Am Wochenende vom 22. und 23. März lädt ein sportliches Highlight ins Hallenbad Bläsi: Hier werden die Regionalmeisterschaften der Synchronschwimmerinnen abgehalten. Es ist der erste grosse Küren Wettkampf in dieser Saison, der zwei Tage voller beeindruckender Choreografien und sportlicher Höchstleistungen verspricht, wie einer Medienmitteilung der Limmat-Nixen Zürich zu entnehmen ist.
Die Clubs des Regionen Zentralschweiz Ost (RZO), Ostschweiz (ROS) und Svizzera Italiana (RSI) fiebern dem Event entgegen und möchten ihre über den Winter einstudierten Küren präsentieren. Über 200 Athletinnen aus der ganzen Schweiz – von Lugano über Buchs bis Zürich – werden erwartet.
Es wird ein besonderes Erlebnis: «Die Regionalmeisterschaften sind nicht nur für unsere Athletinnen ein Highlight, sondern auch für das Publikum eine einzigartige Gelegenheit, die Eleganz und Präzision unserer Sportart hautnah zu erleben», sagt Olga Smal, Fachwärtin Artistic Swimming im Vorstand des RZO. «Wir freuen uns über jede Unterstützung von den Rängen – sie gibt den Schwimmerinnen zusätzlichen Antrieb.»
(Foto: zvg)
Vier Hönggerinnen am Start
Bestimmt freut sich auch der Zürcher Traditionsverein Limmat-Nixen, der mit vier talentierten Schwimmerinnen aus Höngg vertreten ist, über Unterstützung aus dem Publikum. Namentlich sind das Malea, Gemma, Sienna und Iman. Seit ihrer Gründung im Jahr 1961 konnten sich die Limmat-Nixen Zürich insgesamt 41 Schweizermeistertitel holen.
Gemäss Medenmitteilung sind sie einer der führenden Artistic Swimming Vereine der Schweiz, aber auch weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, dies dank spektakulären Gala-Shows, dem Engagement von Top-Trainerinnen und Teilnahme an internationalen Wettkämpfen.
Wer sich beim Zuschauen des Wettkampfs inspiriert fühlt, kann bei den Limmat-Nixen Zürich schnuppern gehen: Der Club führt regelmässig Schnupper- und Anfängerkurse durch und bildet Schwimmer*innen – sowohl Kinder als auch Erwachsene – auf allen Teststufen des Artistic Swimming aus.
Die Türen des Hallenbads Bläsi stehen während der Regionalmeisterschaften allen offen, der Eintritt ist kostenlos, und die Zuschauer*innen dürfen sich auf ein vielfältiges Programm freuen: Von anspruchsvollen Figurenwettkämpfen und technischen Küren einzelner Solistinnen bis hin zu mitreissenden Team-Programmen mit bis zu zehn Schwimmerinnen.
Die Nixe aus Höngg
Die Limmat-Nixen legen besonderen Wert auf die Förderung junger Talente. Gemma, eines dieser Nachwuchstalente, hat der «Höngger Zeitung» von ihrer Leidenschaft erzählt.
Der Besuch in der Zahnarztpraxis von Dr. med. dent. Martin Lehner mutet behaglich an, liegen die Räumlichkeiten doch in einem schön gelegenen Wohnhaus an der Limmattalstrasse in Höngg. Das soll nicht von der Professionalität ablenken: Die Praxis bietet das gesamte Spektrum der zahnmedizinischen Behandlungen an: Füllungen, Kronen, Implantate, Dentalhygiene und auch Kinderzahnmedizin – um nur einige zu nennen.
Lehner führt die Praxis seit 16 Jahren, ist aber seit 20 Jahren dort tätig, zunächst als Vertretung des damaligen Zahnarztes. «Dass mich die Arbeit nach Höngg brachte, war purer Zufall», sagte er. In der Zahnmedizin sei man untereinander sehr gut vernetzt.
Der in Oberbayern geborene Zahnarzt liess sich ursprünglich zum Zahntechniker ausbilden. «Dieses Handwerk hat mich stets fasziniert, aber der Kontakt zu den Menschen fehlte mir, also führte mich der Weg in die Zahnmedizin», erzählt er. Mit Erfolg: Seine Praxis geniesst heute einen ausgezeichneten Ruf über die Quartiergrenzen hinaus. Dazu hat auch das exzellente Team beigetragen. An Lehners Seite arbeitet seit rund sechs Jahren Dr. med. dent. Marie Montefiore.
