Autor: tka_admin

  • Bei Verdacht Telefon 117: Gemeinsam gegen Einbruch

    Bei Verdacht Telefon 117: Gemeinsam gegen Einbruch

    Mit Beginn der Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche tendenziell zu, schreibt die Kantonspolizei Zürich. Täter nutzen die düstereren Tage und als auch die früh einsetzende Dämmerung, um Einbrüche in Einfamilienhäuser, Wohnungen, Kellerräume von Mehrfamilienhäusern und Gewerbeliegenschaften zu begehen.

    Seien Sie auch vorsichtig, wenn unbekannte Personen durch Ihr Quartier streifen, an der Haustür betteln, hausieren oder scheinbar Hilfe suchen. Oft wird Ihre Hilfsbereitschaft skrupellos ausgenutzt.

    Während der Aktion «Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch» machen leuchtende Plakate und Flugblätter die Bevölkerung darauf aufmerksam, bei verdächtigen Beobachtungen die Notrufnummer 117 zu wählen. Die Polizei verstärkt zudem ihre Patrouillen und erhöht die Kontrolltätigkeit.

    Schützen Sie sich vor Einbruch!

    Die Polizei bietet kostenlose und individuelle Einbruchschutzberatungen an, bei der Schwachstellen an Liegenschaften analysiert und Lösungen aufgezeigt werden. Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Zürich bieten diesen Service sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibenden an.

    Die Kantonspolizei Zürich führt diese Aktion zusammen mit den Stadtpolizeien von Zürich und Winterthur sowie weiteren kommunalen Polizeien des Kantons Zürich und Aargau, den Kantonspolizeien Solothurn, Aargau, Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie verschiedenen Polizeikorps des Ostschweizer und Zentralschweizer Konkordats durch.

    Quelle: Medienmitteilung Kantonspolizei Zürich

  • Katholische Kirche stärkt die interreligiöse Zusammenarbeit

    Katholische Kirche stärkt die interreligiöse Zusammenarbeit

    Laut einer Medienmitteilung hat das Parlament der Katholischen Kirche entschieden, den nicht anerkannten Religionsgemeinschaften für eine Übergangszeit bis und mit 2031 Gelder von maximal einer Million Franken jährlich zur Verfügung zu stellen. Über die Vergabe wird gemeinsam mit der Direktion für Justiz entschieden. Dies berichtet

    Seit Jahren pflegt die Katholische Kirche im Kanton Zürich nicht nur das ökumenische Miteinander mit der Reformierten Kirche, sondern auch die Zusammenarbeit und den Austausch auf interreligiöser Basis. Zu den erfolgreich eingeführten interreligiösen Projekten gehören die Seelsorgeangebote in Spitälern, Gefängnissen und den Bundesasylzentren, wo die Kirche mit dem Verband islamischer Organisationen Zürich (VIOZ) und dem Verband der orthodoxen Kirchen (VOK) schon lange zusammenarbeitet.

    Synode unterstützt die Anträge

    Die offizielle Bestätigung des Vergabeprozederes gilt für eine Übergangszeit von 2026 bis 2031, bis der Kanton Zürich entsprechende gesetzliche Grundlagen zur Finanzierung der nicht anerkannten Religionsgemeinschaften geschaffen haben sollte, wie die Medienmitteilung erklärt. Nach intensiver Debatte wurden die vorgesehenen Mittel aus dem Staatsbeitrag deutlich mit 62 Ja- zu 11 Nein-Stimmen und 12 Enthaltungen (VIOZ) und 77 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen (VOK) angenommen.

    Im Jahr 2026 unterstützt die Katholische Kirche im Kanton Zürich die VIOZ mit 786’237.50 Franken, den VOK mit 199’763 Franken. Alle Gelder fliessen ausschliesslich in Aufgaben der entsprechenden Religionsgemeinschaften, die nach gründlicher Prüfung durch Kanton und Kirchen im gesamtgesellschaftlichen Interesse sind (wie etwa Seelsorge in Spitälern und Gefängnissen). Kleinere Projekte einer buddhistischen Gemeinschaft sowie einem Verband von Freikirchen wurden bereits in Eigenkompetenz der Exekutive bewilligt.

    Stärkung des religiösen Friedens

    Regierungsrätin Jacqueline Fehr äusserte sich noch am Donnerstagabend: «Ich freue mich über den klaren Entscheid der Synode der katholischen Kirche im Kanton Zürich und danke allen, die sich dafür eingesetzt haben. Die Synode stärkt damit den religiösen Frieden und die interreligiöse Zusammenarbeit. Das ist ein wichtiges Zeichen in der aktuellen Zeit.»

    Auch Synodalratspräsident Raphael J.-P. Meyer begrüsst den getroffenen Entscheid: «Die Synode hat heute ein deutliches Signal gesetzt: Integration gelingt nicht durch Abgrenzung, sondern durch Zusammenarbeit. Mit der Unterstützung von VIOZ und VOK stärken wir die zentralen Ansprechpartner der muslimischen und der orthodoxen Gemeinschaften im Kanton Zürich. Der gewählte Weg ermöglicht eine Fortsetzung der bewährten interreligiösen Zusammenarbeit.»

    Laut Medienmitteilung spricht Muris Begovic, Präsident der VIOZ von einem historischen Schritt: «Heute hat die Synode der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich Geschichte geschrieben.» Mit dem Ja zur Unterstützung nicht-anerkannter Religionsgemeinschaften – darunter auch der VIOZ – sende die Synode ein starkes Zeichen für ein Miteinander auf Augenhöhe und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Kanton.

    Weiter hat die Synode ein neues Baubeitragsreglement verabschiedet, das Investitionen in ökologische Baumassnahmen besonders fördert. Neu wurde Madeline Kuster, Horgen, in die Geschäftsleitung der Synode gewählt als Ersatz für Massimo De Salvador.

    Quelle: Medienmitteilung Katholische Kirche Kanton Zürich

  • Cholesterin: Das müssen Sie wissen

    Cholesterin: Das müssen Sie wissen

    Ein Gastbeitrag der Herzpraxis Zürich-Höngg

    Ein erhöhtes Cholesterin ist für eine Vielzahl von Herz-Kreislauf-Problemen mitverantwortlich. Dabei kommt es zu Gefässablagerungen und Verengungen, welche die Blutversorgung beeinträchtigen. Das ist sowohl am Herzen möglich als auch bei jedem anderen Gefäss wie beispielsweise in den Beinen oder den Schlagadern fürs Gehirn. Es gibt familiär bedingte Cholesterinerhöhungen, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollten.

    Was genau ist Cholesterin?

    Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff, der für eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im Körper verwendet wird. So stellt es beispielsweise die Grundlage für manche Hormone dar, ist jedoch auch wichtig als Baustoff für die Zellen. Etwa 85 Prozent des im Blut zirkulierenden Cholesterins werden vom Menschen selbst hergestellt (von der Leber), zirka 15 Prozent werden mit der Nahrung aufgenommen. Wie hoch die Cholesterinwerte sind, hängt dabei zum grossen Teil auch von einer genetischen Veranlagung ab.

    Was ist «gutes» und «schlechtes» Cholesterin?

    Damit Cholesterin im Blut transportiert werden kann, braucht es Transportmoleküle. Dabei unterscheiden wir diese Transportmoleküle nach ihrer Grösse und Dichte. Das «schlechte» LDL-Cholesterin (low density Lipoprotein) besteht mehr aus Cholesterin als aus Eiweiss und hat die Neigung, sich in den Gefässen abzulagern, während das sogenannte «gute» Cholesterin (HDL, high density Lipoprotein) dabei hilft, Cholesterin aus den Gefässen abzutransportieren und zur Leber zurückzuführen. Eine Erhöhung des LDL-Cholesterins wird häufig durch eine ungesunde Ernährung oder durch Übergewicht begünstigt und kann im Langzeitverlauf das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfall deutlich erhöhen.

    Was genau passiert in den Gefässen?

    Haben wir erhöhte Cholesterinwerte (LDL-Cholesterin), lagert sich das Cholesterin in der Gefässwand ab. Dann entstehen Entzündungsprozesse, die im weiteren Verlauf zu einer Verkalkung des Gefässes und damit unter Umständen zu einer relevanten Verengung des Gefässes führen. Passiert dies am Herzen, ist eine koronare Herzkrankheit die Folge, reisst eine solche Verengung akut ein (Plaqueruptur genannt) liegt ein Herzinfarkt vor. Ist ein solcher Schaden eingetreten, ist eine möglichst strenge Einstellung und optimale Senkung des Cholesterins empfohlen, um ein Fortschreiten dieser Ablagerungen zu vermeiden. Studien zeigen klar: Je niedriger der LDL-Wert, desto geringer das Risiko für weitere Herzprobleme.

    Was kann ich tun und welche Rolle spielt eine Diät?

    Wichtig ist, zu erkennen, ob man erhöhte Cholesterinwerte hat. Die Cholesterinwerte kann man problemlos beim Hausarzt oder auch in der Apotheke bestimmen lassen. Wie hoch das Cholesterin ist, ist noch nicht allein aussagekräftig, es ist auch immer eine Beurteilung des individuellen Risikos notwendig. Ein Patient, etwa mit Bluthochdruck und Diabetes, hat automatisch eine strengere Zielvorgabe und sollte ein niedrigeres Cholesterin anstreben, als wenn diese Risikofaktoren nicht vorliegen. Manchmal gibt es genetisch bedingte Cholesterinwerterhöhungen, dann empfehlen wir schon auch in jungen Jahren frühzeitig die Cholesterinwerte zu senken. Die Ernährung spielt insofern eine Rolle, als dass eine Gewichtsnormalisierung empfohlen ist sowie auch eine Anpassung des Lebensstils mit möglichst gesunden und wenig cholesterinreichen Lebensmitteln.

    Meiden sollte man rotes Fleisch, Butter, fettreiche Milchprodukte. Gleichzeitig sollte man mehr ungesättigte Fettsäuren essen (z.B. Olivenöl, Nüsse, Omega-3-Fettsäure-reiche Seefische). Fett ist nicht grundsätzlich ungesund, es müssen aber die richtigen Fette sein. Bei den Milchprodukten sollte man die fettärmeren Varianten wählen. Dabei sollte man jedoch auch auf den Konsum der Kohlenhydrate achten, langkettige Stärke wie etwa in Hülsenfrüchten (Kichererbsen, Bohnen, Linsen) sind sehr gesund, meiden sollte man zuckerhaltige Lebensmittel und auch weniger Obst konsumieren.

    Welche Rolle spielen Statine?

    Unter Statinen verstehen wir Medikamente, die helfen den Cholesterinspiegel zu senken. Meist sind diese effektiv und auch bei den allermeisten Menschen gut verträglich. Da 85 Prozent des Cholesterins von der Leber produziert werden, sind Diäten oft nicht ausreichend.

    Die allermeisten Menschen vertragen Statine sehr gut, manchmal treten jedoch Nebenwirkungen auf, dabei in erster Linie Muskelschmerzen. Zwischenzeitlich gibt es jedoch auch noch andere Medikamente, die man einsetzen kann, die weniger Nebenwirkungen verursachen.

    Fazit

    Die Bestimmung des Cholesterins ist wichtig für Ihre Gefässgesundheit. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Ihre Werte – oft lässt sich mit einfachen Massnahmen viel erreichen.

    Ein Beitrag von Herzpraxis Zürich-Höngg

    Dr. med. Cornelia Joha, Kardiologin
    Limmattalstrasse 177, 8049 Zürich

    044 525 09 09
    info@herzpraxishoengg.ch
    herzpraxishoengg.ch

  • Sternenwochen 2025: Kinder helfen Kindern

    Sternenwochen 2025: Kinder helfen Kindern

    Die «Sternenwochen» sind eine jährliche Sammelaktion von Kindern in der Schweiz und Liechtenstein für Kinder in Not. Wie eine Medienmitteilung von UNICEF berichtet, haben seit 2004 über 140’000 Kinder rund 8,8 Millionen Franken gesammelt und damit ein beeindruckendes Engagement gezeigt. Als Dankeschön an alle Kinder werden die kreativsten Sammelideen von UNICEF nominiert und die Gewinner mit dem Sternenwochen-Award im Schauspielhaus Zürich ausgezeichnet.


    Sternenwochen: Mit kreativen Aktionen sammeln Kinder Spenden für Kinder. (Foto: zvg)

    Das gemeinsame Projekt von UNICEF Schweiz und Liechtenstein und der Zeitschrift «Schweizer Familie» startet dieses Jahr am 10. November und dauert bis Weihnachten. Wie die Kinder sammeln, ist ihnen überlassen. Gefragt sind kreative Ideen und originelle Aktionen: Vom Kuchenstand auf dem Dorfplatz bis hin zum Spendenlauf oder einer Musikaufführung. Die Teilnehmenden können ihre Aktionen auch auf der Online-Plattform publizieren.

    Im Jahr 2023 wurde in Höngg fleissig gesammelt, und die Kinder erhielten Unterstützung von Stefan Büsser. Der Comedian erzählte damals dem «Höngger», wieso er sich im Quartier zu Hause fühlt:

    Dieses Jahr sammeln die Sternenwochen für sudanesische Flüchtlingskinder im Tschad. Wegen des andauernden Konflikts im Sudan mussten 14 Millionen Menschen fliehen, rund 800’000 davon in den Tschad – über die Hälfte sind Kinder. Die Spenden finanzieren Wasserstellen, Lebensmittel, Impfungen, sichere Orte für Kinder sowie Programme gegen Mangelernährung. So wird das Leben der geflüchteten Familien spürbar verbessert.

    Quelle: Medienmitteilung UNICEF

  • Gesundheitsratgeber: Die Grippewelle steht kurz bevor

    Gesundheitsratgeber: Die Grippewelle steht kurz bevor

    In der Schweiz führen die Grippe und Komplikationen davon jährlich zu etwa 200 000 Arztkonsultationen, Tausenden Hospitalisationen und mehreren Hundert Todesfällen. Eine Grippeerkrankung wird durch Influenzaviren ausgelöst, welche die bekannten Krankheitssymptome wie Fieber, Schüttelfrost, Kopf-, Glieder- oder Halsschmerzen verursachen. Kritisch wird eine Grippe dann, wenn sich daraus schwerwiegende Komplikationen entwickeln wie Bronchitis, Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung.

    So funktioniert die Impfung

    «Die Impfung besteht aus inaktiven Virusbestandteilen, die das Immunsystem auf die Viren vorbereitet, sodass der Körper Antikörper bildet, die bei einer späteren Ansteckung helfen, eine Erkrankung rasch abzuwehren», so der Apotheker Moritz Jüttner. Für Patienten ab 65 Jahren stehen spezielle Impfstoffe zur Verfügung, die eine erhöhte Menge an Virusbestandteilen enthalten. Dies ist nötig, da das Immunsystem im Alter nicht mehr so gut auf eine Impfung reagiert wie bei jüngeren Menschen.

    Da sich Grippeviren stetig verändern, wird der Impfstoff mit vier verschiedenen Virusstämmen jährlich angepasst. Der Impfschutz hält mindestens vier bis sechs Monate, weshalb der optimale Zeitpunkt für die Impfung zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember liegt.

    Empfehlung des BAG

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Impfung besonders Menschen ab 65 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern bis zwei Jahre sowie Personen, die regelmässig engen Kontakt zur Risikogruppe haben. Studien aus Australien haben gezeigt, dass fast 90 Prozent der Patientinnen und Patienten, die im Sommer 2025 mit einer Grippe im Spital behandelt werden mussten, nicht geimpft waren. Darum ist die Grippeimpfung jetzt besonders wichtig.

    Ein Artikel der Wartau Rotpunkt Apotheke in Höngg

    Gesundheitsratgeber: Ein Beitrag von Wartau Rotpunkt Apotheke AG

    Wartau Rotpunkt Apotheke AG
    Dr. Moritz Jüttner
    Limmattalstrasse 242, 8049 Zürich

    044 341 76 46
    wartauapotheke.ch

  • Legendärer 10:0-Kantersieg des SV Höngg

    Legendärer 10:0-Kantersieg des SV Höngg

    Vor dem Anpfiff gegen BC Albisrieden am Samstag, 22. Oktober, stand zunächst das neue Mannschaftsfoto auf dem Programm – in den frisch gesponserten Trikots von Grisoni Engineering und K2plus Energieberatung. Kaum war das erledigt, ging es auch schon los: Bereits in der sechsten Minute brachte Philipp Leimgruber, genannt Gümpi, die Höngger mit einem sehenswerten Treffer in Führung.

    Zur Pause stand es 4:0 und der Torhunger war noch lange nicht gestillt. Bis zur 70. und letzten Minute rollte Angriff um Angriff auf das Tor der Gäste. Den Schlusspunkt setzte erneut Gümpi, der eine präzise Flanke von links nutzte und den Ball herrlich ins linke obere Eck versenkte – das 10:0-Endresultat. Mit insgesamt vier Toren war Gümpi der überragende Mann des Spiels, gefolgt von Stefan Berger (drei Treffer) sowie Gabriele Mattera, Nader Zein und Erich Bättig mit je einem Tor.

    Kaum Torchancen für Albisrieden

    Doch bei aller Euphorie über die zehn Treffer darf man die andere Seite des Resultats nicht vergessen: zu null! Denn auch Goalie Ryshit «Agi» Ramici, die Abwehr und das Mittelfeld leisteten hervorragende Arbeit. Es ist nicht so, dass Albisrieden keine gefährlichen Stürmer hätte, doch diesmal gelang es der Verteidigung, sämtliche Angriffe frühzeitig zu unterbinden und kaum nennenswerte Torchancen zuzulassen. Alles in allem war dieser Kantersieg eine grosse Genugtuung.

    In den vergangenen Jahren hatte man gegen Albisrieden immer wieder knapp und unglücklich verloren. Mit diesem eindrucksvollen Resultat haben die Höngger zwar die Tabellenspitze noch nicht ganz erreicht, aber sie sind auf bestem Weg Richtung Meistertitel 2025/­2026.

    Eingesandt von Thomas Lang

  • «Zürich lernt» ist gerettet

    «Zürich lernt» ist gerettet

    Vor rund sechs Wochen sah es noch düster aus für «Zürich lernt». Dem Trägerverein Quartier macht Schule fehlten laut einem Newsletter 25 000 Franken, um das Lern- und Wissensfestival fortzusetzen. Bis Ende Oktober musste klar sein, ob der Verein den Durchgang 2026 finanziell planen könne.

    Jetzt darf aufgeatmet werden: Dank vieler kleiner und grösserer Beiträge sowie einer «megamässig grossen Spende» sei das Ziel erreicht, teilte der Verein mit. Die nächste Festivalwoche findet vom 14. bis 20. September 2026 statt.

    Höngg lernt

    Auch in Höngg sorgte das für Begeisterung: Im Quartier werden jeweils mehrere Angebote durchgeführt. Federführend ist das GZ Höngg. Insgesamt wurden im vergangenen September stadtweit über 2600 Lektionen gebucht.

    Der Trägerverein darf sich zudem doppelt freuen: Bei den Züri Awards 2025 ist «Zürich lernt» in der Kategorie «Freiwilliges Engagement» zum vierten Mal nominiert. Die Preisverleihung findet am 1. Dezember statt.

  • Prostatakrebs: die häufigste Krebsdiagnose in der Schweiz

    Prostatakrebs: die häufigste Krebsdiagnose in der Schweiz

    Viele Männer wissen wenig über Prostatakrebs oder sprechen nicht darüber. Das Tabu ist gross, obwohl die Erkrankung weit verbreitet ist. Laut einer Medienmitteilung der Krebsliga macht Prostatakrebs mit jährlich rund 7800 Neuerkrankungen fast einen Drittel aller Krebs-Neuerkrankungen pro Jahr aus. Die Hälfte der Betroffenen erkrankt nach dem 70. Lebensjahr. Jedes Jahr sterben hierzulande 1400 Männer an Prostatakrebs.

    Früherkennung bleibt ein individueller Entscheid

    Trotz der hohen Fallzahlen gibt es in der Schweiz keine Früherkennungsprogramme zu Prostatakrebs. Derzeit laufen allerdings mehrere Pilotprojekte, die dazu beitragen sollen, mehr wissenschaftliche Evidenz für die Einführung solcher Programme zu finden. Männer mit einem erhöhten Risiko (z.B. bei familiärer Vorbelastung) sollten das Gespräch mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt suchen, um abzuwägen, ob eine Früherkennungsuntersuchung angebracht ist.

    Tabus brechen und der Einsamkeit entgehen

    Nebenwirkungen von Therapien wie Inkontinenz oder Impotenz können das Leben der Betroffenen massiv verändern. Auch Gefühle von Scham, Angst oder der Rückzug aus Partnerschaften sind keine Seltenheit. «Nicht über Krebs und die Folgen zu sprechen, das macht einsam», sagt Marcus, der kurz vor seiner Pensionierung die Diagnose erhielt. Er spricht über Krebs, Inkontinenz und Impotenz wie andere über das Wetter. Und er wünschte sich, andere Betroffene wären offener.

    Kostenlose Information und Beratung

    Auch Hilfe annehmen fällt vielen Betroffenen schwer, wie die Medienmitteilung erklärt. Die Krebsliga bietet in den regionalen Krebsligen niederschwellige und kostenlose Beratung für Betroffene und ihre Angehörigen. Wer lieber schreibt statt redet, kann sich schriftlich und anonym via E-Mail oder Chat an die Fachpersonen von KrebsInfo wenden. Und auf der Peerplattform können sich Betroffene in einem sicheren Rahmen mit Gleichgesinnten austauschen.

    Aktivitäten im November

    Die Krebsliga will im November das Tabu zu Prostatakrebs brechen und Wissen zugänglich machen. Sie ruft alle Männer dazu auf, sich über Prostatakrebs, Risiken und Symptome zu informieren. Patienten und Angehörige sollen nicht zögern, Unterstützung anzunehmen – niemand muss diese Krankheit allein bewältigen. Im Rahmen des Prostatakrebsmonats organisieren die regionalen und kantonalen Krebsligen verschiedene Veranstaltungen und Aktionen: www.krebsliga.ch/agenda.

    Quelle: Medienmitteilung Krebsliga Schweiz

  • Verkauf von Markenkleidung zugunsten der Ukraine

    Verkauf von Markenkleidung zugunsten der Ukraine

    Angeboten wird neue Markenkleidung für Damen und Herren, teilweise mit kleinen Mängeln. Der Preis beträgt CHF 10.– pro Stück, Wintermäntel, -jacken sowie einzelne Paare Stiefel oder Stiefeletten werden für CHF 49.– angeboten.

    Die Aktion beginnt am Freitag, 14. November, und dauert bis am Freitag, 19. Dezember. Verkauft werden die Kleider jeweils Freitagnachmittag von 13 bis 17 Uhr, und samstags von 13 bis 16 Uhr.

    Veranstalter sind neben dem Kirchenkreis zehn und dem WipWest Huus auch Tatjana Chynko (Humanitäre Hilfe Ukraine) sowie Yvonne Meitner (Pfarrerin).

    Quelle: WipWest Huus / Kirchenkreis zehn

  • Autismus bewegt die Schweiz

    Autismus bewegt die Schweiz

    Die Organisation autismus schweiz wird 50 Jahre alt, wie einer Medienmitteilung der Organisation zu entnehmen ist. Das ungenutzte Potenzial autistischer Menschen in der Arbeitswelt, lange Wartezeiten für Diagnosen, fehlende Unterstützung im Alltag und der Fachkräftemangel sind Themen von nationaler Bedeutung. Der 3. Nationale Autismus-Kongress stellt diese Fragen daher ins Zentrum und bringt die wichtigsten Stimmen zusammen – Betroffene, Fachpersonen, Institutionen und internationale Expert:innen.

    Die Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eröffnet den zweitägigen Anlass an dem insgesamt rund 1’000 Teilnehmende erwartet werden. Auf dem Programm stehen sechs Keynotes und 20 Fachreferate, die alle Lebensphasen autistischer Menschen beleuchten. Der Kongress bietet eine Plattform für Austausch, Debatte und konkrete Lösungsansätze.

    autismus schweiz – 50 Jahre Engagement für Sichtbarkeit und Teilhabe

    Seit einem halben Jahrhundert setzt sich autismus schweiz für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen im Autismus-Spektrum und deren Familien ein. Was als Elterninitiative begann, ist heute eine landesweit aktive Fachorganisation, die Betroffene unterstützt und die Sensibilisierung der Gesellschaft vorantreibt.

    In der Schweiz leben gemäss Medienmitteilung schätzungsweise bis zu 250’000 Menschen im Autismus-Spektrum. Dies bedeutet, dass jährlich geschätzt rund 2000 Kinder mit Autismus geboren werden. Das Thema findet zunehmend Beachtung in der Öffentlichkeit und den Medien, was vermehrt Diagnosen bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen nach sich zieht. Das Wissen über Autismus und das Verständnis für die Herausforderungen von Menschen im Spektrum müssen in vielen Bereichen noch weiterwachsen. Übergänge in eine andere Lebensphase sind speziell heraufordernd.

    «Wir sind stolz auf 50 Jahre intensiver Arbeit und kontinuierlichen Einsatz für die Rechte und Teilhabe von Menschen mit Autismus. Doch es bleibt viel zu tun, um Autismus sichtbarer zu machen», sagt Regula Buehler, Geschäftsleiterin von autismus schweiz. Im Jubiläumsjahr setzt sich autismus schweiz deshalb das Ziel, das Sonnenblumenband (Sunflower Lanyard) schweizweit bekannt zu machen – ein international anerkanntes Symbol, das Menschen mit unsichtbaren Behinderungen hilft, ihre Bedürfnisse sichtbar zu machen.

    Geschäftsstelle in Höngg

    2013 hat autismus schweiz den Schritt zur Professionalisierung vollzogen und die Geschäftsstelle in Zürich Höngg geschaffen, wie auf der Website nachzulesen ist. Seitdem wachsen sowohl die Mitgliederzahl als auch die Anzahl der Mitarbeitenden stetig und in grossem Masse. Heute ist autismus schweiz ein schweizweit breit vernetzter Verein, welcher sich für Fachpersonen, Menschen im Autismus-Spektrum und ihr Umfeld engagiert. Die drei regionalen Autismus-Organisationen arbeiten seit 2024 näher zusammen, autismus schweiz ist der Verhandlungspartner des BSV (Bundesamtes für Sozialversicherungen) für die Leistungsverträge aller drei Landesregionen.

    Quelle: Medienmitteilung und Website Autismus Schweiz