Autor: tka_admin

  • Nachzählung im Kreis 12: EVP erreicht das 5%-Quorum nicht

    Nachzählung im Kreis 12: EVP erreicht das 5%-Quorum nicht

    Die Nachzählung vom 13. März 2026 für die Erneuerungswahl 2026 des Gemeinderats im Kreis 12 hat laut einer Medienmitteilung der Stadt bestätigt, dass die Evangelische Volkspartei (EVP, Liste 08) die 5%-Hürde für die Einsitznahme im Gemeinderat nicht erreicht.

    Bei der Nachzählung wurden sämtliche Wahlzettel aus dem Kreis 12 und deren Verarbeitung überprüft. Dabei wurden lediglich einzelne Übertragungsfehler beim Erfassen der handschriftlich veränderten Listen gefunden sowie ein in zwei Zeilen veränderter Wahlzettel unter den unveränderten.

    Keine Veränderung

    Nach Eingabe dieser minimalen Anpassungen wurde das Zürcher Zuteilungsverfahren erneut durchgeführt. Das Resultat ergibt jedoch keine Veränderungen an der bereits am 8. März ausgewiesenen Sitzverteilung im Gemeinderat und wird somit bestätigt.

    Die Resultate sind unter stadt-zuerich.ch/wahlen2026 bereinigt. Sie werden am Mittwoch, 25. März 2026, im städtischen Amtsblatt publiziert.

    Die Nachzählung fand im Stadthaus statt. Sie wurde mit Unterstützung von rund 30 erfahrenen Kreiswahlbüromitgliedern und unter Aufsicht der Stadtkanzlei und von Kreiswahlbüro-Vorständen aus anderen Wahlkreisen durchgeführt. Zwei Mitglieder der EVP waren vor Ort und hatten Gelegenheit, die Nachzählung mitzuverfolgen. 

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Wenn Bellos Behandlung zu teuer wird

    Wenn Bellos Behandlung zu teuer wird

    Die Problematik ist Tierhalterinnen und -halter bekannt: Das geliebte Haustier wird krank oder ein Unfall macht eine Behandlung notwendig. Zur Sorge um den tierischen Freund gesellt sich in solchen Fällen schnell eine weitere dazu: die finanzielle. Denn eine Operation in einer Tierklinik oder eine längere Behandlung beim Tierarzt verursacht oft Kosten von mehreren tausend Franken. Wer nicht vorausschauend kalkuliert hat, kann durchaus in eine finanzielle Bredouille geraten.

    Jüngst wurde in den Medien der Fall eines Katers geschildert, dessen Besitzerin sich vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten musste. Ihr wurde Tierquälerei vorgeworfen, weil sie den Kater nach einer Erstbehandlung durch den Tierarzt aus Kostengründen zu Hause weiter gepflegt hat. Nach der Verschlechterung seines Zustands suchte die Tierhalterin offenbar den Tierarzt nicht mehr auf. Der Kater verstarb infolge seiner Erkrankung und die Tierarztpraxis zeigte die Besitzerin daraufhin an.

    Vom Gericht wurde sie schliesslich freigesprochen, weil ihr wohl nicht klar gewesen war, wie gravierend die Erkrankung ihres Katers gewesen war. So dramatisch enden muss es nicht immer, doch für viele Tierhalterinnen und -halter stellt sich im Verlauf einer Behandlung irgendwann die Frage, bis zu welchem Punkt es Sinn macht oder überhaupt möglich ist, die Behandlung zu finanzieren.

    Der «Höngger» hat bei Prof. Dr. med. vet. Jean-Michel Hatt, ärztlicher Direktor des Universitären Tierspitals Zürich, nachgefragt, wie oft eine solche Situation vorkommt und wie in solchen Fällen verfahren wird. Im geschilderten Fall hatte die Tierbesitzerin Probleme, die anstehenden Kosten zu bewältigen.

    Geschieht dies in der Praxis häufig?
    Jean-Michel Hatt: Es passiert zwar nicht häufig, kommt aber vor. In allen Tierarztpraxen, nicht nur bei uns am Tierspital, gibt es immer wieder schwierige Situationen, wenn es um Geld geht. Glücklicherweise sind sich die meisten Tierhaltenden aber bewusst, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und sind auch in der Lage, die Kosten zu bewältigen.

