Vor der Hauserstiftung Höngg an der Hohenklingenstrasse parkt an diesem frühen Winterabend ein grosser Reisecar: Rund zwanzig Bewohnende haben es sich darin gemütlich gemacht. Doch es geht nicht auf Ferienreise, sondern auf «Lichterfahrt»: Mit diesem Ausflug sollen auch diejenigen Bewohnenden, die nicht mehr mobil sind, die Gelegenheit erhalten, etwas vom Weihnachtszauber zu erhaschen.
Deswegen handelt es sich beim Car auch um einen besonderen, der auch Platz für Rollstühle bietet. Punkt 18 Uhr begrüsst Institutionsleiter Romano Consoli die Anwesenden, dann geht die Fahrt los. Quer durch Höngg, über den Bucheggplatz und an der Universität vorbei,Ziel: Innenstadt.
«Stop and Go»
Zugegeben, der Car ist nicht der einzige Verkehrsteilnehmer, der an diesem Abend in der Stadt unterwegs ist. Etwas «Stop and Go» muss wohl immer sein, wenn man sich ins Herzen von Zürich begibt. Das stört aber niemanden. Aus den Lautsprechern ertönen sanfte Weihnachtsklänge, das Fahrzeug ist angenehm beheizt und der Chauffeur weist seine Passagiere immer wieder auf auffällige und schöne Beleuchtungen hin.
Am Limmatquai können die Passagiere einen kurzen Blick auf den Weihnachtsmarkt auf dem Münsterhof werfen, dann geht’s weiter Richtung Bellevue und Weihnachtsdorf. Und von dort via Bürkliplatz und Baur au Lac zur Bahnhofstrases und schliesslich zur Löwenstrasse.
Lucy und ihre LED-Lampen
Der Fahrer weiss zu jeder Attraktion einige Details zu berichten. Etwa, wie hoch der Baum vor dem Baur au Lac ist – stolze 22 Meter –, aus wie vielen LED-Lampen Lucy besteht (23’000 Stück) oder wie gross die Anzahl Sterne ist, die an der Löwenstrasse aus ausgedienten Pet-Flaschen gebastelt wurden (900 Stück).
Derart mit Informationen und sinnlichen Adventseindrücken versorgt, vergeht die etwas mehr als einstündige Fahrt äusserst schnell und bald schon ist die Reisegruppe zurück in Höngg, wo sie vom Pflegepersonal liebevoll in Empfang genommen wird.
Medizinische Notfälle können immer und überall eintreten: Anfang Dezember ereignete sich in einem Bus im Frankental ein solcher. Ein Mann erlitt einen Herzstillstand und benötigte dringend medizinische Hilfe.
Während einige beherzte Passagierinnen und Passagiere reagierten und eine Reanimation begannen, standen andere laut einer Leserin, die ebenfalls Erste Hilfe leistete, hilflos daneben und schauten zu.
Das warf bei einer Helferin Fragen auf – nicht nur zum Verhalten der Umstehenden, sondern auch zur Verfügbarkeit von Defibrillatoren in der näheren Umgebung.
Zentrales Verzeichnis der Defibrillatoren
Der «Höngger» ist der Frage nach Defibrillatoren nachgegangen und hat sowohl bei der VBZ als auch bei Schutz und Rettung Erkundigungen zum Vorfall eingeholt.
Wie die VBZ erklären, habe der Buschauffeur den Vorfall sofort bei der Leitstelle gemeldet, welche Polizei, Sanität und Troubleshooter aufgeboten habe. Alle drei Organisationen hätten Defibrillatoren in ihren Fahrzeugen.
Die Reanimation sei von Passanten unter Unterstützung des Buschauffeurs so lange durchgeführt worden, bis Sanität und Troubleshooter eingetroffen seien.
Schutz und Rettung gibt an, dass die Stadt generell eine grosse Dichte an Apotheken, Supermärkten und Bürogebäuden aufweise, welche in aller Regel ein solches Gerät besässen.
Das Verzeichnis
Um zu ermitteln, wo sich der nächste Defibrillator befindet, sei der Anruf bei der Sanitätsnotrufnummer 144 wichtig. Denn die dort anwesenden «Calltaker» arbeiteten mit dem öffentlich verfügbaren Verzeichnis an Defibrillatoren, der «Defikarte.ch», zusammen und könnten den Anrufenden mitteilen, wo sich der nächste öffentliche Defibrillator befindet.
