«Treffpunkt Science City» ist das kostenlose, öffentliche Bildungsangebot der ETH Zürich für alle Generationen. Die Vorträge an den Erlebnissonntagen richten sich an Erwachsene. Parallel dazu gibt es für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren das «Jugendlab», und die ETH-Kinderuniversität bietet diverse Angebote für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren.
Das Frühlingsprogramm im Jahr 2025 hat das Motto «Am Puls der Gesundheit». Die Vorträge an den Erlebnissonntagen behandeln unterschiedlichste Aspekte der menschlichen Gesundheit:
Das Tattoo misst den Blutzucker
Am 16. März geht es los. An diesem ersten Erlebnissonntag dreht sich alles um Technik in der Medizin. Es ist die Rede von Mikrorobotern, die als Helfer im Körper eingesetzt werden oder von wertvollen Maschinen wie Roboter-Prothesen, die aber auch Fragen aufwerfen, was mit künstlicher Intelligenz und Robotik alles möglich wird.
Noé Brasier, Mediziner und ETH-Dozent für Translationale Medizin, erzählt von neuen, tragbaren Sensoren, die es ermöglichen sollen, Körperflüssigkeiten wie Schweiss, Atem, Speichel oder Tränen zu analysieren. Die nächste Generation von den sogenannten «Wearables» kann Messungen auf molekularer Ebene durchführen, ähnlich einer Blutanalyse.
Das erfolgt nicht invasiv und stetig. Die Vielfalt der möglichen Geräte reicht von Schnullern, die messen, ob Kleinkinder dehydriert sind, bis zu Tattoos, die den Zuckerspiegel anzeigen.
Jeder Mensch ist einzigartig
Eine Woche später findet der zweite Erlebnissonntag statt, diesmal mit dem Thema «Volkskrankheiten». Krebs, Diabetes, Stress – viele sind betroffen. Von der Vererbung von Stress über den Umgang mit Angst, bis hin zu Metastasen und Mammografien: Diese Vorträge bieten tiefere Einblicke.
Bei Diagnose und Behandlung spielt auch das Geschlecht eine Rolle. Diesem Thema geht der Vortrag «Eine Frage des Geschlechts» nach. Lange Zeit galt der Mann in der Medizin als Prototyp, doch Frauen sind keine «kleinen Männer». Herzinfarkte äussern sich bei ihnen oft anders, Depressionen und Migräne werden häufiger diagnostiziert.
Diesen und weiteren Unterschieden widmet sich die Gendermedizin. Beatrice Beck Schimmer, Professorin für Anästhesiologie an der Universität Zürich und Direktorin Universitäre Medizin Zürich, erläutert, was das für Patient*innen im Hinblick auf Diagnosen und Behandlungen bedeutet.
2500 eingefrorene Stuhlproben
Am 6. April wird Übersicht geschaffen, wie wir möglichst lange gesund und aktiv bleiben, sowohl im Körper wie im Geist. Schlaf, Bewegung und Ernährung sind entscheidend. So widmet sich einer der Vorträge dem «bedrohten Ökosystem im Darm». Je grösser die Vielfalt an Mikroorganismen im Darm, desto besser für den Menschen. Doch Stress, verarbeitete Lebensmittel und Antibiotika bedrohen sie.
Besonders wertvoll ist darum das Mikrobiom von Menschen, die fernab der industrialisierten Welt leben. Sie haben weniger von jenen Bakterien, die oft zu Krankheiten führen. Das macht sie für die Forschung interessant. So entstand der Tresor für Stuhlproben (Microbiota Vault).
Adrian Egli, Professor für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Zürich, ist Teil dieses Pilotteams. Rund 2500 Stuhlproben aus aller Welt sind bereits in Zürich eingefroren, um die Diversität menschlicher Bakterien zu bewahren. Können sie helfen, neuartige Therapien gegen Krebs, Adipositas oder Diabetes zu entwickeln?
Es bedarf keiner Anmeldung, um die Vorträge zu besuchen. Auf der Website der ETH Zürich ist das vollständige Programm aufgelistet.
Wie dem erläuternden Bericht der Stadt Zürich zur öffentlichen Planauflage des Strassenbauprojekts Haltestelle «Zwielplatz» zu entnehmen ist, sei im Zuge der geplanten Umstellung der Buslinie 80 der Einsatz von Doppelgelenkbussen vorgesehen (die «Höngger Zeitung» berichtete). Der Einsatz dieser Busse trage dazu bei, den steigenden Bedarf an Beförderungskapazitäten zu decken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren.
Die bestehende Haltestelleninfrastruktur am Zwielplatz erfülle die Anforderungen für den kombinierten barrierefreien Einstieg in Doppelgelenkbusse und Trams nicht, heisst es im Bericht. Die Situation mache eine bauliche Anpassung erforderlich, um die Linienumstellung erfolgreich umzusetzen.
Haltekanten werden verlängert
Laut dem Konzept sollen die bestehenden Haltekanten verlängert und auf die erforderlichen Standards für einen stufenlosen Einstieg ausgerichtet werden. Die sogenannten Fussverkehrsbeziehungen bleiben weitgehend unverändert. Die bestehenden Trottoirs entlang der Limmattalstrasse bleiben in ihrer aktuellen Form erhalten. Einzig der Fussgängerstreifen auf der stadtauswärts gelegenen Seite werde leicht angepasst, um den neuen Gegebenheiten zu entsprechen.
Weiter seien keine spezifischen Anpassungen der Infrastruktur für den Veloverkehr vorgesehen, da der Fokus des Projekts auf der hindernisfreien Umgestaltung der Haltestelle für den öffentlichen Verkehr liege.
Die begrenzten Platzverhältnisse sowie der Fokus auf den kombinierten hindernisfreien Einstieg in Bus und Tram würden wenig Spielraum für Massnahmen zur Hitzeminderung lassen. Dennoch werde in Anlehnung an die bestehenden rechteckigen Baumscheiben (westlich des Projektperimeters) eine zusätzliche Grünfläche erstellt und ein Baum gepflanzt.
Im Rahmen dieses Projekts müssen gemäss dem erläuternden Bericht zwei private Parkplätze der Liegenschaft Limmattalstrasse 220 aufgehoben werden. Das sei erforderlich, weil mit der neuen hohen Haltekante die Erschliessung dieser Parkplätze nicht mehr möglich ist. Es seien keine Ersatzmassnahmen vorgesehen. Die Eigentümerschaft der betroffenen Liegenschaft wurde entsprechend informiert.
Planauflage und Einsprache
Die Projektunterlagen sind unter www.stadt-zuerich.ch/planauflagen einsehbar. Zudem können die Unterlagen beim Tiefbauamt der Stadt Zürich digital eingesehen werden. Die Planauflage dauert von Freitag, 14. Februar, bis Montag, 17. März. Gegen das Strassenbauprojekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost Einsprache erhoben werden.
Wenn man es ganz genau nimmt, bin ich mittlerweile gar kein Höngger mehr. Ich lebe nämlich seit rund 20 Jahren in Geroldswil, vor allem, weil die Wohnungen für mich und meine Familie hier zu teuer waren. Aber im Herzen bin ich nach wie vor ein Höngger. Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen, meine Mutter und meine Schwester leben nach wie vor hier.
Und auch ich verbringe wöchentlich noch mehrere Stunden im Quartier, genauer, auf dem Fussballplatz: Ich trainiere seit rund 16 Jahren verschiedene Juniorenmannschaften beim SV Höngg und bin zudem seit drei Jahren als Juniorenobmann für die Mannschaften D-G zuständig.
Diese Tätigkeit macht mir riesig Spass und ist mir ein wichtiges Anliegen. Auch beruflich habe ich heute viel mit jungen Menschen zu tun. Ich bin Inhaber einer eigenen Fahrschule in Geroldswil und habe es mir zur Aufgabe gemacht, Anfängerinnen das Autofahren beizubringen.
Vom Automechaniker in die Selbstständigkeit
Gelernt habe ich ursprünglich den Beruf des Automechanikers. Meine Lehre habe ich bei der hauseigenen Garage des Schweizer Fernsehens gemacht, welche für die rund 100 firmeneigenen Autos, die Übertragungs- und Kamerawagen zuständig ist. Nach der Lehre habe ich dann zunächst drei Jahre lang in verschiedenen anderen Garagen Erfahrungen gesammelt, bis ich zu meinem Lehrbetrieb zurückgekehrt bin und während 15 Jahren dort tätig war.
Nachdem ich nach der Geburt meines ersten Sohnes einen sechsmonatigen unbezahlten Vaterschaftsurlaub genommen hatte, um mich um das Baby zu kümmern, während meine Frau arbeitete, konnte ich anschliessend leider nicht mehr in dem Pensum arbeiten, das mir ursprünglich zugesagt worden war. Deswegen nahm ich schweren Herzens Abschied vom Fernsehen und musste mich erstmal neu orientieren.
Meine Frau half mir in dieser Situation weiter und erinnerte mich daran, dass ich gerne mit jungen Menschen arbeite, diese motiviere und fördere. In Kombination mit meiner Leidenschaft für Autos schlug sie mir vor, doch die Ausbildung zum Fahrlehrer zu machen. Keine schlechte Idee, fand ich – und absolvierte in den darauffolgenden anderthalb Jahren die Ausbildung mit eidgenössisch diplomiertem Fachausweis.
Danach habe ich mich mit meiner eigenen Fahrschule selbstständig gemacht. Gleichzeitig war es mir aber immer auch sehr wichtig, viel Zeit für meine Familie zu haben und die Betreuungsaufgaben gerecht aufzuteilen. Weil meine Frau Primarlehrerin ist, konnten wir uns da ganz gut arrangieren – sie ist tagsüber in der Schule und ich habe – zumindest als die Kinder noch kleiner waren, oft abends gearbeitet.
