Autor: tka_admin

  • Der Berg Club Höngg feiert 100 Jahre

    Der Berg Club Höngg feiert 100 Jahre

    Der Weg hinauf zur Höngger Berghütte in Dänikon ist an diesem Tag nass und rutschig. Doch das hält die Gäste nicht davon ab. Zahlreich sind sie erschienen, um das 100-jährige Bestehen des Berg Clubs Höngg zu feiern. Mit dem Auto ist die Hütte nicht erreichbar, nur Aktivmitglieder erhalten zeitweise eine Spezialbewilligung. Also wird gewandert, wie seit Generationen.


    Der Aufstieg zur Höngger Hütte wird zu Fuss zurückgelegt. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Neben der Hütte auf der Terrasse spannt sich ein Festzelt über die Festbänke. Drinnen wird gelacht, diskutiert, angestossen. Mitglieder und Gäste tauschen Erinnerungen aus, sprechen über die Veränderungen der letzten 100 Jahre oder geniessen eine heisse Gemüsesuppe, ein Wienerli und Most. Der Duft von Kaffee und Kuchen liegt in der Luft. Die Stimmung ist familiär, man kennt sich, und gleich beim Eingang liegt das Hüttenbuch für einen Eintrag bereit.


    Die Besucher René Schaffroth und Heinz Stüber geniessen die warme Gemüsesuppe. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Vom Jugendverein zum Berg Club

    Seinen Ursprung hat der Verein im Jugendverein Höngg. Gegründet wurde er einst von Pfarrer Paul Trautvetter gemeinsam mit seinen Konfirmanden. Ziel war es, jungen Männern und Frauen Kameradschaft und eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Der erste Präsident war Rheinhold Appenzeller.

    Zwanzig Jahre später erfolgte die Umbenennung in Berg Club Höngg. Mitglied werden durften anfangs ausschliesslich Hönggerinnen und Höngger. Diese Regel wurde bald gelockert: Die Suche nach neuen Mitgliedern gestaltete sich zu schwierig.

    «Dass unser Club nach 100 Jahren noch besteht, ist eine Sensation»

    «Dass unser Club nach 100 Jahren noch besteht, ist eine Sensation», sagt Präsident Reto Hauser, der mittlerweile 25. Präsident in der Vereinsgeschichte. Das Erfolgsrezept? «Gute Kameradschaft und tatkräftige Mitglieder.» Heute zählt der Verein 36 Aktiv- und rund 140 Passivmitglieder. Doch neue Mitglieder zu gewinnen, sei schwierig. Insbesondere junge Menschen zeigten wenig Interesse am Vereinsleben, bedauert Hauser.

    Wie unterschiedlich die Wege zum Club sind, zeigen die Geschichten der Mitglieder. Erich Forster etwa entdeckte das Clubhaus zufällig bei einem Spaziergang und meldete sich noch am selben Tag mit einem Talon an.


    Vereinsmitglied Erich Forster entdeckte den Bergclub Höngg bei einem Spaziergang. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Früher war im Jahresprogramm noch mehr los: Die Altberg-Musikanten spielten, es gab Sommer- und sogar Oktoberfeste. Heute ist das Vereinsleben ruhiger, aber nicht weniger engagiert: Zum festen Programm gehören eine Vereinswanderung, eine Besichtigung sowie ein Fondueplausch für Aktivmitglieder und ein Raclette für Aktiv- und Passivmitglieder.

    Jubiläumsgeschenk: neue Photovoltaikanlage

    Zum 100-jährigen Bestehen macht sich der Verein selbst ein Geschenk: Für 13 000 Franken wird eine neue Photovoltaikanlage installiert. Sie ersetzt die alte, nicht mehr funktionstüchtige Anlage und liefert künftig die vierfache Leistung. Hüttenwart Roman Rumo erklärt: «Die Hütte ist komplett autark. Den Strom produzieren wir selbst, das Wasser stammt aus einer Quelle, das Abwasser wird abgepumpt und gekocht wird mit Gas.»


    Hüttenwart Roman Rumo kümmert sich um die Verwaltung, den Nachschub und die Vermietung der Höngger Hütte. (Foto Jasmine Osterwalder)

    Saisonstart am 29. März

    Die Höngger Berghütte ist während der Sommersaison jeweils am Sonntag für die Öffentlichkeit geöffnet. Die neue Saison beginnt am 29. März und dauert bis Ende Oktober. Der Start ins Jubiläumsjahr steht unter dem Motto «Essenspreise wie vor 100 Jahren». Die Bewirtung übernehmen die Aktivmitglieder im Turnus.

    «Eine wunderbare Erfahrung», erzählt ein Clubmitglied schmunzelnd. Seit sie selbst Gäste bediene, begegne sie Servicepersonal mit noch mehr Respekt und Freundlichkeit. Auch nach 100 Jahren bleibt der Berg Club Höngg ein Ort der Begegnung, der Naturverbundenheit und der gelebten Kameradschaft.

  • Bei der Velovorzugsroute geht es nicht nur um Parkplätze

    Bei der Velovorzugsroute geht es nicht nur um Parkplätze

    Die Nötzlistrasse, benannt nach einem altansässigen Familiengeschlecht aus Höngg, wirkt wie eine gewöhnliche Strasse, weit oben im Quartier gelegen. Es gilt Tempo 30, sie ist nicht besonders lang und endet in einer Sackgasse. Gleichzeitig ist sie ein Stück Heimat, ein Lebensort für Familien, so etwas wie ein kleines Dorf. Das zeige sich besonders an freien Tagen ab dem Frühling, sagt ein Anwohner und Familienvater, der anonym bleiben möchte.

    Er weiss: Dann nämlich nehmen rund 30 Kinder die Strasse in Beschlag. Die Eltern würden dann auf Campingstühlen am Rand sitzen und beobachten, wie ihre Kinder Hockey spielen oder den Asphalt mit bunter Kreide bemalen. «Wegen der Sackgasse fährt hier selten ein Auto durch, und wenn, dann sehr vorsichtig», erzählt er.

    Die «neue» Velovorzugsroute

    Geht es nach der Stadt Zürich, soll die Nötzlistrasse aber bald ein Teilstück der geplanten 4,3 Kilometer langen Velovorzugsroute werden, die via Segantinistrasse über die Giacometti- und Appenzellerstrasse bis nach Wipkingen führt (der «Höngger» berichtete). Bislang richtete sich der Fokus vor allem auf das Gebiet bei der Appenzellerstrasse beziehungsweise auf eine Wiese. Das Strassenbauprojekt wurde Ende Januar ausgeschrieben.

    «Begegnungszone» ist gefährdet

    Der erste Antrag in der hier thematisierten Einwendung betrifft die «Gefährdung der Verkehrssicherheit». Darin wird dargelegt, dass die Nötzlistrasse faktisch zu einer Begegnungszone geworden sei.

    «Wir leben hier in einer Gemeinschaft, die meisten haben Kinder, und wir stehen in einem engen Austausch zueinander», sagt der Anwohner. Würde dieser Abschnitt zur Velovorzugsroute umfunktioniert, käme das aus seiner Sicht dem Ende der gelebten Begegnungszone gleich.

    In der Eingabe heisst es weiter, die Umwandlung impliziere «vortrittsberechtigten und schnellen Verkehr». Das sei in einer Wohnstrasse unvertretbar, zumal es um die Sicherheit gehe. «Das bereitet uns Sorgen um unsere Kinder», so der Anwohner. Und weiter: «Für uns ist es nicht sinnvoll, aus einer Sackgasse eine Durchgangsstrasse zu machen. Dann steht die Strasse für die Kinder nicht mehr zur Verfügung.»

    Zu steil für eine Veloroute?

    Die Einwendung verweist zudem auf den nahen Vogtsrain, von wo die Velovorzugsroute zur Nötzlistrasse führen würde. «Die Kombination aus steilem Gefälle (hohe Geschwindigkeiten bergab fahrender Velos, Sicherheitsrisiko bei schlechtem Wetter/Schnee) und Schulkindern zu Fuss widerspricht den Sicherheitszielen der Stadt», heisst es darin.

    Der Familienvater betont im Gespräch mit dem «Höngger», dass es nicht darum gehe, die städtischen Pläne zu sabotieren. Im Gegenteil: «Ich finde es gut, dass sich die Stadt für Velowege einsetzt. Auch wir sind Velofahrer. Aber ich weiss nicht, ob Velovorzugsrouten auf Kosten von familienfreundlichen Sackgassen das richtige Instrument sind», sagt er. Es müsse doch andere Möglichkeiten geben als solche Massnahmen.

    Viele alte Häuser

    Der geplante Parkplatzabbau an der Nötzlistrasse – elf sollen es sein –, wird in der Einwendung schliesslich an zweiter Stelle als «unverhältnismässig» bezeichnet. «Wir als Familie, so hoch oben in Höngg, sind froh, unser Auto nutzen zu können», sagt der Anwohner. Denn die Nötzlistrasse verfügt aufgrund des «alten Hausbestands» kaum über Tiefgaragen, wie es in der Einwendung heisst. Die Aufhebung der Parkplätze erschwere zudem die Versorgung durch Dienste wie Spitex, Handwerker oder Lieferanten, da Halteflächen fehlen würden.

    Weitere Punkte in der Einsprache betreffen planerische Mängel: Es wird argumentiert, Velofahrende würden «diesen steilen Umweg ohne direkte ETH-Anbindung meiden und weiterhin direktere Routen wählen». Zudem fehle ein «Nachweis des verkehrlichen Nutzens (Kosten-Nutzen-Verhältnis)».

    Im Zentrum stehen für den Anwohner und seine Mitstreiter jedoch die Auswirkungen auf die «Familienstrasse», wie die Nötzlistrasse auch genannt wird. «Meines Wissens kam niemand von der Stadt vorbei, um sich ein wirkliches Bild vom Leben hier an der Nötzlistrasse zu machen», sagt er.

    «Hätte man die Strasse an einem Sommerwochenende erlebt, hätte man vielleicht anders entschieden. Oder es wäre dann ein bewusster Entscheid gegen das Familienleben gewesen.»

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    Widerstand und Zustimmung 

  • Wipkingen: Tram kollidiert mit Lastwagen

    Wipkingen: Tram kollidiert mit Lastwagen

    Am Montagnachmittag, 23. Februar, um 13.43 Uhr kam es auf der Hönggerstrasse in Wipkingen zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Lastwagen. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt gegenüber dem Portal Nau.ch, dass der Tram-Chauffeur mittelschwer verletzt wurde. Zwei Passagiere sowie der Lastwagenfahrer sind leicht verletzt.

    Die Unfallsursache ist unklar: Spezialisten der Stadtpolizei gehen davon aus, dass das Tram beim Zusammenprall vorne aus der Schiene gesprungen sei. Laut dem «Tages-Anzeiger» musste das Tram wieder aufgegleist und von einem anderen Tram abgeschleppt werden. Infolge des Unfalls wurde die Linie 50 vorübergehend in beide Richtungen eingestellt.

    Feuerwehr, Stadtpolizei sowie Rettungsdienste von Schutz und Rettung Zürich waren im Aufgebot. Laut den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) liegt der Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

  • Neues Preissystem der Alterszentren: Die Stadt rudert zurück

    Neues Preissystem der Alterszentren: Die Stadt rudert zurück

    Mitte Januar berichtete der «Höngger», beruhend auf Informationen aus der Tagespresse und vom K-Tipp, dass im vergangenen Sommer ein neues System der Pflegeeinstufung eingeführt wurde. Schweizweit soll das neue System, «Rai», das alte, «Besa» ablösen.

    Das Problem daran: Anders als das alte System kennt das neue keine Pflegestufe «0». Deshalb fallen alle Bewohnenden der Institutionen, die keine Pflege benötigten und sich bis anhin in der Pflegestufe 0 befanden, neu in die Pflegestufe 1, was Kosten von 17.20 Franken täglich verursacht. Den Anteil der Krankenkassen, 9.60 pro Tag, begann die Stadt daraufhin im vergangenen Sommer zu berechnen.

    Rückzahlungen

    Doch dagegen regte sich Widerstand – von Betroffenen, aber auch vonseiten der Krankenkassen. Dieser scheint nun, wie NZZ und Tages Anzeiger vor wenigen Tagen berichteten, von Erfolg gekrönt zu werden: Die Alterszentren müssen demnach die Umstufungen zurücknehmen und bereits bezogene Zahlungen zurückzahlen. Dies gehe aus einer Weisung an die Nutzenden des neuen Ermittlungssystems hervor, die der NZZ vorliege.

    Für die Zukunft müssten die Verbände nun gemeinsam mit dem Systementwickler eine Lösung finden, das neue System trotz der fehlenden Pflegestufe 0 nutzen zu können. Denn bis 2028 müsse das neue System bundesweit eingeführt werden.

  • Mobiler Recyclinghof: «Der Berg ruft – aber niemand kommt hoch»

    Mobiler Recyclinghof: «Der Berg ruft – aber niemand kommt hoch»

    Mit dem neuen Konzept «Entsorgen im Quartier» will die Stadt Zürich die Abfallentsorgung vereinfachen und ökologischer gestalten. Seit dem 1. Januar 2026 haben die Entsorgungstrams ausgedient, an ihre Stelle treten sogenannte Mobile Recyclinghöfe.

    Neben dem klassischen Entsorgen soll dabei auch das Tauschen und Reparieren gefördert werden. Ziel ist eine möglichst CO₂-freie Anlieferung – zu Fuss, mit dem Velo oder per Handkarren.

    Was in der Theorie bestechend klinge, stosse in Wipkingen auf Widerstand: «Was auf dem Papier nach einer grünen Idylle klingt, entpuppt sich in der Wipkinger Geografie als handfester Schildbürgerstreich», schreibt der Quartierverein Wipkingen auf seiner Website.

    Oder kurz und knapp: «Der Berg ruft – aber niemand kommt hoch.»

    Kritik an Topografie und Erreichbarkeit

    Im vergangenen Jahr machte die Aktion viermal Station auf dem zentral gelegenen Röschibachplatz – mit regem Zulauf. Für 2026 hat Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) nun jedoch das Schulhaus Waidhalde als Standort bestimmt. Aus Sicht vieler Quartierbewohnerinnen und -bewohner ist das ein Rückschritt.

    Wie der Quartierverein schreibt, führe der Weg zur Waidhalde über steile Strassen wie die Scheffelstrasse. Für ältere Menschen oder Personen mit schwer beladenem Handkarren sei dies kaum zumutbar. Hinzu kämen Unterführungen und Treppen, die insbesondere aus dem unteren Quartierteil – etwa von der Nordstrasse her – überwunden werden müssten.

    Auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr wird bemängelt: Eine direkte ÖV-Verbindung zum Schulhaus fehlt. Der Transport grösserer oder sperriger Gegenstände werde damit ohne Auto faktisch verunmöglicht, was dem angestrebten CO₂-freien Konzept widerspreche.

    Kritisiert werden zudem die vorgesehenen Termine: Während in anderen Quartieren Wochentage genutzt würden, sei für Wipkingen der Samstag vorgesehen – für viele Familien und Berufstätige kein idealer Zeitpunkt.

    Forderung nach Verlegung

    Der Vorstand des Quartiervereins zeigt sich irritiert über die Standortwahl und spricht von mangelnder Ortskenntnis seitens der Verantwortlichen. In einem Schreiben vom 19. Januar 2026 an Stadträtin Simone Brander fordert der Quartierverein eine umgehende Verlegung an einen zentralen, barrierefreien Ort, der für alle Altersgruppen zugänglich ist.

    Besonders stossend sei, dass der Quartierverein in die Standortwahl nicht einbezogen worden sei. Eine Antwort auf das Schreiben stehe bislang aus.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • «Tag der Kranken» sensibilisiert auf Selbstbestimmung und Eingebundenheit

    «Tag der Kranken» sensibilisiert auf Selbstbestimmung und Eingebundenheit

    Laut Bundesamt für Statistik handle es sich derzeit um rund 2,3 Millionen Betroffene in der Schweiz. Am 1. März 2026 stehen am «Tag der Kranken» Menschen mit chronischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen im Fokus und die Bevölkerung sensibilisiert werden. Die Präsidentin des «Tag der Kranken», Doris Fischer-Taeschler, erklärt in einer Medienmitteilung: «Wir zeigen, dass Kommunizieren und Hilfe annehmen grosse Relevanz haben und dass es bei den Bedürfnissen von jungen und alten Menschen Unterschiede, aber auch überraschende Gemeinsamkeiten gibt, speziell beim Thema Einsamkeit. Zudem wollen wir auf die wichtige Rolle der Angehörigen aufmerksam machen. Ihnen gilt es ebenfalls gerecht zu werden und Gehör zu geben.»

    «Selbstbestimmt und eingebunden»

    Das Motto des diesjährigen «Tag der Kranken» ist «selbstbestimmt und eingebunden». In der Medienmitteilung des «Tag der Kranken» geht hervor, dass alle ihre Gesprächspartnerinnen und -partner mit Krankheitserfahrungen als Betroffene oder Angehörige betonten, wie wichtig die richtigen Informationen für die Selbstbestimmung und das Mitentscheiden bei Behandlungen sind.

    Eine gute Möglichkeit, diese einzuholen oder Informationen zu validieren, ist der Austausch mit anderen Betroffenen – sei es, indem ein Peerangebot in Anspruch genommen wird oder beim Besuch einer Selbsthilfegruppe. Generell lasse sich festhalten, dass Selbstbestimmung heute einen viel höheren Stellenwert hat als in der Vergangenheit – bei jungen, aber auch bei älteren Menschen. Mit einer chronischen Erkrankung reduziere sich der Anteil der Selbstbestimmungsmöglichkeiten drastisch.

    Um bis zum Schluss selbstbestimmt zu leben, sei es zentral, Verantwortung zu übernehmen und sich Gedanken zu machen, was einem wichtig ist. Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke und ermöglicht es, das Steuer selber in der Hand zu behalten bei der Alltagsbewältigung.

    Unterschiedlichen Bedürfnissen der Altersgruppen gerecht werden

    Kranke Menschen benötigen ein stabiles soziales Netz und Menschen, die sie begleiten. Dies kann sehr herausfordernd sein, unter anderem auch deshalb, weil sich Emotionen oft bei den Angehörigen entladen. Als Angehörige selbstbestimmt zu sein, heisst deshalb auch, Grenzen zu setzen und zu sehen, wie viel man geben kann und wo es zu limitierend und fremdbestimmend wird.

    Ältere Menschen sollen selbstbestimmt entscheiden könnten, was sie brauchen, was ihnen nützt und in welcher Form sie die Hilfe benötigen. Damit sie sich gut respektive besser eingebunden fühlten, brauche es niederschwellige Angebote, die man sich finanziell auch leisten könne.

    Andauernde Einsamkeit ist mit einem erhöhten Risiko für körperliche und psychische Krankheiten verbunden. Auch mit der Entstehung einer Demenz scheinen Verbindungen zu bestehen. Neben Menschen im hohen Alter sind insbesondere auch Jugendliche und junge Erwachsene stark von Einsamkeit betroffen. Menschen, die in jungen Jahren von einer chronischen Erkrankung oder einem Ereignis, das die Gesundheit einschränkt, betroffen sind, haben zusätzliche Hürden zu meistern, um sich eine berufliche Zukunft und ein soziales Netz aufzubauen.

    Wir alle sind gefordert

    Es lohnt sich, in gesunden Zeiten in das soziale Netzwerk zu investieren, eingebunden zu sein und den Fokus nicht nur auf die Arbeit zu legen. Dazu gehört auch, in gesunden Zeiten andere Menschen zu unterstützen. Dies erhöht die Chance, wenn es einem nicht mehr gut geht, auf dieses Netzwerk zurückgreifen zu können. Betreuung ist nicht nur Familiensache. Wir alle sind als Gesellschaft gefordert, uns zu überlegen, wie wir für kranke, beeinträchtigte und betagte Menschen oder für solche am Lebensende da sein wollen.