Schweizweit seien hier über 15’000 Standorte erfasst. Um das Verzeichnis aktuell zu halten, sei es aber wichtig, dass Standorte gemeldet und erfasst würden.
Für die Gegend rund um das Frankental sind auf dieser Karte allerdings (noch) keine Geräte verzeichnet. Im Notfall ist das nächstgelegene Gerät auf der Riedhofstrasse zu finden.
Die Vorbereitung für den Weihnachtsverkauf startete schon früh. Bereits am Samstag, 22. November, traf sich der Cevi Züri 10, um Mailänderi, Zimtsterne und Schokokugeln zu backen. Der selbstgemachte Teig wurde zusammen ausgestochen und gebacken. Wobei nicht ausgeschlossen werden konnte, dass vielleicht der ein oder andere Bissen frühzeitig stibitzt wurde.
Am folgenden Samstag wurden die Guetzli an verschiedenen Standorten im Kreis 10 sowie an weiteren Orten der Stadt verkauft: am Meierhofplatz, am Schaffhauserplatz, bei der Seilbahn Rigiblick und auf dem Marktplatz in Oerlikon.
Doch nicht nur Guetzli wurden fleissig verkauft: auch Zopfteigtiere, Zimtschnecken und Adventskränze waren im Angebot, natürlich selbstgemacht. Auch dieses Jahr wurde beinahe alles verkauft und die Cevi-Gruppen zauberten vielen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht.
Finanzierung für das Sommerlager
Mit den Einnahmen des Weihnachtsverkaufs finanziert der Cevi Züri 10 sein Sommerlager. So ist es möglich, den Teilnehmenden ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zu bieten.
Der Cevi Züri 10 bedankt sich ganz herzlich bei allen, die den Weihnachtsverkauf durch ihre Mithilfe oder ihren Einkauf unterstützt haben. Dieser Event bleibt ein wichtiger Bestandteil des Cevi-Jahresprogramms und trägt dazu bei, die Aktivitäten der Gruppen nachhaltig zu sichern.
Die Situation rund um psychische Probleme hat in unserer Gesellschaft krisenhaften Charakter erreicht. Angehörige und Vertraute können dabei für Direktbetroffene eine grosse Hilfe sein. Über zwei Millionen Erwachsene sind aktuell in der Schweiz in dieser unterstützenden Rolle, die einen an die eigenen Grenzen bringen kann.
Als Kirche sind wir mit unseren Treffpunkten und Angeboten eine tragende Gemeinschaft. Und die Seelsorge bietet einen vertrauensvollen Rahmen, in dem man sich öffnen kann. Das Seelsorgegeheimnis ist dabei sehr wertvoll. Einmal sagen können, wie es einem wirklich geht. Jemanden haben, der zuhört. Dazu sind Seelsorgende ausgebildet. Sie ersetzen keine psychiatrische oder psychologische Hilfe, können aber eine wichtige Stütze sein in schwierigen Situationen.
Das Seelsorgeangebot «Church with you» richtet sich insbesondere an:
Angehörige und Vertraute von Menschen mit psychischen Krankheiten oder in Krisen.
Direktbetroffene, die zum Beispiel nach einem stationären Aufenthalt in der Psychiatrie im Alltag wieder Fuss fassen und dabei seelsorgerlich unterstützt werden möchten.
Engagierte, die sich für dieses Thema einsetzen wollen, die Expertise haben und die mitmachen wollen.
Kontaktieren Sie mich! Ich freue mich auf ein Gespräch. Ich bin ausgebildeter Seelsorger mit Erfahrung in Angehörigen- und Psychiatrieseelsorge. Jeweils am Mittwochnachmittag (13–16 Uhr) bin ich als Seelsorger im Treffpunkt «Nordliecht» der Pro Mente Sana (Wehntalerstrasse 400).
Das ganze Jahr hindurch sammelt Daniela Hausherr, Sozialdiakonin im Bereich Familien und Generationen beim Kirchenkreis zehn, Inhalte für die «Aktion Weihnachtspäckli», die an notbedürftige Menschen gespendet werden.
Die Aktion wird gemeinsam von vier Hilfswerken getragen – AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende), Christliche Ostmission, HMK (Hilfe für Menschen und Kirche) und Licht im Osten –, welche Sammlung, Transport und Verteilung der Päckli in Albanien, Bulgarien, Kosovo, Serbien, Moldawien, Rumänien, Estland, Belarus und Ukraine koordinieren.
150 Pakete mehr
All dies muss noch verpackt werden. (Foto: zvg)
Meistens enthalten die Beschenkten Dinge des täglichen Bedarfs: Mehl, Zahnpasta oder warme Socken. Für die Kinder wurden ebenso Schreibwaren, Spielsachen und vieles mehr verpackt. Gerade diese scheinbaren Selbstverständlichkeiten machen vor Ort einen grossen Unterschied und zeigen, wie praktische, konkrete Hilfe aussieht.
Auch die Verpackungen selber machen Freude. (Foto: zvg)
Der Einsatz für benachteiligte Kinder und Erwachsene war auch dieses Jahr beeindruckend. Dank der engagierten Päcklimacherinnen und -macher konnte der Kirchenkreis zehn ganz 750 Pakete versenden. Das Ziel waren 600 Pakete.
Sie habe zeitweise vergessen, dass sie in einem Spital war, schrieb die Patientin des Stadtspitals Zürich Waid in den Fragebogen, den sie nach ihrem Austritt erhielt. Für Tudor Stanescu, Leiter der Patienten-Hotellerie, ist das ein besonders schönes Kompliment. Zugleich ist es ein Hinweis darauf, was das Angebot «Stadtspital Premium» leisten kann. Dieses richtet sich nicht nur an privat versicherte Personen der Stadt Zürich: Es steht auch Patientinnen und Patienten der allgemeinen oder halbprivaten Abteilung offen, die ihren Aufenthalt mit einem Upgrade um zusätzliche Zimmer- und Serviceleistungen ergänzen möchten. «Stadtspital Premium» umfasst mehrere Leistungsstufen, in die in den vergangenen drei Jahren erheblich investiert wurde, wie Stanescu erklärt.
Das Stadtspital Zürich habe den klaren Auftrag, allen Versicherten – ungeachtet ihrer finanziellen Möglichkeiten – die bestmögliche Betreuung zu ermöglichen. Mit der Vereinheitlichung der Angebote in den beiden Häusern Triemli und Waid sei diesem Auftrag Rechnung getragen worden. «Wir bieten allen Patientinnen und Patienten eine Top-Medizin. Gleichzeitig müssen wir auch den höchsten Ansprüchen von Zusatzversicherten gerecht werden», betont Stanescu.
Was «Stadtspital Premium» ausmacht
Ist man als Privat- oder Halbprivat-patientin oder -patient im Stadtspital Zürich – oder gelangt man mittels Upgrade in diese Kategorie –, entsprechen die Leistungen jenen von Spezial- und Privatkliniken. Neben der medizinischen Betreuung, die in der Regel persönlich vom Chefarzt-Team geführt wird (während in der allgemeinen Abteilung das Fach- und Assistenzarzt-Team zuständig ist), spielt insbesondere der Komfort eine zentrale Rolle. So erinnert die Zimmerausstattung mit Parkett, Designermöbeln, einem grossen Flachbildfernseher und einer beeindruckenden Aussicht eher an ein Hotel. Es gehe dabei, so Stanescu, um das «Erlebnis im Spital», zu dem auch eine gehobene Gastronomie gehört.
Auch im Spitalalltag zeigt sich der Unterschied: Während in der allgemeinen Abteilung fixe Besuchszeiten gelten, sind diese in der halbprivaten Stufe erweitert und auf der privaten flexibel. Die beiden höheren Stufen beinhalten zudem Leistungen wie À-la-carte-Menüs, Verpflegung für Angehörige, Parkkarten während des Aufenthalts und erlesene Körperpflegeartikel.
Ein zentrales Element ist der sogenannte Guest Relation Service. Sechs Personen sind mittlerweile an den Standorten Triemli und Waid in dieser Funktion engagiert und fungieren als direkte Ansprechpersonen für halbprivate und private Patientinnen und Patienten. Sie kommen aus der Hotellerie, kennen Fünf-Sterne-Standards und bringen dieses Fachwissen in «Stadtspital Premium» ein. Ihr Auftrag: Für einen reibungslosen Ablauf sorgen und gleichzeitig für die Patientinnen und Patienten als diskrete und kompetente Gesprächspartner bei allen nicht-medizinischen Anliegen da sein.
Aus medizinischer Sicht
Der zusätzliche Komfort bedeute keineswegs, dass die medizinische Behandlung in der allgemeinen Abteilung eine andere Qualität habe, betont PD Dr. med. Michael Dietrich, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie. Die Unterschiede lägen vielmehr in der bereits erwähnten Rolle der zuständigen Ärzteschaft. Gleichzeitig, so Dietrich, hätten Patientinnen und Patienten mit «Stadtspital Premium» häufig höhere Erwartungen an den gesamten Aufenthalt. Besonders attraktiv wird das Angebot durch die interdisziplinäre Abdeckung des Stadtspitals Zürich. «Der grosse Vorteil gegenüber einer Spezialklinik ist, dass bei uns viele Kliniken unter einem Dach vereint sind», erklärt Dietrich.
Während spezialisierte Häuser nur einen bestimmten Fokus abdecken, bietet das Stadtspital auch bei zusätzlichen Beschwerden – etwa, wenn während eines Aufenthalts eine Lungenentzündung oder eine weitere Erkrankung auftritt – eine umfassende Versorgung nach höchsten Standards am gleichen Ort. Rund um die Uhr sind Fachärztinnen und -ärzte aus allen Fachdisziplinen im Stadtspital Zürich einsatzbereit. «Die Patientinnen und Patienten müssen das Spital nicht wechseln; wir decken das gesamte medizinische Spektrum ab.» Diese breite Expertise gilt selbstverständlich für alle Versicherungsstufen.
Hinzu komme, dass sich manche ältere Menschen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr halbprivat versichern lassen können, trotz ausreichender finanzieller Mittel. «Für sie ist ein Upgrade im Spital eine gute Möglichkeit, bei Bedarf dennoch erweiterte Leistungen zu beziehen.»
Die Kosten
Die Kosten für das Upgrade sind klar definiert: 550 Franken pro Nacht für die halbprivate Komfortstufe, 1100 Franken pro Nacht für die private. Abgedeckt werden Hotellerie- und Serviceleistungen. Für die Reservation fällt ein Depot an, das sich nach der geplanten Aufenthaltsdauer richtet. Es stellt sich die Frage, ob es den Patientinnen und Patienten dank «Stadtspital Premium» besser gehe. Dietrich weiss: «Ein positiver Gesamteindruck wirkt sich immer auf das Erleben der Behandlung aus. Wenn der Aufenthalt erleichtert wird, scheinen die Menschen insgesamt zufriedener.»
Ein Beitrag von Raumschliff aus Höngg, Interior ReDesign mit Fokus auf funktionale Ästhetik und nachhaltige Raumoptimierung
Der Jahreswechsel ist weit mehr als ein Kalenderwechsel – er markiert psychologisch einen Neustart. Studien aus der Verhaltenspsychologie belegen, dass sogenannte «Temporal Landmarks» («zeitliche Bezugspunkte») wie Jahresanfänge unser Gehirn motivieren, alte Muster zu überprüfen und neue Gewohnheiten zu etablieren. Es ist ein kognitiver Reset – ein emotionaler wie auch räumlicher Übergang vom Alten zum Neuen. Kein Wunder also, dass viele Menschen genau jetzt das Bedürfnis verspüren, aufzuräumen, auszusortieren, Ballast abzuwerfen.
Foto: Raumschliff Höngg
Warum diese Aufbruchsstimmung nicht auch nutzen, um die eigene Wohnumgebung neu zu denken? Denn ein klar gestalteter, gut funktionierender Raum wirkt nachweislich stressreduzierend. Das Gehirn kann besser entspannen, wenn visuelle Reize minimiert sind und Ordnung herrscht. Ein harmonisch eingerichteter Raum aktiviert dieselben Glückshormone wie Musik, soziale Nähe oder – ja – Schokolade. Wenn wir Ästhetik erleben, sei es in Form von Kunst, einem stimmigen Raum oder einem besonderen Möbelstück, schüttet das Gehirn Dopamin aus. Wohnästhetik beeinflusst also unmittelbar unsere Stimmung und unser Wohlbefinden – und zwar langfristig.
Ein frischer Blick
Viele kennen das Gefühl: Ein Raum funktioniert nicht ganz, wirkt unharmonisch oder unruhig. Man arrangiert sich damit und blendet es im Alltag aus. Doch besonders im Januar – wenn die Tage grau und kurz sind – kann eine bewusst gesetzte Veränderung in den eigenen vier Wänden überraschend viel Positives auslösen. Ein frischer Blick auf das Zuhause wirkt wie ein mentaler Energieschub.
Dabei muss ein harmonischer Raum weder teuer noch radikal neu eingerichtet werden. Schon mit wenigen gezielten Anpassungen lässt sich ein Raum so verändern, dass er ästhetisch wirkt, funktional ist und sich gut anfühlt. Mit Bestehendem zu arbeiten und nur gezielt zu ergänzen, ist nicht nur budgetfreundlich, sondern auch nachhaltig – ein Ansatz, den Raumschliff, ein Raumgestaltungs-Studio für funktionale und atmosphärische Raumkonzepte, besonders betont. Die folgenden Tipps stammen ebenfalls von Raumschliff.
Drei einfache Gestaltungstricks für mehr Ruhe, Struktur und Wohlbefinden
Stauraum optimieren Beim Durchgehen eines Raums lohnt sich ein bewusster Blick auf sichtbare Gegenstände. Eine Faustregel lautet: 80 % der Dinge sollten unsichtbar verstaut sein, nur 20 % dürfen sichtbar bleiben. Wenn dieses Verhältnis noch nicht stimmt, helfen geschlossene Regale, Körbe, Hocker mit Innenfach oder Aufbewahrungsboxen. Weniger visuelle Reize bedeuten mehr Ruhe.
Zonen definieren Räume wirken harmonischer, wenn sie klar gegliedert sind. Ein Teppich unter der Sofalandschaft sorgt für Zusammenhalt – idealerweise berühren alle Möbel das Teppichfeld mindestens mit den Vorderbeinen. Auch Raumteiler wie Regale oder Holzlamellen können Räume strukturieren und Atmosphäre schaffen, ohne sie optisch zu verkleinern.
Farbkonzept festlegen Ein stimmiges Farbsystem ist zentral. Drei Varianten eignen sich besonders gut:
Monochrom: auf eine Farbe setzen und diese in hellen bis dunklen Abstufungen einsetzen.
Komplementär: zwei gegenüberliegende Farben im Farbkreis – z. B. Blau und Orange oder Rot und Grün.
Verbundenes Schema: Wer es bunt mag, kann bis zu fünf benachbarte Farben im Farbkreis harmonisch kombinieren.
Wichtig: Farben ausserhalb des gewählten Schemas sparsam oder gar nicht einsetzen.
Fazit:
Der Jahresbeginn bietet die ideale Gelegenheit, nicht nur persönliche Ziele neu auszurichten, sondern auch den eigenen Lebensraum. Kleine Veränderungen können grosse Wirkung entfalten – emotional, atmosphärisch und funktional. Wer bewusst gestaltet, gestaltet immer auch seine Lebensqualität mit.
Manchmal, da befindet man sich in einer misslichen Lage. Und je mehr man versucht, sich daraus zu befreien, desto schlimmer wird die Situation. Wir alle kennen das: Es handelt sich um einen Teufelskreis. Eine sich selbst verstärkende Kette misslicher Ereignisse. Leider sind meine Kinder und ich vor Kurzem unversehens und natürlich gänzlich ohne eigenes Verschulden in so etwas hereingeraten, eine wirklich widerwärtige Spirale des Bösen. Und Besserung ist nicht in Sicht.
Angefangen hat alles vor ein paar Tagen damit, dass die Spülmaschine, das Herzstück unseres Haushalts, schwächelte. Einfach so, ohne Vorwarnung. Nach einem Spülgang begann sie auf einmal hektisch zu blinken und signalisierte mir mit einem auf dem Display leuchtenden Buchstaben, dass ihr irgendetwas nicht passte. Und dass es ihr nicht gut ging, war offensichtlich. Das dreckige Geschirr, das ich ihr anvertraut hatte, befand sich immer noch in exakt demselben Zustand wie vor dem Spülen. Keinen Deut sauberer.
