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  • Canto Verde zeigt faire Mode in Höngg

    Canto Verde zeigt faire Mode in Höngg

    Bereits zum 20. Mal in der Geschichte von Canto Verde wurde der Mode-Apéro durchgeführt. Und bereits zum vierten Mal in Folge entschied sich das Höngger Geschäft, das Teil der Non-Profit-Organisation Verein Weltladen Höngg ist, für das Sonnegg als Austragungsort.

    Vom gewohnten Kaffeehaus-Alltag im Erdgeschoss war an diesem Abend nichts mehr zu spüren: Fast alle Tische wurden zur Seite geräumt – einzig der runde Tisch im Erker blieb stehen und war mit einem wunderschönen Pfingstrosenstrauss geschmückt.

    Schliesslich waren alle Plätze besetzt und viele Gäste kannten sich bereits und freuten sich auf die Begegnungen. Es herrschte eine erwartungsvolle und fröhliche Stimmung. Wie immer gab es zu Beginn einen ersten Durchgang aller Models über den Laufsteg, der um den erwähnten runden Tisch und wieder zurück führte.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Die Modenschau

    Danach präsentierten die Models in Gruppen die sorgfältig aufeinander abgestimmten Kleider und Accessoires. Moderiert wurde die Schau von Marianne Tschanz.

    Dabei wurde deutlich, wie professionell sowohl die Moderation als auch die Models inzwischen auftreten: Was am 8. November 2014 im kleinen Rahmen im Geschäft beim Meierhofplatz begann, hat sich mittlerweile zu einem beliebten Anlass mit grosser Resonanz entwickelt.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Bio und fair – das ist das Credo von Canto Verde. Deshalb wurde an der Modenschau ausschliesslich Kleidung aus fairer Produktion sowie in Bio- oder Recycling-Qualität präsentiert – ganz im Sinne der Werte des Vereins Weltladen Höngg.

    Accessoires

    Besonders hervorzuheben sind zwei Accessoires: grosse Ohrringe sowie farbenfrohe Broschen in originellem Design. Sie werden in Pakistan hergestellt, wo dieses Kunsthandwerk von Generation zu Generation weitergegeben wird. Bereits während der englischen Kolonialherrschaft wurden die Abzeichen der Besatzer in dieser Art bestickt.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Der neueste Artikel im Sortiment von Canto Verde ist der «Hatliner»: ein Hut, der nicht nur vor Sonne schützt, sondern dank seiner Lamellenkonstruktion auch für eine angenehme Belüftung sorgt. Design und Herstellung erfolgen in der Schweiz. Alexander Khasay, der Designer des Hutes, war ebenfalls an der Modenschau in Höngg anwesend.

    Im Anschluss wurden alle Gäste zu einem Apéro im Canto Verde eingeladen. Die Stimmung war ausgezeichnet, und es wurde fleissig anprobiert, beraten und diskutiert.

    Eingesandt von Canto Verde

  • Mobiler Recyclinghof vorerst doch bei der Schule Waidhalde

    Mobiler Recyclinghof vorerst doch bei der Schule Waidhalde

    Der Mobile Recyclinghof von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) ist ab Samstag, 6. Juni, bei der Schule Waidhalde stationiert. Dort können Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner kostenlos Sperrgut, Metall, Elektrogeräte sowie sogenanntes Grubengut wie Vasen oder Töpfe entsorgen.

    Zum Angebot gehört zudem ein Tauschplatz, an dem gut erhaltene Gegenstände abgegeben oder mitgenommen werden können. Auch wird eine Reparaturberatung angeboten: Fachpersonen geben Auskunft darüber, ob und wie beschädigte Gegenstände repariert werden können.

    Autos sind nicht zugelassen

    Wichtig ist, dass die Anlieferung ausschliesslich zu Fuss, mit dem Velo oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt. Autos sind laut ERZ nicht erlaubt. Vor Ort können Handwagen ausgeliehen werden. Die abgegebenen Gegenstände dürfen maximal 2,5 Meter lang und höchstens 40 Kilogramm schwer sein; Sofas dürfen maximal zwei Meter lang sein. Nicht angenommen werden Sonderabfälle, Papier, Karton und Glas.

    Die Schule Waidhalde bleibt laut ERZ bis Ende 2026 Standort des Mobilen Recyclinghofs. Gleichzeitig laufe, so die Informationen auf dem entsprechenden Flyer, die Suche nach einem zentraleren Standort. Eine kürzlich vom Quartierverein Wipkingen durchgeführte Umfrage ergab eine klare Präferenz für den Röschibachplatz als künftigen Standort.

    Die nächsten Termine bei der Schule Waidhalde finden an den Samstagen 6. Juni, 11. Juli und 19. September 2026 jeweils von 10 bis 14 Uhr statt.  

    Weitere Informationen sind unter stadt-zuerich.ch/mobiler-recyclinghof erhältlich.

  • So war die Reise der Pfarrei Heilig Geist nach Südtirol

    So war die Reise der Pfarrei Heilig Geist nach Südtirol

    Voller Erwartung traten die 35 Mitreisenden am 28. April die Fahrt ins südliche Nachbarland an. Erster Höhepunkt der Reise war Schloss Ambras bei Innsbruck. Die Räume wirken bis heute fast unverändert, seit Erzherzog Ferdinand II. dort ab 1570 das «erste Museum der Welt» einrichten liess. In der «Heldenrüstkammer» und der «Kunst- und Wunderkammer» waren neben mancher Kuriosität auch kunstvolle Elfenbein- und Korallenschnitzereien zu bestaunen.

    Der nächste Tag war der Bischofsstadt Brixen und ihrer Umgebung gewidmet. Bei einer Führung durch das 1140 gegründete Kloster Neustift erhielt die Gruppe Einblick in die Geschichte der grössten Klosteranlage Südtirols. Während der Andacht in der Stiftskirche zeigte sich eindrücklich, wie harmonisch das romanische Langhaus und der gotische Chor seit der Barockisierung ineinander übergehen.


    Urban Troxler hat seine Impressionen der Pfarreise erneut als Zeichnungen festgehalten: Im Kloster Neustift in der Gemeinde Vahrn bei Brixen (Südtirol).

    Nach einer stärkenden Klosterjause blieb Zeit für eine Wanderung entlang des Eisacks oder für einen individuellen Rundgang durch die Altstadt von Brixen, deren enge Gassen am Abend von den Lichtinstallationen eines Kunstfestivals erleuchtet wurden.

    Auf den Spuren von Sisi

    Tags darauf standen Bozen und Schloss Runkelstein auf dem Programm. Die grosszügigen Lauben der Handelsstadt, der Waltherplatz und die aussergewöhnlich gut erhaltenen Fresken liessen erahnen, wie reich manche Händlerfamilien bereits im Mittelalter werden konnten. Ein weiterer Höhepunkt war der Aufenthalt in Meran. Die Gruppe bezog das traditionsreiche Grand Hotel «Bellevue» und besuchte die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, wo schon Kaiserin Sisi mehrmals zur Kur weilte.

    Je nach Kondition führte anschliessend eine längere oder kürzere Wanderung auf einem Waalweg zum Weingut Haidenhof. Dort sorgte eine Weinprobe mit grossartigem Blick über das Etschtal und die Bergwelt für beste Stimmung.


    Urban Troxler hat seine Impressionen der Pfarreise erneut als Zeichnungen festgehalten: Die Frauenkirche in Brixen.

    Auch die Geschichte Merans als Kurstadt wurde lebendig: Die Stadtführerin erklärte, dass die strahlend weisse Kurpromenade bereits Ende des 19. Jahrhunderts den Kurgästen die saubere, russfreie Luft des Kurorts vermitteln sollte – mit Erfolg bis heute. Ein Orgelkonzert in der St.-Nikolaus-Kirche, freie Zeit in Meran und ein gemeinsames Nachtessen im historischen «Rössl Bianco» rundeten den Aufenthalt stimmungsvoll ab.


    Urban Troxler hat seine Impressionen der Pfarreise erneut als Zeichnungen festgehalten: Der Schnatterpeck-Altar in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Lana (Südtirol).

    Auf der Rückreise besuchte die Gruppe die Kirche von Lana mit ihrem berühmten spätgotischen Schnatterpeck-Altar. Die vielen Eindrücke brachten den Teilnehmenden Leben und Glauben der Menschen Südtirols vom Mittelalter bis heute näher und boten zugleich Stoff für manch spannende Gespräche beim Nachtessen. Alle waren sich einig: Sie freuen sich auf die nächste Pfarreireise! Ein grosser Dank gilt Ruth und Adrian Stössel für das abwechslungsreiche Programm, die sorgfältige Organisation und den aufmerksamen Blick für die Bedürfnisse aller Mitreisenden.

    Eingesandt von Matthias Braun  

  • Abstimmungen am 14. Juni 2026: Die Parolen aus dem Kreis 10

    Abstimmungen am 14. Juni 2026: Die Parolen aus dem Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen

    1) Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» (Nachhaltigkeitsinitiative)

    2) Änderung des Zivildienstgesetzes

    Die kantonalen Vorlagen:

    1) Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 15. September 2025; Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

    2) Kantonale Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»

    3) A: Kantonale Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen («Wohnungsinitiative») / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

    4) A: Kantonale Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-Initiative)» / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

    5) Kantonale Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

    Die städtischen Vorlagen:

    1) «ewz-Bonus für alle – 80 Millionen Franken Volksdividende»

    2) «Parkplatz-Kompromiss JA»

    3) Festlegung der Taxen in den Gesundheitszentren für das Alter, Änderung der Verordnung über städtische Einrichtungen für ältere unterstützungsbedürftige oder pflegebedürftige Personen

    4) Neuerlass der Verordnung über die Umsetzung von § 49 b Planungs- und Baugesetz

    5) Rahmenkredit von 2,26 Milliarden Franken für thermische Netze

    6) Tram Affoltern, Ausgaben von 159,1 Millionen Franken

    7) Neubau Recyclingzentrum Juch-Areal, Ausgaben von 33,1 Millionen Franken

    8) Rahmenkredit von 69 Millionen Franken für ökologische Ersatzmassnahmen im Stadtzürcher Seebecken

    9) Rahmenkredit von 40 Millionen Franken für den Jugendwohnkredit

    10) Neubau Schulanlage Höckler, Ausgaben von 141 Millionen Franken

    11) Ersatzneubau Schulanlage Utogrund und Instandsetzung Sportanlage, Ausgaben von 138 Millionen Franken

    12) Verlängerung der Zwischennutzung des Areals Zentralwäscherei, Ausgaben von 7,98 Millionen Franken

    13) Übertrag des städtischen Grundstücks am Heidi-Abel-Weg vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, Objektkredit von
    20,96 Millionen Franken

    Die Parolen der Kreisparteien:

    AL: Judith Stofer Kantonsrätin, Kreis 6+10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die Volksinitiative der SVP ist ein Wolf im Schafspelz. Sie verlangt, die ständige Wohnbevöl-
    kerung in der Schweiz auf 10 Millionen zu beschränken und suggeriert, etwas gegen die Wohnungsnot, die Zubetonierung der Landschaft, den Stau auf den Strassen und überfüllte Züge tun. Würde die ständige Wohnbevölkerung vor 2050 9,5 Millionen Personen überschreiten, müssten Bundesrat und Parlament aber hauptsächlich Massnahmen im Asylbereich und beim Familiennachzug von EU-Bürger*innen ergreifen. Arbeitgebende dürfen aber weiterhin Fachkräfte mit befristeten Verträgen aus dem Ausland engagieren. Die Initiative will das Recht auf Asyl zudem abschaffen. Die Asylsuchenden machen nur 2,5 Prozent der jährlichen Zuwanderung aus.
    2) Nein. Der Wechsel zum Zivildienst nach der Rekrutenschule soll mit der Änderung unattraktiv gemacht werden. Zivildienst ist aber eine sinnvolle gesellschaftliche Alternative, von der vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen profitieren.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Eine Stellvertretungsregelung ist aus demokratiepolitischer Sicht eine Notwendigkeit. Kantonsrät*innen können Mutter werden, verunfallen oder krank werden. Es ist darum notwendig, dass sie sich während drei bis zwölf Monaten vertreten lassen können. Der Kantonsrat unterstützt die Vorlage.
    2) Nein. Diese Initiative ist ein absurder und peinlicher Versuch des Hauseigentümerverbands (HEV), um den Bau von preisgünstigen Mietwohnungen zu verhindern. Die Hälfte der Wohnungen müsste gleich wieder an Private verkauft werden.
    3) Ja. Gegenvorschlag: Nein. Stichfrage: Initiative. Die Verfassungs-Initiative der Grünen fordert eine aktive Boden- und Wohnungspolitik. Kanton und Gemeinden sollen wohnpolitisch Verantwortung übernehmen und für ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot sorgen.
    4) Ja. Gegenvorschlag: Nein. Stichfrage: Initiative. Die Wohnschutz-Initiative schützt vor unfairen Kündigungen und Leerkündigungen und gibt den Gemeinden Instrumente, um aktiv dagegen vorzugehen.
    5) Nein. Ein Ausbau der Prämienverbilligung ist sinnvoller als diese SVP-Initiative. Sie begünstigt einzig Gutverdienende und hat markante Steuerausfälle für Kanton und Gemeinden zur Folge.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Ja. Die AL-Volksinitiative «ewz-Bonus für alle» verlangt, dass 80 Millionen Franken an die Bevölkerung zurückfliessen, als einmalige Volksdividende. Für jeden Haushalt und Betrieb bringt die Initiative eine Rückerstattung von 340 Franken.
    2) Nein.
    3) Ja.
    4) Ja. Die städtische Verordnung regelt, wie preisgünstige Wohnungen gemäss §49 b kantonales Planungs- und Baugesetz (PBG) vermietet werden. Sie sieht eine Überprüfung des Einkommens bei Vermietung und eine Kontrolle der Wohnungsbelegung alle zwei Jahre vor.
    5) Ja.
    6) Nein. Eine Tramlinie vom Bucheggplatz bis Affoltern ist sinnvoll. Leider ist das Projekt städtebaulich und ökologisch so misslungen, dass es zur Überarbeitung an den Stadtrat zurückgewiesen werden muss. Darum ein überzeugtes Nein!
    7) Nein.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Ja.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    Grüne: Martin Busekros, Gemeinderat Grüne Kreis 6/10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP ist unser Brexitmoment, wir dürfen die Zustimmung nicht unterschätzen. Viele haben ein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, und die SVP bietet ihren Standard-Sündenbock, die «Ausländer». Das ist ihre Lösung für alles – glauben Sie mir, ich muss mir das jeden Mittwoch im Gemeinderat anhören. Doch gerade in dieser Welt müssen wir auf internationale Kooperation setzen, statt uns zu isolieren. Ziehen wir uns ins Réduit national zurück, geben wir das Mittelland und somit unseren Wohlstand und unsere Lebensweise auf. Stimmen wir NEIN!
    2) Nein. Im Zivildienst leiste ich bereits 1,5-mal so viele Tage, wie ich es im Militär müsste. Im Altersheim habe ich wichtige Arbeit geleistet und konnte mir auch immer Zeit für die Bewohnenden nehmen. Die Vorlage ist klare Schikane gegen jene, die auf diese Weise ihre Dienstpflicht absolvieren wollen. Kommt sie durch, gibt es ca. 40 Prozent weniger Zivis.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Die Vertretungsregelung für Parlamente ist für unsere Arbeit wichtig, da ohne diese Möglichkeit oft nur der Rücktritt bleibt. Das passiert jetzt schon viel zu häufig.
    2) Nein. Der Hauseigentümerverband will, dass der Staat günstige Wohnungen verkauft. Das ist keine Lösung; denn werden die dann zu überhöhten Marktpreisen weiterverkauft, ist der Effekt verpufft.
    3 & 4) Ja. Wir haben auf kantonaler Ebene die Gelegenheit, wirklich etwas für bezahlbaren Wohnraum zu machen. Die Wohnschutz-Initiative reduziert Leerkündigungen drastisch, das hat sich in Basel gezeigt. Die Wohnungsinitiative der Grünen verpflichtet endlich auch den Kanton, gemeinnützige Wohnungen zu bauen.
    5) Nein. Höhere Steuerabzüge für die Krankenkassenprämien entlasten jene am meisten, die am meisten verdienen. Der richtige Weg zur Entlastung ist es, die gezielt wirkende individuelle Prämienverbilligung zu erhöhen. NEIN zu dieser trügerischen Initiative.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das Geld aus den ewz-Rücklagen soll lieber in erneuerbare Energieproduktion investiert werden.
    2) Nein. Die Anzahl Parkplätze in Stein zu meisseln, ist absurd. Es ist auch keine Staatsaufgabe, Parkplätze anzubieten.
    3) Ja. Der Gemeinderat und nicht der Stadtrat sollte die Taxen festlegen.
    4) Ja. Jene, die hier mit scheinheiligen Argumenten dagegen sind, waren auch schon dagegen, dass Immokonzerne preisgünstige Wohnungen bauen müssen.
    5) Ja. Thermische Netze refinanzieren sich über Gebühren. 6) Nein.
    7) Ja.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Nein, pro Klasse ist es die teuerste Schule und es braucht sie nicht einmal.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    SP: Barbara Dietrich, Kantonsratskandidatin SP Zürich 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die fremdenfeindliche SVP-Initiative erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge. Und zwar bereits, wenn die Schweiz um gerade noch 4 Prozent wächst. Das ist in wenigen Jahren der Fall. Dabei ist die Schweiz in einer Welt mit Trump auf stabile Beziehungen zu Europa angewiesen. Stets verlangt die SVP Steuersenkungen für ausländische Konzerne und nun plötzlich will sie unseren Wohlstand und alle bilateralen Bemühungen vernichten.
    2) Nein. Zivildienstleistungen sind unverzichtbar – insbesondere in Spitälern, Pflegeheimen, Schulen, beim Naturschutz sowie in der Landwirtschaft. Diese Reform würde diese Leistungen massiv abbauen.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Bei längeren Ausfällen wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft sollen sich Parlamentsmitglieder zukünftig vertreten lassen können, damit ihre Stimme im Parlament nicht fehlt. Ein überfälliger Schritt, um unser Milizsystem zu stärken!
    2) Nein. Statt bezahlbare Mietwohnungen sollen bei gefördertem Wohnungsbau zukünftig Eigentumswohnungen entstehen, die sich kaum jemand leisten kann. Das ist ein Angriff auf den gemeinnützigen Wohnungsbau und schafft für niemanden eine neue Wohnung.
    3) Ja. Der Kanton muss den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern: durch die Vergabe von Baurechten, durch Darlehen und mit einer Wohnbaugesellschaft für günstigen Wohnraum! B: Gegenvorschlag des Kantonsrates: Nein. C: Stichfrage: A.
    4) Ja. Wer heute im Kanton Zürich eine Wohnung sucht, zahlt rund 50 Prozent mehr als noch vor 25 Jahren. Leerkündigungen für Luxussanierungen sind ein wichtiger Treiber dahinter. Diese Entwicklung müssen wir stoppen. B: Gegenvorschlag des Kantonsrates: Nein. Der Gegenvorschlag taugt nichts, weil Mieter*innen bei unfairen Leerkündigungen nur etwas früher über den Rauswurf informiert werden müssten, aber überhaupt nicht geschützt werden.
    C. Stichfrage: A.
    5) Nein. Die SVP will mit ihrer Initiative den Steuerabzug an die Prämienkosten koppeln. Wieder ein Bschiss: Von zusätzlichen Steuerabzügen profitieren vor allem die Reichsten, der Mittelstand geht praktisch leer aus, wird aber die Steuerausfälle von 160 Mio. Franken schultern müssen.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein.
    2) Nein. Von «Kompromiss» kann keine Rede sein, viel eher von Diktat, weil die SVP zugunsten des privaten Autos dringend nötige Velorouten und mehr Grün verhindern will.
    3) Ja. Der Stadtrat hat die Gebühren in den Alterszentren per 2024 massiv erhöht – um durchschnittlich 6205 Franken pro Person und Jahr. Damit sind die Gebühren mehr als doppelt so stark gestiegen wie die Teuerung. Die ältere Generation hat den Grundstein für Zürichs heutigen Wohlstand gelegt. Senior*innen sollten deshalb in Würde leben können, statt durch höhere Gebühren in die Armut gedrängt zu werden.
    4) Ja. Dank der Vorlage kann von renditeorientierten Immobilienfirmen bei neuen Überbauungen endlich ein Anteil preisgünstiger Wohnungen eingefordert werden.
    5) Ja.
    6) Ja.
    7) Ja.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Ja.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    GLP: Selina Frey, Gemeinderätin, GLP Kreis 6 & 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die GLP wehrt sich dagegen, unseren Wohlstand in der Schweiz aufs Spiel zu setzen. Wir nehmen die Sorge in der Bevölkerung ernst, die mit einem wachsenden Bevölkerungswachstum einhergehen kann. Diese Volksinitiative täuscht aber fälschlicherweise eine Lösung vor, die keine ist und zu neuen Problemen, wie beispielsweise einer Verschärfung des Arbeitskräftemangels, führt.
    2) Nein.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja.
    2) Nein.
    3) Nein. Das grundlegende Problem, zu wenig Wohnraum insgesamt, wird durch mehr Staat allein nicht gelöst. Mit der Anstalt entsteht zudem eine weitere eigenständige staatliche Institution mit hohen Grundkosten.
    4) Nein zur Initiative und Ja zum Gegenvorschlag. Leerkündigungen sind ein Problem. Eine generelle Bewilligungspflicht für Umbauten und Renovationen bremst jedoch dringend notwendige energetische Sanierungen. Wer Sanierungen erschwert, bremst den ökologischen Umbau des Gebäudebestandes. Der Gegenvorschlag geht das Problem der Leerkündigungen besser an. So wird ein Schutz geschaffen, ohne dass Bürokratie und Investitionsbremsen entstehen.
    5) Nein. Diese Lösung ist nicht zielgerichtet. Sie entlastet eher Menschen mit hohem Einkommen, da die Prämie vom steuerbaren Einkommen abgezogen wird und daher in höheren Steuerklassen stärker wirkt. Wer wenig verdient und am stärksten unter den Prämien leidet, profitiert am wenigsten. Zudem geht die Initiative die Ursache für das Problem nicht an: die steigenden Gesundheitskosten.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Auf den ersten Blick wirkt eine solche Rückverteilung attraktiv, bei genauerem Hinsehen wirft sie jedoch zahlreiche Fragen auf. In den kommenden Jahren stehen hohe Investitionen an, insbesondere in den Ausbau der thermischen Netze und damit in die langfristige, klimafreundliche Energieversorgung der Stadt. Vor diesem Hintergrund überwiegen die Nachteile einer einmaligen Ausschüttung.
    2) Nein.
    3) Nein. Bei dieser Abstimmung geht es um weit mehr als eine formale Kompetenzfrage – es geht um die Stabilität und Zukunft unserer Altersversorgung in Zürich. Was auf den ersten Blick nach mehr demokratischer Kontrolle klingt, birgt erhebliche Risiken – insbesondere für die systemrelevanten privaten, gemeinnützigen Alterszentren. Gerade diese Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadt. Sie tragen einen wesentlichen Teil der Versorgung älterer Menschen, arbeiten oft seit Jahrzehnten eng mit der öffentlichen Hand zusammen und sind auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Hinzu kommt, dass die Festlegung der Taxen komplex ist und vertieftes Fachwissen erfordert. Sie ist Teil der operativen Führung und eng mit Kostenentwicklungen, Pflegebedarf und gesetzlichen Vorgaben verknüpft. Diese Aufgabe in ein politisches Gremium zu verlagern, das im Milizsystem arbeitet, überfordert die Strukturen und führt zu schwerfälligeren Prozessen. 4) Nein. Bei dieser Abstimmung geht es um eine zentrale Frage der Fairness auf dem Wohnungsmarkt: Wer soll von preisgünstigem Wohnraum profitieren, und wie stellen wir sicher, dass genau jene Menschen zum Zug kommen, die ihn dringend brauchen? Zwar hat der Gemeinderat die Einkommenslimiten am Ende wieder eingeführt, aber mit einer entscheidenden Einschränkung: Sie gelten nur noch beim Einzug – nicht mehr während der gesamten Mietdauer. Das ist weder sozial noch fair. Preisgünstiger Wohnraum ist ein knappes Gut.
    5 bis 13): Ja.

    Die Mitte: Daniel Weiss, Präsident, Kreis 6+10, & Wolfgang Kweitel, Gemeinderat & Präsident Die Mitte Stadt Zürich

    Die eidgenössischen Vorlagen (Daniel Weiss):
    1) Nein. Die Mitte nimmt die Sorgen der Bevölkerung ernst und hatte darum einen Gegenvorschlag lanciert, der diese Problematik angehen wollte, ohne den bilateralen Weg zu gefährden. Leider fand dieser im Parlament keine Mehrheit. Die Initiative hingegen gefährdet den Wohlstand und viele Arbeitsplätze. Spitäler und Pflegeheime würde dies vor unlösbare personelle Engpässe stellen.
    2) Ja. In geopolitischer Unsicherheit ist eine personell gut ausgestattete Armee zentral für die Sicherheit. Dazu gehört auch ein funktionierender Zivildienst mit klaren Regeln.

    Die kantonalen Vorlagen (Daniel Weiss):
    1) Ja. Die Regelung stärkt die demokratische Vertretung und stellt sicher, dass die Parlamentssitze besetzt sind.
    2) Nein. Die Förderung von günstigem Wohnraum würde erschwert, da diese in der Praxis durch Mietwohnungen entsteht. Die vorgeschriebene Fördermittelumverteilung würde die Wirksamkeit schwächen.
    3) Nein. Effiziente Bautätigkeit ist nicht zu erwarten. Ja zum Gegenvorschlag und zur Verpflichtung des Regierungsrates, in drei Jahren Massnahmen zur Wohnraumschaffung und zur Dämpfung der Mietpreisentwicklung vorzulegen. Es muss mehr und schneller gebaut werden.
    4) Nein. Sie hemmt Investitionen; damit wird weniger gebaut, die Preise steigen und das lokale Baugewerbe leidet. Erfahrungen aus Genf und Basel zeigen diese negativen Effekte. Ja zum Gegenvorschlag. Dieser schafft Rahmen-
    bedingungen, um unnötige Leerkündigungen und soziale Härtefälle zu vermeiden – ohne Sanierungen zu verhindern.
    5) Nein. Von Steuerabzügen profitieren Personen mit höheren Einkommen. Die Mitte will gezielte Entlastungen und macht sich für die individuelle Prämienverbilligung stark.

    Die städtische Vorlagen (Wolfgang Kweitel):
    1) Nein. Die Volksinitiative der AL gefährdet die Klimaziele der Stadt, da sie die Gelder, die zum Ausbau der thermischen Netze und Stromnetze benötigt werden, mit der Giesskanne verteilen will.
    2) Ja. Die von der Mitte Stadt Zürich mitlancierte Volksinitiative für einen fairen Parkplatz-Kompromiss will einen neuen, zeitgemässen Kompromiss zwischen den einzelnen Nutzerinnen und Nutzern des öffentlichen Raums: Er nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse aller betroffenen Menschen. Es sollen in den (Aussen-)Quartieren genügend öffentliche Parkplätze für Autos, Velos und Gewerbetreibende zur Verfügung gestellt werden.
    3) Nein. Der populistische Mehrheitsbeschluss des Gemeinderates gefährdet mittelfristig die Existenz der gemeinnützigen nichtstädtischen Alters- und Pflegeinstitutionen. Das betrifft jeden dritten Pflegeplatz.
    4) Ja. Die Vorlage ist ein realistischer Kompromiss.
    5) Ja. Fernwärme ist die Zukunft der Wärmeversorgung der Stadt Zürich. Der neue Rahmenkredit löst teilweise bereits bestehende Rahmenkredite ab.
    6) Ja. Affoltern ist eines der letzten Quartiere ohne Tramverbindung. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in einem stark wachsenden Quartier wie Affoltern ist sinnvoll. Das Tram erhöht nicht nur die Kapazitäten, sondern ist zuverlässiger als der Bus.
    7) Ja.
    8) Ja. Die Mitte setzte sich im Parlament für eine deutlich günstigere Lösung ein – leider vergebens. Dass es ökologische Massnahmen braucht, ist unbestritten.
    9) Ja.
    10) Ja. / 11) Ja. / 12) Ja. / 13) Ja.

    FDP: Martina Zürcher-Böni, Gemeinderätin, FDP 10

     

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die Initiative setzt die bilateralen Verträge mit der EU aufs Spiel. Ohne Arbeitskräfte aus der EU würden uns insbesondere Pflegepersonen und Handwerker fehlen.
    2) Ja.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja.
    2) Nein.
    3) A: Nein, es braucht keine zusätzliche öffentlich-rechtlichen Anstalt, die günstigen Wohnraum erstellt. Die Stadt Zürich besitzt schon mehrere Wohnbaustiftungen.
    B: Ja, der Gegenvorschlag soll günstige Rahmenbedingungen für neue Wohnungen schaffen.
    4) A: Nein. Die sogenannte Wohnschutzinitiative will, dass Gemeinden nach Renovationen Mietpreise regulieren sowie die Umwandlung von Miet- zu Eigentumswohnungen einschränken können. Dies verhindert sowohl den Bau von zusätzlichen Wohnungen als auch (energetische) Sanierungen. Die Folge wäre weniger Wohnungen und bestehende in schlechterem Zustand.
    B: Ja. Der Gegenvorschlag macht den Vermietern bei grösseren Bauvorhaben Auflagen, um Leerkündigungen zu vermeiden.
    5) Ja.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das ewz braucht seinen Gewinn, den es beim Stromhandel und mit den Grosskunden erwirtschaftet, für die anstehenden Investitionen in eine zukunftsfähige Energieversorgung. Diesen Gewinn den gewöhnlichen Haushalten zurückzuerstatten ist deshalb nicht sinnvoll.
    2) Ja. Eine vielfältige Bevölkerung hat verschiedene Mobilitätsbedürfnisse. Die Volksinitiative «Parkplatz Kompromiss JA» will öffentlich-zugängliche Parkplätze für Velos, E-Bikes, elektrische Kleintransporter, Vespas und Autos in allen Quartieren. Sie bringt aber dennoch Flexibilität in der Gestaltung des Strassenraums, weil die im öffentlichen Raum abgebauten Parkplätze auch auf Privatgrund kompensiert werden können. Ein stimmiger Kompromiss für Bevölkerung und Gewerbe.
    3) Nein. Die staatlich vorgegebenen Taxen für Alters- und Pflegezentren müssen so angesetzt werden, damit sie kostendeckend sind. Nur so kann es weiterhin auch privat-gemeinnützige Zentren geben und nicht nur staatliche, die mit Steuergeldern quersubventioniert werden.
    4) Nein. Wenn man bei zusätzlichem, preisgünstigem Wohnraum schon übermässig reguliert, dann sollten – anders als hier vorgesehen – auch keine Gutverdiener drin wohnen.
    5) Ja. Dieser sehr grosse Kredit ist wichtig, um die Versorgungssicherheit und die Nachhaltigkeit der Energieversorgung zu stärken.
    6) Ja. Zürich-Affoltern ist stark gewachsen und wird weiterwachsen. Es braucht endlich eine zukunftsfähige ÖV-Infrastruktur. Ein Tram kann nämlich doppelt so viele Personen transportieren wie die heutigen, völlig überfüllten Doppelgelenktrolleybusse der Linie 32.
    7) Ja.
    8) Nein. Ein unklares Projekt mit sogenannten Seeschüttungen für 69 Millionen ist abzulehnen.
    9) Ja.
    10) Nein. Der Bau dieses Schulhauses soll über 6 Millionen Franken pro Schulklasse kosten. Das Parlament hatte 3 Millionen als Richtwert vorgegeben.
    11) Ja.
    12) Nein. Auf dem Areal der ehemaligen Zentralwäscherei soll die Stadt endlich Wohnungen schaffen und nicht endlose Zwischennutzungen subventionieren.
    13) Ja.

    SVP: Johann Widmer, Gemeinderat & Präsident, SVP Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Ja. Trotz aller Lügen der Gegner zu dieser Initiative hoffen wir dennoch, dass die Stimmbevölkerung erkennt, dass die Zuwanderung begrenzt werden muss, um die bereits sichtbaren Probleme im Wohnungsmarkt, im Verkehr und im Gesundheitswesen zu minimieren. Es stimmt nicht, dass durch die
    Initiative das Schengenabkommen gekündigt werde! Wenn unsere Politelite in Bern besser verhandeln würde, dann wäre das alles kein Problem – leider sind die schwächsten Verhandler am Werk! Geben wir denen ein klares Mandat: Wir wollen keine ungebremste Zuwanderung – sorgt dafür. Die masslose Zuwanderung muss gestoppt werden, wenn wir in ein paar Jahren noch eine lebenswerte Schweiz mit eindrücklicher, geschützter Natur haben wollen.
    2) Ja.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Nein. Die Verantwortung als Politiker kann nicht geteilt werden. Wem ein Mandat übertragen wurde, der ist für die Ausübung verantwortlich und zuständig. Eine Stellvertretung schafft Unklarheiten in der Verantwortlichkeit.
    2) Ja.
    3) Nein. Diese Initiative aus der linken Ecke befördert die Wohnungsknappheit unter dem wohlklingenden Deckmantel der günstigen Wohnungen.
    Ja zum Gegenvorschlag. Der Kantonsrat hat der Initiative einen realisierbaren Gegenvorschlag entgegengestellt.
    4) Nein. Leerkündigungen sind oft die Folge des unsäglichen Energiegesetzes, das Gesamt-
    sanierungen verlangt. Somit ist diese Initiative unrealistisch und verhindert energetische Sanierungen.
    Ja zum Gegenvorschlag. Auch hier hat der Kantonsrat einen sinnvollen Gegenvorschlag gemacht.
    5) Ja.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das EWZ braucht die Gewinne in den nächsten Jahren, um die Fernwärmeprojekte zu finanzieren und für die Entschädigungen im Zusammenhang mit der Rekonzessionierung der Wasserkraftwerke. Eine Verteilung von 80 Millionen an die EWZ-Kunden ist linker Populismus und bringt rein gar nichts.
    2) Ja. Hier haben Sie ein letztes Mal die Gelegenheit, Ihren Parkplatz vor der Haustüre für Ihre Besuche zu erhalten. Verlieren wir diese Abstimmung, gibt es kein Halten mehr für die Abschaffung aller Parkplätze in der Stadt.
    3) Nein.
    4) Nein.
    5) Nein. Das Fernwärmenetz ist nur für 60 Prozent der Stadt. Was mit den anderen 40 Prozent geschehen soll, ist unklar. Die Stadtregierung stellt sich auf den Standpunkt, dass man den 40 Prozent durch Subventionen für dezentrale Lösungen unter die Arme greift. Der Steuerzahler wird in jedem Fall massiv zahlen müssen.
    6) Nein.
    7) Ja.
    8) Nein. Die notwendigen und vom Bund verlangten Ersatzmassnahmen kosten viel weniger als 69 Millionen. Dies haben die linken Politiker erkannt und statt den Kredit zu kürzen sofort noch zusätzliche Wünsche in den Kredit hineingepackt. Das ist Steuergeldverschwendung.
    9) Nein.
    10) Nein. Schon wieder ein viel zu teures Schulhausprojekt. Statt sich auf das Nützliche und Notwendige zu beschränken überbordet das Projekt erneut.
    11) Nein. Auch ein viel zu teures Schulhausprojekt.
    12) Nein.
    13) Ja.

  • Turnverein Höngg: Jubel, Einsatz und eine verdiente Medaille

    Turnverein Höngg: Jubel, Einsatz und eine verdiente Medaille

    Bereits am frühen Morgen vom 10. Mai traf sich die Delegation des Turnvereins Höngg (TV Höngg) gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen, die das Team den ganzen Tag unterstützten und für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Zusammen reiste man im ZSC-Car von Höngg zum Wettkampfplatz in Watt, wo man auf verschiedene Vereine aus dem ganzen Kanton traf.

    Mit viel Energie und Vorfreude starteten die jungen Teilnehmenden in die verschiedenen Wettkämpfe. Die Kinder der Leichtathletikgruppe und der Mädchenriege bewiesen ihr Können unter anderem im Weitsprung, Schnelllauf, Seilspringen, Hochweitsprung, Fitnessparcours, Kugelstossen und Steinheben.

    Die Geräteturnerinnen präsentierten ihre Übungen am Stufenbarren, am Boden und am Sprung (Trampolin). Unterstützt wurden sie alle von den Jubelrufen zahlreicher Eltern, die begeistert mitfieberten. Die Teilnehmenden zeigten grossen Einsatz und überzeugten mit starken Leistungen und vielen erfreulichen Resultaten.

    Eine tolle Stimmung

    Am Nachmittag fanden dann die Mannschaftsspiele statt: Der TV Höngg trat in verschiedenen Alterskategorien gegen andere Turnvereine an. Gespielt wurden Linienball, Jägerball und Korbball. Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine Pendelstafette.

    Während des ganzen Tages herrschte auf dem Wettkampfplatz eine tolle Stimmung: Eltern, Betreuende und Vereinsmitglieder feuerten die jungen Talente lautstark an und sorgten für zusätzlichen Motivationsschub. Der Höhepunkt des Tages war die Rangverkündigung.

    Dort durfte sich der TV Höngg über einen Podestplatz freuen: Richard Hojbjan erreichte in seiner Kategorie den hervorragenden 3. Rang und gewann damit eine verdiente Medaille. Der Jubel innerhalb der Höngger Delegation war entsprechend gross.

    Der Jugendsporttag in Watt bleibt für den TV Höngg damit als erfolgreicher Wettkampftag in bester Erinnerung.

    Eingesandt vom Nadia Gubler, Turnverein Höngg

  • Sofaopenairkino Wipkingen: Der Vorverkauf startet heute

    Sofaopenairkino Wipkingen: Der Vorverkauf startet heute

    Zum Auftakt zeigt das Sofaopenairkino Wipkingen am Donnerstag, 2. Juli, das US-amerikamische Comedy-Drama «Twinless» (E/d) von James Sweeney: Nach dem plötzlichen Tod seines Zwillingsbruders ist Roman am Boden zerstört. Er beschliesst, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, die auf die Trauerarbeit beim Verlust eines Zwillings spezialisiert ist. Dort lernt er Dennis kennen, der jetzt auch auf sich allein gestellt ist – und zwischen den gegensätzlichen Persönlichkeiten entwickelt sich eine unerwartete »Bromance«, die zwischen Heilung und einer ungesunden Co-Abhängigkeit schwankt. Immer mehr wird klar: Jeder der beiden Männer birgt Geheimnisse, die alles auf den Kopf stellen könnten.

    Twinless (2025) Official Trailer – Dylan O’Brien, James Sweeney, Aisling Franciosi

    Les Femmes au balcon

    Am Freitag, 3. Juli, wird die schwarze Horror-Komödie «Les Femmes au balcon» oder «Balconettes» (F/d) von Noémie Merlant gezeigt: Eine sommerliche Hitzewelle bringt Marseille zum Kochen. Drei junge Freundinnen mischen sich von ihrem Balkon aus vergnügt in das Leben ihrer Nachbarn ein. Bis ein nächtlicher Drink in eine blutige Angelegenheit ausartet. Was als schrille Komödie beginnt, entfaltet sich zusehends zu einem kompromisslosen feministischen Rachefeldzug gegen patriarchale Gewalt und thematisiert damit eindringlich sexuelle Übergriffe. Noémie Merlant inszeniert in ihrer zweiten Regiearbeit mit einem temporeichen Genremix, grellen Bildern gespickt mit Filmreferenzen und einem einnehmenden Protagonistinnen-Trio eine wilde, wütende Ode an weibliche Selbstermächtigung. Ein rohes, lohnenswertes Kino-Erlebnis!

    LES FEMMES AU BALCON | Bande-annonce

    The Outrun

    Zum Abschluss flimmert am Samstag, 4. Juli, das Drama «The Outrun» (E/d) von Nora Fingscheidt über die Leinwand: Mit Anfang dreissig spült das Leben Rona zurück an den Ort ihrer Kindheit – die Orkneyinseln, wohl die abgelegenste Region Schottlands. Während sie sich wieder mit der spektakulären Landschaft vertraut macht, vermischen sich ihre Kindheitserinnerungen mit dem schmerzhaften Absturz eines exzessiven Lebens in London. Im Archipel von wilder Schönheit muss Rona lernen, sich selbst neu zu entdecken. Ein Meisterwerk!

    THE OUTRUN | Official Trailer (2024)

    Das Rahmenprogramm

    Neben cineastischen Leckerbissen gibt es wie jedes Jahr feine Speisen inklusive glutenfreien und veganen Varianten, sowie kühle Drinks von der Bar. Die Filme beginnen jeweils nach Sonnenuntergang, ca. 21.30 Uhr. Die Tickets kosten pro Abend 17.- CHF (KulturLegi: 10.- CHF) und können online über ticketino.ch oder eine Vorverkaufsstelle erworben werden.

    Veranstaltungsort: Innenhof Guthirt, Guthirtstrasse 3, 8037 Zürich

    Quelle: Medienmitteilung Sofaopeniarkino Wipkingen

  • 3 Franken 50 ab Tüffenwies-Central

    3 Franken 50 ab Tüffenwies-Central

    «Ich dachte immer, eine Schifffahrt, die ist lustig, aber eine Bahnfahrt ist es ebenso», sagte Andreas Widmer. Er ist einer von vielen, welche die öffentlichen Fahrtage des Dampfmodellclubs Schweiz (DMC-CH) besucht haben. Und das direkt vor den Toren Hönggs: in der Grünau.

    Dort befindet sich auch der Bahnhof Tüffenwies-Central, der eine 5-Zoll-Anlage von rund 12 000 Quadratmetern bedient. Anlässlich seiner 25. Zürcher Dampfmodellbahntage liess der DMC-CH nicht nur Gross und Klein auf seinen Zügen mitfahren, sondern richtete wie jedes Jahr auch eine Festwirtschaft ein.

    Das sorgte für gute Laune, und die Pfiffe der Lokomotiven erzeugten echtes Zug-Ambiente. So wurde die Anlage von Donnerstag bis Sonntag zu einem gut besuchten Ausflugsziel.

    Über sieben Brücken

    Widmer, der selbst ein grosser Bahn- und Schienenfan ist und sogar einen Lokführer- und Heizerkurs absolviert hat (der «Höngger» berichtete), liess es sich nicht nehmen, selbst auf einem Zug mitzufahren. Ein Bahnticket kostete im Tüffenwies-Central Fr. 3.50, dazu erhielt Widmer sogar noch ein klassisches Kartonbillett. Wie Jakob Albisser, Präsident des DMC-CH, erklärt, wurden an allen vier Tagen rund 5000 Tickets verkauft.

    «Ich fuhr auf dem hintersten Wagen mit, die Sitzbreite beträgt rund 15 Zentimeter», sagte Widmer amüsiert. Festhalten konnte er sich an einem Haltegriff. Beeindruckt haben ihn die verschiedenen Lokomotivmodelle mit Elektro- und Dampfantrieb. Das Fahren selbst war für ihn ein Highlight: «Ich habe sieben Brücken gezählt, wir sind unter Bäumen und Büschen durchgefahren, lauschten den Vögeln und winkten den zahlreichen Schaulustigen auf dem Areal zu», so Widmer.


    Am Bahnhof Tüffenwies-Central. (Foto: dad)

    Schliesslich erreichten sie wieder den Bahnhof Tüffenwies-Central. Kurz vor der Einfahrt ereignete sich ein kleiner Zwischenfall: «Der Lokführer hielt kurz an, gab wieder Gas – und die Weiche vor ihm zeigte geradeaus. Da fuhr der Wagen hinter ihm plötzlich quer über zwei Geleise», erzählt Widmer. Er habe gerade noch rufen können: «Entgleisung – Weiche gestellt – Zweischienenfahrt!»

    Sogleich eilten zwei Vereinsmitglieder zu Hilfe, und kurze Zeit später war der Modellzug wieder bereit für die nächste Runde. Ein Erlebnis, wie Widmer festhielt.

    Ein Verein und seine Anlage

    Gegründet wurde der DMC-CH im Jahr 1971 in Winterthur. Bis 1998 war die Klubanlage in Langwiesen bei Feuerthalen beheimatet. Danach liess sich der Club mit seiner Anlage im Tüffenwies nieder. Gepachtet wurde das Areal von der Stadt Zürich. Heute zählt der Club 62 Mitglieder aus der ganzen Schweiz, so Jakob Albisser. Sie treffen sich jeden Samstag für die Arealpflege und den Bau sowie an den sogenannten Fahrtagen am ersten Sonntag im Monat.

    Das Schienennetz ist beachtlich: Insgesamt verfügt das Areal über eine Streckenlänge von zweieinhalb Kilometern, wobei hier verschiedene Abschnitte einberechnet werden (der Längste mit 950 Metern). Dazu zählen auch 3,5-Zoll-Spuren, ebenfalls ein Bahnhof mit mehreren Abstellgeleisen, ein Rangierbahnhof, Brücken sowie ein Tunnel. Vor Ort ist auch das Clubhaus, das Platz für rund 60 Personen bietet. Es gibt also vieles zu erleben beim Tüffenwies-Central.

    Wer die diesjährigen Dampfmodellbahntage verpasst hat, muss sich nun ein Jahr gedulden: Die nächsten finden vom 6. bis 9. Mai 2027 statt, immer über Auffahrt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Mitglied im Verein zu werden. Das Eintrittsformular findet sich auf dmc-ch.ch.

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    Zu Besuch in Sonnenberg

  • Höngger Wandergruppe 60plus: Wandern im Glarnerland

    Höngger Wandergruppe 60plus: Wandern im Glarnerland

    Die Wandergruppe nimmt um 9.12 Uhr den Zug nach Ziegelbrücke mit Umsteigen auf die S6 nach Schwanden. Dann steigen die Teilnehmenden in den Bus nach Elm und weiter nach Obererbs. Ohne Startkaffee beginnt die Wanderung auf dem Elm-Höhenweg in Richtung Ämpächli.

    Während der ganzen Wanderung auf dem breiten Weg über den Hengstboden und die Bischofalp sind nur wenige Höhenmeter zu bewältigen. Die Gruppe geniesst dabei das Panorama mit Tschingelhörnern, Martinsloch, Vorab und Hausstock.

    Auf der Sonnenterrasse

    Nach zwei Stunden Marschzeit wird das Bergrestaurant Ämpächli erreicht: Auf der Sonnenterrasse kann eine genussvolle Mittagspause eingelegt werden. Für den Abstieg nach Elm haben die Teilnehmenden die Wahl zwischen Gondelbahn, Mountaincarts oder Trottinett.

    Um 15.29 Uhr fährt der Bus 541 von der Talstation nach Schwanden GL. Dort wartet der Zug zurück nach Zürich. Die Wanderung hat einen Aufstieg von 130 und einen Abstieg von 340 Metern. Die Wanderzeit beträgt rund zwei Stunden. Gute Schuhe sind empfohlen.

    Das Wanderleiterteam Urs und Werner freut sich auf eine schöne Wanderung über den Elm-Höhenweg.

    Wander-Infos

    Besammlung um 9 Uhr beim Gruppentreffpunkt im Zürich HB. Gruppenreisebillett für Bahn und Bus mit Halbtax: Fr. 21.–. Talfahrt individuell. Gondelbahn: Fr. 14.-. Trotti- oder Mountaincartmiete: Fr.15.–. Organisationsbeitrag:
    Fr. 8.–. Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA. Montag, 8. Juni, von 19 bis 20.30 Uhr bei Werner Guntli,
    044 341 03 02, oder bei Urs Eichenberger, 044 341 05 07. Notfallnummer: 079 629 77 01 (Urs).

  • Sommerfest mit Live-Musik im WipWest Huus

    Sommerfest mit Live-Musik im WipWest Huus

    Auch in diesem Sommer lädt das WipWest Huus zu einer Reihe von Gartenkonzerten ein. Von Juni bis Ende August finden jeweils einmal pro Monat an einem Sonntagnachmittag musikalische Veranstaltungen im Garten der Einrichtung statt. Den Auftakt macht am Sonntag, 14. Juni ab 15 Uhr ein Sommerfest mit Live-Musik.

    Zum Start der Konzertreihe treten das Acoustic-Pop-Duo LUFIA sowie das Johnny Iniguez Trio auf. Während LUFIA mit akustischen Popklängen aufwartet, bringt das Trio um Johnny Iniguez lateinamerikanische Rhythmen in den Garten des WipWest Huus.

    Bei schlechtem Wetter finden die Darbietungen drinnen im ehemaligen Pfarrhaus bei gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre statt. So oder so gibt es selbstgebackene Kuchen, salzige und süsse Crèpes und diverse Getränke.

    Katharina Busch kommt zu Besuch

    Am 5. Juli darf sich das Publikum auf die Singer und Songwriterin Katharina Busch freuen, am 30. August dann auf den Berner Mundartsänger Boris Bittel.

    WipWest Gartenkonzert

    Sonntag, 14. Juni, ab 15 Uhr
    Weitere Gartenkonzerte: 5. Juli, 30. August
    Zur Website 

  • Im Züri-Sack landen zu viele Lebensmittel und Wertstoffe

    Im Züri-Sack landen zu viele Lebensmittel und Wertstoffe

    Erstmals hat die Stadt Zürich analysiert, was Bevölkerung und Betriebe im Kehricht und Sperrgut entsorgen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dazu hat ein Team von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) 832 Kehrichtsäcke und 367 Anlieferungen beim Recyclinghof untersucht.

    Die Analyse zeigt: Die Züri-Säcke von Haushalten sind zu 19,6 Prozent des Gewichts mit vermeidbaren Lebensmittelabfällen gefüllt. Pro Einwohner und Jahr werden somit 23,4 kg Lebensmittel im Kehricht entsorgt.

    Die Stadt sensibilisiert darum mit Aktivitäten gegen Food-Waste verschiedene Zielgruppen, beispielsweise mit Aktionen in den Schulen, Food-Waste-Monitoring in den städtischen Verpflegungsbetrieben oder indem sie Projekte wie den jährlichen Foodsave-Day oder Angebote wie Madame Frigo finanziell unterstützt. Auch der Bund hat Lebensmittelverluste landesweit als Problem erkannt und einen Aktionsplan beschlossen.

    Wertstoffe im Abfall, intakte Gegenstände im Sperrgut

    Unter den Abfallarten mit den höchsten Anteilen im Hauskehricht sind auch etliche Wertstoffe, die recycelt werden könnten. Die grössten Anteile nehmen dabei biogene Abfälle (z. B. Rüstabfälle mit 12,1 %), Kunststoffverpackungen und Getränkekartons (12,1 %), Karton (4,9 %), Papier (4,5 %) und Glas (3,9 %) ein.

    Im Kehricht von Unternehmen mit weniger als 250 Vollzeitstellen steht Papier mit einem Anteil von total 24,1 Prozent, an erster Stelle wovon 7,6 Prozent als verwertbar kategorisiert wurden. Die Anteile der übrigen Abfallarten sind weitgehend gleich wie im Hauskehricht.

    Gemessen am Gewicht werden im Recyclinghof vor allem Möbel entsorgt. Gemessen an der Anzahl Gegenstände liegen Haushalts- und Gebrauchsgegenstände auf dem ersten Platz.

    Ein hoher Anteil von 68,1 Prozent der Objekte dieser beiden Kategorien ist dabei noch funktionstüchtig, 3,3 Prozent sind reparierbar und 28,6 Prozent defekt.

    Städtische Angebote für mehr Recycling und Kreislaufwirtschaft

    Um die Recyclingquote zu erhöhen und die Kreislaufwirtschaft zu fördern, erweitert und optimiert ERZ das Angebot laufend: Der Mobile Recyclinghof wird bis Ende 2026 auf 32 Standorte ausgebaut und die Bioabfallsammlung erweitert. Bereits eingeführt sind Recyclingbehälter auf öffentlichem Grund und eine wöchentliche Kartonsammlung.

    Die Stadt hat sich ausserdem dem nationalen Recyclingsystem «RecyPac» für Kunststoffe und Getränkekartons angeschlossen und richtet aktuell die Textilverwertung neu aus.

    Zur Förderung der Kreislaufwirtschaft bietet ERZ an den bedienten Entsorgungsstellen Tauschmöglichkeiten an, führt Bring- und Holtage mit den Quartierorganisationen durch und betreibt seit Herbst 2025 das beliebte Bring- und Holangebot im «Josy».

    Das geplante Recyclingzentrum Juch-Areal ist ebenfalls auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Im Sommer 2026 startet zudem das Pilotprojekt Reparaturförderung.  

    «Abfall ist klimarelevant»

    Stadträtin Simone Brander betont die Bedeutung des Abfalls für die Klimapolitik: «Netto-Null 2040 verlangt eine Reduktion der indirekten Treibhausgasemissionen der Stadt Zürich um 30 Prozent gegenüber 1990.»

    Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es unter anderem weitere Anstrengungen zur Abfallreduktion. Mittelfristig setze die Stadt darum auf eine Erhöhung der Recyclingquote von heute 46 Prozent auf über 50 Prozent.

    Damit sei es aber nicht getan: «Recycling ist gut und wichtig, der Königsweg ist aber die Kreislaufwirtschaft», sagt Simone Brander und verweist auf die Strategie Circular Zürich, mit der langfristig eine Reduktion der Gesamtabfallmenge angestrebt wird.

    «Die Abfallanalyse zeigt, wo die Potenziale liegen. Diese Potenziale müssen wir nun gemeinsam weiter ausschöpfen», sagt Stadträtin Simone Brander.