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  • So funktioniert die Pflege zu Hause

    So funktioniert die Pflege zu Hause

    Eng reihen sich die Elektrofahrräder im Veloraum am Standort von Spitex Zürich in Wipkingen aneinander. Mindestens zwanzig von ihnen sind hier geparkt. Sie stehen den Mitarbeitenden für ihre Pflegeeinsätze zur Verfügung. Wer bei der Spitex arbeitet, kann zwischen Velo oder Auto als Verkehrsmittel entscheiden.

    Die Pflegefachfrau Karin Koch-Haug wählt stets das Velo. Für ihre heutige Tour braucht sie allerdings gleich deren zwei: eines für sich und eines für die Journalistin, die sie an diesem Vormittag begleiten darf. Die Pflegefachfrau nimmt zwei volle Akkus aus dem Regal, steckt sie auf die Fahrräder und überreicht der Journalistin ihren Fahrradschlüssel. Es ist kurz nach acht Uhr morgens, die gemeinsame Tour kann beginnen.

    Koch-Haug gehört zum «Memory Care Team», das sich speziell um Menschen mit einer dementiellen Erkrankung kümmert. Den Anfang macht das Ehepaar M.: Der 93-jährige Ehemann ist Demenzpatient, seine bald 90-jährige Frau kümmert sich um ihn und um den Haushalt. Dabei erhält sie zweimal täglich Hilfe von der Spitex.

    Heute unterstützt Koch-Haug Herrn M. bei der Körperpflege sowie beim Ankleiden und kontrolliert, ob er die Medikamente eingenommen hat. Abends wird nochmals jemand vorbeischauen. Zudem kommt einmal wöchentlich Besuch von einem Hauswirtschaftsteam. Die restlichen Arbeiten übernimmt Frau M. selber, gelegentlich unterstützt von Bekannten.

    Das Ehepaar ist dankbar für die Spitex-Besuche. Denn, so sagt Frau M., die Pflege ihres Mannes sei für sie schon anstrengend. Und nachdem er im letzten Jahr eine längere Zeit im Spital verbringen musste, war klar, dass sie mehr Hilfe brauchen. «Anfangs haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein wird, wenn immer wieder andere Leute zu uns nach Hause kommen. Aber mittlerweile ist das für uns kein Problem mehr. Die Pflegenden sind alle sehr freundlich, man merkt, dass sie Freude am Beruf haben», erklärt sie.

    Dass Koch-Haug und das Ehepaar miteinander vertraut sind, ist spürbar. Bei der Körperpflege sind M. und die Pflegefachfrau ein eingespieltes Team, die Handgriffe sitzen. Nach dem Einsatz dokumentiert Koch-Haug auf dem Tablet, wie der Besuch verlaufen ist und wie viel Zeit er in Anspruch nahm. Hier wird die Pflegeleistung direkt mit der Krankenkasse abgerechnet.

    Mahlzeitendienst und Nachbarin unterstützen

    Bei Frau F., der nächsten Kundin, steht das Anziehen von Kompressionsstrümpfen auf dem Programm. Die Nachbarin, die regelmässig nach ihr schaut, hat sie am Vorabend schon bereitgelegt. «Das ist sehr professionell vorbereitet», sagt Koch-Haug erfreut. Denn das Anziehen ist nicht ganz einfach: Geduldig lässt Frau F. die Fachfrau ihre Aufgabe erledigen.

    Wie das Ehepaar M. wirkt auch Frau F. sehr präsent. Den Haushalt macht sie noch selber. Auf Kochen hat sie aber keine Lust mehr: «Das habe ich lang genug gemacht», schmunzelt sie. Deshalb lässt sie sich mehrmals wöchentlich vom Mahlzeitendienst ihr Essen bringen. Mittwochs kommt jeweils die Tochter vorbei und bereitet ihr das Mittagessen zu.

    Herr T., der nächste Patient, hat auch keine Lust auf Kochen. Und oft auch nicht auf Essen, wie er erklärt. Deswegen freut sich Koch-Haug besonders, als sie bei ihm in der Küche ein vorbereitetes Frühstück entdeckt. Und dazu noch ein sehr gesundes: Müesli mit Datteln und getrockneten Früchten. Zweimal täglich schaut die Spitex bei ihm rein, daneben kümmert sich auch noch ein Freund um ihn. Gepflegt werden muss er nicht, hier geht es hauptsächlich um Medikamenteneinnahme und einen Kontrollbesuch.

    Als Quereinsteiger willkommen

    Koch-Haug radelt zügig voraus, jetzt ist Pause angesagt. Im Spitex-Zentrum gibt es Kaffee und die Gelegenheit, mit den anderen Pflegenden zu plaudern. Zur Spitex kamen sie auf verschiedenen Wegen: Hier arbeiten sowohl Fachpersonen Gesundheit, als auch Pflegefachkräfte mit einer höheren Fachbildung oder Pflegehilfen, die als Quereinsteigerinnen einen Kurs in der Pflege absolviert haben. Auch das Arbeitspensum ist flexibel: Neben den Hauptangestellten sind viele Temporäre im Einsatz. Es dürften allerdings auch noch mehr sein – generell ist die Spitex stets auf der Suche nach weiterem Personal, heisst es.

    Schnell ist die kurze Pause vorbei, Frau C. wartet bereits. Sie lebt alleine mit ihrem Kater, ihre Tochter wohnt aber im selben Haus und hat bis vor Kurzem den Grossteil der Pflege geleistet. Erst seit diese für einige Wochen im Urlaub war, kommt die Spitex täglich vorbei, ausser am Wochenende. Die Notwendigkeit hat Frau C. zuerst nicht wirklich eingesehen, doch nun ist ihr auch wohler dabei. Koch-Haug kümmert sich nicht nur um die Patientin, sondern versorgt auch den Kater mit frischem Trinkwasser. Denn Aufstehen fällt Frau C. nicht leicht. Bereits mehrmals ist sie in der Wohnung gestürzt, nun steht der Rollator immer griffbereit.

    Ist Einsamkeit ein Thema?

    Mit Mahlzeitendienst, Hauswirtschaftsspitex, Notfallknopf und täglichen Pflegebesuchen lassen sich betagte Menschen in vielerlei Hinsicht unterstützen, um so lange wie möglich zu Hause leben zu können. Doch ohne Angehörige, Nachbarinnen und Bekannte geht es nicht, das wird bei allen Besuchen deutlich. Und das nicht nur aus pflegerischer Sicht, sondern auch aus sozialer. Denn wer nicht mehr aus dem Haus gehen kann oder will, der verbringt notgedrungen täglich etliche Stunden alleine.

    Das beschäftigt zum Beispiel auch Frau K. Sie wirkt noch sehr fit, fast sportlich. Sie wäre gerne wie früher nach Italien gefahren über den Sommer. Aber das geht nicht mehr. Sie fühle sich «verbraucht». Und einsam: «Heute bin ich den ganzen Tag völlig alleine im Haus», erklärt sie. Wie geht man als Pflegende damit um? Und wann ist es vielleicht doch Zeit, der Kundschaft zu raten, in eine Institution zu wechseln? Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind.

    Von der medizinischen Seite her ist der Fall oft klarer: Gerade bei den Demenzpatient*innen sind es Kriterien wie eine mögliche Eigengefährdung oder die Tatsache, dass jemand sich nicht mehr orientieren kann. Die Überweisung in eine Institution ist dann unerlässlich. Auch bei Menschen, die eine 24-Stunden-Pflege benötigen, wird die Betreuung zu Hause äusserst schwierig und kostenintensiv.

    Mit 101 Jahren noch alleine leben

    Einerseits die Geborgenheit der vertrauten Umgebung, andererseits das Gefühl der Einsamkeit – das kennt auch Frau R. Sie ist bereits stolze 101 Jahre alt und lebt alleine. Zweimal täglich erhält sie Besuch von der privaten Spitex «z’Züri dähei». Pflege braucht sie eigentlich nicht, aber Unterstützung im Haushalt und bei der Körperpflege.

    Beim Besuch des «Hönggers» ist Karim bei ihr. Er schätzt sie als eine sehr freundliche Kundin. Gerne verrichtet er für sie alle Aufgaben, die hier anfallen. «Den Pflegeberuf muss man mit Leidenschaft ausführen, um wirklich gut auf die Leute eingehen zu können», sagt er. Und auch Frau R. ist zufrieden mit der Betreuung, selbst wenn das Leben in ihrem Alter nicht einfach ist: Ihr Bruder ist vergangenes Jahr im Alter von 99 Jahren gestorben, ihr Mann ist bereits seit 12 Jahren tot.

    Nun bleibt ihr kaum mehr jemand. «Wie sich das anfühlt, das können Sie sich nicht vorstellen», erklärt sie. «Ich wusste das ja früher auch nicht.» Doch sie weiss zu schätzen, was sie hat: «Es ist einfach schön, in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Wenn ich morgens die Augen aufmache, weiss ich, wo ich bin», freut sie sich.

    Wenn die Menschen daheim alt werden

    Lana Mujcinovic ist bei der Spitex «z’Züri dähei» für die Administration zuständig. Der «Höngger» hat sich mit ihr über ihre Arbeit unterhalten. Hier das Interview lesen.

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Die katholischen Vereine in Wipkingen

    Die katholischen Vereine in Wipkingen

    Die katholische Kirche hatte sich zum Ziel gesetzt, die vielen neu zugezogenen Schweizer und Ausländer, insbesondere Italiener, im reformierten Zürich vermehrt heimisch werden zu lassen. 1823 zählte man in Wipkingen 25 Katholiken, 1870 waren es 93. Danach stieg ihre Zahl rasant, bei der Eingemeindung 1893 lebten hier rund 500 «Katholische». Sie besuchten den Gottesdienst in der Liebfrauenkirche. Der Wunsch nach einer eigenen Kirche regte sich, dies war aber undenkbar und auch nicht opportun. Man wusste sich zu helfen: Basilius Vogt, Pfarrer von Liebfrauen, begründete einen Religionsunterricht für katholische Kinder, der im Hinterzimmer der «Rose» stattfand, an der heutigen Hönggerstrasse 25.

    In den 1920er-Jahren traten die Wipkinger Katholiken offener in Erscheinung. Sie wurden stets etwas geschnitten; die Reformierten blieben unter sich und hielten sachte Distanz. Lisbeth America-Kistler erinnert sich: «Als ich 1928/29 in die 5. Klasse kam, erhielten wir einen neuen Lehrer, und damit hatte ich viel Kummer. Denn zu der Zeit war die Stadt Zürich protestantisch, der Lehrer gegen die Katholiken. Und ausser mir war in der Klasse nur noch Mary Herber von der Glaserei an der Breitensteinstrasse katholisch.» Man wusste eben, welcher Bäcker katholisch war; und die Hausfrauen kauften ihre Brote entsprechend ein.

    Der Verein, der in den 1920er-Jahren am meisten zu reden gab, war der katholische Fussball-Sportclub Rapid. Er ging hervor aus dem Jünglings-, Männer-, Gesellen- und Arbeiterverein Guthirt, mit tatkräftiger Unterstützung des ersten katholischen Pfarrer Josef Rupf als Präsidenten. Hartnäckig hielt sich im Quartier das Gerücht, der Pfarrer «tschutte» in den Auswärtsspielen selber mit, was Stirnrunzeln auslöste. Der Fussballclub schlug sich wacker und erfocht einige respektable Siege in ausländischen Turnieren.

    Josef Rupf war die treibende Kraft hinter den neuen Vereinen. Gesellschaftliche und musische Vereine lagen ihm am Herzen. In den 1920er-Jahren entstanden in rascher Folge der Mütter- und Frauenverein, das Männerapostolat, die Jungfrauenkongregation und die Bruderschaft der Skapulier. Den Gesang in der Kirche pflegte der Cäcilienverein, der katholische Kirchenchor. 1926 folgte der Arbeiterinnen- und Dienstbotenverein.

    Angetan war Rupf auch von der körperlichen Ertüchtigung. Die katholischen Jünglinge turnten in der Männerriege, es gab einen katholischen Turnverein, und die Buben marschierten jeden Samstag zur städtischen Pfadfinderabteilung Werner Stauffacher. Mit Hilfe eines Feldmeisters des katholischen Pfadfinderkorps gründete Josef Rupf den Wipkinger Pfadfinderzug Morgarten, später folgte dann die Mädchenvereinigung Blauring Guthirt.

    Bereits vor der Kirchenweihe bestanden der Oblatenverein des heiligen Benedikt, die Abstinenzliga und ein Jugendbund. Kirchenpolitisch relevant war die Korporation des Pfarramt Guthirt, bestehend aus der Katholischen Kirchenpflege, dem Katholischen Männerverein, dem Elisabethenverein und dem Vinzenzverein. Mit diesen Vereinen nahmen die katholischen Wipkinger Anteil am gesellschaftlichen Leben im Quartier, und das taten sie wirksam.

    Zäher Beginn

    Das Verhältnis zwischen den Religionen war in Wipkingen schwierig geworden, nachdem Pfarrer Rupf den «Neuhof» gekauft hatte. Die beiden gewichtigsten katholischen Vereine waren der Piusverein und der Kirchenbauverein. Der Piusverein leitete den Religionsunterricht in der «Rose». Basilius Vogt kaufte im Namen des Piusvereins den «Neuhof» (heute Ecke Höngger/Rosengartenstrasse), in dessen hinterem Teil eine Notkapelle als provisorische Kirche eingerichtet werden sollte.
    Im Neuhof gegenüber dem alten Kirchlein vergnügte sich das Dorfvolk in der Bierhalle, im hinteren Teil lagen Stallungen mit Futterkrippen für Pferde der durchziehenden Postkutsche, und im Seitengebäude befand sich der einzige Saal der Gemeinde, in dem der Männerchor übte, Vereine ihre Versammlungen abhielten und wo Musik und Tanz angesagt war.

    Das Dorfvolk hatte der katholischen Finanzkraft nichts entgegenzusetzen, und so ging der «Neuhof» 1898 für 131 500 Franken an den Piusverein. Pfarrer Basilius Vogt richtete die Notkapelle ein, und ab 1910 fanden regelmässig Messen statt. Es wurde nicht goutiert, dass die Katholiken den einzigen Tanzsaal der Gemeinde in Beschlag nahmen. Zumal Basilius Vogt mit dem Kirchenbauverein bereits 1912 ein Areal für die ersehnte Guthirt-Kirche gefunden hatte: Neben dem Schulhaus Nordstrasse erstand der Verein für 100 000 Franken Wiesland mit Obstbäumen just auf der «Spöndliwiese», wo die jährliche Wipkinger Chilbi stattfand.

    Die vielen Vereine waren kein Selbstzweck, sondern man wollte die Integration der Zugezogenen selber fördern und vor allem eine eigene Kirche bauen – den späteren Guthirt. Mit der Ernennung von Josef Rupf zum Vikar im Oktober 1919 nahm der Kirchenbau rasch Formen an. Rupf sammelte mit viel Geschick und Überzeugungskraft Geld für die neue Kirche, und mit städtischer und kirchlicher Hilfe nahm die Guthirt-Kirche Gestalt an; am 25. Juni 1922 legte Pfarrer Basilius Vogt den Grundstein, und bereits am Rosenkranzfest am 7. Oktober 1923 eröffnete der Bischof von Chur, Georgius Schmid von Grüneck, die neue, schöne Guthirt-Kirche.

    Der reibungslose Verlauf von Bau und Einweihung des Guthirt ebnete auch den Weg für die Ökumene in der Gemeinde. Vier Jahre nach dem Bau schlossen sich die reformierte Gemeindekrankenpflege und die katholischen Krankenpflege zum ersten ökumenischen Werk in Wipkingen zusammen.

    Ein Verein mit Frauenstimmrecht

    Als einer der wenigen Vereine aus dieser Zeit hat der Katholische Frauen- und Mütterverein Guthirt überdauert. Die alten Protokolle und Jahresberichte zeigen, wie solidarisch, initiativ und fleissig die Frauen damals schon waren. Um die Jahrhundertwende gab es den Mütterverein Liebfrauen. Der Katholische Frauen- und Mütterverein bildete zusammen mit der Pfarrei Guthirt die Volksmission.

    Der Mütterverein Liebfrauen führte eine Flugblattaktion im Quartier durch und lud alle katholischen Mütter und Frauen zu einer Veranstaltung ein. Eine «grössere Anzahl Mütter» fand sich zur Gründungsversammlung ein, berichtet das Protokoll. Der Bischof von Chur, Georgius Schmid von Grüneck, nahm am 2. August 1924 die kanonische Einrichtung vor. Zuvor fanden zwei Versammlungen statt, an der ein Vorstand samt Präsidium gewählt wurde. Erste Präsidentin war Frau Häfeli. Es war Usus, dass man den Vornamen nicht im Protokoll erwähnte.

    Im Juni 1924 hatte nach der Flugblattaktion die erste Versammlung stattgefunden, an der 67 Frauen teilnahmen. Als Kirchenvertreter war Pfarrer Rupf als Präses anwesend, eine damals gängige Benennung der Sitzungsleitung. Ein Jahr später waren es bereits 122 Mitglieder. Anstelle eines Jahresbeitrags wurde eine Hauskollekte erhoben. Erst 1958 führte der Verein einen Mitgliederbeitrag von vier Franken ein.

    Ausser in der Politik hatten Frauen vor hundert Jahren an vielen Orten Stimm- und Wahlrecht, so in Vereinen, in Korporationen und einigen Genossenschaften. Auch bestand vielerorts ein Vertretungsrecht. In der Brunnengenossen-
    schaft Wipkingen beispielsweise erbten Witwen das Stimmrecht der verstorbenen Ehemänner. Auch im Katholischen Frauenverein Guthirt hatten die Frauen Stimm- und Wahlrecht.

    Die Wipkingerinnen nahmen ihre Verantwortung ernst. An den ersten zwei Versammlungen in der Unterkirche wurde beschlossen, an jedem 3. Sonntag im Monat eine Vortragsveranstaltung durchzuführen. Die Mitglieder warben für mehr Präsenz an den Monatskommunionen und für die Kinder sollten Weihnachtsbescherungen wie Strümpfe, Hemden oder Spielsachen angefertigt werden.

    Am Berchtoldstags-Gottesdienst am 2. Januar übergab der Frauenverein feierlich die Geschenke. Am 26. Dezember, dem Stephanstag, gab es eine Kinder-Feier im Kasino Unterstrass. 1925 wurden Einkäufe für 407 Franken getätigt und 420 Weggen à 20 Rappen ausgegeben. Im Protokoll der Vorstandssitzung ist festgehalten, dass der Präses diese Einkäufe als zu teuer taxierte. Die Frauen kümmerte dies offenbar wenig, denn in den Folgejahren stieg der Betrag für Geschenke weiter an.

    Kirchliche und weltliche Tätigkeiten

    Im Jahresbericht von 1926 der Krankenkasse von Liebfrauen, St. Anton und Guthirt findet sich der Eintrag: «Keine Frau sollte der Krankenkasse fern bleiben. Der Monatsbeitrag beträgt Fr. 1.50.» Von den 207 Mitgliedern gehörten 43 Frauen zu Guthirt. 24 Frauen erhielten Krankengeld von 1451 Franken für 738 Krankheitstage. Frauen von kinderreichen Familien konnten den Monatsbeitrag oft nicht aufbringen und verloren so den Leistungsanspruch. Ihnen wurde vom Frauenverein Guthirt geholfen. «Der Frauenverein ist der wichtigste Verein der Pfarrei», gab Präses Rupf zu Protokoll.

    Die Präsidentinnen des Frauenvereins Guthirt

    1924 – 1928 Frau Haefeli
    1928 – 1933 Frau Weber
    1933 – 1939 Frau Kurz
    1939 – 1970 Frau Zehnder
    1970 – 1990 Josy Huber
    1990 – 1997 Marianne Tschanz
    1997 – 1998 Marianne Birri und Emmy Schönbächler
    1998 – 2003 Emmy Schönbächler
    2003 – heute Marianne Federer

    Quellen

    Wipkingen – Seine Kirchen im Laufe der Zeit, Franz Bösch, 1983.
    Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: «Damals», Wibichinga Verlag, 2024.
    Archiv Pfarreizentrum Guthirt, Wipkingen

  • Die Allroundtalente aus Höngg

    Die Allroundtalente aus Höngg

    Freie Zeit ist ein kostbares Gut, dennoch wird diese von einer alltäglichen Sache arg beeinträchtigt: der Hausarbeit. Personen, die im Leben engagiert sind, sei es beruflich oder privat, setzen dabei oftmals auf Hilfe. Dort setzt die Putzfrauen-Rapid an, die 2005 gegründet wurde und eine Tochterfirma der Poly-Rapid AG ist.

    Die Poly-Rapid AG ist ein etabliertes Unternehmen mit Hauptsitz in Höngg. Seit 1972 gehört sie schweizweit zu den engagierten und innovativen Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Facility Services, Unterhaltsreinigung/Abo, Fassadenreinigung und -pflege sowie Bau- und Spezialreinigungen.

    Die hiesigen Reinigungsfachfrauen, die sich ganz bewusst noch Putzfrauen nennen, sind wahre Allroundtalente im Haushalt. Sie reinigen, kümmern sich um den Einkauf, bügeln die Hemden oder füttern die Haustiere – die Kundschaft hat die Wahl. Und damit freie Zeit. Während die Mutterfirma sich auf Facility Services schweizweit konzentriert, ist es die Putzfrauen-Rapid, die sich der privaten Räumlichkeiten im Raum Zürich annimmt.

    Die Bandbreite ist gross: «Wir reinigen von der Einzimmerwohnung bis hin zur Villa alles», sagt Caterina Calvano, Verantwortliche der Abteilung Reinigung in Privathaushalten. «Wir», das ist ein Team von rund 15 Damen, wie Calvano erzählt.

    Diskretion und Vertrauen

    Der Schritt zur langersehnten Haushaltshilfe funktioniert mit der Höngger Firma unkompliziert und schnell: «Wir erhalten eine Anfrage und machen einen Termin für die Besichtigung aus», so Calvano. Dabei gehe man auf die Wünsche der Kundschaft ein, berechne die Zeit und stelle schliesslich die Offerte zusammen. «Im Zuge dessen wählen wir eine Mitarbeiterin aus, die für die Aufgabe infrage kommt.» Calvano betont, dass alle Reinigungsfachfrauen eine Anstellung mit den entsprechenden Sozialleistungen haben.

    Das Angebot der Putzfrauen-Rapid geht, wie eingangs erwähnt, über die Reinigung hinaus. «Wir machen auch kleine Gartenarbeiten, schauen für die Katzen und vieles mehr», sagt Calvano. Damit etablieren sich die Damen als Haushaltshilfen und persönliche Stützen. Man setze auf Transparenz, Kundenähe und Menschlichkeit. Letzteres werde besonders geschätzt, schliesslich arbeiten die Höngger Putzfrauen im privaten Umfeld, tauchen so in eine Welt ein, die anderen verborgen bleibt. «Wir setzen auf absolute Diskretion.»

    «Die Fachfrau erhält in der Regel den Schlüssel, dabei wird eine entsprechende Quittung ausgestellt», erklärt die Verantwortliche. Wobei man auch Kundschaft habe, die während der Reinigung anwesend sei. «Das Vertrauen ist aber stets vorhanden und wir erleben dabei keine Kontrolle.»

    Wichtig zu wissen ist, dass die Fachfrauen ausschliesslich mit Reinigungsmitteln arbeiten, die im Haushalt favorisiert werden. Sollte aber eine herausfordernde Aufgabe bevorstehen, etwa ein stark verunreinigter Backofen, so kann das Putzfrauen-Rapid-Team auf Spezialmittel der Poly-Rapid AG zurückgreifen.

    Beide Firmen arbeiten im Hauptsitz unter einem Dach. «Der Haushalt ist bei uns in den besten Händen», verspricht Calvano. Auf die Putzfrauen-Rapid ist zu 100 Prozent Verlass.

    Putzfrauen-Rapid

    Anfragen: 058 330 02 20
    info@putzfrauen-rapid.ch
    Bauherrenstrasse 50
    www.putzfrauen-rapid.ch

  • Il Punto versorgt die Höngger Damenwelt seit 40 Jahren mit Mode

    Il Punto versorgt die Höngger Damenwelt seit 40 Jahren mit Mode

    «Sie werden staunen», verkündet die Geschäftsinhaberin Deborah Rohr beim Besuch des «Hönggers» vor Ort. Und damit hat sie recht: Wer das Geschäft an der Regensdorferstrasse zum ersten Mal besucht, wird von der Grösse der Räumlichkeiten tatsächlich überrascht.

    Was von aussen wie eine kleine Boutique wirkt, ist in Realität ein geräumiges Geschäft: Auf insgesamt drei Ebenen ist hier Damenmode zum Verkauf ausgestellt. Gerade ist die neue Herbst- und Winterkollektion eingetroffen, die Türklingel steht kaum still, zahlreiche Kundinnen wollen sich die neuen Artikel anschauen.

    Gegründet wurde das Geschäft vor 40 Jahren. Deborah Rohrs Mutter, Yutta von Moellendorf, ursprünglich Lehrerin von Beruf, übernahm im Jahr 1984 die damals noch viel kleineren Räumlichkeiten. Hier erfüllte sie sich ihren Traum einer eigenen Wolle-Boutique.

    Als der Absatz an Wolle mit den Jahren rückläufig wurde, baute sie ihr Sortiment aus und begann, die Modekollektion der Agentur ihres Schwiegersohns Sacha Rohr in den Räumlichkeiten anzubieten. Seither werden hier verschiedene Brands im Mainstream-Bereich angeboten.

    Mehr als dreissig Jahre stand sie hier sechs Tage pro Woche im Laden, zweimal baute sie die Räumlichkeiten aus, stetig erweiterte sie ihr Angebot. Als Yutta von Moellendorf im Jahr 2020 ihre Tätigkeit mit über 80 Jahren aufgeben musste, war für ihre Familie klar, dass der Betrieb weitergehen wird. Die Tochter Deborah Rohr übernahm den Laden und führt ihn bis heute gemeinsam mit einem Team von fünf Frauen, die jeweils tageweise den Verkauf übernehmen.

    Doch auch die nächste Generation ist bereits involviert: Für Social Media, Fotos, Werbung und Inhalte der Website ist Sohn Valentino zuständig, die Tochter übernimmt ebenfalls einen Tag pro Woche den Verkauf. Natürlich darf auch der Mops Isco nicht fehlen, er hat seinen eigenen Ehrenplatz im Geschäft und begleitet die Inhaberin stets zu ihren Einsätzen.

    Nach vierzig Jahren ist nun endlich einmal Zeit zu feiern: Um die Arbeit ihrer Mutter zu ehren und sich bei der treuen Kundschaft zu bedanken, feiert Deborah Rohr gemeinsam mit dem Team am Samstag, 21. September, das Firmenjubiläum. Für die Gäste gibt es neben der neuen Kollektion Köstlichkeiten vom Grill und Prosecco – sowie einen Wettbewerb mit attraktiven Preisen.

  • Das Wümmetfäscht zum Hören

    Das Wümmetfäscht zum Hören

    Die Vorfreude auf das 45. Wümmetfäscht wächst und das Warten wird verkürzt: Die neue zweiteilige Folge des «Höngger Podcast» ist da und sie widmet sich ganz dem hiesigen Quartierfest. Darin kommen einige Persönlichkeiten aus dem Quartier zu Wort. Hier gehts zum Trailer und weiter unten sind die Podcast Folgen zu hören.

    Rolf Pulfer und Nicole Kraft vom Co-Präsidium des OK Wümmetfäscht blicken im ersten Teil hinter die Kulissen des Höngger Quartierfestes und die Zürcher Stadtwinzerin Karin Schär erzählt vom Weinbau in Höngg.

    Im zweiten Teil ist das «Dream-Team» des Höngger-Abends, Ueli Stahel und Luise Beerli, zu Gast. In diesem Jahr sind beide das letzte Mal beim Wümmetfäscht im Einsatz. Weiter geben die OK-Mitglieder Urs Kropf (Ressort Festplatz) und Michael Hueber (Ressort Festwirtschaft) Einblicke in ihr Engagement.

    Der offizielle Wümmetfäscht-Podcast gibt auch Überraschendes zum diesjährigen Fest preis. So erzählt Nicole Kraft: «Einige Neuerungen sind zu erwarten, doch die bewährten Traditionen behalten wir bei.»

    Hier reinhören! Oder auf folgenden Platformen:
    Spotify / Youtube / Amazon / Apple Podcasts

    Hier sind alle Folgen vom «Höngger Podcast» zu hören:
    www.hoengger.ch/hoengger-podcast

    Produziert von Jina Vracko für die Quartierzeitung Höngg.

  • Live-Musik am Sonntag

    Live-Musik am Sonntag

    Auch am dritten und letzten Tag des Musikfestivals Preludium & Friends sind abwechslungsreiche Bands und Künstler*innen angesagt. Am Sonntag, 29. September werden zwischen 14 und 18 Uhr Madame Minor, Belairboi, Decade, Schwarzfahrer_in und Sam Pitt in Höngg auftreten.

    Madame Minor

    Madame Minor aka Simone Meier mag melancholische Musik. Stilmässig bewegen sich ihre Kompositionen zwischen Singer-Songwriter, Electropop & Triphop. Der Name ist Programm und der Moll-Akkord zieht sich, wie ein roter Faden, durch Madame Minor’s musikalische Landschaft.