    Was passiert denn, wenn man für die Kosten der Behandlung nicht aufkommen kann?
    Das kommt immer sehr auf die Situation an. Man muss zum Beispiel bei einer anstehenden Behandlung differenzieren, wie notwendig und dringend sie ist.

    Ist es vielleicht möglich, die Behandlung zu verschieben, gibt es eventuell alternative Vorgehensweisen, die weniger kostspielig sind?
    Im geschilderten Fall wurde der Kater früher aus der tierärztlichen Pflege nach Hause entlassen. Für die Besitzerin ergibt sich daraus ein grösserer Pflegeaufwand, die Kosten sinken aber. Wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist, kann auch die Entscheidung getroffen werden, auf den Eingriff ganz zu verzichten und stattdessen palliativ zu behandeln.

    Ist auch finanzielle Unterstützung möglich?
    Bei uns am Universitären Tierspital existiert die Möglichkeit, die Rechnung in Raten zu bezahlen. Vorstellbar ist auch, dass die Tierhaltenden darin unterstützt werden, Geld aufzutreiben, etwa durch ein Crowdfunding oder Ähnliches. Schliesslich ist es auch möglich, eine Verzichtserklärung für das Tier abzugeben. Dadurch geht das Tier in den Besitz eines Tierheims, einer anderen Institution oder einer Privatperson über.

    Angenommen, eine Katze wird angefahren und ins Tierspital gebracht. Wem sie gehört, ist nicht bekannt. Wie ist das Vorgehen in solchen Fällen?
    In solchen Notfällen sind die Besitzer*innen oft nicht ermittelbar, da die Tiere nicht gechipt sind. Das stellt uns Tierärzte zuweilen vor grosse Probleme. Zunächst haben wir den Auftrag, die Erstversorgung der Tiere durchzuführen, auch wenn nicht klar ist, ob später jemand dafür bezahlen wird. Das bedeutet, dass wir das Leiden der Tiere so gut wie möglich lindern, Schmerzmittel verabreichen, die tierischen Patienten soweit stabilisieren, dass entschieden werden kann, wie wir weiter verfahren. Dabei handeln wir nach internen Richtlinien, die festlegen, wie hoch die Kosten sein dürfen, die wir auf eigenes Risiko vom Tierspital her übernehmen. Sind die Besitzenden des Tieres nicht auffindbar, wird das Tier von uns gesund gepflegt und anschliessend vermittelt, in schweren Fällen muss das Tier zuweilen auch erlöst werden. Ist die Suche erfolgreich, können sich die Besitzenden, wie bereits erwähnt, dafür entscheiden, auf das Tier zu verzichten, wenn die Kosten nicht tragbar sind. Eine Euthanasie kommt auch dann nur in schweren Fällen infrage. Die Tierhaltenden haben eine rechtliche Verantwortung gegenüber ihrem Tier und müssen diese auch wahrnehmen.

    Wie sieht es aus mit Versicherungen für Haustiere, wird dieses Angebot von den Tierhaltenden wahrgenommen?
    Der Anteil versicherter Haustiere ist noch relativ gering, der Prozentsatz liegt bei Hunden und Katzen aktuell im tieferen zweistelligen Bereich. Die Tendenz ist allerdings steigend und wird in Zukunft sicherlich noch weiter zunehmen. Aus unserer Sicht ist eine solche Vorsorge mittels Versicherung sicher eine sinnvolle Investition. Alternativ gibt es die Möglichkeit, selber Geld für Eventualitäten auf die Seite zu legen, vielleicht jeden Monat einen gewissen Betrag auf einem Extrakonto zu deponieren. Auf jeden Fall ist es Teil einer verantwortungsvollen Tierhaltung, schon vor der Anschaffung eines Haustieres ein Budget zu erstellen, in dem auch Tierarztkosten enthalten sind.

  • Die Entwürfe für die ZVV-Fahrpläne 2027 und 2028 sind einsehbar

    Die Entwürfe für die ZVV-Fahrpläne 2027 und 2028 sind einsehbar

    Wie der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) in seiner Medienmitteilung vom 9. März erklärt, sind ab sofort die vom ZVV gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen, den Gemeinden und der Regionalen Verkehrskonferenz entwickelten Fahrplanentwürfe für die Jahre 2027 und 2028 öffentlich einsehbar.

