Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere sind nicht darauf vorbereitet, dass sich unsere Rushhour plötzlich um eine Stunde verschiebt, schreibt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) in einer Medienmitteilung. Doch am Sonntag, 26. Oktober, erfolgt die Umstellung auf die Winterzeit und die Uhr wird von 3 Uhr um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt.
Insbesondere am Abend ist dann erhöhte Vorsicht geboten, wenn die Stosszeiten des Berufsverkehrs wieder plötzlich auf die Dämmerung fallen. Jene Zeit, in der sich laut SUST heimische Wildtiere aufgrund von den im Sommer abgegrasten Flächen neue Futterplätze suchen müssen und sich auf erweiterte Nahrungssuche begeben.
Achtsam sein
Auch bringt die Jahreszeit mit Nebel und Regenwetter zusätzlich erschwerende Sichtverhältnisse mit sich. Alles Gefahren, die jedes Jahr zu einem Anstieg an Wildunfällen führen, wie die SUST schreibt.
«Seien Sie deshalb in der Nähe von Wäldern und Feldern äusserst achtsam und drosseln Sie die Geschwindigkeit», rät Tierschützerin Susy Utzinger. «Tauchen Tiere am Strassenrand auf: Stark abbremsen und das Fernlicht ausschalten. Und denken Sie daran: Wenn ein Tier die Strasse überquert, folgen meist noch weitere.»
Die neue Saison der OpenSundays steht an: ab Ende Oktober 2025 bis Ende März 2026 bieten zehn städtische Sporthallen erneut ein aktives Sonntagsprogramm für Primarschulkinder. Keiner der Standorte befindet sich in Wipkingen, jedoch gibt es drei in der Nähe: Die Turnhalle am Wasser in Höngg, das Schulhaus Schütze im Kreis 5 und die Sporthalle Scherr im Kreis 6.
Wie eine Medienmitteilung von IdéeSport berichtet, finden die OpenSunday-Projekte bei den teilnehmenden Kindern grossen Anklang: Im Durchschnitt profitieren an jedem Standort über 30 Kinder pro Nachmittag von den Angeboten.
Inklusive Bewegung für alle
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Alle Standorte sind bewusst inklusiv gestaltet. Die Hallenteams, bestehend aus engagierten Jugendlichen und erfahrenen Projektleitenden, sind geschult und bestens vorbereitet, um Kinder mit und ohne Behinderungen zu begleiten. Sie sorgen für ein abwechslungsreiches Programm mit Spielen, Bewegungslandschaften und Teamaktivitäten. Der Spass steht laut Medienmitteilung dabei immer im Vordergrund, frei von Leistungsdruck. Kinder mit ganz unterschiedlichen Stärken können miteinander spielen, sich austauschen und die Aktivitäten gemeinsam erleben.
Im Rahmen des CoachProgramms engagieren sich Jugendliche als Coachs im OpenSunday. Das CoachProgramm bietet ihnen ein wertvolles Lernfeld für erste Arbeitserfahrungen. Sie gestalten die Bewegungsangebote, übernehmen Verantwortung und lernen, im Team mitzuwirken. Dadurch stärken sie ihr Selbstvertrauen und entwickeln sowohl persönliche als auch fachliche Kompetenzen.
Mädchenförderung: Sportheldinnen 2026
Aufgrund des grossen Erfolges im vergangenen Jahr findet auch 2026 wieder ein Sportheldinnen-Event statt. Im Rahmen des «Monats der Sportheldinnen» besuchen erneut Sportlerinnen die zehn Projektstandorte von IdéeSport und treten direkt mit den Kindern in Kontakt. Unterstützt wird der Event vom Programm «Atleta» des Sportamts der Stadt Zürich. Ziel ist es, insbesondere die Mädchen zu ermutigen, ihre Leidenschaft für Bewegung und Sport zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Die Stiftung IdéeSport realisiert seit 1999 diverse Programme, darunter MidnightSports, OpenSunday, MiniMove, PeerPower, ActiveWeek und das CoachProgramm. Damit fördert sie die Lebenskompetenzen der Teilnehmenden und der Coachs, stärkt den Zusammenhalt und überwindet kulturelle und soziale Hindernisse.
