Die nächste Kolumne «Damals» in der März-Ausgabe 2025 der «Wipkinger Zeitung» handelt aus der Zeit im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945. Wir zeigen, wo die Verteidigungsstellung der Schweizer Armee lag, die so genannten Limmatstellungen. Die Linien liefen quer durch Wipkingen. Einige wenige bauliche Überreste sind noch zu sehen.
Dazu suchen wir persönliche Unterlagen aus dieser Zeit. Haben Sie einen Grossvater oder einen Bekannten, der damals Dienst tat oder in Wipkingen lebte? Oder jemanden, der bei der Vereidigung beim Waidhaldeschulhaus 1939 dabei war? Oder erinnern Sie sich selbst noch daran?
Wir suchen Dienstbüchlein, Tagebücher, Feldpostbriefe oder privat geschossene Fotografien aus dieser Zeit. Wir würden die Dokumente einscannen und auswerten. Die Originale erhalten Sie selbstverständlich wieder zurück. Die Veröffentlichung wäre mit Ihrem Einverständnis und auf Wunsch anonymisiert.
Sie erreichen uns unter: wibichinga.ch, 078 640 84 18 (Kurt Gammeter)
Der Treffpunkt Science City war auch in diesem Jahr ein grosser Erfolg. Laut der Website der ETH Zürich konnten alleine im Herbst bei den «Wunderstoffen» rund 10’000 Gäste gezählt werden. Nun wurden die nächsten Erlebnissonntage angekündigt. Die Schwerpunkte sind Medizin und Gesundheit.
Gesundheit sei das wertvollstes Gut, schreiben die Verantwortlichen von ETH Treffpunkt Science City im Newsletter. Das merke man besonders dann, wenn sie beeinträchtigt sei. Daher wolle man die neusten Entwicklungen rund um Gesundheit, Prävention und Spitzenmedizin thematisieren.
Die Erlebnissonntage am 16. März, 23. März und 6. April drehen sich laut Newsletter um Fragen wie: Gibt es die perfekte Diät für ein langes Leben? Sind Stress und Traumata in die Wiege gelegt? Tragbare Sensoren analysieren Schweiss, Atem oder Tränenflüssigkeit – welche Hinweise liefern sie über unsere Gesundheit? Ausserdem: Neues aus der Krebs- und Alzheimerforschung.
Das Programm mit Vorträgen, Demos, Führungen und dem Kinder- und Jugendangebot wird Mitte Februar auf veröffentlicht.
Es tut sich gerade eine grossartige und einmalige Chance für die heutige und die künftigen Generationen auf. Die alte, grusige, jahrelang vernachlässigte und marode Betonpost am Wipkingerplatz wird nicht mehr gebraucht. Die Stadt verhandelt gerade ernsthaft mit der Post AG über die Rückgabe des 1974 fertig gestellten Gebäudes. Es steht ausserhalb der Baulinie und darf da nicht mehr stehen, wenn es nicht mehr als Post gebraucht wird. Und das wird es seit 2004 nicht mehr.
Der Zeitpunkt ist so günstig wie noch nie
Viel zu lange konnte am Wipkingerplatz nichts verändert werden, weil er als Platzreserve für ein Tunnelportal herhalten musste. Dass dieses nicht realisiert wird, ist klar. Die Stimmberechtigten haben diese Pläne mehrfach versenkt.
Abriss, Neugestaltung, Renovation
Die Absicht der Stadt ist es, das Gebäude abzureissen und so Platz für eine grosszügige Neugestaltung des Wipkingerplatzes zu schaffen. Auch der Abgang vom Platz zur Limmat kann geöffnet werden.
Mitwirkungsverfahren für alle
Auf Anregung des Quartiervereins Wipkingen lanciert die Stadt Zürich im ersten Quartal 2025 ein Mitwirkungsverfahren, an dem alle Interessierten mitarbeiten können. Der Wipkingerplatz soll unser zweites Quartierzentrum werden. Zusammensitzen, palavern, schlendern, sich treffen, verweilen und dann über die Wiese in den Wipkingerpark gehen und ein Bad in der kühlen Limmat nehmen – alles ist denkbar.
Kirchgemeindehaus wird Haus der Diakonie
Zudem hat die reformierte Kirchgemeinde Zürich im September darüber abgestimmt und beschlossen, rund 50 Millionen Franken in die Renovation des Kirchgemeindegebäudes zu investieren und es zu einem Haus der Diakonie aufzuwerten, das allen offensteht.
Bahnhofstrasse von Wipkingen
Ist der Samen erst einmal gesät, dann sprudelt das Leben im Quartier und es siedeln sich Läden entlang der Achse Wipkingerplatz bis Röschibachplatz an. Und wer weiss, vielleicht wird die Röschibachstrasse in der Zukunft zur Bahnhofstrasse von Wipkingen. So wie es vor 1972 schon einmal war!
Eingesandt von Beni Weder, Quartierverein Wipkingen
Ausserhalb der Stadt durften die Bürger im 18. Jahrhundert keine Manufakturen errichten. Handwerk, Handel und Fabriken waren dem Stadtzürcher Kaufmannspatriziat vorbehalten, das mit komplizierten Zunftvorrechten und Monopolen die Wirtschaft kontrollierte. Mit dem technischen Fortschritt, namentlich der mechanischen Kraftübertragung durch Wasserturbinen, liess sich das Verbot nicht mehr aufrecht halten und 1770 fiel es auch formell. Es entstand eine blühende Industrie am Limmatlauf. Das Herz der Wasserkraft lag im Letten.
Es dauerte nicht lange, bis die Limmat mit ihrem geraden Lauf und idealen Gefälle zur Kraftnutzung erkoren wurde. Das Industriezeitalter begann im Letten 1782. Damals veräusserte die Wipkingerin Anna Maria Hausheer, geborene Fürst, ein Anwesen an Johann Jakob Hofmeister «für 7000 Pfund samt 12 Louisdor Trinkgeld», wie es im Kaufbrief hiess. Das Areal umfasste nebst dem Hauptgebäude Scheune mit Stall und Wiesen, dazu gehörte auch ein Fassungs- und Wässerungsrecht. Die Textilindustrie, in den ländlichen Gebieten der Ostschweiz als Heimwerk etabliert, fand mit der Wasserkraft einen Aufschwung.
Ein Zierbrunnen als Überdruckventil
1783 erhielt Jakob Hofmeister die Bewilligung, den Unterlauf des Kanals 60 Fuss in die Laubiwiese flussaufwärts zu verlegen. In diesem Kanal nutzten seine Ingenieure die mechanische Wasserkraft. Sie bauten einen Kanal zur Wasserentnahme und zur Erzeugung mechanischer Energie. Ein Aquarell von 1790 zeigt eine stolze, mit Wasserkraft betriebene Fabrik und herrschaftliche Fabrikgebäude. Hölzerne Wasserschaufeln und Zahnräder trieben gewaltige Pleuel an, die mannshohe Walken drehten. Am Ufer standen Trockentürme, und auf der Limmat schaukelten die Wasch-Schiffchen. Die Kattunindustrie war damals sehr verbreitet, nicht nur in Wipkingen. Es waren Mischformen zwischen Gerbereien, Färbereien und Tuchdruckereien.
Vor der Kattundruckerei stand im Hofmeisterschen Landpark ein Springbrunnen. 1790 erweiterte Hofmeister seine Tuchdruckerei. Der geschickte Geschäftsmann investierte eine hohe Summe in eine Neuerung: vor dem Fabrikgebäude baute er einen frühklassizistischen Brunnen. Dieser diente nicht nur zur Zier, sondern war Teil der Wasserkraftanlage. Er stand in einem zehn Meter breiten Becken und spie eine fünf Meter hohe Fontäne. Die Düse war direkt an den Kanal angeschlossen. Dem Maschinenmeister zeigte die Höhe der Fontäne den Wasserdruck im Kanal an. Zugleich war der Brunnen das Überdruckventil der Wasserschaufeln im Kanal. Mit einem raffinierten System aus Schiebern und Absperr-planken regulierte der Wassermeister je nach Pegelstand der Limmat den Druck im Kanal. So blieb auch bei Strömungsschwankungen die Drehzahl der Walken konstant.
Mit der Erfindung der Dampfkraft war die mechanische Wasserkraftanlage im Letten nicht mehr konkurrenzfähig. 1867 schlossen die Fabriktore. Der Kanal blieb, aber der Brunnen musste Anfang der 1890er-Jahre beim Bau der Letten-Bahnlinie weichen, weil die Schienen durch den alten Park führten. Den imposanten Brunnen zügelte man zum Landesmuseum.
Pumpwerk Letten: Wasser, Kraft, Strom
Die Wipkinger Brunnengenossen gründeten um 1875 die Wasserversorgungs-Gesellschaft. Sie klärten ab, ob die wachsende Gemeinde vom Käferberg her versorgt werden könne und bauten ein gut funktionierendes Trinkwasser-Versorgungssystem. Es gab einigen Druck auf die damals noch selbstständige Gemeinde Wipkingen. Im Jahr zuvor hatte Zürich den Stadtingenieur Bürkli mit der Ausarbeitung des Projektes für eine zentrale Wasserversorgung beauftragt. Er kam zum Schluss, dass die städtischen Quellen nicht ausreichen. Die Stadt benötigte Wasser und Wasserkraft. Sie kaufte in der Folge sämtliche Wasserrechte vom Bahnhof an Limmatabwärts bis zur Stadtmühle mitsamt den Liegenschaften.
Das wichtigste Zürcher Kraft- und Wasserwerk war im Letten vorgesehen. Das nutzbare Gefälle betrug 3 Meter. Es war von Beginn an bewusst überdimensioniert geplant. Die Stadt Zürich baute ab 1874 das Pump- & Elektrizitätswerk Letten. Es hatte gleich drei Aufgaben: Wasserversorgung, mechanische Energie- und Stromerzeugung.
Die erste Aufgabe war die Trinkwasserversorgung nach dem Plan von Stadtingenieur Bürkli. Das Limmatwasser floss durch eine Filterschicht von 40 bis 50 Zentimeter feinem Sand in die Sammelröhren und den Sammelschacht. Von diesem aus führte eine 60 Zentimeter weite, im Flussbett eingegrabene Betonröhre bis zum neuen Pumpwerk im Letten. Das gereinigte Wasser wurde dann in die Trinkwasser-Reservoire auf dem Zürichberg gepumpt. Der Resiweiher ist heute noch ein beschauliches Plätzchen auf dem Zürichberg. Die nutzbare Wassermenge betrug im Schnitt zwischen 30 und 60 Kubik. Für Sommertage, an denen die Flussmenge auf unter 20 Kubik sank, stand eine Dampfturbine bereit. Auf alten Fotos sieht man die beiden Kamine der Notstrom-Aggregate.
Das Nadelwehr beim Drahtschmidli leitete das Wasser in den Zulaufkanal direkt zum Maschinenhaus. Hier setzten Turbinen die Pumpen in Bewegung. Die Turbinen im Letten erzeugten den nötigen Druck, um das Wasser in die Druckleitungen und in die Reservoire hinauf zu befördern. Neun Pumpensysteme lieferten Druck für 51 000 Kubik Wasser pro Tag. Die benötigte Menge Wasser für die Wasserversorgung belief sich lediglich auf 25 000 Kubik. Die Überkapazität war gewollt, um mechanische Energie zu erzeugen – was zu einer weiteren spektakulären Technologie im Letten führte.
Drahtseil-Transmission: Kraft für den Sihlquai
Die Nutzung der Wasserkraft im Letten blieb erhalten. Mit der überschüssigen Energie kam ein weiteres technisches Meisterstück dazu: die Erzeugung mechanischer Energie. Ab 1876 baute die Stadt ihr wichtigstes Kraftwerk im Letten auf 1900 PS aus. In der Schweiz gab es nur zwei grössere Werke, das der Spinnerei Windisch mit 2500 PS und das Karbidwerk Flums mit 2875 PS. Die Ausnutzung der Wasserkraft erfolgte mit zehn Jonval-Turbinen, die waagrecht im Wasser lagen. Ein Zahnrad-Getriebe übertrug die Kraft auf eine Welle.
Die Transmissionsriemen liefen über den Fluss. Ein gewaltiger Drahtseilzug über die Limmat führte die überschüssige Kraft aus den Turbinen über Limmat und Sihl hinweg. Die 1,2 Kilometer lange Drahtseil-Transmission für das Industriequartier stand am Sihlquai. Eine Reihe von Fabrikationsstätten im Industriegebiet bezog mechanische Energie aus dem Lettenwerk. Es lieferte bis in die 1890er-Jahre mechanische Kraft aus dem Pumpwerk. Die Steinklötze auf der linken Flussseite sind ein Relikt dieser Drahtzüge.
Stromwerk Letten: Bandenergie und Spitzenlast
1892 gründete die Stadt Zürich das Elektrizitätswerk. Die überschüssige Energie im Letten sollte nicht mehr mit der mittlerweile abgenutzten Drahtseil-Transmission genutzt, sondern direkt in Strom umgewandelt werden. Man installierte vier Wechselstrom-Dynamos mit je 200 kW Leistung und 2000 Volt Spannung. Sie wurden durch Zahnradgetriebe an die Hauptwelle des Pumpwerks angeschlossen. Das Staubecken mit 10 000 Kubik Inhalt auf dem Zürichberg diente als Reservoir für Spitzenzeiten-Strom. Mit der Bandenergie in der Nacht wurde das Reservoir gefüllt und in Spitzenzeiten genutzt und ins Netz gespiesen.
Das Kraftwerk Letten war weltweit eines der ersten, das mit Hochdruckturbinen Spitzenstrom herstellte. Mit der Bandenergie in der Nacht füllte das EWZ den Speichersee und über Mittag produzierte die Hochdruckturbine Strom, den man zu gesonderten Tarifen verkaufte. Das Lettenwerk war also bereits 1894 eine Niederdruck-Laufanlage kombiniert mit einem Hochdruck-Stauwerk.
Im Gebäude unterhalb der Seidenwebschule, im heutigen Tanzhaus, war der Beleuchtungsumformer eingerichtet. Die Umformer wandelten den Strom von Dreiphasen- auf Einphasenstrom um. Zwei Tram-Umformer zu 5000 PS versorgten das Hönggertram mit Strom und drei Umformer zu 2‘000 PS wurden für Beleuchtung und Weiteres gebraucht. Als Reserve für Störungen war eine Akku-Batterie mit 3000 Ampèrestunden vorhanden.
Elektrische Transformatorenstation Guggach
Im Guggach, damals zu Wipkingen gehörend, stand ab Ende des 19. Jahrhunderts eine Transformatorenanlage. Die Trafostation wandelte den Strom um aus dem Lettenwerk und von den Albula-Werken, an denen das städtische Elektrizitätswerk beteiligt war. Der Wandler reduzierte die Spannung von 40 000 auf 6000 Volt.
Quellen
H. Bertschi, Das Limmatwerk Letten, in: «Schweizerische Bauzeitung», Band 71, Heft 9, 1953.
Urs Landolf, Die Drahtseil-Transmission des Lettenwerks Zürich, in: «Schweizer Mühlen-Kalender», 2023.
Martin Bürlimann, Kurt Gammeter: «Damals», Wibichinga Verlag, 2024.
Ein Beitrag der FDP 10, von Caroline Hobi, Vorstandsmitglied FDP 10
Andreas, was hat dich dazu gebracht, im Kreis 10 zu arbeiten?
Andreas Kneubühler: Ich führe das Geschäft meines Vaters in zweiter Generation weiter. Mein Vater kam damals nach Höngg, weil das Quartier auch im Winter sonnig war und viele Eigentümer hier wohnten. Mein Vater war ein guter Geschäftsmann.
Wie war dein Werdegang und bist du fest im Quartier verankert?
Ich bin hier aufgewachsen und habe nach der KV-Lehre noch die Lehre als Malermeister absolviert. Früher war mein Bezug zu Höngg nicht so stark. Die wirkliche Verwurzelung kam erst mit den vielen Kontakten – beruflich und privat. Ich kenne viele Einwohner des Kreis 10. Wirklich angekommen bin ich aber mit dem Beitritt in die Zunft Höngg.
Ist das ein Vorteil für das Business?
Höngg ist die Basis, aber ich bin in der ganzen Stadt tätig. Aus meiner Sicht funktioniert das Netzwerk hier in Höngg bestens. Das wichtigste Instrument ist die Weiterempfehlung. Gerade wenn die Konkurrenz gross ist, macht das den Unterschied.
Wo begegnest du den grössten Herausforderungen?
Der Meierhofplatz ist verkehrstechnisch schlimm sowie die Parkplatzsituation in der ganzen Stadt. Als Unternehmer bin ich gezwungenermassen oft mit dem Auto unterwegs und habe nicht die Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
Du hast für den Kreis 10 einen Wunsch offen. Wie lautet der?
Ich wünschte mir, dass der Zusammenhalt im Kreis 10 stärker wäre. Aus diesem Grund engagiere ich mich auch im Gewerbeverein Chreis Zäh. Wir können so gegenüber der Stadt einheitlicher auftreten und haben wieder mehr Gewicht. So können wir gezielter unsere Interessen vertreten.
Der SC Wipkingen Zürich ist weit mehr als nur ein traditionsreicher Fussballverein. Seit seiner Gründung im Jahr 1919 hat sich der Klub stetig weiterentwickelt und mit der Etablierung einer Futsal-Abteilung ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufgeschlagen. Was einst als ambitioniertes Projekt begann, ist heute eine feste Grösse in der Schweizer Futsal-Szene.
Von der Vision zur Realität
Die Futsal-Abteilung des SC Wipkingen entstand aus der Leidenschaft und dem Pioniergeist von Majuran Panchalingam und seinem Freund Aziz Rajab. Inspiriert von ihrer Begeisterung für Hallenfussball und ihrer Vision, Futsal in Zürich populär zu machen, legten sie 2019 den Grundstein für das heutige Team. «Es war ein einfacher Gedanke: Warum nicht selbst etwas auf die Beine stellen?», erinnert sich Majuran.
Anfangs bestand das Team aus einer Gruppe von Kindheitsfreunden, die auf den Strassen in Wipkingen und Plätzen vom Schulhaus Waidhalde gemeinsam Fussball spielten. Mit der Unterstützung des SC Wipkingen nahm die Mannschaft schnell Gestalt an und entwickelte sich zu einer Plattform für ambitionierte Spieler. Dank harter Arbeit, taktischer Disziplin und einem unerschütterlichen Teamgeist gelang es, aus einer Freizeitmannschaft eine wettbewerbsfähige Einheit zu formen.
Sportlicher Aufstieg und Meilensteine
Die professionelle Ausrichtung der Futsal-Abteilung zeigte schnell Erfolge. In der Saison 2022/2023 schaffte das Team den Aufstieg in die Swiss Futsal Second League, die zweithöchste Spielklasse der Schweiz. Dieser Erfolg war nicht nur ein Meilenstein für die Abteilung, sondern auch ein Zeichen dafür, dass sich Engagement und Zusammenhalt auszahlen. Die Saison 2023/2024 brachte wichtige sportliche Erfolge: Nach einer durchwachsenen Hinrunde holte das Team in der Rückrunde 13 von 15 möglichen Punkten und gewann die Gruppe. Im Viertelfinale musste sich die Mannschaft dem späteren Aufsteiger FC Le Parc geschlagen geben. Trotz des klar stärkeren Gegners zeigte das Team grossen Kampfgeist und unterstrich sein Potenzial sowie seine Ambitionen.
Nachwuchsförderung und Gemeinschaft
Ein besonderes Highlight in der Geschichte der Futsal-Abteilung ist ihr Engagement für den Nachwuchs: Gemeinsam mit weiteren Futsal-Teams aus Zürich und dem Fussballverband Zürich hat der SC Wipkingen eine Futsal-Junioren-Meisterschaft für D- und C-Junioren ins Leben gerufen. Die Meisterschaft, die bis heute besteht, bietet jungen Talenten eine Plattform, um ihre Begeisterung für Futsal zu entdecken und ihr Können zu entwickeln.
Die Juniorenteams des SC Wipkingen nehmen aktiv an der Meisterschaft teil und werden von der Futsal-Mannschaft unterstützt. Spieler der ersten Mannschaft besuchen regelmässig die Trainings der Junioren, um sie optimal auf die Meisterschaft vorzubereiten. Dieses Engagement zeigt nicht nur den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins, sondern auch den Willen, die nächste Generation für den Futsal zu begeistern und aktiv zu fördern.
Gemeinschaft und Engagement
Der SC Wipkingen hat sich nicht nur auf dem Spielfeld einen Namen gemacht, sondern auch durch sein Engagement für die Gemeinschaft. Die Spieler der Futsal-Abteilung organisieren Juniorentrainings, beteiligen sich an Weihnachtsmärkten und fördern die kulturelle Vielfalt in Zürich. Diese Aktivitäten stärken den Zusammenhalt im Team und die Bindung zur lokalen Bevölkerung.
Mit der Unterstützung seiner Partner und der Leidenschaft seiner Spieler blickt die Futsal-Abteilung des SC Wipkingen optimistisch in die kommende Saison. Die Ziele sind klar: der weitere Ausbau der Abteilung, die Förderung junger Talente und ein erneuter Angriff auf den Aufstieg in die höchste Schweizer Futsal-Liga. Darüber hinaus hat der Verein konkrete Pläne für zukünftige Projekte, um den Futsal weiter zu stärken. Ein wichtiger Schritt ist die mögliche Integration weiterer Juniorenstufen in die bestehende Futsal-Junioren-Meisterschaft in Zusammenarbeit mit dem Fussballverband Zürich. Damit sollen noch mehr Nachwuchsspieler von dieser dynamischen Sportart profitieren können.
Und pünktlich zur Weihnachtszeit gibt es noch eine besondere Aktion: Das Team wird über seinen Instagram-Kanal drei Gratis-Trikots verlosen.
Einladung an alle Sportbegeisterten
Den SC Wipkingen hautnah erleben: Alle sind herzlich eingeladen, um ein Spiel der Futsal-Mannschaft zu besuchen. Ebenso ist es möglich, einem Spieltag der Futsal-Junioren-Meisterschaft beizuwohnen und die Talente von morgen in Aktion zu sehen. Termine und weitere Informationen sind auf der Website www.scwipkingen.ch und den Social-Media-Kanälen des Clubs zu finden.
Aufgrund der herausfordernden Personalsituation mussten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) seit Dezember 2023 punktuelle Angebotsreduktionen am Abend und bei der Tramlinie 15 vornehmen, um ungeplante Kursausfälle zu reduzieren. Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2024 kehren die VBZ zum Normalfahrplan zurück.
Bei allen Tramlinien sowie den Buslinien 31, 32, 33, 46, 69, 72, 75 und 80 findet der Wechsel vom abendlichen 10-Minuten-Takt in einen 15-Minuten-Takt wieder wie üblich ab 22.30 Uhr, am Freitag und Samstag jeweils ab 24.00 Uhr, statt. Ebenso kehrt die Tramlinie 15 zum 7,5-Minuten bzw. 10-Minuten-Takt zurück.
Ein höherer Takt
Mit dem Fahrplanwechsel profitieren die Fahrgäste der Linien 46, 66, 67, 76 und 83 von Optimierungen sowie von einem regelmässigeren Fahrtakt oder zusätzliche Abfahrtszeiten. Konkret: Die Linie 46 fährt unter der Woche zwischen 6.45 und 8.30 Uhr öfter, nämlich alle 4 Minuten. Dafür entfallen die bisherigen Zusatzfahrten zwischen Lehenstrasse und Hauptbahnhof. Ab 16 Uhr unter der Woche besteht weiter ein 5-Minuten-Takt ab Bahnhofquai.
Bessere Anschlüsse in der Region
Wie die VBZ ebenfalls mitteilen, werden die Buslinien am Unteren Pfannenstiel laufend optimiert. Auch dieses Jahr finden Anpassungen auf den Linien 910, 912, 916, 918 und 919 statt, hauptsächlich, um optimale Anschlüsse an die S-Bahnen und bessere Verbindungen in die Stadt Zürich zu bieten. Die Linie 912 fährt neu auch am Sonntag im 30-Minuten-Takt. Die Linie 919 verkehrt ab Fahrplanwechsel durchgehend bis 00.30 Uhr bis Zumikon, Dorf.
Auf der Linie 165 wird zwischen Bürkliplatz und Lindt & Sprüngli von Montag bis Freitag das stark nachgefragte Angebot mit zusätzlichen Kursen unterstützt. In Kilchberg fährt die Linie 161 eine verlängerte Strecke bis in die neue Wendeschlaufe «Kilchberg, Neuweid».
Im Limmattal und im Glattal sind es die Linien 305 beziehungsweise 701, die mit zusätzlichen Abfahrtszeiten und besseren Anschlüssen ein optimiertes Angebot erhalten. Die Busse der Linie 305 fahren zudem neu durchgehend im Halbstundentakt.
Auch nachts guten Anschluss im Limmattal
Das Nachtbusnetz im Limmattal wird wegen Einführung der neuen Nacht-S-Bahn SN11 optimiert. Die Nachtbusse N30, N34 sowie die neue Linie N36 bringen die Gäste von Unterengstringen bis Geroldswil sowie von Schlieren bis Oetwil an der Limmat wie auch in Dietikon gut nach Hause. Die Abfahrtszeiten der Busse werden angepasst, um einen bestmöglichen Anschluss an die Nacht-S-Bahnen zu bieten.
Die Auseinandersetzungen zwischen dem Kanton und der Stadt Zürich um die Einführung von Tempo 30, Fahrplanänderungen, Kosten und Bezahlung gehen in die nächste Runde. Man erinnere sich: Die Buslinie 38 sollte abgeschafft und der Taktfahrplan der Linie 46 reduziert werden. Dies wurde im Februar 2021 gemäss einem öffentlichen Protokoll der Regionalen Verkehrskonferenz zwischen der Stadt und dem Zürcher Verkehrsverbund bekannt.
Begründet wurde die Reduktion mit den Mehrkosten, welche die Einführung von Tempo 30 zwischen Rosengartenbrücke und Schwert generierte. Denn weil die Busse auf besagter Strecke nur noch Tempo 30 fahren können, ist der Einsatz von zusätzlichen Fahrzeugen notwendig, um den aktuellen Takt aufrechtzuerhalten. Und weil der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) keinen Anlass sah, die Mehrkosten zu übernehmen, sah sich die VBZ genötigt, an anderer Stelle Einsparungen vorzunehmen.
Und das Opfer dieser Einsparungen sollte die Linie 38 werden, dessen Betrieb mit 900’000 Franken jährlich ungefähr den Mehrkosten entsprach, die durch die Temporeduktion zwischen Wipkingen und Höngg entstanden. Doch der Widerstand gegen die Einstellung der Buslinie war gross.
Unterschriften wurden gesammelt, die Stadt rekurrierte gegen den Entscheid der ZVV beim Regierungsrat. Sie beantragte, dass die Taktreduktion und die Einstellung der Buslinie aufzuheben seien und die Mehrkosten für die Tramlinie 13 und den Bus 46 vollumfänglich durch den ZVV zu übernehmen seien.
Vom Regierungsrat zum Bundesgericht
Der Regierungsrat reagierte abweisend und lehnte den Rekurs ab. Durch die Taktreduktionen werde das gesetzliche Minimum an Zugang zu öffentlichem Verkehr nicht verletzt, so das Votum des Regierungsrats. Und die Kostenüberwälzung auf den ZVV sei nicht zulässig, weil die Stadt den Strassenlärm verursache, den die Temporeduktion zu reduzieren versuche. Bezahlen müsse also die Stadt. Eine Antwort, die der Stadt wiederum nicht genehm war, weswegen sie ihr Anliegen an die nächste Instanz weitertrug: ans Bundesgericht.
Und dort lag es nun während eineinhalb Jahren, bis am 11. Oktober ein Urteil gefällt wurde, welches am 21. November publiziert wurde. Das Urteil, auf das so lange hatte gewartet werden müssen, ist aber in Realität gar keines: Vielmehr erklärt das Bundesgericht, dass es auf die Beschwerde der Stadt Zürich nicht eintreten werde und die Angelegenheit stattdessen an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zur Behandlung überwiesen werde. Damit ist die Entscheidung ein weiteres Mal vertagt.
Wie reagiert die Stadt?
Wie Irene Tschopp, stellvertretende Leiterin Kommunikation der Industriellen Betriebe, dem «Höngger» auf Nachfrage erklärt, nehme die Stadt die Entscheidung zur Kenntnis. Mit dem knappen Entscheid, so Tschopp, sei das Bundesgericht inhaltlich gar nicht auf die Thematik eingegangen, sondern habe neu und erstmals entschieden, dass der Zuständigkeitsausschluss des kantonalen Verwaltungsgesetzes dem massgebenden Bundesrecht widerspricht und den Fall ans Verwaltungsgericht überwiesen. Normalerweise würden Nichteintretensentscheide innert Tagen oder Wochen gefällt und bräuchten nicht eineinhalb Jahre. Die Frage war also für das Bundesgericht nicht leicht zu entscheiden.
Im Moment bezahlt die Stadt
Bis das Verwaltungsgericht nun zu einer Entscheidung gelangen wird, wird die Stadt Zürich die Mehrkosten übernehmen. Denn der «38er» fährt weiter und auch der Fahrplan der Linien 13 und 46 wurden nicht ausgedünnt. Momentan betragen die Mehrkosten für die Temporeduktion wie oben erwähnt jährlich rund 700’000 Franken. Bei einem weiteren Ausbau von Tempo 30, wie er in Bälde etwa für die Regensdorferstrasse bis zum Rütihof geplant ist (der «Höngger» berichtete), werden die Kosten weiter ansteigen.
Und auch im restlichen Stadtgebiet kommen in naher Zukunft mit der zunehmenden Einführung von Tempo 30 nicht unerhebliche Kosten auf die Verkehrsbetriebe zu. Insgesamt könnten diese rund 15 Millionen Franken pro Jahr betragen. Eine grundsätzliche Entscheidung darüber, wer die Mehrkosten dafür zu zahlen hat, ist deshalb von allen Seiten äusserst wünschenswert.
Aufgrund der herausfordernden Personalsituation mussten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) seit Dezember 2023 punktuelle Angebotsreduktionen am Abend und bei der Tramlinie 15 vornehmen, um ungeplante Kursausfälle zu reduzieren. Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2024 kehren die VBZ zum Normalfahrplan zurück.
Bei allen Tramlinien sowie den Buslinien 31, 32, 33, 46, 69, 72, 75 und 80 findet der Wechsel vom abendlichen 10-Minuten-Takt in einen 15-Minuten-Takt wieder wie üblich ab 22.30 Uhr, am Freitag und Samstag jeweils ab 24.00 Uhr, statt. Ebenso kehrt die Tramlinie 15 zum 7,5-Minuten bzw. 10-Minuten-Takt zurück.
Ein höherer Takt
Mit dem Fahrplanwechsel profitieren die Fahrgäste der Linien 46, 66, 67, 76 und 83 von Optimierungen sowie von einem regelmässigeren Fahrtakt oder zusätzliche Abfahrtszeiten. Konkret: Die Linie 46 fährt unter der Woche zwischen 6.45 und 8.30 Uhr öfter, nämlich alle 4 Minuten. Dafür entfallen die bisherigen Zusatzfahrten zwischen Lehenstrasse und Hauptbahnhof. Ab 16 Uhr unter der Woche besteht weiter ein 5-Minuten-Takt ab Bahnhofquai.
Bessere Anschlüsse in der Region
Wie die VBZ ebenfalls mitteilen, werden die Buslinien am Unteren Pfannenstiel laufend optimiert. Auch dieses Jahr finden Anpassungen auf den Linien 910, 912, 916, 918 und 919 statt, hauptsächlich, um optimale Anschlüsse an die S-Bahnen und bessere Verbindungen in die Stadt Zürich zu bieten. Die Linie 912 fährt neu auch am Sonntag im 30-Minuten-Takt. Die Linie 919 verkehrt ab Fahrplanwechsel durchgehend bis 00.30 Uhr bis Zumikon, Dorf.
Auf der Linie 165 wird zwischen Bürkliplatz und Lindt & Sprüngli von Montag bis Freitag das stark nachgefragte Angebot mit zusätzlichen Kursen unterstützt. In Kilchberg fährt die Linie 161 eine verlängerte Strecke bis in die neue Wendeschlaufe «Kilchberg, Neuweid».
Im Limmattal und im Glattal sind es die Linien 305 beziehungsweise 701, die mit zusätzlichen Abfahrtszeiten und besseren Anschlüssen ein optimiertes Angebot erhalten. Die Busse der Linie 305 fahren zudem neu durchgehend im Halbstundentakt.
Auch nachts guten Anschluss im Limmattal
Das Nachtbusnetz im Limmattal wird wegen Einführung der neuen Nacht-S-Bahn SN11 optimiert. Die Nachtbusse N30, N34 sowie die neue Linie N36 bringen die Gäste von Unterengstringen bis Geroldswil sowie von Schlieren bis Oetwil an der Limmat wie auch in Dietikon gut nach Hause. Die Abfahrtszeiten der Busse werden angepasst, um einen bestmöglichen Anschluss an die Nacht-S-Bahnen zu bieten.
Mitten in der Stadt Zürich ein paar Runden auf dem Eis drehen– das Einkaufszentrum Letzipark machts möglich. Vom 27. November bis zum 22. Dezember wartet auf die Besucherinnen und Besucher auf dem Letziplatz eine Kunsteisbahn. Diese ist überdacht, so dass das Wetter für einmal dem Spass im Freien nicht im Weg stehen kann.
Die Kunsteisbahn ist Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende (ausser am 15. Dezember) von 10 bis 18 Uhr offen. Der Eintritt ist kostenlos. Wer keine Schlittschuhe besitzt, kann diese ebenfalls gratis vor Ort ausleihen.
Discofieber und Eisparcours
Das Disco-Fieber grassiert dann am Freitag, 29. November, von 18 bis 22 Uhr im Letzipark. In dieser Zeit bringt der Zürcher DJ Lenny Lou mit seinen «Freeze Beats» selbst das «Kunsteis» zum Schmelzen. Am gleichen Tag findet zudem das Black Friday Nightshopping statt.
Für Sportbegeisterte steht am 1. Dezember ein Eisparcours bereit. Dabei können sich Eislaufbegeisterte unter Anleitung eines professionellen Eiskunstläufers an verschiedenen Hindernissen probieren. Die Versuche starten um 11, 13 und 15 Uhr und garantieren jede Menge Spannung und Spass.
Bastelaktionen für Gross und Klein
Für kreative Highlights sorgt auch in diesem Jahr der Kids Club. Auf die Kinder warten gleich zwei Aktivitäten und damit die Möglichkeit, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Zum einen werden am Mittwoch, 27. November, von 14 bis 18 Uhr in der obersten Verkaufsebene (OVE) Lebkuchen kunstvoll verziert. Und zum anderen steht am Mittwoch, 18. Dezember, von 14 bis 18 Uhr Holz-Teelichter basteln auf dem Programm.
Aber auch für die Erwachsenen bietet der Letzipark kreative Bastelstunden. Am Samstag, 14. Dezember 2024, können sie von 14 bis 18 Uhr in der OVE Weihnachtsstern-Laternen basteln und dabei aus Papier zauberhaft leuchtende Sterne entstehen lassen.
Das Material für die kreativen Basteleien wird vom Einkaufszentrum kostenlos zur Verfügung gestellt.
Der Samichlaus zu Gast im Letzipark
Am Freitag, 6. Dezember, wird es feierlich: Der Samichlaus kommt persönlich im Einkaufszentrum Letzipark vorbei und verteilt von 15 bis 19 Uhr in der OVE süsse Überraschungen. Besonders freuen würde sich der Samichlaus über das eine oder andere aufgesagte Sprüchli.
Zudem gibt es einen grossen Weihnachtswettbewerb. Um an der Verlosung teilzunehmen, gilt es herauszufinden, womit der Wichtel auf dem grossen Bild in der Mall, den Letzipark-Christbaumspitz schmückt. Als Preise winken eine Reise nach Lappland, Smartboxes «Genuss Symphonie» sowie Tageskarten für die Wellness-Welt Sole Uno in Rheinfelden.