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  • Goldene «Sonne» aus Wipkingen strahlt in Neapel

    Goldene «Sonne» aus Wipkingen strahlt in Neapel

    Vergangene Woche fand in Neapel die zwölfte Ausgabe des internationalen Schönheitswettbewerbs «Miss Europe Continental» statt. Die Französin Raquel Toledano holte sich im Teatro Mediterraneo die Krone. Auf den zweiten Platz schaffte es die Moldawierin Anisia Gatcan. Diese bezauberte die Jury mit einem Kleid, das in Wipkingen geschneidert wurde.

    Die Designerin dahinter ist Dallel Idri-Maamri, die am Röschibachplatz im Atelier Idri nicht nur lokale Kundschaft bedient, sondern auch internationale Aufträge erhält. Idri-Maamri zeigt sich überglücklich über die grosse Aufmerksamkeit, die ihre Kreation erhalten hat. «Ich fühle mich so geehrt», sagt sie.



    Wer wird das Kleid tragen?

    «Die Organisatoren der Miss-Wahl haben mich im Vorfeld kontaktiert und gefragt, ob ich zwei Kleider für den Wettbewerb kreieren und ausleihen kann», erzählt die Schneiderin. Welche Kandidatin schliesslich eine ihrer Roben tragen würde, erfuhr Idri-Maamri erst am Abend des Anlasses.

    «Man überreichte uns Designerinnen und Designern eine Box mit dem Namen der Frau und dem Land. Meines war Moldawien und Slowenien», berichtet sie. So kam es, dass Anisia Gatcan und Sylvia Valentine die Kleider von Idri-Maamri auf dem roten Teppich trugen. Dass Gatcan am Ende Zweite wurde, verstärkt die Aufmerksamkeit für die Wipkingerin zusätzlich.

    Sonne und Adonis

    Idri-Maamri blieb bei ihren beiden Kleidern ihrem Credo treu: «Mein Thema ist Nachhaltigkeit und damit Recycling. Der Stoff stammt aus einem Brockenhaus», so die Wipkingerin. Zur Verzierung verwendete sie Messing – ebenfalls Secondhand. Neu seien einzig die Strasssteine gewesen: «Schliesslich sollte es ein glamouröses Kleid werden.»

    Die Inspiration fand Idri-Maamri in der griechischen Mythologie. Das goldene Kleid trägt den Namen «Sonne», das zweite nennt sie «Adonis». «Am Anlass gab es nur noch einen weiteren Designer, der auf Nachhaltigkeit setzte», sagt sie. Ein Wettbewerbsschwerpunkt sei dies nicht gewesen.


    Sylvia Valentine aus Slowenien trägt das «Adonis»-Kleid. (Foto: zvg)

    «In diesem Stil zu arbeiten, ist immer eine Herausforderung. Darum macht mich die Anerkennung auch so glücklich», sagt sie der «Wipkinger Zeitung». Gerade bei Miss-Wahlen würden die Kleider von den Organisatoren ausgesucht – nicht wie sonst in der Modewelt üblich von den Designerinnen selbst.

    Schliesslich schritt das moldawische Model in der «Sonne» sowie Sylvia Valentine mit «Adonis» vor ein Heer von Fotografen. Und auch Idri-Maamri stand im Blitzlichtgewitter: Die Wipkingerin war selbst auf dem roten Teppich zugegen. Stolz präsentiert sie Fotos und Videos auf ihrem Instagram-Profil – und vielleicht bald auch in ihrem Atelier beim «Röschi».


    Dallel Idri-Maamri auf dem roten Teppich. (Foto: zvg)

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    Im Visier der Einbrecher

    Das Modeatelier Idri am Röschibachplatz macht Wünsche aus Stoff wahr und musste jüngst einen Einbruch verzeichnen. Es ist nicht das einzige Fachgeschäft in Wipkingen mit dieser Erfahrung.

  • «Ein Sakrileg»: katholisches Medium nimmt Wipkinger Pfarrei ins Visier

    In der Pfarrei Guthirt in Wipkingen fand am 4. Oktober eine Tiersegnung statt, wie sie in der katholischen Kirche rund um das Fest des heiligen Franz von Assisi vielerorts üblich ist. Auch der «Höngger Wipkinger» berichtete im Vorfeld über die Tiersegnung, die für viele Tierfreunde ein Bedürfnis ist.