    Insgesamt, so die Medienmitteilung, werden rund 230 Massnahmen kommuniziert – für Tram-, Bus-, S-Bahn-, Bergbahn- und Schiffslinien. Wer sich dafür interessiert, kann auf der Webseite des ZVV die Fahrpläne aller Linien mit den geplanten Änderungen nachverfolgen.

    Pläne für den Kreis 10

    Für Höngger Fahrgäste sind nicht viele Änderungen zu erwarten: Bei den Bus- und Tramlinien, die in Höngg verkehren, sind nur die Buslinien 80 und 69 von einem Fahrplanwechsel betroffen.

    So wird die Linie 80 ab Dezember 2027 gekürzt und in Zukunft während der gesamten Betriebszeit nur noch bis Triemliplatz statt wie bisher zeitweise bis zum Triemlispital verkehren. Zwischen Triemliplatz und Triemlispital wird neu dafür die Linie 33 verkehren – und dies während der gesamten Betriebszeit. Per Dezember 2026 wird die Haltestelle Triemli zudem in Triemliplatz umbenannt.

    Schon ab September 2026 sind Änderungen beim Fahrplan des 69ers geplant: Er soll in Zukunft morgens zu den Stosszeiten in beide Richtungen im Fünf-Minuten-Takt zwischen Milchbuck-Waidspital und ETH Hönggerberg verkehren. Abends dagegen wird der Takt auf 7,5-Minuten ausgedehnt.

    Diese Änderung gilt ab dem Beginn des Herbstsemesters, mit Ausnahme der Semesterferien. Durch den neuen Fahrplan sollen künftig die bis anhin ausgeführten Verdichtungsfahrten zu Stosszeiten entfallen.

    Von Dietikon nach Rümlang

    Besonders viele Änderungen betreffen laut der Medienmitteilung das Busnetz im Glatttal. Insgesamt sind 26 Massnahmen vorgesehen. Mehrere Buslinien erhalten dort neue Linienführungen, damit die Region noch besser erreichbar wird. Hinzu kommen unter anderem Taktverdichtungen, Schritte zur Optimierung der Anschlussqualität sowie Anpassungen zur Erhöhung der Betriebsstabilität.

    Ein wichtiger Bestandteil der Angebotsentwicklung ist die neue Tangentiallinie zwischen Dietikon, Regensdorf und Rümlang. Die Linie 430 schafft eine Verbindung zwischen dem Limmattal, Furttal und Glattal. Sie ersetzt die bisherige Linie 795.

    Bis Ende März offen für Änderungswünsche

    Die Fahrpläne liegen vom 9. bis zum 29. März öffentlich auf und können auf der Webseite des ZVV direkt eingesehen werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Änderungswünsche einzureichen: Diese müssen bis zum 30. März schriftlich bei der Wohngemeinde – und nicht beim ZVV – beantragt werden.

  • Ein Fest rund um das Wasser mitten in Wipkingen 

    Ein Fest rund um das Wasser mitten in Wipkingen 

    Wasser ist überall im Kanton Zürich – doch uns ist kaum bewusst, was wir diesem kostbaren Element alles verdanken. Mit dem Projekt #hallowasser unterstützt der Kanton Zürich Projekte und Angebote, die spielerisch und interaktiv dazu einladen, die Zürcher Gewässer zu erleben. Der internationale «Tag des Wassers» am Sonntag, 22. März, versammelt viele dieser Angebote an einem Ort.

    Zürcher Gewässer erleben – interaktiv und mit allen Sinnen

    Das Fest zum «Tag des Wassers» findet direkt an der Limmat beim GZ Wipkingen in Zürich statt. Das abwechslungsreiche Programm lädt dazu ein, das Wasser mit allen Sinnen zu erkunden und richtet sich neben Natur- und Kunstinteressierten insbesondere auch an Familien mit Kindern ab Kindergarten-/Schulalter. Es beginnt um 10:30 Uhr mit einer Klangperformance und geht weiter mit der zauberhaften Geschichte der einzigen Meerjungfrau im Zürichsee, Hörspaziergängen entlang der Limmat und einem Vortrag darüber, wie das Leben der Ozeane auch für uns als Binnenland bedeutsam ist.

    Parallel dazu finden von 11 bis 16 Uhr Erlebnisangebote statt, bei denen man die Zürcher Gewässer spielerisch und kreativ erkunden kann. Welche Tiere entdecken wir in der Limmat? Welche Farbe haben der Zürichsee, die Limmat, die Sihl? Wie sehen die Fische aus, die in unseren Gewässern leben? Wie fühlt es sich an, dank einer Virtual-Reality-Brille selbst Wasser zu sein? Welches Kompliment könnten wir der Limmat machen? Wie kunstvoll sind Algen? Ab 16 Uhr lockt ein mobiler geheizter Brunnen für ein erstes Bad im Freien – Badekleidung und Handtuch nicht vergessen!


    Kunstschaffende von der Zürcher Hochschule der Künste liessen sich vom Wasser inspirieren – Kuratorin Juliana Schneider nimmt uns mit auf einen Rundgang durch «Urban Waters». (Foto: zvg.)

    «Urban Waters» – Kunst zwischen Wasser und Stadt

    Der «Tag des Wassers» ist eingebettet in das Kunstfestival «Urban Waters», das die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) im Rahmen von #hallowasser realisiert. Kunstschaffende ZHdK liessen sich von der ökologischen, sozialen und kulturellen Bedeutung des Wassers in der Stadt inspirieren – ihre Werke sind von Mitte März bis Mitte April beim GZ Wipkingen zu sehen. Führungen mit der Kuratorin sind Teil des Programms am «Tag des Wassers».

    Tag des Wassers

    Sonntag, 22. März, ab 10.30 Uhr
    GZ Wipkingen,
    Breitensteinstrasse 19 a,
    8037 Zürich
    Weitere Informationen: www.hallowasser.ch/tagdeswassers

    Verwandter Artikel

    Ein Festival für das Wasser

  • «Höngg spielt chic»

    «Höngg spielt chic»

    Für die «Hönggermusik» ist das Konzert im Toni-Areal ein wichtiger Moment, denn die Musikerinnen und Musiker treten erstmals in ihren neuen Konzertanzügen auf. Diese konnten dank der grosszügigen Unterstützung zahlreicher Gönnerinnen und Gönner realisiert werden. Aber selbstverständlich steht die Musik im Mittelpunkt und das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Von einem feierlichen Konzertmarsch über sinfonische Blasmusik bis hin zu bekannten Klängen aus der Popgeschichte ist alles dabei.

    Eine Hommage an Elgar

    Den Auftakt bildet der «Ceremonial March» von Jan Van der Roost, eine Hommage an Edward Elgar. Das Werk erinnert an dessen berühmtes «Pomp and Circumstance» und stimmt mit festlichen Klängen auf den Konzertabend ein. Anschliessend erklingt die Ouvertüre «The Hounds of Spring» von Alfred Reed. Inspiriert von einem Gedicht über junge Liebe wechseln sich darin ruhige, lyrische Passagen mit lebendigen und virtuosen Abschnitten ab. Ein besonderer Programmpunkt ist das eigens für das Eidgenössische Musikfest 2026 in Biel komponierte Stück «Metamorphosis» des Schweizer Komponisten Thomas Trachsel.

    Neue Deutsche Welle

    Mit «Sedona» von Steven Reineke folgen farbenreiche Klangbilder, inspiriert von den leuchtenden Felsenlandschaften der gleichnamigen Stadt in den USA. Danach präsentiert die «Hönggermusik» ihr Selbstwahlstück für das Eidgenössische Musikfest: «Egmont» von Bert Appermont. In vier eindrucksvollen Sätzen erzählt diese sinfonische Dichtung die tragische Geschichte des niederländischen Freiheitshelden.

    Zum Abschluss wird es nostalgisch: Mit «80er-KULT(tour)» von Thiemo Kraas lässt das Blasorchester fünf legendäre Hits der Neuen Deutschen Welle wieder aufleben.

    Das Konzert

    Samstag, 28. März, 20 Uhr, Türöffnung: 19 Uhr.
    Mit Konzertbar.
    Toni-Areal, Förrlibuckstrasse 109, 8005 Zürich.
    Weitere Informationen und Karten: www.hoenggermusik.ch

  • Unterwegs mit der Höngger Wandergruppe

    Unterwegs mit der Höngger Wandergruppe

    Um 8.37 Uhr fährt der IC 1 nach Flawil, dort wartet der Startkaffee im Café Dober. Anschliessend startet die Wanderung zum ersten Etappenziel, dem Zisterzienserinnenkloster Magdenau. Dabei hat die Gruppe ein kurzes, recht steiles Stück zu bewältigen.