    Zahlreiche Aktionen prägen den Tag der Kranken

    Der «Tag der Kranken» hat seinen festen Platz im Jahresgeschehen der Schweiz. Tausende beteiligen sich daran: mit Konzerten, mit Besuchs- und Geschenkaktionen in Spitälern und Heimen sowie mit Predigten und Solidaritätsveranstaltungen. Hinter dem Tag der Kranken steht der gleichnamige Trägerverein, der die Bevölkerung seit 1939 einmal pro Jahr zu einem Thema aus dem Bereich «Gesundheit und Krankheit» sensibilisiert. Auch der Bundespräsident 2026, Guy Parmelin, wird zur Bevölkerung sprechen.

    Quelle: Medienmitteilung Tag der Kranken

  • Kollagen – mehr als nur ein Schönheitsbegriff

    Kollagen – mehr als nur ein Schönheitsbegriff

    Kollagen ist ein lebenswichtiges Eiweiss und kommt überall dort vor, wo unser Körper Stabilität und Elastizität braucht: in der Haut, in Knochen und Gelenken, in Sehnen, Bändern und im Bindegewebe. Auch Blutgefässe und Zähne sind auf Kollagen angewiesen.

    Im Laufe der Jahre lässt die körpereigene Kollagenbildung allmählich nach. Dieser natürliche Prozess beginnt bereits im jungen Erwachsenenalter und setzt sich langsam fort. Viele Menschen bemerken dies durch eine nachlassende Spannkraft der Haut, steifere Gelenke oder eine geringere Belastbarkeit des Bewegungsapparates.

    Veränderte Ernährungsgewohnheiten

    Der Körper ist grundsätzlich in der Lage, Kollagen selbst zu bilden. Dafür benötigt er jedoch geeignete Nährstoffe, insbesondere Eiweiss, Vitamin C sowie Spurenelemente wie Zink. Traditionelle Speisen wie Knochenbrühen oder lange gekochte Fleischgerichte lieferten diese Bausteine früher regelmässig. Heute stehen sie deutlich seltener auf dem Speiseplan. Immer mehr Menschen überlegen daher, ihre Ernährung gezielt zu ergänzen.

    Transparenz ist wichtig

    Kollagenpräparate können dabei unterstützen – sofern sie qualitativ hochwertig sind. Der Markt ist gross, die Unterschiede zwischen den Produkten jedoch erheblich. Entscheidend ist, dass das Kollagen gut aufgespalten ist, damit es vom Körper verwertet werden kann, und dass Herkunft und Verarbeitung transparent sind.

    Hohe Preise allein sind leider kein Qualitätsmerkmal. Gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln ist eine fachkundige Begleitung sinnvoll. Apotheken bieten geprüfte Produkte und persönliche Beratung, die helfen, unrealistische Versprechen einzuordnen und eine passende, sichere Wahl zu treffen.

    Eingesandt von der Apotheke am Meierhofplatz, Limmattalstrasse 177, 8049 Zürich
    Website: https://www.apotheke-zum-meierhof.ch/

  • Der Tierpark Waidberg steht vor der Fusion

    Der Tierpark Waidberg steht vor der Fusion

    In den vergangenen beiden Jahren war beim Tierpark Waidberg im Kreis 10 einiges in Bewegung: Die unsichere Finanzierung und eine fehlende Nachfolge bei der Tierpflege liessen noch 2024 die Schliessung des Tierparks befürchten.

    Das Unheil liess sich jedoch noch einmal abwenden: Letztes Jahr konnte der Vorstand an der Generalversammlung nicht nur einen Nachfolger für Tierpfleger Hans Nikles vorstellen, sondern auch über die bereits fortgeschrittenen Plänen einer möglichen Fusion mit dem Verschönerungsverein Zürich (VVZ) berichten.

    Wird die Fusion genehmigt?

    Nun ist wiederum ein Jahr vergangen und der Fusionsvertrag einer Kombinationsfusion zwischen den beiden Vereinen fertiggestellt. Fehlt nur noch die Genehmigung der Vereinsmitglieder: An der Generalversammlung vom 19. März können nun sowohl die Mitglieder des Fördervereins Tierpark Waidberg als auch die Mitglieder des Verschönerungsvereins Zürich der Fusion zustimmen und den Vertrag genehmigen.

