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  • «Bei Volley Höngg sind auch Jugendliche und Männer willkommen»

    «Bei Volley Höngg sind auch Jugendliche und Männer willkommen»

    Hat Ihr Verein Volley Höngg verschiedene Abteilungen, wenn ja, welche? 

    Ja, wir haben zwei Frauenteams, die in zwei Meisterschaften mitspielen. Ein Team spielt in der Züri-Meisterschaft von Swiss Volley Region Zürich mit. Das zweite Team beteiligt sich an der ZTV-Meisterschaft Region GLZ des Zürcher Turnverbandes.

    Wie lange gibt es Ihren Verein schon, wie ist seine Geschichte?

    Wir existieren seit sechs Jahren und sind aus einer Gruppe entstanden, die früher im Turnverein Höngg Volleyball gespielt hat.

    Wie viele Mitglieder Volley Höngg?

    25 Aktiv- und neun Passivmitglieder.

    Was ist der Sinn und Zweck Ihres Vereins?

    Wir bieten Volleyballtrainings und -spiele an. Im Moment sind wir aktiv nur zwei Frauenteams, wir sind aber daran, eine Mixed-Gruppe, in welcher Frauen und Männer zusammen spielen können, und auch Juniorinnenteams aufzubauen.

    Was ist der Beweggrund, mitzumachen, was bietet Volley Höngg den Mitgliedern und der Gesellschaft in Höngg?

    Eine Mitgliedschaft eignet sich für alle, die Volleyball spielen wollen oder Volleyballerinnen und Volleyballer unterstützen möchten. Wir bieten einmal pro Woche, jeweils am Donnerstagabend von 20 bis 21.55 Uhr, in der Turnhalle Vogtsrain ein Training an und zusätzlich jeweils am Freitagabend einen Spielabend in der Turnhalle Am Wasser, dies von 19 bis 20.50 Uhr.
    Zusätzlich spielen wir in diversen Meisterschaften und an Turnieren mit und veranstalten einmal pro Jahr ein Trainingsweekend. Jeweils im Januar organisieren wir unser eigenes Turnier und laden dazu rund neun bis zwölf Teams, grösstenteils aus Stadt und Kanton Zürich, aber auch aus dem Kanton Aargau, ein. Zudem veranstalten wir diverse gesellschaftliche Vereinsanlässe wie die Sommerwanderung, den Schlittel-Plausch auf dem Üetliberg, das Skiweekend sowie ein Weihnachtsessen und ein Sommerabschlussfest.

    Wie werden neue Mitglieder geworben, wen will man ansprechen?

    Wir werben hauptsächlich mit unseren Veranstaltungen und sind jeweils am Wümmetfäscht mit einem Stand vertreten. Im «Höngger» und auf der Website des Quartiervereins Höngg sind wir unter den Vereinen eingetragen. Regelmässig erscheinen im «Höngger» unsere Berichte. Im Moment kommen hauptsächlich Frauen zwischen 25 und 60 Jahren in unser Training; wir sind aber auch offen für Juniorinnen und Männer.

    Gibt es Nachwuchsprobleme?

    Unser Verein wächst stetig, wir haben aber auch noch viel Aufnahmekapazität – melden kann man sich gerne.

    Wie hoch sind die Kosten für Mitglieder?

    Ein aktives Mitglied bezahlt bei uns 150 Franken, der Passivbeitrag beträgt 50 Franken.

     

    Website und Kontaktangaben für neue Interessierte:
    www.volleyhoengg.ch oder Barbara Gubler, Präsidentin, Ottenbergstrasse 74, 8049 Zürich, Telefon 079 653 33 54, Mail: bmgubler@hispeed.ch

