Autor: tka_admin

  • «Die Kunst ist, das zu visualisieren, was man vertritt»

    «Die Kunst ist, das zu visualisieren, was man vertritt»

    Ich bin eine Hönggerin durch und durch. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und in die Schule gegangen. Und hier in Höngg spielt sich auch der grösste Teil meines Lebens ab. Die Musik ist ein wichtiges Element davon. Das war schon früh so. In der Familie haben wir viel miteinander gesungen, wir haben zusammen Musik gehört und auch Instrumente gespielt.

    Meines ist das Piano, bereits mit elf Jahren erhielt ich Klavierunterricht. Die Musik gehörte ganz selbstverständlich zum Familienleben dazu. So erwachte früh mein Wunsch, Sängerin und Songwriterin zu werden. Wie das zu erreichen ist, wusste ich damals nicht.

    Nadeen Lavie – Run Away (Audio)

    Meine Pläne stiessen auf Widerstand. In der Schule wurde mir gesagt, ich solle doch einer «normalen» Ausbildung nachgehen. Es waren Ratschläge, die mich sehr verunsicherten. Warum sollte ich keine Musik machen dürfen? Aber ich war jung, ich hörte auf die Erwachsenen.

    Es war auch eine andere Zeit, damals, in den 1990er-Jahren. Viele Möglichkeiten gab es nicht, um sich beruflich der Musik zu widmen. Oder ich kannte diese Möglichkeiten jedenfalls nicht.

    Also schlug ich zunächst den herkömmlichen Weg ein: Nach der Diplommittelschule entschied ich mich, Primarlehrerin zu werden. Eine Aufgabe, die auch gewisse Freiheiten und Kreativität mit sich brachte. Als Klassenlehrerin stellte ich aber nach und nach fest, dass ich die Musik «verliere». Es war ein innerer Kampf, den ich nicht mehr führen wollte.

    Schliesslich stand ich für mich selbst und meinen Wunsch ein, Musikerin zu werden, und habe gekündigt. Im Anschluss widmete ich mich der Musik und absolvierte den Master in Popmusik an der Hochschule der Künste in Bern. Auch hatte ich grosses Glück, eine Aufgabe als Fachlehrerin mit musikalischer Grundausbildung an einer Primarschule zu finden – das mache ich bis heute.

    Es war doch nicht so falsch, als Kind auf die Erwachsenen zu hören. Die Stelle gab mir den Atem, mich auf die Musik und meine Karriere zu konzentrieren. Die Tür war offen: Ich wurde Sängerin und Songwriterin.

    Im Musikgeschäft

    Es ist wichtig zu verstehen, dass Songs aufzunehmen, zu produzieren und zu veröffentlichen eine kostspielige Angelegenheit ist. Hinzu kommt, dass in der Schweiz nur wenige Künstler*innen von der Musik leben können. Früher, vor der Digitalisierung, brachten immerhin noch die Plattenverkäufe etwas ein, aber das Streaming hat alles verändert.

    Das hat mich aber nicht vom Ziel weggebracht, im Gegenteil. Um die Vorteile des Streamings zu nutzen, habe ich das Musikmachen auch vom geschäftlichen Standpunkt aus betrachtet. Es ist ein Business, wie vieles im Leben.

    Heutzutage landen täglich Tausende neue Songs im Netz. Es benötigt daher ein Konzept, um aus der Masse herauszustechen. Eine gute Produktion ist nur einer der Faktoren, es geht auch um die Persönlichkeit, die Stimme, das Visuelle, kurzum: das Gesamtpaket. Und du musst präsent sein, Konzerte geben, Videos im Netz veröffentlichen. Das ist intensiv und braucht eine dicke Haut.

    Nadeen Lavie – Playing with Your Ego (Official Musicvideo)

    Aber wenn du deinen Weg gehst, diesen ausarbeitest, gestaltest, dann kann das funktionieren. Die Kunst ist, das zu visualisieren, was man vertritt. Dazu gehört auch ein Künstlername: Nadeen Lavie. In Amerika sprachen sie Nadine aus wie «Nadeen», und Lavie, französisch für das Leben, fand ich passend.

    Internationale Chancen

    Meine Songs entstehen seit 2019 in meinem Studio in Höngg. Als kurz darauf die Pandemie begann, verbrachte ich viel Zeit darin. Dort stehen Keyboards, ein Piano, ein Schlagzeug, Verstärker und viel digitales Equipment, um einen Song zu erschaffen. Die Arbeit während des Lockdowns war für mich persönlich eine tolle Erfahrung. Ich durfte mich zurückziehen, mich völlig der Musik widmen. Und Lieder veröffentlichen: «Liar», «Like a Fire» oder «Dimelo» entstanden in diesen Monaten.

