Autor: tka_admin

  • «No Walls, No Limits»

    «No Walls, No Limits»

    Die ideale Alternative zum herkömmlichen Fitnessstudio bietet der selbstorganisierte Raum Park Platz am Letten mit dem Container-Gym: ein Krafttraining unter freiem Himmel, das genau das Richtige für Frischluft-Süchtige und Sportbegeisterte ist. Trainiert werden kann bei jeder Witterung. Das fordert nicht nur den Körper, nein, auch der Geist wird hier auf die Probe gestellt.

    Ob Anfänger:in oder Profi – das Trainieren steht allen offen. Der Fokus der Fitness-Community liegt auf Offenheit und Toleranz. Davon zeugt auch das weitreichende Angebot – neben knallharten Workouts gibt es im Gym auch entspannte Outdoor-Yogastunden. Der Gedanke dahinter: Das Krafttraining ist wichtig für eine gesunde Entwicklung des Körpers. Nicht zu verachten ist dabei aber auch die geistige Gesundheit und ein nachhaltiger Lebensstil.

    Kraft, Ausdauer oder Yoga
    Zum Angebot im Container-Gym gehören regelmässige Gruppentrainings für alle Fitness-Levels sowie Yoga- Sessions. Die Instruktor:innen gehen speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe und jedes/jeder Einzelnen ein und können dadurch ein individuelles und nachhaltiges Training garantieren. Für diejenigen, die lieber selbstständig und unabhängig trainieren wollen, bietet das Gym eine Mitgliedschaft an, mit der sie vollen Zugang zu allen Fitnessgeräten und Trainingsbereichen haben. Ob Kraft, Ausdauertraining oder Yoga, hier wird darauf geachtet, dass die eigenen Trainingsziele erreicht werden.

    Auch die Nachwuchs-Fitnessstars kommen nicht zu kurz. Das Gym beim Park Platz bietet spezielle Kursangebote an, bei denen sich Kinder und Jugendliche in Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit verbessern können. Die erfahrenen Trainer:innen motivieren mit spielerischen Fitnessübungen und steigern so die Lust der nächsten Generation, um einen gesunden und aktiven Lebensstil zu führen. Nach einem erfolgreichen Training lädt die benachbarte Parki Bar zum Entspannen und Austauschen ein. Und für all jene, die nach dem Training noch eine weitere Herausforderung suchen, steht ein gemeinsamer Sprung in die erfrischende Limmat, die direkt am Gym liegt, nichts im Wege.

    Das Container-Gym ist Teil eines Kulturprojekts, das auf dem Park-Platz-Areal zu Hause ist, und steht nicht nur für körperliche Fitness sondern auch für eine gesunde und bewusste Lebenseinstellung im Umgang mit anderen Menschen und sich selbst.

  • Konzerte im GZ Höngg

    Die zweite Folge des «Höngger Podcast» bietet einen Blick hinter die Kulissen der Konzertreihe «Kellerformativ».

    Ein Gespräch zwischen zwei jungen Musikerinnen: Moderatorin Jina Rose spricht mit Debora Fenner, die seit Sommer 2022 die Organisation der Konzertreihe im Kulturkeller des Gemeinschaftszentrums Höngg übernommen hat.

    Wie kam dieses Projekt zustande? Was bedeutet es, so eine Konzertreihe auf die Beine zu stellen? Was waren die schwierigsten und die schönsten Momente? Die Antworten sind in der Podcast Folge «Kellerkonzerte» zu hören:

    Dieser Podcast ist auch auf folgenden Platformen zu hören:

    Die neue Folge ist gleich hier oder auf folgenden Plattformen zu hören:
    Spotify / Youtube / Amazon / Apple Podcasts

    Hier sind alle Folgen vom «Höngger Podcast» zu hören: www.hoengger.ch/hoengger-podcast/

    Produziert von Jina Vracko für die Quartierzeitung Höngg.

  • Strom aus Solarenergie – lohnt sich das?

    Strom aus Solarenergie – lohnt sich das?

    Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren, muss zunächst einmal rechnen: Wie gross muss die Anlage sein, um genug Strom zu produzieren? Welche Kosten fallen für Anschaffung und Installation an? Und wieviel lässt sich bei der Stromrechnung durch die selbst produzierte Energie sparen? Eine äusserst komplexe Rechnung. Eine jüngst veröffentlichte Studie der ETH, die diese in Zusammenarbeit mit der Uni Bern durchgeführt hat, hat für 2067 Städte und Gemeinden in der Schweiz untersucht, unter welchen Bedingungen sich eine Anlage finanziell lohnt. Als Kriterium für Profitabilität galt dabei, «wenn der erwartete Gewinn über eine Lebensdauer von dreissig Jahren grösser als drei Prozent ist». Dabei berücksichtigten sie für jede Gemeinde neben den Anschaffungskosten und Förderungsbeiträgen die ertragsoptimierte Leistung der Anlage, die Höhe der Vergütung für den in das Netz eingespeisten Solarstrom, die Stromkosten, die durch den Eigenverbrauch des Solarstroms gespart werden, sowie Steuerregeln.

    Diese resultierende Profitabilität unterscheidet sich von Kanton zu Kanton, ja sogar von Gemeinde zu Gemeinde erheblich, wie die Studie offenbart. Die Forscher*innen sprechen in ihrer Arbeit von einem «Flickenteppich» der Regulierungen. Während Steuerregeln und Subventionen kantonale und gemeindliche Unterschiede aufweisen, werden Stromkosten und Einspeisevergütungen von den Energieversorgungsunternehmen festgesetzt. Und davon gibt es hierzulande eine ganze Menge:  «Hier in der Schweiz haben wir die verrückte Situation, dass wir landesweit 630 verschiedene Energieversorgungsunternehmen haben. Und jedes Energieversorgungsunternehmen berechnet seine Tarife anders», erläutert ETH- Professor Tobias Schmidt, einer der Verfasser der Studie, die Ausgangslage.

    Lohnt sich eine Solaranlage in Zürich?

    In der Stadt Zürich, das ergaben die Recherchen der Wissenschaftler*innen, braucht es eine gewisse Portion Idealismus, um die Photovoltaik gegenüber anderen Energiequellen zu bevorzugen – zumindest für Einfamilienhausbesitzer ohne Wärmepumpe. Zwar sind die städtischen Subventionen ziemlich hoch und auch der kantonale Steuersatz ist vergleichsweise günstig, doch die Einspeisevergütung durch das Stromversorgungsunternehmen EWZ ist mit rund 8 Rappen pro Kilowattstunde (Daten aus dem Jahr 2022) im nationalen Vergleich niedrig, der Strompreis mit 26.4 Rappen dagegen eher hoch. «Für Einfamilienhausbesitzer ist die Installation einer Anlage daher in der Stadt nicht wirklich rentabel», erklärt Schmid. Oder, im Wortlaut der Studie: «2022 zahlte es sich für einen Besitzer oder eine Besitzerin eines Einfamilienhauses ohne Wärmepumpe nicht einmal aus, in eine relativ kleine Solaranlage mit 4 Kilowatt Leistung zu investieren.» Finanziell lohne sich eine Solaranlage demnach vor allem bei Mehrfamilienhäusern, insbesondere in Kombination mit einer Wärmepumpe. Denn rentabel sei eine Solaranlage in der Stadt bei den niedrigen Einspeisevergütungen eigentlich nur, wenn der Grossteil des produzierten Stroms auch selbst verbraucht werde. Und während bei einem Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe der Eigenverbrauch des produzierten Stroms bei lediglich rund 15 Prozent liegt, ist der Anteil bei einem Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpe mit rund 60 Prozent deutlich höher.

    Dachflächen werden nicht ausgenutzt

    Dieser Umstand führe, so Schmid, noch zu einer weiteren Problematik. Nämlich zu der ökonomisch völlig unsinnigen Entwicklung, dass es sich auch bei grösseren Dächern oftmals gar nicht lohne, die ganze Fläche mit PV-Modulen zu bestücken. Das sei nicht nur aus ökologischer Sicht ziemlich bedenklich, so Schmid. Denn einerseits würde damit vorhandenes Potenzial nicht genutzt. Und andererseits sei dieses Vorgehen auch in Bezug auf eine mögliche Erweiterung der Anlage nicht nachhaltig. Denn der Aufwand und die Investitionskosten für den Zubau an Modulen seien ungleich höher, als wenn direkt in eine grössere Anlage investiert würde.

    Höhere Einspeisevergütungen wären nötig

    Wie aber liesse sich die Situation nachhaltig verbessern? Schliesslich ist der Ausbau der Sonnenenergie eines der erklärten Ziele der Schweiz in Zusammenhang mit der Erreichung ihrer Klimaschutzvorgaben. Die Studienautor*innen schlagen vor, den Bau von Solaranlagen schweizweit von den Steuern zu befreien sowie Investitionen in Gebäude, die jünger als fünf Jahre sind, steuerlich absetzbar zu machen. Vor allem aber müssten diejenigen Netzbetreiber, deren Stromtarife und Vergütungen den Ausbau der Solarenergie unrentabel machen, ihre Preise anpassen. Hier könnte auch ein bundesweit garantierter Mindestpreis für die Vergütung helfen, den Hausbesitzer*innen eine gewisse Sicherheit zu geben. Bis anhin sind die Schwankungen sowohl bei Strompreisen als auch bei den Vergütungen so gross, dass auch eine Planung gar nicht wirklich möglich ist.
    Und schliesslich hätte jede*r einzelne noch die Möglichkeit, die Effizienz seiner/ihrer Anlage zu speichern: So könnten Einfamilienhausbesitzer*innen darüber nachdenken, nicht nur auf eine Wärmepumpe als Heizung umzusatteln, sondern auch in punkto Mobilität von Verbrennungsmotoren auf Elektroautos zu wechseln: «Sobald man sein eigenes Auto mit dem Strom vom Dach aufladen kann, sieht nämlich auch die Bilanz für Einfamilienhäuser wieder viel besser aus», erklärt Schmidt.

  • Vereine im Fokus

    Vereine im Fokus

    Die unglaubliche Vielfalt an Höngger Vereinen zeugt davon, wie aktiv die Gemeinschaft in unserem Quartier ist. Das wollen wir fördern und deswegen bieten wir Höngger Vereinen die Möglichkeit, sich an einem zentralen Ort mitten in Höngg zu präsentieren. Besucher*innen können während den Öffnungszeiten vorbeikommen, sich über das Vereinsleben in Höngg informieren und Informationsmaterial abholen. Zudem gibt es neu den Tag der offenen Vereinstür, an dem jeweils zwei bis drei Vereine präsent. Mit diesen Anlässen wird ein persönlicher Austausch ermöglicht.

    Angebote

    Möchten auch Sie mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation im Höngger Infozentrum vertreten sein? Klicken Sie hier, um eine Übersicht der Angebote herunterzuladen. Wir freuen uns, Sie in unserem Infozentrum zu präsentieren!

    Vergangene Tage der offenen Vereinstür

    Am Donnerstag, 30. März, von 15 bis 18 Uhr fand der erste Tag der offenen Vereinstür statt. Im Infozentrum am Meierhofplatz stellten sich der Jazz Circle Höngg, der Männerchor Höngg und der Verein Uccelli vor. Dazu offerierten wir frischgebackene Kuchen und Getränke.

    Der zweite Tag der offenen Vereinstür fand am 8. Juni statt. Es stellten sich der Frauenchor Höngg und die Genossenschaft Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen vor. Dazu gab es einen Apéro mit dem neuesten Höngger Trendgetränk «Orsini».

    Der dritte Anlass fand am Donnerstag, 26. Oktober statt. Es stellten sich folgende Vereine vor: Der Quartierverein Höngg, der Samariterverein sowie der Verschönerungsverein mit der ortsgeschichtlichen Kommission Höngg, welche für das Ortsmuseum Höngg zuständig ist. Für Snacks und Getränke war gesorgt und wieder ergab sich ein spannender Austausch und geselliges Zusammensein.

