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  • «Hönggermusik»: Ein erfolgreicher Auftritt am Eidgenössischen Musikfest

    «Hönggermusik»: Ein erfolgreicher Auftritt am Eidgenössischen Musikfest

    Das Eidgenössische Musikfest (EMF) findet alle fünf Jahre statt und gilt laut dem Schweizer Blasmusikverband, der das Fest organisiert, als weltweit grösster Musikwettbewerb. Die 35. Ausgabe fand vom 14. bis 17. Mai in Biel statt. Auch für den Musikverein Zürich-Höngg (MVZH) war die Teilnahme von grosser Bedeutung.

    Am Auffahrtsmorgen traf sich die «Hönggermusik» bei der Tramschleife Wartau, um ihre viertägige Musikreise anzutreten. Die Stimmung war ausgezeichnet und von grosser Vorfreude geprägt. Der Car fuhr nach Avenches, wo sich die Gruppe aufteilte: Ein Teil besichtigte die römischen Stätten, der andere das Nationalgestüt.

    Im Seeland

    Am Nachmittag stand eine interessante Stadtführung durch das schöne Murten auf dem Programm. Am Freitag konnten die Teilnehmenden zwischen verschiedenen Programmpunkten wählen: einem Besuch im Uhrenmuseum mit anschliessender Wanderung durch die Twannbachschlucht oder einem Ausflug in den Jura nach St. Ursanne, Besuch am Lac de Gruyère und Besichtigung des Maison de la Tête de Moine.

    Den Abend verbrachten die Höngger Musizierenden in geselliger Runde auf einem Weingut oberhalb von Ligerz bei einer feinen Grillade mit lokalem Wein.

    Platz 6

    Das Wochenende stand ganz im Zeichen des EMF in Biel, an dem 550 Musikvereine mit rund 22 200 Mitgliedern teilnahmen. Der MVZH trat in der Konzertmusik, 1. Klasse Harmonie, an und präsentierte das wuchtige Pflichtstück «Metamorphosis» von Thomas Trachsel sowie das Selbstwahlstück «Egmont» von Bert Appermont mit seinen wunderschönen Solopassagen und hörbar spanisch geprägten Kampfszenen.

    Das Publikum im voll besetzten Konzertsaal bedankte sich mit frenetischem Applaus und Standing Ovations. Auch die Jury lobte die Musikalität und den starken Ausdruck, was dem Verein einen guten 6. Rang in der Kategorie einbrachte.

    Mit vielen schönen Eindrücken, tollen Begegnungen und einem gelungenen Konzertauftritt kehrte die «Hönggermusik» am Sonntagabend nach Zürich zurück.

    Eingesandt vom Musikverein Zürich-Höngg

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    Am Pult der «Hönggermusik»

  • Vulingoma singt in Höngg: Liebesbriefe an Afrika  

    Vulingoma singt in Höngg: Liebesbriefe an Afrika  

    Am Anfang der Zeit gab es Geschichten und Lieder. Diese Lieder überschritten Grenzen und Kulturen, bewahrten Geschichte und Weisheit und vermitteln heute noch Werte und kulturelle Identität. Südafrika hat eine sehr schmerzhafte und dunkle Geschichte, geprägt von Unterdrückung, Landenteignung, ungleichem Zugang zu Ressourcen und Apartheid.

    Der südafrikanische Jugendchor Vulingoma, der Teil des Sozialprojekts Vulamasango mit Sitz in Kapstadt ist, nimmt sich dieser Themen und Lieder an und tritt nach zwei Jahren wieder in Höngg auf.

    Die erste Hälfte des Programms «Love Letters to Africa» hebt kraftvolle Lieder wie «Senzenina» und «Thina Sizwe» hervor, die in schwierigen Zeiten Hoffnung spenden. Mit Musik und Tanz wird gefeiert, wie diese Kunstform auch heute inmitten globaler Konflikte den Geist beflügelt. Zudem wird die Rolle religiöser Musik als Kraftquelle für viele Gemeinschaften betont.

    Die Schönheit des Menschseins

    Der zweite Teil widmet sich den Ursprüngen der Djembe-Trommel. Von den alten Rhythmen Westafrikas bis zum lebhaften südafrikanischen Gumboot-Tanz – diese Show hebt den unvergänglichen Geist der afrikanischen Menschen durch Lieder und Geschichten hervor.

    Dass Vulingoma wieder im Quartier auftreten wird, ist einer Hönggerin zu verdanken: Nadine Widmer organisiert die Konzerte in Zürich. Sie unterstützt Florian Krämer, der das Sozialprojekt Vulamasango gründete.

    «Love Letters to Africa» soll an die Schönheit des Menschseins in Afrika erinnern. Es sind musikalische Liebesbriefe, die nun in Höngg zu erleben sind.

    Love Letters to Africa

    Donnerstag, 4. Juni, 19.15 Uhr.
    Ref. Kirchgemeindehaus Höngg, Ackersteinstrasse 190.
    Karten: Kostenlos auf Eventfrog, Kollekte.

  • Eishockey-WM: Freinacht, wenn die Schweiz den WM-Titel holt

    Eishockey-WM: Freinacht, wenn die Schweiz den WM-Titel holt

    Gestern hat sich das Eishockey-Nationalteam der Männer für das Halbfinale von morgen qualifiziert. Wenn die Sieges-Serie der Schweizer weitergeht und die Mannschaft am Sonntagabend den Weltmeister-Titel holt, gewährt Karin Rykart, Vorsteherin des Sicherheitsdepartements, auf Stadtgebiet im Innern von Gastwirtschaftsbetrieben eine Freinacht. Für Gartenrestaurants und Boulevard-Cafés gelten die normalen Öffnungszeiten.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Schmierereien frustrieren Höngg: Sind wir so machtlos?

    Schmierereien frustrieren Höngg: Sind wir so machtlos?

    In Höngg nehmen die Schmierereien wieder zu und sorgen bei der Bevölkerung für wachsenden Unmut. Betroffen sind zahlreiche Orte im Quartier: Hausfassaden, Plakate, Briefkästen und Container wurden mit Farben verunstaltet. Gehäuft kommen sie an der Limmattal- und der Regensdorferstrasse vor.

    Auch die Mühlehalde war betroffen: «43», ein FCZ-Tag, und «SARDO» wurden darauf gesprayt. «Die Stadt toleriert Schmierereien nicht und entfernt sie so rasch wie möglich. Wir sind überzeugt, dass ein sauberes und respektvolles Stadtbild zum Wohlbefinden aller Menschen in Zürich beiträgt», meint Kornel Ringli, Leiter Kommunikation Liegenschaften der Stadt Zürich.

    Von den neusten Schmierereien an der Mühlehalde habe die Stadt nichts gewusst. Sie hat die notwendigen Abklärungen eingeleitet, und die Mühlehalde wurde nach der Anfrage des «Hönggers» gereinigt.


    Die Schmierereien an der Mühlemalde wurden bereits beseitigt. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Die Stadt gehe aktiv gegen das Problem vor: «Wo immer möglich, bringen wir an städtischen Liegenschaften einen Graffitischutz an. Dieser spezielle Oberflächenschutz erleichtert und vergünstigt die Reinigung, da sich Farbe einfacher entfernen lässt», so Ringli. Dies helfe bei der Reinigung und spare Kosten. Eine absolute Prävention sei aber nicht möglich.

    Ringli berichtet weiter, dass die Reinigung so rasch wie möglich erfolge: «Bei Schmierereien mit rassistischen, diskriminierenden oder anderweitig menschenverachtenden Inhalten reagieren wir mit besonderer Dringlichkeit innerhalb von 24 Stunden.» Meldungen aus der Bevölkerung, beispielsweise via der Website und App «Züri wie neu», helfen zusätzlich, die Schmierereien möglichst rasch zu entdecken und zu entfernen.

    Grosser Frust in Höngg

    Das Erscheinungsbild des Quartiers leidet sichtbar unter den FCZ-Schriftzügen, dem Begriff «Sardo» oder neuerdings rotem, kaum lesbarem Geschmiere. Für viele ist diese Entwicklung ärgerlich und zunehmend belastend. So zeigt sich auch der Höngger Kurt Meierhans deutlich verärgert.

    «Das ist eine totale Schweinerei. Kaum ist etwas gereinigt, wird es kurz darauf wieder verschmiert.» Für ihn ist klar, dass hier rücksichtslos und ohne Verantwortungsbewusstsein gehandelt werde. Bei seinen täglichen Spaziergängen mit dem Hund habe er in den letzten Wochen eine deutliche Zunahme der Schmierereien festgestellt.

    Alex Ryser aus Höngg meldete sich sogar beim «Höngger», um auf die Situation aufmerksam zu machen. Er findet, dass das Quartier ungepflegt wirkt und der Eindruck entsteht, dass sich niemand mehr darum kümmert: «Ich glaube, dass so die Identifikation mit dem Quartier abnimmt. Früher hatte man stärker das Gefühl, dass viele gemeinsam Sorge zu Höngg tragen.»

    Auch andere Stimmen aus dem Quartier zeichnen ein ähnliches Bild. Eine Passantin beschreibt den Zustand kurz und bündig als «grusig». Einem weiteren Anwohner ist die Situation ebenfalls aufgefallen, er zeigt sich jedoch ratlos: Was konkret dagegen unternommen werden könne, wisse er nicht.

    Resignation bei Betroffenen


    Selbst die Holzscheune bliebt nicht verschont. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Diese Hilflosigkeit teilt der Höngger Peter Gugolz. Besonders hart trifft es ihn persönlich. Die Wand seiner Scheune wurde grossflächig beschmiert, selbst die Holzwand des angrenzenden Stalls blieb nicht verschont. Einen Teil der Fassade liess er auf eigene Kosten überstreichen.

    Die Freude hielt nur kurz an. «Kaum war alles sauber, wurde es wieder verschmiert», erzählt er. Die wiederholten Schäden seien nicht nur ärgerlich, sondern auch finanziell belastend. «Es ist mühsam und wir mussten die Kosten selbst tragen.» Inzwischen habe er resigniert und lasse die Wand vorerst im jetzigen Zustand.

    Quartierverein Höngg ist informiert

    Alexander Jäger, Präsident des Quartierverein Höngg (QVH), spürt den Verdruss im Quartier: «Es gibt einen generellen Ärger gegenüber den Fussballclubs und deren Fans. Das ist schade, sie machen so das Ansehen des Sports kaputt.»

    Er habe seitens des QVH eine Meldung zu den Schmierereien im Zusammenhang mit dem Fussballclub erhalten. Dies sei bei ihnen im Vorstand besprochen worden. Auch im Gespräch mit der Eigentümerschaft erfahre man den Ärger über die Schmierereien. Jäger würde als Lösungsansatz bei den Fussballclubs eine Nulltoleranz begrüssen.

    Des Weiteren schlägt er vor, die bereits bestehenden Schmierereien in schöne Wandbilder zu verwandeln. Er wisse auch von Schulklassen, die bereit wären, einen solchen Einsatz zu leisten, um beispielsweise angebrachte Kleber zu entfernen.

    Der Höngger Alex Ryser wünscht sich derweil wieder mehr Mitwirkung und Interesse am Quartierleben: «Höngg funktioniert dann am besten, wenn Menschen nicht nur hier wohnen, sondern sich auch als ein Teil davon fühlen.»

  • Dachstockbrand in Höngger Mehrfamilienhaus

    Dachstockbrand in Höngger Mehrfamilienhaus

    Wie der Medienmitteilung von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) zu entnehmen ist, meldeten Anwohner am Donnerstag der Einsatzleitzentrale 144/118 kurz nach 15.30 Uhr, dass ein hohes Gebüsch neben einem Mehrfamilienhauses an der Regensdorferstrasse auf der Höhe der Haltestelle Segantinistrasse Feuer gefangen habe.

    Als die Berufsfeuerwehr kurz darauf am Einsatzort eintraf, stieg bereits dichter Rauch aus dem Dach des Hauses auf. Die Berufsfeuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten via Autodrehleiter von aussen und einem Innenangriff durch die Wohnungen. Um an Brandherd zu gelangen, deckte sie einen Teil des Dachs ab. So konnten die Hitze und der Rauch besser entweichen und die Glutnester rasch bekämpft werden.

    Beträchtlicher Sachschaden

    Die Bewohnerinnen und Bewohner verliessen die Liegenschaft vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbständig. Der Brand ist gelöscht und die Wohnungen werden voraussichtlich wieder übergeben werden können. Der Sachschaden ist beträchtlich.

    Im Einsatz stand die Berufsfeuerwehr mit der Einsatzleitung, vorsorglich wurde ein Rettungsdienst des Spitals Limmattal aufgeboten. Ebenso aufgeboten wurden mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Zürich, Spezialist*innen der VBZ sowie das EWZ. Die Mittel wurden durch die Einsatzleitzentrale 144/118 von SRZ alarmiert und koordiniert.

    Quelle: Medienmitteilung der Stadt Zürich

  • Wartaufest 2026: Höngg feiert wieder bei der Remise

    Wartaufest 2026: Höngg feiert wieder bei der Remise

    Früher als üblich findet dieses Jahr das Fest der IG Wartau statt, nämlich bereits Ende Mai. Auf dem Vorplatz des Tramdepots entsteht dann erneut ein Ort, wo sich ganz Höngg trifft, lacht und tanzt. Am Freitag, 29. Mai, geht es um 17 Uhr los mit Barbetrieb, verschiedenem Essen und Auftritten von Plan 5, Trotta Nova und Ash-Lee.

    Der Auftakt am Samstag gehört ab 11 Uhr der Band Wildi Blaatere (der «Höngger» berichtete), für deren Auftritt man Karten bestellen kann. Es folgt ein vielfältiges Programm für Kinder mit Kinderschminken, der Märchenerzählerin Sarah Betschart und dem Abschlusskonzert der Schlagzeugschule Zürich.

    Abends folgt dann wieder Musik: mit Nadeen Lavie ist um 19.15 Uhr auch eine Höngger Sängerin am Start. Der Sonntag eröffnet mit dem Kasperlitheater Gigelisuppe und schliesst mit dem traditionellen Wartau-Bingo.

    Und wie die IG Wartau auf Facebook mitteilte, werden wieder «antike» Museumstrams anlässlich des Wartaufestes unterwegs sein. Die Route führt über den Paradeplatz via Hardbrücke und zur Wartau und zurück.

    Das Wartaufest 2026

    29.– 31. Mai   
    Platz vor der Remise Wartau, Limmattalstrasse 260
    Zum Programm: wartau.info

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    Sommerstimmung am Wartaufest

  • Als die Stadtpräsidentin über den Chillesteig in Höngg ritt

    Als die Stadtpräsidentin über den Chillesteig in Höngg ritt

    Corine Mauch hat gestern, am 26. Mai, ihr Amt als Stadtpräsidentin in einer kleinen Zeremonie an ihren Nachfolger Raphael Golta übergeben. Dazu veröffentlichte die SP-Politikerin eine letzte Nachricht auf ihrem Facebook-Kanal:

    «17 Jahre. Unzählige Entscheide, Gespräche, Begegnungen – und eine Stadt, die mich täglich begeistert und gefordert hat. Heute durfte ich den Stadthausschlüssel an unseren neuen Stadtpräsidenten Raphael Golta weitergeben.» Sie verabschiede sich mit «grosser Dankbarkeit – und Zuversicht, dass Zürich auch zukünftig mit Herz und Verantwortung geführt wird».

    In diesem letzten Post – der Kanal der Stadtpräsidentin endet hiermit – erwähnte Corine Mauch auch die Begegnungen mit Zürcherinnen und Zürchern an Abstimmungssonntagen, auf dem Velo, im Tram oder irgendwo zwischen Kreis 1 und 12 – und an Quartierfesten.

    Über den Chillesteig

    Das Wümmetfäscht 2024 war ein solches Fest. Auf Einladung der Zunft Höngg kam Corine Mauch – ganz ohne Entourage – mitten zu uns ins Quartier. Während rund einer Stunde erlebte die damalige Stadtpräsidentin allerhand: einen Apéro bei der «Wiilaube», einen Spaziergang über das Festgelände, ihren Auftritt auf der Kleinkunstbühne und schliesslich einen Ausritt auf dem Chillesteig.


    Prost: Corine Mauch mit Höngger Wein und Höngger Zeitung. (Foto: pen)

    Gut gelaunt setzte sich Corine Mauch auf ein Pferd namens Mathilde. «Wackelig» sei es gewesen, sagte sie anschliessend lachend. Generell sei es eindrücklich, wie viele Menschen sich ehrenamtlich für das Fest engagierten.

    Nicht nur der Besuch am 45. Wümmetfäscht, sondern auch das Grusswort von Corine Mauch im Festführer wurde in Höngg viel beachtet. «Höngg trägt den Weinbau nicht nur im Wappen, sondern lebt die Weinkultur auch heute noch. Der wunderschöne Rebberg am Chillesteig ist weitherum sichtbar», schrieb Corine Mauch.


    Corine Mauch in Höngg. (Foto: pen)

    Die Würdigung der Stadt

    Corine Mauch wurde 2009 zur ersten Zürcher Stadtpräsidentin gewählt. Während 17 Jahren repräsentierte sie Zürich an weit über tausend Anlässen als weltoffene, innovative und solidarische Stadt. In ihrer Amtszeit wuchs die Stadt um mehr als 70 000 Einwohner*innen und noch mehr Arbeitsplätze.

    Die Förderung von bezahlbarem Wohnraum und die Sicherung der gesellschaftlichen Vielfalt in der wachsenden Stadt gehörten zu ihren zentralen Anliegen: Unter Corine Mauchs Führung beschloss der Stadtrat 2012 seine erste wohnpolitische Strategie und entwickelte sie seither weiter. Instrumente wie das sozialräumliche Monitoring helfen, Verdrängungsrisiken frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Die Einsetzung eines Wohndelegierten stärkte die städtische Wohnpolitik.

    Weitreichend war ihr Engagement für das gute Zusammenleben und für bessere Chancen und gleiche Rechte für alle Zürcher*innen: Motivationsbriefe zur Einbürgerung, die Initiative für ein Ausländer*innen-Stimmrecht, die ersten Massnahmenpläne zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und die Erhöhung des Frauenanteils im städtischen Kader sind Beispiele.

    Kultur war für Corine Mauch ein Herzensthema. Mit zusätzlichen Ateliers, weiterentwickelten Förderinstrumenten und Massnahmen für gerechtere Löhne stärkte sie die Freie Szene. Wichtige Infrastrukturprojekte wie die Sanierung von Kongresshaus und Tonhalle, die Erweiterung des Kunsthauses und der Neubau des Tanzhauses fallen in ihre Amtszeit.

    Unter der Präsidentschaft von Corine Mauch bewältigte die Stadt Zürich die Corona-Krise erfolgreich. Unter anderem mit subsidiären Massnahmen zugunsten besonders betroffener Bereiche wie Gastro und Hotellerie, Kultur oder notleidende Kleinstunternehmen.

    Eine respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit verstand Corine Mauch als Schlüssel zum Erfolg. Dafür setzte sie sich leidenschaftlich ein: sei es im Stadtrat, mit den Zürcher Unternehmen, mit Kanton und Bund, mit den Nachbarsgemeinden sowie mit Städten in der Schweiz und weltweit. Zürich nahm unter ihrer Führung auch international Verantwortung wahr und stärkte den Wissensaustausch sowie die humanitäre Hilfe.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich 

  • Flohmarkt im Rütihof: Ein neues Zuhause für ausgediente Spielsachen

    Flohmarkt im Rütihof: Ein neues Zuhause für ausgediente Spielsachen

    Vor lauter Ostern, Ferien, Auffahrt und Pfingsten wäre er fast in Vergessenheit geraten: der traditionelle Kinderflohmarkt im Rütihof, der normalerweise im April stattfindet. Zum Glück gab es da noch ein paar aufmerksame junge Händlerinnen und Händler im Rütihof, die es kaum erwarten konnten, ihre ausgedienten Spielsachen an den Mann oder die Frau zu bringen und sich bei der Veranstalterin meldeten.

    Dank ihnen steht das Datum für den Flohmarkt jetzt fest: Am 30. Mai können, sofern das Wetter es zulässt, auf dem Platz vor dem Restaurant CaBaRe, direkt bei der Endhaltestelle Rütihof, wieder die Decken ausgerollt und die Verkaufsverhandlungen gestartet werden. Bei schlechtem Wetter wird der Markt um eine Woche verschoben. Eine Anmeldung ist nicht nötig, alle können mitmachen.

    Der Flohmarkt

    Samstag, 30. Mai, 10–13 Uhr
    Endhaltestelle Bus 46 Rütihof
    Nur bei schönem Wetter, Verschiebedatum:
    Samstag, 6. Juni.
    Auskunft über die Durchführung bei Dagmar Schräder, 076 504 48 08.

  • Das Baugesuch für das Rebhüsli am Chillesteig ist einsehbar

    Das Baugesuch für das Rebhüsli am Chillesteig ist einsehbar

    Wie dem Betriebskonzept zum Rebhaus Chillesteig zu entnehmen ist, erfüllt das Gebäude zugleich mehrere betriebliche Funktionen für den Gutsbetrieb Juchhof: Es dient als Werkstatt, Materiallager, Fahrzeugeinstellplatz, Weinlager und Aufenthaltsraum. Allerdings entsprechen die Räumlichkeiten heute nicht mehr den geltenden Richtlinien der Stadt.

    Unter anderem betrifft dies das Untergeschoss, das derzeit als Aufenthaltsraum genutzt wird. Dieses verfügt laut dem Konzept lediglich über eine einfache Kochgelegenheit, eine Garderobe ohne Kabinen, schlichte Schränke sowie einen Kaltwasseranschluss. WC-Anlagen für Mitarbeitende fehlen vollständig. Der Raum sei zudem unbeheizt und feucht und könne deshalb nur eingeschränkt als Pausenraum genutzt werden.

    Auch die Bedingungen im Weinlager seien unzureichend: Die Feuchtigkeit könne nicht reguliert werden, wodurch die Lagerung des Weins problematisch sei. Zudem stünden keine geeigneten klimatisierten Räume zur Verfügung, was die Qualität des eingelagerten Weins beeinträchtigen könne.

    Mehr Arbeitsstunden im Rebberg

    Aus diesen und weiteren Gründen reichte nun die Stadt Zürich, vertreten durch das Amt für Hochbauten, ein Bauvorhaben ein, das seit dem 15. Mai öffentlich aufliegt. Vorgesehen sind der Umbau und die Erweiterung des Rebhauses, ein südseitiger Anbau, ein nordseitiges Vordach sowie Umgebungsanpassungen und eine aussenliegende Luft-Wasser-Wärmepumpe.

    Ziel sei es laut Betriebskonzept, adäquate Räumlichkeiten für die Mitarbeitenden zu schaffen. Denn die Umstellung auf pilzwiderstandsfähige Sorten führe zu einer höheren Arbeitsintensität und damit zu mehr Arbeitsstunden im Rebberg. Das Raumprogramm umfasst demnach den erwähnten Aufenthaltsraum, die sanitären Einrichtungen, die Umkleide, das Weinlager, die Garage, das Lager, die Werkstatt sowie den Aussenraum, der auch als Waschplatz bezeichnet wird.

    Weiter soll auf dem Dach Solarstrom produziert und beim Rebhaus bei Bedarf Wasser für die Bewässerung von Jungreben bezogen werden. Ebenfalls geplant sind Vorinstallationen für die Schnellladung von Elektrofahrzeugen.

    Das Baugesuch ist bis am 4. Juni öffentlich einsehbar.

  • Fussball-WM: TV-Geräte in Gartenrestaurants erlaubt

    Fussball-WM: TV-Geräte in Gartenrestaurants erlaubt

    Vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 finden in Kanada, Mexiko und den USA die FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 2026 statt. Die Vorsteherin des Sicherheitsdepartements, Karin Rykart, erteilt für diesen Zeitraum eine Ausnahmebewilligung: In Gartenwirtschaften auf privatem Grund und in Boulevard-Cafés auf öffentlichem Grund können Fernsehgeräte zur Live-Übertragung ohne Bewilligung betrieben werden.

    Erlaubt sind Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale bis maximal drei Metern. Der Einsatz von Beamern und Verstärkeranlagen ist verboten. Die Fläche der Gastwirtschaftsbetriebe darf nicht vergrössert werden.

    Zusatzregelung am Wochenende und für Schweizer Spiele

    Erlaubt ist die Live-Übertragung aller Spiele der WM 2026 mit spätester Anspielzeit von 21 Uhr. Zusätzlich dürfen alle Spiele der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft und alle Freitags- und Samstagsspiele mit spätester Anspielzeit um 23 Uhr ausgestrahlt werden.

    Eine solche zusätzliche Regelung für späte Spiele wurde in einem als dringlich erklärten Postulat gefordert, das der Gemeinderat am Mittwoch, 27. Mai 2026, überwiesen hat. Die Fernsehgeräte müssen 15 Minuten nach Spielschluss ausgeschaltet werden.

    Die Lautstärke der Fernsehgeräte darf die Umgebung der Gastwirtschaftsbetriebe nicht übermässig belasten. Sollte es zu berechtigten Klagen kommen, kann in Einzelfällen der Betrieb der Fernsehgeräte im Freien mit Auflagen verbunden oder verboten werden.

    Die Rahmenbedingungen der Verfügung werden am Mittwoch, 3. Juni 2026, im Amtsblatt ausgeschrieben. 

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich