Autor: tka_admin

  • 65plus: Neun von zehn sind online

    65plus: Neun von zehn sind online

    Die neue Studie «Digital Seniors 2025» von Pro Senectute liefert ein aktuelles Bild über die digitale Teilhabe älterer Menschen in der Schweiz, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Studie ergänzt die Erhebungen von 2010, 2015 und 2020.

    Seit der letzten Erhebung vor fünf Jahren hat sich der digitale Graben weiter verkleinert, wie unter anderem der deutliche Anstieg der Internetnutzung zeigt: Neun von zehn Personen über 65 Jahre nutzen das Internet.

    Das entspricht mehr als einer Verdoppelung seit der Erstbefragung im Jahr 2010. Die Altersgrenze der Offlinerinnen und Offliner hat sich indes weiter ins hohe Alter verschoben. Nach wie vor sind Personen über 85 Jahre seltener online.

    Dies korreliert mit dem Befund, dass die Kompetenzprofile innerhalb der älteren Bevölkerung sehr unterschiedlich ausfallen: Während 88 Prozent der 65- bis 74-Jährigen grundlegende digitale Kompetenzen aufweisen, verfügen Personen ü85 über deutlich geringere.

    Digitale Geräte gewinnen an Bedeutung

    Die aktuelle Studie liefert eine erstaunliche Erkenntnis: Erstmals informieren sich mehr ältere Menschen über digitale Geräte wie Smartphone, Tablet und Computer (33 %) als über klassische Zugänge wie Fernseher (30 %), Printmedien (22 %) oder Radio (15 %).

    Diese Entwicklung im Newskonsum könnte für die öffentliche Hand schneller als gedacht wichtig werden: «Wir sind überrascht über das Tempo dieses Umschwungs. Es ist unabdingbar, dass der Service public dem wandelnden Informationsbeschaffungsverhalten älterer Menschen Rechnung trägt», sagt Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation bei Pro Senectute Schweiz.

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    Leben in der digitalen Welt

    Nichtsdestotrotz werden nie alle diesem Trend folgen können: «Aufgrund altersbedingter kognitiver oder körperlicher Einschränkungen werden wohl schätzungsweise stets fünf bis zehn Prozent der hochaltrigen Bevölkerung (wieder) offline sein», meint Burri Follath. Auch diese Personen dürften nach wie vor nicht vergessen werden.

    Individuelle Unterstützung fördern

    2025 reicht es nicht mehr, einfach online zu sein. Ältere Menschen müssen digitale Technik auch sicher, kritisch und zu ihrem Vorteil nutzen können. Dafür müssen digitale Inhalte und Anwendungen verständlich, anwendungsfreundlich und alltagstauglich gestaltet sein. Eine zunehmend individuelle Unterstützung beim Erlernen neuer Anwendungen ist ebenso zentral.

    Dieses Bedürfnis hat Pro Senectute längst erkannt: «Unsere kantonalen Pro Senectute Organisationen setzen zunehmend auf Unterstützungsangebote, die gezielt auf die einzelnen Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren im Umgang mit der Digitalisierung eingehen. Das ermöglicht uns, ältere Menschen für eine digitale(re) Zukunft fit zu machen», so Alain Huber, Direktor von Pro Senectute Schweiz.

    Quelle: Medienmitteilung Pro Senectute

    Digitale Nachhilfe – eine Auswahl

    Digitale Unterstützung
    Genossenschaft Zeitgut
    Jeden ersten und dritten Samstag im Monat, von 10 bis 11 Uhr, im «Höngger», Meierhofplatz 2 (kostenlos, ohne Anmeldung).
    Jeden zweiten und vierten Samstag, von 10 bis 11 Uhr, in der Pfarrei Guthirt, Guthirtstrasse 3–7 (kostenlos, ohne Anmeldung).
    www.zeitgut-zuerich.ch

    Stadt Zürich:
    Fachstelle Zürich im Alter
    Informationen zu digitalen Hilfsmitteln: www.stadt-zuerich.ch /zuerich-im-alter

    Gesundheitszentren für das Alter: Computercorner
    Regelmässige Unterstützung in den Zentren Bürgerasyl-Pfrundhaus, Dorflinde, Eichrain, Langgrüt, Laubegg, Limmat und Wildbach.
    www.stadt-zuerich.ch/gesundheitszentren

  • Schönheit als Handwerk

    Schönheit als Handwerk

    Obwohl das «Wellness- & Beautycenter» mit modernen Geräten ausgestattet ist und in drei Behandlungsräumen verschiedene kosmetische Behandlungen anbietet, bleibt für die Inhaberin Cornelia Höltschi das Handwerk das Herzstück der Arbeit: «Technik ist hilfreich, aber wir arbeiten mit den Händen. Deshalb ist es mir wichtig, dass meine Kundschaft auch die Kosmetikerin wählen kann, die zu ihr passt», erklärt sie. Ihr Team besteht neben ihr aus der diplomierten Kosmetikerin Serena Corina-Borelli und der Lernenden Rebecca De Zotti.

    Das Team bildet sich regelmässig weiter. Auch medizinische Aspekte wie die Früherkennung von Hauterkrankungen oder Hautkrebs spielen eine Rolle. «Wir sind gewissermassen die Vorstufe zum Dermatologen», erklärt Höltschi. Der erste Besuch beginnt mit einer Anamnese, bei der gemeinsam die Ziele und passenden Wirkstoffe definiert werden. «Anti-Aging beginnt heute schon mit 25, aber in kleinen Schritten. Denn wenn wir 90 sind, soll die Pflege immer noch zur Haut passen», so die Expertin.

    Auch eine altersgerechte Behandlung ist zentral. «Unser ältester Kunde war 104 Jahre alt», erinnert sich Höltschi. Doch nicht alle wollen jünger aussehen. Besonders berührend bleibt ihr eine Kundin in Erinnerung: «Nehmen Sie mir meine Fältchen nicht weg – die habe ich mir hart verdient.»

    Viele Männer als Kunden

    Der Kundenstamm reicht weit über Höngg hinaus und manche reisen sogar aus dem Ausland an. Überraschend: Rund die Hälfte der Kundschaft sind Männer. «Anfangs waren es weniger», erinnert sich Höltschi. «Aber da ich selbst Leistungsschwimmerin war, hatte ich viele männliche Kollegen, die sich enthaaren liessen.»

    Früher geschah das meist mit Wachs, heute ist die IPL-Technologie (Intense Pulsed Light) gefragt. «Diese Methode ist weniger schmerzhaft, was viele Männer bevorzugen», so Höltschi. Kosmetik ist für viele Männer inzwischen ein selbstverständlicher Teil der Körperpflege, sagt sie.

    Kinder als neue Zielgruppe

    Ein wachsender Trend sind Kinderbehandlungen. «Oft bringen Gotti ihre Patenkinder mit für Maniküre, Pediküre, Massage oder sanftes Schminken mit kindgerechten Produkten», erzählt Höltschi. In einer Zeit, in der soziale Medien den Druck, «perfekt» auszusehen, verstärken, kommt solchen Angeboten eine besondere Bedeutung zu. «Wir begleiten die Kinder altersgerecht und bringen ihnen den richtigen Umgang mit Kosmetik bei», erklärt Höltschi.

    Sie warnt jedoch vor der Verwendung von Produkten, die für Erwachsene gedacht sind: «Wenn eine Sechsjährige eine Anti-Aging-Creme verwendet, kann das die Haut stark reizen oder Allergien auslösen.»

    Ein typischer Frauenberuf?

    Höltschi beschreibt ihren Beruf als «typischen Frauenberuf», obwohl es mittlerweile circa 15 Prozent Kosmetiker gibt. Nicht wegen des Geschlechts, sondern wegen der Eigenschaften, die er erfordert: «Man braucht Idealismus, Empathie und ein feines Gespür für Menschen. Viele Kundinnen kommen gestresst, bei uns können sie loslassen.» Vertrauen spiele dabei eine grosse Rolle: «Beim Eintreten legt man auch ein Stück Schutz ab. Viele denken dann: Oh Gott, wie sehe ich nur aus?» Das schönste Kompliment sei es, wenn die Kunden entspannt und dankbar den Salon verlassen.

  • Vom Helfer zum Opfer

    Vom Helfer zum Opfer

    Um 14.30 Uhr fielen Fahndern der Stadtpolizei Zürich zwei Männer auf, die wiederholt Passanten ansprachen. Kurze Zeit später betraten die Männer mit einem jüngeren Mann eine Bankfiliale. Als sie diese wieder verliessen, entschlossen sich die Fahnder die beiden Männer zu kontrollieren, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist.

    Dabei stellte sich heraus, dass es sich um mutmassliche Betrüger handelte. Die zwei irischen Staatsbürger im Alter von 19 und 39 Jahren wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

    Eine bekannte Masche

    Die angewendete Betrugsmasche ist als «Stranded Traveller Scam» bekannt. Dabei geben sich Trickbetrüger*innen als «gestrandete Reisende» aus, die sich in einer Notlage befinden. Häufig behaupten sie, Opfer eines Diebstahls geworden zu sein und dass sie deshalb finanzielle Hilfe benötigen.

    Um Vertrauen aufzubauen, versprechen sie, das geliehene Bargeld sofort per Online-Überweisung zurückzuzahlen. Sie öffnen dazu auf einem Smartphone eine manipulierte Bank-App und tätigen die angebliche Rückzahlung. Diese findet jedoch nicht statt und das geliehene Geld ist verloren.

    Die Tipps der Stadtpolizei

    So schützen Sie sich laut der Stadtpolizei Zürich vor dem «Stranded Traveller Scam»:

    – Seien sie wachsam, wenn Sie auf der Strasse angesprochen werden und halten Sie ausreichend Abstand.