  • Haus Sonnegg in 13 Monaten bezugsbereit

    Haus Sonnegg in 13 Monaten bezugsbereit

    An den langen, mit Fragezeichen bestückten Weg erinnerte auch Peter Kraft, Liegenschaftenverantwortlicher der Reformierten Kirchenpflege Höngg, in seinen Begrüssungsworten auf der Baustelle an der Bauherrenstrasse 53: Seit 2007 lief die interne Planung, im Herbst 2008 wurde der Projektstart für das neue «Sonnegg» öffentlich lanciert. Im September 2009 wurde das «Profil Sonnegg – Familien- und Generationenhaus» vorgestellt. Es folgten Machbarkeitsstudie und Projektierungskredit, erste Vorschläge von Architekten und der Auftrag an das Wipkinger Büro GXM Architekten GmbH. Weiter ging es mit der Unterschutzstellung durch die Denkmalpflege und Mitte Juli 2012 erfolgte die Baueingabe. Am 9. Januar 2013 wurde der Objektkredit von der Höngger Kirchgemeinde gutgeheissen. Alles in Zusammenarbeit mit dem Verbandsvorstand und der Bauabteilung des Stadtverbandes als Organe der Zentralkirchenpflege (ZKP), welche als Verwalterin aller Zürcher Kirchensteuern die Umbaukosten letztlich gutzuheissen und auch zu tragen hätte. Doch am 6. März 2013 wies die ZKP den Höngger Antrag aus finanziellen Überlegungen zurück. In Höngg war man konsterniert – und nahm einen zweiten Anlauf. Eine Arbeitsgruppe der Kirchenpflege suchte nach Einsparungen auf allen Ebenen. Und fand Lösungen: Wie das alte Sigristenhaus an der Regensdorferstrasse 46 mittels Baurecht ertragsorientierter zu nutzen sei und so zur Finanzierung des neuen «Sonneggs» beitragen könnte. Am 30. Oktober 2013 dann die erlösende Nachricht: Die ZKP hat dem zweiten Antrag aus Höngg zugestimmt – und diesen Montag, 1. September 2014, folgte endlich der Spatenstich.

    Eröffnung auf das Wümmetfäscht 2015 geplant

    Peter Kraft begrüsste kurz nach 8 Uhr die Anwesenden mit der scherzhaften Ankündigung einer «Predigt» und Zwinglis Worten: «Thut um Gotts Willen etwas Tapferes.» Rückblickend auf die Entstehungsgeschichte des neuen «Sonneggs», gab Peter Kraft zu bedenken, dass die Staatsmühlen − wie Gottes Mühlen auch − manchmal eben langsam mahlen. Aber auch da half Zwingli mit seinem Zitat, wonach Geduld des Glaubens Goldstein sei.
    Seit gut zwei Monaten sind die Handwerker daran, Haus und Umgebung  für den Umbau vorzubereiten. Im Haus wurden praktisch alle Wände entfernt und Löcher klaffen dort in den Böden, wo der neue Lift fahren wird. Zwischen «Sonnegg» und Pfarrhaus ist alles bereit für den Aushub der neuen Unterkellerung zwischen Haupthaus und Schopf, der künftig das Spielhaus werden wird. Krafts Dank ging an alle Beteiligten, speziell aber an die Baufirmen und Architekten: «Das Haus gehört die nächsten 12 Monate euch – wir ziehen uns zurück und sind gespannt auf die Eröffnung.» Geplant ist diese auf das Wümmetfäscht Ende September 2015. «Das OK Wümmetfäscht hat das Haus bereits gebucht und rechnet fest mit euch», rief er mit Schalk in den Augen in Erinnerung.
    Darauf sprach Pfarrer Markus Fässler, eine Schaufel in der Hand, den Segen über das Haus und den Bau: «Gottes Segen ist wie dieser Spaten: Er gräbt, hebt aus, baut um, erneuert. Gott, sei du mit deiner erneuernden Kraft in aller menschlichen Arbeit gegenwärtig», sprach er unter anderem. Und ja, befand er nach dem Amen, ein historischer Moment sei das, nun zu wissen: «Es geht los!»  
    Und so griff man dann zum Spaten, stiess symbolisch zu und direkt unter dem Schlamm auf steinigen Grund. Wie ein letztes Sinnbild für den steinigen Weg, den das «Sonnegg» zu gehen hatte. Doch dies ist nun Geschichte, und darauf und auf gutes Gelingen stiessen die geladenen Gäste zum Apéro beim Pfarrhaus bald darauf an.

    Weitere Artikel zum «Sonnegg» unter www.hoengger.ch/Archiv, 28. August und 17. September 2009, 14. Oktober 2010, 17. Januar, 21. März und 7. November 2013.

  • Online-Umfrage zu Höngg

    In den vergangenen zwölf Monaten traf sich unter dem Arbeitstitel «Netzwerk Höngg» eine Gruppe von nunmehr 13 Höngger Personen aus Gesellschaft, Politik, Vereinen und Institutionen regelmässig zu Arbeitssitzungen. Auf der Basis der Ergebnisse der HGH-Umfrage von Anfang 2013, die relativ klar aufzeigte, wo Höngg seine Stärken, aber auch seine Defizite hat, sollen kurz- bis langfristigen Massnahmen ergriffen werden können. Welche, darüber herrscht noch Unklarheit. Nicht zuletzt deshalb, weil immer wieder festgestellt wird, dass wer an einem kleinen Rädchen dreht, zwangsläufig auch ein grösseres bewegt – und weil gut Ding bekanntlich Weile haben will. Anfang dieses Jahres bot die Kalaidos Fachhochschule für Wirtschaft an, Absolventen des Bachelor Of Business Administration eine Fallstudie zu Höngg erarbeiten zu lassen. Eine Gruppe von vier Studierenden hat eine Online- Umfrage erarbeitet, die helfen soll, die Ergebnisse der HGH Umfrage auf der operativen Ebene zu konkretisieren. Seit Mitte Juli konnten die Antworten von rund 200 Personen ausgewertet werden. Für ein repräsentativeres Ergebnis ist es wichtig, diese Zahl noch zu erhöhen. Die Online-Umfrage läuft noch bis am 31. August. Ende Oktober sollten dann die Ergebnisse vorliegen.

  • Auf dem Weinweg Höngg das Quartier besser kennenlernen

    Auf dem Weinweg Höngg das Quartier besser kennenlernen

    Hat die Kommission Weinweg Höngg verschiedene Abteilungen?
    Ja, es gibt folgende Ressorts im Vorstand: Route und Führungen, Anlässe, Öffentlichkeitsarbeit, PR und Website sowie Finanzen.

    Wie lange gibt es die Kommission schon, wie ist ihre Geschichte?
    Im Frühling 2010 hat sich eine kleine Arbeitsgruppe mit dem Ziel gebildet, einen Wein(wander)weg für und in Höngg zu konzipieren und das Konzept als Themenweg bis 2012 umzusetzen. Höngg als ehemals drittgrösstes Rebbaugebiet im Kanton Zürich des 19. Jahrhunderts mit Reblagen und Zeitzeugen eignet sich für ein solches Vorhaben in der Stadt Zürich sehr gut. Ausgehend von Vorarbeiten der Arbeitsgruppe hat das spätere Organisationskomitee Weinweg Höngg nach zweieinhalb Jahren intensiver Vorbereitungsarbeit das gesetzte Ziel, die Eröffnung am 22. September 2012, erreicht.
    Nachdem ein allgemeines «Betriebskonzept» als Grundlage zur weiteren Entwicklung des WWH vorlag, hat im Jahr 2013 ein neuer Vorstand neben einem Angebot von Anlässen und Führungen auch eine neue Informations- und Werbestrategie erarbeitet. Der Weinweg Höngg steht in dynamischer Entwicklung und bezieht neue technologische Möglichkeiten mit ein. Bereits heute vermitteln «QR-Tags» auf den Informationstafeln auf dem Weinweg wertvolle Zusatzinformationen, die unterwegs mit dem Smartphone abgerufen werden können.

    Wie viele Mitglieder hat die Kommis­sion Weinweg Höngg?
    Da sich der Weinweg Höngg nicht als Verein konstituiert hat, gibt es keine Mitgliedschaft und keine Statuten. Die wachsende Anzahl der 2013 ins Leben gerufenen «Freunde des Weinwegs Höngg» als Sympathisanten werden sporadisch über Aktivitäten und Anlässe informiert.

    Was ist der Sinn und Zweck Ihrer Kommission?
    Auch wenn die Idee «Weinweg» keineswegs neu ist, so darf doch das Besondere des Weinwegs Höngg hervorgehoben werden: Erstens ist ein Weinweg in einer Stadt selten, beziehungsweise eine Neuheit, und zweitens geht die übliche Information über Reben und Rebjahr hinaus und verbindet sie mit der Geschichte des Höngger Rebbaus und betreffenden, immer noch bestehenden Örtlichkeiten.
    Sinn und Zweck sind der Unterhalt und das Bekanntmachen des öffentlichen und frei zugänglichen Weinwegs Höngg mit seinen diversen Routen zu den für Höngg und die Region historisch bedeutsamen Gebäuden und den acht heute gepflegten Rebbergen beziehungsweise Reblagen.

    Was ist der Beweggrund mitzumachen, was bietet Ihre Kommission der Gesellschaft in Höngg?
    Der Weinweg öffnet den Zugang zu einem spezifischen, heute noch wichtigen, traditionellen Bestandteil Hönggs und fördert die Verbundenheit mit dem Quartier, indem er dessen kulturellen und geschichtlichen Hintergrund erhellt. Der Weinweg Höngg ist eine gute Möglichkeit, die (bau-)geschichtlichen und önologischen Entwicklungen vom Winzerdorf zum attraktiven Wohnort in der Stadt Zürich aufzuzeigen.
    Wie werden neue Weinweg-Freunde geworben, wen will man ansprechen?
    Jede Hönggerin und jeder Höngger ist oder wird «Freund/-in des Weinwegs»: Der Weinweg bietet die Gelegenheit, verschiedene Ecken von Höngg kennen zu lernen sowie fundiertes Wissen über das Rebjahr, rebbäuerliche Örtlichkeiten und die Höngger Weine zu gewinnen.

    Gibt es Nachwuchsprobleme?
    Der aktuelle Vorstand amtet seit 2013 und hat bisher noch keine Mutation erfahren. Die Zukunft dieses Gremiums ist gegenwärtig gewährleistet, auch wenn es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt. Die Mitgliedschaft «Freunde des Weinwegs Höngg» ist eine Ehrensache. Bisherige anfallende Arbeiten können erledigt werden, im Vorstand fehlt
    jedoch eine Person für die Erledigung der Sekretariatsaufgaben – wer über Word- und Excel-Kenntnisse verfügt, darf sich sehr gerne bei uns melden.

    Wie hoch sind die Kosten für Weinweg-Freunde?
    Weinweg Höngg kennt keine Mitgliederbeiträge. Die Mitgliedschaft der «Freunde des Weinwegs Höngg» ist kostenlos.

    Wen will die Kommission ansprechen?
    Der Weinweg Höngg richtet sich an alle Hönggerinnen und Höngger, die einen spezifischen Ausschnitt ihrer näheren Heimat kennenlernen möchten, sowie an alle an Reb- und Weinbau sowie an der Geschichte Hönggs Interessierten.

    Hat der Weinweg Höngg ein Lokal, welches Externe mieten können?
    Wir haben kein eigenes Kurslokal, hingegen werden unter anderem Anlässe im Ortsmuseum durchgeführt.

    Weitere Angaben, die Ihnen in Bezug auf den Weinweg Höngg wichtig sind?
    Der Weinweg Höngg umfasst, verteilt im Raum Höngg, 13 Postenstandorte. Er hat eine Streckenlänge von etwas über zehn Kilometern. Eine genaue Übersicht kann der Website entnommen werden. Der gewählte Slogan «Unterwegs am Zürcher Sonnenhang» charakterisiert sowohl die besondere Lage von Höngg als auch das einmalige Erlebnis des Weinwegs Höngg. Zahlreiche Sponsoren und Gönner haben die Erstellung des Weinwegs Höngg ermöglicht und die finanziellen Ressourcen gewährleisten weiterhin die Pflege und die Weiterentwicklung dieses quartierspezifischen und regionalen Angebots. Neben angebotenen Führungen mit Hinweis im «Höngger» sind auch spezielle Rundgänge für Gruppen möglich.

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    Website und Kontaktangaben für Interessierte:
    www.weinweghoengg.ch

  • Alexander Jäger neuer Quartiervereins-Präsident

    Alexander Jäger neuer Quartiervereins-Präsident

    Gleich nach der Begrüssung der 96 Stimmberechtigten und der 15 Gäste durch Ueli Stahel präsentierten Ladina Koeppel Mouzinho und Bettina Tschander von Grün Stadt Zürich Neuheiten zum LEK Limmatraum, dem Landschaftsentwicklungskonzept des Limmatraums der Stadt Zürich, welches seit 2006 umgesetzt wird. 127 Massnahmen wurden ergriffen, davon sind 30 offen oder unklar.

    Inserate im «Höngger» informieren Anwohner

    Für Höngg interessant ist vor allem das Nutzungskonzept Werdinsel. Ladina Koeppel Mouzinho zeigte ein Erholungsmonitoring aus dem Jahr 2012, welches verdeutlicht, dass sich an einem sonnigen Samstag im Juli 2253 Personen auf der Werdinsel aufhielten – inklusive Fischerweg und Bombachhalde sogar 2328. 40 Prozent hielten sich im Badebereich auf. Dieses Jahr soll auf der Werdinsel eine Umfrage unter den Nutzern gestartet werden, vor Ort und im Internet.
    Die Aufrufe dazu werden Anfang Juli mittels Inseraten im «Höngger» sowie per Flyer verbreitet, informierte Ladina Koeppel Mouzinho. Auf die Frage einer der 111 Anwesenden, wie es denn nun mit der Leinenpflicht für Hunde ausschaue, antwortete Kommunikationsleiter Marc Werlen von Grün Stadt Zürich, dazu könne noch nichts bekannt gegeben werden, da ein stadtweites Konzept in Arbeit sei.

    Vom Hardeggsteg bis zur Europabrücke wird die Limmat aufgewertet

    Ein neues Projekt ist das Aufwertungsprojekt Hardeggsteg–Europa­brücke auf Höngger Seite. Bettina Tschander erklärte, dass dies der ökologisch wertvollste Abschnitt innerhalb der städtischen Limmat sei. Es sollen flussufertypische Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten geschaffen werden, dies durch die Einbringung von Raubäumen, also gefällten Bäumen und deren Teilen, Wurzelstöcken, Belebungssteinblöcken und Steinschüttungen am Ufer, sowie durch die Verbreiterung von Land-/Wasser-Übergängen. Die Steinschüttungen werden unterhalb der Wasserlinie ausgebracht und somit nur bei ganz tiefem Wasserpegel sichtbar sein. Eine 15 Meter breite Fahrstrecke für den Bootsverkehr bleibt gewährleistet, Einschränkungen für die verschiedenen Nutzenden gibt es nicht: «Die Tier- und Pflanzenwelt muss mit dem Nutzungsdruck klarkommen», so Bettina Tschander. Dieses Projekt, welches rund 200  000 Franken kostet, wird vom Naturemade Starfonds des EWZ bezahlt und muss vom Kanton Zürich noch genehmigt werden. Die Bewohner werden mittels Anliegerschreiben Ende Juli informiert, realisiert werden soll die Aufwertung im Frühjahr 2015.

    Änderungen im Vorstand

    Nach diesen wissenswerten Informationen war das Wort wieder beim Quartierverein Höngg. Nebst Ueli Stahels Rücktritt gab Robert Ogniewicz seinen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt, da er ab Juli im Kanton Bern leben wird. Im März verstarb Vorstandsmitglied Esther Ponti-Weder, ihre Arbeit wurde ebenfalls verdankt. Zur Wahl in den Vorstand stellten sich neu Olivia Mathis als Kassierin und Christina Gnägi, welche früher bereits einmal im QVH-Vorstand tätig war. Beide wurden gewählt. Ueli Stahel sagte, auch er habe den Mitgliederschwund nicht aufhalten können. Gefragt seien vor allem jüngere Menschen und Familien. Punkte, die den QVH interessieren, seien die Verkehrsführung im Kreis 10, besonders beim Meierhofplatz. Zurückhaltend sei man aber bei der Unterstützung von Motionen, welche Höngg betreffen: «Wir hätten sonst falsche Signale gesetzt. Wir warten nun, was mit den Anträgen aus dem Runden Tisch «Verkehr Kreis 10» passiert.» Alexander Jäger erläuterte die Jahresrechnung und ging auf die einzelnen Posten ein, so etwa, dass unter dem Punkt «Beiträge und Spenden» der Rehbock für den Wildpark nicht vorbudgetiert gewesen sei. Ein grösserer Posten ist auch die Neugestaltung der Website des Vereins, welche unter der Leitung von Vorstandsmitglied Andres Homs vorgenommen wird.

    Vom «Ringling» bis zum «Forum Höngg»

    Unter dem letzten Traktandum «Verschiedenes» wurde aus dem Publikum das Wort zum geplanten Bau des «Ringling» ergriffen, und Maurizia Simioni, Vizepräsidentin des «Forums Höngg», erklärte, dieses sei zurück und habe für das aktuelle Jahr bis jetzt drei Veranstaltungen geplant. Zur Übergabe des Präsidentenamtes reichte Ueli Stahel «die zwei wichtigsten Dinge» an seinen Nachfolger Alexander Jäger weiter: den Postfachschlüssel und den Lagerschlüssel. Gleich dazu gab es auch einen grossen Geschenkkorb, was dem neuen Präsidenten fast etwas unwohl war: «Schon vor der Leistung Geschenke zu erhalten, ist ja eher ungewöhnlich», meinte er mit einem Augenzwinkern. Der Termin für die nächste Generalversammlung steht bereits fest, es ist der 1. Juni 2015.

  • Ob Surfbrett oder Brotkörbchen, es gab alles

    Ob Surfbrett oder Brotkörbchen, es gab alles

    Sigrist und Hauswart Heiri Stiefel hilft gerade zwei Frauen beim Einpacken eines zweiteiligen Möbelstückes, welches die eine Käuferin zuerst noch mit einem ebenfalls am Flohmarkt gekauften Handbesen abstaubt: «Den Staub habe ich schliesslich nicht mitgekauft», sagt sie augenzwinkernd. Glücklicherweise hat das Möbel im Auto Platz. Dies gilt wohl kaum für die zwei uralten Surfbretter, die vor dem Haus Sonnegg liegen und die man ebenfalls kaufen kann. Zusammen mit Sigrist und Hauswart Dani Morf organisierte Heiri Stiefel den Flohmarkt. «Wir waren rund eine Woche damit beschäftigt, das ganze Haus leerzuräumen und die Sachen verkaufsreif zu präsentieren», so die Beiden.

    Ansturm bereits bei der Türöffnung

    Pünktlich um 16 Uhr standen am Freitag Geschirr, Stühle, Lampen, Besen, Spielsachen, Küchenartikel, Glühlampen, Brotkörbchen, Aschenbecher und unzähliges mehr zum Kauf bereit. Ebenso pünktlich trafen die ersten Interessierten ein. Zwischen 40 und 60 Leute jeden Alters ergatterten sich viele Dinge für wenig Geld. «Spannend ist, dass oft gerade Stücke am schnellsten weggehen, bei denen man dachte, die bleiben bis zum Schluss liegen», so Heiri Stiefel. Renner seien Gläser, Kissen, Kinderspielsachen und Gesellschaftsspiele für die ganze Familie gewesen. «Möbel sind eher wenige verkauft worden. Sämtliche Restaurant-Stühle wurden per Zufall an die Fabrikkirche in Winterthur verkauft. Das ist natürlich super!» Dani Morf entpuppte sich als richtige Händlernatur: «Ein Kissen, ein Körbchen und das Dominospiel – acht Franken, o.k.?», fragte er eine Kundin. Auf ihr Nicken hin meinte er: «Wir machen hier nicht lange ‹fangis›, schliesslich sind wir froh, wenn die Sachen ein neues Zuhause finden.»

    Die Einnahmen werden zum Flohmarkt diesen Sommer im reformierten Kirchgemeindehaus dazugerechnet, der am Samstag, 23. August, stattfindet. Ziel war ein «möglichst leeres Haus», denn direkt nach dem Flohmarktende am letzten Samstag wurde das Haus Sonnegg geschlossen. Die Vorphase des Umbaus ist schon am Laufen. Voraussichtlich im Herbst 2015 wird das Gebäude wiedereröffnet.

  • Idee für den «Limmatsprützer»

    Idee für den «Limmatsprützer»

    Der «Höngger» hatte bereits in der Ausgabe vom 24. April berichtet. Damals auch über die Probleme mit dem «Limmatsprützer». Eine Renovation, so schätzt man, würde mindestens 250 000 Franken kosten – ohne Garantie für eine sichere Funktionsfähigkeit als Windrad. Es ist zwar nicht 1. April, doch wir erlauben uns trotzdem, einen ökonomisch wie ökologisch interessanten Vorschlag zu machen: flachlegen, festschweissen und sehen, was passiert, wenn sich die Natur mit Kunst «auseinandersetzt». So wäre wenigstens schon mal das Problem mit dem Spritzer am oberen Ende der Werdinsel behoben.

  • Hundehalter sind nicht einverstanden

    Im Schreiben heisst es, dass die Stadt Zürich keine Vorschriften ohne Grund erlasse, sondern nur dort anordne, wo sie zum Schutz von Mensch und Tier notwendig seien, da es sonst zu Konflikten oder sogar Unfällen kommen könne. Erinnert wird an den bereits neun Jahre zurückliegenden Fall Oberglatt, bei welchem ein Knabe durch drei entwichene, nicht sozialisierte Junghunde zu Tode gekommen ist. In der Zwischenzeit hat sich weder im Kanton Zürich noch gesamtschweizerisch ein weiterer Unfall dieses Ausmasses zugetragen. Ein wichtiges Indiz seien Klagen aus der Bevölkerung. Die ergriffenen Massnahmen wie beispielsweise die Rassenliste sei notwendig und würde von der Bevölkerung akzeptiert. Eine Lockerung dieser Vorschriften wäre falsch und würde nicht verstanden, so Corine Mauch.

    Nicht einverstanden mit Ansichten der Stadtpräsidentin

    Petitionsinitiantin Franziska Fischer, Hunde-Partei-Präsident Walter Ogi und Belinda Brunner von Pro Hund antworteten geschlossen auf das Schreiben. Sie sind der Ansicht, dass die Begründung für eine Leinenpflicht sehr weit hergeholt ist und einmal mehr versucht werde, den Oberglatter Vorfall für den Eigennutz zu missbrauchen. «Wie würde die Stadt denn eine Leinenpflicht begründen, wenn der besagte Vorfall nicht stattgefunden hätte?», fragen sie, und «Was hat die Diskussion um Leinenpflicht mit Rasselisten zu tun? Was wäre, wenn irgendein Hund das Kind in Oberglatt gebissen hätte?» Es könne nicht sein, dass der hundehaltende Teil der Bevölkerung immer weiter diskriminiert und kriminalisiert werde. Gegenüber dem «Höngger» sagten die drei Briefschreibenden, sie würden auf jeden Fall an der Sache dranbleiben, denn sie zählten nicht zur Bevölkerung, welche einfach alles hinnehmen und akzeptieren würde. Gespräche mit Grün Stadt Zürich werden von den Hundefreunden als erstrebenswert angesehen. Die Hunde-Partei wird sich nicht scheuen, den Rechtsweg gegen die Ausweitung der bisherigen Leinenpflichts- und Hundeverbotszonen zu begehen, falls eine amtliche Publikation erscheine.

  • Die Zunft Höngg ist stark auf das Quartier bezogen

    Die Zunft Höngg ist stark auf das Quartier bezogen

    Hat die Zunft Höngg verschiedene Abteilungen, wenn ja, welche?

    Ja, das «Bott», unsere Bezeichnung für die Mitgliederversammlung, die Vorsteherschaft, unsere Bezeichnung für den Vorstand, sowie den Rechnungsprüfer, die Revision. Die Vorsteherschaft besteht aus sieben bis neun Mitgliedern und ihren Ämtern: Zunftmeister, Statthalter, Zunftschreiber, Säckelmeister, Stubenmeister, Zeugwart, Protokollführer und ein bis zwei Beisitzer. Nebst den drei genannten Organen unterhält die Zunft Höngg folgende Gruppen, Chargen und Kommissionen: Archivar, Berichterstatter, Chronist, Gesellenobmann, Kostümbetreuung, Kulturkommission, Rebbaugruppe, Reitergruppe, Seniorengruppe, Stammvater, Wappenkommission, Webmaster und Zugführer.

    Wie lange gibt es die Zunft Höngg schon, wie ist ihre Geschichte?

    Die Geschichte der Zunft Höngg ist mit der Geschichte des Zürcher Zunftwesens verbunden. Diese Zunftgeschichte begann im 14. Jahrhundert. Angeführt von Rudolf Brun stürmte die Bevölkerung am 7. Juni 1336 das Zürcher Rathaus. Mit dem Erlass der ersten Zunftverfassung entstand eine völlig neue Gesellschaftsordnung. Die Gründung der Zunft Höngg erfolgte am 22. Januar 1934; im gleichen Jahr wie die Eingemeindung der Gemeinde Höngg in die Stadt Zürich. Die Aufnahme in den Kreis der Zürcher Zünfte, kurz ZZZ, erfolgte am 1. März 1934. Am 16. April 1934 war die Zunft Höngg erstmals am Sechseläuten dabei.

    Wie viele Mitglieder hat die Zunft Höngg?

    Aktuell zählt die Zunft Höngg folgende Mitglieder: 121 Zünfter, 15 Zunftgesellen und zwei Küfergesellen.

    Was ist der Sinn und Zweck des Vereins?

    Gemäss Zweckumschreibung in den Satzungen, also den Statuten, hält sich die Zunft Höngg einem liberal-demokratischen Bürgersinn verpflichtet, wozu auch die Pflege zürcherischer Tradition und Kultur gehört. Nach aussen steht dabei die Beteiligung am Zürcher Sechseläuten und anderen «interzöiftigen» Anlässen im Vordergrund.
    Einen ganz besonderen Sinn und Zweck sieht die Zunft Höngg aber in ihrem Verhältnis zum Quartier Höngg. Diese Quartierbezogenheit zeigt sich sehr vielfältig: Die Mehrzahl der Zünfter wohnt oder arbeitet in Höngg. Viele Zünfter sind aktive Mitglieder in anderen Höngger Vereinen und Institutionen. Jeder Zünfter ist zahlendes Passiv-Mitglied im Musikverein Höngg. Die Zunft Höngg ist Teil des Wümmetfäschts und des Umzugs. Sie pflegt in Höngg eigene Reben mit eigenem Zunftwein. Die Zunft Höngg lädt traditionsgemäss Vertreter von Höngger Vereinen und Institutionen als Ehrengäste an ihr Rechenmahl ein; es gibt regelmässige Berichterstattungen über Zunftanlässe im «Höngger».

    Was ist der Beweggrund, mitzumachen, was bietet Ihr Verein den Mitgliedern und der Gesellschaft in Höngg?

    Nebst familiären oder verwandtschaftlichen Beweggründen schätzen wohl alle Zünfter den freundschaftlich-geselligen Austausch und die Pflege bürgerlich-kultureller Werte und Traditionen. Dank des ausgeprägten Quartiercharakters der Zunft Höngg nimmt jeder Zünfter auch ganz selbstverständlich und unmittelbar am Quartierleben teil.

    Wie werden neue Mitglieder geworben, wen will man ansprechen?

    Gemäss den Satzungen können Söhne und Schwiegersöhne von Zünftern aufgenommen werden. Es geht aber auch ohne familiären Hintergrund: Die Zunft Höngg ist offen für männliche Höngger, die in Höngg wohnen und sich mit ihrem Engagement für das Quartier besonders verdient gemacht haben. Kriterien für die Zunftaufnahme sind Lebensjahre in Höngg und Engagement für das Quartier. Die Mitgliedschaft eignet sich für Bürger mit Interesse an zünftigen Werten und einer aktiven Verbundenheit zum Quartier Höngg.

    Gibt es Nachwuchsprobleme?

    Nein. Einerseits kommen laufend neue Zunft- und Küfergesellen dazu, andererseits werden regelmässig mit Höngg verbundene Interessenten in unseren Aufnahmeprozess aufgenommen. Die Mitgliederzahl ist allerdings beschränkt, was insbesondere mit der Grösse unseres Zunftsaales «Mülihalde» zusammenhängt.

    Wie hoch sind die Kosten für Mitglieder?

    Beim Eintritt in die Zunft Höngg zahlt der Zünfter ein Eintrittsgeld, dann regelmässige Jahresbeiträge sowie Kosten für die Teilnahme an den Zunftanlässen. Für Zunft- und Küfergesellen gelten deutlich reduzierte Ansätze.

    Weitere Angaben, die Ihnen in Bezug auf Ihren Verein wichtig sind?

    Unter allen Quartierzünften der Stadt Zürich weist die Zunft Höngg den mit Abstand grössten Quartiercharakter auf. Das ist kein Zufall, sondern Programm. Die Zunft Höngg lebt mit, im und für das Quartier Höngg. Das war seit ihrer Gründung im Jahre 1934 so und so bleibt es auch in Zukunft.

    Kontaktangaben für Interessierte:
    Zunftmeister Daniel Fontolliet,
    Imbisbühlstrasse 16, 8049 Zürich,
    E-Mail: zunftmeister@zunfthoengg.ch.
    Zunftschreiber Bruno Dohner, Im Maas 16a, 8049 Zürich, E-Mail: zunftschreiber@zunfthoengg.ch.
    Website: www.zunfthoengg.ch.

  • «Tramlinie 17 Werdhölzli bis HB»: Petition lanciert

    Mit der Erweiterung der Tramlinie 8 über die Hardbrücke zum Werdhölzli, Inbetriebnahme voraussichtlich 2018, wird die Linienführung der Tramlinie 17, ehemals 4, geändert: Sie soll zur Verlängerung der Linie 8 werden und vom Werdhölzli zum Escher-Wyss-Platz führen, dort rechts bis zur Pfingstweidstrasse unter und von dort aus auf der Hardbrücke fahren, um den gleichnamigen Bahnhof zu bedienen. Die neue Linie 17 wird nur noch zu den Stosszeiten von 6.30 bis 8.30 und 16.30 bis 18.30 Uhr von der Haltestelle Hardturm bis zum Hauptbahnhof geführt, was vor allem auswärtigen Pendlern diene, wie die Kritiker monieren. Diese, zusammengesetzt aus den Quartiervereinen Kreis 5, Wipkingen und Grünau, der IG Am Wasser/ Breitensteinstrasse, IG Hardturmquartier und dem Gewerbe Kreis 5 Züri-West, wehrten sich bereits 2012 in einem offenen Brief gegen diese Pläne. Es folgten Vorstösse und Gespräche mit den VBZ, die jedoch gemäss der Interessenvertreter ergebnislos blieben. Deshalb entschloss man sich zur «Petition Tram 17 bis HB». Diese wurde auch an der Generalversammlung der IGAWB vom 24. März vorgestellt. Für einiges Erstaunen sorgte dabei der Umstand, dass der Quartierverein Höngg nicht bereit ist, die Petition zu unterstützen, obwohl im Gebiet entlang der Limmat auch auf Höngger Seite viele von den Plänen der VBZ betroffen sind. «Die IG Hardturm versuchte im Vorfeld, die Petition möglichst breit abzustützen», berichtet Martin Zahnd, Präsident der IGAWB, «alle betroffenen Quartiervereine haben ihre Unterstützung zugesagt und nur der QVH steht abseits – und dies, nachdem ein initialer Brief noch vom QVH mitunterzeichnet worden war.» Dieser Rückzieher sorgte an der GV für Empörung: «Offenbar scheint der QVH den Bereich Am Wasser, die Hardegg-, Grossmann- und Untere Bäulistrasse nicht wirklich als zu Höngg zugehörig zu betrachten», so Zahnd.

    Der QVH ist in Verkehrsfragen derzeit generell zurückhaltend

    Mit der Reaktion der IGAWB konfrontiert, legte QVH-Vorstandsmitglied Andreas Egli im Namen des QVH dar, dass die Zurückhaltung des QVH übergeordnete Gründe hat: «Anlässlich der Sitzung des Quartiervereins vom 18. März ergab sich im Vorstand keine Mehrheit für die Unterstützung der Petition. Dazu ist anzumerken, dass der Quartierverein im Rahmen des runden Tisches zum ‹Verkehrskonzept Kreis 10› zuletzt in intensiven Diskussionen mit der Stadt und diversen Interessenvertretungen und Gruppierungen im Kreis 10 involviert war. Die Resultate und Erkenntnisse aus diesen Gesprächen liegen von Seiten der Stadt noch nicht auf dem Tisch. Der Quartierverein vertritt die Linie, bis zum Vorliegen dieser Ergebnisse in verkehrspolitischen Belangen Zurückhaltung zu üben. Vor diesem Hintergrund wurde auch die Expresspetition der FDP 10 für eine ÖV-Schnellverbindung zwischen Höngg und dem HB und gegen die Einführung von Tempo 30 auf Durchgangsachsen des öffentlichen Verkehrs durch den QV formell nicht unterstützt.»