    Wie dem Portal «swiss-cath.ch» zu entnehmen ist, wurde der Anlass kurzfristig um eine Eucharistiefeier mit Kommunion ergänzt. Dabei kam es zu einem Vorfall, der nun laut dem katholischen Medium nicht nur kirchenrechtliche Fragen aufwerfe, sondern auch als «Sakrileg» bezeichnet wird.

    Ein Missverständnis

    Wie die Pfarrei gegenüber dem katholischen Portal «swiss-cath.ch» bestätigte, wurden im Anschluss an den Gottesdienst Partikel einer konsekrierten Hostie an zwei Hunde verfüttert.

    Der verantwortliche Pfarrer Marcel von Holzen teilte mit, der Vorgang sei erst nachträglich bemerkt worden. Offenbar hatten einzelne Mitfeiernde Hostienreste weitergegeben, ohne sich der besonderen Bedeutung bewusst zu sein. In der katholischen Kirche stellen geweihte Hostien den Leib Christi dar und sind entsprechend «geschützt».

    Der Bischof sei gefordert

    Die Pfarrei hat den Vorfall nach eigenen Angaben intern erfasst und die kirchlichen Behörden informiert. Momentan laufen Abklärungen, ob ein formelles Verfahren notwendig ist. Gleichzeitig prüft die Leitung, wie künftig bei besonderen Feiern wie Tiersegnungen der Ablauf so gestaltet werden kann, dass Missverständnisse oder Unklarheiten vermieden werden.

    «swiss-cath.ch» geht in der Berichterstattung über den Vorfall hart mit der Wipkinger Pfarrei ins Gericht. So wird geschrieben, dass der Vorgang angeblich «anders verlaufen» sei, erläutert dies jedoch nicht weiter. Der Missbrauch einer konsekrierten Hostie sei ein «eigentliches Sakrileg», das laut dem kirchlichen Gesetzbuch auch ein «schwerwiegendes Delikt» sei.

    Und weiter: Nun sei Bischof Joseph Maria Bonnemain gefordert, dieser stehe wegen des «Schwergrades dieses Vorfalls» in der Pflicht.

  • Wipkingerplatz: Pop-up-Park statt Post

    Wipkingerplatz: Pop-up-Park statt Post

    Eingereicht wurde das Postulat Ende November von Martina Zürcher-Böni (FDP), Andreas Egli (FDP) und Johann Widmer (SVP). Hintergrund ist die laufende Weisung 2025/276, mit der der Stadtrat das ehemalige Postgebäude von der Post AG erwerben will.

    Das Gebäude steht ausserhalb der Baulinien und darf nur für postalische Zwecke genutzt werden. Für eine anderweitige Nutzung ist es daher nicht geeignet.

    Es könnten noch mehrere Jahre vergehen

    Parallel dazu hat die Stadt bereits ein partizipatives Verfahren gestartet, um eine langfristige Quartierslösung für das Areal zu entwickeln. Bis ein definitives Projekt steht, dürften laut dem Postulat jedoch mehrere Jahre vergehen.

    Aus Sicht der genannten Gemeinderäte wäre ein rascher Abriss mit einem temporären Pop-up-Park die beste Übergangslösung. Zudem fordern sie, dass ein provisorischer Zugang zum dahinterliegenden Kirchgemeindehaus geschaffen wird.

    Quelle: GR Nr.: 2025/561 / Alte Post Wipkingen, Abriss des Gebäudes und Erstellung eines provisorischen Pop-Up-Parks

  • Stay Focused

    Stay Focused

    Nein, keine Angst, grundsätzlich habe ich kein Problem damit, mich zu konzentrieren. Im Gegenteil, ich kann mich wunderbar in eine Arbeit vertiefen – vorausgesetzt, ich entscheide mich für ein Thema. Denn mein Problem ist, dass ich so viele Dinge sehe, mit denen ich mich auseinandersetzen möchte, dass ich gar nicht mehr weiss, wo anfangen.

    Zum Beispiel macht mir die weltpolitische Lage Sorgen. Und ich möchte sehr gerne meinen Teil dazu beitragen, dass sich gewisse Dinge nicht ganz so dramatisch entwickeln. Etwa die Zunahme rechtsradikaler Tendenzen. Es ist mir enorm wichtig, da dagegen zu halten. Aber wie? Und mit welchen Mitteln?

    Oder diese ganzen Kriege. Können wir die nicht endlich stoppen? Daneben verliert ein weiteres Anliegen von mir schon fast an Gewicht, obwohl es für die Zukunft der Menschheit von enormer Bedeutung ist: der Klimaschutz. Was kann ich dafür tun? Und während ich so über diese übermächtigen Fragen nachdenke, gibt es in meinem direkten Umfeld auch Handlungsbedarf.

    Ich will mich für die Nachbarschaft engagieren, gegen Food Waste vorgehen, ältere Menschen unterstützen, die niemanden mehr haben. Und schliesslich habe ich noch meine Jobs. Und ein paar Kinder. Wie soll das alles nur zusammengehen? Ist es wichtig, im Kleinen aktiv zu sein oder sich um das grosse Ganze zu kümmern?

    Ich finde darauf für mich keine richtige Antwort. Breitet sich das Gute vom kleinen Kontext auf den grossen aus? Und wenn ja, haben wir genug Zeit, uns auf das Kleine zu beschränken? Ist das nicht egoistisch angesichts der riesigen Probleme?

    Andererseits: Ist es nicht vermessen, das Gefühl zu haben, im Grossen überhaupt etwas verändern zu können? Ach, es ist ein Dilemma. Ich bewundere die Leute, die ihre Mission gefunden haben. Die erreichen wahrscheinlich mehr als ich, die tausend Baustellen gleichzeitig bearbeiten will.

  • Polizei nimmt mutmasslichen Dieb im Kreis 10 fest

    Polizei nimmt mutmasslichen Dieb im Kreis 10 fest

    Am Donnerstag, 27. November um 16.30 Uhr, fiel Fahndern der Stadtpolizei Zürich im Kreis 10 ein Mann auf, der sich auffällig vor einem Liegenschaftseingang hin- und herbewegte. Bei der anschliessenden Personenkontrolle wurde festgestellt, dass der kontrollierte zur Verhaftung ausgeschrieben war und gegen ihn ein Einreisverbot in die Schweiz bestand.

    Zudem trug er diverse Gegenstände mit sich, die einem Paketdiebstahl vom selben Tag zugeordnet werden konnten. Der 36-jährige Italiener wird der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt. Es folgen nun Abklärungen, ob es sich bei weiteren von ihm mitgeführten Gegenständen ebenfalls um Deliktsgut handelt.

    Einbruch im Kreis 9

    Am frühen Freitagmorgen, dem 28. November, um 2.30 Uhr meldete ein Mann aus dem Kreis 9, dass soeben jemand in seiner Wohnung gewesen war und mit Deliktsgut geflüchtet sei. Die Einsatzkräfte konnten den mutmasslichen Täter im Keller einer benachbarten Liegenschaft antreffen und festnehmen.

    Der 34-jährige Algerier trug das mutmassliche Deliktsgut noch bei sich und wurde für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

    Präventionstipps der Stadtpolizei Zürich

    – Leeren Sie Ihren Briefkasten regelmässig – wenn möglich gleich nach der Zustellung der Post. Vor allem dann, wenn Sie ein Paket erwarten.
    – Installieren Sie die Post-App. Mit der App können viele Dienstleistungen des Zustellers online gesteuert und nach Ihren Bedürfnissen angepasst werden. Mit der Sendungsverfolgung wissen Sie zudem immer, wo sich Ihr Paket gerade befindet.
    – Verlangen Sie von der Versandfirma, dass sie die Pakete mit «Signature» verschickt. Dann dürfen sie nur gegen Unterschrift abgeliefert werden.
    – PickPost: Sind Sie öfter nicht zu Hause, wenn der Postbote klingelt? Dann melden Sie sich bei der Post für den kostenlosen Service «PickPost» an und lassen Sie Ihre Pakete an eine der PickPost-Stellen in Ihrer Nähe schicken, zum Beispiel einen SBB-Bahnhof, eine Tank- oder Poststelle. Sobald Ihre Sendung dort angekommen ist, werden Sie benachrichtigt.

    In diesem Zusammenhang weist die Stadtpolizei auf die Schutzmassnahmen für das Zuhause hin:

    – Schliessen Sie sämtliche Haus- oder Wohnungstüren immer ab und lassen Sie die Fenster nie schräggestellt.

    – Lassen Sie keine unbekannten Personen ins Haus.
     
    – Melden Sie verdächtige Personen der Polizei unter der Nummer 117.

    – Nutzen Sie die kostenlose Einbruchschutzberatung der Stadtpolizei Zürich und lassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus von unseren Sicherheitsberatern überprüfen.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Zürcher Déjà-vu in New York

    Zürcher Déjà-vu in New York

    Bezahlter Inhalt

    New York hat einen neuen Bürgermeister – und man könnte meinen, er habe in Zürich hospitiert. Mamdani heisst er und will alles gleich radikal umkrempeln.

    Zürcher Ideen in Manhattan

    Sein Programm liest sich wie die immer wiederkehrenden Gemeinderatsvorstösse aus der Limmatstadt: Gratis-Busse für alle – wir bekommen sie jetzt für einen Stutz pro Tag, was das mit der Infrastruktur und dem Fahrplan macht, steht in den Sternen –, Mietzinsdeckel, Steuerkeule für Reiche und Unternehmen. Das ganze linke Wunschrepertoire. Alles soll gerechter, nachhaltiger, sozialer werden – am liebsten gratis, ausser für jene, die’s bezahlen müssen.

    Die Resultate sind bekannt: mehr Bürokratie, weniger Eigenverantwortung, dafür jede Menge guter Gefühle. Fehlen nur noch die aufgemalten Ecken auf der Strasse für die Beizentische, dann wäre das Zürcher Modell komplett – Symbolpolitik inklusive.

    Vernünftige Budgets und gezieltes Sparen

    In den USA stand der Staat still – Shutdown. Bei uns läuft alles geordneter ab, mit Sparrunden und Budgetdebatten. Parlamente diskutieren, im besten Fall erreicht man Kompromisse. In Zürich hat man aber den Eindruck, das Budget werde seit Jahren bewusst aufgeblasen, wie um zu zeigen: Steuersenkungen, leider nein. Das muss aufhören. Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern ist Pflicht.

    Das heisst eben nicht, reflexartig immer mehr Geld zu verlangen, um es mit der Giesskanne zu verteilen, sondern clever wirtschaften, faire Rahmenbedingungen schaffen, pragmatisch handeln – und sparen.

    Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung

    Apropos aufgeblasenes Budget: Der Staat lockt mit Vorzügen, die Private niemals bieten können, und entzieht der Privatwirtschaft Fachkräfte im grossen Stil. Das fängt beim Lohn an und hört beim Menstruationsurlaub (noch nicht) auf. Staatsjob als Komfortzone. Wer würde da also nicht wechseln wollen?

    Nur: Auch das bezahlen wir alle. Braucht es tatsächlich immer neue Stellen wie neustens für Erinnerungskultur?
    Was Zürich braucht, ist Mut zur Ehrlichkeit. Weniger Schönreden, mehr Hinschauen und die Beantwortung der Frage: Könnten wir auch mit etwas weniger Staat, aber mehr Eigenverantwortung leben?

    Nicole Barandun-Gross,
    Präsidentin Gewerbeverband der Stadt Zürich
    www.gewerbezuerich.ch

  • Fahrplanwechsel 2025: Alle Änderungen auf einen Blick

    Fahrplanwechsel 2025: Alle Änderungen auf einen Blick

    Abschied von der «13» und von der «89»: Der VBZ-Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 bringt generell historische Änderungen mit sich. Ganze 10 Tramlinien, 7 Buslinien und 24 Nachtnetzlinien erhalten Änderungen. Auch in Höngg gibt es Umstellungen.

    Alle Angebotsänderungen auf einen Blick

    Tramnetz Süd und Baustelle Bahnhofquai

    Linie 2: Schlieren, Geissweid via Bellevue nach Klusplatz
    Fährt ab Bellevue die Route der heutigen Linie 8

    Linie 4: Bahnhofstrasse/HB via Central – Bellevue nach Rehalp
    Fährt ab Bellevue über Balgrist die Route der heutigen Linie 11 nach Rehalp

    Linie 5: Laubegg – Paradeplatz – Bellevue – Bhf. Stadelhofen
    Ersetzt zwischen Stockerstrasse und Bürkliplatz die Linie 8

    Linie 6: Bahnhofplatz/HB nach Zoo
    Die Linie 6 fährt ab der Haltestelle Bahnhofplatz/HB statt Bahnhofstrasse/HB

    Linie 8: Hardturm via Bhf. Enge – Rentenanstalt nach Kirche Fluntern
    Sonntags: Weiter bis Zoo
    Ersetzt ab Bhf. Enge die Strecke der bisherigen Linie 5

    Linie 10: Bahnhofstrasse/HB nach Zürich Flughafen
    Die Linie 10 fährt ab der Haltestelle Bahnhofstrasse/HB statt Bahnhofplatz/HB

    Linie 11: Bahnhofstrasse/HB via Paradeplatz – Bellevue nach Bhf. Tiefenbrunnen
    Ersetzt ab Bellevue die bisherigen Linien 2 und 4

    Linie 15: Bahnhofstrasse/HB via Central Bellevue nach Bhf. Tiefenbrunnen
    Ersetzt ab Bellevue die bisherigen Linien 2 und 4

    Linie 17: Werdhölzli via Sihlquai/HB Stampfenbachplatz nach Bucheggplatz

    Tram-Bau-Linie 50: Frankental – Sihlquai/HB – Bucheggplatz – Bhf. Oerlikon – Auzelg
    Ersetzt nördlich des Hauptbahnhofs die Linien 13 und 11

    Tram-Bau-Linie 51: Bhf. Altstetten Nord – Sihlquai/HB – Milchbuck – Sternen Oerlikon
    – Seebach
    Ersetzt nördlich des Hauptbahnhofs die Linien 4 und 14

    Linienwechsel am Hauptbahnhof auf Grund der Baustelle Bahnhofquai

    Linie 4 (Rehalp – Central – Bahnhofstrasse/HB) wird an der Bahnhofstrasse zur Linie 13
    (Bahnhofstrasse/HB – Bhf. Enge – Albisgütli). Beide Linien verkehren in den Hauptverkehrszeiten im engeren Takt.

    Linie 6 (Zoo – Bahnhofplatz/HB) wird am Bahnhofplatz zur Linie 14 (Bahnhofplatz/HB – Stauffacher – Triemli)

    Linie 11 (Bahnhof Tiefenbrunnen – Paradeplatz – Bahnhofstrasse/HB) wird an der Bahnhofstrasse zur Linie 15 (Bahnhofstrasse/HB – Central – Bhf. Tiefenbrunnen)

    Busnetz Zürich West

    Die Linien 89, 78 und 45 (bisher 35) werden verlängert und einzelne Teilstrecken getauscht:

    Linie 89 fährt neu nach Unterengstringen (Ersatz Linie 304)
    Linie 78 fährt neu nach Heizenholz
    Linie 45 neu nach Werdhölzli

    Weitere Anpassungen in der Stadt Zürich

    Neue Linie 44 zur Hauptverkehrszeit (ETH Hönggerberg via Bhf. Affoltern nach Reckenholz)

    Nachtnetz

    Schliessung von Lücken im Netz: Zum Beispiel am Zürichberg mit der neuen Linie N33 oder vom Bellevue Richtung Bhf. Enge (N5) und Stauffacher (N9)

    Längere Betriebszeiten: zusätzliche Fahrten nach 4 Uhr auf diversen Nachtlinien

    Linienführungen und -Nummern werden ans neue Tagnetz angepasst.

    N10 fährt neu immer zum Flughafen

    Ausblick Fahrplanwechsel Dezember 2026

    Nach Abschluss der Baustelle Bahnhofquai im Dezember 2026 wird das Tramnetz Süd vollumfänglich eingeführt:

    Die Linie 4 fährt wieder bis Bhf. Altstetten Nord, die Linie 13 bis Frankental.

    Die Linie 5 wird nach Rehalp verlängert und fährt zusätzlich in der Hauptverkehrszeit
    nach Albisgütli.

    Die Linie 11 verkehrt erneut bis Auzelg, die Linie 14 bis Seebach.

    Die Linie 17 fährt in der Hauptverkehrszeit auf der Strecke Werdhölzli – Bahnhofquai/HB – Paradeplatz – Bhf. Selnau – Stauffacher – Bhf. Wiedikon.

    Die Tram-Bau-Linien 50 und 51 werden eingestellt.

    Die Linienwechsel rund um den Hauptbahnhof werden aufgehoben.

    Quelle: Medienmitteilung VBZ

    Weitere Informationen

     Website der VBZ: fahrplanwechsel.vbz.ch

  • Sie sind die Zukunft

    Sie sind die Zukunft

    Einmal im Jahr findet der nationale Zukunftstag statt. Dann erhalten die Kinder der 5. bis 7. Klasse die Gelegenheit, einen Tag statt auf der Schulbank in einem Betrieb ihrer Wahl zu verbringen, um Berufe kennenzulernen. Auch der «Höngger» erhielt Besuch: Sarah Baumgartner und Jaden Mpangalah, beide aus der sechsten Klasse der Schule Vogtsrain, sowie Evelin Grundlehner aus der ersten Sekundarstufe Lachenzelg wollten die Arbeit einer Lokalredaktion kennenlernen.

    Es erwartete sie ein voller Arbeitstag, der um 8.30 Uhr startete. Sie erhielten Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche: vom Texte verfassen über die Planung der nächsten Ausgabe – inklusive Redaktionssitzung – und die Akquise von Inseraten bis hin zu Layout und Druck sowie dem Auftritt in den sozialen Medien.

    Nach so viel Theorie waren die drei dann schliesslich selbst gefragt: Sie erhielten den Auftrag, für den Nachmittag ein Interview mit den Zukunftstag-Jugendlichen im Wohnzentrum Frankental vorzubereiten. Dazu gehörte auch, sich mit der Fotokamera vertraut zu machen. Für Instagram sollte schliesslich der Tag in kurzen Videos festgehalten werden.

    Voller Elan

    Nach der Mittagspause bei wunderarem Sonnenschein stand dann das Interview auf dem Programm. Sieben Jugendliche verbrachten den Zukunftstag im Wohnzentrum Frankental und standen dem «Höngger»-Team Rede und Antwort. Keine ganz leichte Aufgabe, mit so vielen Leuten gleichzeitig ein Interview zu führen! Die drei bewältigten ihren Job jedoch mit Bravour und machten sich danach im Büro an die Kernaufgabe: das Verfassen eines Textes (siehe unten).

    Und weil alle schnell und konzentriert arbeiteten, war anschliessend sogar noch Zeit, die Umfrage durchzuführen, nämlich auf der Strasse die Leute zu einem bestimmten Thema zu befragen (siehe Höngger Ausgabe vom 20. November 2025). Der Elan freute die begleitende Redaktorin, vor allem, weil eine Befragung sie selbst manchmal einiges an Überwindung kostet.

    Und selbst als auch diese Texte in den Computer eingetippt, die Fotos hochgeladen und bearbeitet waren, waren die drei Höngger Kinder noch immer voller Tatendrang. Doch der Zukunftstag neigte sich bereits dem Ende zu. Aus Sicht der Redaktion war dies ein äusserst spannender, spassiger und kurzweiliger Arbeitstag. Sollten die drei tatsächlich Ambitionen haben, in den Lokaljournalismus einzusteigen, sind sie in ein paar Jahren herzlich willkommen.


    Interviewtermin im Frankental: Die sieben Jugendlichen werden über ihre Erfahrungen am Zukunftstag befragt. (Foto: Jaden Mpangalah)

    Zu Besuch im Wohnzentrum Frankental

    Am Zukunftstag stand für Sarah, Evelin und Jaden ein Interviewtermin im Wohnzentrum Frankental auf dem Programm. Und anschliessend musste das Gespräch zu Papier gebracht werden.

    Wir waren im Wohnzentrum Frankental und haben mit den Kindern, die den Zukunftstag dort verbracht haben, ein Interview gemacht. Im Wohnzentrum wohnen 41 Menschen, die Hilfe brauchen. Die sieben Kinder haben dort den Tag verbracht und reingeschaut. Zum Beispiel in die Physiotherapie, was die meisten sehr spannend fanden.

    Sie waren 10 bis 14 Jahre alt und kamen nicht alle aus Höngg, sondern auch aus Uster und dem Aargau. Am Anfang haben sie einen Plan bekommen und haben ihn gut befolgt. Sie sind alleine zu den beeinträchtigten Leuten gegangen und haben ihnen zugeschaut, wie sie Übungen machen und auch geholfen. Manche der Kinder wollen später in der Pflege arbeiten.

    Nachdem wir sie gefragt haben, was ihre Traumjobs sind, hat Kai gesagt, dass er sich auf jeden Fall vorstellen könnte, im Wohnzentrum Frankental zu arbeiten. Anael will Mechaniker werden. Ein Mädchen will als Lehrerin arbeiten, aber weil ihre Mutter im Wohnzentrum angestellt ist, hat sie mal ausprobiert, wie es ist, hier zu arbeiten. Der Tag hat den Kindern gut gefallen.

    Das Frankental hat den Zukunftstag zum ersten Mal durchgeführt. Die Jugendlichen haben sich auf der Website vom Zukunftstag angemeldet. Nächstes Jahr will das Frankental wieder mitmachen.

    Ein Artikel von Evelin Grundlehner, Jaden Mpangalah und Sarah Baumgartner

  • Reha-Kliniken beim Stadtspital Waid und Triemli

    Reha-Kliniken beim Stadtspital Waid und Triemli

    Gemäss einer Medienmitteilung der Stadt Zürich erteilte der Regierungsrat des Kantons Zürich bereits im Jahr 2022 die Leistungsaufträge für die stationären Rehabilitationsangebote am Stadtspital Waid und am Stadtspital Triemli. Der Aufbau der Zentren wurde jedoch durch eine Beschwerde des Kantons Thurgau verzögert. Wie die Stadt nun mitteilt, hat das Bundesverwaltungsgericht diese Beschwerde abgewiesen, so dass die Rehabilitationskliniken jetzt aufgebaut werden können.

    Dabei wird die Klinik im Stadtspital Waid in Wipkingen gemäss den Informationen der Stadt in Zusammenarbeit mit ZURZACH Care innerhalb der bestehenden Räumlichkeiten des Stadtspitals aufgebaut. Geplant sind rund 40 Betten, die dafür notwendigen räumlichen Umstrukturierungen hat das Stadtspital in den vergangenen zwei Jahren bereits vorangetrieben.

    Partnerschaft mit Valens

    Im Triemli wird die Rehaklinik dahingegen in einem Neubau entstehen, welcher durch die Klinikgruppe Valens in enger Partnerschaft mit dem Stadtspital gebaut und betrieben werden soll. Bereits heute besteht innerhalb der bestehenden Spitalinfrastruktur eine ambulante Rehabilitation, welche durch die Klinikgruppe betrieben wird.

    In der neuen stationären Klinik soll der Medienmitteilung zufolge Platz für 140 Patient*innen entstehen. Geplant ist ein Angebot in den Bereichen muskuloskelettale, neurologische, kardiologische, pulmonale und internistisch-onkologische Rehabilitation. Die Eröffnung ist für 2028 vorgesehen.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Tempo 30 auf der Rosengartenbrücke

    Tempo 30 auf der Rosengartenbrücke

    Im Amtsblatt der Stadt Zürich vom 12. November ist die Rosengartenbrücke sowohl unter den Strassenbauprojekten als auch bei den Verkehrsvorschriften aufgeführt. Gemäss der Planauflage zum Strassenbauprojekt werde die Lärmgrenzwerte im Abschnitt Nordstrasse (Höhe Lehensteig) bis Nordstrasse (Höhe Röschibachsteig) überschritten.

    Das städtische Gesamtkonzept «Strassenlärmsanierung 3. Etappe» sieht deshalb für diesen Strassenabschnitt die Einführung von Tempo 30 vor. Sollten die Lärmgrenzwerte trotz Tempo 30 künftig weiterhin dauerhaft überschritten bleiben, wird eine Herabsetzung der genehmigten Sanierungserleichterungen beantragt.

    Der aufgelegte Bericht zeigt zudem, welche Gebäude weiterhin von Grenzwertüberschreitungen betroffen sind und welche neu unter den Grenzwerten liegen. Die Einführung von Tempo 30 erfolgt durch reine Signalisations- und Markierungsanpassungen; bauliche Massnahmen sind nicht vorgesehen.

    In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls am 12. November eine permanente Verkehrsvorschrift ausgeschrieben. Diese sieht vor, dass die bestehende Zone «Röschibach», in der die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer beschränkt ist, um den Abschnitt Rosengartenbrücke erweitert wird.

    Gegen diese Verfügung (Verkehrsvorschrift) kann innert 30 Tagen – also bis Mitte Dezember – beim Stadtrat Zürich schriftlich ein Begehren um Neubeurteilung eingereicht werden. Das Strassenbauprojekt selbst ist bis Montag, 15. Dezember, öffentlich einsehbar. Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich beim Tiefbauamt der Stadt Zürich Einsprache erhoben werden.

    Quelle: Städtisches Amtsblatt