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  • Zu Besuch in Sonnenberg

    Zu Besuch in Sonnenberg

    Das beschauliche Städtchen namens Sonnenberg verfügt über einen geschäftigen Bahnhof mit neun Gleisen. Viele Zugkompositionen sind auf der Durchfahrt, neben Personen- und Güterwagen düst zwischendurch auch der TGV oder die Spanisch-Brötli-Bahn vorbei.

    Es ist was los in Sonnenberg, ein naher Ort, der zum Entdecken einlädt – im Massstab 1:87 und auf rund 100 Quadratmetern. Es handelt sich um die Anlage der Eisenbahnamateure Oberengstringen. Ein Verein, der 1984 gegründet wurde, und im Laufe der Jahre viele Modelleisenbahn-Fans aus der Umgebung anlockte.

    Geplant war von Beginn an eine sogenannte H0-Anlage mit Computersteuerung für einen vollautomatischen Zugbetrieb, mit langen Strecken und einem detailreichen Landschaftsbau. Um nur einige Anforderungen der Gründungsmitglieder zu nennen. Doch zunächst musste der geeignete Raum gefunden werden. Dem Verein wurde freundlicherweise das Dachgeschoss des Schulhauses Rebberg zur Verfügung gestellt.


    Willkommen in Sonnenberg!

    In mehr als vier Jahrzehnten entstand dort eine Anlage mit einem Schienennetz von weit über 200 Metern Länge. Mittlerweile ist auch eine H0m-Anlage für die Rhätische Bahn im Bau, und die Weichen für künftige Abschnitte sind bereits gelegt.

    «Nicht nur Abstauben»

    Jeden Dienstag treffen sich die «Bähnler» im Zentrum von Oberengstringen. Einer von ihnen ist Peter Kraft, der bis vor drei Jahren in Höngg lebte. Im Verein ist er seit eineinhalb Jahren. «Wichtig für mich war, nicht nur eine Anlage abzustauben, sondern auch etwas zu kreieren.» Er war an der richtigen Adresse: Die Anlage wird stetig erweitert, verbessert und, wo nötig, optimiert oder repariert.


    Mehr als Schienen: Auch die Landschaften beeindrucken.

    Jedes Aktivmitglied, sie nennen sich Anlagebetreuer, macht das, was es am besten kann. «Ich bin gut im Bau von Landschaften», sagt er. Da könne er sich austoben. Mit Draht und Holz gestaltet er eine Konstruktion, dann kommen Gips, schliesslich Farbe und künstliche Pflanzen und Bäume.

    Die Anlage besticht nicht nur mit ihren Schienen und den zwölf Zügen, sondern auch mit Wäldern, Häusern, Fabriken, Strassen und Brücken – sogar ein Gleitschirm und ein Flugzeug fliegen über Sonnenberg. Kraft erwähnt auch die «Bevölkerung»: kleine Figuren, die überall zu entdecken sind. «Wir haben Hunderte Figuren auf der Anlage», sagt er. Eine Volkszählung wäre angebracht, meint er lachend.

    Spannend ist die Zentrale: Drei Bildschirme bilden das Schienennetz ab. Dort erfolgt die ganze Programmierung. Fährt ein Zug auf dem falschen Gleis? Ist etwas mit einer Weiche? Die Zentrale liefert Antworten. Es handelt sich dabei um ein analoges System, das der Verein vor vielen Jahren gekauft hat.


    Der Zug fährt Richtung Sonnenberg.

    Schliesslich gibt es noch einen sogenannten Schattenbahnhof, der «unterirdisch» angelegt ist und dazu dient, dass sich alle Züge ohne Kollision auf die Reise begeben oder den nächsten Einsatz abwarten. Das Rollmaterial ist meist Privateigentum. Das sei wegen der Sorgfaltspflicht von Vorteil, erklärt ein Mitglied. Zudem haben die Modelle auch ihren Preis. Eine Zugkomposition könne locker 1000 Franken wert sein.

    Spass am Gestalten

    Zu Besuch in Sonnenberg

    Heute zählt der Verein, präsidiert von Michele Olgiati, rund 40 Mitglieder. Neben den wöchentlichen Treffen stehen auch Vereinsausflüge oder Besichtigungen anderer Anlagen auf dem Programm. Die eigene Anlage wird selbstverständlich auch gerne präsentiert. So soll in diesem Jahr ein spezieller Tag der offenen Tür stattfinden.

    «Spass am Gestalten oder am Arbeiten an einer technischen Anlage sind Voraussetzung für eine Mitgliedschaft», so Olgiati, und neue Mitglieder seien willkommen. Die Mitgliedschaft kann bereits ab zehn Jahren beantragt werden. So hat vor rund drei Jahren eine Gruppe Jugendlicher mit dem Vorhaben begonnen, die zahlreichen Häuser von innen zu beleuchten. Das hat funktioniert: Sonnenberg leuchtet bei Nacht.

