Autor: tka_admin

  • Gesundheit für alle – auch ohne Krankenversicherung

    Gesundheit für alle – auch ohne Krankenversicherung

    Mit einem Pilotprojekt verbessert die Stadt Zürich die medizinische Grundversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung. Wie einer Medienmitteilung der Stadt Zürich zu entnehmen ist, läuft die Umsetzung seit 2023 in einem geregelten Versorgungsprozess unter der Leitung der Städtischen Gesundheitsdienste, nun wurde das Projekt vom Stadtrat bis Juni 2026 verlängert.

    Das Ziel des Projekts ist es, eine medizinische Grundversorgung für nichtkrankenversicherte Menschen mit Lebensmittelpunkt in der Stadt Zürich sicherzustellen. Gemäss Schätzungen leben in der Stadt Zürich 11 000 bis 14 000 Menschen ohne Krankenversicherung, deren Einkommensverhältnisse meist unter dem Existenzminimum liegen, davon rund 10 000 Sans Papiers.

    Medizinische Leistungserbringung im Netzwerk

    Im Pilotprojekt wurden laut Medienmitteilung bewährte Strukturen gestärkt, die interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert und ungedeckte Behandlungskosten von ausgewählten Leistungserbringenden finanziert. So wurde ein strukturierter Versorgungsprozess innerhalb eines definierten Netzwerks etabliert.

    Die Zuständigkeit für medizinische Erstbehandlungen liegt beim Ambulatorium Kanonengasse des Stadtärztlichen Dienstes, der Medizinischen Anlaufstelle Meditrina des SRK Kanton Zürich und für Notfälle beim Stadtspital Zürich. Diese Stellen überweisen bei Bedarf die Patient*innen an ausgewählte Drittstellen für spezialisierte Weiterbehandlungen.

    Ab der zweiten medizinischen Konsultation wird in einer Sozialberatung geprüft, ob eine Krankenversicherung abgeschlossen werden kann. Bei anstehenden teuren Behandlungen wird ein solcher Abschluss nachdrücklich angestrebt. Dadurch wurden klare Zuständigkeiten, strukturierte Abläufe und Transparenz bei der Kostenübernahme geschaffen.

    Während der Pilotphase wurden folgende drei Massnahmen für eine gesicherte medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung getestet und evaluiert: Zunächst den Aufbau eines strukturierten Versorgungsnetzwerks mit klaren Zugangskriterien, Zuständigkeiten und Behandlungsabläufen. Dann die Finanzierung der ungedeckten medizinischen Behandlungskosten der beteiligten Leistungserbringenden und die Information der Betroffenen zu medizinischen Angeboten.

    Versorgungslücken schliessen – teure Folgekosten vermeiden

    Gemäss Medienmitteilung zeigen die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt und die Evaluation, dass sich das erprobte Angebot positiv auf die Gesundheitsversorgung von Menschen ohne Krankenversicherung auswirkt. Die Erstanlaufstellen für Betroffene können eine qualitativ gute und kostengünstige Behandlung sicherstellen und insbesondere bei chronischen Erkrankungen eine einfache medizinische Grundversorgung gewährleisten. So können kostenintensive Folgeschäden vermieden oder reduziert werden.

    Aus diesen Gründen beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat, das im Pilotprojekt entwickelte Angebot in einen Regelbetrieb zu überführen. Um die im Pilotprojekt festgestellten Versorgungslücken zu schliessen, soll das medizinische Netzwerk im zu verstetigenden Modell ab Juli 2026 um folgende Leistungserbringende erweitert werden: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (für stationäre Kriseninterventionen), Universitätsspital Zürich (für stationäre spezialisierte Eingriffe), Fachspital Sune-Egge der Stiftung Sozialwerke Pfarrer Sieber (Übergangspflege bei Vulnerablen mit Abhängigkeitserkrankungen) und Checkpoint Verein SeGZ (medizinische Erstbehandlungsstelle für männliche und trans-Sexworker). Für die Weiterführung des Angebots werden neue wiederkehrende Ausgaben von jährlich 1,9 Millionen Franken beantragt.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Züri rännt auch dieses Jahr

    Züri rännt auch dieses Jahr

    Züri rännt – nicht gegen die Uhr, sondern «als persönliche Challenge auf der schönsten Runde entlang der Limmat!» – So kündigt sich der diesjährige Erlebnis- und Trainingslauf am Sonntag, 31. August, auf der Website von «Züri rännt» an.