    Direkt im Anschluss an die beiden Generalversammlungen ist dann die Gründungsversammlung des neuen Vereins: «Verein Naturerlebnis und Hirschpark Zürich» (VNHZ) geplant.

  • Hochspannung bis zum Schluss

    Hochspannung bis zum Schluss

    Mit dem 17. Heimturnier im Januar setzte Volley Höngg eine erfolgreiche Tradition fort. Viele Begegnungen der Teams auf dem Hönggerberg waren ausgeglichen: Punkte wurden hart erkämpft, lange Rallyes begeisterten das Publikum und taktisch clevere Spielzüge entschieden erst in den letzten Momenten über Sieg oder Niederlage.

    Besonders im Kampf um die Podestplätze blieb es bis zum Schluss spannend. Die S9 Señoritas setzten sich mit einer souveränen Leistung durch und entschieden sämtliche Spiele für sich.

    Im gesamten Turnierverlauf mussten sie lediglich einen einzigen Satz abgeben und sicherten sich damit klar den Turniersieg. Deutlich enger verlief der Kampf um den zweiten Rang: Mehrere Teams lagen punktgleich beieinander, sodass die Punktunterschiede berechnet werden mussten, um die Rangliste festzulegen. Am Ende belegten die Beach Ladies Rang zwei, gefolgt vom TV Wädenswil auf Platz drei.

    Ein erfolgreicher Tag

    Zwar standen Ruhm und Ehre für die Siegerinnen im Vordergrund, doch ganz im Sinne des Vereinsmottos erhielten alle Teams den gleichen Preis: kühlen Prosecco und Knabberzeug, um den intensiven Spieltag gemeinsam und entspannt ausklingen zu lassen.

    Dank den zahlreichen Freiwilligen, die mit ihrem tatkräftigen Einsatz wesentlich zum Gelingen des Heimturniers beigetragen haben, blickt Volley Höngg auf einen rundum erfolgreichen sportlichen Tag zurück.

    Bereits jetzt richtet sich der Blick nach vorne: Mit grosser Vorfreude erwartet Volley Höngg den nächsten Turnierauftakt im neuen Jahr, bei dem sich die Heimmannschaft wieder einen Platz weiter vorne in der Rangliste zurückerkämpfen möchte. Bis dahin wird weiterhin engagiert trainiert und gespielt – zwischendurch auch mit einer wohlverdienten Pause bei einem spritzigen «Proooosecco».

    Eingesandt von Nicole Ciullo

  • Die Bauarbeiten an der Rötel- und Bucheggstrasse verlängern sich

    Die Bauarbeiten an der Rötel- und Bucheggstrasse verlängern sich

    Laut der Baustellen-Information des Tiefbauamts Stadt Zürich bleibt bei der Verlängerung das temporäre Verkehrsregime grundsätzlich bestehen: Die Rötelstrasse bleibt im Baustellenbereich für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt.
    Ausgenommen sind der öffentliche Verkehr (VBZ) sowie der Veloverkehr.

    Für Anwohnende und Zubringer*innen ist die Zufahrt von Süden her ab der Rotbuchstrasse bis zu der Liegenschaft Rötelstrasse 126 gestattet. Die Ein- und Ausfahrten in die bzw. aus der Rosengartenstrasse sind je nach Bauphase
    unterschiedlich geregelt. Massgebend ist die örtliche Signalisation.

    Die Ein- und Ausfahrt zwischen der Rötelstrasse und dem Bucheggplatz ist – mit Ausnahme des öffentlichen Verkehrs und des Veloverkehrs – weiterhin nicht gestattet. Aufgrund der geringen Platzverhältnisse und der fehlenden Stauräume, insbesondere im Zusammenhang mit dem Busbetrieb, wird diese Fahrbeziehung wie geplant erst nach Abschluss der Bauarbeiten wieder geöffnet.

    Laut der erwähnten Baustellen-Information dauern die Arbeiten bis voraussichtlich September 2026.

    Quelle: Stadt Zürich/Baustellenliste