IdéeSport verzeichnet jährlich an 187 Projektstandorten in 21 Kantonen rund 172’000 Besuche von Kindern und Jugendlichen. Vor Ort sind über 330 Projektleitende für die Durchführung zuständig und über 2‘600 jugendliche Coachs stehen im Einsatz.
Quelle: Medienmitteilung IdéeSport
OpenSunday
Offene Sporthalle während der Wintermonate für alle Primarschulkinder. Kostenlos, ohne Anmeldung und inklusive Zvieri.
Wann: Jeden Sonntag, von 13.30 bis 16.30 Uhr, vom 26. Oktober 2025 bis 29. März 2026. (Keine Veranstaltung während der Weihnachts- und Sportferien.)
Wo: Diverse Standorte in der Stadt Zürich, Übersicht und weitere Infos auf www.ideesport.ch
Mitnehmen: Sportkleidung, Hallenschuhe und Telefonnummer der Eltern.
Neulich, da war ich einmal wieder spazieren. Nicht ganz alleine, sondern, wie so oft, mit ein paar Hunden. Das gehört zu meinen Hobbys. Und tut Körper und Geist gut. An diesem Nachmittag hatte ich zwei Hunde dabei, einen grossen und einen ziemlich kleinen, und war mit ihnen auf einem Feldweg unterwegs. Die beiden Vierbeiner trotteten ohne Leine neben mir her, weit und breit war keine Menschenseele zu sehen, wir genossen die Dreisamkeit. Ich hing meinen Gedanken nach, die Vierbeiner verfolgten im Feld eine Erfolg versprechende Mäusefährte.
Da überholte mich von hinten unverhofft ein «Elektrotöff». Der Fahrer war ein Jugendlicher, vielleicht 17 Jahre alt. Er fuhr laut- und grusslos an uns vorbei, rollte gut hundert Meter den Weg weiter und hielt plötzlich unvermittelt an. Der Teenie stieg von seinem Roller, steckte sich eine Zigarette an und blickte in unsere Richtung. Oh Mann, was soll denn das? Was will der Typ wohl, fragte ich mich. Muss der ausgerechnet hier anhalten? Fühlt sich wohl besonders cool, führte ich, die Augen innerlich verdrehend, meinen gedanklichen Monolog.
Ich erwog kurz, meine Route kurzfristig abzuändern und einfach umzukehren, verwarf diese Idee jedoch schnell wieder. Das hätte albern ausgesehen. Ausserdem war ich mir ehrlich gesagt auch nicht ganz sicher, ob die Hunde mein Kommando so schnell befolgt hätten, dass ich mich nicht durch wiederholtes Rufen vor dem Jüngling blamiert hätte. Und diese Blösse wollte ich mir auf keinen Fall geben.
Wir liefen also weiter auf ihn zu, in der Hoffnung, unbehelligt passieren zu können. Doch kaum waren wir auf seiner Höhe, räusperte er sich und sprach mich an. Oh nein, jetzt kommts, dachte ich mir. Entweder macht der Typ jetzt einen doofen Witz oder er sucht die Konfrontation. Ich gab mir also alle Mühe, möglichst viel Coolness und Selbstvertrauen auszustrahlen.
Aber meine Sorge war völlig unbegründet: «Was ist denn der Grosse für eine Rasse?», fragte der Junge. «Ein grosser Schweizer Sennenhund», antwortete ich ihm, leicht verwundert, dass er sich für so etwas überhaupt interessierte. Noch mehr erstaunte mich seine nächste Aussage: «Oh, wie schön. Hunde heilen einfach die Seele.» Ich traute meinen Ohren kaum. So ein poetischer Satz aus dem Mund eines Teenagers. «Hunde lassen einen nie allein», fuhr er fort. «Sie sind einfach immer für einen da. Mein Bruder hat auch einen. Und der hat mir schon in ganz vielen Situationen geholfen.»
Sprachs, lächelte mich an, grüsste höflich und rollte geräuschlos davon. Ich war zugegebenermassen etwas perplex. Der sonderbare Halbwüchsige hatte vollkommen recht: Hunde heilen tatsächlich die Seele. Manchmal nur schon durch die unerwarteten und wertvollen Begegnungen, die sie einem ermöglichen.
Mit der neuen Signalisation/Markierung soll die Sicherheit in der stark frequentierten Zone beim Wipkingerplatz direkt vor dem Coop für den Langsamverkehr deutlich verbessert werden. Die Massnahme wurde vom Quartierverein Wipkingen in enger Zusammenarbeit mit der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich entwickelt.
Hintergrund ist die derzeitige Situation, bei der sich Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende, E-Bike-Nutzende und E-Roller Fahrende die Fläche teilen – was immer wieder zu unübersichtlichen und teilweise gefährlichen Situationen führt. Mit der neuen Signalisation/Markierung wird künftig eine bessere Führung des Verkehrs geschaffen, sodass alle Verkehrsteilnehmenden sicherer unterwegs sind.
Das WipWest Huus ist im alten Pfarrhaus Wipkingen zu Hause. Auch Konzerte, Yoga Kurse, Buchclubs und weiter Anlässe finden darin Platz. Aktuell steht der Coworking-Raum im Fokus: Wie auf der Website beschrieben, bietet das WipWest Huus ein inspirierendes Umfeld zum Arbeiten, sich mit anderen Menschen auszutauschen oder einfach zum Verweilen.
Laut amazingzurich.com gehört das WipWest Huus zu den «Neun Besten Coworking Spaces in Zürich». Konkret: Üblicherweise liegen die Kosten zwischen 300 und 1200 Franken im Monat.
Im Vergleich dazu ist das WipWest Huus ein regelrechtes Schnäppchen: Ein Tagespass kostet 10 Franken, ein Monatsabo ist für 40 Franken erhältlich. Neben den zehn Arbeitsplätzen im Coworking-Raum, können zwei geschlossene Zimmer für Meetings und Anrufe gebucht werden.
Der Raum eigne sich nicht nur für konzentriertes Arbeiten, sondern auch für den Kontakt mit den Menschen vor Ort. Beispielsweise gibt es neu jeden Donnerstagvormittag ein ADHS-Coworking für erwachsene Frauen.
Auch nimmt sich das kleine, gut vernetzte Team gerne Zeit für ein Gespräch, wie auf der Website betont wird: «Wir haben immer ein offenes Ohr und teilen gerne unsere Erfahrungen mit Lebensfragen, Spiritualität und sinnhaftem Unternehmertum mit dir.»
Unfälle und Notfälle passieren bei Kindern meist im und ums Haus – dort, wo sie sich sicher fühlen. Umso wichtiger ist es, im Ernstfall ruhig zu bleiben und zu wissen, was zu tun ist. Generell gilt für alle Notfälle: Ruhe bewahren, beim Kind bleiben und im Zweifel professionelle Hilfe holen. Zuerst ist es wichtig, die Atmung und das Bewusstsein des Kindes zu prüfen, unabhängig vom Alter. Nur wenn beides funktioniert bzw. vorhanden ist, folgen weitere Massnahmen. Bei Bewusstlosigkeit soll das Kind in die stabile Seitenlage gebracht werden und für den Wärmeerhalt gesorgt werden. Bei einem Atemstillstand muss der Notruf 144 gewählt und die Wiederbelebung eingeleitet werden.
Weitere wichtige Hinweise
Fieberkrämpfe treten meist bei Kindern zwischen sechs Monaten und fünf Jahren auf, dauern nur wenige Minuten und sind meist harmlos. Wichtig: Das Kind nicht schütteln, für Sicherheit sorgen und die Anfallsdauer messen. Pseudokrupp, eine unspezifische Entzündung der oberen Atemwege, betrifft vor allem Kleinkinder, zeigt sich durch bellenden Husten und Atemnot. Feuchte Luft und Ruhe helfen, bei anhaltender Atemnot ärztliche Hilfe holen. Bei Kindern ab fünf Jahren stehen oft Verletzungen, allergische Reaktionen oder psychische Belastungen im Vordergrund. Hier gilt: Wunden versorgen, bei schweren Verletzungen oder allergischem Schock sofort den Notruf wählen. Auch psychische Notfälle wie Panikattacken oder Überforderung sollten ernst genommen werden.
Hausapotheke und Kurse
Eine gut ausgestattete Kinderapotheke mit Thermometer, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel ist hilfreich. Medikamente sollten immer mit dem Kinderarzt abgesprochen werden. Die Samariter Zürich-Höngg bieten weiter regelmässig Kurse zu Notfällen bei Kindern an. So sind Sie im Ernstfall vorbereitet und können schnell und richtig helfen. Die Kurse «Notfälle bei Kindern 0–4 Jahre» mit Fokus auf Kleinkinder und «Notfälle bei Kindern 5–15 Jahre» für Eltern und Betreuungspersonen von Schulkindern sind auf der Website samariter-zuerich-hoengg.ch ausgeschrieben.
Eingesandt von Barbara Bisko vom Samariterverein Zürich-Höngg
Das pädiatrische Dreieck
Das «pädiatrische Dreieck» hilft, den Zustand eines Kindes in einer Notfall-Situation nach drei Punkten einzuschätzen: Atmung/Atemarbeit – Hautfarbe – äusseres Erscheinungsbild. Man merke: Sind alle drei Seiten unauffällig, ist das Kind wahrscheinlich stabil. Ist eine Seite auffällig, besteht ein Problem. Sind zwei oder drei Seiten auffällig, handelt es sich um einen akuten Notfall.
Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihre Lebensgeschichte für kommende Generationen festzuhalten? Für die Familie oder einfach so? Vielleicht wurden Sie sogar schon darauf angesprochen. Und das ganz unabhängig davon, ob Sie einen Nummer-1-Hit in den Charts hatten, einen Nobelpreis oder Wimbledon gewonnen haben. Fakt ist: Jedes Leben verdient es, gewürdigt zu werden. Denn alle haben ihre Geschichten, die für die Nachwelt von Bedeutung sein können.
Schon seit einiger Zeit gibt es Angebote für Menschen, deren Biografie auch ihr Vermächtnis ist. Ghostwriter verfassen in deren Auftrag persönliche Biografien, die dann wahlweise im Selbstverlag erscheinen. Auch Plattformen wie «Meet-My-Life» in Zürich bieten diesen Service an: Sie wollen, so steht es auf der Website, «möglichst viele der sonst nur mündlich überlieferten Lebensgeschichten verschriftlichen».
Doch die Form der Schrift ist nicht mehr die einzige Möglichkeit. Im Zeitalter von Sozialen Medien, in denen Videos oft mehr Gewicht haben als das geschriebene Wort, eröffnet sich ein neuer Weg: das Interview vor der Kamera. Einer, der sich auf solche filmischen Biografien spezialisiert hat, ist der Höngger Fredy Schwyter.
«Ich habe realisiert, dass viele Menschen daran interessiert sind, ihre Geschichte den Nachkommen zugänglich zu machen», sagt er. In seinem jüngsten Film porträtiert er Katharina Spörri-Egli, eine Frau, die sich in den 1960er- und 1970er-Jahren in einer von Männern dominierten Welt durchsetzen konnte: Sie war die erste Zürcherin, die erfolgreich eine Gärtnerlehre absolvierte. Ein Stück Stadtgeschichte, das ohne dieses Porträt etwas weniger Beachtung finden würde. Das Video ist heute frei zugänglich und auf der Website «Unsere Geschichte» des Historikers Heinz Looser zu sehen.
Viele Facetten
«Um zu verstehen, warum ich heute diese Video-Biografien mache, muss man nur mein eigenes Leben betrachten», erklärt Schwyter im Interview. Sein Leben ist ebenso vielschichtig wie die Porträts, die er erstellt. Ursprünglich Flugzeugmechaniker, arbeitete er später als Hochschuldozent. Auch Sport, Psychologie, Musik und Tanz spielen seit je eine grosse Rolle in seinem Alltag. Gitarre, Tauchflaschen, Trompete, Tango – alles gehört zu seinem persönlichen Repertoire. «Freunde, Abenteuerlust, aber auch die Freude an gegenseitiger Unterstützung prägten meinen Lebensweg ebenso», sagt er.
Und Schwyter, der Pensionär, ist auch heute noch schwer beschäftigt. Nicht nur wegen seiner Videoarbeit, auch mit seinen Hobbys, und seiner Engagements in diversen Vereinen. So ist er Mitglied bei den Höngger gospelsingers.ch, aber auch bei den Zürcher Film- und Videoamateuren oder im Limmatclub Zürich – um nur einige zu nennen.
Der Entscheid, sich vermehrt kreativen Projekten zuzuwenden, fiel nach seiner Pensionierung. In London absolvierte er den Master in Filmproduktion. Seither drehte er mit seiner Produktionsfirma «más allá film» bereits diverse Videos, etwa über Projekte der Stadtentwicklung Zürich oder für den Architekturblog Asaz und «zuerivitruv». Technisch arbeitet er mit einer professionellen Ausrüstung, aber auch mit dem Smartphone. «Es muss nicht immer die grosse Kamera sein», sagt er. Wichtig sei die emotionale Nähe zum Menschen.
Und diese Erfahrung gibt er auch weiter: Studierende der Hochschule Chur haben bei ihm Videopraktika absolviert und gelernt, wie entscheidend die menschliche Komponente in solchen Projekten ist.
Erinnerungen bewahren
Persönliche Erlebnisse haben ihn dabei geprägt: So begleitete er filmisch über sechs Jahre hinweg das Leben seiner Ex-Schwiegermutter, die damals in Australien lebte. «Es war mir ein Anliegen, ihre Persönlichkeit festzuhalten, da sie eine spannende Frau war.» Er erinnert sich: «Meine Schwiegermutter war begeistert von dem finalen Video.» Die Arbeit an diesen Biografien ist für ihn bereichernd. Das Filmen sei Erleben pur, denn das Leben bestehe aus Beziehungen. «Ich will erfassen, was einen Menschen ausmacht und wofür er steht.»
Mit Wehmut erinnert sich Schwyter an einen weltgewandten Freund, der seine Geschichte ebenfalls auf Video festhalten wollte. Geplant war ein aufwendiges Projekt, doch die Umsetzung scheiterte am Widerstand der Ehefrau. Kurz darauf erlitt besagter Freund einen Schlaganfall, er konnte nicht mehr sprechen und starb später. «Seine Geschichte, in seinen Worten, existiert nicht mehr», sagt Schwyter nachdenklich. Solche Erlebnisse bestärken ihn in seiner Arbeit. Dabei webt er auch Fotos und Dokumente in das Video ein, je nach Bedarf.
Das Konzept reicht von Familienbiografien über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens bis hin zu Firmenporträts. Das Ergebnis ist immer individuell – von einfachen Varianten bis hin zu aufwendigen Produktionen. Die Kosten variieren entsprechend.
Dass Videos im digitalen Zeitalter eine enorme Bedeutung haben, ist für Schwyter klar. Vielleicht sind seine Biografien auch eine Antwort auf den Trend, das eigene Leben in Sozialen Medien festzuhalten. Das sei ein interessanter Ansatz, sagt er. Ein Gedanke drängt sich auf, wenn Schwyter von seinem Leben und seiner Leidenschaft fürs Filmen erzählt: Warum gibt es noch keine Video-Biografie über ihn selbst? Er weicht dieser Frage aus. Zu gross scheint das Interesse an den Geschichten der anderen.
Im Fokus: Wertvolle Jahre
Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.
Was haben Sie in diesem Jahr geerntet oder ganz allgemein im Leben bis jetzt? Selbstverständlich kann nur ernten, wer vorher auch gesät respektive etwas getan hat.
Worauf blicken Sie im Herbst (des Lebens) zurück? Auf Körbe voll praller Früchte oder auf viele blühende Beziehungen und/oder Leistungen, die bis heute anderen Lebewesen nützlich sind? Oder haben Sie den Eindruck, dass Sie nur gesät und kaum etwas geerntet haben?
Fehlende Ernte kann traurig machen, aber eventuell auch zum Nachdenken bringen. Haben Sie sich eventuell selbst zu wenig Sorge getragen und sich immer um andere, anderes gekümmert, um Liebe/Aufmerksamkeit zu erhalten?
Es ist nie zu spät, neue Prioritäten zu setzen
Gerade deswegen ist mir der Kern des christlichen Glaubens so wichtig: Liebe Gott mit deinem ganzem Herzen …; deinen Mitmenschen wie dich selbst (z.B. Markusevangelium 12, 29-31). Es ist nie zu spät, (neue) Prioritäten zu setzen.