    Decade

    Decade ist eine Formation aus drei Sängerinnen, die 2024 aus dem Gesangslehrgang «Singers’ Year» der Voice Music Academy Zürich hervorgegangen ist. Das Trio, bestehend aus Shila, Stavros und Noemi, singt mehrstimmig arrangierte Covers sowie auch Originals, die von einzelnen Bandmitgliedern geschrieben wurden.

    Schwarzfahrer_in

    Schwarzfahrer_in ist ein nicht-binärer Emo-Punk aus Zürich, der ein eigenes Songproduktionsstudio zu Hause hat. Die selbstkomponierte Musik kann man auf Spotify, Soundcloud, Bandcamp und YouTube hören. «Schwarzfahrer_in» begann im Alter von 5 Jahren mit einer Bambusflöte zu musizieren, mit 8 Jahren begann er Saxophon zu spielen und mit 16 Jahren spielt Schwarzfahrer_in auch Gitarre, sowohl akustisch als auch elektrisch. Während der Pandemie startete Schwarzfahrer_in ein Crossoverprojekt mit der Nachbarschaftsband «Fjälla», die in Zürich recht bekannt ist.

    Sam Pitt

    Sam Pitt, geboren am 22. Juni 1989 in Pisa, Italien, entdeckte seine Leidenschaft für die Musik bereits im Alter von 8 Jahren, als er auf Hochzeiten und Schulveranstaltungen auftrat. Seine unbändige Hingabe an die Kunst führte ihn zu einer intensiven musikalischen Ausbildung unter den angesehenen Lehrern Lisa Kant in Florenz und Luigi Guerazzi in Pisa. Nachdem er seine Wurzeln in Italien hinter sich gelassen hatte, zog es Sam nach London und später in die Schweiz, wo er als Teil der dynamischen Rockband Orange Circle verschiedene Rock-Genres erkundete.
    2020 gründete Sam die Band Mates und katapultierte sich 2022 mit dem mit Spannung erwarteten Album Around the Universe in den Mittelpunkt der europäischen Musikszene. Mit seinem unverwechselbaren Stil und seinem energetischen Auftreten begeistert Sam weiterhin Fans auf dem gesamten Kontinent und setzt neue Maßstäbe im Post-Rock und in experimenteller Musik. Sein charismatisches Auftreten und seine musikalische Vision haben ihm eine treue internationale Anhängerschaft eingebracht, die gespannt auf seine nächsten Schritte wartet.

    Preludium & Friends Musikfestival

    Das Festival findet vom Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September in Höngg im reformierten Kirchgemeindehaus statt. Es ist offen für alle – ob Jung oder Alt. 

    Tickets und weitere Informationen: www.ticketino.com

    50 Prozent Ermässigung mit dem Promocode: hoengger24 

  • Ein heisses Finale in Höngg

    Ein heisses Finale in Höngg

    Das dreitägige Preludium & Friends Musikfestival geht zu Ende, und zwar mit einem rhythmischen Abschluss: Am Sonntag, 29. September, 18 bis 23 Uhr verbreiten Eli und die Los Esenciales Latin Band heitere Stimmung im reformierten Kirchgemeindehaus Höngg.

    Eli

    Eli gilt als ein Geheim-Tip in der Latino-Musik-Welt. Sie singt von der Liebe und was alles so in der Welt geschieht. Die Show wird untermalt mit schnellen Tanzeinlagen. Der Einstieg in eine Solokarriere erfolgte aus Santo Domingo heraus mit einigen der bekanntesten Produzenten im Land. Doch erst die Zusammenarbeit mit «Andy Eastwood Artist Management» brachte den endgültigen Aufstieg zum Superstar des Latino-Pop. Seit dieser Zeit ist Eli eine aufsteigende Grösse.

    Los Esenciales Latin Band

    Gegründet in den pulsierenden Strassen von Zürich, bringt Los Esenciales eine unvergleichliche Mischung aus Tradition und Innovation auf die Bühne. Diese dynamische Latin-Band vereint leidenschaftliche Musiker, die sich der Erhaltung und Weiterentwicklung der Latin-Musik verschrieben haben. Ihre Musik ist ein Fest der Farben und Emotionen, eine Reise durch die Rhythmen des Salsa, Merengue, Bachata und Cumbia.

    Jeder Auftritt ist ein berauschendes Erlebnis, bei dem die Bandmitglieder – darunter die charismatische Lead-Sängerin Nati und Nicole (Soprano Vocals), Gisela (Mezzo-Soprano Vocals), Leonardo (Tenor Vocals) – das Publikum mit ihrer mitreissenden Energie und ihrem musikalischen Können verzaubert. Ihre Live-Shows sind ein kraftvoller Ausdruck ihrer Leidenschaft für die Musik und ihre kulturellen Wurzeln.

    Ob bei einem wilden Tanzabend oder bei einem intimen Konzert – Los Esenciales bringt immer eine ansteckende Lebensfreude und eine tiefgehende musikalische Erfahrung.

    Preludium & Friends Musikfestival

    Das Festival findet vom Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September in Höngg im reformierten Kirchgemeindehaus statt. Es ist offen für alle – ob Jung oder Alt. 

