Blog

  • Die Sammelaktion geht weiter

    Die Sammelaktion geht weiter

    Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine ist die Solidarität mit der dortigen Bevölkerung gross. Die vor einem Jahr gegründete Ukraine Support Group leistet Hilfe vor Ort. Sie ist eine sechsköpfige Gruppe mit meist polnischen Wurzeln, darunter auch die Hönggerin Katarzyna Lanfranconi. Sie veranstalten Sammelaktionen, um Produkte und Lebensmittel in das Krisengebiet zu bringen. Diese Hilfe richtet sich besonders an Frauen mit Kindern, ältere Paare, Kinder aus Waisenhäusern und Soldaten.

    «Wir sammeln Sachen, die wirklich gebraucht werden. Unsere Kontakte in der Ukraine informieren uns laufend über die Situation», sagt Lanfranconi. Und weiter: «Im vergangenen Jahr haben wir viele gute Beziehungen und Freundschaften in der Ukraine aufgebaut. Wir wissen, dass unsere Hilfe ankommt.»

    In der Tat: Bislang wurden Hunderte von Kartons in rund 50 Lieferungen nach Polen und in die Ukraine geliefert. In Polen werden die Hilfsgüter zu Flüchtlingsunterstützungszentren gebracht. In der Ukraine werden die Waren an sogenannte Verteilpunkte in Lviv, Kiev oder Zhytomyr geliefert. Von diesen Ortschaften aus werden sie mit Privattransporten an Soldaten und Bedürftige verteilt. Lanfranconi weiss, dass viele Menschen im Krisengebiet verharren. Sie wollen ihr Haus, ihre Heimat nicht verlassen.

    Produkte für ein Feldspital

    Die Bedürfnisse der Menschen ändern sich mit den Jahreszeiten oder der Situation. Waren es im Winter etwa Einweggrills, sind es aktuell Medikamente und Erste-Hilfe-Produkte, die benötigt werden. Beispielsweise rezeptfreie Schmerzmittel, Krücken oder alte Rollstühle (siehe Box).

    «Unsere Freunde in der Ukraine liefern diese an ein im Bau befindliches Feldspital bei der Stadt Kramatorsk, für das wir gerade eine Waschmaschine besorgen konnten», sagt Lanfranconi. Der Siegeswille bei den Kriegsbetroffenen sei weiterhin ungebrochen. «Wir hören, dass die Menschen für ihr Land kämpfen wollen. Und sie sind nach wie vor entsetzt, dass sich dieser Krieg überhaupt ereignet hat», sagt Lanfranconi.

    Nächste Sammelaktion

    Samstag, 13. Mai, von 10 bis 14 Uhr
    Mit Kuchenverkauf.
    Pfarreizentrum Heilig Geist, Limmattalstrasse 146, 8049 Zürich
    Weitere Informationen: www.ukrainesupportgroup.ch

    Gesammelt werden:

    Thermosflaschen, Thermoskannen, Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeuge, Einweggrills, Taschenlampen mit Batterien, Batterien, Elektroheizung, Schlafsäcke etc.
    Dosen (Fleisch, Fisch, Ravioli etc.), Pasta, Reis, schwarze Schokolade, Nüsse, Proteinriegel, Baby-Nahrung.
    Schmerzmittel, fiebersenkende Medikamente, antivirale Mittel, wie z.B. Neocitran, Paracetamol, Ibuprofen (rezeptfrei), Verbandmaterial, Elastische Binde, Desinfektionsmittel, Wundversorgung, Krücken, Rollstuhle.
    Binden, Tampons, Zahnbürsten/Paste, Seife, Duschgel, Shampoo, Conditioner, Deodorants, Windeln, Feuchttücher, Pflegeprodukte etc.
    Unterhosen, Unterleibchen, Socken

  • «Ich habe nie mit meinem Schicksal gehadert»

    «Ich habe nie mit meinem Schicksal gehadert»

    Seit ich ein Jahr alt bin, lebt meine Familie hier in Höngg, unten an der Limmat. Ich habe zuerst die Primarschule Am Wasser besucht und war dann für zwei Jahre in der Sekundarschule Lachenzelg. Nach der zweiten Sek habe ich die Aufnahmeprüfung ans Gymnasium bestanden. Nun besuche ich das Kurzzeitgymnasium Stadelhofen.

    Was ich beruflich später einmal machen werde, weiss ich noch nicht so genau. Gerne würde ich mich zum Beispiel in Richtung Biologie orientieren und mich dann auf Verhaltensforschung konzentrieren. Es fasziniert mich sehr, wie Tiere miteinander kommunizieren und ich würde gerne mehr darüber erfahren. Ich könnte mir auch gut vorstellen, später mal viel zu reisen oder in einer anderen Stadt oder einem anderen Land zu leben.

    Da meine Muttersprache Französisch ist, liegt mir der französische Sprachraum sehr nahe. Ich spreche aber nicht nur französisch, sondern singe auch gern in dieser Sprache. Deshalb habe ich vor Kurzem angefangen, Gesangsstunden zu nehmen.

    Musik und Sport

    Viel Zeit verbringe ich zudem beim Landhockey-Training. Viermal wöchentlich trainiere ich bei GC auf dem Hardhof, am Wochenende kommen manchmal noch Spiele dazu. Zu der Sportart bin ich durch einen Freund gekommen, ich hatte ursprünglich mal mit Fussball angefangen, aber die Atmosphäre im Fussballclub hat mir nicht so behagt.

    Beim Landhockey war das anders, das hat mir von Anfang an grossen Spass gemacht. Ich war elf Jahre alt, als ich damit angefangen habe und hatte gerade ein halbes Jahr lang trainiert, als der Unfall passiert ist.

    Unter den Zug geraten

    Damals war ich auf der Geburtstagsparty eines Freundes im Technorama in Winterthur. Auf dem Heimweg mussten wir am Bahnhof in Oberwinterthur relativ lange auf die S-Bahn warten. Was danach genau passiert ist, weiss ich nicht mehr, ich kann die Ereignisse nur noch aus den Erzählungen der anderen wiedergeben.

    Ich stand auf dem Bahnsteig wohl zu nahe an den Gleisen. Dabei bin ich vom heranfahrenden Zug erfasst worden, gegen die Lokomotive geprallt und unter den Zug geraten. Ich erinnere mich daran, dass ich auf den Schienen lag und ein Arzt mich nach meinem Namen und meiner Adresse gefragt hat. Schmerzen hatte ich in diesem Moment keine – im Gegenteil, ich habe eine angenehme Wärme im Arm verspürt. Danach wurde ich bewusstlos und fiel ins Koma.

    Sofort wieder zurück ins Leben

    Während drei Tagen war nicht klar, ob ich den Unfall überlebe. Ich hatte zahlreiche Knochenbrüche sowie einen mehrfachen Schädelbruch erlitten. Die gravierendste Verletzung aber betraf meinen rechten Arm: Er konnte nicht mehr gerettet werden und musste mit dem Schultergelenk amputiert werden.

    Als ich schliesslich aus dem Koma erwachte, habe ich keinen Moment gezögert oder mit dem Schicksal gehadert. Ich hatte direkt die Motivation weiterzumachen: weiter zu trainieren, wieder in die Schule zurückzukehren. Nach vier Wochen Spitalaufenthalt habe ich deshalb darauf verzichtet, noch eine Reha zu besuchen und bin stattdessen nach Hause zurückgekehrt.

    Nicht nur meine Familie, auch meine Trainer sowie meine Mannschaft haben mich bei der Genesung sehr unterstützt. Das Team hat mir Briefe geschrieben, mich besucht und mich ermutigt, das Training wieder aufzunehmen. Beim Landhockey braucht man für die Schlägerführung hauptsächlich den linken Arm, das war mein Glück.