    Der Lauf beginnt beim Wipkingerpark. Die Distanz sowie das Tempo können die Teilnehmenden jeweils selbst bestimmen.

    Zwischen 2 und 42 Kilometer

    Auf der Route befinden sich insgesamt elf Brücken und Treppen, so kann die Runde ganz individuell gewählt werden. «Züri rännt» sorgt für ein Gepäckdepot, die Streckenmarkierung und Getränke.

    Mit einer inspirierenden Stimmung möchten die Organisierenden den Teilnehmenden zu einem persönlichen Erfolgserlebnis verhelfen. Dazu gehören frische Früchte aus Zürich als Finisher-Belohnung.

    Neben den jährlichen Veranstaltungen bietet «Züri rännt» regelmässige Laufgruppen und engagiert sich beispielsweise mit Plogging, dem Sammeln von «Littering» beim Joggen. Alle Angebote sind kostenlos zugänglich.

    Quelle: www.zueriraennt.ch

    Sonntag, 31. August
    8.30 Uhr ab Wipkingerpark Zürich
    Züri rännt 2 – 42 km
    bei jedem Wetter 

  • Mittelweg statt Sackgasse

    Mittelweg statt Sackgasse

    Bezahlter Inhalt

    Der Sommer hält an, während die Schulferien zu Ende sind. Es war nass und kühl oder sonnig und heiss – wenig Mittelmass. Manche sagen, während der Sommerferien sei es in der Stadt am schönsten, weil viele Einheimische verreisen: mehr Platz, weniger Stress für Daheimgebliebene.

    Sommerferien ist, wenn der Verkehr fliesst

    Ferienstimmung auch auf den Strassen. Für flüssiges Fortkommen ohne Staus ist es nicht etwa nötig, das Verkehrsaufkommen um geschätzt die Hälfte zu reduzieren. Das kantonale Tiefbauamt hat gezählt: 15 Prozent weniger Fahrzeuge und der Verkehr läuft. Da ist es schon erstaunlich, welche Handstände die Stadt Zürich wegen des motorisierten Individualverkehrs vollführt und das nicht nur im Delirium der Sommerhitze.

    Aber eben, der soll ja ganz verschwinden. Etwas reduzieren, und es läuft: ein Park and Ride an einigen Ecken der Stadt? Ein Stadttunnel? Mehr Lebensqualität unter Beibehaltung der Mobilität würde auch etwas höhere Ausgaben rechtfertigen, oder? Solche Studien sind halt nicht im Trend …

    Gäste und Gäste in Zürich

    Während Einheimische verreisen, boomt Zürich bei Touristen. Im Niederdorf ist gerade abends viel los. Wie zwei Asiatinnen am Hirschenplatz ein Cordon bleu genossen, während sie mit der Gabel im Caquelon rührten, war wirklich härzig. Sie übernachten hier, essen hier, kaufen ein, bringen Wertschöpfung nach Zürich, kurbeln die Wirtschaft an.

    Anders sieht es aus, wenn Stadtzürcher sich in einer ihrer Badis erfrischen wollen. Wie in Walters Wimmelbuch sieht’s auf dem Floss im See aus, Tüechli an Tüechli an Land. Statt immer alles gratis für alle machen zu wollen, sollten sich Auswärtige angemessen an den Betriebskosten beteiligen. Das würde die Bevölkerungs- (und Verkehrs-!)ströme lenken und das Portemonnaie aller Zürcher Steuerzahlenden entlasten.

    Ich mag der Streetparade den Erfolg gönnen. So wie es in der Innenstadt aber danach aussieht und Tage später noch übel riecht, geht nicht. Dem Zürifäscht machte die Stadt mit immer neuen Auflagen den Garaus, und hier? Ein Mittelweg wäre gut. Aber mit Mittelwegen bzw. Kompromissen tut sich Zürich schwer.

