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  • «Stadtspital Premium»: mehr Komfort für alle

    «Stadtspital Premium»: mehr Komfort für alle

    Sie habe zeitweise vergessen, dass sie in einem Spital war, schrieb die Patientin des Stadtspitals Zürich Waid in den Fragebogen, den sie nach ihrem Austritt erhielt. Für Tudor Stanescu, Leiter der Patienten-Hotellerie, ist das ein besonders schönes Kompliment. Zugleich ist es ein Hinweis darauf, was das Angebot «Stadtspital Premium» leisten kann. Dieses richtet sich nicht nur an privat versicherte Personen der Stadt Zürich: Es steht auch Patientinnen und Patienten der allgemeinen oder halbprivaten Abteilung offen, die ihren Aufenthalt mit einem Upgrade um zusätzliche Zimmer- und Serviceleistungen ergänzen möchten. «Stadtspital Premium» umfasst mehrere Leistungsstufen, in die in den vergangenen drei Jahren erheblich investiert wurde, wie Stanescu erklärt.

    Das Stadtspital Zürich habe den klaren Auftrag, allen Versicherten – ungeachtet ihrer finanziellen Möglichkeiten – die bestmögliche Betreuung zu ermöglichen. Mit der Vereinheitlichung der Angebote in den beiden Häusern Triemli und Waid sei diesem Auftrag Rechnung getragen worden. «Wir bieten allen Patientinnen und Patienten eine Top-Medizin. Gleichzeitig müssen wir auch den höchsten Ansprüchen von Zusatzversicherten gerecht werden», betont Stanescu.

    Was «Stadtspital Premium» ausmacht

    Ist man als Privat- oder Halbprivat-patientin oder -patient im Stadtspital Zürich – oder gelangt man mittels Upgrade in diese Kategorie –, entsprechen die Leistungen jenen von Spezial- und Privatkliniken. Neben der medizinischen Betreuung, die in der Regel persönlich vom Chefarzt-Team geführt wird (während in der allgemeinen Abteilung das Fach- und Assistenzarzt-Team zuständig ist), spielt insbesondere der Komfort eine zentrale Rolle. So erinnert die Zimmerausstattung mit Parkett, Designermöbeln, einem grossen Flachbildfernseher und einer beeindruckenden Aussicht eher an ein Hotel. Es gehe dabei, so Stanescu, um das «Erlebnis im Spital», zu dem auch eine gehobene Gastronomie gehört.

    Auch im Spitalalltag zeigt sich der Unterschied: Während in der allgemeinen Abteilung fixe Besuchszeiten gelten, sind diese in der halbprivaten Stufe erweitert und auf der privaten flexibel. Die beiden höheren Stufen beinhalten zudem Leistungen wie À-la-carte-Menüs, Verpflegung für Angehörige, Parkkarten während des Aufenthalts und erlesene Körperpflegeartikel.

    Ein zentrales Element ist der sogenannte Guest Relation Service. Sechs Personen sind mittlerweile an den Standorten Triemli und Waid in dieser Funktion engagiert und fungieren als direkte Ansprechpersonen für halbprivate und private Patientinnen und Patienten. Sie kommen aus der Hotellerie, kennen Fünf-Sterne-Standards und bringen dieses Fachwissen in «Stadtspital Premium» ein. Ihr Auftrag: Für einen reibungslosen Ablauf sorgen und gleichzeitig für die Patientinnen und Patienten als diskrete und kompetente Gesprächspartner bei allen nicht-medizinischen Anliegen da sein.

    Aus medizinischer Sicht

    Der zusätzliche Komfort bedeute keineswegs, dass die medizinische Behandlung in der allgemeinen Abteilung eine andere Qualität habe, betont PD Dr. med. Michael Dietrich, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie. Die Unterschiede lägen vielmehr in der bereits erwähnten Rolle der zuständigen Ärzteschaft. Gleichzeitig, so Dietrich, hätten Patientinnen und Patienten mit «Stadtspital Premium» häufig höhere Erwartungen an den gesamten Aufenthalt. Besonders attraktiv wird das Angebot durch die interdisziplinäre Abdeckung des Stadtspitals Zürich. «Der grosse Vorteil gegenüber einer Spezialklinik ist, dass bei uns viele Kliniken unter einem Dach vereint sind», erklärt Dietrich.

    Während spezialisierte Häuser nur einen bestimmten Fokus abdecken, bietet das Stadtspital auch bei zusätzlichen Beschwerden – etwa, wenn während eines Aufenthalts eine Lungenentzündung oder eine weitere Erkrankung auftritt – eine umfassende Versorgung nach höchsten Standards am gleichen Ort. Rund um die Uhr sind Fachärztinnen und -ärzte aus allen Fachdisziplinen im Stadtspital Zürich einsatzbereit. «Die Patientinnen und Patienten müssen das Spital nicht wechseln; wir decken das gesamte medizinische Spektrum ab.» Diese breite Expertise gilt selbstverständlich für alle Versicherungsstufen.

    Hinzu komme, dass sich manche ältere Menschen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr halbprivat versichern lassen können, trotz ausreichender finanzieller Mittel. «Für sie ist ein Upgrade im Spital eine gute Möglichkeit, bei Bedarf dennoch erweiterte Leistungen zu beziehen.»

    Die Kosten

    Die Kosten für das Upgrade sind klar definiert: 550 Franken pro Nacht für die halbprivate Komfortstufe, 1100 Franken pro Nacht für die private. Abgedeckt werden Hotellerie- und Serviceleistungen. Für die Reservation fällt ein Depot an, das sich nach der geplanten Aufenthaltsdauer richtet. Es stellt sich die Frage, ob es den Patientinnen und Patienten dank «Stadtspital Premium» besser gehe. Dietrich weiss: «Ein positiver Gesamteindruck wirkt sich immer auf das Erleben der Behandlung aus. Wenn der Aufenthalt erleichtert wird, scheinen die Menschen insgesamt zufriedener.»

    Stadtspital Premium

    Alle Informationen und Kosten zum Angebot unter: www.stadt-zuerich.ch/stadtspital/de/aufenthalt-besuch/premium

    Redaktionelle Beiträge von:

    Stadtspital Zürich Waid, Tièchestrasse 99, 8037 Zürich
    044 417 11 11
    www.stadtspital.ch

  • Wie bewusst gestaltete Räume den Stress senken und das Wohlbefinden steigern

    Wie bewusst gestaltete Räume den Stress senken und das Wohlbefinden steigern

    Ein Beitrag von Raumschliff aus Höngg, Interior ReDesign mit Fokus auf funktionale Ästhetik und nachhaltige Raumoptimierung

    Der Jahreswechsel ist weit mehr als ein Kalenderwechsel – er markiert psychologisch einen Neustart. Studien aus der Verhaltenspsychologie belegen, dass sogenannte «Temporal Landmarks» («zeitliche Bezugspunkte») wie Jahresanfänge unser Gehirn motivieren, alte Muster zu überprüfen und neue Gewohnheiten zu etablieren. Es ist ein kognitiver Reset – ein emotionaler wie auch räumlicher Übergang vom Alten zum Neuen. Kein Wunder also, dass viele Menschen genau jetzt das Bedürfnis verspüren, aufzuräumen, auszusortieren, Ballast abzuwerfen.


    Foto: Raumschliff Höngg

    Warum diese Aufbruchsstimmung nicht auch nutzen, um die eigene Wohnumgebung neu zu denken? Denn ein klar gestalteter, gut funktionierender Raum wirkt nachweislich stressreduzierend. Das Gehirn kann besser entspannen, wenn visuelle Reize minimiert sind und Ordnung herrscht. Ein harmonisch eingerichteter Raum aktiviert dieselben Glückshormone wie Musik, soziale Nähe oder – ja – Schokolade. Wenn wir Ästhetik erleben, sei es in Form von Kunst, einem stimmigen Raum oder einem besonderen Möbelstück, schüttet das Gehirn Dopamin aus. Wohnästhetik beeinflusst also unmittelbar unsere Stimmung und unser Wohlbefinden – und zwar langfristig.

    Ein frischer Blick

    Viele kennen das Gefühl: Ein Raum funktioniert nicht ganz, wirkt unharmonisch oder unruhig. Man arrangiert sich damit und blendet es im Alltag aus. Doch besonders im Januar – wenn die Tage grau und kurz sind – kann eine bewusst gesetzte Veränderung in den eigenen vier Wänden überraschend viel Positives auslösen. Ein frischer Blick auf das Zuhause wirkt wie ein mentaler Energieschub.


    Dabei muss ein harmonischer Raum weder teuer noch radikal neu eingerichtet werden. Schon mit wenigen gezielten Anpassungen lässt sich ein Raum so verändern, dass er ästhetisch wirkt, funktional ist und sich gut anfühlt. Mit Bestehendem zu arbeiten und nur gezielt zu ergänzen, ist nicht nur budgetfreundlich, sondern auch nachhaltig – ein Ansatz, den Raumschliff, ein Raumgestaltungs-Studio für funktionale und atmosphärische Raumkonzepte, besonders betont. Die folgenden Tipps stammen ebenfalls von Raumschliff.

    Drei einfache Gestaltungstricks für mehr Ruhe, Struktur und Wohlbefinden

    1. Stauraum optimieren
      Beim Durchgehen eines Raums lohnt sich ein bewusster Blick auf sichtbare Gegenstände. Eine Faustregel lautet: 80 % der Dinge sollten unsichtbar verstaut sein, nur 20 % dürfen sichtbar bleiben. Wenn dieses Verhältnis noch nicht stimmt, helfen geschlossene Regale, Körbe, Hocker mit Innenfach oder Aufbewahrungsboxen. Weniger visuelle Reize bedeuten mehr Ruhe.

      Zonen definieren
      Räume wirken harmonischer, wenn sie klar gegliedert sind. Ein Teppich unter der Sofalandschaft sorgt für Zusammenhalt – idealerweise berühren alle Möbel das Teppichfeld mindestens mit den Vorderbeinen. Auch Raumteiler wie Regale oder Holzlamellen können Räume strukturieren und Atmosphäre schaffen, ohne sie optisch zu verkleinern.


    2. Farbkonzept festlegen
      Ein stimmiges Farbsystem ist zentral. Drei Varianten eignen sich besonders gut:

      Monochrom: auf eine Farbe setzen und diese in hellen bis dunklen Abstufungen einsetzen.

      Komplementär: zwei gegenüberliegende Farben im Farbkreis – z. B. Blau und Orange oder Rot und Grün.

      Verbundenes Schema: Wer es bunt mag, kann bis zu fünf benachbarte Farben im Farbkreis harmonisch kombinieren.

      Wichtig: Farben ausserhalb des gewählten Schemas sparsam oder gar nicht einsetzen.


    Fazit:

    Der Jahresbeginn bietet die ideale Gelegenheit, nicht nur persönliche Ziele neu auszurichten, sondern auch den eigenen Lebensraum. Kleine Veränderungen können grosse Wirkung entfalten – emotional, atmosphärisch und funktional. Wer bewusst gestaltet, gestaltet immer auch seine Lebensqualität mit.

    Quelle: Raumschliff/Karin Stirnimann 

  • Dagmar schreibt: «Gefangen im Teufelskreis»

    Dagmar schreibt: «Gefangen im Teufelskreis»

    Manchmal, da befindet man sich in einer misslichen Lage. Und je mehr man versucht, sich daraus zu befreien, desto schlimmer wird die Situation. Wir alle kennen das: Es handelt sich um einen Teufelskreis. Eine sich selbst verstärkende Kette misslicher Ereignisse. Leider sind meine Kinder und ich vor Kurzem unversehens und natürlich gänzlich ohne eigenes Verschulden in so etwas hereingeraten, eine wirklich widerwärtige Spirale des Bösen. Und Besserung ist nicht in Sicht.

    Angefangen hat alles vor ein paar Tagen damit, dass die Spülmaschine, das Herzstück unseres Haushalts, schwächelte. Einfach so, ohne Vorwarnung. Nach einem Spülgang begann sie auf einmal hektisch zu blinken und signalisierte mir mit einem auf dem Display leuchtenden Buchstaben, dass ihr irgendetwas nicht passte. Und dass es ihr nicht gut ging, war offensichtlich. Das dreckige Geschirr, das ich ihr anvertraut hatte, befand sich immer noch in exakt demselben Zustand wie vor dem Spülen. Keinen Deut sauberer.

    Das aggressive «E»

    Natürlich war ich sogleich um ihre Pflege besorgt, räumte alles aus, füllte Salz und Klarspüler auf und reinigte ihre Siebe. Ich redete ihr gut zu und startete sie erneut. Es begann hoffnungsvoll, endete aber nur wenige Minuten später mit demselben aggressiven «E» auf dem Display. So ganz wollte ich ihre Krankheit noch immer nicht akzeptieren und startete abermals ein, zwei verzweifelte Spülversuche, aber es war aussichtslos. Der Fall war klar: Wir brauchten professionelle Hilfe.

    Der nächste Schritt wäre logischerweise ein Anruf beim Hausmeister, der die Profis aufbieten würde. Ein Anruf genügt dafür. Das Problem ist nur, dass es mir peinlich ist, das momentan herrschende Chaos in der Wohnung irgendjemandem zu präsentieren. Also dachte ich mir: «Ich räum besser kurz ein wenig auf, bevor ich anrufe.»

    Knappes Zeitbudget

    Ein verhängnisvoller Fehler, mit dem das Übel seinen Lauf nahm. Denn in dieser mit Terminen vollgepackten Vorweihnachtszeit ist das Zeitbudget für den Haushalt ohnehin schon knapp, bei den Kindern und bei mir. Und blöderweise verbringe ich, seit die Spülmaschine nicht mehr funktioniert, ebendiese knappe Zeit am Spülbecken. Denn wenn das Herz des Haushalts aufhört zu schlagen, ist die Not gross. Vor allem in einer kinderreichen Familie, in der sich jedes Familienmitglied gerne und häufig eigene Mahlzeiten zubereitet. Ständig sind alle Gabeln dreckig, die Töpfe und Pfannen unbrauchbar und die guten Messer liegen zuunterst unter all dem dreckigen Geschirr.