    Tickets und weitere Informationen: www.ticketino.com

    50 Prozent Ermässigung mit dem Promocode: hoengger24 

  • Ein musikalischer Nachmittag in Höngg

    Ein musikalischer Nachmittag in Höngg

    An drei Tagen sind im Rahmen des Musikfestivals «Preludium & Friends» diverse Live Acts zu erleben. Am Samstag Nachmittag treten zwei sehr unterschiedliche Bands sowie Zürcher Musizierende auf, bevor dann am Abend sechs weitere spannende Acts einheizen. Das Nachmittagsprogramm dauer von 14 bis 18 Uhr: Die Open Sound Band sowie Crow Zone sorgen für gute Stimmung.

    Open Sound Band

    Die Teenager-Band, die mit ihrer perfekten Kombination aus Gesang und Tanz begeistert! Ihre beeindruckende Bühnenharmonie reicht bis zu fünfstimmigen Parts und wird durch präzise, mitreißende Tanzchoreografien ergänzt. Jeder Auftritt ist ein Fest für die Sinne, bei dem die Band mit unglaublicher Energie und Perfektion überzeugt. Die Begeisterung und die Leidenschaft, die OSB auf die Bühne bringt, sind schlichtweg unübertroffen – eine Performance, die man nicht verpassen sollte!

    Crow Zone

    Die explosive Rock-Formation aus Bern, Zürich und Basel. Ihr kraftvoller Sound wurde in Zürich durch intensive und kreative Jam-Sessions geschmiedet. Die geilen Drums treiben den Rhythmus voran, während heiße Gitarren- und Bass-Sounds dem Ganzen eine unvergleichliche Intensität verleihen. Die markante, rauchige Stimme von Mica verleiht der Band ihren unverwechselbaren Charakter und hat seit September 2022 auch die Zürcher Herzen im Sturm erobert.

    Preludium & Friends Musikfestival

    Das Festival findet vom Freitag, 27., bis Sonntag, 29. September in Höngg im reformierten Kirchgemeindehaus statt. Es ist offen für alle – ob Jung oder Alt. 

    Tickets und weitere Informationen: www.ticketino.com

    50 Prozent Ermässigung mit dem Promocode: hoengger24 

  • Verlegung der Bushaltestelle Geeringstrasse

    Verlegung der Bushaltestelle Geeringstrasse

    Die Bushaltestelle Geeringstrasse der Buslinien 89 und 485 soll barrierefrei ausgebaut werden. Im Zuge dieser Massnahmen planen die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) zudem aus betrieblichen Gründen die Verlegung der Haltestelle der Linie 46 stadtauswärts von der Geering- in die Rütihofstrasse. Auch diese neue Haltekante soll barrierefrei gestaltet werden.

    Mit der Verlegung erhoffen sich die VBZ eine Verbesserung der Fahrplanstabilität. In Ausnahmefällen, etwa bei Streckenblockierungen und Verzögerungen, soll der Trolleybus der Linie 46 jedoch nach wie vor ebenfalls an der ehemaligen Haltestelle Geeringstrasse anhalten und bei Bedarf hier auch vorzeitig gewendet werden können.

    Weil es sich bei dem Vorhaben um die Verlegung und den Neubau einer Trolleybus-Haltekante handelt, unterliegt es der Notwendigkeit einer Plangenehmigung, welche sich nach dem Eisenbahngesetz richtet. Das bedeutet, dass das Bundesamt für Verkehr über die Baubewilligung für die Verlegung der Haltestelle zu entscheiden hat. Der entsprechende Antrag an das Bundesamt für Verkehr wurde von den VBZ im März gestellt.

    Die Planvorlage liegt seit bis und mit Montag, 16. September, zur Ansicht im Tiefbauamt der Stadt Zürich auf. Auf eine Aussteckung wurde aufgrund der geringfügigen Anpassungen verzichtet. Die Kosten für das Vorhaben werden auf 260’000 Franken geschätzt, die Erstellung ist für das Jahr 2025 vorgesehen.

  • Überführung bei Emil-Klöti-Strasse wird instandgesetzt

    Überführung bei Emil-Klöti-Strasse wird instandgesetzt

    Das Tiefbauamt der Stadt Zürich wird die Überführung Im Rohr/Emil-Klöti-Strasse im Abschnitt der Mittelwaldstrasse über die Emil-Klöti-Strasse instandsetzen. Die Bauarbeiten starten am Montag, 2. September, und dauern bis voraussichtlich anfangs November 2024.

    Die Überführung und die Rampe bleiben während den Bauarbeiten gesperrt. Als temporärer Ersatz wird das Tiefbauamt eine provisorische Fussgänger-, Velo- und Reitwegüberquerung über die Emil-Klöti-Strasse erstellen.  

    Laut dem Plan auf der Baustelleninformation wird diese Querung näher bei der Gsteigstrasse angelegt, das mit Haltebalken, Fussgängerstreifen, Lichtsignalanlage und einer provisorischen Mittelinsel mit Beleuchtung.

    Quelle: Baustelleninformation Tiefbauamt Stadt Zürich