    Nicole Barandun-Gross
    Präsidentin Gewerbeverband der Stadt Zürich
    gewerbezuerich.ch

  • «Wie ein Puzzle mit der Schwerkraft»

    «Wie ein Puzzle mit der Schwerkraft»

    Geboren und aufgewachsen bin ich fernab von Höngg, genauer gesagt in Winnipeg, Kanada. Dort habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht und nach dem Schulabschluss eine Ausbildung im Bereich «Adventure Tourism» absolviert. Zu meinen Jobs im Bereich des Abenteuertourismus gehörte unter anderem die Durchführung von Hundeschlittentouren mit Touristen. Zusatzgeld habe ich ausserdem dadurch verdient, dass ich Wohnungen gestrichen habe. Schon damals war die Musik ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben – zunächst als Hobby, dann aber auch als Nebenjob. Ich habe Schlagzeug gespielt und unterrichtet und immer wieder kleinere Musikevents und Jamsessions organisiert.

    Ohne Ausbildung geht nichts

    Im Jahr 2009 bin ich meiner Reiseliebe in die Schweiz gefolgt und habe eine Familie gegründet. Beruflich hatte ich eigentlich geplant, auch hier als Touristenguide oder Maler tätig zu werden, doch schnell merkte ich, dass ohne die passende Ausbildung nur wenig möglich ist. Deswegen habe ich zunächst einen Aushilfsjob in einer Möbelfabrik angenommen, bis mir eine Freundin eine Anstellung in einer Informatikfirma vermittelt hat. Ich hatte zwar wenig Ahnung davon, doch mit Learning by Doing bin ich ziemlich gut über die Runden gekommen. So gut, dass ich auch heute hauptberuflich in diesem Bereich tätig bin, mittlerweile bei der Helvetas.

    Gleichzeitig aber habe ich mich immer auch intensiv um meine Projekte gekümmert. Das erste davon startete ich, weil ich merkte, wie schwierig es ist, in Zürich neue Kontakte zu knüpfen. Also setzte ich mich mit einer Djembé an den See, begann zu musizieren und fragte alle, die mit einem Instrument vorbeikamen, ob sie Lust auf eine Jamsession hätten. Das funktionierte super – und daraus ist ein Projekt entstanden, das bis heute Bestand hat: der «Zurich Sun Jam». Aus der Facebook-Gruppe mit mir als einzigem Mitglied ist mittlerweile eine Community mit rund 3000 Teilnehmenden geworden.

    Nach Corona kam mir gemeinsam mit einem Bekannten eine neue Idee: «Drum and Dance Zurich». Während des Lockdowns hatten wir uns regelmässig in einem Proberaum getroffen, um zu jammen. Diese Musik und die Leidenschaft dahinter wollten wir nun, nach dem Ende des Lockdowns, raustragen in die Welt, um möglichst alle daran teilhaben zu lassen. Also begannen wir einfach damit, auf dem Sechseläutenplatz zu trommeln.

    Auch daraus ist eine grössere Bewegung geworden, eine Art «Guerilla Dance Event». Wir treffen uns alle ein, zwei Monate, auf dem Sechseläutenplatz oder auch mal auf dem Üetliberg, um gemeinsam zu musizieren und zu tanzen. Es ist berührend zu sehen, wie die Musik jeden mitreisst, ob jung oder alt, im Anzug oder eher alternativ. Auch die Leute, die eigentlich gar nicht tanzen wollen oder denken, dass sie es nicht können, werden von den Rhythmen mitgerissen und müssen sich einfach bewegen.


    Es sieht fast unmöglich aus – und steht doch: Greg Jagassar beim Balancieren am Zürichsee. (Foto: zvg)

    Ein «Hippiekram»?

    Zu meiner jüngsten Leidenschaft bin ich rein zufällig gekommen. Ich war damals mit meiner Familie in den Ferien, als meine Partnerin einen Wettbewerb startete: Wer es schaffte, mehr Steine aufeinanderzustapeln, durfte sich vom anderen das Mittagessen servieren lassen. Ich nahm die Herausforderung an, gewann den Wettbewerb – und war zu meiner eigenen Überraschung augenblicklich süchtig nach dieser Tätigkeit. Wenn ich früher mal Leuten begegnet bin, die Rock Balancing gemacht haben, hatte ich eigentlich kein grosses Verständnis dafür, sondern dachte mir vielmehr: «Was ist denn das für ein Hippiekram?»

    Doch als ich selbst anfing, Steine aufzuschichten, merkte ich, wie stark mich diese Tätigkeit in ihren Bann zog. Steine zu balancieren, das ist wie ein Puzzle mit der Schwerkraft. Jeder Stein muss an drei Punkten mit dem darunterliegenden verbunden sein, dann steht das Gebilde, auch wenn es noch so abenteuerlich aussieht. Das ist eine sehr vergängliche Kunst: Sobald ich einen Turm fertiggestellt habe, zerstöre ich ihn wieder.

    Mittlerweile kann ich sagen, dass mir dieses Hobby mehr gibt als die Musik. Denn Balancieren, das bedeutet für mich «peace, calmness and presence», das findet man in der Musik nicht immer. Um die Steine ins Gleichgewicht zu bringen, muss man sich voll fokussieren, für einmal das ewig rotierende Gehirn abschalten. Das ist wie ein meditativer Zustand. Ich kann bis zu acht Stunden an einem Kunstwerk arbeiten. Manchmal aber geht es gar nicht – dann merke ich, dass ich mit meinen Gedanken mal wieder ganz woanders bin. Anfangs war es schwierig für mich, den Kopf auszuschalten, mittlerweile bin ich ziemlich geübt darin. Mir hilft tiefes Durchatmen, so lange, bis der Kopf Ruhe gibt.

    Wettkampf in Schottland

    Hauptsächlich mache ich das Steinbalancieren für mich selber, doch es gibt sogar Wettbewerbe in dieser Disziplin. In diesem Sommer hatte ich die einmalige Gelegenheit, die Schweiz bei «European Land Art Festival & Stone Stacking Championships» im schottischen Dunbar zu vertreten. Da sind Kunstschaffende aus ganz Europa in verschiedenen Disziplinen gegeneinander angetreten – so ging es etwa um das Bauen des grössten Turms, das Balancieren unter Zeitdruck oder auch besonders kunstvolle Skulpturen.

    Zum Sieg hat es leider nicht ganz gereicht, da war auch ein wenig Pech mit ihm Spiel. Aber der Event war eine enorm bereichernde Erfahrung für mich. Es war wunderbar, Gleichgesinnte zu treffen und sich inspirieren lassen zu können.

    Aufgezeichnet von Dagmar Schräder

  • Alte Medikamente richtig entsorgen  

    Alte Medikamente richtig entsorgen  

    Viele Haushalte lagern Medikamente, die längst abgelaufen oder nicht mehr in Gebrauch sind, wie die Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich in einer Medienmitteilung schreibt. Und weiter: Wer solche Arzneimittel aufbewahrt, riskiert eine ungewollte Einnahmen durch Kinder oder Haustiere und gefährdet somit die Sicherheit im Alltag.

    Die Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich rät deshalb, die Hausapotheke regelmässig zu kontrollieren und verfallene Präparate konsequent zu entsorgen.

    Schwerwiegende Folgen für die Umwelt

    Eine unsachgemässe Entsorgung im Haushaltsabfall oder gar in der Kanalisation kann zudem schwerwiegende Folgen für die Umwelt haben. Rückstände von Medikamenten belasten Gewässer und Böden und gelangen so in den natürlichen Kreislauf.

    Die sichere Lösung: Medikamente können in Apotheken, Drogerien oder Arztpraxen abgegeben werden. Dort erfolgt die fachgerechte Entsorgung – teilweise gegen eine geringe Gebühr.

    Pflege der Hausapotheke

    Auch bei der Pflege einer Hausapotheke empfehle es sich, fachlichen Rat einzuholen. Neben verschriebenen Präparaten gehören Grundausstattung wie Schmerz- und Erkältungsmittel, Allergiemedikamente, Desinfektionsmittel, Pflaster, Verbandsmaterial, Schere und Fieberthermometer dazu.

    Wichtig ist, alle Medikamente in Originalpackung samt Packungsbeilage und Dosierhilfe aufzubewahren. Nur so ist eine richtige Anwendung gewährleistet.

    Gesundheitsfachleute raten, die Hausapotheke mindestens einmal jährlich zu überprüfen, abgelaufene Medikamente auszusortieren und verschriebene Präparate nach abgeschlossener Behandlung zurückzugeben. Wer verfallene Notfallmedikamente ersetzt, sorgt dafür, dass im Ernstfall die richtige Hilfe griffbereit ist – und erhöht damit die Sicherheit im eigenen Haushalt.

    Quelle: Medienmitteilung Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich

  • Eine starke Gemeinschaft

    Eine starke Gemeinschaft

    Vom 11. bis 15. August fand das diesjährige Junioren-Trainingslager des Sportvereins Höngg (SVH) statt. Wie schon in den Vorjahren führte die Reise ins wunderschöne Lenk im Simmental – einem Ort, der mit seiner eindrucksvollen Bergkulisse und seinen idealen Sportanlagen den perfekten Rahmen für eine intensive Trainingswoche bot.

    Mit dabei waren 17 Junioren aus verschiedenen Mannschaften des Vereins – von den C- bis zu den E-Junioren – begleitet von engagierten Trainern – Simon Fellner als Lagerleiter, seine Frau Irene Fellner, Aziz Tair und David Hunziker –, die gemeinsam fünf Tage lang hart arbeiteten, viel lernten und als Team zusammenwuchsen.

    Im Zentrum stand natürlich der Fussball: Zwei intensive Trainingseinheiten pro Tag bildeten das sportliche Gerüst der Woche. Die Schwerpunkte lagen auf Technik, Koordination, Spielverständnis und Taktik. Unter besten Bedingungen wurde konzentriert gearbeitet. Trotz hoher Temperaturen oder vereinzeltem Regen zeigten die Jungs grossen Einsatz und Begeisterung auf dem Platz.

    Zusammenspiel und Verhalten

    Besonderer Wert wurde auf das Zusammenspiel und das Verhalten als Mannschaft gelegt. In Spielformen, Übungen zur Kommunikation und taktischen Sequenzen wurde klar: Fussball ist Teamsport – und nur gemeinsam kann man erfolgreich sein. Die Fortschritte, die in dieser kurzen Zeit gemacht wurden, waren deutlich sichtbar.

    Das Trainerteam, das bereits zum neunten Mal das Trainingslager in Lenk geleitet hat, war beeindruckt: Über die Jahre haben sie schon viel erlebt – von Sturm und Regen bis zu Hitzetagen, von Verletzungspech über Pizzaservice bis zu Grippewellen und Übelkeit, doch dieses Jahr lief alles wie am Schnürchen. Der Einsatzwille, die Disziplin und der Teamgeist der Jungs waren auf und neben dem Platz spürbar – und machten das Lager zu einem ganz besonderen Erlebnis.

    Echter Teamgeist

    Zur Erholung und zum Ausgleich kam auch der Spass nicht zu kurz. Ein gemeinsamer Ausflug ins Lenker Erlebnisbad sorgte für Abkühlung und gute Laune. In der Unterkunft – eine gemütlichen Gruppenunterkunft mit viel Platz – wurde gespielt, gelacht, gegessen und sich ausgeruht. Die Atmosphäre war jederzeit freundschaftlich, respektvoll und geprägt von echtem Teamgeist.

    Für alle war die Woche in Lenk ein voller Erfolg – sportlich wie menschlich. Die Junioren kehrten nicht nur fitter und spielerisch weiterentwickelt zurück, sondern auch als enger zusammengewachsene Gruppe. Das Trainerteam zeigte sich mit dem Verlauf des Lagers sehr zufrieden: Die gesteckten Ziele wurden erreicht, individuelle Fortschritte waren klar erkennbar, und die Basis für eine erfolgreiche Saison wurde gelegt.

    Ein grosser Dank geht an alle, die dieses Lager möglich gemacht haben. Ebenso verdienen die Jungs ein grosses Lob – für ihren Einsatz, ihre Disziplin und ihren Teamspirit. Dieses Trainingslager wird allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben – und die Vorfreude auf nächstes Jahr ist bereits jetzt spürbar.

    Lagerverantwortliche gesucht

    Weil das langjährige Leitungsteam im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung steht, sucht der Sportverein Höngg schon jetzt neue Lagerverantwortliche. Interessierte können sich unverbindlich beim SV Höngg melden (www.svhoengg.ch), dabei werden die bisherigen Trainer der neuen Leitung unterstützend zu Seite stehen.

    Eingesandt von Simon Fellner

  • Zu Besuch in der «Rose»

    Zu Besuch in der «Rose»

    Die «Rose» – ein Name, der vielen in Höngg noch heute vertraut ist. An der Limmattalstrasse 159 stand von 1832 bis 1959 das Restaurant «Rose», die erste Wirtschaft im Quartier, in der offenes Bier ausgeschenkt wurde. Zum damaligen Betrieb gehörten nicht nur ein Restaurant, sondern auch eine Bäckerei und eine Kegelbahn.

    Nach dem Abriss des Gebäudes im Jahr 1960 machte dort ab 1980 die Tankstelle «Socar Service Rose» von sich reden. Auch sie schrieb Quartiergeschichte: 42 Jahre lang führte Heinz Huber den Betrieb mit Werkstatt und kleinem Shop. Im Oktober 2022 schloss er die Tankstelle (der «Höngger» berichtete).


    Zu Besuch in der «Rose»: der Eingang bei der Limmattalerstrasse. (Foto: dad)

    Doch wo Geschichte verschwindet, entsteht Neues: Im Mai 2023 wurde die Tankstelle abgerissen, kurz darauf begannen die Bauarbeiten für ein Mehrfamilienhaus – geplant und realisiert von der Knörr Architekten AG in Höngg. Und in diesem Jahr war es soweit: Am 4. April folgte die Aufrichte und seit dem 1. Juni ist das neue Gebäude bezugsbereit. Es erinnert dennoch an die Vergangenheit: Eine Rose ziert die Glastür zum Treppenhaus.  

    Ein Fenster zum Himmel


    Zu Besuch in der «Rose»: das Fenster zum Himmel. (Foto: dad)

    Der Rundgang in der «Rose» beginnt ganz oben, im vierten Stock. Jede Etage beherbergt eine Wohnung. Das Ziel war eine zeitgenössische Architektursprache, eine klare, einfache Volumetrie und ein Flachdach – wie die Architekten bereits vor einem Jahr im Gespräch mit dem «Höngger» bekanntgaben.

    Die Attikawohnung mit zweieinhalb Zimmern ist hell und grosszügig geschnitten. Vier sonnige Balkone bieten Licht von allen Seiten, die Aussicht ist überwältigend: Der Blick auf den Landsitz «zum Weingarten» und dessen Wiese ist einmalig. Dazu ein Oberlicht – ein Fenster zum Himmel. Eichenparkett sorgt für Wärme, die offene Küche mit Kochinsel dürfte selbst Kochmuffel begeistern.


    Zu Besuch in der «Rose»: Die Küche mit der Kochinsel. (Foto: dad)

    Wie wird wohl dereinst die Einrichtung aussehen? Noch ist alles möglich – die Wohnung stand bis Redaktionsschluss für 1,9 Millionen Franken zum Verkauf.

    Die Geschichte geht weiter

    Die drei unteren Eigentumswohnungen im ähnlichen Preissegment sind teilweise schon bezogen. Auch dort durfte der «Höngger» reinschauen: Sie ähneln im Grundriss der Attikawohnung, bieten aber mit dreieinhalb Zimmern mehr Platz und verfügen über einen grosszügigen Balkon in Richtung Altstetten; im Erdgeschoss mit lauschigem Gartensitzplatz. Zu jeder dieser Wohnungen gehören weiter Badezimmer. Lamellen- und Sonnenstoren lassen sich elektrisch bedienen.

    Selbstverständlich verfügen alle Wohnungen über einen Waschturm, moderne Geräteausstattung und grosse Kellerabteile. Eine Wärmepumpenheizung mit Erdsonden sorgt für umweltfreundliches Heizen. Die Geschichte der «Rose» geht also weiter: Wo früher bierselige Abende gefeiert wurden und eine Tankstelle für Tempo sorgte, entsteht nun eine neue Nachbarschaft.


    Zu Besuch in der «Rose»: Zimmer mit Aussicht auf den Landsitz «zum Weingarten». (Foto: dad)
  • Wie gut kennen Sie Höngg? Die Auflösung des Sommerrätsels

    Wie gut kennen Sie Höngg? Die Auflösung des Sommerrätsels

    Wo befinden sich die 30 Einfamilienhäuser aus den 1920er-Jahren mit den schmucken Treppengiebeln? Welche Institution in einem der ersten Hochhäuser Hönggs feiert dieses Jahr ihr 60-Jahr-Jubiläum? Diese und weitere 13 Fragen galt es im diesjährigen Sommerrätsel der «Höngger Zeitung» zu lösen.

    Erneut war das Interesse gross: Über 100 rätselfreudige Teilnehmende erwiesen sich als wahre Kenner der lokalen Architektur. Der Lösungssatz lautete: «Sommer mit Aussicht».

    Zu gewinnen gab es Gutscheine von den Restaurants Hönggerhof, Osteria da Biagio und «CaBaRe» sowie der Migros und dem Kapitel 10. Die Glückspilze werden persönlich benachrichtigt. Bis zum nächsten Rätsel!

    Das sind die korrekten Antworten

    1. Wo befindet sich der zweite Campus der ETH, 1961 erbaut, auf dem man Architektur studieren kann? Hoenggerberg
    2. Welches für Kirchen typische Merkmal fällt bei der katholischen Kirche Heilig Geist besonders klein aus? Kirchturm
    3. Wo befinden sich die 30 Einfamilienhäuser aus den 1920er-Jahren mit den schmucken Treppengiebeln? Imbisbuehlstrasse
    4. Wer lebt heute im Haus an der Gsteigstrasse 18, wo einst Betagte wohnten? Studierende
    5. Was befindet sich gegenüber im «Haus zum Chranz», einem 1506 erbauten Rebbauernhaus, das gerade renoviert wird? Ortsmuseum
    6. Beim Traumdepot Wartau stehen drei Betonhäuser, deren Bauweise sich an Le Corbusier orientiert. Wie nennt man die Stilrichtung, die durch die Verwendung von Sichtbeton gekennzeichnet ist? Brutalismus
    7. In welchem ursprünglich spätklassizistischen Bau neben der reformierten Kirche wurde jahrzehntelang ein alkoholfreies Restaurant betrieben? Sonnegg
    8. Welcher berühmte Höngger Architekt realisierte in den 1930er Jahren sein Haus im Bauhaus-Stil (Nachname)? Bill
    9. Bei der Haltestelle Eschergutweg steht ein historisches Gebäude aus dem Jahre 1674 mit dem Namen „Roter …“? Ackerstein
    10. Die Werdinsel mit den zwei historischen Gebäuden aus der Zeit der frühen Industrialisierung ist ein Bijou. Kaum vorstellbar, was sich in den 1960er Jahren auf der Insel befand. Autofriedhof
    11. Im Artikel auf S. 19 berichten wir über einen aussergewöhnlichen Fund beim Haus am Kranzweg 9. Was kam bei Grabungen im Garten zum Vorschein? Muehlstein
    12. Welche Institution in einem der ersten Hochhäuser Hönggs feiert dieses Jahr ihr 60-Jahre-Jubiläum? Bombach
    13. An der Hurdäckerstrasse im Rütihof liegt das Mehrfamilienhaus «Sunny Woods» Aus welchem Material bestehen die Gebäude? Holz
    14. Wie heisst das elegante Haus am Meierhofplatz aus dem Jahr 1895, indem eine Studierenden-WG wohnt. Sogar ihren Ingwerlikör hat sie danach benannt. Orsini
    15. An der Limmattalstrasse 209 befindet sich ein altes Handwerkhaus, dessen ältester Gebäudeteil auf das Jahr 1473 datiert wird. Welche Farbe hat es? Orange