    – Übergeben Sie niemals Bargeld an Ihnen unbekannten Personen.

    – Tätigen Sie keine Geldtransferzahlungen an Fremde, auch wenn Sie meinen, die Plattform zu kennen.

    – Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen weiter.

    – Verlassen Sie umgehend die Örtlichkeit, wenn Sie sich bedrängt fühlen oder bitten Sie andere Passant*innen um Hilfe.

    – Rufen Sie im Zweifelsfall immer sofort die Notrufnummer 117 an.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Neuer Weiher im Höngger Wald geplant

    Neuer Weiher im Höngger Wald geplant

    Im Höngger Wald soll ein neuer Weiher entstehen. Wie Grün Stadt Zürich am 7. Mai in den amtlichen Bauprojekten mitteilte, ist die Neuerstellung an der Huberwiesenstrasse bei der Parzelle HG8367 (Hueberwisen) vorgesehen. Das Projekt ist unter der Nummer 2025/0291 registriert, die Planauflage läuft bis zum 30. Mai.

    Das neue Gewässer wäre das vierte seiner Art im Höngger Wald, neben dem Hammer-Weiher (auch «Granatenweiher» genannt), dem Weiher an der Mittelwaldstrasse und dem Kappeliholzweiher. Weiher im Wald gelten als Aufwertung der Lebensräume und fördern Flora und Fauna.

    Geplant ist laut Grün Stadt Zürich eine Wasserfläche von rund 320 Quadratmetern mit einer Tiefe von etwa einem Meter. Zur ökologischen Aufwertung des Standorts sind im Uferbereich zusätzliche Pflanzungen mit Baum- und Straucharten vorgesehen.

  • Frischer Wind im Quartierverein

    Frischer Wind im Quartierverein

    Die Suche nach neuen Kräften für den Quartierverein Wipkingen war erfolgreich: An der Generalversammlung im Gesundheitszentrum für das Alter Käferberg Mitte April wurden zwei neue Mitglieder ins Gremium gewählt. Das schreibt der Quartierverein auf seiner Website.

    Lukas Erdin, Architekt und Raumplaner, kandidierte für das Ressort Verkehr und Städtebau und wurde von den rund 70 anwesenden Mitgliedern gewählt. Er wird laut Website des Quartiervereins die Veränderungen in Wipkingen begleiten. Erdin folgt auf Micha Pscheor, der in ein anderes Quartier gezogen ist. Dessen Engagement wurde an der Versammlung mit grossem Applaus gewürdigt.

    Im jüngsten «Wipkinger» sagte Erdin: «Mit meinem beruflichen Hintergrund als Architekt und Raumplaner möchte ich mich gerne besonders bei diesen Themen im Verein engagieren. Wipkingen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Diese Veränderungen möchte ich begleiten – wo nötig auch kritisch.»

    Neue Ideen einbringen

    Mit Oliver Fini, Betriebsökonom, konnte ein weiteres Vorstandsmitglied gewonnen werden. Fini wird im Ressort Finanzen und Mitgliederverwaltung den Vereinsbuchhalter Markus Wiederkehr unterstützen, wie der Quartierverein schreibt. Zudem hatte sich Fini bereits im vergangenen Jahr als Gast im Vorstand aktiv eingebracht und die Digitalisierung der Mitgliederbewirtschaftung entscheidend vorangetrieben.

    Auch Fini äusserte sich im «Wipkinger» zur bevorstehenden Wahl: «Die Zusammenarbeit (mit dem Quartierverein) hat mich motiviert, einen aktiveren Beitrag zu leisten. Mein Ziel ist es, bestehende Projekte mitzugestalten und neue Ideen einzubringen, die den Zusammenhalt und die Lebensqualität in Wipkingen weiter stärken. Dabei lege ich Wert auf eine konstruktive und pragmatische Herangehensweise, um gemeinsam nachhaltige Lösungen zu entwickeln.»

    Beni Weder bleibt Präsident

    Die zur Wiederwahl stehenden bisherigen Vorstandsmitglieder wurden mit grossem Mehr bestätigt. Zum Präsidenten wurde erneut Beni Weder gewählt. Cornelia Schwendener, Ressort Vernetzung und Kultur, verdankte als «Amtsälteste» laut Website das langjährige Engagement von Weder für das Quartier.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • Abschied und Neubeginn

    Abschied und Neubeginn

    Willkommen im «Zahnloft by Dr. med. dent. Florina Jaggy»: Gemeint ist die Praxis an der Limmattalstrasse 204 – eine vertraute Adresse. Denn genau hier praktizierte Dr. med. dent. Silvio Grilec über 35 Jahre lang. «Ich bin inzwischen 66 Jahre alt und ziehe mich zurück, das ist der Lauf der Dinge», sagt er gegenüber der «Höngger Zeitung».

    Zwar wurde die Praxis nie offiziell ausgeschrieben, doch Grilec konnte auf die Unterstützung eines Vermittlers zählen. «Es gab immer wieder Anfragen von Ketten oder grossen Zentren, aber diese Praxis hier in Höngg schien mir dafür nicht geeignet.»