Ästhetik wird immer wichtiger
Zum Team gehören noch zwei festangestellte Dentalassistentinnen sowie zwei Lernende. Gemeinsam ist es ihnen wichtig, sich bei den Behandlungen Zeit zu nehmen und die einzelnen Arbeitsschritte zu erklären. Bei neuen Patientinnen sei es zudem wichtig, Vertrauen aufzubauen, wie Montefiore sagt. «Wir setzen auf eine freundliche Atmosphäre und erleben kaum noch Menschen, die sich vor dem Zahnarztbesuch ängstigen.»
Im Gegenteil, stärker in den Vordergrund rücken heute ästhetische Behandlungen: «Viele wünschen sich beispielsweise eine Aufhellung der Zähne oder eine kieferorthopädische Behandlung, sprich, eine Zahnspange», so Lehner. Für letztere Behandlung arbeite man nach einer ersten Analyse mit Spezialistinnen zusammen. Ebenfalls gefragt sind Schienen, die man über Nacht trägt, um dem Knirschen, in der Fachsprache Bruxismus, entgegenzuwirken. Doch der Hauptfokus liege nach wie vor auf der Gesundheit der Zähne.
In der Schweiz sind Zahnarztkosten relativ hoch, nicht selten warten die Menschen ab oder reisen ins nahe Ausland, um eine kostengünstigere Behandlung zu erhalten. Er verstehe das durchaus, sagt Lehner. «Die Ergebnisse überzeugen aber nicht immer, gerade bei komplexen Behandlungen, die Zeit beanspruchen.» Manchmal müsse man abwarten, was bei einem kurzen Aufenthalt nicht immer möglich sei.
Schliesslich steht auch die Prophylaxe im Vordergrund. «Es lohnt sich, auf die Ernährung zu achten, Zucker zu reduzieren und wenige Zwischenmahlzeiten zu sich zu nehmen», sagt Lehner. Auch bemerke er, gerade bei jungen Patientinnen, wie der Konsum von Süssgetränken Auswirkungen auf die Zähne habe. «Der Energydrink nach dem Aufstehen ist keine gute Idee, ich sehe manche Zähne mit Verätzungen.» Je nach Schweregrad könne man mit Füllungen arbeiten, andere bevorzugen Veneers, Keramik-Verschalungen der Zähne, die schon seit den 1930er-Jahren angewendet werden.
Das Team um Martin Lehner zeigt für jeden Fall Verständnis, bietet Hilfe an und ermutigt seine Patienteninnen, sich bei Schmerzen zu melden. «Eine Kontrolle kann nie schaden», so Montefiore.
Vor einer Behandlung erhalten die Patient*innen stets eine Offerte. Es sei auch möglich, die Rechnung in Raten zu bezahlen. So geniesst das Team das volle Vertrauen. «Wir sind sehr dankbar für diese Treue», ergänzt Lehner. Neue Patient*innen sind jederzeit willkommen.
Es gibt Situationen im Leben, vor denen sich wohl alle fürchten. Dazu gehört das Szenario, aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls urteilsunfähig zu werden und auf die Unterstützung, Pflege und auch die Entscheidungen des Umfelds, von Angehörigen, der Ärzteschaft und Pflegeverantwortlichen angewiesen zu sein.
Wie kann man sich sicher sein, dass diese im eigenen Interesse entscheiden? Wie lässt sich verhindern, dass medizinische Massnahmen getroffen werden, die man selbst ablehnen würde? Oder drastischer formuliert: Wer entscheidet für Betroffene, wie lange deren Leben noch lebenswert ist, wenn dramatische Schicksalsschläge eintreten?
Für viele sind diese Vorstellungen zwar furchteinflössend, liegen aber noch in weiter Ferne. Gerne werden die Sorgen ignoriert und die Beschäftigung damit auf später verschoben, bedeutet sie doch auch eine explizite Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit und dem Tod. Gleichzeitig haben die meisten Menschen jedoch klare Vorstellungen davon, welche Massnahmen sie für sich am Lebensende befürworten oder ablehnen würden.
Konkrete Wünsche festlegen
Damit aber diese Vorstellungen und Wünsche im Falle einer Urteilsunfähigkeit auch tatsächlich vom Fachpersonal berücksichtigt werden können, müssen sie schriftlich festgehalten werden – und dies bereits vor dem Eintritt einer Urteilsunfähigkeit. Auch den Angehörigen erleichtert es den Umgang mit bestimmten Situationen, wenn schriftliche Wünsche formuliert sind. Für diesen Zweck ist es möglich, eine Patientenverfügung aufzusetzen. Sie dient als Instrument, welches die medizinischen Fragen im Interesse der betroffenen Person regelt.
Konkret beinhaltet die Verfügung mehrere Punkte: So wird hier zunächst festgehalten, wer nach dem Gesetz und dem Willen der verfassenden Person vertretungsberechtigt wird. Auch die grundsätzlichen Einstellungen zum Leben und zum Tod werden thematisiert. Schliesslich werden die konkreten Behandlungsziele und medizinischen Massnahmen betrachtet: Die verfügende Person entscheidet, in welchen Situationen – wenn überhaupt – bei ihr eine Reanimation durchgeführt werden soll und erklärt, in welchem Rahmen lebenserhaltende oder lebensverlängernde Massnahmen durchgeführt oder unterlassen werden sollen.
Und wenn es keine Verfügung gibt?
Die Patientenverfügung tritt dann in Kraft, wenn die Urteilsunfähigkeit vorübergehend oder dauerhaft eingetreten ist und medizinische Massnahmen unternommen werden müssen. Für die Feststellung der Urteilsunfähigkeit ist ein Arzt zuständig. Falls keine explizite Verfügung vorhanden ist, kommt das Erwachsenenschutzrecht (Artikel 378, ZGB) zum Tragen.
Dieses bestimmt der Reihe nach Personengruppen, welche Entscheidungsgewalt erhalten: Beistände, falls diese ein Vertretungsrecht bei medizinischen Massnahmen haben, Ehepartnerinnen, eingetragene Partnerinnen, Konkubinatspartnerinnen, Personen, die im selben Haushalt wohnen, Nachkommen, Eltern und Geschwister. Alle jedoch nur, wenn sie sich «regelmässig und persönlich kümmern und Beistand leisten». Ist von diesen Personengruppen niemand verfügbar oder bereit zu entscheiden, handelt das medizinische Personal «gemäss dem mutmasslichen Patientenwillen».
Vielzahl von Anbietern
Wer sich mit einer Verfügung absichern möchte, findet im Internet eine Vielzahl an Vorlagen und Dokumenten von den unterschiedlichsten Organisationen. So bieten etwa Pro Senectute, das Rote Kreuz, Exit, aber auch der Dachverband der Ärzteschaft FMH jeweils eigene Verfügungen an. Spezifischere Verfügungen, die sich auch auf konkrete Krankheiten beziehen, bieten Organisationen wie die Krebsliga oder Alzheimer Schweiz an.
Grundsätzlich gibt es in der Schweiz, wie eine Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft festhält, anders als in den Nachbarländern Österreich und Deutschland, kein standardisiertes Formular, sondern jeder Anbieter verfügt über ein eigenes. Deswegen unterscheiden sich die verschiedenen Verfügungen auch in ihrer Ausführlichkeit und der Detailliertheit der Angaben, welche die Menschen bezüglich ihres Willens machen können.
Ergänzt werden können die Verfügungen zudem durch Aussagen zu gewünschten Organspenden, zu Autopsie nach dem Tod oder zu Bestattung. Allgemein wird empfohlen, die Verfügung alle zwei Jahre anhand der aktuellen Vorstellungen und Wünsche zu aktualisieren und zu erneuern.
Auch für finanzielle Fragen kann vorgesorgt werden
Neben den medizinischen Fragen müssen im Falle einer Urteilsunfähigkeit natürlich noch eine Vielzahl weiterer Entscheidungen delegiert werden. Für finanzielle, persönliche und rechtliche Vertretung kann mit einem sogenannten Vorsorgeauftrag Abhilfe geschaffen werden. Hier wird genau geregelt, wer im Interesse der betroffenen Person handeln darf. Dabei kann es sich sowohl um eine natürliche Person als auch eine juristische Person, wie etwa eine Institution, handeln.