  • Neues Gastro-Team am Katzensee

    Neues Gastro-Team am Katzensee

    Er ist ein Katzensprung von Höngg entfernt: der Katzensee. Das beliebte Naherholungsgebiet punktet auch mit der Gastronomie. Das Sportamt der Stadt Zürich suchte per 1. April 2026 ein neues Team für die Gastronomie im Seebad Katzensee. Nun ist die Entscheidung gefallen.

    Das Sportamt hat entschieden, den Zuschlag für die Führung der Gastronomie im Seebad Katzensee an die Abreise AG zu erteilen. Die Bewerbung erhielt laut Medienmitteilung von allen Einreichungen die beste Bewertung.

    Berücksichtigt wurden die vier Auswahlkriterien Attraktivität des Betriebskonzeptes (35 Prozent), Wirtschaftlichkeit (25 Prozent), Nachhaltige Führung des Gastronomiebetriebs (15 Prozent) sowie Schlüsselpersonen und Team (25 Prozent).

    Vielseitiges Gastroangebot

    Das Auswahlgremium bestand aus Fachpersonen aus den Bereichen Sportamt, Gastronomie und Nachhaltigkeit. «Die Bewerbung der Abreise AG hat uns sehr überzeugt, weshalb wir uns ab nächster Saison auf eine gute Zusammenarbeit und ein vielseitiges Gastroangebot für unsere Badegäste freuen», sagt Tobias Bernhard, Abteilungsleiter Bade- und Eisanlagen.

    Die Abreise AG, die ebenfalls die Gastronomie im Flussbad Unterer Letten in Wipkingen führt, folgt somit auf Denise Niederberger und Marcelle Witter, welche die Gastronomie im Seebad Katzensee in den vergangenen 43 Jahren führten. 

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

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    Nur einen Katzensprung entfernt

  • Raubversuch beim Coop Pronto Shop

    Raubversuch beim Coop Pronto Shop

    Kurz vor 23 Uhr betrat gemäss der Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich eine unbekannte Person mit einer Faustfeuerwaffe den Tankstellen-Shop Coop Pronto, Am Wasser 146, und verlangte Bargeld. Anschliessend kam es zu einem Gerangel, worauf der Täter ohne Deliktsgut in Richtung stadteinwärts die Flucht ergriff.

    Im Zuge der sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung fiel einer Streifenwagenpatrouille im Kreis 3 ein Jugendlicher auf, der auf die Täterbeschreibung des Raubs passte. Sie nahmen den 15-jährigen Afghanen fest und brachten den Tatverdächtigen für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache. Für eine umfassende Spurensicherung wurden Spezialist*innen des Forensischen Instituts Zürich aufgeboten.  

    Zeugenaufruf

    Die Stadtpolizei Zürich sucht Personen, die Angaben zum geschilderten Vorfall vom Dienstagabend, 12. August 2025, kurz vor 23 Uhr bei der Coop Tankstelle, Am Wasser 146 in Zürich Höngg, machen können. Insbesondere werden zum Tatzeitpunkt anwesende Kunden gesucht. Hinweise oder Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer: 0 444 117 117.

    Raubüberfall vor einem Jahr

    Es ist nicht das erste Mal, dass der Coop Pronto Shop ausgeraubt wurde: Am Abend des 9. September 2024, kurz vor 22 Uhr, betrat ein Unbekannter den Tankstellenshop. Laut der Stadtpolizei bedrohte er einen Angestellten mit einer Stichwaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit mehreren hundert Franken flüchtete der Täter aus dem Shop in Richtung Europabrücke. Verletzt wurde niemand.

    Quelle: Stadtpolizei Zürich