    Und warum nannte der Verein sein Städtchen überhaupt Sonnenberg? Ganz einfach: So nennt sich ein Gebiet oben in Oberengstringen, das an das Quartier Rütihof in Höngg grenzt.

  • Neugestaltung der Wolfgang-Pauli-Strasse

    Neugestaltung der Wolfgang-Pauli-Strasse

    Als verbindende Achse zwischen Höngg und Affoltern führt die Wolfgang-Pauli-Strasse quer über den Campus Hönggerberg. Die nach dem Physik-Nobelpreisträger und ehemaligen ETH-Professor benannte Strasse ist ein zentraler Bestandteil der Campus-Infrastruktur.

    Wie die ETH Zürich mitteilt, soll nach der Sanierung diese Verbindungsstrasse – die Planauflage dauerte vom 15. Januar bis 15. Februar – für alle Verkehrsteilnehmenden noch sicherer werden und sie soll künftig grüner, biodiverser und zukunftstauglicher in Bezug auf die Klimaveränderungen und Mobilität sein.

    So sind sogenannte Schwammstadt-Elemente, die das Regenwasser sammeln, geplant für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser, und die Bepflanzung ist im Rahmen eines Partizipationsverfahrens mit Vertretenden aus der Nachbarschaft festgelegt worden.

    Die Barrierefreiheit – also die Gestaltung der Hochschule, die allen Personen einen möglichst uneingeschränkten Zugang zu Gebäuden und Dienstleistungen ermöglicht – ist ein weiteres wichtiges Ziel für die ETH Zürich.

    Der Baustart für die Sanierung der Wolfgang-Pauli-Strasse ist für März 2026 geplant, mit einer Fertigstellung bis Ende 2027. Die ETH-Zürich informiert regelmässig über verschiedene Kanäle über das Bauprojekt.

    Quelle: ETH Zürich

  • Die Haltestelle Heizenholz soll ausgebaut werden

    Die Haltestelle Heizenholz soll ausgebaut werden

    Die Höngger Bushaltestelle Heizenholz, die von den Linien 46 und 89 bedient wird, entspricht nicht mehr den Anforderungen und Bedürfnissen einer hindernisfreien Haltestelle, teilt das Tiefbauamt der Stadt Zürich mit. Die Planauflage dauert bis Montag, 17. März.

    Aus diesem Grund sollen durchgehend hohe Haltekanten erstellt werden, ebenso soll die Haltestelleninfrastruktur angepasst werden und vorgesehen ist weiter die Entsiegelung von nicht mehr benötigter Flächen im Strassenbereich.

    Die zweite Planauflage

    Das Projekt wurde bereits im Mai letzten Jahres aufgelegt (der «Höngger» berichtete). Im Rahmen dieser Auflage sind zum Projekt sechs Einwendungen mit total 15 Anträgen eingegangen, davon mehrere mit identischem oder ähnlichem Wortlaut.

    Die Anträge betrafen unterschiedliche Aspekte wie Umsetzung und Lage der Kapphaltestelle, Spurbreiten, Geschwindigkeitsregime und Massnahmen zugunsten des Velo- und Fussverkehrs. Der «Bericht zu den Einwendungen» wurde im Herbst öffentlich aufgelegt.

    Der zweite erläuternde Bericht zur öffentlichen Planauflage besagt, dass die Bushaltestelle «Heizenholz» sowohl für die Linie Nr. 46 als auch die Linie Nr. 89 in der Regensdorferstrasse angeordnet wird. Der stehende Bus kann dann stadtauswärts nicht mehr überholt werden.

    Da die Buslinie Nr. 89 im Heizenholz ihre Endhaltestelle hat, wird das Busregime angepasst: Neu wird der Bus der Linie 89 die Fahrgäste an der neuen Station aussteigen lassen und anschliessend in die bestehende Wendeschlaufe fahren, die keine Haltestelle mehr ist. Nach Ablauf einer Wartezeit fährt der Bus zurück zur Haltestelle «Heizenholz», um die wartenden Fahrgäste aufzunehmen.

    Im betroffenen Perimeter befinden sich laut dem Bericht sich keine kommunal oder regional klassierten Fusswegverbindungen. Entlang der Naglerwiesenstrasse und der Regensdorferstrasse verläuft ein Schulweg, der im Bereich der Liegenschaft Regensdorferstrasse Nr. 192 die Regensdorferstrasse quert.

    Vier Bäume müssen gefällt werden

    Mit dem vorliegenden Projekt bleiben sämtliche Fussgängerbeziehungen erhalten. Zudem kann durch die Neuanordnung der Haltestelle «Heizenholz» und der verbreiterten Mittelinsel eine zusätzliche Fussgängerquerung erstellt werden.

    Die Regensdorferstrasse ist im vorliegenden Abschnitt auch als kommunale Veloroute klassiert und gemäss Velonetzplanung als Basisnetz eingetragen. Mit dem hindernisfreien Ausbau der Haltestelle «Heizenholz» werden aber keine Massnahmen
    bezüglich Veloinfrastruktur umgesetzt.

    Im Zusammenhang mit den Strassenlärmsanierungen der 3. Etappe (der «Höngger» berichtete) wird auf der Regensdorferstrasse zukünftig Tempo 30 umgesetzt werden.

    Mit dem vorliegenden Projekt werden im Projektperimeter vier Bäume gefällt, da diese entweder im Bereich der neuen Bushaltestelle «Heizenholz» stadtauswärts zu liegen kommen oder ersetzt werden müssen. Im Gegenzug können durch die Neugestaltung zwölf neue Bäume gepflanzt werden.

    Im erläuternden Bericht der ersten Planauflage war noch von der Fällung dreier Bäume die Rede, elf neue Bäume wären gemäss dem Bericht gepflanzt worden.

    Quelle: Planauflage Haltestelle Heizenholz

  • Das Ortsmuseum Höngg zieht aus

    Das Ortsmuseum Höngg zieht aus

    Das Rebbauernhauses «zum Chranz» am Vogstrain 2 ist bereits über 500 Jahre alt. Seit fast 50 Jahren ist das Ortsmuseum Höngg dort zu Hause. Nun wird das geschichtsträchtige Gebäude renoviert. Dazu müssen alle Objekte des Museums ausgelagert werden. Die Umzugs-Aktion verlief gut und die Arbeit wird sich auszahlen: Voraussichtlich ab Herbst 2025 kann das Museum wieder seine Türen öffnen und in neuem Glanz erstrahlen.

    Unter anderem sind verschiedene Erneuerungsarbeiten geplant und künftig wird im Erdgeschoss ein Museumscafé mit Teeküche zum Verweilen einladen. Zudem werden die Veranstaltungsräume Tenn, Schopf und Grossmannstube vom Museum getrennt nutzbar gemacht, es wird eine zusätzliche Toilette eingebaut und die bestehende Toilette zur barrierefreien Nutzung umgebaut (die «Höngger Zeitung» berichtete).

    Das Gebäude gehört der Stadt Zürich und ist denkmalgeschützt. So wird das Hochbauamt in enger Absprache mit der städtischen Denkmalpflege arbeiten. Laut der Website des Ortsmuseums sind Kosten von 4’430’000 Millionen Franken eingeplant. Aktuell beschäftigt sich das Museumsteam mit neuen Plänen für das Museum nach der Wiedereröffnung. Es wurden schon viele Ideen gesammelt, so auch von Schulklassen, die ihre Visionen für ein «Museum der Zukunft» aufs Papier brachten.

  • Verlosung: Slow Food entdecken!

    Verlosung: Slow Food entdecken!

    Publireportage

    Vom Sauerteigbrot nach altem Familienrezept aus Schweden über gesunde Snacks aus Zürcher Manufaktur oder handgefertigte Bioweine aus dem luzernerischen Meggen bis hin zum Erlernen von asiatischen Fermentationstechniken oder dem Kennenlernen der Superfood-Eigenschaften von Datteln: Am Slow Food Markt Zürich können interessierte Gäste an allen drei Messetagen Neuentdeckungen machen und den eigenen Wissenshorizont erweitern.


    Der Slow Food Markt Zürich präsentiert 100 Ausstellende auf über 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und bietet viele Gelegenheiten zur Wissenserweiterung. Im Rahmenprogramm «Good Food Forum» werden während allen Messetagen spannende Vorträge, Workshops und Diskussionen rund um die Themen Ernährung, Nachhaltigkeit und regionale Landwirtschaft durchgeführt.

    Damit leistet der Markt – neben seiner Funktion als Ort der Begegnung und des Austausches – einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der lokalen Produktionen und zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

    Markt und Ort der Begegnung

    So setzt sich der Slow Food Markt Zürich für mehr «Genuss mit gutem Gewissen» ein. In Gesprächsrunden und im direkten Austausch mit den Produzent*innen wird in der Markthalle der Dialog gepflegt und Denkanstösse zu mehr Achtsamkeit gegeben.

    Damit setzt die Publikumsveranstaltung einen Kontrapunkt zur immer schnelleren Konsumwirtschaft – getreu dem Motto von Slow Food: «Buono, pulito e giusto» – gut, sauber und fair produzierte Lebensmittel aus regionalen Wirtschaftskreisläufen.

