterengstringen sowie von Weiningen lässt sich in diesem Zusammenhang erkennen.

    Gelten Wappen, die möglicherweise früher zu Höngg gezählt wurden, beziehungsweise einen Bezug hatten, jedoch nicht dem heutigen Bild entsprechen, deshalb als Gemeindewappen? Bis 1674 sind drei unterschiedliche Versionen nachgewiesen.
    Seit wann gilt ein Wappen regulär für die Gemeinde beziehungsweise für die Kirch-, Pfarr- und Dorfgemeinde?

    Am 12. März 1928 beschliesst der Höngger Gemeinderat erst viel später, das von der Zürcher Antiquarischen Gesellschaft vorgeschlagene, heraldisch geprüfte, einwandfreie Wappen, als offizielles Gemeindewappen zu übernehmen.

    Zeugen der Vergangenheit

    Weitere Höngger Wappen, die Zeugnis vergangener Zeiten ablegen, sind noch heute im Quartier zu bewundern. Zum einen an der Ecke Limmattal- und Bauherrenstrasse: Dort befindet sich der älteste Dorfbrunnen «Frohbühl» mit Wappen aus dem Jahr 1784. Ein etwas abgeändertes Wappen verziert den steinernen Brunnentrog in der heutigen Wieslergasse (1789).


    Der Brunnen an der Bauherrenstrasse. (Foto: dad)

    Zum anderen ist das Wappen ein Teil des Wirtshausschildes von 1787 des ehemaligen Gasthauses Zum Rebstock beim Meierhofplatz: Das angepasste Wappen zeigt oben das Tatzenkreuz, das mit dem unten quer gehängten Rebmesser den traubenbehangenen Rebstock einrahmt.

    Beim Abbruch 1959 des früheren Gemeindewirtshauses wurde das Schild unmittelbar vor dem Entsorgen gerettet. Später schmückte es die seitliche Hausfassade des Neubaus mit dem wiedereröffneten Restaurant Rebstock bis 2019.

    Erfreulich ist, dass dieses wertvolle und kürzlich restaurierte Schild im soeben renovierten Ortsmuseum Höngg voraussichtlich seinen endgültigen Standort findet. Dort erinnert es symbolisch an eine vergangene Epoche der Höngger Gastronomiekultur.

    Dem Höngger Wappen begegnen wir aber auch im heutigen Alltag: An bestimmten Fest- und Feiertagen schmücken Höngger Fahnen und Flaggen das Ortsbild. Dem Höngger Wappen wird zudem Referenz erwiesen, zum Beispiel von der Zunft sowie im Logo verschiedener Höngger Vereine.

    Sogar während der Corona-Pandemie wurden graue Gesichtsmasken mit dem Höngger-Wappen angeboten, was den intendierten Schutz vermutlich wesentlich verstärkt haben dürfte …


    Auch auf Hygienemasken wurde das Höngger Wappen abgebildet. (Foto: Max Furrer)

    Quellen

    – Meyer, Conrad: «Kurtze Beschreibung der uralt weitberühmten Statt Zürich…“, 1674

    – OGK Mitteilung 2 (1930): Rebbau, zürcherische Rebgüter und Trotten

    – OGK Mitteilung 11: Das Gemeindewirtshaus und Gesellenhaus zum Rebstock in Höngg (1945)

    – OGK Mitteilung 38: Bäche und Brunnen im Dorf Höngg (1992)

    – OGK Mitteilung 39: Gemeindekeller und Gemeindetrunk im alten Höngg (1993)

    – Sibler, Georg: Ortsgeschichte Höngg. Zürich, s.n., 1998

  • Dagmar schreibt: Symptome einer Midlife-Crisis, Teil 3

    Dagmar schreibt: Symptome einer Midlife-Crisis, Teil 3

    So, mir reichts. Ich höre jetzt einfach auf mit dem Gejammere über das Älterwerden und darüber, was das alles in mir auslöst. Ich bin ja auch nicht der erste Mensch, der 50 wird? So schwer kann das schon nicht sein. Ausserdem ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass es tatsächlich auch seine Vorteile hat, emotional, geistig und entwicklungstechnisch – sagen wir mal – aus dem Gröbsten raus zu sein.

    Nicht nur kann man sich auf seine Lebenserfahrung schon ein bisschen etwas einbilden und in manchen Runden sogar mit wilden Geschichten aus der Jugend auftrumpfen. Es fühlt sich auch irgendwie gut an, auf Partys den «Jungen» dabei zuzusehen, wie sie sich über die Musik der 1980er und 1990er freuen, und zu behaupten, das sei die eigene Musik. Die meiner Generation. Die heute noch top ist, ganz anders als so vieles von dem neumodischen Kram, der gleich wieder vergessen geht.

    Neu gewonnene Gelassenheit

    Darüber hinaus gibt es aber noch eine ganz angenehme Errungenschaft des Alters: Ich profitiere nämlich von einer neugewonnenen Gelassenheit, die mir sonst eher fremd war. Denn ich bin, ich hatte es bereits erwähnt, eine grosse Meisterin darin, mich gedanklich selbst in den Wahnsinn zu treiben. Einerseits als Hypochonderin, andererseits als Schwarzmalerin und als Dramaqueen. Ich tendiere dazu, Dinge in ihrer Bedeutung völlig zu überhöhen und panisch auf Kleinigkeiten zu reagieren.

    Ein bevorstehender Besuch beim Zahnarzt kann mich da ebenso belasten wie die Gefahren, denen sich meine Kinder auf ihren Reisen in die Ferien aussetzen oder das Gefühl der Unzulänglichkeit, wenn ich irgendeinen dämlichen Fehler gemacht habe. Oder wenn mir etwas Peinliches widerfahren ist. Da konnte ich früher buchstäblich im Erdboden versinken.

    Und dieses Gefühl konnte ziemlich lange anhalten. Stets war ich selbst meine allergrösste Kritikerin und der innere Teufel in mir flüsterte mir in solchen Situationen unentwegt zu, wie dumm und unfähig ich bin. Voll nervig, so ein innerer Dialog mit sich selbst.