Ein schwieriger Stand
In jüngster Zeit ist meine Arbeit als Fahrlehrer aber schwieriger geworden. Seit den Gesetzesänderungen in Bezug auf den Führerscheinerwerb ist die Nachfrage nach Fahrstunden deutlich eingebrochen. Zum einen erlaubt das Gesetz es nun, Fahrstunden und Führerscheinprüfung auf einem Automatik-Getriebe zu machen und dennoch auch mit geschalteten Wagen zu fahren.
Zum anderen wurde die Regelung eingeführt, dass Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren ein Jahr nach der theoretischen Fahrprüfung warten müssen, bis sie die praktische Prüfung ablegen dürfen. Die meisten der Jugendlichen nutzen diese Zeit, um mit ihren Eltern, Verwandten und Bekannten zu fahren und kommen erst anschliessend, für die letzten paar Fahrstunden, in die Fahrschule.
Das hat zur Folge, dass ich heute im Schnitt nur noch so fünf bis sechs Schülerinnen habe, ganz im Gegensatz zu früher, als ich ungefähr dreissig Personen parallel betreut habe. Deshalb muss ich mir nun überlegen, wie ich mit meinem Betrieb weitermachen soll. Wenn sich die Situation bis April nicht entscheidend verändert, werde ich wohl umsatteln müssen.
Eine Auszeichnung und ein Lied
Das ist äusserst bedauerlich, denn ich mag meinen Beruf sehr. Und gerade jetzt, im Januar, bin ich beim nationalen Fahrlehrervergleich «Superfahrlehrer» zum «Top Fahrlehrer, Bester der Region, 2025» ausgezeichnet worden. Im gesamtschweizerischen Ranking habe ich auf Platz 13 abgeschnitten.
Diese Bewertung wird aufgrund der Kundenbewertungen und der Bestehensquote der absolvierten Führerscheinprüfungen ermittelt. Ich denke, ich bin ganz gut darin, meine Schüler*innen zu motivieren und zu bestärken – eine Stärke, die ich mir auch beim Fussballtraining sehr zunutze machen kann.
Mittlerweile gibt es sogar einen Song und ein Video zu meiner Auszeichnung: In «Best in Town, Züri» singt der Sänger vom besten Fahrlehrer von Zürich, und da ich dieser jetzt offiziell bin, möchte ich den Song einem Menschen widmen, der leider verstorben ist: Jürg Minelli. Ich habe ihn während meiner Zeit beim Schweizer Fernsehen kennengelernt, Jürg war dort bei vielen Sendungen für den Ton verantwortlich. Er kannte zahlreiche Prominente und hat mich mit vielen Geschichten zum Lachen gebracht. Bei meinem jahrelangen Vorhaben, einmal einen Song und ein Video zu drehen, hat er mich unterstützt. Darum ist das Lied für ihn.
Eine Fussgängerin wurde im vergangenen Jahr auf dem Mehrzweckstreifen in Wipkingen von einem Fahrradfahrer angefahren und zu Boden geschleudert. Zum Unfallhergang ist bekannt, dass die Frau zuvor mit einem Autolenker Augenkontakt aufnahm, worauf dieser sie zur Querung aufforderte.
In der Zwischenzeit überholte ein Fahrradfahrer mit hohem Tempo das Auto und kollidierte mit der Fussgängerin. Diese und der ebenfalls gestürzte Fahrradfahrer kamen mit leichten Blessuren davon.
Der Unfall zeige deutlich, wie gefährlich das Kreuzen ohne Fussgängerstreifen und Fussgängerschutzinsel ist, teilt der Quartierverein Wipkingen mit. Bereits im November 2023 hat er auf die Gefahren des Mehrzweckstreifens hingewiesen und forderte vom Stadtrat mittels Petition die Fussgängerstreifen auf der Nordstrasse zurück (der «Wipkinger» berichtete).
Umstrittener Mehrzweckstreifen
Stadträtin Karin Rykart versprach eine rasche Antwort und lieferte sie im Mai 2024. Es habe in der Stadtverwaltung «noch kein Konsens über das weitere Vorgehen gefunden werden können» und «dass alle Varianten zurzeit nochmals geprüft werden».
Mittlerweile hat sich der Quartierverein Wipkingen für rechtliche Abklärungen an das Bezirksstatthalteramt gewandt. Geklärt wurde, wie die Behörde zum Handeln veranlasst werden kann. Eigentlich hätte der Testversuch des umstrittenen Mehrzweckstreifens bereits vor bald zwei Jahren – im Frühling 2023 – beendet werden sollen.
Anwaltsbüro beauftragt
Das Bezirksstatthalteramt wies den Quartierverein Wipkingen an, die rechtlichen Abklärungen mit einem Rechtsanwalt zu klären. Eine Anwaltskanzlei wurde deshalb damit beauftragt, herauszufinden, ob im Zusammenhang mit dem Mehrzweckstreifen an der Nordstrasse die Signalisation überhaupt rechtens ist.
Laut dem Quartierverein Wipkingen stelle sich auch die Frage, ob es eine Rechtsgrundlage für versuchsweise Signalisationen gibt und ob es nicht eine ordentliche Ausschreibung nach Strassengesetz braucht. Ziel sei es, die Sicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger möglichst hoch zu halten. Eine gut gemeinte Alternative ersetzt den Fussgängerstreifen nicht.
«Quirky house», zu Deutsch «schrulliges Haus» – unter diesem Titel plante das Architekturbüro Scheidegger Keller den Neubau an der Ackersteinstrasse. Und der Name trifft zu – ein bisschen schrullig wirkt das Gebäude tatsächlich, eigenwillig auf jeden Fall, mit seiner dunklen Fassade aus kleinen Eternit- Schindeln und der verwinkelten Form mit Erkern und Balkonen. Entfernt erinnert es auch an ein sympathisches Hexenhäuschen: klein, aber gemütlich.
Das Haus wurde von der Bauherrin, der Stiftung zum Erhalt preisgünstigen Wohn- und Gewerberaums (PWG), im vergangenen Jahr erstellt. An seiner Stelle stand zuvor bereits ein Wohnhaus, das 1933 erbaut worden war. Wie Thomas Güntensperger, verantwortlicher Projektleiter der Stiftung, dem «Höngger» erklärt, war das Gebäude allerdings in einem schlechten baulichen Zustand und wies noch einige Ausnutzungsreserven auf, sodass sich die Stiftung 2018 für ein Neubauprojekt entschied.
Die Suche nach einem Architekturbüro erfolgte mittels Wettbewerb. Hauptvorgabe für die teilnehmenden Architekturbüros war es, die begrenzte und wegen der Hanglage schwierig zu bebauende Grundstücksfläche optimal auszunutzen. Dabei entschied sich die Stiftung bewusst für den Bau kleinerer Wohnungen, um Wohnraum für Alleinstehende, Paare und Kleinfamilien zur Verfügung zu stellen.
Hauptsache Wohnfläche
Gewonnen hat den Wettbewerb, wie eingangs erwähnt, das Architekturbüro Scheidegger Keller. Für die Bauausführung zuständig war das Büro BGS & Partner, die Aussenraumgestaltung fiel den Landschaftsarchitekten Ganz zu. Und das Gebäude wird den Vorgaben gerecht: «Klein ist schön» ist gewissermassen das Credo des Baus. In dem dreistöckigen Haus ist nun – anstelle der 5 Wohnungen im alten Gebäude – Platz für deren 7 geworden, in der Grösse zwischen 1,5 und 3,5 Zimmern.
Auch im Innenausbau manifestiert sich das Prinzip: Der Bau verzichtet auf unnötigen Luxus. Wände und Decken aus Sichtbeton prägen das Bild. Die Wohnungen sind möglichst kompakt gestaltet, die Zimmer vielfältig nutzbar. Die Standardeinrichtung, so Güntensperger, sei einfach, aber zweckmässig und robust und somit möglichst nachhaltig gehalten. Besonders ins Auge sticht der rote Linoleumboden, der nicht nur kostengünstig, sondern auch einfach zu pflegen ist.
Um den Wohnraum maximal gross gestalten zu können, haben sich die Architekt*innen zudem ein paar ganz besondere Tricks und Kniffe ausgedacht. So dienen etwa die kleinen Erker und Balkonvorsprünge dazu, die bewohnbare Grundfläche zu vergrössern. Auch die Konstruktion der Gebäudehülle wurde so konzipiert, dass sie möglichst wenig Fläche einnimmt. Sogar im Treppenhaus konnte auf den vorgeschriebenen schallisolierenden Abstand zwischen Stufen und Wand verzichtet werden, indem ein Gummigranulatboden als Stufenmaterial verwendet wurde.
Nachhaltige Mobilität
Ein wichtiges Kriterium für die Planung war auch, dass durch den speziellen Schnitt und die Ausrichtung der Erker alle Wohnungen bezüglich der Aussicht gleichberechtigt sind und Blick auf die Stadt haben. Ebenso wichtig: Das Mobilitätskonzept, mit dem zugunsten eines grosszügigen Velokellers auf den Bau einer Tiefgarage verzichtet wurde.
Aufgrund der Vorgaben der Stadt konnte beim Bau nicht gänzlich auf Autoeinstellplätze verzichtet werden – zwei Parkplätze weist das Gebäude nun auf. Diese wurden an zwei Mietparteien vermietet, die übrigen Mietenden verpflichteten sich beim Einzug, auf ein eigenes Auto zu verzichten.