Wie die Patientenverfügung tritt auch der Vorsorgeauftrag bei Urteilsunfähigkeit des Betroffenen in Kraft, allerdings nur, wenn er, ähnlich wie ein Testament, von Anfang bis Ende handgeschrieben oder notariell beurkundet und durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) validiert wurde. Liegt kein Vorsorgeauftrag vor, sind lediglich Ehepartnerinnen oder eingetragene Partner*innen entscheidungsbevollmächtigt. Dies gilt jedoch nur für Alltagsgeschäfte. In allen anderen Fällen bestimmt die Behörde die Beistandschaft für den urteilsunfähig gewordenen Menschen.
Wer setzt eine Verfügung auf – und wer nicht?
Das Ziel der beiden Vorsorgeinstrumente Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag ist die Stärkung des Selbstbestimmungsrechts in der Schweiz. Mit dem im Januar 2013 in Kraft getretenen neuen Erwachsenenschutzgesetz wurde dieses auch gesetzlich verankert.
Und dennoch ist die Vorsorge noch lange nicht für alle ein Thema: Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Pro Senectute aus dem Jahr 2022 ergab, liegt der Anteil der Bevölkerung, der eine Patientenverfügung verfasst hat, bei 24 Prozent der rund 1200 befragten Personen, 18 Prozent waren im Besitz eines Vorsorgeauftrags.
Dabei sind nicht nur in den verschiedenen Altersgruppen Unterschiede auszumachen – bei den über 65-Jährigen liegt der Anteil derjenigen, die eine Patientenverfügung aufweisen können, bei 53 Prozent – sondern auch regionale: In der Deutschschweiz sind die Vorsorgeinstrumente offensichtlich besser bekannt als in der Westschweiz und im Tessin.
Wie setze ich eine Patientenverfügung auf?
Hubert Kausch, Verantwortlicher für Patientenverfügungen beim Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Zürich, beantwortet praktische Fragen.
Herr Kausch, welche Dokumente sollte man Ihrer Meinung nach als Vorsorge für Alter und Pflegebedürftigkeit aufsetzen?
Hubert Kausch: Man sollte Vorsorge treffen für spezifische medizinische und pflegerische Aspekte, die mit einer Patientenverfügung geregelt werden können. Darüber hinaus sorgt ein Vorsorgeauftrag dafür, dass eine Person meines Vertrauens die Verantwortung übernehmen kann, wenn ich selbst urteilsunfähig werde.
In welchem Alter sollte dies geschehen?
Die Errichtung einer Patientenverfügung empfiehlt sich für Personen jeglichen Alters, da man auch nach einem Unfall oder aufgrund einer plötzlichen Erkrankung in die Situation kommen kann, nicht mehr selbstständig entscheiden zu können. Es gibt kein spezifisch empfohlenes Alter.
Muss man ein bestimmtes Formular verwenden oder kann man den Text selbst verfassen?
Es gibt lediglich zwei Form-Anforderungen an die Patientenverfügung: Sie muss schriftlich sein (handschriftlich oder gedruckt, frei formuliert oder in einer Formularvariante erstellt) und handschriftlich datiert und unterschrieben werden.
Wo sollte man sie deponieren?
Die Patientenverfügung sollte dort aufbewahrt werden, wo sie gut gefunden werden kann. Die vertretungsberechtigten Personen sollten Zugang zum Original haben, wenn dieses zu Hause aufbewahrt wird. Mit Vorteil hat man nahe bei der Krankenversicherungskarte eine Information im Portemonnaie, dass man eine Patientenverfügung errichtet hat und wo sie sich befindet. Es gibt auch Organisationen, die Verfügungen hinterlegen und die dort jederzeit abrufbar sind. Dies ist insbesondere dann angezeigt, wenn man keine vertretungsberechtigten Personen benannt hat. Informiert sein sollten auf jeden Fall die nächsten Angehörigen. Mit Vorteil errichtet man mit diesen zusammen die Patientenverfügung.
Wie und wann lässt sich eine Patientenverfügung revidieren?
Eine Patientenverfügung kann jederzeit geändert werden. Wichtig ist, dass man darauf achtet, dass allfällige Kopien, die möglicherweise bei Bezugspersonen im Umlauf sind, ebenfalls wieder auf den neuesten Stand kommen. Es gilt auf jeden Fall immer das Original mit dem neuesten Datum.
Was passiert, wenn die Angehörigen Bedenken haben, die Patientenverfügung umzusetzen? Oder wenn sich Arzt und Angehörige nicht einig sind, wie die Verfügung umzusetzen ist?
Hier gilt: Eine möglichst klare Patientenverfügung verfassen und eigene Vorstellungen genug deutlich formulieren. Neben der Patientenverfügung werden alle Informationen zu einer guten Entscheidung zu berücksichtigen sein, sowohl solche zur psychosozialen Situation der Patienten wie auch die medizinische Indikation. Es braucht also ein Gespräch, in dem alle Aspekte unter Einbezug der Patientenverfügung besprochen und schliesslich untereinander abgewogen werden im Sinn einer guten medizinischen Entscheidungsfindung.
Die Vorsorge für den Ernstfall
Schicksalsschläge, die zum Verlust der Urteilsfähigkeit führen, lassen sich nicht verhindern. Was sich aber verhindern lässt, ist eine medizinische Behandlung, die nicht den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Für diese Fälle gibt es die Patientenverfügung.
Wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt, betrat heute kurz nach 11 Uhr ein unbekannter Mann die Poststelle an der Gsteigstrasse, bedrohte die Angestellte und forderte die Herausgabe von Bargeld. In der Folge flüchtete der Unbekannte mit mehreren hundert Franken. Verletzt wurde niemand.
Die Stadtpolizei Zürich leitete umgehend eine Fahndung nach dem Unbekannten ein und führt die weiteren Ermittlungen. Für eine umfassende Spurensicherung wurden Spezialist*innen des Forensischen Instituts Zürich zugezogen.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Ein Mann im Alter von etwa 40 bis 45 Jahren mit dunklerem Teint. Er ist etwa 175 bis 180 Zentimeter gross mit schlanker Statur und trug eine schwarze Jacke, eine blaue Wintermütze und hatte sein Gesicht mit einer schwarzen Hygienemaske sowie einer Sonnenbrille mit blauer Spiegelung verdeckt.
Zeugenaufruf
Personen, die Angaben zum Raubüberfall vom Freitagvormittag, 28. Februar 2025 um etwa 11 Uhr, auf die Postfiliale an der Gsteigstrasse 8, direkt beim Meierhofplatz machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich unter 044 411 17 17 zu melden.
Mitarbeitende werden geschult
Wie die Schweizerische Post AG auf Anfrage der «Höngger Zeitung» mitteilt, könne man auf den genauen Tathergang derzeit nicht eingehen. Dieser sei aktuell Gegenstand der Ermittlungen. Die Sicherheit der Mitarbeitenden habe aber oberste Priorität. Darum optimiere die Post laufend ihre Sicherheitsprozesse- und -vorkehrungen.
Die Mitarbeitenden werden weiter im Umgang mit herausfordernden Situationen laufend geschult. Dazu gehöre auch das Verhalten im Fall eines Überfalls. Im Nachgang eines solchen Ereignisses stehe betroffenen Mitarbeitenden bei Bedarf jederzeit der interne Sozialdienst zur Verfügung.
Das beschauliche Städtchen namens Sonnenberg verfügt über einen geschäftigen Bahnhof mit neun Gleisen. Viele Zugkompositionen sind auf der Durchfahrt, neben Personen- und Güterwagen düst zwischendurch auch der TGV oder die Spanisch-Brötli-Bahn vorbei.
Es ist was los in Sonnenberg, ein naher Ort, der zum Entdecken einlädt – im Massstab 1:87 und auf rund 100 Quadratmetern. Es handelt sich um die Anlage der Eisenbahnamateure Oberengstringen. Ein Verein, der 1984 gegründet wurde, und im Laufe der Jahre viele Modelleisenbahn-Fans aus der Umgebung anlockte.
Geplant war von Beginn an eine sogenannte H0-Anlage mit Computersteuerung für einen vollautomatischen Zugbetrieb, mit langen Strecken und einem detailreichen Landschaftsbau. Um nur einige Anforderungen der Gründungsmitglieder zu nennen. Doch zunächst musste der geeignete Raum gefunden werden. Dem Verein wurde freundlicherweise das Dachgeschoss des Schulhauses Rebberg zur Verfügung gestellt.
Willkommen in Sonnenberg!
In mehr als vier Jahrzehnten entstand dort eine Anlage mit einem Schienennetz von weit über 200 Metern Länge. Mittlerweile ist auch eine H0m-Anlage für die Rhätische Bahn im Bau, und die Weichen für künftige Abschnitte sind bereits gelegt.
«Nicht nur Abstauben»
Jeden Dienstag treffen sich die «Bähnler» im Zentrum von Oberengstringen. Einer von ihnen ist Peter Kraft, der bis vor drei Jahren in Höngg lebte. Im Verein ist er seit eineinhalb Jahren. «Wichtig für mich war, nicht nur eine Anlage abzustauben, sondern auch etwas zu kreieren.» Er war an der richtigen Adresse: Die Anlage wird stetig erweitert, verbessert und, wo nötig, optimiert oder repariert.
Mehr als Schienen: Auch die Landschaften beeindrucken.
Jedes Aktivmitglied, sie nennen sich Anlagebetreuer, macht das, was es am besten kann. «Ich bin gut im Bau von Landschaften», sagt er. Da könne er sich austoben. Mit Draht und Holz gestaltet er eine Konstruktion, dann kommen Gips, schliesslich Farbe und künstliche Pflanzen und Bäume.
Die Anlage besticht nicht nur mit ihren Schienen und den zwölf Zügen, sondern auch mit Wäldern, Häusern, Fabriken, Strassen und Brücken – sogar ein Gleitschirm und ein Flugzeug fliegen über Sonnenberg. Kraft erwähnt auch die «Bevölkerung»: kleine Figuren, die überall zu entdecken sind. «Wir haben Hunderte Figuren auf der Anlage», sagt er. Eine Volkszählung wäre angebracht, meint er lachend.
Spannend ist die Zentrale: Drei Bildschirme bilden das Schienennetz ab. Dort erfolgt die ganze Programmierung. Fährt ein Zug auf dem falschen Gleis? Ist etwas mit einer Weiche? Die Zentrale liefert Antworten. Es handelt sich dabei um ein analoges System, das der Verein vor vielen Jahren gekauft hat.
Der Zug fährt Richtung Sonnenberg.
Schliesslich gibt es noch einen sogenannten Schattenbahnhof, der «unterirdisch» angelegt ist und dazu dient, dass sich alle Züge ohne Kollision auf die Reise begeben oder den nächsten Einsatz abwarten. Das Rollmaterial ist meist Privateigentum. Das sei wegen der Sorgfaltspflicht von Vorteil, erklärt ein Mitglied. Zudem haben die Modelle auch ihren Preis. Eine Zugkomposition könne locker 1000 Franken wert sein.
Spass am Gestalten
Zu Besuch in Sonnenberg
Heute zählt der Verein, präsidiert von Michele Olgiati, rund 40 Mitglieder. Neben den wöchentlichen Treffen stehen auch Vereinsausflüge oder Besichtigungen anderer Anlagen auf dem Programm. Die eigene Anlage wird selbstverständlich auch gerne präsentiert. So soll in diesem Jahr ein spezieller Tag der offenen Tür stattfinden.
«Spass am Gestalten oder am Arbeiten an einer technischen Anlage sind Voraussetzung für eine Mitgliedschaft», so Olgiati, und neue Mitglieder seien willkommen. Die Mitgliedschaft kann bereits ab zehn Jahren beantragt werden. So hat vor rund drei Jahren eine Gruppe Jugendlicher mit dem Vorhaben begonnen, die zahlreichen Häuser von innen zu beleuchten. Das hat funktioniert: Sonnenberg leuchtet bei Nacht.
Und warum nannte der Verein sein Städtchen überhaupt Sonnenberg? Ganz einfach: So nennt sich ein Gebiet oben in Oberengstringen, das an das Quartier Rütihof in Höngg grenzt.
Als verbindende Achse zwischen Höngg und Affoltern führt die Wolfgang-Pauli-Strasse quer über den Campus Hönggerberg. Die nach dem Physik-Nobelpreisträger und ehemaligen ETH-Professor benannte Strasse ist ein zentraler Bestandteil der Campus-Infrastruktur.
Wie die ETH Zürich mitteilt, soll nach der Sanierung diese Verbindungsstrasse – die Planauflage dauerte vom 15. Januar bis 15. Februar – für alle Verkehrsteilnehmenden noch sicherer werden und sie soll künftig grüner, biodiverser und zukunftstauglicher in Bezug auf die Klimaveränderungen und Mobilität sein.
So sind sogenannte Schwammstadt-Elemente, die das Regenwasser sammeln, geplant für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser, und die Bepflanzung ist im Rahmen eines Partizipationsverfahrens mit Vertretenden aus der Nachbarschaft festgelegt worden.
Die Barrierefreiheit – also die Gestaltung der Hochschule, die allen Personen einen möglichst uneingeschränkten Zugang zu Gebäuden und Dienstleistungen ermöglicht – ist ein weiteres wichtiges Ziel für die ETH Zürich.
Die Höngger Bushaltestelle Heizenholz, die von den Linien 46 und 89 bedient wird, entspricht nicht mehr den Anforderungen und Bedürfnissen einer hindernisfreien Haltestelle, teilt das Tiefbauamt der Stadt Zürich mit. Die Planauflage dauert bis Montag, 17. März.
Aus diesem Grund sollen durchgehend hohe Haltekanten erstellt werden, ebenso soll die Haltestelleninfrastruktur angepasst werden und vorgesehen ist weiter die Entsiegelung von nicht mehr benötigter Flächen im Strassenbereich.
Die zweite Planauflage
Das Projekt wurde bereits im Mai letzten Jahres aufgelegt (der «Höngger» berichtete). Im Rahmen dieser Auflage sind zum Projekt sechs Einwendungen mit total 15 Anträgen eingegangen, davon mehrere mit identischem oder ähnlichem Wortlaut.
Die Anträge betrafen unterschiedliche Aspekte wie Umsetzung und Lage der Kapphaltestelle, Spurbreiten, Geschwindigkeitsregime und Massnahmen zugunsten des Velo- und Fussverkehrs. Der «Bericht zu den Einwendungen» wurde im Herbst öffentlich aufgelegt.
Der zweite erläuternde Bericht zur öffentlichen Planauflage besagt, dass die Bushaltestelle «Heizenholz» sowohl für die Linie Nr. 46 als auch die Linie Nr. 89 in der Regensdorferstrasse angeordnet wird. Der stehende Bus kann dann stadtauswärts nicht mehr überholt werden.
Da die Buslinie Nr. 89 im Heizenholz ihre Endhaltestelle hat, wird das Busregime angepasst: Neu wird der Bus der Linie 89 die Fahrgäste an der neuen Station aussteigen lassen und anschliessend in die bestehende Wendeschlaufe fahren, die keine Haltestelle mehr ist. Nach Ablauf einer Wartezeit fährt der Bus zurück zur Haltestelle «Heizenholz», um die wartenden Fahrgäste aufzunehmen.
Im betroffenen Perimeter befinden sich laut dem Bericht sich keine kommunal oder regional klassierten Fusswegverbindungen. Entlang der Naglerwiesenstrasse und der Regensdorferstrasse verläuft ein Schulweg, der im Bereich der Liegenschaft Regensdorferstrasse Nr. 192 die Regensdorferstrasse quert.
Vier Bäume müssen gefällt werden
Mit dem vorliegenden Projekt bleiben sämtliche Fussgängerbeziehungen erhalten. Zudem kann durch die Neuanordnung der Haltestelle «Heizenholz» und der verbreiterten Mittelinsel eine zusätzliche Fussgängerquerung erstellt werden.
Die Regensdorferstrasse ist im vorliegenden Abschnitt auch als kommunale Veloroute klassiert und gemäss Velonetzplanung als Basisnetz eingetragen. Mit dem hindernisfreien Ausbau der Haltestelle «Heizenholz» werden aber keine Massnahmen bezüglich Veloinfrastruktur umgesetzt.
Im Zusammenhang mit den Strassenlärmsanierungen der 3. Etappe (der «Höngger» berichtete) wird auf der Regensdorferstrasse zukünftig Tempo 30 umgesetzt werden.
Mit dem vorliegenden Projekt werden im Projektperimeter vier Bäume gefällt, da diese entweder im Bereich der neuen Bushaltestelle «Heizenholz» stadtauswärts zu liegen kommen oder ersetzt werden müssen. Im Gegenzug können durch die Neugestaltung zwölf neue Bäume gepflanzt werden.
Im erläuternden Bericht der ersten Planauflage war noch von der Fällung dreier Bäume die Rede, elf neue Bäume wären gemäss dem Bericht gepflanzt worden.
Das Rebbauernhauses «zum Chranz» am Vogstrain 2 ist bereits über 500 Jahre alt. Seit fast 50 Jahren ist das Ortsmuseum Höngg dort zu Hause. Nun wird das geschichtsträchtige Gebäude renoviert. Dazu müssen alle Objekte des Museums ausgelagert werden. Die Umzugs-Aktion verlief gut und die Arbeit wird sich auszahlen: Voraussichtlich ab Herbst 2025 kann das Museum wieder seine Türen öffnen und in neuem Glanz erstrahlen.
Unter anderem sind verschiedene Erneuerungsarbeiten geplant und künftig wird im Erdgeschoss ein Museumscafé mit Teeküche zum Verweilen einladen. Zudem werden die Veranstaltungsräume Tenn, Schopf und Grossmannstube vom Museum getrennt nutzbar gemacht, es wird eine zusätzliche Toilette eingebaut und die bestehende Toilette zur barrierefreien Nutzung umgebaut (die «Höngger Zeitung» berichtete).
Das Gebäude gehört der Stadt Zürich und ist denkmalgeschützt. So wird das Hochbauamt in enger Absprache mit der städtischen Denkmalpflege arbeiten. Laut der Website des Ortsmuseums sind Kosten von 4’430’000 Millionen Franken eingeplant. Aktuell beschäftigt sich das Museumsteam mit neuen Plänen für das Museum nach der Wiedereröffnung. Es wurden schon viele Ideen gesammelt, so auch von Schulklassen, die ihre Visionen für ein «Museum der Zukunft» aufs Papier brachten.
Vom Sauerteigbrot nach altem Familienrezept aus Schweden über gesunde Snacks aus Zürcher Manufaktur oder handgefertigte Bioweine aus dem luzernerischen Meggen bis hin zum Erlernen von asiatischen Fermentationstechniken oder dem Kennenlernen der Superfood-Eigenschaften von Datteln: Am Slow Food Markt Zürich können interessierte Gäste an allen drei Messetagen Neuentdeckungen machen und den eigenen Wissenshorizont erweitern.
Der Slow Food Markt Zürich präsentiert 100 Ausstellende auf über 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und bietet viele Gelegenheiten zur Wissenserweiterung. Im Rahmenprogramm «Good Food Forum» werden während allen Messetagen spannende Vorträge, Workshops und Diskussionen rund um die Themen Ernährung, Nachhaltigkeit und regionale Landwirtschaft durchgeführt.
Damit leistet der Markt – neben seiner Funktion als Ort der Begegnung und des Austausches – einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der lokalen Produktionen und zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Markt und Ort der Begegnung
So setzt sich der Slow Food Markt Zürich für mehr «Genuss mit gutem Gewissen» ein. In Gesprächsrunden und im direkten Austausch mit den Produzent*innen wird in der Markthalle der Dialog gepflegt und Denkanstösse zu mehr Achtsamkeit gegeben.
Damit setzt die Publikumsveranstaltung einen Kontrapunkt zur immer schnelleren Konsumwirtschaft – getreu dem Motto von Slow Food: «Buono, pulito e giusto» – gut, sauber und fair produzierte Lebensmittel aus regionalen Wirtschaftskreisläufen.
Verlosung Slow Food Markt Zürich
Wir verlosen gemeinsam mit dem Slow Food Markt Zürich 2 x 2 Eintritte. Wer Karten gewinnen möchte, sendet bis am Mittwoch, 26. Februar, eine E-Mail an mitmachen@hoengger.ch. Bitte den Absender und den Betreff «Slow Food» nicht vergessen. Viel Glück!