    Marlou X Nadeen Lavie – LIAR

    Meinen Stil ordne ich der Popmusik zu, auch wenn dieses Genre breit ist. Und ich singe in Englisch, so habe ich auch international Chancen. Ich veröffentliche aktuell einzelne Singles alle vier bis acht Wochen. Das nennt sich «Waterfall Strategy».

    Bei einem Album ist es nur ein Song, der Aufmerksamkeit erhält, mit einzelnen Singles baust du dir über längere Zeit eine Hörerschaft auf. Meine letzte Single, die im März herauskam, hiess «Playing with Your Ego», die neue Single mit dem Titel «Run Away» kommt in diesen Tagen heraus.

    Song-Ideen kommen mir überall in den Kopf. Dann summe ich die Melodie ins Sprachmemo und nehme sie später mit dem Keyboard im Studio auf. Später folgt der Text, dann die Produktion. Die Lieder heutzutage sind kürzer, noch immer gibt es die Strophen und den Refrain, eine Bridge ist jedoch nicht mehr Voraussetzung.

    Ich füge heute auch mehr elektronische Elemente ein als früher. Dennoch sind meine Songs «zurückgenommen». Das entspricht mir sehr. Der Gesang aber bleibt mehrheitlich natürlich. Ich würde meine Stimme niemals für einen ganzen Song durch den Vocoder jagen.

    Vielleicht analysiere ich die Musik heute zu oft, das ist quasi eine Berufskrankheit. Berühren mich Lieder, dann sind es meist simple Kompositionen oder Elemente, die bei einer Jam-Session entstehen. Das ist auch der Fall, wenn ich als Gesangslehrerin arbeite. Ich mag das Singen mit den verschiedensten Menschen.

    Egal, ob sie Erfahrung haben oder nicht. Jede Stunde ist individuell. Erstaunlich ist, dass vielen gar nicht klar ist, dass die Atemtechnik für das Singen sehr wichtig ist. Der Stimmmuskel ist ein Muskel, der trainiert werden kann.

    So bestimmt heute die Musik mein Leben. Grossen Wert lege ich darauf, die Zügel selbst in der Hand zu halten. Ich bin meine eigene Chefin, ich entscheide selbst über meine Karriere.

    News von Nadeen Lavie

    www.nadeenlavie.com

    Die neue Single «Run Away» erscheint am Freitag, 21. Juni.

  • VBZ: Rückkehr zum Normalfahrplan

    VBZ: Rückkehr zum Normalfahrplan

    Im Dezember 2023 haben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) auf die angespannte Lage im Personalwesen reagiert, unter anderem mit punktuellen Angebotsreduktionen am Abend. So wechselte beispielsweise der Takt bereits um 20.30 Uhr direkt vom 7,5-Minuten-Takt in den 15-Minuten-Takt.

    Ebenso wurden auch Massnahmen ergriffen, um neues Personal zu gewinnen. So wurden unter anderem die Rekrutierung intensiviert, die Zahl der Ausbildungsplätze erhöht, Verbesserungen in der Dienstplangestaltung umgesetzt sowie weitere Aktivitäten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement angeboten.

    Wie die VBZ nun mitteilen, haben die Massnahmen zur schrittweisen Verbesserung geführt: Ab Fahrplanwechsel wird wieder der Normalfahrplan gelten. Konkret: Ab dem 15. Dezember findet der Wechsel bei allen Tramlinien sowie den Buslinien 31, 32, 33, 46, 69, 72, 75 und 80 vom abendlichen 10-Minuten-Takt in einen 15-Minuten-Takt wieder wie üblich ab 22.30 Uhr, am Freitag und Samstag jeweils ab 24.00 Uhr, statt.

    Quelle: VBZ Medienmitteilung

  • «Höngg» erobert Bronze in Brandenburg

    «Höngg» erobert Bronze in Brandenburg

    Als vor einigen Wochen der Betonkanu-Verein auf dem Hönggerberg die Taufe der neuen Kanus feierte, gaben sich die Mitglieder ambitioniert und voller Vorfreude: Die Kanus sollten bei der 19. Deutschen Betonkanu-Regatta in Brandenburg mit einer ETH-Delegation ins Rennen gehen (die «Höngger Zeitung» berichtete).

    Die Vereinsmitglieder haben nicht zu viel versprochen: «Wir sind heil zurück aus Brandenburg an der Havel und das sogar sehr erfolgreich», sagt Tiziano Verasani, Leiter und Marketing des Betonkanu-Vereins. In der Tat: Das Team bringt die Bronzemedaille in der Kategorie «Konstruktion» auf den Hönggerberg.

    Die Konkurrenz war gross: 133 Mannschaften aus 43 Institutionen nahmen an der Regatta teil. Es sei nicht selbstverständlich, dass die kreativen und einzigartigen Kanus die Regatta heil überstanden haben, sagt Verasani.

    «Andere Teams mussten das schmerzlich erfahren. Beide unserer Kanus haben den 200 Meter langen Slalom aber mit Bravour gemeistert. Wir waren zwar nicht die schnellsten, jedoch konnten wir die Fachjury mit dem Kanu «Vera VErTHo» von unserer Innovationskraft überzeugen.»

    Die Regatta bot verschiedene Kategorien an: Neben den sportlichen Wettkämpfen konnten sich die Teams beispielsweise auch in der Nachhaltigkeit oder in der Gestaltung messen. Selbst ein «Pechpreis» wurde vergeben (dieser ging an TUI Berlin und die zwei im Vorfeld zerbrochenen Kanus). In der Kategorie «Konstruktion» siegte schliesslich die RWTH Aachen, Silber ging an die Bauhaus Universität in Weimar.

    Neben der Bronze-Medaille ist es laut Verasani das Wochenende selbst, das in Erinnerung bleibt: «Wir alle hatten einen Heidenspass und sprudeln vor neuen Ideen für die nächste Regatta!»

  • Ein neues Logo für den Quartierverein Höngg

    Ein neues Logo für den Quartierverein Höngg

    Über 100 Personen fanden sich am Montag, 3. Juni, im grossen Saal des Tertianums Im Brühl ein: Der Quartierverein Höngg lud zur 87. Generalversammlung und er kündigte ein volles Programm an. Zunächst sollte Stadtrat Michael Baumer über die umfangreichen Pläne der VBZ und deren Auswirkungen auf Höngg informieren. Auch die Jahresberichte und Ausblicke nahmen Platz ein, dazu standen Wahlen auf der Traktandenliste und schliesslich wurde eine bunte Überraschung beschert.

    Doch von vorne: Vereinspräsident Alexander Jäger begrüsste die Anwesenden und übergab sogleich das Mikrofon an Baumer, den Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, sowie an Johannes Eckert, Angebotsplaner bei den VBZ. Beide präsentierten die Netzentwicklungsstrategie für die Zukunft. Ein Vorhaben, das bereits im Januar von den VBZ vorgestellt wurde (die «Höngger Zeitung» berichtete).

    Es bestehe Handlungsbedarf, machte Baumer klar. «Zürich gilt weltweit als die Stadt mit dem höchsten ÖV-Anteil», sagte er. Dem wolle man Rechnung tragen und die sogenannte Polyzentrik stärken, also mehrere Knotenpunkte in der Stadt errichten sowie Kapazitätsengpässe und Störstellen beheben. Das Bevölkerungswachstum sei weiter eine grosse Herausforderung. Das Tram bleibe dabei im Fokus, daher der Plan der zwei Ringe.

    Es ist Zukunftsmusik: Während die zweite Etappe unter anderem mit dem inneren Ring einen Wipkinger-Tunnel oder ein Rosengartentram vorsieht, deren Realisierung ab 2040 Thema werden könnte, sieht die dritte Etappe mit dem äusseren Ring einen Hönggerberg-Tunnel vor, der Altstetten mit Oerlikon verbindet. Dieses Projekt wurde zeitlich auf «nach 2050» angesetzt. Die geschätzten Kosten für sämtliche Vorhaben, welche alle Projekte in der ganzen Stadt betreffen, belaufen sich, so Baumer, auf «um die zwei Milliarden Franken».

    Neues von den Linien 46 und 89

    Es waren aber die kurzfristigen Pläne, die deutlich mehr Beachtung fanden. Schon im Dezember diesen Jahres soll eine Taktverdichtung der Linie 46 umgesetzt werden: In der Hauptverkehrszeit am Morgen soll der Bus künftig alle vier Minuten die Haltestellen bedienen. In der Hauptverkehrszeit am Abend wird der 46er in Richtung Rütihof ab 16 Uhr im 5-Minuten-Takt angeboten.

    Ein Jahr später, im Dezember 2025, ist die Trolleybus-Umstellung der Linie 69 (ETH Hönggerberg bis Milchbuck) geplant, im Dezember 2026 jene der Linie 80. Die Linie 89 soll weiter durch die Linie 78 ersetzt werden, die künftig in Hauptverkehrszeiten alle 7,5 Minuten von Frankental nach Heizenholz fährt. Auch abends nach 21 Uhr soll der 78er künftig bis Heizenholz fahren.

    Eingestellt wird die Linie 304, sie wird von der Linie 89 ersetzt, die neu nach Untereng-stringen fährt. Zwei kleine Änderungen gibt es im Nachtnetz: Die Linie N4 wird bald in N46 umbenannt, weil diese auf der entsprechenden Strecke eingesetzt wird. Der Nachtbus der N13 wird in Zukunft nur noch bis Unterengstringen fahren.

    Ein neuer Auftritt

    Schliesslich begann die eigentliche Generalversammlung mit ihren üblichen Traktanden, auch eine Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder wurde eingelegt. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Wirken des Quartiervereins: Auf sein Konto gehen die Quartierausscheidung für den «Zürihegel», die 1.-August-Feier, der Neuzuzügerinnen-Anlass, der Räbeliechtliumzug, die Waldweihnacht und das Aufstellen der zwei grossen Weih­nachtsbäume sowie der Austausch der Vereine.

    Daneben waren Vorstands- wie Vereinsmitglieder auch an weiteren Events tätig, etwa bei der «Scientifica» der ETH. Auch die «Untergruppen», ebenfalls als Vereine organisiert – das OK Wümmetfäscht, die KulturBox und der Weinweg – informierten über ihre Tätigkeiten und Events, die in dieser Zeitung publiziert wurden.

    Das Interesse an einer Mitgliedschaft im Quartierverein halte sich hingegen in Grenzen, so Jäger. Immerhin wurden im letzten Vereinsjahr 34 neue Mitglieder verzeichnet, aber nach einer Bereinigung der Mitgliederliste zählt der Quartierverein noch 907 Mitglieder; einst waren es über 1200. Die oben genannte Anlässe würden in der Bevölkerung zwar geschätzt und rege besucht, tatsächlich sei aber oft unklar, welcher Verein dahinterstehe, so Vorstandsmitglied Tiziana Werlen Oberti.

    Dem werde man nun abhelfen und die Überraschung des Abends wurde präsentiert: Der Quartierverein Höngg leistete sich ein neues Logo. Dieses hat der Vorstand mit der Leanza Mediaproduktion entwickelt. Weg vom Höngger Wappen und hin zum gewinnenden Lächeln, das besonders junge Hönggerinnen ansprechen soll.

    Das an ein Smiley angelehnte Logo nutzt die Farben des Wappens auf spielerische Weise und setzt dabei gleich zweimal auf den Schriftzug «Quartierverein Höngg». Der Claim «Öis liit Höngg am Herze!» ist passé.

    So neu das Logo ist, so zweigeteilt waren im ersten Augenblick die Reaktionen. Vorstandsmitglied Andreas Egli wurde dabei nicht müde zu betonen, dass man das Höngger Wappen nicht abschaffen werde. Auf Antrag eines Mitglieds liess Jäger die Mitglieder konsultativ abstimmen. Das Resultat war ein klares Ja für das neue Logo.

    Zum Ende der Versammlung hin präsentierte Vorstandsmitglied Tanja Ramah noch die Jahresrechnung, die einen kleineren Verlust als budgetiert hervorbrachte (minus 3151 Franken statt 6975 Franken). Die Rechnung mit dem Bericht der Revisionsstelle sowie die Decharge wurden von den Mitgliedern ohne Fragen angenommen beziehungsweise erteilt. Ebenso wurden das Budget für das Vereinsjahr 2024/2025 sowie die Nachricht, dass der Mitgliederbeitrag von 20 Franken bestehen bleibe, akzeptiert.

    Bei den Wahlen wurden Wolfgang Minas und Alexander Jäger mit Applaus wiedergewählt, letzterer bleibt als Präsident für zwei weitere Jahre im Amt.

  • Mehr Selbstbestimmung für ältere Menschen

    Mehr Selbstbestimmung für ältere Menschen

    Die Grundlagen für mehr Selbstbestimmung im Alter schafft der Regierungsrat mit einer Anpassung der Zusatzleistungsverordnung. Sie betrifft konkret Personen mit Ergänzungsleistungen zur AHV. Durch die Stärkung der Betreuung im Alter zu Hause können vorzeitige, kostenintensive Heimeintritte vermieden werden. Das teilte der Regierungsrat in einer Medienmitteilung mit.

    Im Kanton Zürich ist fast jede dritte Person in den Alters- und Pflegeheimen nicht oder nur leicht pflegebedürftig. Mit gezielten Anpassungen an der Zusatzleistungsverordnung stärkt der Regierungsrat die Voraussetzungen, dass auch Senior*innen in bescheidenen finanziellen Verhältnissen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem angestammten Umfeld wohnen bleiben können. So sollen Bezüger*innen von Zusatzleistungen zur AHV nicht mehr vorzeitig aus finanziellen Gründen in ein Alters- oder Pflegeheim umziehen müssen.

    Die mit der Verordnungsänderung anvisierten Massnahmen verfolgen damit eine doppelte Zielsetzung: «Der Kanton und die Gemeinden stärken die Selbstbestimmung und Autonomie der Menschen im Alter», hält Sicherheitsdirektor und Sozialminister Mario Fehr fest. Zudem können Heimeintritte vermieden oder verzögert werden. Betreuungsarrangements im angestammten Zuhause sind in diesen Konstellationen durchgehend kostengünstiger als Heimaufenthalte. In der Vernehmlassung wurde die Vorlage denn auch klar begrüsst.

    Konkret wird der Leistungskatalog für Hilfe und Betreuung erweitert. Zudem werden die Stundenansätze für Hilfe- und Betreuungsangebote erhöht und zusätzliche Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer anerkannt. Die Verordnungsänderung tritt am 1. Januar 2025 in Kraft.

    Quelle: Medienmitteilung Kanton Zürich

  • Zu Hause wohnen im Alter

    Zu Hause wohnen im Alter

    Mitten im Quartier und in einem grossen Haus, mit einem noch grösseren Garten, lebt eine 88-jährige Hönggerin. Ihren Namen möchte sie aus persönlichen Gründen nicht öffentlich nennen, doch das Thema des altersgerechten Wohnens ist ihr sehr wichtig. Die Dame strotzt vor Lebensfreude und Energie und die braucht sie, um in dem Anwesen leben zu können. Den ganzen Haushalt meistert sie nach wie vor mit links. Ihr Tipp? Fit bleiben!

    «Man muss weitermachen»

    Zwei Mal in der Woche macht die Rentnerin Sport – am Dienstag geht sie ins Aquafit und am Freitag ins Turnen. Aber auch mental hält sie sich fit, nämlich mit Memory und Kreuzworträtseln. «Im Alter muss man weitermachen, sich nicht zurückziehen und die Kontakte pflegen», sagt sie. «Es läuft zwar alles ein wenig langsamer und man braucht mehr Pausen dazwischen, aber aufhören sollte man nicht.»

    Die Selbstständigkeit ist der Hausherrin dabei sehr wichtig. «Ich hätte Mühe, in ein Altersheim zu wechseln, da dort vieles vorgegeben ist», sagt sie. Lieber würde sie in Zukunft Hilfe zu Hause beanspruchen, beispielsweise durch die Spitex. Sie will den Alltag selber gestalten und entscheiden, wann sie was macht.

    «In einem Haus gibt es immer etwas zu tun, da wird mir nie langweilig», sagt sie. Das Haushalten teilt sie sich selbst ein, zwischendurch legt sie sich gerne auch mal hin. Beim Jäten nimmt sie den Hocker zu Hilfe. Ein bisschen Unterstützung im Haushalt und Garten schadet allerdings nicht. So schaut jede zweite Woche eine Putzfrau bei ihr vorbei, und auch ein Gärtner hilft ihr im Grünen. Angehörige unterstützen sie ebenso.

    Sicherheit rund um die Uhr

    Sehr wichtig sei das Armband mit dem roten Knopf, das die 88-Jährige am rechten Handgelenk trägt – nämlich ein Rotkreuz-Notruf. Sollte etwas passieren, etwa ein Sturz, drückt man auf den Knopf und eine Sprecherin des Roten Kreuzes nimmt Kontakt auf. Sie mobilisiert dann Freiwillige, meistens sind das die Nachbarn, Angehörige oder Freunde, die in der Nähe wohnen, und die der betroffenen Person zu Hilfe eilen können. In einem medizinischen Notfall rücken Mitglieder von einem professionellen Rettungsdienst aus. Die Zentrale des Roten Kreuzes ist rund um die Uhr erreichbar.

    Die Umgebung muss sich dem Menschen anpassen

    Altersgerecht wohnen – damit kennt sich auch Othmar Immoos, Leiter Betreuung und Pflege des Gesundheitszentrums für das Alter Sydefädeli, bestens aus. Das Zentrum hat sich auf Wohneinheiten spezialisiert, in denen die älteren Leute grösstenteils selbstständig leben.

    Dem Gesundheitszentrum liegt es am Herzen, dass die betagten Personen ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich gestalten können. Es gilt: «Die Umgebung muss sich der Person anpassen, und nicht umgekehrt.» Das Zentrum versuche daher, den Bewohnenden einen möglichst individuellen Alltag zu ermöglichen. Was der Körper im Alter nicht mehr zu stemmen vermag – beispielsweise Waschen oder Kochen –, übernimmt das Gesundheitszentrum.

    «Wir Jungen können uns gar nicht vorstellen, was es heisst, eine Wohnung zu putzen. Für uns ist das innerhalb einer Stunde erledigt, für eine ältere Person kann das aber ein ganzes Wochenprogramm bedeuten», sagt Immoos. Die Wohnungen können die Betagten nach eigenem Geschmack einrichten. Gewisse Stolpersteine sollten in den eigenen vier Wänden aber vermieden werden – dazu gehören laut Immoos vor allem Teppichecken. Gutes Schuhwerk, sprich geschlossene Finken, sei ebenfalls unabdingbar.

    Das Badezimmer hat viele Festhaltmöglichkeiten und der Duschbereich kann stufenlos betreten werden. Um Stürze zu vermeiden, spiele die Ernährung eine ganz wichtige Rolle. Insbesondere im Sommer sei es sehr wichtig, viel zu trinken. Das Risiko für Stürze und andere Zwischenfälle, die auf zu wenig Flüssigkeit zurückzuführen sind, steige stark.

    «Wir wollen ein Zuhause sein»

    Personen, die sich für ein Heim interessieren, wird zuerst eine Beratung von der Stadt Zürich angeboten. Je nach individuellen Bedürfnissen wird dann das passende Zentrum ausgewählt. Die verschiedenen Gesundheitszentren der Stadt Zürich haben unterschiedliche Schwerpunkte. So bietet das benachbarte Gesundheitszentrum für das Alter Trotte auch einen Wohnbereich für Menschen mit Demenz. «Die Gebrechlichkeit im Alter ist ein ernst zu nehmendes Thema. Und auch die Konzentration lässt nach – man vergisst häufiger Sachen, wie etwa die Medikamenteneinnahme», sagt Immoos.

    Wie kann man die Selbstständigkeit im Alter denn trotzdem bewahren? «Training, Training, Training», betont Immoos. «Wir haben ganz viele Leute, die beispielsweise absichtlich die Treppen anstelle des Lifts benutzen.» Und auch die hausinterne Aktivierungstherapie fördert das Gedächtnis mit Spielen oder mit dem Diskutieren von Zeitungsbeiträgen. Heute kämen die Menschen in einem höheren Alter als früher ins Altersheim, zum Teil erst mit über 90 Jahren.

    Ein Faktor hierfür könne auch die Einsamkeit sein. «Wir versuchen, für die Leute ein Zuhause zu sein. Und somit dürfen die Leute auch bei uns sterben, dafür müssen sie nicht den Ort wechseln», sagt Immoos. In erster Linie zähle für Immoos die Zufriedenheit der Person. Besonders auch bei Bewohnenden, die bereits eine beginnende geistige Einschränkung haben, sei diese «emotionelle» Zufriedenheit sehr wichtig. «Ich erlebe die alten Leute im Sydefädeli als eine kunterbunte Gemeinschaft.
    Hier gibt es die unterschiedlichsten Charaktere. Aber bei uns darf man so sein, wie man ist», sagt Immoos.

    Von Rollatoren, Duschbrettern und Nachtstühlen

    Um sich das Leben einfacher zu gestalten, kann man sich auch Hilfsmittel besorgen, sogenannte Krankenmobilien. In Höngg gibt es ein Krankenmobilienmagazin, das ein wenig versteckt neben der Pestalozzi-Bibliothek an der Ackersteinstrasse 190 liegt. Es ist für jedes Bedürfnis gut ausgestattet. Verwalterin Monika Schmidiger ist seit rund zehn Jahren dabei und bietet Beratungsgespräche.

    «Vielfach erreichen mich die Kunden zuerst per Telefon und schildern mir ihr Problem. Die meisten kommen dann persönlich vorbei, um etwas genauer unter die Lupe zu nehmen», sagt Schmidiger. Die Objekte kann man unbeschränkt lange ausleihen, man kann sie bei hoher Nutzung auch abkaufen. Ein Teil der Miete wird dabei angerechnet. Ein Depot existiert nur bei Rollstühlen. «Wir vermieten unsere Objekte wesentlich günstiger als ein Fachgeschäft», sagt Schmidiger.

    «Durch den Service und die Reparaturen heben wir uns jedoch von den Online-Shops ab.» Die Mindestmietdauer liegt bei zwei Wochen. Am meisten nachgefragt werden Duschbretter, WC-Aufsätze, Rollstühle, Rollatoren und Nachtstühle. Der Grossteil der Kundschaft ist über siebzig Jahre alt. Aber auch Leute mit Behinderungen durch Unfälle schauen gerne vorbei.

    «Viele alte Personen haben Mühe mit Treppensteigen. Und auch eine neue Wohnung zu finden, die den Bedürfnissen des Alters entspricht, ist nicht einfach», sagt Schmidiger. Besonders, wenn ein Gerät wie ein Rollator ins Spiel kommt, wird es in den eigenen vier Wänden raumplanerisch schwierig. Da wird beispielsweise auch ein Lift plötzlich wichtig. «Es gibt aber auch Menschen, die nicht flexibel sind und Mühe haben, die Wohnung hindernisfrei umzugestalten», sagt Schmidiger. In vielen Fällen seien die Wohnungseinheiten mit zu vielen Sachen und Gegenständen überladen.

    Alte Menschen hätten tendenziell Mühe damit, diese Objekte umzustellen und beispielsweise freien Weg für einen Rollator zu schaffen. Sich an die neuen Lebensumstellungen anpassen zu können, sei enorm wichtig. «Ich selber habe durch meine Arbeit beim Krankenmobilienmagazin gelernt, dass es essenziell ist, in die Zukunft zu schauen. Vorsorgen ist das A und O», sagt Schmidiger.

    Anlaufstellen

    Krankenmobilienmagazin Kreis 10
    Ackersteinstrasse 190
    8049 Zürich
    044 341 51 20

    Gesundheitszentrum für das Alter Sydefädeli
    Hönggerstrasse 119, 8037 Zürich
    044 414 07 07

    Schweizerisches Rotes Kreuz
    SRK Kanton Zürich
    Drahtzugstrasse 18, 8008 Zürich
    044 388 25 35

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Ein Verein für den Burrischopf

    Ein Verein für den Burrischopf

    Im Dezember 2023 begann der Quartierverein Wipkingen, Ideen für die voraussichtlich dreijährige Zwischennutzung des 700 Quadratmeter grossen Burrischopfs zu sammeln (der «Wipkinger» berichtete).

    Es kamen viele Vorschläge aus dem Quartier zusammen und am 16. Mai wurde der Verein «Zwischennutzung Burrischopf» gegründet. Dieser schliesst mit dem Gebäudeeigentümer, dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ), einen Gebrauchsleihvertrag über die nächsten Jahre ab.

    Wie der Quartierverein Wipkingen auf seiner Website mitteilt, gibt er dem neuen Verein eine Starthilfe von 1000 Franken. Nun legt der Verein los. Das mit einem Vorstand, der aus fünf Leuten besteht: Eva Rottmann, Serge Bertschy, Jonas Schuler, Roland Rüegsegger und Tobias Maier.

    Somit können bald zahlreiche Ideen für die Zwischennutzung umgesetzt werden: Pétanque, Tischtennis, Klettern, Skaten und viel Raum für Kunst sind geplant.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • Bounce Bounce 2024

    Bounce Bounce 2024

    Auch dieses Jahr findet das einzige ausschliesslich von Jugendlichen organisierte Openair Zürichs im Schindlergutpark statt. Bereits vor 14 Jahren wurde das Openair «Bounce Bounce» gemeinsam mit der OJA – Offene Jugendarbeit Kreis 6 & Wipkingen zum ersten Mal durchgeführt.

    Das Ziel war es, den öffentlichen Raum mit Jugendlichen positiv zu beleben. In den vergangenen Jahren konnte sich das Openair Bounce Bounce dank Sponsoren und steigenden Publikumszahlen stetig weiterentwickeln.

    So ist die Veranstaltung nun zu einer festen Grösse des Quartierlebens geworden. Mittlerweile wird der Event jeweils von rund 1000 Musikbegeisterten besucht (die «Wipkinger Zeitung» berichtete).

    Fünf Acts stehen auf dem Programm: Der Abend beginnt mit Megafairy, einer achtköpfigen Coverband. Danach folgt No Sex for Sandy, die in gemütlichen, melodischen Klangwolken Geschichten vom Alltag und der Liebe erzählen. Weiter geht es mit dem schweiz-kubanischen Bandleader Leandro Irarragorri und seiner Band Lele Gorri, die kubanische und US-amerikanische Musiktraditionen zu pulsierenden Rhythmen verbinden. Anarkia Tropikal aus Santiago de Chile sorgt mit einer Mischung aus afroamerikanischen Klängen und Cumbia für eine energiegeladene Performance. Zum Abschluss legt DJ Chichadelica aus Zürich auf und verzaubert mit groovigen Cumbia-Stilen.

    Dazu gehören auch vegane Leckereien vom Mooga Foodtruck und eine Bar mit fairen Preisen. Für süße Momente zwischendurch gibt es einen Kaffee- und Kuchenstand sowie eine Zuckerwattemaschine, die Kindheitserinnerungen weckt.

    Quelle: Website und Medienmitteilung Bounce Bounce

    Bounce Bounce 2024

    Samstag, 22. Juni, von 16 bis 24 Uhr
    Im Schindlergutpark Zürich
    Freier Eintritt

  • Frisches Essen aus dem Garten

    Frisches Essen aus dem Garten

    Von Laura Hohler

    Mitte Mai organisierte der ETH-Verein «SeedCity» an einem Sonntagnachmittag ein gemeinschaftliches Mahl. Ziel war es, mit Gemüse aus dem eigenen Garten auf dem Hönggerberg ein köstliches Menü herzustellen. Die Erfahrung ist da: Seit 14 Jahren gibt es auf dem ETH-Campus den Gemeinschaftsgarten, der von «SeedCity» betrieben wird. Auf dem Areal wachsen diverse Gemüsesorten, Pilze, Beeren und weitere Pflanzen. Bereits zuvor hatte man die Fläche als Garten genutzt.

    Zum gemeinsamen Essen brachten die Mitglieder allerdings einige Zutaten von zu Hause mit. «Die Ernte im Mai ist noch bescheiden», sagt Vereinsmitglied Robi Martos. Zurzeit könne aber schon Folgendes geerntet werden: Winterkefen, Spargeln, Schnittlauch, Zwiebeln, Brennnesseln, Rucola, Giersch, Rhabarber, Kohlarten, Asiasalat oder Gartenmelde.

    Förderung der Biodiversität

    Doch es ist nicht nur das Säen und Ernten, das dem Verein wichtig ist. Themen wie Nachhaltigkeit und Förderung der Biodiversität sind zentrale Anliegen. Auch für allerlei Insekten und andere Kleintiere ist die biodiverse Grünanlage ein wahrer Segen.

    So leben im Teich beispielsweise Molche, Frösche und Libellen neben verschiedenen dort wachsenden Wildpflanzen, Weiden und Stachelbeerbüschen. Auch ein Hummelhaus, ein Vogelhäuschen sowie ein Wildbienenhäuschen sind Teil des lebendigen Gemeinschaftsgartens.

    Bereits im Jahr 2011 wurde in einem Permakultur-Workshop mit Markus Pölz von den Mitgliedern und von externen Gästen ein Trockensteinbiotop errichtet, wie der Website von «SeedCity» zu entnehmen ist.

    Alle können mitmachen

    «Unser Verein hat aktuell 50 Mitglieder. Mitmachen geht zu Beginn aber auch ohne Mitgliedschaft», weiss Robi Martos, der auch ETH-Mitarbeiter ist. «Alle können so oft in den Garten kommen, wie sie möchten. Wir treffen uns spontan oder organisieren uns über unseren Chat. ETH-Mitglied müsse man auch nicht sein, um Teil des Vereins zu werden. Manche Mitglieder hätten einen Bezug zur ETH und andere würden in der Nähe wohnen, sagt Martos weiter.

    Er selbst habe durch einen Zeitungsbericht vom Verein erfahren. Dies sei für ihn eine Motivation gewesen, selbst aktiv zu werden und mitzumachen. «Wir gärtnern im Einklang mit der Natur, indem wir Kreisläufe wie Regenwasser und Kompost nutzen. Die Vielfalt an Pflanzen und unsere Biotope erfreuen Insekten wie die blaue Holzbiene oder verschiedene Libellenarten», so Martos.

    Und manchmal trifft man sich, wie eingangs erwähnt, um gemeinsam die Ernte in ein köstliches Mahl zu verwandeln. Neben einer Obstpresse gibt es zusätzlich einen Pizzaofen aus Lehm, der regelmässig für Events genutzt wird. Aber nicht an diesem Tag: Auf der Menükarte stand Gemüseeintopf mit Brot.

    Eingesandt von Laura Hohler

  • Seeüberquerung soll am 3. Juli stattfinden

    Seeüberquerung soll am 3. Juli stattfinden

    Die 1500 Meter lange Schwimmstrecke vom Strandbad Mythenquai auf die gegenüberliegende Seite des Zürichsees ins Strandbad Tiefenbrunnen, lockt jährlich tausende Teilnehmende an. Die Stadtzürcher Seeüberquerung findet auch mit tatkräftiger Hilfe aus Höngg statt.

    Rund die Hälfte des Rettungspersonals waren in den letzten Jahren Mitglieder der hiesigen Sektion der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft, die SLRG Höngg, wie Martin Kömeter, Vizepräsident und Verantwortlicher für die Rettungsdienste, gegenüber der «Höngger Zeitung» vor einem Jahr mitteilte.

    Die 34. Stadtzürcher Seeüberquerung soll dieses Jahr am Mittwoch, 3. Juli, stattfinden, wie der gleichnamige Verein mitteilt. Am Montagvormittag, 1. Juli, informiert das Organisationskomitee, ob die Seeüberquerung definitiv am Mittwoch, 3. Juli, stattfindet oder um eine Woche verschoben werden muss.

    Die Seeüberquerung wird nur bei einer stabilen Wetterlage und bei einer Wassertemperatur von mindestens 21 Grad Celsius durchgeführt. Im Fall einer wetterbedingten Verschiebung sind die Ersatzdaten der 10. Juli und 21. August.

    Verwandter Artikel:
    Dem Strom der violetten Badekappen entgegen

    Stadtzürcher Seeüberquerung

    Mittwoch, 3. Juli   
    Verschiebedaten: 10. Juli, 21. August   
    Start Strandbad Mythenquai
    Ziel Strandbad Tiefenbrunnen
    Länge/Strecke: 1500 Meter
    www.seeueberquerung.ch/ticket