Für den terrassierten Garten des Hanggrundstücks, der mit einem durch die Mietparteien selbst bepflanzbaren Beet und Nutzpflanzen angelegt wurde, wurden die Platten des früheren Sitzplatzes wiederverwendet. Damit wurden nicht nur die Gehwege durch den Garten gelegt, sondern auch kleine Mäuerchen aufgeschichtet und Treppen erstellt.
Mietpreise: möglichst günstig
Und schliesslich ist auch der bezahlbare Mietzins eine entscheidende Eigenschaft der Bauten, die von der PWG erstellt werden. Die gemeinnützige Stiftung zum Erhalt preisgünstigen Wohn- und Gewerberaums wurde 1990 aufgrund einer Volksinitiative gegründet. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Liegenschaften aufzukaufen, um sie der Spekulation zu entziehen und auf Basis der Kostenmiete vermieten zu können – einer Miete also, die nur die Kosten deckt und keine Rendite abwirft. Allerdings differiert die Höhe der Kostenmieten aufgrund unterschiedlicher hoher Grundstückspreise und Baukosten von Quartier zu Quartier deutlich.
Jüngst verglich ein Artikel im «Tages-Anzeiger» die Mietpreise des gemeinnützigen Wohnraums bei der Liegenschaft an der Ackersteinstrasse mit jenem einer Liegenschaft in Witikon. Die Witiker Liegenschaft fiel um einiges günstiger aus als ihr Höngger Pendant.
Der Ersatzneubau an der Ackersteinstrasse sei aufgrund der Grösse, der Lage und der baurechtlichen Rahmenbedingungen eigentlich kein typisches Projekt der Stiftung PWG, erklärt Güntensperger die Preisdifferenzen: «Wir sind aber überzeugt, dass auch solche Projekte in unserem Portfolio Platz haben. Insbesondere wenn dadurch mehr Wohnraum geschaffen wird und auch das Quartier durch einen architektonisch hochwertigen und nachhaltigen Bau einen Mehrwert erhält.»
Die nächste Kolumne «Damals» in der März-Ausgabe 2025 der «Wipkinger Zeitung» handelt aus der Zeit im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945. Wir zeigen, wo die Verteidigungsstellung der Schweizer Armee lag, die so genannten Limmatstellungen. Die Linien liefen quer durch Wipkingen. Einige wenige bauliche Überreste sind noch zu sehen.
Dazu suchen wir persönliche Unterlagen aus dieser Zeit. Haben Sie einen Grossvater oder einen Bekannten, der damals Dienst tat oder in Wipkingen lebte? Oder jemanden, der bei der Vereidigung beim Waidhaldeschulhaus 1939 dabei war? Oder erinnern Sie sich selbst noch daran?
Wir suchen Dienstbüchlein, Tagebücher, Feldpostbriefe oder privat geschossene Fotografien aus dieser Zeit. Wir würden die Dokumente einscannen und auswerten. Die Originale erhalten Sie selbstverständlich wieder zurück. Die Veröffentlichung wäre mit Ihrem Einverständnis und auf Wunsch anonymisiert.
Sie erreichen uns unter: wibichinga.ch, 078 640 84 18 (Kurt Gammeter)
Der Treffpunkt Science City war auch in diesem Jahr ein grosser Erfolg. Laut der Website der ETH Zürich konnten alleine im Herbst bei den «Wunderstoffen» rund 10’000 Gäste gezählt werden. Nun wurden die nächsten Erlebnissonntage angekündigt. Die Schwerpunkte sind Medizin und Gesundheit.
Gesundheit sei das wertvollstes Gut, schreiben die Verantwortlichen von ETH Treffpunkt Science City im Newsletter. Das merke man besonders dann, wenn sie beeinträchtigt sei. Daher wolle man die neusten Entwicklungen rund um Gesundheit, Prävention und Spitzenmedizin thematisieren.
Die Erlebnissonntage am 16. März, 23. März und 6. April drehen sich laut Newsletter um Fragen wie: Gibt es die perfekte Diät für ein langes Leben? Sind Stress und Traumata in die Wiege gelegt? Tragbare Sensoren analysieren Schweiss, Atem oder Tränenflüssigkeit – welche Hinweise liefern sie über unsere Gesundheit? Ausserdem: Neues aus der Krebs- und Alzheimerforschung.
Das Programm mit Vorträgen, Demos, Führungen und dem Kinder- und Jugendangebot wird Mitte Februar auf veröffentlicht.
Es tut sich gerade eine grossartige und einmalige Chance für die heutige und die künftigen Generationen auf. Die alte, grusige, jahrelang vernachlässigte und marode Betonpost am Wipkingerplatz wird nicht mehr gebraucht. Die Stadt verhandelt gerade ernsthaft mit der Post AG über die Rückgabe des 1974 fertig gestellten Gebäudes. Es steht ausserhalb der Baulinie und darf da nicht mehr stehen, wenn es nicht mehr als Post gebraucht wird. Und das wird es seit 2004 nicht mehr.