In welche Beziehungen möchten Sie investieren für eine frohe Ernte? Oder was möchten Sie in Ihrem Leben noch gestalten und hinterlassen? Leider gibt es Menschen, die nur nehmen und praktisch nichts zurückgeben.
Umso schmerzlicher ist es für Eltern, die viel Zeit und Mühe in die Erziehung ihrer Kinder gesteckt haben und später erfahren müssen, dass ihre Kinder kaum an sie denken bzw. Kontakt pflegen.
Oft sind dabei Selbst- und Aussenwahrnehmung nicht deckungsgleich oder die Kinder sind in ein Umfeld geraten, wo andere Werte wichtig sind.
Zwei Gebäude auf dem Albis-Areal (Albisriederstrasse 199 und 199a), die heute teils vermietet werden, sollen gemäss Medienmitteilung künftig vollständig durch die Stadt genutzt und zum neuen Stützpunkt West der Stadtpolizei umgebaut werden.
Der neue Stützpunkt ersetzt mehrere bisherige Regional- und Quartierwachen im Westen der Stadt. Er wird nebst den Stützpunkten Nord und City und dem Hauptstandort Förrlibuck zu einem der vier Standorte der Stadtpolizei Zürich – gemäss deren übergeordneter Standortstrategie.
Durch die Bündelung der Kräfte auf die Stützpunkte wird weniger Personal im Innendienst gebunden. So können mehr Patrouillen auf der Strasse eingesetzt und die sichtbare Präsenz im öffentlichen Raum erhöht werden.
24-Stunden-Betrieb und Zusammenzug aus vier aktuellen Standorten
Die Umnutzung erfordert verschiedene bauliche Eingriffe. Neben dem Umbau der Innenräume und der Aufstockung eines der beiden Gebäude um zwei Geschosse sind auch Instandsetzungen geplant. Dazu sollen die Gebäudetechnik erneuert, Fassaden ersetzt und Dächer neu abgedichtet werden.
Der Stützpunkt West wird einen Publikumsbereich mit Empfangs- und Anzeigeräumen umfassen, daneben Büroräume, Trainingsbereiche, Aufenthaltszonen, eine Küche sowie sanitäts- und haustechnische Räume. Er soll Platz bieten für Mitarbeitende von aktuell vier Standorten im 24-Stunden-Betrieb und der Bevölkerung als Anlaufstelle zur Verfügung stehen.
Die Stadtpolizei wird den grössten Teil der Flächen belegen. In den zusätzlichen Geschossen sind aber auch andere städtische Nutzungen – etwa für Bildungsangebote – geplant.
Bestehende Nutzung bleibt während der Bauzeit gewährleistet
Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich von Anfang 2030 bis Frühjahr 2033 dauern werden, soll der Betrieb des benachbarten Rechenzentrums sowie weiterer städtischer Angebote auf dem Areal ohne Unterbruch weitergehen. Ebenso werden die vermieteten Flächen mehrheitlich weitergenutzt werden können.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für die Projektierung des Umbaus und der Aufstockung 5,39 Millionen Franken an neuen einmaligen Ausgaben und beschliesst für die Projektierung der Instandsetzung in eigener Befugnis 2,31 Millionen Franken an gebundenen Ausgaben.
Franz von Assisi hat zu den Vögeln gepredigt – so sagt es die Legende, und so steht es auf der Website der Wipkinger Pfarrei Guthirt. Er bewunderte demnach ihre Vielfalt und forderte sie auf, mit ihrem Gesang Gott zu loben. Die Vögel hörten still zu und flogen erst auf, als Franziskus sie gesegnet hatte.
Die katholische Kirche Guthirt lädt ein, den eigenen Liebling mit Fell, Federn oder Schuppen am kommenden Samstag zur Tiersegnung mit in das Gotteshaus zu nehmen. Man werde im Gottesdienst (als Wortgottesfeier mit Kommunion) gemeinsam um Gottes Segen bitten, für die tierischen Freunde und für sich selbst.
Bei trockenem Wetter findet die Feier auf dem Kirchplatz statt.
Gottesdienst mit Tiersegnung zum Franziskus-Tag Samstag, 4. Oktober, 16.30–17.30 Uhr