    Verlosung Slow Food Markt Zürich

    Wir verlosen gemeinsam mit dem Slow Food Markt Zürich 2 x 2 Eintritte. Wer Karten gewinnen möchte, sendet bis am Mittwoch, 26. Februar, eine E-Mail an mitmachen@hoengger.ch. Bitte den Absender und den Betreff «Slow Food» nicht vergessen. Viel Glück!

    Datum
    Freitag 28. Februar, bis Sonntag, 2. März  

    Öffnungszeiten
    Freitag: 11 – 20 Uhr
    Samstag: 10 – 18 Uhr
    Sonntag: 10 – 17 Uhr

    Halle 550
    Birchstrasse 150
    8050 Zürich-Oerlikon

    Weitere Informationen und Karten: slowfoodmarkt-zuerich.ch

    Slow Food Markt Zürich 2023

  • Cyborgs, Eiweissklumpen und Stressvererbung

    Cyborgs, Eiweissklumpen und Stressvererbung

    «Treffpunkt Science City» ist das kostenlose, öffentliche Bildungsangebot der ETH Zürich für alle Generationen. Die Vorträge an den Erlebnissonntagen richten sich an Erwachsene. Parallel dazu gibt es für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren das «Jugendlab», und die ETH-Kinderuniversität bietet diverse Angebote für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren.

    Das Frühlingsprogramm im Jahr 2025 hat das Motto «Am Puls der Gesundheit». Die Vorträge an den Erlebnissonntagen behandeln unterschiedlichste Aspekte der menschlichen Gesundheit:

    Das Tattoo misst den Blutzucker

    Am 16. März geht es los. An diesem ersten Erlebnissonntag dreht sich alles um Technik in der Medizin. Es ist die Rede von Mikrorobotern, die als Helfer im Körper eingesetzt werden oder von wertvollen Maschinen wie Roboter-Prothesen, die aber auch Fragen aufwerfen, was mit künstlicher Intelligenz und Robotik alles möglich wird.

    Noé Brasier, Mediziner und ETH-Dozent für Translationale Medizin, erzählt von neuen, tragbaren Sensoren, die es ermöglichen sollen, Körperflüssigkeiten wie Schweiss, Atem, Speichel oder Tränen zu analysieren. Die nächste Generation von den sogenannten «Wearables» kann Messungen auf molekularer Ebene durchführen, ähnlich einer Blutanalyse.

    Das erfolgt nicht invasiv und stetig. Die Vielfalt der möglichen Geräte reicht von Schnullern, die messen, ob Kleinkinder dehydriert sind, bis zu Tattoos, die den Zuckerspiegel anzeigen.

    Jeder Mensch ist einzigartig

    Eine Woche später findet der zweite Erlebnissonntag statt, diesmal mit dem Thema «Volkskrankheiten». Krebs, Diabetes, Stress – viele sind betroffen. Von der Vererbung von Stress über den Umgang mit Angst, bis hin zu Metastasen und Mammografien: Diese Vorträge bieten tiefere Einblicke.

    Bei Diagnose und Behandlung spielt auch das Geschlecht eine Rolle. Diesem Thema geht der Vortrag «Eine Frage des Geschlechts» nach. Lange Zeit galt der Mann in der Medizin als Prototyp, doch Frauen sind keine «kleinen Männer». Herzinfarkte äussern sich bei ihnen oft anders, Depressionen und Migräne werden häufiger diagnostiziert.

    Diesen und weiteren Unterschieden widmet sich die Gendermedizin. Beatrice Beck Schimmer, Professorin für Anästhesiologie an der Universität Zürich und Direktorin Universitäre Medizin Zürich, erläutert, was das für Patient*innen im Hinblick auf Diagnosen und Behandlungen bedeutet.

    2500 eingefrorene Stuhlproben

    Am 6. April wird Übersicht geschaffen, wie wir möglichst lange gesund und aktiv bleiben, sowohl im Körper wie im Geist. Schlaf, Bewegung und Ernährung sind entscheidend. So widmet sich einer der Vorträge dem «bedrohten Ökosystem im Darm». Je grösser die Vielfalt an Mikroorganismen im Darm, desto besser für den Menschen. Doch Stress, verarbeitete Lebensmittel und Antibiotika bedrohen sie.

    Besonders wertvoll ist darum das Mikrobiom von Menschen, die fernab der industrialisierten Welt leben. Sie haben weniger von jenen Bakterien, die oft zu Krankheiten führen. Das macht sie für die Forschung interessant. So entstand der Tresor für Stuhlproben (Microbiota Vault).

    Adrian Egli, Professor für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Zürich, ist Teil dieses Pilotteams. Rund 2500 Stuhlproben aus aller Welt sind bereits in Zürich eingefroren, um die Diversität menschlicher Bakterien zu bewahren. Können sie helfen, neuartige Therapien gegen Krebs, Adipositas oder Diabetes zu entwickeln?

    Es bedarf keiner Anmeldung, um die Vorträge zu besuchen. Auf der Website der ETH Zürich ist das vollständige Programm aufgelistet.

    Quelle: ethz.ch

    Erlebnissonntage im Frühling

    16. März: Medizin und Technik Hand in Hand

    23. März: Volkskrankheiten

    6. April: Rundum gesund

     

    Gesamtes Programm: ethz.ch

  • Haltestelle Zwielplatz soll ausgebaut werden

    Haltestelle Zwielplatz soll ausgebaut werden

    Wie dem erläuternden Bericht der Stadt Zürich zur öffentlichen Planauflage des Strassenbauprojekts Haltestelle «Zwielplatz» zu entnehmen ist, sei im Zuge der geplanten Umstellung der Buslinie 80 der Einsatz von Doppelgelenkbussen vorgesehen (die «Höngger Zeitung» berichtete). Der Einsatz dieser Busse trage dazu bei, den steigenden Bedarf an Beförderungskapazitäten zu decken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren.

    Die bestehende Haltestelleninfrastruktur am Zwielplatz erfülle die Anforderungen für den kombinierten barrierefreien Einstieg in Doppelgelenkbusse und Trams nicht, heisst es im Bericht. Die Situation mache eine bauliche Anpassung erforderlich, um die Linienumstellung erfolgreich umzusetzen.

    Haltekanten werden verlängert

    Laut dem Konzept sollen die bestehenden Haltekanten verlängert und auf die erforderlichen Standards für einen stufenlosen Einstieg ausgerichtet werden. Die sogenannten Fussverkehrsbeziehungen bleiben weitgehend unverändert. Die bestehenden Trottoirs entlang der Limmattalstrasse bleiben in ihrer aktuellen Form erhalten. Einzig der Fussgängerstreifen auf der stadtauswärts gelegenen Seite werde leicht angepasst, um den neuen Gegebenheiten zu entsprechen.

    Weiter seien keine spezifischen Anpassungen der Infrastruktur für den Veloverkehr vorgesehen, da der Fokus des Projekts auf der hindernisfreien Umgestaltung der Haltestelle für den öffentlichen Verkehr liege.

    Die begrenzten Platzverhältnisse sowie der Fokus auf den kombinierten hindernisfreien Einstieg in Bus und Tram würden wenig Spielraum für Massnahmen zur Hitzeminderung lassen. Dennoch werde in Anlehnung an die bestehenden rechteckigen Baumscheiben (westlich des Projektperimeters) eine zusätzliche Grünfläche erstellt und ein Baum gepflanzt.

    Im Rahmen dieses Projekts müssen gemäss dem erläuternden Bericht zwei private Parkplätze der Liegenschaft Limmattalstrasse 220 aufgehoben werden. Das sei erforderlich, weil mit der neuen hohen Haltekante die Erschliessung dieser Parkplätze nicht mehr möglich ist. Es seien keine Ersatzmassnahmen vorgesehen. Die Eigentümerschaft der betroffenen Liegenschaft wurde entsprechend informiert.

    Planauflage und Einsprache

    Die Projektunterlagen sind unter www.stadt-zuerich.ch/planauflagen einsehbar. Zudem können die Unterlagen beim Tiefbauamt der Stadt Zürich digital eingesehen werden. Die Planauflage dauert von Freitag, 14. Februar, bis Montag, 17. März. Gegen das Strassenbauprojekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich per Briefpost Einsprache erhoben werden.

    Quelle: Strassenbauprojekt Limmattalstrasse Haltestelle «Zwielplatz», Bau Nr. 21061

  • «Best in Town»

    «Best in Town»

    Wenn man es ganz genau nimmt, bin ich mittlerweile gar kein Höngger mehr. Ich lebe nämlich seit rund 20 Jahren in Geroldswil, vor allem, weil die Wohnungen für mich und meine Familie hier zu teuer waren. Aber im Herzen bin ich nach wie vor ein Höngger. Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen, meine Mutter und meine Schwester leben nach wie vor hier.

    Und auch ich verbringe wöchentlich noch mehrere Stunden im Quartier, genauer, auf dem Fussballplatz: Ich trainiere seit rund 16 Jahren verschiedene Juniorenmannschaften beim SV Höngg und bin zudem seit drei Jahren als Juniorenobmann für die Mannschaften D-G zuständig.

    Diese Tätigkeit macht mir riesig Spass und ist mir ein wichtiges Anliegen. Auch beruflich habe ich heute viel mit jungen Menschen zu tun. Ich bin Inhaber einer eigenen Fahrschule in Geroldswil und habe es mir zur Aufgabe gemacht, Anfängerinnen das Autofahren beizubringen.

    Vom Automechaniker in die Selbstständigkeit

    Gelernt habe ich ursprünglich den Beruf des Automechanikers. Meine Lehre habe ich bei der hauseigenen Garage des Schweizer Fernsehens gemacht, welche für die rund 100 firmeneigenen Autos, die Übertragungs- und Kamerawagen zuständig ist. Nach der Lehre habe ich dann zunächst drei Jahre lang in verschiedenen anderen Garagen Erfahrungen gesammelt, bis ich zu meinem Lehrbetrieb zurückgekehrt bin und während 15 Jahren dort tätig war.

    Nachdem ich nach der Geburt meines ersten Sohnes einen sechsmonatigen unbezahlten Vaterschaftsurlaub genommen hatte, um mich um das Baby zu kümmern, während meine Frau arbeitete, konnte ich anschliessend leider nicht mehr in dem Pensum arbeiten, das mir ursprünglich zugesagt worden war. Deswegen nahm ich schweren Herzens Abschied vom Fernsehen und musste mich erstmal neu orientieren.

    Meine Frau half mir in dieser Situation weiter und erinnerte mich daran, dass ich gerne mit jungen Menschen arbeite, diese motiviere und fördere. In Kombination mit meiner Leidenschaft für Autos schlug sie mir vor, doch die Ausbildung zum Fahrlehrer zu machen. Keine schlechte Idee, fand ich – und absolvierte in den darauffolgenden anderthalb Jahren die Ausbildung mit eidgenössisch diplomiertem Fachausweis.

    Danach habe ich mich mit meiner eigenen Fahrschule selbstständig gemacht. Gleichzeitig war es mir aber immer auch sehr wichtig, viel Zeit für meine Familie zu haben und die Betreuungsaufgaben gerecht aufzuteilen. Weil meine Frau Primarlehrerin ist, konnten wir uns da ganz gut arrangieren – sie ist tagsüber in der Schule und ich habe – zumindest als die Kinder noch kleiner waren, oft abends gearbeitet.

    Ein schwieriger Stand

    In jüngster Zeit ist meine Arbeit als Fahrlehrer aber schwieriger geworden. Seit den Gesetzesänderungen in Bezug auf den Führerscheinerwerb ist die Nachfrage nach Fahrstunden deutlich eingebrochen. Zum einen erlaubt das Gesetz es nun, Fahrstunden und Führerscheinprüfung auf einem Automatik-Getriebe zu machen und dennoch auch mit geschalteten Wagen zu fahren.

    Zum anderen wurde die Regelung eingeführt, dass Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren ein Jahr nach der theoretischen Fahrprüfung warten müssen, bis sie die praktische Prüfung ablegen dürfen. Die meisten der Jugendlichen nutzen diese Zeit, um mit ihren Eltern, Verwandten und Bekannten zu fahren und kommen erst anschliessend, für die letzten paar Fahrstunden, in die Fahrschule.

    Das hat zur Folge, dass ich heute im Schnitt nur noch so fünf bis sechs Schülerinnen habe, ganz im Gegensatz zu früher, als ich ungefähr dreissig Personen parallel betreut habe. Deshalb muss ich mir nun überlegen, wie ich mit meinem Betrieb weitermachen soll. Wenn sich die Situation bis April nicht entscheidend verändert, werde ich wohl umsatteln müssen.

    Eine Auszeichnung und ein Lied

    Das ist äusserst bedauerlich, denn ich mag meinen Beruf sehr. Und gerade jetzt, im Januar, bin ich beim nationalen Fahrlehrervergleich «Superfahrlehrer» zum «Top Fahrlehrer, Bester der Region, 2025» ausgezeichnet worden. Im gesamtschweizerischen Ranking habe ich auf Platz 13 abgeschnitten.

    Diese Bewertung wird aufgrund der Kundenbewertungen und der Bestehensquote der absolvierten Führerscheinprüfungen ermittelt. Ich denke, ich bin ganz gut darin, meine Schüler*innen zu motivieren und zu bestärken – eine Stärke, die ich mir auch beim Fussballtraining sehr zunutze machen kann.

    Mittlerweile gibt es sogar einen Song und ein Video zu meiner Auszeichnung: In «Best in Town, Züri» singt der Sänger vom besten Fahrlehrer von Zürich, und da ich dieser jetzt offiziell bin, möchte ich den Song einem Menschen widmen, der leider verstorben ist: Jürg Minelli. Ich habe ihn während meiner Zeit beim Schweizer Fernsehen kennengelernt, Jürg war dort bei vielen Sendungen für den Ton verantwortlich. Er kannte zahlreiche Prominente und hat mich mit vielen Geschichten zum Lachen gebracht. Bei meinem jahrelangen Vorhaben, einmal einen Song und ein Video zu drehen, hat er mich unterstützt. Darum ist das Lied für ihn.

    Aufgezeichnet von Dagmar Schräder.

  • Mehrzweckstreifen: Anwaltsbüro prüft Rechtmässigkeit

    Mehrzweckstreifen: Anwaltsbüro prüft Rechtmässigkeit

    Eine Fussgängerin wurde im vergangenen Jahr auf dem Mehrzweckstreifen in Wipkingen von einem Fahrradfahrer angefahren und zu Boden geschleudert. Zum Unfallhergang ist bekannt, dass die Frau zuvor mit einem Autolenker Augenkontakt aufnahm, worauf dieser sie zur Querung aufforderte.

    In der Zwischenzeit überholte ein Fahrradfahrer mit hohem Tempo das Auto und kollidierte mit der Fussgängerin. Diese und der ebenfalls gestürzte Fahrradfahrer kamen mit leichten Blessuren davon.

    Der Unfall zeige deutlich, wie gefährlich das Kreuzen ohne Fussgängerstreifen und Fussgängerschutzinsel ist, teilt der Quartierverein Wipkingen mit. Bereits im November 2023 hat er auf die Gefahren des Mehrzweckstreifens hingewiesen und forderte vom Stadtrat mittels Petition die Fussgängerstreifen auf der Nordstrasse zurück (der «Wipkinger» berichtete).

    Umstrittener Mehrzweckstreifen

    Stadträtin Karin Rykart versprach eine rasche Antwort und lieferte sie im Mai 2024. Es habe in der Stadtverwaltung «noch kein Konsens über das weitere Vorgehen gefunden werden können» und «dass alle Varianten zurzeit nochmals geprüft werden».

    Mittlerweile hat sich der Quartierverein Wipkingen für rechtliche Abklärungen an das Bezirksstatthalteramt gewandt. Geklärt wurde, wie die Behörde zum Handeln veranlasst werden kann. Eigentlich hätte der Testversuch des umstrittenen Mehrzweckstreifens bereits vor bald zwei Jahren – im Frühling 2023 – beendet werden sollen.

    Anwaltsbüro beauftragt

    Das Bezirksstatthalteramt wies den Quartierverein Wipkingen an, die rechtlichen Abklärungen mit einem Rechtsanwalt zu klären. Eine Anwaltskanzlei wurde deshalb damit beauftragt, herauszufinden, ob im Zusammenhang mit dem Mehrzweckstreifen an der Nordstrasse die Signalisation überhaupt rechtens ist.

    Laut dem Quartierverein Wipkingen stelle sich auch die Frage, ob es eine Rechtsgrundlage für versuchsweise Signalisationen gibt und ob es nicht eine ordentliche Ausschreibung nach Strassengesetz braucht. Ziel sei es, die Sicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger möglichst hoch zu halten. Eine gut gemeinte Alternative ersetzt den Fussgängerstreifen nicht.

    Quelle: Medienmitteilung Quartierverein Wipkingen

  • Ein Neubau mit Ambitionen

    Ein Neubau mit Ambitionen

    «Quirky house», zu Deutsch «schrulliges Haus» – unter diesem Titel plante das Architekturbüro Scheidegger Keller den Neubau an der Ackersteinstrasse. Und der Name trifft zu – ein bisschen schrullig wirkt das Gebäude tatsächlich, eigenwillig auf jeden Fall, mit seiner dunklen Fassade aus kleinen Eternit- Schindeln und der verwinkelten Form mit Erkern und Balkonen. Entfernt erinnert es auch an ein sympathisches Hexenhäuschen: klein, aber gemütlich.

    Das Haus wurde von der Bauherrin, der Stiftung zum Erhalt preisgünstigen Wohn- und Gewerberaums (PWG), im vergangenen Jahr erstellt. An seiner Stelle stand zuvor bereits ein Wohnhaus, das 1933 erbaut worden war. Wie Thomas Güntensperger, verantwortlicher Projektleiter der Stiftung, dem «Höngger» erklärt, war das Gebäude allerdings in einem schlechten baulichen Zustand und wies noch einige Ausnutzungsreserven auf, sodass sich die Stiftung 2018 für ein Neubauprojekt entschied.

    Die Suche nach einem Architekturbüro erfolgte mittels Wettbewerb. Hauptvorgabe für die teilnehmenden Architekturbüros war es, die begrenzte und wegen der Hanglage schwierig zu bebauende Grundstücksfläche optimal auszunutzen. Dabei entschied sich die Stiftung bewusst für den Bau kleinerer Wohnungen, um Wohnraum für Alleinstehende, Paare und Kleinfamilien zur Verfügung zu stellen.

    Hauptsache Wohnfläche

    Gewonnen hat den Wettbewerb, wie eingangs erwähnt, das Architekturbüro Scheidegger Keller. Für die Bauausführung zuständig war das Büro BGS & Partner, die Aussenraumgestaltung fiel den Landschaftsarchitekten Ganz zu. Und das Gebäude wird den Vorgaben gerecht: «Klein ist schön» ist gewissermassen das Credo des Baus. In dem dreistöckigen Haus ist nun – anstelle der 5 Wohnungen im alten Gebäude – Platz für deren 7 geworden, in der Grösse zwischen 1,5 und 3,5 Zimmern.

    Auch im Innenausbau manifestiert sich das Prinzip: Der Bau verzichtet auf unnötigen Luxus. Wände und Decken aus Sichtbeton prägen das Bild. Die Wohnungen sind möglichst kompakt gestaltet, die Zimmer vielfältig nutzbar. Die Standardeinrichtung, so Güntensperger, sei einfach, aber zweckmässig und robust und somit möglichst nachhaltig gehalten. Besonders ins Auge sticht der rote Linoleumboden, der nicht nur kostengünstig, sondern auch einfach zu pflegen ist.

    Um den Wohnraum maximal gross gestalten zu können, haben sich die Architekt*innen zudem ein paar ganz besondere Tricks und Kniffe ausgedacht. So dienen etwa die kleinen Erker und Balkonvorsprünge dazu, die bewohnbare Grundfläche zu vergrössern. Auch die Konstruktion der Gebäudehülle wurde so konzipiert, dass sie möglichst wenig Fläche einnimmt. Sogar im Treppenhaus konnte auf den vorgeschriebenen schallisolierenden Abstand zwischen Stufen und Wand verzichtet werden, indem ein Gummigranulatboden als Stufenmaterial verwendet wurde.

    Nachhaltige Mobilität

    Ein wichtiges Kriterium für die Planung war auch, dass durch den speziellen Schnitt und die Ausrichtung der Erker alle Wohnungen bezüglich der Aussicht gleichberechtigt sind und Blick auf die Stadt haben. Ebenso wichtig: Das Mobilitätskonzept, mit dem zugunsten eines grosszügigen Velokellers auf den Bau einer Tiefgarage verzichtet wurde.

    Aufgrund der Vorgaben der Stadt konnte beim Bau nicht gänzlich auf Autoeinstellplätze verzichtet werden – zwei Parkplätze weist das Gebäude nun auf. Diese wurden an zwei Mietparteien vermietet, die übrigen Mietenden verpflichteten sich beim Einzug, auf ein eigenes Auto zu verzichten.

    Für den terrassierten Garten des Hanggrundstücks, der mit einem durch die Mietparteien selbst bepflanzbaren Beet und Nutzpflanzen angelegt wurde, wurden die Platten des früheren Sitzplatzes wiederverwendet. Damit wurden nicht nur die Gehwege durch den Garten gelegt, sondern auch kleine Mäuerchen aufgeschichtet und Treppen erstellt.

    Mietpreise: möglichst günstig

    Und schliesslich ist auch der bezahlbare Mietzins eine entscheidende Eigenschaft der Bauten, die von der PWG erstellt werden. Die gemeinnützige Stiftung zum Erhalt preisgünstigen Wohn- und Gewerberaums wurde 1990 aufgrund einer Volksinitiative gegründet. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Liegenschaften aufzukaufen, um sie der Spekulation zu entziehen und auf Basis der Kostenmiete vermieten zu können – einer Miete also, die nur die Kosten deckt und keine Rendite abwirft.
    Allerdings differiert die Höhe der Kostenmieten aufgrund unterschiedlicher hoher Grundstückspreise und Baukosten von Quartier zu Quartier deutlich.

    Jüngst verglich ein Artikel im «Tages-Anzeiger» die Mietpreise des gemeinnützigen Wohnraums bei der Liegenschaft an der Ackersteinstrasse mit jenem einer Liegenschaft in Witikon. Die Witiker Liegenschaft fiel um einiges günstiger aus als ihr Höngger Pendant.

    Der Ersatzneubau an der Ackersteinstrasse sei aufgrund der Grösse, der Lage und der baurechtlichen Rahmenbedingungen eigentlich kein typisches Projekt der Stiftung PWG, erklärt Güntensperger die Preisdifferenzen: «Wir sind aber überzeugt, dass auch solche Projekte in unserem Portfolio Platz haben. Insbesondere wenn dadurch mehr Wohnraum geschaffen wird und auch das Quartier durch einen architektonisch hochwertigen und nachhaltigen Bau einen Mehrwert erhält.»