Autor: tka_admin

  • Illegale Party: Angriffe gegen die Polizei in Wipkingen

    Illegale Party: Angriffe gegen die Polizei in Wipkingen

    Nach einer Meldung über eine illegale Party rückte die Stadtpolizei Zürich um 23.20 Uhr zur Kreuzung Nordstrasse/Rosengartenstrasse aus. In der Passantenunterführung hatte sich eine Gruppe von mehreren hundert Personen zu einer illegalen Party versammelt und versuchte, die Durchgänge zu blockieren.

    Die Einsatzkräfte lösten die Veranstaltung auf und stellten dabei eine Musikanlage, einen Generator sowie Getränke sicher. Im Zuge der Auflösung wurden sie aus der Menge heraus mit Flaschen und Steinen beworfen. Es musste Reizstoff und Gummischrot eingesetzt werden.

    Weiter zum Röschibachplatz

    Die Gruppe zog anschliessend Richtung Wipkingerplatz und Röschibachplatz weiter. Am Röschibachplatz wurde die Polizei erneut mit Flaschen beworfen, woraufhin erneut Reizstoff und Gummischrot eingesetzt werden mussten.

    Gegen 00.30 Uhr beruhigte sich die Lage, und die Einsatzkräfte konnten sich zurückziehen. Ein mutmasslicher Flaschenwerfer wurde festgenommen. Zwei Patrouillenfahrzeuge wurden durch Flaschenwürfe und andere Gegenstände beschädigt.

    Ausserdem wurden mindestens zwei private Personenwagen, die in der Umgebung parkiert waren, durch die Gruppierung beschädigt. Die weiteren Ermittlungen führt die Stadtpolizei Zürich durch.

    Container auf der Rosengartenstrasse

    Wie «20 Minuten» berichtet, war laut einem Augenzeugen besonders auffällig, dass zahlreiche Müllcontainer auf die Fahrbahn gezogen und teils umgeworfen wurden, sodass sie über die ganze Strasse verteilt lagen. Der Verkehr sei dadurch blockiert gewesen.

    Der Augenzeuge schilderte weiter, es sei wie eine Art Demonstration gewesen. Weiter habe er laut «20 Minuten» versucht, die Polizei zu erreichen, doch der Anruf blieb unbeantwortet.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Rollentausch bei der VBZ: Warum die Rhätische Bahn bis nach Höngg fährt

    Rollentausch bei der VBZ: Warum die Rhätische Bahn bis nach Höngg fährt

    In den kommenden Monaten wird es bunt auf den Schienennetzen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB). Die beiden ÖV-Unternehmen nehmen laut einer Medienmitteilung das diesjährige Sechseläuten mit dem Gastkanton Graubünden zum Anlass, ihre Verbundenheit zu feiern. Dies mit jeweils einem Sonderfahrzeug im Look des anderen Verkehrsunternehmens. 

    Vom Welterbe-Star zum Pendler

    «Es freut mich, dass wir nicht nur die Bündner Regierung am Sechseläuten begrüssen dürfen, sondern in den kommenden Monaten auch ein Stück Graubünden auf unseren Schienen unterwegs ist», sagt der Zürcher Stadtrat Michael Baumer an der feierlichen Übergabe des Sondertrams an den RhB-Direktor Renato Fasciati in Zürich. Das Cobra-Tram im Design eines RhB-Zuges ist ab sofort auf dem VBZ-Netz unterwegs.


    Foto: VBZ

    Damit wird der Welterbe-Star zum Pendler und transportiert in den nächsten Monaten die Zürcher Fahrgäste quer durch die Stadt. «Das RhB-Tram in Zürich soll unsere Freundschaft mit dem Bündnerland aufzeigen», sagt VBZ-Direktor Martin Sturzenegger. «Und uns Zürchern an grauen Tagen ein bisschen Bergfeeling schenken.» 

    Vom Pendler zum Postkartenmotiv

    In den kommenden Monaten wird im Gegenzug auch ein RhB-Zug im Look eines VBZ-Trams seine Spuren in den Bündner Bergen hinterlassen und so einen Wandel vom Pendler zum Postkartenmotiv vollziehen. Bei der Präsentation in Chur betont der Bünder Regierungsrat Marcus Caduff: «Wir freuen uns sehr auf das Sechseläuten und darüber, dass Zürich uns als Gastkanton empfängt. Umso mehr freut es uns, dass Zürich mit diesem Zug in den kommenden Monaten auch in Graubünden zu Gast sein wird.»


    Die Rhätische Bahn im Design eines VBZ-Trams. (Foto: zvg)

    Und RhB-Direktor Renato Fasciati ergänzt: «Graubünden ist DIE Ausflugs- und Feriendestination der Zürcherinnen und Zürcher. Mit dem Zürcher Capricorn-Triebzug möchten wir unsere Zürcher Gäste ganz herzlich in Graubünden empfangen und durch die abwechslungsreiche Bergwelt führen.»

    Quelle: Gemeinsame Medienmitteilung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB)

  • Umfrage zum mobilen Recyclinghof: Röschibachplatz klar bevorzugt

    Umfrage zum mobilen Recyclinghof: Röschibachplatz klar bevorzugt

    Nachdem der bisherige Standort beim Schulhaus Waidhalde als schlecht erreichbar beurteilt wurde (wir berichteten), prüft Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) Alternativen für den mobilen Recyclinghof im Quartier. Der Quartierverein Wipkingen führte dazu eine Online-Umfrage durch. Nun hat er die Ergebnisse auf seiner Website veröffentlicht.

    Zur Auswahl standen die Turnhalle Lettenwiese, das Schulhaus Nordstrasse sowie der Röschibachplatz. Rund 1000 Personen riefen die Umfrage auf, 163 nahmen daran teil. Die Auswertung zeige laut dem Quartierverein Wipkingen ein deutliches Ergebnis: Eine Mehrheit der Teilnehmenden spricht sich für den Röschibachplatz als künftigen Standort aus.

    Konkret sprachen sich 134 Personen für den «Röschi» aus. Das Schulhaus Nordstrasse wurde von 47 Personen angegeben. Bei der Turnhalle Lettenwiese waren zwei Standorte im Gespräch, diese erreichten jedoch nur 25 und 26 der Stimmen.     

    Zustimmung und Bedenken

    Neben der klaren Präferenz wurden auch unterschiedliche Einschätzungen geäussert. Während einige Stimmen die zentrale Lage und gute Erreichbarkeit vom «Röschi» hervorheben, gibt es auch Bedenken hinsichtlich der bereits hohen Nutzung und Aufenthaltsqualität des Platzes.

    Bei den bevorzugten Durchführungstagen liegen Mittwoch und Freitag vorne. Einzelne Teilnehmende wiesen jedoch darauf hin, dass ein Recyclingangebot am Freitag die Nutzung des Platzes im Hinblick auf das Wochenende beeinträchtigen könnte.

    In Bezug auf die Tageszeiten zeigt sich, dass ein Start am Morgen von den meisten Befragten gewünscht wird. Gleichzeitig besteht auch Bedarf nach Entsorgungsmöglichkeiten am Nachmittag.

    Ein morgendlicher Betrieb würde laut Rückmeldungen eine enge Abstimmung mit den umliegenden Betrieben erfordern, da zu dieser Zeit üblicherweise Warenanlieferungen stattfinden.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • Die Apotheke zum Meierhof ist in neuen Händen

    Die Apotheke zum Meierhof ist in neuen Händen

    Mit Freude, aber auch etwas Wehmut gaben Kistler und Graf bekannt, dass sie die Geschäfte der Apotheke zum Meierhof per 1. April in neue Hände übergeben. Ende März luden sie zu einem Abschieds- und Willkommens-Apéro in die Zweifel Weinbeiz – auch, um ihre Nachfolgerin vorzustellen: Hulda Brem übernimmt künftig die Apotheke zum Meierhof.

    Kistler und Graf blicken mit Dankbarkeit auf ihre Zeit in Höngg zurück. Die Menschen im Quartier seien ihnen über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Umso mehr freut es sie, mit Brem eine kompetente Nachfolgerin gefunden zu haben, an die sie nun Mörser und Pistill übergeben.

    Die ausgebildete Pharmazeutin hat an der ETH studiert und ist in Höngg keine Unbekannte: Bereits von 2018 bis 2022 war sie als Geschäftsleiterin in der Apotheke zum Meierhof tätig. Nach weiteren beruflichen Stationen im Ausland und einer Familienpause kehrte sie im Sommer 2025 zurück.