Das aggressive «E»
Natürlich war ich sogleich um ihre Pflege besorgt, räumte alles aus, füllte Salz und Klarspüler auf und reinigte ihre Siebe. Ich redete ihr gut zu und startete sie erneut. Es begann hoffnungsvoll, endete aber nur wenige Minuten später mit demselben aggressiven «E» auf dem Display. So ganz wollte ich ihre Krankheit noch immer nicht akzeptieren und startete abermals ein, zwei verzweifelte Spülversuche, aber es war aussichtslos. Der Fall war klar: Wir brauchten professionelle Hilfe.
Der nächste Schritt wäre logischerweise ein Anruf beim Hausmeister, der die Profis aufbieten würde. Ein Anruf genügt dafür. Das Problem ist nur, dass es mir peinlich ist, das momentan herrschende Chaos in der Wohnung irgendjemandem zu präsentieren. Also dachte ich mir: «Ich räum besser kurz ein wenig auf, bevor ich anrufe.»
Knappes Zeitbudget
Ein verhängnisvoller Fehler, mit dem das Übel seinen Lauf nahm. Denn in dieser mit Terminen vollgepackten Vorweihnachtszeit ist das Zeitbudget für den Haushalt ohnehin schon knapp, bei den Kindern und bei mir. Und blöderweise verbringe ich, seit die Spülmaschine nicht mehr funktioniert, ebendiese knappe Zeit am Spülbecken. Denn wenn das Herz des Haushalts aufhört zu schlagen, ist die Not gross. Vor allem in einer kinderreichen Familie, in der sich jedes Familienmitglied gerne und häufig eigene Mahlzeiten zubereitet. Ständig sind alle Gabeln dreckig, die Töpfe und Pfannen unbrauchbar und die guten Messer liegen zuunterst unter all dem dreckigen Geschirr.
Weil jetzt aber täglich zwei Stunden für den Abwasch draufgehen, leidet der Rest des Haushalts. Deshalb stapelt sich die gewaschene und noch nicht eingeräumte Wäsche im Wohnzimmer zu immer höheren Türmen, der Papierkram bleibt länger liegen und die Badezimmer würden sich auch über neuen Glanz freuen.
Sie erkennen das Problem? Einen solchen Anblick, das ist klar, kann ich natürlich weder dem Hausmeister noch dem Sanitärinstallateur zumuten. Bevor also irgendjemand Hand an meine Spülmaschine legen kann, muss dringend aufgeräumt werden …
Bestimmt ist es Ihnen auch schon aufgefallen, wie schnell jeweils die Laden-Auslagen im Jahreslauf wechseln. Fürs Marketing mag das Vorteile haben, doch setzt es in Köpfen und Herzen vermutlich da und dort Zeichen, die zu befragen sich lohnt.
Einerseits bahnt das schon der Verwechslung den Weg, dass Einkauf und Konsum bestimmter Dinge für Feste und Zeiten im Jahreslauf unverzichtbar seien, ja deren Inhalt ausmache. Die tiefere Bedeutung geht so leicht vergessen und damit eine Gelegenheit zum Nachdenken über das Leben, das Zusammenleben und das, was unser Leben übersteigt.
Andererseits gaukelt dieses Vorgehen vor, es gehe vor allem um perfekte Vorbereitung; danach verlören Feiertage ihre Bedeutung so schnell wie die Süssigkeiten, die rasch mit Rabattklebern versehen werden. Dabei dient doch der Aufwand vorher bestenfalls einer erfüllenden Erfahrung des Augenblicks, für den vor allem die Seele bereit sein muss.
Gemeinschaft oder Spiritualität sollte dabei im Zentrum stehen. Dieses Kostbare soll noch lange leuchten, inspirieren, verbinden. Ich wünsche Ihnen wertvolle Stunden über die Feiertage als Vorzeichen und Stärkung fürs neue Jahr! Warum nicht mal in einer Kirche?
Die Teilnehmenden nehmen die Moose im Wald unter die Lupe, schauen wie sie unterschiedlich ausschauen und entdecken eine unglaubliche Vielfalt und Schönheit dieser grünen Waldbewohner. Zudem erfährt man, was Moose von den Blütenpflanzen unterscheidet und was sie für unser Ökosystem so wertvoll macht.
Wer hat, bringt eine Handlupe mit.
Der Naturspaziergang
Sonntag, 21. Dezember, 14 bis 16 Uhr
Leitung: Sonja Hassold (Botanik Exkursionen)
Treffpunkt: Haltestelle ETH Hönggerberg, Bus Nr. 69, 80
Offen für alle – ohne Voranmeldung – die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt