Autor: tka_admin

  • Gründung des neuen Gewerbevereins «Chreis Zäh»

    Gründung des neuen Gewerbevereins «Chreis Zäh»

    Am 7. März war es soweit: In der Weinbeiz von Zweifel 1898 wurde der neue Gewerbeverein «Chreis Zäh» gegründet. Der sechsköpfige Vorstand, bestehend aus Manuel Angst, Beatrice Falke, Thomas Herter, Marcel Hirzel, John Huizing und Andreas Kneubühler, feierte diesen Anlass bei hervorragender Stimmung. Die knapp einjährige Vorarbeit zur Gründung hat sich bezahlt gemacht.

    Nach der Auflösung des Gewerbevereins Wipkingen im Sommer 2020 und der offiziellen Auflösung des Vereins Handel & Gewerbe Höngg (HGH, siehe Box unten) an der nächsten Generalversammlung im August dieses Jahres, haben sich die erwähnten sechs Unternehmer*innen aus Höngg und Wipkingen zusammengetan, um einen neuen Verein ins Leben zu rufen.

    «Wir freuen uns, dem Gewerbe im Kreis 10 ein neues Zuhause bieten zu können, damit hier wieder ein Miteinandergefühl entstehen kann», sagt Vorstandsmitglied Marcel Hirzel.

    Der Gewerbeverein «Chreis Zäh» umfasst die beiden Stadtteile Höngg und Wipkingen. Er soll als Plattform zum Austausch und Netzwerken von Gewerbetreibenden und für Gewerbetreibende dienen. Das kollegiale und ungezwungene Miteinander steht im Vordergrund. So sind Business-Lunches geplant, begleitet von spannenden Referaten und guten Gesprächen.

    Der Gewerbeverein «Chreis Zäh» verfolgt den Zweck, den Gewerbetreibenden in beiden Quartieren die Möglichkeit zu bieten, wieder in einem aktiven Verein Mitglied zu sein. Das Ziel ist die Förderung des lokalen Gewerbes sowie die Interessen von KMU und Gewerbe gegenüber Stadt und Kanton Zürich zu vertreten.

    Zur Zeit laufen der Aufbau der Website und die Vorbereitungsarbeiten für die Gründungsfeier. Weitere Informationen sollen am 27. Juni folgen, wenn die zweite Grossauflage der «Höngger»- und «Wipkinger»-Zeitung erscheint.

    Eingesandt von Marcel Hirzel

    Auflösung von Handel & Gewerbe Höngg

    Der im Jahr 1978 gegründete Verein Handel & Gewerbe Höngg, kurz HGH, wird sich dieses Jahr auflösen. Das wurde in der Einladung zur voraussichtlich letzten Generalversammlung, die am 22. August stattfinden wird, offiziell bekanntgegeben. Das Vereinsziel war es, die Interessen der Höngger KMU, d. h. der Handels- und Gewerbebetriebe im Quartier, zu wahren und zu fördern. In seiner Geschichte war der HGH eine prägende Institution für Höngg. So waren etwa die Gewerbeschauen am Wümmetfäscht erklärte Höhepunkte des Quartierfestes.

    Die «Höngger Zeitung» wird sich in einer späteren Ausgabe ausführlich der Vereinsgeschichte sowie der Auflösung widmen.

  • «Hot Wok»: Das Gute liegt so nah

    «Hot Wok»: Das Gute liegt so nah

    Die kulinarische Reise durch Asien beginnt unmittelbar nach der Stadtgrenze: In Regensdorf, gleich beim «Zänti», liegt das Restaurant Hot Wok. Der Familienbetrieb ist seit 1996 im Gebäude des Gemeinschaftszentrums Roos beherbergt. Fünf verschiedene Küchen stehen zur Auswahl: chinesische, thailändische, indische, japanische und malaysische Gerichte warten darauf, entdeckt zu werden. Letztere sind jene des Heimatlands der Familie.

    «Ursprünglich gründete mein Vater das Restaurant, vor elf Jahren habe ich den Betrieb übernommen», sagt Prashant Nair. Schon als Kind arbeitete er in der familiären Gastronomie mit und schliesslich wurde das Restaurant auch seine Bestimmung. Das liege in den Genen, sagt er lächelnd.

    Die grosse Karte verspricht neben den Klassikern der asiatischen Küche wie gebratener Reis, Süss-und-Sauer-Variationen, Sushi oder Chopsuey auch Überraschungen. «Aktuell steht das chinesische Gan Sau Gau hoch im Kurs, das ist in der Regel knuspriges Poulet an einer süssen, leicht pikanten Sesamsauce. Auf Wunsch kann es aber mit Rindfleisch oder Tofu zubereitet werden», so Prashant.

    Immer ein Renner sind die Spiesschen malaysischer Art an Satay-Sauce. «Falls jemand keine Spiesschen will, servieren wir das Fleisch wie Geschnetzeltes.» Auch beliebt: die Thai-Currys in Rot, Grün oder Gelb. Und wie steht es um die Schärfe? «Wir gehen immer auf die Wünsche der Gäste ein, manche mögen es mild, andere scharf». Prashant und sein Team – insgesamt sind es zehn Mitarbeitende – legen neben dem Essen weiter grossen Wert auf die Servicequalität wie auch auf ein angenehmes Ambiente.

    Mittagskarte, Lieferdienst, Catering und Feste

    Es muss nicht immer ein Dinner sein, auch die Mittagszeit kann im «Hot Wok» genossen werden: Den Gästen steht an Werktagen sowie am Sonntag die ganze Karte offen. 55 Plätze bietet das «Hot Wok» und bald, wenn es wärmer wird, kommen weitere 60 Plätze auf der grossen Terrasse mit Pflanzen und Palmen dazu.

    Wer für den Ausflug nach Regensdorf keine Zeit findet, dem steht der Lieferservice offen, ebenso wird Takeaway geboten, auf Wunsch auch ein Catering – denn beim Restaurant Hot Wok sind grosse Anlässe keine Seltenheit. «Wir haben einen kleinen Saal, der Platz für bis zu 20 Personen bietet, weiter stehen uns zwei grosse Säle für Banketts bis zu 40 und 80 Plätzen zur Verfügung», erklärt Prashant. Ideal für Geschäftsessen oder Familienfeiern.

    Damit all das gelingt, vertraut Prashant auf zwei Köche, die seit Jahren für «Hot Wok» engagiert sind. Die Chefs haben die verschiedenen Rezepte verinnerlicht und schwören darauf, alles von Hand zu machen. Selbst die Frühlingsrollen werden, wie alle anderen Gerichte, frisch zubereitet. «Mise en Place» gilt nicht nur in der französischen, sondern ganz besonders in der asiatischen Küche.

    Ein Fest zu Ostern

    Im «Hot Wok» werden auch Events organisiert, um die kulinarische Reise zu begleiten: Eine Drachenshow gab es am chinesischen Neujahr und der Valentinstag lockte mit einem Buffet für Verliebte. Nun steht Ostern vor der Tür: Ein Lunch-Buffet à discrétion, angerichtet am Sonntag, 31. März, von 11 bis 14 Uhr, wird für österliche Stimmung sorgen. Statt auf Hasen setzt das «Hot Wok»-Team auf eine Bauchtanzshow. Eine Reservation wird empfohlen

    Bistro Restaurant Hot Wok

    Roosstrasse 40
    8105 Regensdorf
    Montag bis Freitag:
    11 – 14 Uhr / 17 – 22 Uhr
    Samstag: 17 – 22 Uhr
    Sonntag: 11 – 22 Uhr
    Bushaltestelle: Regensdorf, Ostring
    044 840 54 07 (auch Lieferdienst nach Höngg)
    www.hotwok.ch
    www.hotwok-kurier.ch

  • Walk-ins zur Netzentwicklungsstrategie der VBZ

    Walk-ins zur Netzentwicklungsstrategie der VBZ

    Die Netzentwicklungsstrategie 2040 schafft die Grundlage für eine umweltverträgliche und effiziente Mobilität der Zukunft. Um die wachsenden Herausforderungen im städtischen ÖV zu bewältigen, braucht es deutlich mehr ÖV-Kapazitäten im stark wachsenden Norden und Westen der Stadt. Bis 2050 und darüber hinaus soll etappenweise ein modulares Ringsystem entstehen, das die Innenstadt entlastet (die «Höngger Zeitung» berichtete).

    Im Rahmen von öffentlichen Informationsveranstaltungen stehen Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher Industrielle Betriebe der Stadt Zürich, und Marco Lüthi, Direktor der VBZ, zusammen mit Fachleuten der VBZ Rede und Antwort zum geplanten Generationenprojekt.

    Informationen aus erster Hand:

    Freitag, 8. März 2024, 16–18 Uhr
    Restaurant Anna, Anna-Heer-Strasse 2 in 8057 Zürich (VBZ-Haltestellen Hirschwiesenstrasse und Milchbuck)

    Montag, 11. März 2024, 18–20 Uhr
    Hotel Spirgarten, Lindenplatz 5, 8048 Zürich (VBZ-Haltestelle Lindenplatz)

    Montag, 8. April 2024, 18–20 Uhr
    Theater im Zollhaus, Zollstrasse 121, 8005 Zürich (VBZ-Haltestellen: HB oder Röntgenstrasse)

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Treffpunkt Science City: Lebensräume

    Treffpunkt Science City: Lebensräume

    Rund 10 000 Gäste haben beim Herbstprogramm von «Treffpunkt Science City» zum Thema «Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz» für volle Hörsäle  und Workshops gesorgt.

    Das Frühlingsprogramm wird diesen Hunger nach Wissen erneut stillen: Im März dreht sich alles um «Lebensräume». Erneut stehen zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm, viele davon auf dem Hönggerberg.

    Im Zentrum sind die drei Erlebnissonntage mit den Titeln «Helvetia: Unruhe im Paradies» (3. März), «Von der Tiefsee bis ins Weltall» (10. März) und «Verschollene Arten, tückische Viren» (24. März).

    Die Podiumsdiskussion am 14. März widmet sich dem Thema «Wohn-Albtraum ohne Ende?», ebenso sind das Jugendlab und die Science City Kids wieder am Start. Die Führung der Science City findet am 21. März im Gebäude NEST in Dübendorf statt.

    Treffpunkt Science City:

    Lebensräume
    Erlebnissonntage: 3., 10. & 24. März
    Programm: www.ethz.ch

  • «Ich lese ‹Ulysses› seit 40 Jahren»

    «Ich lese ‹Ulysses› seit 40 Jahren»

    Aufgezeichnet von Dagmar Schräder

    Ich lebe bereits seit über 90 Jahren in Zürich. Geboren bin ich 1928 zwar in Basel, doch als ich fünf Jahre alt war, ist meine Familie nach Zürich übergesiedelt. Aufgewachsen bin ich in Unterstrass, anschliessend lebte ich in Unterengstringen und bin 2006 nach Höngg gekommen, wo auch meine Tochter wohnt.

    Die Leidenschaft zum Beruf gemacht

    Meine schulische Ausbildung habe ich an der Oberrealschule Zürich, dem heutigen Realgymnasium, abgeschlossen. Anschliessend studierte ich an der Universität Germanistik und Anglistik, konnte mein Studium aber leider nicht abschliessen, weil das tägliche Leben zum Zug kommen musste. Daraufhin war ich lange Jahre als Korrektor in einer Druckerei und anschliessend als Lektor beim Diogenes-Verlag tätig.

    Schon während meines Studiums versuchte ich mich an James Joyce; er galt als schwierig, und ich wollte ausprobieren, ob ich mich zurechtfinden konnte. Das Werk faszinierte mich und liess mich nicht mehr los, es war eine willkommene Ablenkung. In der Auseinandersetzung mit den Texten lernte ich andere Leute kennen, denen es ähnlich ging und die wie ich kaum mehr loslassen konnten – und schon bald gehörte ich zum weiten Kreis von «Joyceanern».

    Den weltbekannten irischen Autor verband einiges mit der Stadt Zürich: Er lebte während des Ersten Weltkriegs einige Jahre hier und verfasste mehrere Kapitel seines monumentalen Werks «Ulysses» im Seefeld und an der Universitätsstrasse 38 und 29. Anschliessend an seinen Aufenthalt in Zürich verbrachte er zwanzig Jahre in Paris, bevor er während des Zweiten Weltkriegs hierher zurückkam – allerdings für sehr kurze Zeit: Nur wenige Wochen nach seiner Ankunft verstarb er an den Folgen eines Darmdurchbruchs. Er ist auf dem Friedhof in Fluntern begraben, genau wie seine Frau Nora und sein Sohn Giorgio.

    1985 wurde in Zürich die James-Joyce-Stiftung mit ihrer umfangreichen Bibliothek gegründet, deren Leitung ich übernahm. Damit wurde mein Hobby zum Beruf, und so sollte es noch eine Weile bleiben. Ich bin also Tag für Tag hier in den Räumlichkeiten am Strauhof anzutreffen. Anhaltendes Interesse lässt das Alter (beinahe) vergessen.

    Das Rätsel entschlüsseln

    Unsere Stiftung besitzt eine umfangreiche Joyce-Sammlung, dazu Übersetzungen in viele Sprachen, Interpretationen und Sekundärliteratur. Daneben findet sich hier eine Fülle an persönlichen Gegenständen und Erinnerungsstücken aus seinem privaten Leben, so dass wir uns als «Joyce-Museum» bezeichnen könnten. Wir empfangen hier nicht nur Gäste und organisieren Lesungen, Vorträge und Ausstellungen, wir treffen uns auch regelmässig jeden Donnerstag zur gemeinsamen Lektüre.

    Nachmittags lesen wir uns durch den nicht so unlesbaren Roman «Ulysses», abends beschäftigen wir uns mit «Finnegans Wake». Es fasziniert, diese Werke gemeinsam zu lesen und immer wieder Neues zu entdecken. Denn einfach zu verstehen sind Joyces Werke nicht. Auch nach einer so intensiven Beschäftigung mit dem Werk, nach über 40 Jahren Lektüre, kann ich immer noch nicht alles erklären. Vor allem «Finnegans Wake» ist sehr kryptisch angelegt, mit literarischen Exkursionen in alle möglichen Sprachen, Wortneuschöpfungen und Bedeutungsüberlagerungen.

    Oft versteht man nicht, ob es sich beim Geschilderten um einen Traum, eine Gedankensequenz oder ein reales Erlebnis handelt. Da hilft es, sich untereinander auszutauschen. Jede Leserin hat einen anderen Hintergrund, anderes Wissen und eine ganz eigene Herangehensweise und so können wir uns gut ergänzen.

    Und wenn die anderen das Werk genau so wenig verstehen wie ich selber, weiss ich wenigstens, dass ich nicht der einzige Dumme bin. Genau gesehen, geht es uns doch mit vielen Dingen im Leben so – wir merken es nur nicht, weil wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben, dass wir keine Erklärung für sie finden.

    Hohe Ehren in Irland

    Mit der Arbeit unserer Stiftung stellen wir einen irischen Aussenposten in Zürich dar, was erst vor zwei Wochen mit einem Preis der irischen Regierung belohnt wurde, dem «Presidential Distinguished Service Award». Das führte zu einer Reise in Begleitung meiner Tochter nach Dublin, wo ich den Preis übernehmen durfte. Auch sonst war ich bereits viel in Sachen Joyce unterwegs, mit Vorlesungen und gelegentlichen Gastprofessuren. Diese Woche reise ich nach Rom zu einer weiteren Veranstaltung, doch allmählich werde ich mit dem doch mühsamen Reisen etwas zurückstecken.

  • Gemeinsam geht es besser

    Gemeinsam geht es besser

    Wir kennen es: Da ist die Hose, die wie angegossen sitzt, die wegen einer losen Naht aber im Schrank bleibt. Dort das geliebte Velo mit dem Platten, das im Keller rumsteht. Das muss nicht sein, dachten sich fünf Mitglieder einer Wohngemeinschaft aus Höngg.

    «Bei einem gemeinsamen Frühstück haben wir festgestellt, dass wir alle Sachen haben, die schon lange geflickt werden müssen», sagt Artemisia. So entstand die Idee eines Näh- und Flicktages – nicht nur mit den WG-Bewohnerinnen, sondern auch mit deren Freundinnen. Ganz nach dem Motto: Was man sich schon lange vornimmt, ist einfacher in Gesellschaft und mit gemeinsamer Motivation.

    Dabei sind Näh- und Flickanlässe nicht neu, sie werden etwa in Gemeinden und bei den Kirchen als «offener Treff» angepriesen, manchmal als Werkstatt oder gar als Event. Im Vordergrund stehen nebst den Arbeiten auch die Gemeinschaft und das gegenseitige Helfen.

    Einfach ausprobieren

    In der Höngger WG ist es nun so weit: Ort des Geschehens ist das grosszügige Wohnzimmer in der Doppelhaushälfte an der Ottenbergstrasse. Die Bewohner*innen zeigen sich dankbar, dass sie in dieser Konstellation dort leben können. Sie würden von der Vermieterin die Möglichkeit und die Freiheit erhalten, das Haus neu zu beleben, sagen sie.

    Und sie stehen mitten im Leben, studieren Kommunikation, Lobbyieren für die gute Sache, engagieren sich in Start-ups oder kreieren Computersimulationen. Und heute nähen und flicken sie.

    Die Gruppe will sich aus Nachhaltigkeitsgründen nur ungern neue Sachen kaufen und deshalb wird versucht, das Leben der Gegenstände zu verlängern. Die Parole des Tages lautet: Einfach ausprobieren. Artemisia und Joelle widmen sich zunächst den Stoffen. «Mit einem einfachen Schnittmuster wollen wir uns Taschen schneidern», sagen sie. Man spricht auch von «Upcycling»; die kreative Wieder- oder Weiterverwendung gebrauchter Materialien.

    Iwan sitzt derweil vor der Nähmaschine, die extra ausgeborgt wurde. Er wird versuchen, bei einer Jacke den Reissverschluss anzunähen. Ausserdem hat er eine Hose dabei, die im Schritt gerissen ist. «Ich will die Kleider flicken, damit ich sie wieder tragen kann, aber man darf ruhig sehen, dass es geflickt ist», so Iwan. Das habe Charme.

    Seine Kollegin Andrea hat derweil ein altes ABB-T-Shirt entdeckt – es fehlt nur ein weiteres «A» und sie hat ein Fan-Shirt der schwedischen Kultband. Der Buchstabe wird mit viel Geduld auf das Shirt genäht. Schliesslich warten noch zwei Fahrräder, die auf Vordermann gebracht werden müssen.

    Und so verfliegt die Zeit, immer wieder klingelt es an der Tür, neue Gesichter und neue Arbeiten finden sich ein. Die Stimmung ist locker, das Arbeiten verführt zu Gesprächen. «Ich fände es cool, wenn wir den Tag wiederholen», sagt Andrea.

  • Kostenloser Notfallausweis für Tierhalter*innen

    Kostenloser Notfallausweis für Tierhalter*innen

    Gemäss einer Medienmitteilung der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) plage viele Tierhalter*innen die Sorge, was in einem Notfall mit ihrem Haustier geschehe.

    Wenn Tierhalter*innen zum Beispiel nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar sind, seien deren Haustiere oft über längere Zeit ohne Betreuung alleine in der Wohnung.

    Bis die Tiere dann endlich gefunden werden, kann es bereits zu spät sein. Um diesem Szenario vorzubeugen, bietet die SUST einen kostenlosen Notfallausweis an.

    Diese Karte gibt darüber Auskunft, welche Tiere im Zuhause oder der Ferienwohnung der verunfallten Person auf Betreuung angewiesen sind und wer sich um sie kümmern wird, sollte der*die Halter*in vorläufig nicht dazu in der Lage sein.

    Zum Ausweis gibt es auch einen Ratgeber, Kleber und weitere Vorsorgehilfsmittel.

    Quelle: Medienmitteilung SUST

  • Sportpreis der Stadt Zürich für Jon Kistler 

    Sportpreis der Stadt Zürich für Jon Kistler 

    Der Stadtrat hat die Gewinner*innen der diesjährigen Sportpreise bekanntgegeben. Für die Preisvergabe am Freitag, 26. Januar, folgt er dem Vorschlag der Sportpreis-Jury unter der Leitung von Stadtrat Filippo Leutenegger, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements.

    Den Nachwuchspreis erhält Jon Kistler. Er ist in Höngg kein Unbekannter und besuchte einst beim Radfahrerverein Höngg das Kids-Training. Mittlerweile legte er eine Karriere als Skitourenläufer hin.

    Beim U20-Weltcup 2022/23 gewann Kistler die Gesamtwertung über alle Disziplinen und im Sprint. In der gleichen Saison holte er an den U20-Weltmeisterschaften den zweiten Rang im Sprint und zusammen mit der Walliserin Thibe Deseyn die Staffel-Goldmedaille.

    Ebenfalls ausgezeichnet wird die Stabhochspringerin Angelica Moser in der Kategorie «Einzelsport/Team». Mit dem Sportförderpreis wird Alfred Meili für sein ausserordentliches Engagement im Tennissport geehrt.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich Schul- und Sportdepartement

  • Weiterhin kostenlose Covid-19-Tests

    Weiterhin kostenlose Covid-19-Tests

    Im Rahmen eines Pilotprojekts finanziert die Stadt Zürich seit September 2023 Covid-19-Tests. Mit dem Pilotprojekt wird einem Postulat entsprochen. Wie das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich nun mitteilt, wird das Projekt neu bis 30. April 2024 verlängert.

    Seit Januar 2023 werden nur noch ärztlich angeordnete Corona-Tests über die Krankenkasse abgerechnet. Alle weiteren Covid-19-Testungen müssen seitdem durch betroffene Personen selbst getragen werden. Das städtische Pilotprojekt ermöglicht mittels Gratistests, dass private Präventivmassnahmen zur Vermeidung von Ansteckungen im eigenen Umfeld gefördert werden. Von September bis Ende November 2023 sind durchschnittlich 100 Tests pro Woche durchgeführt worden (insgesamt 1287 Tests).

    Die Tests werden im Zentrum für Reisemedizin des EBPI (Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention) durchgeführt. Das Angebot besteht aus Antigen-Schnelltests und PCR-Testungen. Welcher Test (PCR oder Antigen) durchgeführt wird, entscheidet sich nach festgelegten Kriterien.

    Termine können über das Anmeldetool des Zentrums für Reisemedizin gebucht werden. Weiterhin kostenpflichtig bleiben Corona-Tests für Personen, die den Test für Reisezwecke benötigen. Diese Personen haben die Möglichkeit, die Tests auf eigene Kosten im Zentrum für Reisemedizin durchführen zu lassen.

    Weitere Informationen sind auf stadt-zuerich.ch/coronavirus abrufbar.

  • Höngger Fussball: Höhen und Tiefen

    Höngger Fussball: Höhen und Tiefen

    Neben diversen Events des Sportvereins Höngg (SVH), etwa das beliebte Oktoberfest auf dem «Hönggi», wurde auch viel Fussball gespielt. Die 1. Mannschaft des SVH blickt auf eine spielstarke Vorrunde zurück, wie dem aktuellen Vereinsmagazin «Der Anstoss» und einem Text von Antonio Mihail Dragusin zu entnehmen ist.

    Dieser erwähnt Höhen und Tiefen: Das 1:1-Unentschieden gegen den AC Taverne läutete die Meisterschaft im Tessin ein, doch gleich im ersten Heimspiel setzte sich die Höngger Mannschaft gegen FC Kreuzlingen mit 3:1 durch. Es war ein packender, beidseitig engagierter Match, wie im Jahresrückblick nachzulesen ist. Erfolgreich ging es weiter und so stand die 1. Mannschaft nach drei aufeinanderfolgenden Siegen an der Tabellenspitze.

    Anfang September kam die erste Niederlage gegen die U21 des FC Winterthur. Umso stärker war die Reaktion im nächsten Spiel gegen den FC Linth 04: Die Höngger Mannschaft gewann mit 4:0. Es folgten zwei weitere Gewinne, aber auch einige Niederlagen und Unentschieden.

    Es zeigte sich, dass jeder Punkt in dieser 1.-Liga-Gruppe 3 hart erkämpft werden musste. Schliesslich zieht der SVH eine Bilanz von sechs Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen. Daraus resultieren 21 Punkte, was einer durchaus gelungenen Vorrunde entspricht.

    «Auch die anderen Teams des SVH aus den Abteilungen Jugend, Aktive und Senioren haben uns Freude bereitet und günstige Voraussetzungen für den Start in die Rückrunde geschaffen», schreibt Martin Gubler, Präsident SVH, im Editorial des Magazins.

    Über die Entwicklung des Vereins sagt er: «Es ist erfreulich, dass wir in allen Kadern der Aktiv-Teams junge Spieler*innen aus unseren Jugendteams nachziehen und integrieren konnten.»  

    Für die 1. Mannschaft geht es jetzt im Januar bereits los mit den Trainingsspielen, bevor dann im Februar die Rückrunde 2023/24 beginnt.

    Quelle: «Der Anstoss» (SVH-Magazin)

    Die Sportspalte im «Höngger»

    Es gibt seit 2023 wieder eine Sportspalte im «Höngger», deren Inhalte sich vorerst um die Spiele der 1.  Mannschaft des SVH drehten. Die Sportspalte ist auch für weitere Sportarten, Resultate und Meldungen offen: redaktion@hoengger.ch.