    Morgen ist ein neuer Tag

    Seit ich nun aber tief in den 40ern stecke, ist mir aufgefallen, dass der innere Teufel an Macht verliert. Ich kann mich zwar immer noch sehr schnell echauffieren und in eine üble Weltuntergangsstimmung hineinmanövrieren, aber insgeheim weiss ich ganz genau, dass dieser Pessimismus nicht lange anhalten wird. Die schlechten Gefühle flauen ziemlich schnell wieder ab.

    Denn hey, morgen ist wieder ein neuer Tag. Eigentlich ist es auch ziemlich wurscht, was die anderen von einem halten. Die sind nämlich alle auch nicht unfehlbar, das durfte ich in den vergangenen Jahren hinlänglich erfahren.

    Und schliesslich, und das ist vielleicht die grösste Erkenntnis: Es lohnt sich schlicht nicht, sich schlecht zu fühlen. Denn das Leben ist viel zu kurz für schlechte Gefühle. Es ist meine eigene Entscheidung, wie ich emotional auf eine Situation reagiere. Ändern wird sich dadurch ohnehin nix mehr. Wenn etwas Doofes passiert ist, ist das halt so. Aber deswegen muss ich noch lange nicht doof sein.

    Ist ziemlich befreiend, diese Einsicht. Älterwerden tut einfach gut.

  • Entdecke die Höngger Mauersegler mit dem Natur- und Vogelschutzverein

    Entdecke die Höngger Mauersegler mit dem Natur- und Vogelschutzverein

    Der Mauersegler verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft – sogar im Schlaf. Das und andere erstaunliche Fakten über die rasanten Flieger, kleine Spiele sowie Rätsel und Tipps präsentiert der Natur- und Vogelschutzverein Höngg (NVV) an seinem Naturspaziergang für Kinder. Auf dieser Exkursion wird die Welt dieser faszinierenden Flugkünstler erforscht. Die spannende Beobachtungstour im Quartier wird von Margret Müller geleitet.

    Die Platzzahl ist begrenzt, um Anmeldung wird gebeten. Der NVV empfiehlt, wettergerechte Kleidung anzuziehen sowie eine Trinkflasche und eventuell einen Feldstecher einzupacken. Bei Regen oder starkem Wind findet der Naturspaziergang nicht statt.

    Der Naturspaziergang

    Freitag, 12. Juni,
    17–19 Uhr
    Anmeldung bis 9. Juni:
    margret.mueller@hispeed.ch
    Treffpunkt:
    Meierhofplatz

  • So war der Tag der Nachbarschaft in Wipkingen

    So war der Tag der Nachbarschaft in Wipkingen

    Die Idee des Nachbarschaftstags stammt ursprünglich aus Paris. Dort wurde 1999 erstmals die «fête des voisins» durchgeführt. Ziel der Aktion war es, wie auf der Webseite des Nachbarschaftstags zu lesen ist, alle Formen der Solidarität unter Nachbarinnen und Nachbarn zu fördern und der Anonymität der Grossstadt entgegenzuwirken.


    Nachbarn in Wipkingen. (Foto: zvg)

    Mit Erfolg: Aus Paris schwappte die Idee schnell auf ganz Frankreich und von dort aus auch auf weitere Länder in Europa über. Die Schweiz beteiligte sich erstmals 2004. Hier war es die Stadt Genf, die als erste den «European Neighbours’ Day» beging. Zürich folgte 2007 mit seinem ersten «Tag der Nachbarn». Seither wird er auch in der Limmatstadt alljährlich – mit einem Unterbruch während der Corona-Jahre – durchgeführt.


    Es war viel los am Tag der Nachbarschaft in Wipkingen. (Foto: zvg)

    Der Tag der Nachbarschaft in Wipkingen


    Da kann man nicht nein sagen. (Foto: zvg)

    In Wipkingen wurde der Anlass von zahlreichen Akteuren aus dem Quartier organisiert: Mit an Bord waren das GZ Wipkingen, der Quartierverein Wipkingen, die Nachbarschaftshilfe Zeitgut, die Freie Kirche Wipkingen, die reformierte und die katholische Kirche, die offene Jugendarbeit, die Kinderkleiderbörse KiWi, der Wartsaal Wipkingen sowie das Restaurant Nordbrüggli, das Chez Nous, der Kiosk Röschibach, das Belmondo und das ViCafé.


    Kinderschminken ist immer ein Hit. (Foto: zvg)

    Zu den Highlights gehörten der beliebte Nachbarschaftseistee, die Hüpfburg für die jüngsten Gäste, ein Quartierrundgang mit Willkommensgeschenk sowie die musikalischen Darbietungen einer Live-Band. Daneben boten zahlreiche weitere Aktivitäten Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche.


    An der Kuchen-Theke. (Foto: zvg)

    Die durchwegs positiven Rückmeldungen zeigten, wie wichtig solche Anlässe für das Quartierleben sind. Mehrfach wurde der Wunsch geäussert, den Nachbarschaftstag im kommenden Jahr zeitlich zu verlängern. Der Anlass setzte erneut ein starkes Zeichen für gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft.


    Das Team von der Nachbarschaftshilfe Zeitgut. (Foto: zvg)

    Eingesandt von der Pfarrei Guthirt

  • Canto Verde zeigt faire Mode in Höngg

    Canto Verde zeigt faire Mode in Höngg

    Bereits zum 20. Mal in der Geschichte von Canto Verde wurde der Mode-Apéro durchgeführt. Und bereits zum vierten Mal in Folge entschied sich das Höngger Geschäft, das Teil der Non-Profit-Organisation Verein Weltladen Höngg ist, für das Sonnegg als Austragungsort.

    Vom gewohnten Kaffeehaus-Alltag im Erdgeschoss war an diesem Abend nichts mehr zu spüren: Fast alle Tische wurden zur Seite geräumt – einzig der runde Tisch im Erker blieb stehen und war mit einem wunderschönen Pfingstrosenstrauss geschmückt.

    Schliesslich waren alle Plätze besetzt und viele Gäste kannten sich bereits und freuten sich auf die Begegnungen. Es herrschte eine erwartungsvolle und fröhliche Stimmung. Wie immer gab es zu Beginn einen ersten Durchgang aller Models über den Laufsteg, der um den erwähnten runden Tisch und wieder zurück führte.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Die Modenschau

    Danach präsentierten die Models in Gruppen die sorgfältig aufeinander abgestimmten Kleider und Accessoires. Moderiert wurde die Schau von Marianne Tschanz.