    Dann geht’s weiter leicht ansteigend über den Oberen Schauenberg zum Restaurant Frohe Aussicht im Weiler Winzenberg. Dort wird das Mittagessen eingenommen, danach nehmen die Teilnehmenden den Rest der Wanderung in Angriff. Nach einem kurzen Stück die Strasse entlang führt der Weg auf den «Windrädliweg» via Tuffertschwil ins Dorf Lütisburg.

    Über eine alte Holzbrücke

    Danach geht es hinunter zur Thur, wo die Gruppe eine alte gedeckte Holzbrücke überquert. Nach einem weiteren kurzen Aufstieg wird Lütisburgstation erreicht.

    Um 16.17 Uhr fährt die S-Bahn nach Wil, mit Umsteigen nach Zürich HB. Die Wanderzeit beträgt knapp vier Stunden mit einem Auf- und Abstieg von je 350 Metern. Gutes Schuhwerk und Stöcke sind empfohlen.

    Das Wanderleiter-Team Werner und Claire freut sich auf eine harmonische Wanderung.

    Wander-Infos

    Besammlung: 8.25 Uhr beim Gruppentreff Zürich HB.
    Gruppenreisebillett mit Halbtax: Fr. 21.–, Organisationsbeitrag: Fr. 8.–
    Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA: Montag, 16. März, 19–20.30 Uhr, bei Werner Guntli, 044 341 03 02, oder bei Claire Wanner, 044 340 21 81. Notfalltelefon: 079 598 17 74 (Werner).

  • Wahlen 2026: Es wird nachgezählt

    Wahlen 2026: Es wird nachgezählt

    Gemäss dem kantonalen Gesetz über die politischen Rechte (GPR) kann der Stadtrat als wahlleitende Behörde die Auswertungsergebnisse der Kreiswahlbüros überprüfen und berichtigen. Bei einem knappen Ausgang ordnet er eine Nachzählung an. Beim von der EVP im Wahlkreis 12 erreichten Wähleranteil von 4,95 Prozent (2390 Parteistimmen) handelt es sich um einen knappen Ausgang im Sinne des GPR. Für die Erreichung des 5%-Quorums fehlen 28 Stimmen.

    Nachzählung am 13. März

    Nun ordnet der Stadtrat eine Nachzählung sämtlicher Wahlzettel an, die im Wahlkreis 12 für die Wahl des Gemeinderats eingegangen sind. Die Nachzählung findet am Freitag, 13. März, nachmittags unter der Leitung der Stadtkanzlei statt. Das Ergebnis der Nachzählung wird anschliessend veröffentlicht.

    Sollte sich aufgrund der Nachzählung herausstellen, dass die EVP das 5%-Quorum im Wahlkreis 12 doch erreicht oder dass andere Resultatkorrekturen erforderlich sind, muss das Zuteilungsverfahren («doppelter Pukelsheim») erneut durchgeführt werden, wodurch sich die Sitzverteilung über die ganze Stadt ändern kann. 

    Amtliche Publikation

    Die amtliche Publikation der Wahlresultate für den Gemeinderat erfolgt aufgrund der Nachzählung am 25. März, die Publikation der Ergebnisse der Stadtrats- und Stadtpräsidiumswahl wie geplant am 18. März.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Dagmar schreibt: Schönes Wetter heute!

    Dagmar schreibt: Schönes Wetter heute!

    Ja, ich weiss, langweiliger als mit diesem Spruch kann man eine Konversation nicht beginnen. Es gibt nichts Öderes, als über das Wetter zu sprechen. Weil man es ja sowieso nicht ändern kann. Doch genau das ist der Grund, weswegen ich jetzt, man möge es mir verzeihen, trotzdem mal wieder darüber schreibe.

    Dieses Mal aber geht’s mir gar nicht um Schneemangel und Klimawandel, sondern ganz unpolitisch einfach um das aktuelle Wetter. Um den Regen. Denn dieses bescheuerte, ewige Geniesel, Getropfe, Geprassel und Gestürme beförderte mich die vergangenen zwei Wochen regelmässig an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.

    Nicht nur, weil ich jedes Mal, wenn ich rausging, nachher völlig durchnässt nach Hause kam. Auch nicht nur, weil ich in den letzten Wochen so oft wie noch nie meinen Fussboden feucht aufnehmen musste, nachdem die Hundepfoten ihn nach jedem Spaziergang mit ihren erdigen Abdrücken verziert hatten.

    Nicht einmal deswegen, weil es das Ferienprogramm mit meinem jüngsten Sohn deutlich erschwerte, wenn man ihn nur gegen Bestechung vor die Türe jagen konnte.

    Sondern vor allem wegen diesem elenden Schlamm, der sich auf meinem Hühnerhof gebildet hatte. Nach 15 Tagen Regen und rund 60 (dreissig mal zwei) Hühnerfüssen, 10 Enten – und vier Gänsefüssen, die täglich das Gebiet durchstreiften, war der Boden hier kaum noch zu betreten. Woodstock muss dagegen die reinste Wüste gewesen sein.

    Selbst mit den dicksten Schuhen blieb ich regelmässig im schmatzenden Schlamm stecken und musste auf einem Bein balancierend versuchen, den zweiten Schuh wieder aus der Pampe zu befreien. Auch meine sonst blütenweissen Hennen waren nicht mehr als solche zu identifizieren und die Salatblätter, die ich ihnen zum Schnabulieren zuwarf, versanken innerhalb von Minuten unwiederbringlich im braunen Sumpf.

    Mein Mitleid mit den bedauernswerten Tieren wuchs täglich. Jeden Abend versprach ich ihnen für den nächsten Morgen besseres Wetter. Aber stets musste ich sie enttäuschen. Das sorgte dafür, dass ich von Mal zu Mal grantiger wurde. Sobald ich das Grundstück betrat, sackte meine Laune in den Keller. Gerne und oft klagte ich allen, die es hören wollten oder auch nicht, mein Leid – ziemlich lauthals sogar.

    Bis ich mich eines Besseren besann. Denn erstens, wie gesagt, ändert sich ja eh nichts. Zweitens fiel mir auf, dass es bestimmt vielen Menschen auf dieser Welt so geht, dass sie das Wetter verfluchen. Aber nicht aus so Luxusgründen wie ich, die nach jedem Hühnerbesuch ein Vollbad in der gemütlich geheizten Wohnung nehmen kann. Sondern weil ihre Existenz davon abhängt, dass das Getreide genug Regen erhält, ihre Früchte nicht erfrieren oder die Parasiten nicht die ganze Ernte wegfressen.

    In solchen Situationen fühlt man sich wahrscheinlich wirklich hilflos ausgeliefert. Was habe ich überhaupt für einen Grund zum Jammern? Ein bisschen mehr Demut vor dem Leben und der Natur, das stünde mir gut.

    Also schluckte ich den Ärger die letzten paar Tage hinunter und versuchte, die Situation ebenso stoisch auszusitzen wie meine gefiederten Freunde. Und siehe da, es klappte erstaunlich gut. Allerdings, ich gebe es zu, unter anderem deswegen, weil nun doch so etwas wie Frühling über mich und meine Hühner hereingebrochen ist.

    Da herrscht urplötzlich wieder eitel Sonnenschein auf meinem kleinen Hof – und in meinem Herzen.

  • VBZ-Schadenstatistik 2025: Zunahme um 10 Prozent

    VBZ-Schadenstatistik 2025: Zunahme um 10 Prozent

    Im Jahr 2025 kam es laut einer Medienmitteilung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mit insgesamt 1’911 Vorfällen zu einem Anstieg von rund 10 Prozent der Schadenereignissen. Dabei kam es zu 926 Kollisionen mit Fahrzeugen (davon 530 mit Personenwagen, 289 mit Nutzfahrzeugen und 64 mit Velo/Mofas/E-Trottinetts).

    Insgesamt gab es 687 Unfälle mit Körperverletzungen. Davon waren 345 Stoppunfälle, also Unfälle innerhalb der Fahrzeuge, die sich ereignen, weil das Fahrpersonal wegen eines anderen Verkehrsteilnehmenden einen Notstopp einleiten muss.

    Dass es sich bei der Zunahme der Stopp- sowie Ein- und Aussteigeunfälle um eine schweizweite Tendenz handelt, zeige laut der VBZ eine im Februar veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Verkehr (BAV) zum Thema «Fahrgastereignisse im öffentlichen Verkehr».

    Böswillige Beschädigung

    Zugenommen hat auch die Anzahl der böswilligen Beschädigungen, und zwar von 89 auf 117 Ereignisse. Mit Bedauern nehmen die VBZ zur Kenntnis, dass es 2025 zu zwei Unfällen mit tödlichem Ausgang gekommen ist.

    Für die VBZ steht die Sicherheit an erster Stelle. Jeder Unfall wird genau untersucht und wo nötig werden entsprechende Massnahmen abgeleitet. Zudem werden die Fahrerinnen und Fahrer in jährlich wiederkehrenden Weiterbildungskursen zu den Themen Sicherheit und Aktuellem geschult.

    Mit Präventionskampagne auf das Tram aufmerksam machen

    Ein wichtiger Pfeiler ist zudem die Prävention. Der Verkehrsalltag wird zunehmend hektischer und verschiedene Mobilitätsformen teilen sich den begrenzten Verkehrsraum. Hinzu kommt, dass die Ablenkung durch Kopfhörer und Handy zunimmt. All das kann zu gefährlichen Situationen im Verkehr führen.

    Aus diesem Grund haben am 20. November 2025 die Verkehrsbetriebe Zürich, die Stadtpolizei Zürich und die Dienstabteilung Verkehr die städtische Sicherheitskampagne «Street Smart Zürich» lanciert. Ziel der dreijährigen Kampagne ist es, die Aufmerksamkeit für die Risiken und Gefahren im städtischen Verkehr zu erhöhen und für die gegenseitige Rücksichtnahme zu sensibilisieren.

    Im Fokus stehen Themen wie das «Vortrittsrecht des Trams», «Ablenkung» und «Toter Winkel». Seit 2013 führen die VBZ zudem die Präventionskampagne «sicher unterwegs» durch, die den Schwerpunkt auf die Reduktion von Stoppunfällen in den Fahrzeugen legt. Dies unter anderem mit zwei Sonderfahrzeugen sowie mit Sicherheitskursen für Senioren.

    Wie werden die Schadenereignisse erhoben?

    Alle Schadenereignisse, die versicherungstechnische, beziehungsweise haftpflichtrechtliche Folgen haben, werden von den VBZ nach verschiedenen Kategorien erfasst, ausgewertet und analysiert. Die Statistik bildet die gesamte VBZ-Transportleistung in Stadt und Region ab.

    Es handelt sich dabei um absolute Zahlen, ohne Bereinigung mit der erbrachten Fahrleistung (z.B. Zu- oder Abnahme der Kurskilometer), der Menge der beförderten Fahrgäste oder dem generellen Verkehrsaufkommen in der Stadt Zürich.

    Quelle: Medienmitteilung VBZ

  • Neue Entsorgungsaktion auf dem Röschibachplatz

    Neue Entsorgungsaktion auf dem Röschibachplatz

    Die Diskussion um den geplanten Standort des mobilen Recyclinghofs bei der Schule Waidhalde (ab 6. Juni) sorgt derzeit im Quartier für erhitzte Gemüter. Derweil plant Entsorgung + Recycling Zürich bereits die nächste Entsorgungsaktion – und zwar auf dem zentralen Röschibachplatz. Dort wurden bereits im letzten Jahr drei ausserordentliche Entsorgungsaktionen gemacht. Das Angebot wurde rege genutzt.

    Was man anliefern darf

    Am Montag, 23. März, von 15 bis 19 Uhr werden Sperrgut wie Möbel, Grossmetall (etwa Metallregale), Elektrogeräte sowie Grubengut wie Vasen oder Töpfe angenommen. Zudem gibt es einen Tauschplatz: Wer gut erhaltene Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden, weitergeben möchte, kann diese vorbeibringen – und im Gegenzug andere Dinge mit nach Hause nehmen. Das Angebot soll zur Schonung der Umwelt beitragen.

    Keine Kosten

    Für Entsorgung und Tauschplatz fallen keine Kosten an. Angenommen werden Artikel mit einer maximalen Länge von 2,5 Metern oder einem Gewicht von höchstens 40 Kilogramm. Für Sofas und Polstermöbel gilt eine maximale Länge von 2 Metern. Nicht angenommen werden Sonderabfälle, Papier, Karton und Glas. Vor Ort stehen Handwagen zum Ausleihen bereit. Die Stadt betont: Die Anlieferung hat ohne Auto zu erfolgen.

    Alle Termine und weitere Informationen sind unter hier abrufbar.