    Mit einer positiven Einstellung durchs Leben

    Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Positive an dieser ganzen Geschichte sehen kann. Vor dem Unfall habe ich nicht sehr bewusst gelebt, war irgendwie unzufrieden, schlecht in der Schule, hatte keine grossen Pläne für die Zukunft. Doch mit diesem Unfall bin ich so nahe am Tod vorbeigeschrammt, dass ich gelernt habe, mein Leben zu lieben. Ich habe es als Challenge angesehen, mit einem Arm zu leben und alles meistern zu können.

    Es war zwar anstrengend und die Schmerzen waren gross, doch die Herausforderung habe ich gemeistert. Mittlerweile habe ich nicht mehr das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Zu Beginn haben die Menschen manchmal komisch gekuckt, wenn sie mich gesehen haben. Das passiert mir heute eigentlich nicht mehr – und wenn mal jemand fragt, was passiert ist, erkläre ich den Sachverhalt.

    Seit ungefähr zwei Monaten trainiere ich nun im Landhockey bei der U18-Nationalmannschaft mit. Bei Länderspielen konnte ich bis anhin allerdings noch nicht mitmachen, da ich nicht lange genug dabei bin. Doch das kommt hoffentlich noch. Mein Ziel ist es ausserdem, es im Verein in die erste Herrenmannschaft zu schaffen. Ich denke, ich habe gute Chancen, dort aufgenommen zu werden.

    Aufgezeichnet von Dagmar Schräder

  • «Fahr-Gaudi-Tag» an der Limmat

    «Fahr-Gaudi-Tag» an der Limmat

    Seit April lädt der Fährigarten vor dem Restaurant «Zu den Zwei Raben» beim Kloster Fahr in die SommerBeiz ein. Es ist ein Treffpunkt für Freunde und Familien, der mit seinen beeindruckenden Bäumen auf dem Weg Richtung Limmat zum Verweilen einlädt.

    Es können leichte, saisonale und trendige Gerichte mit Fleisch vom eigenen Hof genossen werden. Und von köstlichen Snacks bis zu kühlen Drinks ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Die Fahr Erlebnis AG organisiert neben dem gastronomischen Angebot auch weitere Anlässe, etwa den «Fahr-Gaudi-Tag» am Sonntag, 14. Mai. Das bedeutet ein Tag voller Spass und Spiele auf dem Klosterareal.

    Neben den spannenden Einblicken in die Tierwelt des Bauernhofes wird – bei trockenem Wetter – eine Hüpfburg aufgestellt, auch Ponyreiten ist dann möglich. Weiter lädt die Wiese zum Spielen ein und es gibt auch ein Kinderschminken ab 13 Uhr.

    Fahr Erlebnisse

    Fahr-Gaudi-Tag, 14. Mai, 11-17 Uhr
    Eintritt: 5 Franken, Ponyreiten: 5 Franken.
    Tag der offenen Hoftüre, 4. Juni, ab 10.30 Uhr.

    Öffnungszeiten SommerBeiz:
    Bei schönem Wetter Mittwoch bis Sonntag ab 11 Uhr geöffnet.
    www.fahr-erlebnis.ch/gastronomie

  • «De schnällst Zürihegel»

    «De schnällst Zürihegel»

    Auf dem Areal des Turnvereins Höngg werden bald wieder Hunderte von Kindern um Medaillen und Plätze für das Finale von «De schnällscht Zürihegel» rennen – und selbstverständlich auch, um mit dabei zu sein. Denn der «Zürihegel» gehört seit 1951 zum ältesten Wettbewerb für Schulkinder der Stadt.

    Bei der letztjährigen Quartierausscheidung rannten so viele Teilnehmende um den Finaleinzug wie noch nie. 338 Einzelläufer*innen waren angemeldet, dazu kamen 47 Stafetten-Teams, die insgesamt 319 Kinder zählten.

    Teilnahme ist kostenlos

    Wie bisher wird der Wettkampf auf dem «Hönggi» vom Turnverein Höngg (TVH) und dem Quartierverein Wipkingen (QVH) organisiert. Letzterer organisiert den Wettkampf morgens für die Kinder aus dem Nachbarquartier, während der TVH für den Höngger-Teil am Nachmittag zuständig ist.

    Die kostenlose Teilnahme im Einzellauf ist ohne Voranmeldung möglich: einfach frühzeitig auf dem Hönggerberg beim Tisch des QVH erscheinen und den Sportpass für die Registrierung nicht vergessen. Dieses Jahr sind folgende Jahrgänge startberechtigt: 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und jünger.

    Für die Stafette der Klassen-Teams, welche wieder mit kreativen Namen nach den Einzelläufen rennen, haben die Lehrpersonen bereits in den letzten Wochen die Flyer und Anmeldeformulare erhalten. Sollte das Formular noch nicht eingetroffen sein, kann es auf der Website des «Zürihegels» bezogen werden.

    Bei jeder Witterung

    Die Kinder laufen in Turnschuhen oder barfuss – Schuhe mit Stollen sind nicht gestattet. Für das leibliche Wohl der Gäste ist wie immer der Turnverein Höngg besorgt. Die Quartierausscheidung findet bei jeder Witterung statt. Neu werden auch die Stafetten-Läufe mit der Distanz von 60 Metern realisiert.

    Wer schnell genug ist, der oder die qualifiziert sich für den Finaltag am Samstag, 10. Juni, auf der Sportanlage Utogrund. Dort werden die Höngger Teilnehmenden auf die Kinder der anderen Zürcher Quartiere treffen.

    Quartierausscheidung Wipkingen

    Samstag, 13. Mai, ab 10.15 Uhr
    Bei Fragen: Marco Lanza, Quartierverein Höngg, 079 229 47 03 www.zuerihegel.ch

  • «Gutes tun – für dich und andere»

    «Gutes tun – für dich und andere»

    «Aus der Not eine Tugend machen» – so liesse sich vielleicht in einem Satz zusammenfassen, wie Valeriana entstanden ist. Aufgrund seiner Erfahrungen als Kind einer Familie mit Migrationshintergrund weiss Bora Polat, wie schwierig es gerade für Frauen ist, in der Schweiz beruflich und sozial Fuss zu fassen. Deshalb hat er es sich gemeinsam mit seiner Frau Salomé Fässler zur Aufgabe gemacht, diese Situation zu verändern. Und zwar mit einer Website, die sie für seine Mutter gestalteten. Hier konnte sie Dienstleistungen wie Reinigungs- und Näharbeiten anbieten. Niederschwellig und einfach.

    Aus diesem einfachen Konzept ist mittlerweile ein Non-Profit-Unternehmen mit über 50 Beschäftigten herangewachsen, welches das Ehepaar neben seiner beruflichen Tätigkeit im Bereich «Social Impact» ehrenamtlich, quasi als Hobby führt. Sieben verschiedene Dienstleistungen bietet Valeriana an – neben Reinigungen sind das etwa Be- und Entsorgungen, Näharbeiten oder Petsitting, die direkt über die Webseite buchbar sind.

    Integration leisten
    Drei einfache Buchstaben, A, B und C, bilden das Leitbild ihrer Organisation. Sie stehen für «Arbeit», «Bildung» und «Community». Den Anfang macht der Buchstabe A: «Aus unserer Sicht funktioniert Integration primär über Arbeit.» Für viele Frauen sei dieser Schritt aber häufig schwer. Mangelnde Deutschkenntnisse, ein oft geringeres Ausbildungsniveau als bei den Männern und die Betreuung der Kinder sorgten für einen Rückzug ins Privatleben. Dadurch verlieren sie die Chance, neue Sozialkontakte zu knüpfen oder finanziell unabhängiger zu werden. «Bei uns erhalten Frauen daher die Möglichkeit, zu einem fairen Lohn direkt in den Arbeitsmarkt einzusteigen, trotz Sprachbarriere», erklären Fässler und Polat.

    Wer mit Valeriana einen Arbeitsvertrag abschliesst, wird fachlich geschult und kann die Arbeitszeiten flexibel einteilen, damit sie mit der Kinderbetreuung vereinbar sind. Gleichzeitig ist die Verpflichtung zum Besuch eines hauseigenen Deutschkurses integraler Vertragsbestandteil – der Buchstabe B: «Mit den Kursen wollen wir die Frauen auf ihrem Weg unterstützen. Deshalb finanzieren wir auch Prüfungen, mit denen sie einen Nachweis über ihre erworbenen Deutschkenntnisse erhalten», so Fässler. Darüber hinaus veranstalten sie Workshops zum politischen System der Schweiz, Schulungen zum Umgang mit den Apps und dem digitalen Arbeitsplan oder ganz einfach Treffen zum Austausch.

    Diese Anlässe sind Bestandteil des C in ihrem Konzept: «Wir wollen die Gesellschaft näher zusammenbringen», so ihr Anliegen. Und das funktioniere nicht nur innerhalb der Organisation, sondern auch im Kundenkontakt: «Die Beziehung zwischen unseren Mitarbeiter*innen und den Kund*innen geht oft über ein reines Arbeitsverhältnis hinaus», schwärmt das Ehepaar. «Es sind schon richtige Freundschaften daraus entstanden.»

    (Publireportage)

  • «No Walls, No Limits»

    «No Walls, No Limits»

    Die ideale Alternative zum herkömmlichen Fitnessstudio bietet der selbstorganisierte Raum Park Platz am Letten mit dem Container-Gym: ein Krafttraining unter freiem Himmel, das genau das Richtige für Frischluft-Süchtige und Sportbegeisterte ist. Trainiert werden kann bei jeder Witterung. Das fordert nicht nur den Körper, nein, auch der Geist wird hier auf die Probe gestellt.

    Ob Anfänger:in oder Profi – das Trainieren steht allen offen. Der Fokus der Fitness-Community liegt auf Offenheit und Toleranz. Davon zeugt auch das weitreichende Angebot – neben knallharten Workouts gibt es im Gym auch entspannte Outdoor-Yogastunden. Der Gedanke dahinter: Das Krafttraining ist wichtig für eine gesunde Entwicklung des Körpers. Nicht zu verachten ist dabei aber auch die geistige Gesundheit und ein nachhaltiger Lebensstil.

    Kraft, Ausdauer oder Yoga
    Zum Angebot im Container-Gym gehören regelmässige Gruppentrainings für alle Fitness-Levels sowie Yoga- Sessions. Die Instruktor:innen gehen speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe und jedes/jeder Einzelnen ein und können dadurch ein individuelles und nachhaltiges Training garantieren. Für diejenigen, die lieber selbstständig und unabhängig trainieren wollen, bietet das Gym eine Mitgliedschaft an, mit der sie vollen Zugang zu allen Fitnessgeräten und Trainingsbereichen haben. Ob Kraft, Ausdauertraining oder Yoga, hier wird darauf geachtet, dass die eigenen Trainingsziele erreicht werden.

    Auch die Nachwuchs-Fitnessstars kommen nicht zu kurz. Das Gym beim Park Platz bietet spezielle Kursangebote an, bei denen sich Kinder und Jugendliche in Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit verbessern können. Die erfahrenen Trainer:innen motivieren mit spielerischen Fitnessübungen und steigern so die Lust der nächsten Generation, um einen gesunden und aktiven Lebensstil zu führen. Nach einem erfolgreichen Training lädt die benachbarte Parki Bar zum Entspannen und Austauschen ein. Und für all jene, die nach dem Training noch eine weitere Herausforderung suchen, steht ein gemeinsamer Sprung in die erfrischende Limmat, die direkt am Gym liegt, nichts im Wege.

    Das Container-Gym ist Teil eines Kulturprojekts, das auf dem Park-Platz-Areal zu Hause ist, und steht nicht nur für körperliche Fitness sondern auch für eine gesunde und bewusste Lebenseinstellung im Umgang mit anderen Menschen und sich selbst.

  • Konzerte im GZ Höngg

    Die zweite Folge des «Höngger Podcast» bietet einen Blick hinter die Kulissen der Konzertreihe «Kellerformativ».

    Ein Gespräch zwischen zwei jungen Musikerinnen: Moderatorin Jina Rose spricht mit Debora Fenner, die seit Sommer 2022 die Organisation der Konzertreihe im Kulturkeller des Gemeinschaftszentrums Höngg übernommen hat.

    Wie kam dieses Projekt zustande? Was bedeutet es, so eine Konzertreihe auf die Beine zu stellen? Was waren die schwierigsten und die schönsten Momente? Die Antworten sind in der Podcast Folge «Kellerkonzerte» zu hören:

    Dieser Podcast ist auch auf folgenden Platformen zu hören:

    Die neue Folge ist gleich hier oder auf folgenden Plattformen zu hören:
    Spotify / Youtube / Amazon / Apple Podcasts

    Hier sind alle Folgen vom «Höngger Podcast» zu hören: www.hoengger.ch/hoengger-podcast/

    Produziert von Jina Vracko für die Quartierzeitung Höngg.

  • Strom aus Solarenergie – lohnt sich das?

    Strom aus Solarenergie – lohnt sich das?

    Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Solaranlage auf dem Dach zu installieren, muss zunächst einmal rechnen: Wie gross muss die Anlage sein, um genug Strom zu produzieren? Welche Kosten fallen für Anschaffung und Installation an? Und wieviel lässt sich bei der Stromrechnung durch die selbst produzierte Energie sparen? Eine äusserst komplexe Rechnung. Eine jüngst veröffentlichte Studie der ETH, die diese in Zusammenarbeit mit der Uni Bern durchgeführt hat, hat für 2067 Städte und Gemeinden in der Schweiz untersucht, unter welchen Bedingungen sich eine Anlage finanziell lohnt. Als Kriterium für Profitabilität galt dabei, «wenn der erwartete Gewinn über eine Lebensdauer von dreissig Jahren grösser als drei Prozent ist». Dabei berücksichtigten sie für jede Gemeinde neben den Anschaffungskosten und Förderungsbeiträgen die ertragsoptimierte Leistung der Anlage, die Höhe der Vergütung für den in das Netz eingespeisten Solarstrom, die Stromkosten, die durch den Eigenverbrauch des Solarstroms gespart werden, sowie Steuerregeln.

    Diese resultierende Profitabilität unterscheidet sich von Kanton zu Kanton, ja sogar von Gemeinde zu Gemeinde erheblich, wie die Studie offenbart. Die Forscher*innen sprechen in ihrer Arbeit von einem «Flickenteppich» der Regulierungen. Während Steuerregeln und Subventionen kantonale und gemeindliche Unterschiede aufweisen, werden Stromkosten und Einspeisevergütungen von den Energieversorgungsunternehmen festgesetzt. Und davon gibt es hierzulande eine ganze Menge:  «Hier in der Schweiz haben wir die verrückte Situation, dass wir landesweit 630 verschiedene Energieversorgungsunternehmen haben. Und jedes Energieversorgungsunternehmen berechnet seine Tarife anders», erläutert ETH- Professor Tobias Schmidt, einer der Verfasser der Studie, die Ausgangslage.

    Lohnt sich eine Solaranlage in Zürich?

    In der Stadt Zürich, das ergaben die Recherchen der Wissenschaftler*innen, braucht es eine gewisse Portion Idealismus, um die Photovoltaik gegenüber anderen Energiequellen zu bevorzugen – zumindest für Einfamilienhausbesitzer ohne Wärmepumpe. Zwar sind die städtischen Subventionen ziemlich hoch und auch der kantonale Steuersatz ist vergleichsweise günstig, doch die Einspeisevergütung durch das Stromversorgungsunternehmen EWZ ist mit rund 8 Rappen pro Kilowattstunde (Daten aus dem Jahr 2022) im nationalen Vergleich niedrig, der Strompreis mit 26.4 Rappen dagegen eher hoch. «Für Einfamilienhausbesitzer ist die Installation einer Anlage daher in der Stadt nicht wirklich rentabel», erklärt Schmid. Oder, im Wortlaut der Studie: «2022 zahlte es sich für einen Besitzer oder eine Besitzerin eines Einfamilienhauses ohne Wärmepumpe nicht einmal aus, in eine relativ kleine Solaranlage mit 4 Kilowatt Leistung zu investieren.» Finanziell lohne sich eine Solaranlage demnach vor allem bei Mehrfamilienhäusern, insbesondere in Kombination mit einer Wärmepumpe. Denn rentabel sei eine Solaranlage in der Stadt bei den niedrigen Einspeisevergütungen eigentlich nur, wenn der Grossteil des produzierten Stroms auch selbst verbraucht werde. Und während bei einem Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe der Eigenverbrauch des produzierten Stroms bei lediglich rund 15 Prozent liegt, ist der Anteil bei einem Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpe mit rund 60 Prozent deutlich höher.

    Dachflächen werden nicht ausgenutzt

    Dieser Umstand führe, so Schmid, noch zu einer weiteren Problematik. Nämlich zu der ökonomisch völlig unsinnigen Entwicklung, dass es sich auch bei grösseren Dächern oftmals gar nicht lohne, die ganze Fläche mit PV-Modulen zu bestücken. Das sei nicht nur aus ökologischer Sicht ziemlich bedenklich, so Schmid. Denn einerseits würde damit vorhandenes Potenzial nicht genutzt. Und andererseits sei dieses Vorgehen auch in Bezug auf eine mögliche Erweiterung der Anlage nicht nachhaltig. Denn der Aufwand und die Investitionskosten für den Zubau an Modulen seien ungleich höher, als wenn direkt in eine grössere Anlage investiert würde.

    Höhere Einspeisevergütungen wären nötig

    Wie aber liesse sich die Situation nachhaltig verbessern? Schliesslich ist der Ausbau der Sonnenenergie eines der erklärten Ziele der Schweiz in Zusammenhang mit der Erreichung ihrer Klimaschutzvorgaben. Die Studienautor*innen schlagen vor, den Bau von Solaranlagen schweizweit von den Steuern zu befreien sowie Investitionen in Gebäude, die jünger als fünf Jahre sind, steuerlich absetzbar zu machen. Vor allem aber müssten diejenigen Netzbetreiber, deren Stromtarife und Vergütungen den Ausbau der Solarenergie unrentabel machen, ihre Preise anpassen. Hier könnte auch ein bundesweit garantierter Mindestpreis für die Vergütung helfen, den Hausbesitzer*innen eine gewisse Sicherheit zu geben. Bis anhin sind die Schwankungen sowohl bei Strompreisen als auch bei den Vergütungen so gross, dass auch eine Planung gar nicht wirklich möglich ist.
    Und schliesslich hätte jede*r einzelne noch die Möglichkeit, die Effizienz seiner/ihrer Anlage zu speichern: So könnten Einfamilienhausbesitzer*innen darüber nachdenken, nicht nur auf eine Wärmepumpe als Heizung umzusatteln, sondern auch in punkto Mobilität von Verbrennungsmotoren auf Elektroautos zu wechseln: «Sobald man sein eigenes Auto mit dem Strom vom Dach aufladen kann, sieht nämlich auch die Bilanz für Einfamilienhäuser wieder viel besser aus», erklärt Schmidt.

  • Vereine im Fokus

    Vereine im Fokus

    Die unglaubliche Vielfalt an Höngger Vereinen zeugt davon, wie aktiv die Gemeinschaft in unserem Quartier ist. Das wollen wir fördern und deswegen bieten wir Höngger Vereinen die Möglichkeit, sich an einem zentralen Ort mitten in Höngg zu präsentieren. Besucher*innen können während den Öffnungszeiten vorbeikommen, sich über das Vereinsleben in Höngg informieren und Informationsmaterial abholen. Zudem gibt es neu den Tag der offenen Vereinstür, an dem jeweils zwei bis drei Vereine präsent. Mit diesen Anlässen wird ein persönlicher Austausch ermöglicht.

    Angebote

    Möchten auch Sie mit Ihrem Verein oder Ihrer Organisation im Höngger Infozentrum vertreten sein? Klicken Sie hier, um eine Übersicht der Angebote herunterzuladen. Wir freuen uns, Sie in unserem Infozentrum zu präsentieren!

    Vergangene Tage der offenen Vereinstür

    Am Donnerstag, 30. März, von 15 bis 18 Uhr fand der erste Tag der offenen Vereinstür statt. Im Infozentrum am Meierhofplatz stellten sich der Jazz Circle Höngg, der Männerchor Höngg und der Verein Uccelli vor. Dazu offerierten wir frischgebackene Kuchen und Getränke.

    Der zweite Tag der offenen Vereinstür fand am 8. Juni statt. Es stellten sich der Frauenchor Höngg und die Genossenschaft Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen vor. Dazu gab es einen Apéro mit dem neuesten Höngger Trendgetränk «Orsini».

    Der dritte Anlass fand am Donnerstag, 26. Oktober statt. Es stellten sich folgende Vereine vor: Der Quartierverein Höngg, der Samariterverein sowie der Verschönerungsverein mit der ortsgeschichtlichen Kommission Höngg, welche für das Ortsmuseum Höngg zuständig ist. Für Snacks und Getränke war gesorgt und wieder ergab sich ein spannender Austausch und geselliges Zusammensein.

    Der vierte und vorerst letzte Tag der offenen Höngger Vereinstür fand am Donnerstag, 1. Februar 2024 von 17 bis 19 Uhr statt. Wir freuen uns, dass der Natur- und Vogelschutzverein, der Turnverein Höngg und die @ktivi@ mit dabei waren – zudem gab das Musicalprojekt Zürich 10 eine exklusive öffentliche Probe von ihrem bevorstehenden Stück zum Besten! Mit Apéro und Snacks wurde es ein geselliges Zusammenkommen, das noch einmal einen persönlichen Einblick in die Vielfalt der Höngger Vereine ermöglichte.

  • Der Waldputz 2023 war ein Erfolg

    Der Waldputz 2023 war ein Erfolg

    Bei kühlem und schönem Wetter waren am Mittwochmorgen mehr als 1500 Schüler*innen aus über 70 Klassen und über 200 Begleit- und Lehrpersonen in den Stadtzürcher Wäldern unterwegs. Das berichtet das Tiefbau- und Entsorgungsamt der Stadt Zürich auf seiner Website. Auch am Käferberg waren zahlreiche Kinder aus dem Kreis 10 dabei.

    Die Mission: Den Wald von Abfall befreien. Was aus dem letztjährigen Herbstlaub gefischt wurde, ist immer wieder erstaunlich. Zu reden gaben in diesem Jahr ein aufgebrochener Tresor, Autofelgen, ein Set alter Werkzeuge und eine Köder-Falle aus Draht, inklusive stinkendem Fisch.

    Neben diesen speziellen Funden lag auch «Übliches» im Wald: Metallteile, Plastikverpackungen, Flaschen, Dosen, Taschentücher und vieles mehr – insgesamt 1500 Kilogramm Abfall wurden von den fleissigen Schüler*innen gesammelt und anschliessend von den Forstrevieren der Stadt Zürich fachgerecht entsorgt.

    Am Waldputztag gab es laut der Website der Stadt Zürich aber auch viel Schönes in der Natur zu bestaunen und zu entdecken. Vielerorts blühen bereits die ersten Blumen und auch Rehe und Eichhörnchen schauten vorbei.

    Der Waldputz wird organisiert von den Naturschulen, in Zusammenarbeit mit den Forstrevieren und den Mitarbeitenden von Grün Stadt Zürich. Der nächste Waldputz findet am 13. März 2024 statt (Verschiebedatum 20. März 2024).

    (Quelle: Tiefbau- und Entsorgungsamt der Stadt Zürich)