    Dabei wurde deutlich, wie professionell sowohl die Moderation als auch die Models inzwischen auftreten: Was am 8. November 2014 im kleinen Rahmen im Geschäft beim Meierhofplatz begann, hat sich mittlerweile zu einem beliebten Anlass mit grosser Resonanz entwickelt.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Bio und fair – das ist das Credo von Canto Verde. Deshalb wurde an der Modenschau ausschliesslich Kleidung aus fairer Produktion sowie in Bio- oder Recycling-Qualität präsentiert – ganz im Sinne der Werte des Vereins Weltladen Höngg.

    Accessoires

    Besonders hervorzuheben sind zwei Accessoires: grosse Ohrringe sowie farbenfrohe Broschen in originellem Design. Sie werden in Pakistan hergestellt, wo dieses Kunsthandwerk von Generation zu Generation weitergegeben wird. Bereits während der englischen Kolonialherrschaft wurden die Abzeichen der Besatzer in dieser Art bestickt.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Der neueste Artikel im Sortiment von Canto Verde ist der «Hatliner»: ein Hut, der nicht nur vor Sonne schützt, sondern dank seiner Lamellenkonstruktion auch für eine angenehme Belüftung sorgt. Design und Herstellung erfolgen in der Schweiz. Alexander Khasay, der Designer des Hutes, war ebenfalls an der Modenschau in Höngg anwesend.

    Im Anschluss wurden alle Gäste zu einem Apéro im Canto Verde eingeladen. Die Stimmung war ausgezeichnet, und es wurde fleissig anprobiert, beraten und diskutiert.

    Eingesandt von Canto Verde

  • Mobiler Recyclinghof vorerst doch bei der Schule Waidhalde

    Mobiler Recyclinghof vorerst doch bei der Schule Waidhalde

    Der Mobile Recyclinghof von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) ist ab Samstag, 6. Juni, bei der Schule Waidhalde stationiert. Dort können Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner kostenlos Sperrgut, Metall, Elektrogeräte sowie sogenanntes Grubengut wie Vasen oder Töpfe entsorgen.

    Zum Angebot gehört zudem ein Tauschplatz, an dem gut erhaltene Gegenstände abgegeben oder mitgenommen werden können. Auch wird eine Reparaturberatung angeboten: Fachpersonen geben Auskunft darüber, ob und wie beschädigte Gegenstände repariert werden können.

    Autos sind nicht zugelassen

    Wichtig ist, dass die Anlieferung ausschliesslich zu Fuss, mit dem Velo oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt. Autos sind laut ERZ nicht erlaubt. Vor Ort können Handwagen ausgeliehen werden. Die abgegebenen Gegenstände dürfen maximal 2,5 Meter lang und höchstens 40 Kilogramm schwer sein; Sofas dürfen maximal zwei Meter lang sein. Nicht angenommen werden Sonderabfälle, Papier, Karton und Glas.

    Die Schule Waidhalde bleibt laut ERZ bis Ende 2026 Standort des Mobilen Recyclinghofs. Gleichzeitig laufe, so die Informationen auf dem entsprechenden Flyer, die Suche nach einem zentraleren Standort. Eine kürzlich vom Quartierverein Wipkingen durchgeführte Umfrage ergab eine klare Präferenz für den Röschibachplatz als künftigen Standort.

    Die nächsten Termine bei der Schule Waidhalde finden an den Samstagen 6. Juni, 11. Juli und 19. September 2026 jeweils von 10 bis 14 Uhr statt.  

    Weitere Informationen sind unter stadt-zuerich.ch/mobiler-recyclinghof erhältlich.

  • So war die Reise der Pfarrei Heilig Geist nach Südtirol

    So war die Reise der Pfarrei Heilig Geist nach Südtirol

    Voller Erwartung traten die 35 Mitreisenden am 28. April die Fahrt ins südliche Nachbarland an. Erster Höhepunkt der Reise war Schloss Ambras bei Innsbruck. Die Räume wirken bis heute fast unverändert, seit Erzherzog Ferdinand II. dort ab 1570 das «erste Museum der Welt» einrichten liess. In der «Heldenrüstkammer» und der «Kunst- und Wunderkammer» waren neben mancher Kuriosität auch kunstvolle Elfenbein- und Korallenschnitzereien zu bestaunen.

    Der nächste Tag war der Bischofsstadt Brixen und ihrer Umgebung gewidmet. Bei einer Führung durch das 1140 gegründete Kloster Neustift erhielt die Gruppe Einblick in die Geschichte der grössten Klosteranlage Südtirols. Während der Andacht in der Stiftskirche zeigte sich eindrücklich, wie harmonisch das romanische Langhaus und der gotische Chor seit der Barockisierung ineinander übergehen.


    Urban Troxler hat seine Impressionen der Pfarreise erneut als Zeichnungen festgehalten: Im Kloster Neustift in der Gemeinde Vahrn bei Brixen (Südtirol).

    Nach einer stärkenden Klosterjause blieb Zeit für eine Wanderung entlang des Eisacks oder für einen individuellen Rundgang durch die Altstadt von Brixen, deren enge Gassen am Abend von den Lichtinstallationen eines Kunstfestivals erleuchtet wurden.

    Auf den Spuren von Sisi

    Tags darauf standen Bozen und Schloss Runkelstein auf dem Programm. Die grosszügigen Lauben der Handelsstadt, der Waltherplatz und die aussergewöhnlich gut erhaltenen Fresken liessen erahnen, wie reich manche Händlerfamilien bereits im Mittelalter werden konnten. Ein weiterer Höhepunkt war der Aufenthalt in Meran. Die Gruppe bezog das traditionsreiche Grand Hotel «Bellevue» und besuchte die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, wo schon Kaiserin Sisi mehrmals zur Kur weilte.

    Je nach Kondition führte anschliessend eine längere oder kürzere Wanderung auf einem Waalweg zum Weingut Haidenhof. Dort sorgte eine Weinprobe mit grossartigem Blick über das Etschtal und die Bergwelt für beste Stimmung.


    Urban Troxler hat seine Impressionen der Pfarreise erneut als Zeichnungen festgehalten: Die Frauenkirche in Brixen.