    Die passende Nachfolge zu finden, erwies sich dennoch einfacher als gedacht. «Als sich zwei junge, engagierte und sympathische Menschen bei mir meldeten, wusste ich: Das könnte passen», so Grilec. Gemeint sind die Zahnärztin Florina Jaggy und ihr Partner Thomas Frey, zuständig für Operations und Marketing.

    Beide suchten nach einem Ort, um ihre Vision des «Zahnlofts» zu verwirklichen. Ein grosser Pluspunkt: Jaggy kennt das Quartier. «Ich lebte insgesamt zehn Jahre hier in Höngg», erzählt die heute im Aargau wohnhafte Zahnärztin.

    Moderner Anspruch, vertrautes Engagement

    Für die bestehenden Patient*innen wird die Übernahme keinen abrupten Wechsel bedeuten, betonen Jaggy und Frey. So wird Grilec seine Nachfolgerin in den ersten Monaten begleiten und unterstützen. Auch das gesamte Team bleibt erhalten – eine Dentalhygienikerin, eine Prophylaxe-Assistentin und eine Dentalassistentin.

    Jaggy und Frey wissen um die gewachsene Geschichte der Praxis. «Wir bieten die gesamte Bandbreite der Zahnmedizin an», erklärt Jaggy, «wobei – ganz im Sinne des Zeitgeists – der Fokus zunehmend auf der Ästhetik liegt.» Ihr Anspruch: moderne Zahnmedizin mit dem gleichen Engagement für die Zahngesundheit. «Ein schönes Lächeln – auf einer gesunden Basis», fasst Jaggy zusammen.

    Was sich jedoch deutlich verändern wird, sind die Räumlichkeiten. «Wir wollten weg vom sterilen Weiss und haben mit warmen Farben und Parkettboden eine neue Atmosphäre geschaffen», sagt Frey. Auch die technischen Geräte sind auf dem neuesten Stand und sämtliche Prozesse wurden digitalisiert.

    «Wir führen die Tradition weiter – aber wir interpretieren sie neu», so Frey. «Wir sind überzeugt, dass schöne und gesunde Zähne zu einem positiven Lebensgefühl beitragen», ergänzt Jaggy.

    Zahnloft
    044 342 44 11
    www.zahnloft.ch
    praxis@zahnloft.ch

  • Volle Kraft voraus

    Volle Kraft voraus

    m Kreuzspital in Chur geboren, verbrachte ich als dritte von vier Töchtern meine ersten Lebensjahre in den Bergen oberhalb von Chur. Meine Eltern führten dort eine kleine Beiz, wir lebten ganzjährig dort. Die Beiz lag so abgelegen, dass wir im Winter mit dem Schlitten zum Kindergarten fahren mussten. Nach der Trennung meiner Eltern sind wir Töchter mit der Mutter nach Höngg gekommen, wo wir auch aufgewachsen sind. Hier im Quartier habe ich die Primarschule und die Sekundarschule absolviert. Als Jugendliche habe ich die Pfadi St. Mauritius Nansen kennengelernt und mich dort aktiv beteiligt. Ich war als Leiterin, später auch als Stufenleiterin tätig. Die Verantwortung und die Arbeit mit den Kindern haben mir grossen Spass bereitet.

    Da wir als Familie oft auf dem Lago Maggiore gesegelt sind, schwebte mir damals der Lehrberuf als Bootsbauerin vor. Doch leider waren meine technischen und mathematischen Fähigkeiten für diese Tätigkeit nicht genug ausgeprägt. Deshalb habe ich alternativ das zehnte Schuljahr besucht und bin anschliessend Malerin geworden. Die Lehre hat mir zwar durchaus gefallen, danach habe ich allerdings nicht in diesem Job gearbeitet. Vielmehr bin ich wieder zurück zur Jugendarbeit: In der katholischen Kirchgemeinde Höngg wurde eine neue Stelle für «offene Jugendarbeit» geschaffen und ich hatte die Gelegenheit, aus der Pfadi quer einzusteigen.

    Neben einer berufsbegleitenden Ausbildung konnte ich hier verschiedene Projekte auf die Beine stellen, die teilweise heute noch in Höngg bestehen – so haben wir zum Beispiel regelmässig ein Musical einstudiert und aufgeführt. Aus dieser Idee ist später das Musicalprojekt Zürich 10 herangewachsen. Auch das Werdinsel-Open-Air ist zu jener Zeit entstanden.

    Während der Tätigkeit als Jugendarbeiterin sind wir zudem zum ersten Mal auf eine Segelreise nach Holland gefahren. Diese Form des Reisens hat es mir wirklich angetan – und ab da durfte ich alljährlich Jugendgruppen auf Segeltörns begleiten.

    Von der Malerin zur Beleuchterin

    Nach vielen Jahren bei der Pfarrei kam die Überlegung auf, ob ich eine soziale Ausbildung machen solle, um die Arbeit mit den Kindern professionalisieren zu können. Doch ich entschied mich gegen das Studium und begann stattdessen eine Weiterbildung als Farbgestalterin an der höheren Fachschule. Im Zusammenhang mit einem Projekt im Tanzhaus Zürich hatte ich die Möglichkeit, mit Licht und Beleuchtung zu arbeiten. Das hat mir so gut gefallen, dass ich beschlossen habe, Lichttechnikerin zu werden.

    Beim Theater Rigiblick und beim «Bogen F» im Viadukt konnte ich anschliessend arbeiten, bis ich mit meiner zweiten Tochter schwanger war. Zu dieser Zeit haben viele Veranstalter auf LED umgestellt, da wäre wieder eine Weiterbildung nötig gewesen, und da die Arbeitszeiten nicht eben familienfreundlich sind, habe ich mich als Tagesmutter selbstständig gemacht. Seit über zehn Jahren betreue ich neben meinen eigenen drei Kindern Babys und Kleinkinder bei mir zu Hause.

    Ein neuer Lebensabschnitt

    In Zukunft möchte ich gerne als Beleuchterin wieder Teilzeit einsteigen, denn mittlerweile sind meine eigenen Kinder auch schon grösser und älter geworden. Daneben bin ich auf der Suche nach einer ergänzenden Tätigkeit, die ich ausüben kann, wenn ich den Job als Tagesmutter an den Nagel hänge. Und da kommt wieder das Segelreisen ins Spiel, das sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht.

    Auch wenn ich keine Jugendgruppen mehr begleite, habe ich die Reisen ins holländische Wattenmeer fortgeführt und jedes Jahr privat einen Segeltörn mit Freund*innen und deren Familien organisiert. Doch damit nicht genug: Im letzten Sommer habe ich die Gelegenheit erhalten, das Plattboden-Schiff, mit dem wir oft verreisen, zu kaufen und mich mit der Organisation von Segelreisen selbstständig zu machen. Das ist eine grosse Aufgabe, ein solches Schiff kostet schliesslich einiges. Doch ich habe beschlossen, diese Herausforderung anzunehmen. In manchen Momenten überfallen mich auch Zweifel, doch dann fügt sich wieder so wunderbar eins zum anderen bei der Organisation, dass ich einfach weiss, dass ich das Richtige tue.

    Ferien auf der «Vrijheid»

    Ich habe nun damit begonnen, Geld für die Gründung einer Stiftung zu sammeln, die den Kauf des Schiffes finanzieren und die Organisation der Reisen übernehmen kann. Mit Sponsoren, Spenden und Fundraising werde ich, in Höngg beginnend und mit einem Helferteam im Rücken, den Betrag innerhalb von zwei bis drei Jahren auftreiben. Das Ziel ist, dass «die Vrijheid», so heisst das Schiff, weiterhin in den Niederlanden stationiert ist und wir von hier aus über die Stiftung regelmässig ökologische, nachhaltige Segelreisen für bis zu 30 Personen organisieren.

    Ferien auf der «Vrijheid» sollen prinzipiell für alle möglich sein. Ich träume davon, auf dem Schiff Begegnungen zwischen verschiedenen Menschen zu schaffen, ganz nach dem Motto unserer Stiftung: «Perpetuum Mobile Nautica». Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass verschiedene Konfirmations- oder Firmklassen gemeinsam segeln können. Weil das Schiff barrierefrei ausgebaut wird, werden zukünftig auch inklusive Reisen möglich sein.

    Und es gibt noch viele weitere Ideen, was sich mit dem Schiff alles anstellen lässt. In den Wintermonaten, wenn das Schiff im Heimathafen liegt, könnte es zum Beispiel für Theaterseminare genutzt werden. Oder in Form eines «Hotelschiffs» an Bord Zimmer anbieten. Es gibt unglaublich viele Perspektiven, ich bin voller Tatendrang und sehr glücklich, Menschen gefunden zu haben, die mich bei der Verwirklichung meiner Vision unterstützen.

    Aufgezeichnet von Dagmar Schräder

  • Gestatten: der Hausrotschwanz

    Gestatten: der Hausrotschwanz

    Als eine der häufigeren Arten ist der Hausrotschwanz weit bekannt und öfters anzutreffen als sein naher Verwandter, der Gartenrotschwanz. Im Gegensatz zu diesem ist beim Hausrotschwanzmännchen nur der Schwanzansatz rötlich-orange gefärbt und nicht der ganze Bauch und die Brust. Man hört im Frühling wie auch im Herbst schon früh morgens seinen hellen Gesang mit den charakteristisch kratzenden, fauchenden Tönen im Mittelteil.

    Beobachten kann man ihn auf hohen Warten, die er für den Reviergesang, aber auch als Aussichtspunkt nutzt und von wo aus er Insekten, Spinnen, und andere Beutetiere ins Visier nimmt. Dort zeigt er auch sein typisches Verhalten, bei dem er mit wippenden Bewegungen des Schwanzes Knickse vollführt.

    Der Hausrotschwanz ist in der Schweiz weitverbreitet. Ursprünglich an Felswänden und Gebirgsflanken brütend, hat er sich ideal an unseren Lebensraum angepasst und nistet nun gerne in Gebäudenischen und Industrieanlagen. Bei der Wahl seines Nistplatzes ist er nicht sehr wählerisch und äusserst anpassungsfähig, was wohl auch zu seinem Erfolg beigetragen hat und die leicht steigenden Bestände zu erklären vermag. In Höngg ist er gerne in unseren Gärten, auf dem Hausdach oder auf einem anderen Aussichtsposten zu sehen.

    Auf Reisen

    Ab Oktober und November ist es dann für den Hausrotschwanz an der Zeit, eine kurze Reise Richtung Süden anzutreten. Doch nicht alle überwintern im Mittelmeerraum und nördlichen Afrika, einige bleiben auch in unseren Breitengraden. In milden Wintern kann das ein strategischer Vorteil sein, da die Vögel die Strapazen des Zuges nicht auf sich nehmen müssen und zudem die Männchen sich bereits vor der Rückkehr von allfälligen Konkurrenten ein Revier sichern können.

    Nicht immer ist der Winter hier aber angenehm für den Hausrotschwanz, vor allem wenn die übriggebliebenen Herbstbeeren nur spärlich vorhanden sind. Spätestens im März sind schliesslich die letzten ziehenden Hausrotschwänze zurück und quartieren sich ein unter den Dächern der Stadt oder den Felsen der Alpen.

    Quelle: Natur- und Vogelschutzverein NVV

  • Wo einst Betagte lebten, wohnen heute Studierende

    Wo einst Betagte lebten, wohnen heute Studierende

    Seit seiner Erstellung im Jahr 1956 hat sich in der Bewohnerschaft des Gebäudes an der Gsteigstrasse 18 ein Generationenwechsel vollzogen: Ursprünglich wurde es nämlich für ältere Menschen erbaut. Bei seiner Fertigstellung galt es als die erste realisierte Alterssiedlung der Stadt Zürich. In seinem Inneren finden sich 31 Einzimmerwohnungen, alle mit eigenen sanitären Einrichtungen und einer kleinen Küche ausgestattet, die jeweils einer älteren Person zur Verfügung standen.

    Charakteristisch für das Gebäude sind nicht nur die durchgehenden Laubengänge, welche die einzelnen Wohnungen auf jedem Stockwerk erschliessen, sondern auch das Farbkonzept, welches die Fassade in einem Muster aus Pastellgelb und -rosa erscheinen lässt. Künstlerisch bedeutsam ist auch das grosse Wandgemälde, das im Inneren den Eingangsbereich des Gebäudes ziert und vom Maler, Grafiker und Plastiker Leo Leuppi in den Jahren 1956 und 1959 erstellt wurde.

    Seit 2003 im Besitz der SSWZ

    Mit zunehmendem Alter der Wohnanlage und den seit den 1950er-Jahren gestiegenen Ansprüchen an altersgerechtes Wohnen musste die Siedlung allerdings aus dem Inventar der Alterswohnungen entlassen werden. Lifte sind im Haus nämlich keine vorhanden, die Wohnungen daher auch nicht hindernisfrei zugänglich. Ein Umbau des Hauses zu einer den heutigen Ansprüchen genügenden Alterssiedlung war auch nicht ohne Weiteres möglich, nicht zuletzt aufgrund der denkmalgeschützten Gebäudehülle.


    Im Hinterhof: Die Wohnungen verfügen alle über einen Balkon. (Foto: das)

    Die ETH erstand das Gebäude von der Stadt Zürich und überliess es im Jahr 2003 der Stiftung für Studentisches Wohnen Zürich (SSWZ) im Baurecht. Die Stiftung führte im Rahmen der Möglichkeiten eine Aussen- und Innensanierung durch, ersetzte die Fenster und baute die vorhandenen Wohnungen zu einem neuen Nutzungszweck um, wie Laila Spilimbergo, die Verantwortliche für Immobilienmanagement und Bauherrenvertretung bei der Stiftung, erklärt.

    Seither wird das Gebäude von deutlich jüngeren Menschen bewohnt als in den rund 50 Jahren zuvor: Die Stiftung vermittelt hier bezahlbaren Wohnraum für Studierende der Hochschulen mit Standort in der Stadt Zürich, also UZH, ETH oder der Fachhochschulen.

    Diesen steht ausser den komplett möblierten Zimmern noch jeweils ein Balkon oder ein Gartensitzplatz auf der Rückseite des Gebäudes zur Verfügung. Gemeinschaftlich genutzt werden kann die grosszügige Gartenanlage rückseitig des Gebäudes sowie ein Gemeinschaftsraum mit TV. Erschlossen werden die Wohnungen via die durchgehenden Laubengänge, welche sich auf jedem Stockwerk befinden.

    Preislich bewegen sich die Zimmer um 890 Franken pro Monat. Für den Einzug gibt es klar definierte Regeln: Voraussetzung ist nicht nur die Immatrikulation an einer der Hochschulen der Stadt, auch die Wohndauer ist auf maximal acht Jahre beschränkt, die Altersgrenze für die Bewohnenden beträgt 28 Jahre. Parkplätze sind keine vorhanden.

    Bezahlbarer Wohnraum ist knapp

    Das Gebäude ist eines von insgesamt 18 Liegenschaften, welche die 1987 gegründete gemeinnützige Stiftung innerhalb der Stadt Zürich, verteilt auf sechs verschiedene Stadtkreise, besitzt. Darunter befinden sich neben Gebäuden, die bereits über 100 Jahre alt sind, auch Neubauten, etwa der grosse Bau an der Buchegg- und Rosengartenstrasse, der im Jahr 2020 erstellt wurde. Rund 1700 Zimmer kann die SSWZ den Studierenden in der Stadt anbieten. Für die Bewirtschaftung der Gebäude und die Vermietung der Zimmer ist die WOKO, die Studentische Wohngenossenschaft Zürich, zuständig.

    Die Stiftung ist in der Stadt nicht die einzige, die studentischen Wohnraum anbietet. Dennoch kann der Bedarf bei Weitem nicht gedeckt werden: Bei insgesamt, gemäss den von den Hochschulen veröffentlichten Zahlen aus dem Jahr 2023, rund 65 000 Studierenden in der Stadt Zürich, könnten nur rund 11 Prozent des benötigten Wohnraums durch Studentenwohnheime abgedeckt werden, so Laila Spilimbergo.

    Gleichzeitig wird gemäss dem Bundesamt für Statistik bis zum Jahr 2033 eine Zunahme an Studierenden von 18 Prozent erwartet. «Wir sind als Stiftung daher ständig auf der Suche nach Liegenschaften und Grundstücken, um diese für Studentisches Wohnen umzunutzen oder neu zu entwickeln», erklärt Spilimbergo.

  • Auf Jobsuche in der Schule

    Auf Jobsuche in der Schule

    Stellwerktest und Schnupperlehren: Das sind die zwei Begriffe, welche die Jugendlichen der zweiten Sekundarschulklassen wahrscheinlich besonders beschäftigen. Denn für sie hat die heisse Phase der Berufswahl und -findung begonnen. Spätestens nach den Sommerferien, wenn sie mit der dritten Klasse starten, werden die Lehrstellenbewerbungen auf dem Programm stehen.

    Also heisst es nun, sich für einen möglichen Lehrberuf oder eine weiterführende Schulbildung zu entscheiden. Eine grosse Aufgabe, die meist nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern oft auch deren Eltern umtreibt. Wie lässt sich herausfinden, welcher Beruf der geeignete sein könnte? Nicht alle haben bereits im Alter von 14 oder 15 Jahren eine konkrete Vorstellung davon, wie der spätere Alltag einmal aussehen könnte.

    Seit mehr als 15 Jahren

    Da kann etwas Anschauungsunterricht vielleicht weiterhelfen. Und deswegen organisiert der Elternrat der Schule bereits seit mehr als 15 Jahren eine hauseigene Berufsmesse, an der vorwiegend lokale Unternehmen ihre Berufe vorstellen. Auch in diesem Jahr waren Mitte März wieder 17 verschiedene Betriebe mit von der Partie, die eine grosse Vielfalt an unterschiedlichen Berufsfeldern vorstellten – von der Automobil-Assistentin bis zum Zahntechniker.


    Am Zweifel-Stand stiessen nicht nur die «Probiererlis» auf Interesse. (Foto: das)

    Viele der ausstellenden Betriebe sind alteingesessene Höngger Firmen, die bereits seit Jahren die Berufsmesse besuchen und nicht nur den Kontakt mit der Höngger Jugend schätzen, sondern auch die Möglichkeit, sich direkt vor Ort mit potenziellen zukünftigen Lernenden zu unterhalten und in Ruhe den eigenen Beruf vorstellen zu können.

    Lehrstellen in der Betreuung

    Auch die Stadt als Arbeitgeberin präsentierte sich an mehreren Ständen – so etwa im Bereich Fachmann/-frau Gesundheit mit dem Gesundheitszentrum für das Alter Bombach. Oder mit «Young Talents» des Sozialdepartements, das den Beruf Fachmann/-frau Betreuung (FaBe) in den städtischen Kitas vorstellte. Elf Kitas führt das Sozialdepartement auf die Stadt verteilt, rund 70 Lernende machen dort ihre Ausbildung, erklärte Mirjam Schmidli von der Personalabteilung den interessierten Jugendlichen. Wer sich bewerben möchte, hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Es sei sogar so, dass sie zuweilen Probleme hätten, die verfügbaren Stellen alle zu besetzen, so Schmidli.

    Auch am Stand der Stiftung GFZ (Gemeinnützige Frauen Zürich), die ebenfalls Kindertagesstätten führt (unter anderem am Meierhofplatz), kennt man das Problem, dass sich nicht alle Stellen besetzen lassen. Für dieses Jahr seien zwar schon alle Lehrverträge unter Dach und Fach, doch mitunter gestalte sich die Suche nach Lernenden etwas harzig, erklären die Standbetreuenden. Das führen sie unter anderem darauf zurück, dass der Beruf der FaBe zu den am schnellsten wachsenden Jobs gehört.

    Immer wieder neue Firmen

    Zum ersten Mal mit von der Partie war in diesem Jahr die Berufsbildung bei Coop. Über dreissig verschiedene Lehrberufe bietet der Betrieb insgesamt an – einer davon ist die Detailhandelsausbildung. Das ist die Lehre, die auch Michael Rossol momentan absolviert. Er betreute gemeinsam mit Prisca Mognetti, die für die Lehrlingsbetreuung zuständig ist, den Stand im Lachenzelg und gab nicht nur den Jugendlichen, sondern auch dem «Höngger» bereitwillig Auskunft zu Berufswahl und Ausbildung.


    Mit der Ausbildung im Detailhandel ist Michael Rossol zufrieden. (Foto: das)

    Sein Arbeitsplatz ist die Coop-Filiale in Uster, im Sommer wird er nach Beendigung der dreijährigen Lehre die Abschlussprüfung ablegen. «An meiner Ausbildung schätze ich, dass es sehr viele Möglichkeiten gibt, sich weiterzubilden und zu -entwickeln», erklärte er. Deswegen war für ihn auch bereits nach vier Schnuppertagen klar, dass er die Ausbildung machen möchte. Ein Eindruck, den auch seine Betreuerin Prisca Mognetti bestätigte. «Michael kam zu uns zum Schnuppern, und schnell war klar, den schnappen wir uns», schmunzelt sie.

    Auch die Rautipraxis, eine Gemeinschaftspraxis für Hausarztmedizin, HNO und Gynäkologie, war in diesem Jahr das erste Mal anwesend. Gina Somaini ist Ärztin in der Praxis und stellte an ihrem Stand den Beruf der medizinischen Praxisassistentin (MPA) vor. Das Interesse an ihrem Stand sei gross gewesen, erklärte sie. Vor allem Mädchen hätten sich für die Ausbildung interessiert, sie sei aber auch mit drei, vier Jungs ins Gespräch gekommen. Und Nachwuchs ist in dem Beruf gefragt: Medizinische Praxisassistentinnen sind in der Schweiz Mangelware. Wobei es, wie Somaini erläuterte, weniger an Auszubildenden mangele, sondern vielmehr an ausgelernten MPAs. «Denn sehr viele, die diese Ausbildung absolvieren, bleiben später nicht in dem Beruf», so Somaini.


    Marcel Knörr gibt Aliya Auskunft über den Beruf des/der Hoch-bauzeichners/Hochbauzeichnerin. (Foto: das)

    Prädikat: wertvoll

    Den ganzen Nachmittag standen die Standbetreuenden den Interessierten der sieben Parallelklassen der zweiten Sekundarschule Rede und Antwort. Diese hatten sich zuvor einige Berufe ausgesucht, die sie besonders interessierten und sich einige Fragen zum Job überlegt. Zu ihnen gehörte auch Erik (Name von der Redaktion geändert). Er interessierte sich vor allem für die Tätigkeiten des Elektroplaners, Hochbauzeichners oder auch des Architekten. Als Elektroplaner hat er bereits eine Schnupperlehre absolviert, nun konnte er sich mit Marcel Knörr vom gleichnamigen Architekturbüro über das Berufsfeld des Hochbauzeichners austauschen – oder sich Tipps geben lassen, wie man Architekt wird. Mit dem Angebot der Berufsmesse zeigte er sich zufrieden: «Ich finde es gut, dass es die Messe an unserer Schule gibt. Sie hat mir auf jeden Fall geholfen, ein paar meiner Fragen zu klären», sagte er dem «Höngger».

    Ausstellende Betriebe an der Berufsmesse:

    Apotheke im Brühl AG
    Centrum Drogerie AG
    Coop Berufsbildung Nordwestschweiz/Zentralschweiz/ Zürich
    Rautipraxis
    Herzog Umbauten AG
    Kennys Autocenter
    Kneubühler AG Malergeschäft
    Knörr Architekten AG
    Koller Metallbautechnik GmbH
    Stadt Zürich Sozialdepartement – Young Talents
    Stadt Zürich, Brückenangebot JOB PLUS
    Stadt Zürich, Gesundheitszentrum für das Alter, Bombach
    Schmuck Dentaltechnik
    Zweifel Chips und Snacks AG
    Zweifel und Co. AG
    Steiner Flughafebeck AG
    Stiftung GFZ