    Lokal verankert

    Die Apotheke am Meierhofplatz, die inhabergeführt und der Gruppierung «Rotpunkt Apotheken» angeschlossen ist, blickt auf eine lange lokale Geschichte zurück. Sie eröffnete 1962 unter der Leitung von Karl Vogel im Gebäudekomplex «Rebstock», der 1962 fertiggestellt wurde.

    Zehn Jahre später übernahm sein Sohn Urs das Geschäft, bevor es 2003 an Rolf Graf und Verena Kistler überging. Gemeinsam führen sie weiterhin die Apotheke am Kreuzplatz.

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    Apotheke in neuem Glanz

  • «Musik & Wort»: Eine Passion für zwei Tage

    «Musik & Wort»: Eine Passion für zwei Tage

    Ein Artikel von François G. Baer

    Eigentlich war Heinrich von Herzogenbergs (1843–1900) Komposition «Die Passion» mit ihren expressiven Chorpartien und die an Johann Sebastian Bach erinnernden Rezitative als «grosse Kiste» für Solisten, Gemeindechoräle – und neu – auch mit der Mitwirkung des Publikums gedacht.

    Das passte Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gut zum neuerblühenden kirchlich-liturgischen Leben und zum Stilmix des Eklektizismus der Gründerzeit. So stehen sich in Herzogenbergs «Passion» ein grosses Streichorchester, vier Solisten, ein Chor, die Orgel und «die Gemeinde» gegenüber.

    Der neue Kantor und Chorleiter des reformierten Kirchenchores sowie Peter Areggers Nachfolger, Igor Marinkovic, verschlankte für «Musik und Wort zum Gründonnerstag» das Werk, indem er einzelne Teile neu zusammenfügte und die Choräle statt durch die Gemeinde durch einen Chor singen liess.

    Das Orchester

    Das Orchester wurde durch das neu gegründete Ad-hoc-Ensemble mit Victoria Lytvinenko (Violine 1), Andrea Octaviano Kogima (Violine 2), Remea Friedrich (Bratsche) und Sonja Marjanovic (Cello), ersetzt. Robert Schmid konnte glücklicherweise anstelle der erkrankten Tamar Midelashvili Good die Orgelpartitur übernehmen.

    Für die Gesangsrollen konnte Marinkovic den mexikanischen Tenor Salvador Villanueva Zuzuárregui, Mitglied des Internationalen Opernstudios, für die Rolle des Evangelisten sowie den amerikanischen Bariton Thomas Hughes als Jesus und Petrus gewinnen, der 2020 in Zürich sein Studium mit dem Master of Music in Concert Performance abschloss und nun mit seiner Frau Laura in Luzern lebt.

    Herzogenbergs «Passion» umfasst zwei Teile, Gründonnerstag und Karfreitag, und dauert über zweieinhalb Stunden. Mit seiner Auswahl kürzte sie Marinkovic auf eine Stunde, ergänzte sie mit gelesenen, karfreitäglichen Texten von Josef Eichendorff, Richard Koppin, Julius Sturm und der Bibel. Basis für das Libretto ist das Evangelium nach Johannes.

    Dramatischer Höhepunkt

    Herzogenberg kannte natürlich Bachs dramatische «Johannes-Passion», worin die Evangelisten kurze Erzählstücke haben, für barock-geschulte Ohren ungewöhnlich. Also komponierte Herzogenberg längere ariose Rezitative, basierend auf zwei Kirchenliedern und wertete dadurch die Rolle auf. Dramatischer Höhepunkt bei der Aufführung am Gründonnerstag war die Gerichtsverhandlung vor Pontius Pilatus. Bange singt der Chor «Herr, wohin sollen wir gehen?»

    In kanonischen Imitationen wechseln sich die klaren Stimmen mit der Melodie ab, kontrapunktisch dazu baut das Orchester in dunklen, schweren unheilschwangeren Akkorden die düstere Stimmung auf. Nicht aufgeregt wie bei Bach, sondern langsam und getragen, sodass der Chor als Klangkörper brillieren kann. Diese bildhafte Komposition mit dem sich langsam nähernden Unheil könnte Filmmusik sein.

    Eine Kantorei Höngg?

    Interessant ist die Idee, mit einem Ad-hoc-Ensemble aus professionellen Musikern, die an der renommierten Zürcher Hochschule der Künste studiert haben oder die in Höngg leben oder unterrichten, eine Auftrittsmöglichkeit zusammen mit Chor, aber auch Solisten in verschiedenen Besetzungen, zu bieten.

    Wenn damit ein Netz von Höngg-affinen Musikerinnen und Musikern wachsen kann, können alle Beteiligten – und wir als Publikum – nur gewinnen. Wenn schon so ein Momentum, so ist es dem 1933 gegründeten Kirchenchor erlaubt, sich nun «Kantorei Höngg» zu nennen.

    Seit einigen Jahren steht nicht mehr das Etikett «reformiert» im Vordergrund, und die Öffnung zu Projektgruppen ermöglicht es, auch grössere, respektive komplexere Werke einzustudieren und aufzuführen.

  • «Zürich lernt»: Auf in die nächste Runde

    «Zürich lernt»: Auf in die nächste Runde

    Vom 14. bis zum 20. September wird wieder in der ganzen Stadt Zürich das Wissens- und Lernfestival «Zürich lernt» stattfinden. Dann werden wieder die unterschiedlichsten Lektionen angeboten – von einer Einführung ins Acrylmalen über Traumdeutungsseminare bis hin zu Zumbalektionen. Teilnehmen können alle – gratis und unverbindlich.

    Das Lernfestival ist eine Erfolgsgeschichte: Entstanden im Jahr 2017 als kleines Pilotprojekt im Gemeinschaftszentrum Hirslanden, hat es sich in den vergangenen Jahren zu einem Grossanlass gemausert: Bei der letztjährigen Ausführung wurden an 28 verschiedenen Orten in allen Quartieren der Stadt insgesamt mehr als 280 Gratislektionen angeboten, die von über 2600 Teilnehmenden gebucht wurden.

    Finanzierung gesichert, Wissen gefragt

    Finanziell sah die Situation Ende des vergangenen Jahres allerdings weniger rosig aus: Weil 25 000 Franken zur Weiterfinanzierung fehlten, musste noch Ende Oktober befürchtet werden, dass das Festival 2026 ausfallen muss. Doch dank zahlreicher kleiner und grösserer Spenden ist die Finanzierung auch für dieses Jahr gesichert. Nun fehlen nur noch diejenigen, die «Zürich lernt 2026» mit ihrem Engagement und Know-How mit Inhalten füllen.

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    «Zürich lernt» ist gerettet

    Und hier sind alle gefragt, die bereit sind, ihr Können mit anderen zu teilen. Wer also ein verborgenes Talent im Tortenbacken hat, anderen gerne die besten Zaubertricks weitergeben möchte, hilfreiche Tipps im Umgang mit den Wechseljahren geben kann oder weitere Fähigkeiten besitzt, von denen andere profitieren könnten, ist nun eingeladen, sich zu melden.

    Mitmachen ist denkbar einfach: Auf der Webseite des Vereins «Zürich lernt» existiert ein Formular, mit dem man sich anmelden kann. Oder direkt bei Simone Caseri, die in Höngg für die Koordination der Lektionen verantwortlich ist.

    Zürich lernt

    14.–20. September
    Anmeldung bei simone@caseri.ch oder 079 236 92 82.
    Weitere Informationen:
    zuerich-lernt.ch

  • Rollentausch bei der VBZ für das Sechseläuten

    Rollentausch bei der VBZ für das Sechseläuten

    In den kommenden Monaten wird es bunt auf den Schienennetzen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB). Die beiden ÖV-Unternehmen nehmen laut einer Medienmitteilung das diesjährige Sechseläuten mit dem Gastkanton Graubünden zum Anlass, ihre Verbundenheit zu feiern. Dies mit jeweils einem Sonderfahrzeug im Look des anderen Verkehrsunternehmens. 

    Vom Welterbe-Star zum Pendler

    «Es freut mich, dass wir nicht nur die Bündner Regierung am Sechseläuten begrüssen dürfen, sondern in den kommenden Monaten auch ein Stück Graubünden auf unseren Schienen unterwegs ist», sagt der Zürcher Stadtrat Michael Baumer an der feierlichen Übergabe des Sondertrams an den RhB-Direktor Renato Fasciati in Zürich. Das Cobra-Tram im Design eines RhB-Zuges ist ab sofort auf dem VBZ-Netz unterwegs.


    Foto: VBZ

    Damit wird der Welterbe-Star zum Pendler und transportiert in den nächsten Monaten die Zürcher Fahrgäste quer durch die Stadt. «Das RhB-Tram in Zürich soll unsere Freundschaft mit dem Bündnerland aufzeigen», sagt VBZ-Direktor Martin Sturzenegger. «Und uns Zürchern an grauen Tagen ein bisschen Bergfeeling schenken.» 

    Vom Pendler zum Postkartenmotiv

    In den kommenden Monaten wird im Gegenzug auch ein RhB-Zug im Look eines VBZ-Trams seine Spuren in den Bündner Bergen hinterlassen und so einen Wandel vom Pendler zum Postkartenmotiv vollziehen. Bei der Präsentation in Chur betont der Bünder Regierungsrat Marcus Caduff: «Wir freuen uns sehr auf das Sechseläuten und darüber, dass Zürich uns als Gastkanton empfängt. Umso mehr freut es uns, dass Zürich mit diesem Zug in den kommenden Monaten auch in Graubünden zu Gast sein wird.»

    Und RhB-Direktor Renato Fasciati ergänzt: «Graubünden ist DIE Ausflugs- und Feriendestination der Zürcherinnen und Zürcher. Mit dem Zürcher Capricorn-Triebzug möchten wir unsere Zürcher Gäste ganz herzlich in Graubünden empfangen und durch die abwechslungsreiche Bergwelt führen.»

    Quelle: Gemeinsame Medienmitteilung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB)

  • «Faszination Playmobil»: Von Wipkingen nach Luzern

    «Faszination Playmobil»: Von Wipkingen nach Luzern

    Zwei Container voll – so gross ist die Leidenschaft. Als Jens Mackensen dem «Höngger» im vergangenen Jahr von der Playmobil-Sammlung seiner Frau Helen erzählte, klang das faszinierend. Tatsächlich verbirgt sich dahinter eine beeindruckende Welt aus Ritterburgen, Zirkusarenen, Eisenbahnen und dem legendären Piratenschiff.

    Was in Wipkingen begann und im Wartsaal erste Besucher begeisterte, wächst nun weiter: An der Luga in Luzern erschafft das Paar auf 300 Quadratmetern ganze Erlebnislandschaften. Die Luga bietet dafür die perfekte Bühne. Als grösste Frühlingsmesse der Zentralschweiz vereint sie rund 450 Aussteller, Sonderschauen und bewährte Publikumsmagnete.

    Viel Abwechslung

    «Wir verbinden Bewährtes mit neuen Ideen», sagt Messeleiterin Linda Gabriel laut einer Medienmitteilung. «Genau dieser Mix macht die Luga Jahr für Jahr zu einem besonderen Erlebnis und Treffpunkt für die Zentralschweiz.»

    Luga – Raum für persönliche Begegnungen

    Auch sonst ist für Abwechslung gesorgt: von der virtuellen Gondelfahrt auf die Melchsee-Frutt über den Bikeparcours für Kinder bis zur gemütlichen Büsli-Bar. Die Sonderschau «Friedensförderung der Schweizer Armee» gewährt zudem eindrückliche Einblicke in internationale Einsätze.


    Beim Wartsaal in Wipkingen wird schon kräftig für die Ausstellung an der Luga geworben. (Foto: pen)

    Mitten in diesem bunten Treiben setzen Helen und Jens Mackensen einen verspielten Akzent und bauen ihre Leidenschaft weiter aus: Mit dem Verein «Helens Playmobil Traum» gründeten sie eine Plattform für alle, die ihre Begeisterung für Playmobil teilen.

    Die Luga

    24. April – 3. Mai 2026
    Messe Luzern
    Weitere Informationen:
    luga.ch

  • Visionen einer anderen Landwirtschaft: Auf dem Beckihof in Höngg

    Visionen einer anderen Landwirtschaft: Auf dem Beckihof in Höngg

    Den Beckihof kennen wahrscheinlich nur die wenigsten in Höngg, denn er ist gut versteckt: Am schmalen Weg, der vom Schulhaus Rütihof hinunter zum Frankental führt, liegt das kleine Haus mit dem 5000 Quadratmeter grossen Landwirtschaftsland. Rund 100 Jahre lang war der Hof im Besitz der Familie Schwarzenbach, später Gnägi, die hier bis in die 80er-Jahre Landwirtschaft betrieb.

    Im Jahr 2022 verkauften es die Nachkommen der Familie, doch da es sich nach wie vor um Landwirtschaftsland handelte, konnte es nur von Personen erworben werden, die eine entsprechende Ausbildung absolviert hatten. Ein Glück für Anina Gmür und Andreas Tröndle: Gmür war neben ihrer Tätigkeit als Filmemacherin und Kamerafrau auch Landwirtin und auf der Suche nach einem Hof. Sie wollte ihre Vision eines städtischen Permakultur-Pilotprojekts verwirklichen.

    Ein Tanz mit der Natur

    Mit ihrer Idee vermochten die beiden die Verantwortlichen zu überzeugen – das Projekt Beckihof konnte starten. Hier begegnen sich die beiden Leidenschaften von Gmür und Tröndle: die nachhaltige Landwirtschaft und der «5Rhythmen»-Tanz, eine freie, meditative Tanzpraxis, die Bewegung, Musik und Selbsterfahrung verbindet. Das sind zwei Dinge, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich und weit voneinander entfernt wirken.

    Und doch, so erklären beide, sind sie näher beieinander, als man annehmen könnte: Denn Permakultur, so erklärte es bereits Bill Mollison, der Begründer dieser Landwirtschaftsform, ist wie Tanzen mit der Natur: «Permaculture is dancing with nature, and nature leads the dance.»


    Andreas Tröndle verbindet Permakultur und Tanz. (Foto: Anina Gmür)

    Beobachten und kopieren

    Konkret gehe es bei der Permakultur darum, die Natur zu beobachten und von natürlichen Ökosystemen zu lernen, so Gmür. Vor dem Pflanzen werden daher der Boden, die Wasserflüsse, die vorhandenen Pflanzen und das Mikroklima studiert. Der Anbau erfolgt in mehrschichtigen Pflanzensystemen, die ähnlich wie der Wald aufgebaut sind: Kräuter, Gemüse, Beerensträucher und Obstbäume wachsen nicht getrennt, sondern ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.


    Anina Gmür in ihrem Element. (Foto: Giovanni Baroni/Pachamama Festival)

    Solche Ökosysteme im Kleinformat sind, anders als Monokulturen, nachhaltig und auch in der Lage, schwierige Wetterverhältnisse wie Starkregen oder Trockenperioden zu überstehen – und haben als Systeme damit dauerhaften Bestand. Was Gmür erntet, verwertet sie bis anhin noch selber oder verkauft die Produkte an Anlässen.

    In Zukunft kann sie sich jedoch auch vorstellen, diese vor Ort zu verkaufen – oder im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft gemeinsam mit anderen Interessierten anzubauen und in Form von Abos abzugeben.

    Idee soll überschwappen

    Ihre Herangehensweise beschränke sich jedoch, so Gmür, keineswegs nur auf die Landwirtschaft, sondern lasse sich auf viele weitere Lebensbereiche ausweiten. So haben Gmür und Tröndle etwa das alte Bauernhaus im Sinne der Permakultur saniert und nachhaltige Baumaterialien verwendet, mit einer Regenwasserversorgung und einer nachhaltigen Heizung ausgestattet.

    Und ganz generell ist es dem Paar ein Anliegen, eine Vision davon aufzubauen, wie ein Leben in Einklang mit der Natur in unserer Gesellschaft aussehen könnte. Das, so erklärt sie, «ist auch im Kleinsten möglich, auf dem Balkon, auf freien Flächen, Dächern in der Stadt oder in Gemeinschaftsgärten.»

    Genau aus diesem Grund haben sie sich für das Projekt auch ein Haus in der Stadt ausgesucht: «Auf dem Land gibt es schon viele Permakulturprojekte. In der Stadt aber sind diese noch nicht so geläufig. Dabei ist hier das Potenzial besonders gross. Und wer weiss, vielleicht schwappt von unseren Ideen auch etwas in die Nachbarschaft über?»

    Um über ihre Ansätze zu informieren, bietet Gmür deshalb verschiedene Weiterbildungen an: So kann man hier etwa einen Einführungskurs in die urbane Permakultur besuchen oder eine zweijährige Ausbildung in «Permakultur Design» absolvieren. Neben den theoretischen Inputs finden vor Ort auch gleich praktische Arbeitseinsätze statt, etwa der Bau einer Trockensteinmauer.

    Musik hält alles zusammen

    Just bei einem dieser Arbeitseinsätze wurde jüngst auch die Verbindung zwischen Tröndles musikalischer Passion und Gmürs Landwirtschaftsvision spürbar: Er begleitete die eher anstrengende Tätigkeit des Mauerbaus musikalisch – und damit wurde aus der Arbeit eine freudvolle Beschäftigung. «Das ist eine der grossen Qualitäten von Andreas», erklärt Gmür.

    «Er kann mit der Musik und dem Tanz Räume für Hunderte von Menschen öffnen, sie zusammenführen.» Das sei auch der Grund, weshalb die beiden sich so gut ergänzten: «Ich bin die praktische, die sieht, was notwendig ist und das umsetzt, er gibt dem Ganzen mit seiner Musik und dem Tanz eine spielerische und bewegte Energie.»

    Regelmässig finden deshalb auf dem Hof Tanzanlässe statt, immer mit Kopfhörern. So hat jeder Teilnehmende für sich sein eigenes intensives musikalisches Erlebnis, die Umgebung wird dadurch jedoch nicht gestört. «Tanzen», so erklärt der diplomierte Theologe Tröndle, der früher als Jugendseelsorger tätig war, «bedeutet für mich, mit der Natur und dem eigenen Körper in Verbindung zu gehen.»

    Das habe etwas sehr Spirituelles. Genauso wie eine Landwirtschaft, die sich im Einklang mit der Natur befindet.

  • Verlosung: «Herbstfeuer»

    Verlosung: «Herbstfeuer»

    Ausgangspunkt des Films «Herbstfeuer» ist der Brand des Grandhotels Waldhaus in Vulpera im Jahr 1989. Das kulturell bedeutende Haus der Belle Époque zog über Jahrzehnte internationale Gäste aus Kunst, Adel und Politik an.

    Das Ereignis bleibt bis heute ungeklärt und sorgt immer wieder für mediale Aufmerksamkeit, zuletzt auch über die Landesgrenzen hinaus im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der vom Fotografen Lois Hechenblaikner wiederentdeckten Gästekarteien im Buch «Keine Ostergrüsse mehr».

    Im Zentrum des Films steht der letzte Hoteldirektor, der Jahrzehnte nach dem Brand gemeinsam mit einem pensionierten Polizeichef der Kantonspolizei Graubünden den Fall erneut aufrollt – und dabei selbst ins Visier der eigenen Ermittlungen gerät.

    Entlarvung der Illusion

    Der Film des Hönggers Roman Vital zeigt, wie persönliche und kollektive Narrative, Schuldzuweisungen und Gerüchte das Leben prägen und wie schwer es ist, zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiver Wahrheit zu unterscheiden. Dadurch entsteht aus einem historischen Brandfall eine universelle Geschichte über den Umgang mit Vergangenheit und Wahrheit.

    Trailer Herbstfeuer Turaco Filmproduktion

    Der Film entlarvt die Illusion, dass letztere einfach zu haben ist und dass Vergangenheit eindimensional zu erzählen wäre. Dabei fordert er das Publikum auf, die eigenen Wahrnehmungen und Sichtweisen zu hinterfragen.

    Kino in Höngg

    Vital zeigt «Herbstfeuer» als mobiles Pop-up-Kino im reformierten Kirchgemeindehaus Höngg. Es bedeute ihm sehr viel, den Film in seiner (Wahl)Heimat zu zeigen, wie er der «Höngger»-Redaktion mitteilt. Im Zwinglisaal sind an einem Tag vier Vorstellungen geplant.


    Der Filmemacher Roman Vital lebt in Höngg. (Foto: dad)

    Mitmachen & gewinnen

    Wir verlosen 4 × 2 Karten für jeweils eine der vier Aufführungen am Mittwoch, 29. April (siehe Box). Wer Karten gewinnen möchte, sendet bis am Mittwoch, 22. April, eine E-Mail an mitmachen@hoengger.ch. Bitte den Absender mit Telefonnummer und den Betreff «Herbstfeuer» sowie die gewünschte Uhrzeit der Vorstellung angeben.

    Mit der Teilnahme wird Ihre E-Mail-Adresse automatisch im Newsletter-Verteiler unserer Zeitung aufgenommen. Viel Glück!

    Herbstfeuer: Vorführungen in Höngg

    Mittwoch, 29. April,
    10.15, 13.30, 16.15 und 18 Uhr
    Zwinglisaal, ref. Kirchgemeindehaus Höngg
    Ackersteinstrasse 190

    In Anwesenheit von Roman Vital
    Karten: eventfrog.ch/kinohoengg