    Auch die Geschichte Merans als Kurstadt wurde lebendig: Die Stadtführerin erklärte, dass die strahlend weisse Kurpromenade bereits Ende des 19. Jahrhunderts den Kurgästen die saubere, russfreie Luft des Kurorts vermitteln sollte – mit Erfolg bis heute. Ein Orgelkonzert in der St.-Nikolaus-Kirche, freie Zeit in Meran und ein gemeinsames Nachtessen im historischen «Rössl Bianco» rundeten den Aufenthalt stimmungsvoll ab.


    Urban Troxler hat seine Impressionen der Pfarreise erneut als Zeichnungen festgehalten: Der Schnatterpeck-Altar in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Lana (Südtirol).

    Auf der Rückreise besuchte die Gruppe die Kirche von Lana mit ihrem berühmten spätgotischen Schnatterpeck-Altar. Die vielen Eindrücke brachten den Teilnehmenden Leben und Glauben der Menschen Südtirols vom Mittelalter bis heute näher und boten zugleich Stoff für manch spannende Gespräche beim Nachtessen. Alle waren sich einig: Sie freuen sich auf die nächste Pfarreireise! Ein grosser Dank gilt Ruth und Adrian Stössel für das abwechslungsreiche Programm, die sorgfältige Organisation und den aufmerksamen Blick für die Bedürfnisse aller Mitreisenden.

    Eingesandt von Matthias Braun  

  • Abstimmungen am 14. Juni 2026: Die Parolen aus dem Kreis 10

    Abstimmungen am 14. Juni 2026: Die Parolen aus dem Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen

    1) Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» (Nachhaltigkeitsinitiative)

    2) Änderung des Zivildienstgesetzes

    Die kantonalen Vorlagen:

    1) Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 15. September 2025; Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

    2) Kantonale Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»

    3) A: Kantonale Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen («Wohnungsinitiative») / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

    4) A: Kantonale Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-Initiative)» / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

    5) Kantonale Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

    Die städtischen Vorlagen:

    1) «ewz-Bonus für alle – 80 Millionen Franken Volksdividende»

    2) «Parkplatz-Kompromiss JA»

    3) Festlegung der Taxen in den Gesundheitszentren für das Alter, Änderung der Verordnung über städtische Einrichtungen für ältere unterstützungsbedürftige oder pflegebedürftige Personen

    4) Neuerlass der Verordnung über die Umsetzung von § 49 b Planungs- und Baugesetz

    5) Rahmenkredit von 2,26 Milliarden Franken für thermische Netze

    6) Tram Affoltern, Ausgaben von 159,1 Millionen Franken

    7) Neubau Recyclingzentrum Juch-Areal, Ausgaben von 33,1 Millionen Franken

    8) Rahmenkredit von 69 Millionen Franken für ökologische Ersatzmassnahmen im Stadtzürcher Seebecken

    9) Rahmenkredit von 40 Millionen Franken für den Jugendwohnkredit

    10) Neubau Schulanlage Höckler, Ausgaben von 141 Millionen Franken

    11) Ersatzneubau Schulanlage Utogrund und Instandsetzung Sportanlage, Ausgaben von 138 Millionen Franken

    12) Verlängerung der Zwischennutzung des Areals Zentralwäscherei, Ausgaben von 7,98 Millionen Franken

    13) Übertrag des städtischen Grundstücks am Heidi-Abel-Weg vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, Objektkredit von
    20,96 Millionen Franken

    Die Parolen der Kreisparteien:

    AL: Judith Stofer Kantonsrätin, Kreis 6+10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die Volksinitiative der SVP ist ein Wolf im Schafspelz. Sie verlangt, die ständige Wohnbevöl-
    kerung in der Schweiz auf 10 Millionen zu beschränken und suggeriert, etwas gegen die Wohnungsnot, die Zubetonierung der Landschaft, den Stau auf den Strassen und überfüllte Züge tun. Würde die ständige Wohnbevölkerung vor 2050 9,5 Millionen Personen überschreiten, müssten Bundesrat und Parlament aber hauptsächlich Massnahmen im Asylbereich und beim Familiennachzug von EU-Bürger*innen ergreifen. Arbeitgebende dürfen aber weiterhin Fachkräfte mit befristeten Verträgen aus dem Ausland engagieren. Die Initiative will das Recht auf Asyl zudem abschaffen. Die Asylsuchenden machen nur 2,5 Prozent der jährlichen Zuwanderung aus.
    2) Nein. Der Wechsel zum Zivildienst nach der Rekrutenschule soll mit der Änderung unattraktiv gemacht werden. Zivildienst ist aber eine sinnvolle gesellschaftliche Alternative, von der vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen profitieren.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Eine Stellvertretungsregelung ist aus demokratiepolitischer Sicht eine Notwendigkeit. Kantonsrät*innen können Mutter werden, verunfallen oder krank werden. Es ist darum notwendig, dass sie sich während drei bis zwölf Monaten vertreten lassen können. Der Kantonsrat unterstützt die Vorlage.
    2) Nein. Diese Initiative ist ein absurder und peinlicher Versuch des Hauseigentümerverbands (HEV), um den Bau von preisgünstigen Mietwohnungen zu verhindern. Die Hälfte der Wohnungen müsste gleich wieder an Private verkauft werden.
    3) Ja. Gegenvorschlag: Nein. Stichfrage: Initiative. Die Verfassungs-Initiative der Grünen fordert eine aktive Boden- und Wohnungspolitik. Kanton und Gemeinden sollen wohnpolitisch Verantwortung übernehmen und für ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot sorgen.
    4) Ja. Gegenvorschlag: Nein. Stichfrage: Initiative. Die Wohnschutz-Initiative schützt vor unfairen Kündigungen und Leerkündigungen und gibt den Gemeinden Instrumente, um aktiv dagegen vorzugehen.
    5) Nein. Ein Ausbau der Prämienverbilligung ist sinnvoller als diese SVP-Initiative. Sie begünstigt einzig Gutverdienende und hat markante Steuerausfälle für Kanton und Gemeinden zur Folge.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Ja. Die AL-Volksinitiative «ewz-Bonus für alle» verlangt, dass 80 Millionen Franken an die Bevölkerung zurückfliessen, als einmalige Volksdividende. Für jeden Haushalt und Betrieb bringt die Initiative eine Rückerstattung von 340 Franken.
    2) Nein.
    3) Ja.
    4) Ja. Die städtische Verordnung regelt, wie preisgünstige Wohnungen gemäss §49 b kantonales Planungs- und Baugesetz (PBG) vermietet werden. Sie sieht eine Überprüfung des Einkommens bei Vermietung und eine Kontrolle der Wohnungsbelegung alle zwei Jahre vor.
    5) Ja.
    6) Nein. Eine Tramlinie vom Bucheggplatz bis Affoltern ist sinnvoll. Leider ist das Projekt städtebaulich und ökologisch so misslungen, dass es zur Überarbeitung an den Stadtrat zurückgewiesen werden muss. Darum ein überzeugtes Nein!
    7) Nein.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Ja.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    Grüne: Martin Busekros, Gemeinderat Grüne Kreis 6/10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP ist unser Brexitmoment, wir dürfen die Zustimmung nicht unterschätzen. Viele haben ein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, und die SVP bietet ihren Standard-Sündenbock, die «Ausländer». Das ist ihre Lösung für alles – glauben Sie mir, ich muss mir das jeden Mittwoch im Gemeinderat anhören. Doch gerade in dieser Welt müssen wir auf internationale Kooperation setzen, statt uns zu isolieren. Ziehen wir uns ins Réduit national zurück, geben wir das Mittelland und somit unseren Wohlstand und unsere Lebensweise auf. Stimmen wir NEIN!
    2) Nein. Im Zivildienst leiste ich bereits 1,5-mal so viele Tage, wie ich es im Militär müsste. Im Altersheim habe ich wichtige Arbeit geleistet und konnte mir auch immer Zeit für die Bewohnenden nehmen. Die Vorlage ist klare Schikane gegen jene, die auf diese Weise ihre Dienstpflicht absolvieren wollen. Kommt sie durch, gibt es ca. 40 Prozent weniger Zivis.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Die Vertretungsregelung für Parlamente ist für unsere Arbeit wichtig, da ohne diese Möglichkeit oft nur der Rücktritt bleibt. Das passiert jetzt schon viel zu häufig.
    2) Nein. Der Hauseigentümerverband will, dass der Staat günstige Wohnungen verkauft. Das ist keine Lösung; denn werden die dann zu überhöhten Marktpreisen weiterverkauft, ist der Effekt verpufft.
    3 & 4) Ja. Wir haben auf kantonaler Ebene die Gelegenheit, wirklich etwas für bezahlbaren Wohnraum zu machen. Die Wohnschutz-Initiative reduziert Leerkündigungen drastisch, das hat sich in Basel gezeigt. Die Wohnungsinitiative der Grünen verpflichtet endlich auch den Kanton, gemeinnützige Wohnungen zu bauen.
    5) Nein. Höhere Steuerabzüge für die Krankenkassenprämien entlasten jene am meisten, die am meisten verdienen. Der richtige Weg zur Entlastung ist es, die gezielt wirkende individuelle Prämienverbilligung zu erhöhen. NEIN zu dieser trügerischen Initiative.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das Geld aus den ewz-Rücklagen soll lieber in erneuerbare Energieproduktion investiert werden.
    2) Nein. Die Anzahl Parkplätze in Stein zu meisseln, ist absurd. Es ist auch keine Staatsaufgabe, Parkplätze anzubieten.
    3) Ja. Der Gemeinderat und nicht der Stadtrat sollte die Taxen festlegen.
    4) Ja. Jene, die hier mit scheinheiligen Argumenten dagegen sind, waren auch schon dagegen, dass Immokonzerne preisgünstige Wohnungen bauen müssen.
    5) Ja. Thermische Netze refinanzieren sich über Gebühren. 6) Nein.
    7) Ja.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Nein, pro Klasse ist es die teuerste Schule und es braucht sie nicht einmal.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    SP: Barbara Dietrich, Kantonsratskandidatin SP Zürich 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die fremdenfeindliche SVP-Initiative erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge. Und zwar bereits, wenn die Schweiz um gerade noch 4 Prozent wächst. Das ist in wenigen Jahren der Fall. Dabei ist die Schweiz in einer Welt mit Trump auf stabile Beziehungen zu Europa angewiesen. Stets verlangt die SVP Steuersenkungen für ausländische Konzerne und nun plötzlich will sie unseren Wohlstand und alle bilateralen Bemühungen vernichten.
    2) Nein. Zivildienstleistungen sind unverzichtbar – insbesondere in Spitälern, Pflegeheimen, Schulen, beim Naturschutz sowie in der Landwirtschaft. Diese Reform würde diese Leistungen massiv abbauen.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Bei längeren Ausfällen wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft sollen sich Parlamentsmitglieder zukünftig vertreten lassen können, damit ihre Stimme im Parlament nicht fehlt. Ein überfälliger Schritt, um unser Milizsystem zu stärken!
    2) Nein. Statt bezahlbare Mietwohnungen sollen bei gefördertem Wohnungsbau zukünftig Eigentumswohnungen entstehen, die sich kaum jemand leisten kann. Das ist ein Angriff auf den gemeinnützigen Wohnungsbau und schafft für niemanden eine neue Wohnung.
    3) Ja. Der Kanton muss den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern: durch die Vergabe von Baurechten, durch Darlehen und mit einer Wohnbaugesellschaft für günstigen Wohnraum! B: Gegenvorschlag des Kantonsrates: Nein. C: Stichfrage: A.
    4) Ja. Wer heute im Kanton Zürich eine Wohnung sucht, zahlt rund 50 Prozent mehr als noch vor 25 Jahren. Leerkündigungen für Luxussanierungen sind ein wichtiger Treiber dahinter. Diese Entwicklung müssen wir stoppen. B: Gegenvorschlag des Kantonsrates: Nein. Der Gegenvorschlag taugt nichts, weil Mieter*innen bei unfairen Leerkündigungen nur etwas früher über den Rauswurf informiert werden müssten, aber überhaupt nicht geschützt werden.
    C. Stichfrage: A.
    5) Nein. Die SVP will mit ihrer Initiative den Steuerabzug an die Prämienkosten koppeln. Wieder ein Bschiss: Von zusätzlichen Steuerabzügen profitieren vor allem die Reichsten, der Mittelstand geht praktisch leer aus, wird aber die Steuerausfälle von 160 Mio. Franken schultern müssen.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein.
    2) Nein. Von «Kompromiss» kann keine Rede sein, viel eher von Diktat, weil die SVP zugunsten des privaten Autos dringend nötige Velorouten und mehr Grün verhindern will.
    3) Ja. Der Stadtrat hat die Gebühren in den Alterszentren per 2024 massiv erhöht – um durchschnittlich 6205 Franken pro Person und Jahr. Damit sind die Gebühren mehr als doppelt so stark gestiegen wie die Teuerung. Die ältere Generation hat den Grundstein für Zürichs heutigen Wohlstand gelegt. Senior*innen sollten deshalb in Würde leben können, statt durch höhere Gebühren in die Armut gedrängt zu werden.
    4) Ja. Dank der Vorlage kann von renditeorientierten Immobilienfirmen bei neuen Überbauungen endlich ein Anteil preisgünstiger Wohnungen eingefordert werden.
    5) Ja.
    6) Ja.
    7) Ja.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Ja.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    GLP: Selina Frey, Gemeinderätin, GLP Kreis 6 & 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die GLP wehrt sich dagegen, unseren Wohlstand in der Schweiz aufs Spiel zu setzen. Wir nehmen die Sorge in der Bevölkerung ernst, die mit einem wachsenden Bevölkerungswachstum einhergehen kann. Diese Volksinitiative täuscht aber fälschlicherweise eine Lösung vor, die keine ist und zu neuen Problemen, wie beispielsweise einer Verschärfung des Arbeitskräftemangels, führt.
    2) Nein.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja.
    2) Nein.
    3) Nein. Das grundlegende Problem, zu wenig Wohnraum insgesamt, wird durch mehr Staat allein nicht gelöst. Mit der Anstalt entsteht zudem eine weitere eigenständige staatliche Institution mit hohen Grundkosten.
    4) Nein zur Initiative und Ja zum Gegenvorschlag. Leerkündigungen sind ein Problem. Eine generelle Bewilligungspflicht für Umbauten und Renovationen bremst jedoch dringend notwendige energetische Sanierungen. Wer Sanierungen erschwert, bremst den ökologischen Umbau des Gebäudebestandes. Der Gegenvorschlag geht das Problem der Leerkündigungen besser an. So wird ein Schutz geschaffen, ohne dass Bürokratie und Investitionsbremsen entstehen.
    5) Nein. Diese Lösung ist nicht zielgerichtet. Sie entlastet eher Menschen mit hohem Einkommen, da die Prämie vom steuerbaren Einkommen abgezogen wird und daher in höheren Steuerklassen stärker wirkt. Wer wenig verdient und am stärksten unter den Prämien leidet, profitiert am wenigsten. Zudem geht die Initiative die Ursache für das Problem nicht an: die steigenden Gesundheitskosten.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Auf den ersten Blick wirkt eine solche Rückverteilung attraktiv, bei genauerem Hinsehen wirft sie jedoch zahlreiche Fragen auf. In den kommenden Jahren stehen hohe Investitionen an, insbesondere in den Ausbau der thermischen Netze und damit in die langfristige, klimafreundliche Energieversorgung der Stadt. Vor diesem Hintergrund überwiegen die Nachteile einer einmaligen Ausschüttung.
    2) Nein.
    3) Nein. Bei dieser Abstimmung geht es um weit mehr als eine formale Kompetenzfrage – es geht um die Stabilität und Zukunft unserer Altersversorgung in Zürich. Was auf den ersten Blick nach mehr demokratischer Kontrolle klingt, birgt erhebliche Risiken – insbesondere für die systemrelevanten privaten, gemeinnützigen Alterszentren. Gerade diese Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadt. Sie tragen einen wesentlichen Teil der Versorgung älterer Menschen, arbeiten oft seit Jahrzehnten eng mit der öffentlichen Hand zusammen und sind auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Hinzu kommt, dass die Festlegung der Taxen komplex ist und vertieftes Fachwissen erfordert. Sie ist Teil der operativen Führung und eng mit Kostenentwicklungen, Pflegebedarf und gesetzlichen Vorgaben verknüpft. Diese Aufgabe in ein politisches Gremium zu verlagern, das im Milizsystem arbeitet, überfordert die Strukturen und führt zu schwerfälligeren Prozessen. 4) Nein. Bei dieser Abstimmung geht es um eine zentrale Frage der Fairness auf dem Wohnungsmarkt: Wer soll von preisgünstigem Wohnraum profitieren, und wie stellen wir sicher, dass genau jene Menschen zum Zug kommen, die ihn dringend brauchen? Zwar hat der Gemeinderat die Einkommenslimiten am Ende wieder eingeführt, aber mit einer entscheidenden Einschränkung: Sie gelten nur noch beim Einzug – nicht mehr während der gesamten Mietdauer. Das ist weder sozial noch fair. Preisgünstiger Wohnraum ist ein knappes Gut.
    5 bis 13): Ja.

    Die Mitte: Daniel Weiss, Präsident, Kreis 6+10, & Wolfgang Kweitel, Gemeinderat & Präsident Die Mitte Stadt Zürich

    Die eidgenössischen Vorlagen (Daniel Weiss):
    1) Nein. Die Mitte nimmt die Sorgen der Bevölkerung ernst und hatte darum einen Gegenvorschlag lanciert, der diese Problematik angehen wollte, ohne den bilateralen Weg zu gefährden. Leider fand dieser im Parlament keine Mehrheit. Die Initiative hingegen gefährdet den Wohlstand und viele Arbeitsplätze. Spitäler und Pflegeheime würde dies vor unlösbare personelle Engpässe stellen.
    2) Ja. In geopolitischer Unsicherheit ist eine personell gut ausgestattete Armee zentral für die Sicherheit. Dazu gehört auch ein funktionierender Zivildienst mit klaren Regeln.

    Die kantonalen Vorlagen (Daniel Weiss):
    1) Ja. Die Regelung stärkt die demokratische Vertretung und stellt sicher, dass die Parlamentssitze besetzt sind.
    2) Nein. Die Förderung von günstigem Wohnraum würde erschwert, da diese in der Praxis durch Mietwohnungen entsteht. Die vorgeschriebene Fördermittelumverteilung würde die Wirksamkeit schwächen.
    3) Nein. Effiziente Bautätigkeit ist nicht zu erwarten. Ja zum Gegenvorschlag und zur Verpflichtung des Regierungsrates, in drei Jahren Massnahmen zur Wohnraumschaffung und zur Dämpfung der Mietpreisentwicklung vorzulegen. Es muss mehr und schneller gebaut werden.
    4) Nein. Sie hemmt Investitionen; damit wird weniger gebaut, die Preise steigen und das lokale Baugewerbe leidet. Erfahrungen aus Genf und Basel zeigen diese negativen Effekte. Ja zum Gegenvorschlag. Dieser schafft Rahmen-
    bedingungen, um unnötige Leerkündigungen und soziale Härtefälle zu vermeiden – ohne Sanierungen zu verhindern.
    5) Nein. Von Steuerabzügen profitieren Personen mit höheren Einkommen. Die Mitte will gezielte Entlastungen und macht sich für die individuelle Prämienverbilligung stark.

    Die städtische Vorlagen (Wolfgang Kweitel):
    1) Nein. Die Volksinitiative der AL gefährdet die Klimaziele der Stadt, da sie die Gelder, die zum Ausbau der thermischen Netze und Stromnetze benötigt werden, mit der Giesskanne verteilen will.
    2) Ja. Die von der Mitte Stadt Zürich mitlancierte Volksinitiative für einen fairen Parkplatz-Kompromiss will einen neuen, zeitgemässen Kompromiss zwischen den einzelnen Nutzerinnen und Nutzern des öffentlichen Raums: Er nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse aller betroffenen Menschen. Es sollen in den (Aussen-)Quartieren genügend öffentliche Parkplätze für Autos, Velos und Gewerbetreibende zur Verfügung gestellt werden.
    3) Nein. Der populistische Mehrheitsbeschluss des Gemeinderates gefährdet mittelfristig die Existenz der gemeinnützigen nichtstädtischen Alters- und Pflegeinstitutionen. Das betrifft jeden dritten Pflegeplatz.
    4) Ja. Die Vorlage ist ein realistischer Kompromiss.
    5) Ja. Fernwärme ist die Zukunft der Wärmeversorgung der Stadt Zürich. Der neue Rahmenkredit löst teilweise bereits bestehende Rahmenkredite ab.
    6) Ja. Affoltern ist eines der letzten Quartiere ohne Tramverbindung. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in einem stark wachsenden Quartier wie Affoltern ist sinnvoll. Das Tram erhöht nicht nur die Kapazitäten, sondern ist zuverlässiger als der Bus.
    7) Ja.
    8) Ja. Die Mitte setzte sich im Parlament für eine deutlich günstigere Lösung ein – leider vergebens. Dass es ökologische Massnahmen braucht, ist unbestritten.
    9) Ja.
    10) Ja. / 11) Ja. / 12) Ja. / 13) Ja.

    FDP: Martina Zürcher-Böni, Gemeinderätin, FDP 10

     

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die Initiative setzt die bilateralen Verträge mit der EU aufs Spiel. Ohne Arbeitskräfte aus der EU würden uns insbesondere Pflegepersonen und Handwerker fehlen.
    2) Ja.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja.
    2) Nein.
    3) A: Nein, es braucht keine zusätzliche öffentlich-rechtlichen Anstalt, die günstigen Wohnraum erstellt. Die Stadt Zürich besitzt schon mehrere Wohnbaustiftungen.
    B: Ja, der Gegenvorschlag soll günstige Rahmenbedingungen für neue Wohnungen schaffen.
    4) A: Nein. Die sogenannte Wohnschutzinitiative will, dass Gemeinden nach Renovationen Mietpreise regulieren sowie die Umwandlung von Miet- zu Eigentumswohnungen einschränken können. Dies verhindert sowohl den Bau von zusätzlichen Wohnungen als auch (energetische) Sanierungen. Die Folge wäre weniger Wohnungen und bestehende in schlechterem Zustand.
    B: Ja. Der Gegenvorschlag macht den Vermietern bei grösseren Bauvorhaben Auflagen, um Leerkündigungen zu vermeiden.
    5) Ja.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das ewz braucht seinen Gewinn, den es beim Stromhandel und mit den Grosskunden erwirtschaftet, für die anstehenden Investitionen in eine zukunftsfähige Energieversorgung. Diesen Gewinn den gewöhnlichen Haushalten zurückzuerstatten ist deshalb nicht sinnvoll.
    2) Ja. Eine vielfältige Bevölkerung hat verschiedene Mobilitätsbedürfnisse. Die Volksinitiative «Parkplatz Kompromiss JA» will öffentlich-zugängliche Parkplätze für Velos, E-Bikes, elektrische Kleintransporter, Vespas und Autos in allen Quartieren. Sie bringt aber dennoch Flexibilität in der Gestaltung des Strassenraums, weil die im öffentlichen Raum abgebauten Parkplätze auch auf Privatgrund kompensiert werden können. Ein stimmiger Kompromiss für Bevölkerung und Gewerbe.
    3) Nein. Die staatlich vorgegebenen Taxen für Alters- und Pflegezentren müssen so angesetzt werden, damit sie kostendeckend sind. Nur so kann es weiterhin auch privat-gemeinnützige Zentren geben und nicht nur staatliche, die mit Steuergeldern quersubventioniert werden.
    4) Nein. Wenn man bei zusätzlichem, preisgünstigem Wohnraum schon übermässig reguliert, dann sollten – anders als hier vorgesehen – auch keine Gutverdiener drin wohnen.
    5) Ja. Dieser sehr grosse Kredit ist wichtig, um die Versorgungssicherheit und die Nachhaltigkeit der Energieversorgung zu stärken.
    6) Ja. Zürich-Affoltern ist stark gewachsen und wird weiterwachsen. Es braucht endlich eine zukunftsfähige ÖV-Infrastruktur. Ein Tram kann nämlich doppelt so viele Personen transportieren wie die heutigen, völlig überfüllten Doppelgelenktrolleybusse der Linie 32.
    7) Ja.
    8) Nein. Ein unklares Projekt mit sogenannten Seeschüttungen für 69 Millionen ist abzulehnen.
    9) Ja.
    10) Nein. Der Bau dieses Schulhauses soll über 6 Millionen Franken pro Schulklasse kosten. Das Parlament hatte 3 Millionen als Richtwert vorgegeben.
    11) Ja.
    12) Nein. Auf dem Areal der ehemaligen Zentralwäscherei soll die Stadt endlich Wohnungen schaffen und nicht endlose Zwischennutzungen subventionieren.
    13) Ja.