    Der vierte und vorerst letzte Tag der offenen Höngger Vereinstür fand am Donnerstag, 1. Februar 2024 von 17 bis 19 Uhr statt. Wir freuen uns, dass der Natur- und Vogelschutzverein, der Turnverein Höngg und die @ktivi@ mit dabei waren – zudem gab das Musicalprojekt Zürich 10 eine exklusive öffentliche Probe von ihrem bevorstehenden Stück zum Besten! Mit Apéro und Snacks wurde es ein geselliges Zusammenkommen, das noch einmal einen persönlichen Einblick in die Vielfalt der Höngger Vereine ermöglichte.

  • Der Waldputz 2023 war ein Erfolg

    Der Waldputz 2023 war ein Erfolg

    Bei kühlem und schönem Wetter waren am Mittwochmorgen mehr als 1500 Schüler*innen aus über 70 Klassen und über 200 Begleit- und Lehrpersonen in den Stadtzürcher Wäldern unterwegs. Das berichtet das Tiefbau- und Entsorgungsamt der Stadt Zürich auf seiner Website. Auch am Käferberg waren zahlreiche Kinder aus dem Kreis 10 dabei.

    Die Mission: Den Wald von Abfall befreien. Was aus dem letztjährigen Herbstlaub gefischt wurde, ist immer wieder erstaunlich. Zu reden gaben in diesem Jahr ein aufgebrochener Tresor, Autofelgen, ein Set alter Werkzeuge und eine Köder-Falle aus Draht, inklusive stinkendem Fisch.

    Neben diesen speziellen Funden lag auch «Übliches» im Wald: Metallteile, Plastikverpackungen, Flaschen, Dosen, Taschentücher und vieles mehr – insgesamt 1500 Kilogramm Abfall wurden von den fleissigen Schüler*innen gesammelt und anschliessend von den Forstrevieren der Stadt Zürich fachgerecht entsorgt.

    Am Waldputztag gab es laut der Website der Stadt Zürich aber auch viel Schönes in der Natur zu bestaunen und zu entdecken. Vielerorts blühen bereits die ersten Blumen und auch Rehe und Eichhörnchen schauten vorbei.

    Der Waldputz wird organisiert von den Naturschulen, in Zusammenarbeit mit den Forstrevieren und den Mitarbeitenden von Grün Stadt Zürich. Der nächste Waldputz findet am 13. März 2024 statt (Verschiebedatum 20. März 2024).

    (Quelle: Tiefbau- und Entsorgungsamt der Stadt Zürich)

  • Pionierprojekt Schule in der Kirche: Wettbewerb entschieden

    Pionierprojekt Schule in der Kirche: Wettbewerb entschieden

    Seit 2019 wird die Kirche Wipkingen nicht mehr für kirchliche Zwecke genutzt. Gleichzeitig steigt – wie in der ganzen Stadt – auch in der benachbarten Schulanlage Waidhalde der Raumbedarf. Darum wurde vom Stadtrat und der reformierten Kirchgemeinde Zürich beschlossen, die Kirche zukünftig für schulische Zwecke zu nutzen. Das Projekt von Vécsey Schmidt Architekt*innen BSA SIA mit Anderegg Partner AG, das den Architekturwettbewerb gewonnen hat, setzt die Umnutzung um, teilen die Stadt und die Reformierte Kirche mit.

    Das Erdgeschoss wird mit einer isolierten Decke überspannt. So können ein Mehrzweckraum, eine Bibliothek sowie Verpflegung und Betreuung ebenerdig untergebracht werden. Das neu geschaffene Obergeschoss mit einem grossen, ungeheizten, divers nutzbaren Raum findet unter dem Deckengewölbe der Kirche Platz. Alle Umbauten werden dabei reversibel und mit grosser Rücksicht auf den baulichen Charakter der Kirche ausgeführt.

    Hochbauvorsteher André Odermatt freut sich über die pionierhafte Lösung: «Der Umgang mit dem Bestand ist gegenwärtig eine der Top-Herausforderungen beim Bauen. Mit dem vorliegenden Projekt zeigen wir auf, wie attraktiv eine Umnutzung des Bestehenden sein kann».

    Entlastung für den Schulkreis Waidberg
    Die derzeitigen Prognosen gehen davon aus, dass im Einzugsgebiet der Schule Waidhalde bis ins Schuljahr 2031/32 Schulraum für rund sechs bis acht zusätzliche Primar- und Sekundarklassen geschaffen werden muss. Durch die neuen Räumlichkeiten in der Kirche werden in der bestehenden Schulanlage drei Klassenzimmer freigespielt. «Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und nutzen kreative Lösungen, um den anhaltend hohen Schulraumbedarf zu decken», erklärt Schulvorsteher Filippo Leutenegger. «Die tolle Zusammenarbeit mit der Kirche ist für uns ein grosser Gewinn».

    Auch Gabriela Rothenfluh, Präsidentin der Kreisschulbehörde Waidberg, freut sich über die gute Lösung: «Das Projekt zeigt, wie auch mit einer Umnutzung gut auf die Bedürfnisse der Schüler*innen und der Schule eingegangen werden kann».

    Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der reformierten Kirchgemeinde Zürich
    Bereits seit 2019 führen die reformierte Kirchgemeinde Zürich und die Stadt einen regelmässigen Dialog mit dem Ziel, gemeinsam Projekte von allgemeinem Nutzen zu fördern. «Für uns ist die Umnutzung der Kirche Wipkingen ein wegweisendes Projekt aus dieser engen Zusammenarbeit mit der Stadt und eine Win-win-Situation für beide Seiten», ergänzt Michael Hauser, Ressortleiter Immobilien der Kirchenpflege. Es ist geplant, zukünftig auch weitere kirchliche Liegenschaften für andere Nutzungen zu öffnen. Im Sommer wird aus dem Kirchgemeindehaus Sihlfeld ein Kindergarten, geplant ist eine städtische Nutzung auch bei der Limmathall (als Musikschule) oder in der Kirche Suteracher.

    Kosten und Termine
    Die Erstellungskosten werden gemäss Wettbewerbsprogramm auf rund 7,5 Millionen Franken (Kostengenauigkeit ± 25 Prozent, ohne Reserven, mit Mehrwertsteuer) geschätzt. Die jährlichen Mietkosten werden sich auf rund 180 000 Franken belaufen, inkl. Aussenräume. Stand heute soll die Umsetzung 2025 beginnen und auf das Schuljahr 2026/27 hin abgeschlossen sein.

    (Quelle: Medienmitteilung)

  • Tagesschule: Ausführungsbestimmungen regeln Details

    Tagesschule: Ausführungsbestimmungen regeln Details

    Die Zürcher Schulpflege (ZSP) hat nach einem breiten Vernehmlassungsverfahren verschiedene Detailfragen im Zusammenhang mit der flächendeckenden Einführung der Tagesschulen geklärt. Diese sind in den Ausführungsbestimmungen zur Verordnung über die Tagesschulen der städtischen Volksschule (AVTS) geregelt, schreibt das Schul- und Sportdepartement in einer Medienmitteilung.

    Die Tagesschule umfasst die Auffangzeit am Morgen, den Unterricht, die Mittage mit Nachmittagsunterricht (gebundene Mittage) sowie die Mittage ohne Nachmittagsunterricht (ungebundene Mittage), die offenen Betreuungsangebote am Nachmittag und die betreuten Aufgabenstunden.

    Unterrichtsbeginn auf Primar- und Sekundarstufe
    An den Tagesschulen wird auf Primar- und Sekundarstufe ein einheitlicher Schulbeginn eingeführt. Bei vier Lektionen Vormittagsunterricht beginnt die Schule für Schüler*innen der Primar- und Sekundarstufe um 8.20 Uhr. Sind fünf Vormittagslektionen nötig, beginnt der Unterricht auf beiden Stufen bereits um 7.30 Uhr.

    Auffangzeit im Kindergarten um 8 Uhr
    Die Auffangzeit für Primar- und Sekundarstufe beginnt um 8 Uhr. Diese Auffangzeit wird in den AVTS auf den Kindergarten ausgedehnt. Dies wird zu zusätzlichen Personalkosten von 1,4 Millionen Franken jährlich führen. Wie bisher beginnt der Unterricht im Kindergarten um 8.35 Uhr.

    Grundsätzlich findet die Auffangzeit für alle Stufen in den Schulgebäuden statt. Für die Auffangzeiten werden in der Regel Lehrpersonen verantwortlich sein. Diese werden für den zusätzlichen Aufwand entschädigt. Die ZSP beantragt die dafür notwendigen Stellen beim Stadtrat.

    Einheitliche Mittagszeit
    An der Tagesschule dauert die Mittagszeit für alle Kinder zwischen 80 und 100 Minuten. Die konkrete Mittagsdauer legt das Kreisschulpräsidium auf Antrag der jeweiligen Schule fest. Für alle Schulkinder aus derselben Tagesschule dauert der Mittag gleich lang und findet gleichzeitig statt. Eine gestaffelte Verpflegung innerhalb der definierten Mittagszeit bleibt weiterhin möglich.

    Flexiblere Abmeldemöglichkeiten
    Neu ist eine semesterweise Abmeldung von sämtlichen oder auch nur von einzelnen gebun-denen Mittagen möglich. Auf Primarstufe können die Kinder von einem gebundenen Mittag abgemeldet werden. Auf Sekundarstufe ist je nach Schule auch eine Abmeldung von zwei gebundenen Mittagen möglich. Ab- oder Wiederanmeldungen sind für das Herbstsemester bis 31. Mai und für das Frühlingssemester bis 30. November möglich.

    Betreute Aufgabenstunden und offene Betreuungsangebote
    Alle Tagesschulen bieten betreute Aufgabenstunden an. Diese finden nicht während den gebundenen Mittagen statt. So können auch Kinder von den Aufgabenstunden profitieren, die sich von den gebundenen Mittagen abgemeldet haben. An Tagen mit Nachmittagsunterricht stehen den Schüler*innen unentgeltlich offene Betreuungsangebote bis 16 Uhr zur Verfügung.

    Sowohl von den betreuten Aufgabenstunden als auch den offenen Betreuungs-angeboten können die Schulkinder abgemeldet werden. Derzeit werden 30 Schulen als Tagesschulen geführt. Ab dem Schuljahr 2023/24 werden weitere vier Schulen dazukommen. Die AVTS treten am 1. August 2023 in Kraft.

    (Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich, Schul- und Sportdepartement)

  • Eine Talkshow für Wipkingen

    Eine Talkshow für Wipkingen

    Gespräche unter Fans können äussert interessant sein – egal, welches Thema oder welche Person dabei im Zentrum steht. Das dachte wohl auch Röbi Koller, bekannt unter anderem als Moderator des Samstagabendshow «Happy Day». Er lanciert nun ein eigenes Format, den «Dylan Talk», der erstmals am Sonntag, 15. Januar, im «Nordbrüggli» in Wipkingen stattfinden wird.

    Wie «Zürich Nord» schreibt, sei es die Idee von Koller, dass sich zwei Fans über das Subjekt ihrer Leidenschaft unterhalten. Er selbst suchte für das Format musikinteressierte Menschen, die seine Begeisterung für Bob Dylan teilen.

    Im ersten «Dylan Talk» wird der Musiker Hank Shizzoe zu Gast sein. Der Schweizer Sänger, Songwriter und Gitarrist, dessen Name in der Musikszene von Rang ist, konnte einst das Vorprogramm für Bob Dylan bestreiten und weiss sicherlich vieles über die Musikikone zu erzählen. Ebenfalls mit von der Partie ist der Musiker Lukas Langenegger, der dem Talk den musikalischen Rahmen verleiht. (red)

    Dylan Talk mit Röbi Koller

    Sonntag, 15. Januar, 18.30 Uhr
    Café Bar Nordbrücke
    Dammstrasse 58, 8037 Zürich
    Eintritt frei / Kollekte

    Weiterer Termin: Sonntag, 26. Februar, 18.30 Uhr, mit Bänz Friedli

  • Wie Bildung ein neues Leben ermöglicht

    Wie Bildung ein neues Leben ermöglicht

    CO-OPERAID setzt sich in Zusammenarbeit mit lokalen Hilfswerken, die von Einheimischen geführt werden, in Ostafrika und Süd- und Südostasien für das Kinderrecht auf Bildung ein. In Bangladesch schafft CO-OPERAID mit dem Hilfsprojekt «Rowa Kyang» neue Perspektiven für Kinder aus ethnischen Minderheiten.

    Die Menschenrechte dieser indigenen Bevölkerung werden massiv missachtet und für ihre Kinder stehen kaum Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Hilfsprojekt fördert die Primarschulbildung von rund 950 Kindern pro Jahr in 25 Dorfschulen. Projektregion ist der Distrikt Bandarban der Chittagong Hill Tracts im Südosten Bangladeschs.

    Ergänzend zur Primarschulbildung erlauben zwei Wohnheime von CO-OPERAID die Sekundarschulbildung für die talentiertesten Schüler*innen. Dazu unterstützt CO-OPERAID Stipendien, welche Ausbildungen an der Fachhochschule und an der Universität ermöglichen. Das Projekt hat auch die römisch-katholische Pfarrei Guthirt aus Wipkingen mitgetragen, die über mehrere Jahre dafür gesammelt hat.

    Der Weg zum Studium

    Die Unterstützung von CO-OPERAID bewirkt viel, wie das Beispiel von Hla May U zeigt. Die junge Frau stammt aus Yang Hre Say, einem sehr armen und abgelegenen Dorf in Bangladesch. Dank CO-OPERAID konnte sie als Kind die Dorfschule und anschliessend die Sekundarschule besuchen.

    Als begabte Schülerin wurde Hla May U schliesslich mit einem Stipendium gefördert. Dadurch konnte sie Ende 2019 erfolgreich ein Diplom als Krankenschwester und Hebamme erwerben. Sie ist damit die erste Person ihres Dorfes mit einem Hochschulabschluss. Ihre Familie und das ganze Dorf sind stolz auf sie.

    Heute gibt Hla May U die Unterstützung weiter, die sie erhalten hat: Bereits während den Semesterferien hat Hla May U die Menschen in ihrer Heimat beraten. Sie arbeitet zudem bei den Gesundheitskampagnen des CO-OPERAID-Partner-Hilfswerks mit und wird von der Regierung und der UNO für Gesundheitsdienste in ihrer Heimatregion angestellt.

    CO-OPERAID

    Informationen zur Unterstützung in Bangladesch

    Danke für Ihre Spende für das Kinderrecht auf Bildung.

    CO-OPERAID
    Kornhausstrasse 49
    Postfach
    8042 Zürich

    Postkonto 80-444-2
    IBAN: CH81 0900 0000 8000 0444 2

    Informationen zu den Spenden

  • Heckenränder bitte stehen lassen

    Heckenränder bitte stehen lassen

    Die aller erste Folge des «Höngger Podcast», der im Dezember 2022 lanciert wurde, dreht sich um Igel in der Stadt Zürich. Wer den kleinen Tieren Unterstützung leisten möchte, kann dies im eigenen Garten mit einfachen Massnahmen tun, wie der «Höngger» berichtete. Dieser Zeitungsartikel führte zur ersten, gleichnamigen Podcast Folge «Igel in Nöten», die das persönliche Gespräch mit einem Höngger suchte, der in seinem Garten einen Igel auswilderte.

    Dieser Podcast ist gleich hier oder auf folgenden Platformen zu hören:
    Spotify / Youtube / Amazon / Apple Podcasts

    Hier sind alle Folgen vom «Höngger Podcast» zu hören: www.hoengger.ch/hoengger-podcast

    Produziert von Jina Vracko für die Quartierzeitung Höngg.