Der Zeitpunkt ist so günstig wie noch nie
Viel zu lange konnte am Wipkingerplatz nichts verändert werden, weil er als Platzreserve für ein Tunnelportal herhalten musste. Dass dieses nicht realisiert wird, ist klar. Die Stimmberechtigten haben diese Pläne mehrfach versenkt.
Abriss, Neugestaltung, Renovation
Die Absicht der Stadt ist es, das Gebäude abzureissen und so Platz für eine grosszügige Neugestaltung des Wipkingerplatzes zu schaffen. Auch der Abgang vom Platz zur Limmat kann geöffnet werden.
Mitwirkungsverfahren für alle
Auf Anregung des Quartiervereins Wipkingen lanciert die Stadt Zürich im ersten Quartal 2025 ein Mitwirkungsverfahren, an dem alle Interessierten mitarbeiten können. Der Wipkingerplatz soll unser zweites Quartierzentrum werden. Zusammensitzen, palavern, schlendern, sich treffen, verweilen und dann über die Wiese in den Wipkingerpark gehen und ein Bad in der kühlen Limmat nehmen – alles ist denkbar.
Kirchgemeindehaus wird Haus der Diakonie
Zudem hat die reformierte Kirchgemeinde Zürich im September darüber abgestimmt und beschlossen, rund 50 Millionen Franken in die Renovation des Kirchgemeindegebäudes zu investieren und es zu einem Haus der Diakonie aufzuwerten, das allen offensteht.
Bahnhofstrasse von Wipkingen
Ist der Samen erst einmal gesät, dann sprudelt das Leben im Quartier und es siedeln sich Läden entlang der Achse Wipkingerplatz bis Röschibachplatz an. Und wer weiss, vielleicht wird die Röschibachstrasse in der Zukunft zur Bahnhofstrasse von Wipkingen. So wie es vor 1972 schon einmal war!
Eingesandt von Beni Weder, Quartierverein Wipkingen
Ausserhalb der Stadt durften die Bürger im 18. Jahrhundert keine Manufakturen errichten. Handwerk, Handel und Fabriken waren dem Stadtzürcher Kaufmannspatriziat vorbehalten, das mit komplizierten Zunftvorrechten und Monopolen die Wirtschaft kontrollierte. Mit dem technischen Fortschritt, namentlich der mechanischen Kraftübertragung durch Wasserturbinen, liess sich das Verbot nicht mehr aufrecht halten und 1770 fiel es auch formell. Es entstand eine blühende Industrie am Limmatlauf. Das Herz der Wasserkraft lag im Letten.
Es dauerte nicht lange, bis die Limmat mit ihrem geraden Lauf und idealen Gefälle zur Kraftnutzung erkoren wurde. Das Industriezeitalter begann im Letten 1782. Damals veräusserte die Wipkingerin Anna Maria Hausheer, geborene Fürst, ein Anwesen an Johann Jakob Hofmeister «für 7000 Pfund samt 12 Louisdor Trinkgeld», wie es im Kaufbrief hiess. Das Areal umfasste nebst dem Hauptgebäude Scheune mit Stall und Wiesen, dazu gehörte auch ein Fassungs- und Wässerungsrecht. Die Textilindustrie, in den ländlichen Gebieten der Ostschweiz als Heimwerk etabliert, fand mit der Wasserkraft einen Aufschwung.
Ein Zierbrunnen als Überdruckventil
1783 erhielt Jakob Hofmeister die Bewilligung, den Unterlauf des Kanals 60 Fuss in die Laubiwiese flussaufwärts zu verlegen. In diesem Kanal nutzten seine Ingenieure die mechanische Wasserkraft. Sie bauten einen Kanal zur Wasserentnahme und zur Erzeugung mechanischer Energie. Ein Aquarell von 1790 zeigt eine stolze, mit Wasserkraft betriebene Fabrik und herrschaftliche Fabrikgebäude. Hölzerne Wasserschaufeln und Zahnräder trieben gewaltige Pleuel an, die mannshohe Walken drehten. Am Ufer standen Trockentürme, und auf der Limmat schaukelten die Wasch-Schiffchen. Die Kattunindustrie war damals sehr verbreitet, nicht nur in Wipkingen. Es waren Mischformen zwischen Gerbereien, Färbereien und Tuchdruckereien.