    SVP: Johann Widmer, Gemeinderat & Präsident, SVP Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Ja. Trotz aller Lügen der Gegner zu dieser Initiative hoffen wir dennoch, dass die Stimmbevölkerung erkennt, dass die Zuwanderung begrenzt werden muss, um die bereits sichtbaren Probleme im Wohnungsmarkt, im Verkehr und im Gesundheitswesen zu minimieren. Es stimmt nicht, dass durch die
    Initiative das Schengenabkommen gekündigt werde! Wenn unsere Politelite in Bern besser verhandeln würde, dann wäre das alles kein Problem – leider sind die schwächsten Verhandler am Werk! Geben wir denen ein klares Mandat: Wir wollen keine ungebremste Zuwanderung – sorgt dafür. Die masslose Zuwanderung muss gestoppt werden, wenn wir in ein paar Jahren noch eine lebenswerte Schweiz mit eindrücklicher, geschützter Natur haben wollen.
    2) Ja.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Nein. Die Verantwortung als Politiker kann nicht geteilt werden. Wem ein Mandat übertragen wurde, der ist für die Ausübung verantwortlich und zuständig. Eine Stellvertretung schafft Unklarheiten in der Verantwortlichkeit.
    2) Ja.
    3) Nein. Diese Initiative aus der linken Ecke befördert die Wohnungsknappheit unter dem wohlklingenden Deckmantel der günstigen Wohnungen.
    Ja zum Gegenvorschlag. Der Kantonsrat hat der Initiative einen realisierbaren Gegenvorschlag entgegengestellt.
    4) Nein. Leerkündigungen sind oft die Folge des unsäglichen Energiegesetzes, das Gesamt-
    sanierungen verlangt. Somit ist diese Initiative unrealistisch und verhindert energetische Sanierungen.
    Ja zum Gegenvorschlag. Auch hier hat der Kantonsrat einen sinnvollen Gegenvorschlag gemacht.
    5) Ja.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das EWZ braucht die Gewinne in den nächsten Jahren, um die Fernwärmeprojekte zu finanzieren und für die Entschädigungen im Zusammenhang mit der Rekonzessionierung der Wasserkraftwerke. Eine Verteilung von 80 Millionen an die EWZ-Kunden ist linker Populismus und bringt rein gar nichts.
    2) Ja. Hier haben Sie ein letztes Mal die Gelegenheit, Ihren Parkplatz vor der Haustüre für Ihre Besuche zu erhalten. Verlieren wir diese Abstimmung, gibt es kein Halten mehr für die Abschaffung aller Parkplätze in der Stadt.
    3) Nein.
    4) Nein.
    5) Nein. Das Fernwärmenetz ist nur für 60 Prozent der Stadt. Was mit den anderen 40 Prozent geschehen soll, ist unklar. Die Stadtregierung stellt sich auf den Standpunkt, dass man den 40 Prozent durch Subventionen für dezentrale Lösungen unter die Arme greift. Der Steuerzahler wird in jedem Fall massiv zahlen müssen.
    6) Nein.
    7) Ja.
    8) Nein. Die notwendigen und vom Bund verlangten Ersatzmassnahmen kosten viel weniger als 69 Millionen. Dies haben die linken Politiker erkannt und statt den Kredit zu kürzen sofort noch zusätzliche Wünsche in den Kredit hineingepackt. Das ist Steuergeldverschwendung.
    9) Nein.
    10) Nein. Schon wieder ein viel zu teures Schulhausprojekt. Statt sich auf das Nützliche und Notwendige zu beschränken überbordet das Projekt erneut.
    11) Nein. Auch ein viel zu teures Schulhausprojekt.
    12) Nein.
    13) Ja.

  • Turnverein Höngg: Jubel, Einsatz und eine verdiente Medaille

    Turnverein Höngg: Jubel, Einsatz und eine verdiente Medaille

    Bereits am frühen Morgen vom 10. Mai traf sich die Delegation des Turnvereins Höngg (TV Höngg) gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen, die das Team den ganzen Tag unterstützten und für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Zusammen reiste man im ZSC-Car von Höngg zum Wettkampfplatz in Watt, wo man auf verschiedene Vereine aus dem ganzen Kanton traf.

    Mit viel Energie und Vorfreude starteten die jungen Teilnehmenden in die verschiedenen Wettkämpfe. Die Kinder der Leichtathletikgruppe und der Mädchenriege bewiesen ihr Können unter anderem im Weitsprung, Schnelllauf, Seilspringen, Hochweitsprung, Fitnessparcours, Kugelstossen und Steinheben.

    Die Geräteturnerinnen präsentierten ihre Übungen am Stufenbarren, am Boden und am Sprung (Trampolin). Unterstützt wurden sie alle von den Jubelrufen zahlreicher Eltern, die begeistert mitfieberten. Die Teilnehmenden zeigten grossen Einsatz und überzeugten mit starken Leistungen und vielen erfreulichen Resultaten.

    Eine tolle Stimmung

    Am Nachmittag fanden dann die Mannschaftsspiele statt: Der TV Höngg trat in verschiedenen Alterskategorien gegen andere Turnvereine an. Gespielt wurden Linienball, Jägerball und Korbball. Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine Pendelstafette.

    Während des ganzen Tages herrschte auf dem Wettkampfplatz eine tolle Stimmung: Eltern, Betreuende und Vereinsmitglieder feuerten die jungen Talente lautstark an und sorgten für zusätzlichen Motivationsschub. Der Höhepunkt des Tages war die Rangverkündigung.

    Dort durfte sich der TV Höngg über einen Podestplatz freuen: Richard Hojbjan erreichte in seiner Kategorie den hervorragenden 3. Rang und gewann damit eine verdiente Medaille. Der Jubel innerhalb der Höngger Delegation war entsprechend gross.

    Der Jugendsporttag in Watt bleibt für den TV Höngg damit als erfolgreicher Wettkampftag in bester Erinnerung.

    Eingesandt vom Nadia Gubler, Turnverein Höngg