Vor der Kattundruckerei stand im Hofmeisterschen Landpark ein Springbrunnen. 1790 erweiterte Hofmeister seine Tuchdruckerei. Der geschickte Geschäftsmann investierte eine hohe Summe in eine Neuerung: vor dem Fabrikgebäude baute er einen frühklassizistischen Brunnen. Dieser diente nicht nur zur Zier, sondern war Teil der Wasserkraftanlage. Er stand in einem zehn Meter breiten Becken und spie eine fünf Meter hohe Fontäne. Die Düse war direkt an den Kanal angeschlossen. Dem Maschinenmeister zeigte die Höhe der Fontäne den Wasserdruck im Kanal an. Zugleich war der Brunnen das Überdruckventil der Wasserschaufeln im Kanal. Mit einem raffinierten System aus Schiebern und Absperr-planken regulierte der Wassermeister je nach Pegelstand der Limmat den Druck im Kanal. So blieb auch bei Strömungsschwankungen die Drehzahl der Walken konstant.
Mit der Erfindung der Dampfkraft war die mechanische Wasserkraftanlage im Letten nicht mehr konkurrenzfähig. 1867 schlossen die Fabriktore. Der Kanal blieb, aber der Brunnen musste Anfang der 1890er-Jahre beim Bau der Letten-Bahnlinie weichen, weil die Schienen durch den alten Park führten. Den imposanten Brunnen zügelte man zum Landesmuseum.
Pumpwerk Letten: Wasser, Kraft, Strom
Die Wipkinger Brunnengenossen gründeten um 1875 die Wasserversorgungs-Gesellschaft. Sie klärten ab, ob die wachsende Gemeinde vom Käferberg her versorgt werden könne und bauten ein gut funktionierendes Trinkwasser-Versorgungssystem. Es gab einigen Druck auf die damals noch selbstständige Gemeinde Wipkingen. Im Jahr zuvor hatte Zürich den Stadtingenieur Bürkli mit der Ausarbeitung des Projektes für eine zentrale Wasserversorgung beauftragt. Er kam zum Schluss, dass die städtischen Quellen nicht ausreichen. Die Stadt benötigte Wasser und Wasserkraft. Sie kaufte in der Folge sämtliche Wasserrechte vom Bahnhof an Limmatabwärts bis zur Stadtmühle mitsamt den Liegenschaften.
Das wichtigste Zürcher Kraft- und Wasserwerk war im Letten vorgesehen. Das nutzbare Gefälle betrug 3 Meter. Es war von Beginn an bewusst überdimensioniert geplant. Die Stadt Zürich baute ab 1874 das Pump- & Elektrizitätswerk Letten. Es hatte gleich drei Aufgaben: Wasserversorgung, mechanische Energie- und Stromerzeugung.
Die erste Aufgabe war die Trinkwasserversorgung nach dem Plan von Stadtingenieur Bürkli. Das Limmatwasser floss durch eine Filterschicht von 40 bis 50 Zentimeter feinem Sand in die Sammelröhren und den Sammelschacht. Von diesem aus führte eine 60 Zentimeter weite, im Flussbett eingegrabene Betonröhre bis zum neuen Pumpwerk im Letten. Das gereinigte Wasser wurde dann in die Trinkwasser-Reservoire auf dem Zürichberg gepumpt. Der Resiweiher ist heute noch ein beschauliches Plätzchen auf dem Zürichberg. Die nutzbare Wassermenge betrug im Schnitt zwischen 30 und 60 Kubik. Für Sommertage, an denen die Flussmenge auf unter 20 Kubik sank, stand eine Dampfturbine bereit. Auf alten Fotos sieht man die beiden Kamine der Notstrom-Aggregate.
Das Nadelwehr beim Drahtschmidli leitete das Wasser in den Zulaufkanal direkt zum Maschinenhaus. Hier setzten Turbinen die Pumpen in Bewegung. Die Turbinen im Letten erzeugten den nötigen Druck, um das Wasser in die Druckleitungen und in die Reservoire hinauf zu befördern. Neun Pumpensysteme lieferten Druck für 51 000 Kubik Wasser pro Tag. Die benötigte Menge Wasser für die Wasserversorgung belief sich lediglich auf 25 000 Kubik. Die Überkapazität war gewollt, um mechanische Energie zu erzeugen – was zu einer weiteren spektakulären Technologie im Letten führte.
Drahtseil-Transmission: Kraft für den Sihlquai
Die Nutzung der Wasserkraft im Letten blieb erhalten. Mit der überschüssigen Energie kam ein weiteres technisches Meisterstück dazu: die Erzeugung mechanischer Energie. Ab 1876 baute die Stadt ihr wichtigstes Kraftwerk im Letten auf 1900 PS aus. In der Schweiz gab es nur zwei grössere Werke, das der Spinnerei Windisch mit 2500 PS und das Karbidwerk Flums mit 2875 PS. Die Ausnutzung der Wasserkraft erfolgte mit zehn Jonval-Turbinen, die waagrecht im Wasser lagen. Ein Zahnrad-Getriebe übertrug die Kraft auf eine Welle.
Die Transmissionsriemen liefen über den Fluss. Ein gewaltiger Drahtseilzug über die Limmat führte die überschüssige Kraft aus den Turbinen über Limmat und Sihl hinweg. Die 1,2 Kilometer lange Drahtseil-Transmission für das Industriequartier stand am Sihlquai. Eine Reihe von Fabrikationsstätten im Industriegebiet bezog mechanische Energie aus dem Lettenwerk. Es lieferte bis in die 1890er-Jahre mechanische Kraft aus dem Pumpwerk. Die Steinklötze auf der linken Flussseite sind ein Relikt dieser Drahtzüge.
Stromwerk Letten: Bandenergie und Spitzenlast
1892 gründete die Stadt Zürich das Elektrizitätswerk. Die überschüssige Energie im Letten sollte nicht mehr mit der mittlerweile abgenutzten Drahtseil-Transmission genutzt, sondern direkt in Strom umgewandelt werden. Man installierte vier Wechselstrom-Dynamos mit je 200 kW Leistung und 2000 Volt Spannung. Sie wurden durch Zahnradgetriebe an die Hauptwelle des Pumpwerks angeschlossen. Das Staubecken mit 10 000 Kubik Inhalt auf dem Zürichberg diente als Reservoir für Spitzenzeiten-Strom. Mit der Bandenergie in der Nacht wurde das Reservoir gefüllt und in Spitzenzeiten genutzt und ins Netz gespiesen.
Das Kraftwerk Letten war weltweit eines der ersten, das mit Hochdruckturbinen Spitzenstrom herstellte. Mit der Bandenergie in der Nacht füllte das EWZ den Speichersee und über Mittag produzierte die Hochdruckturbine Strom, den man zu gesonderten Tarifen verkaufte. Das Lettenwerk war also bereits 1894 eine Niederdruck-Laufanlage kombiniert mit einem Hochdruck-Stauwerk.
Im Gebäude unterhalb der Seidenwebschule, im heutigen Tanzhaus, war der Beleuchtungsumformer eingerichtet. Die Umformer wandelten den Strom von Dreiphasen- auf Einphasenstrom um. Zwei Tram-Umformer zu 5000 PS versorgten das Hönggertram mit Strom und drei Umformer zu 2‘000 PS wurden für Beleuchtung und Weiteres gebraucht. Als Reserve für Störungen war eine Akku-Batterie mit 3000 Ampèrestunden vorhanden.
Elektrische Transformatorenstation Guggach
Im Guggach, damals zu Wipkingen gehörend, stand ab Ende des 19. Jahrhunderts eine Transformatorenanlage. Die Trafostation wandelte den Strom um aus dem Lettenwerk und von den Albula-Werken, an denen das städtische Elektrizitätswerk beteiligt war. Der Wandler reduzierte die Spannung von 40 000 auf 6000 Volt.
Quellen
H. Bertschi, Das Limmatwerk Letten, in: «Schweizerische Bauzeitung», Band 71, Heft 9, 1953.
Urs Landolf, Die Drahtseil-Transmission des Lettenwerks Zürich, in: «Schweizer Mühlen-Kalender», 2023.
Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: «Damals», Wibichinga Verlag, 2024.
Ein Beitrag der FDP 10, von Caroline Hobi, Vorstandsmitglied FDP 10
Andreas, was hat dich dazu gebracht, im Kreis 10 zu arbeiten?
Andreas Kneubühler: Ich führe das Geschäft meines Vaters in zweiter Generation weiter. Mein Vater kam damals nach Höngg, weil das Quartier auch im Winter sonnig war und viele Eigentümer hier wohnten. Mein Vater war ein guter Geschäftsmann.
Wie war dein Werdegang und bist du fest im Quartier verankert?
Ich bin hier aufgewachsen und habe nach der KV-Lehre noch die Lehre als Malermeister absolviert. Früher war mein Bezug zu Höngg nicht so stark. Die wirkliche Verwurzelung kam erst mit den vielen Kontakten – beruflich und privat. Ich kenne viele Einwohner des Kreis 10. Wirklich angekommen bin ich aber mit dem Beitritt in die Zunft Höngg.
Ist das ein Vorteil für das Business?
Höngg ist die Basis, aber ich bin in der ganzen Stadt tätig. Aus meiner Sicht funktioniert das Netzwerk hier in Höngg bestens. Das wichtigste Instrument ist die Weiterempfehlung. Gerade wenn die Konkurrenz gross ist, macht das den Unterschied.
Wo begegnest du den grössten Herausforderungen?
Der Meierhofplatz ist verkehrstechnisch schlimm sowie die Parkplatzsituation in der ganzen Stadt. Als Unternehmer bin ich gezwungenermassen oft mit dem Auto unterwegs und habe nicht die Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
Du hast für den Kreis 10 einen Wunsch offen. Wie lautet der?
Ich wünschte mir, dass der Zusammenhalt im Kreis 10 stärker wäre. Aus diesem Grund engagiere ich mich auch im Gewerbeverein Chreis Zäh. Wir können so gegenüber der Stadt einheitlicher auftreten und haben wieder mehr Gewicht. So können wir gezielter unsere Interessen vertreten.