    Weil jetzt aber täglich zwei Stunden für den Abwasch draufgehen, leidet der Rest des Haushalts. Deshalb stapelt sich die gewaschene und noch nicht eingeräumte Wäsche im Wohnzimmer zu immer höheren Türmen, der Papierkram bleibt länger liegen und die Badezimmer würden sich auch über neuen Glanz freuen.

    Sie erkennen das Problem? Einen solchen Anblick, das ist klar, kann ich natürlich weder dem Hausmeister noch dem Sanitärinstallateur zumuten. Bevor also irgendjemand Hand an meine Spülmaschine legen kann, muss dringend aufgeräumt werden …

  • Zimtsterne – Fasnachtschüechli – Schoggihasen

    Zimtsterne – Fasnachtschüechli – Schoggihasen

    Bestimmt ist es Ihnen auch schon aufgefallen, wie schnell jeweils die Laden-Auslagen im Jahreslauf wechseln. Fürs Marketing mag das Vorteile haben, doch setzt es in Köpfen und Herzen vermutlich da und dort Zeichen, die zu befragen sich lohnt.

    Einerseits bahnt das schon der Verwechslung den Weg, dass Einkauf und Konsum bestimmter Dinge für Feste und Zeiten im Jahreslauf unverzichtbar seien, ja deren Inhalt ausmache. Die tiefere Bedeutung geht so leicht vergessen und damit eine Gelegenheit zum Nachdenken über das Leben, das Zusammenleben und das, was unser Leben übersteigt.

    Andererseits gaukelt dieses Vorgehen vor, es gehe vor allem um perfekte Vorbereitung; danach verlören Feiertage ihre Bedeutung so schnell wie die Süssigkeiten, die rasch mit Rabattklebern versehen werden. Dabei dient doch der Aufwand vorher bestenfalls einer erfüllenden Erfahrung des Augenblicks, für den vor allem die Seele bereit sein muss.

    Gemeinschaft oder Spiritualität sollte dabei im Zentrum stehen. Dieses Kostbare soll noch lange leuchten, inspirieren, verbinden. Ich wünsche Ihnen wertvolle Stunden über die Feiertage als Vorzeichen und Stärkung fürs neue Jahr! Warum nicht mal in einer Kirche?

    Eingesandt von Samuel Zahn, Pfarrer


    Samuel Zahn, Pfarrer. (Foto: zvg)

    Redaktionelle Beiträge von:

    Kirchenkreis sechs, Milchbuckstrasse 57, 8057 Zürich
    www.reformiert-zuerich.ch

  • Moosvielfalt: Ein Naturspaziergang mit dem Natur- und Vogelschutzverein Höngg

    Moosvielfalt: Ein Naturspaziergang mit dem Natur- und Vogelschutzverein Höngg

    Moose sind omnipräsent und doch laufen wir meistens daran vorbei, schreibt der Natur- und Vogelschutzverein Höngg auf seiner Website. Auf dem kommenden Naturspaziergang im Advent kann man diese Moose genauer anschauen.

    Die Teilnehmenden nehmen die Moose im Wald unter die Lupe, schauen wie sie unterschiedlich ausschauen und entdecken eine unglaubliche Vielfalt und Schönheit dieser grünen Waldbewohner. Zudem erfährt man, was Moose von den Blütenpflanzen unterscheidet und was sie für unser Ökosystem so wertvoll macht.

    Wer hat, bringt eine Handlupe mit.

    Der Naturspaziergang

    Sonntag, 21. Dezember, 14 bis 16 Uhr
    Leitung: Sonja Hassold (Botanik Exkursionen)
    Treffpunkt: Haltestelle ETH Hönggerberg, Bus Nr. 69, 80
    Offen für alle – ohne Voranmeldung – die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt

    Weitere Informationen: nvvhoengg.ch 

  • Vom Restwert zum Selbstwert

    Vom Restwert zum Selbstwert

    Mein Name ist Anastasia Imfeld, ich bin 17 Jahre alt und arbeite im Projekt «Restwert» Zürich. Als ich die Möglichkeit bekam, einen Artikel darüber zu schreiben, freute ich mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und die Chance, meine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Das Projekt «Restwert» in Zürich-Höngg wurde durch das Grundlagenwerk ins Leben gerufen und ist Teil eines stetig wachsenden Netzwerks. Dieses umfasst inzwischen 28 Standorte in der ganzen Schweiz und bietet rund 380 Arbeitsplätze für Menschen mit psychischen oder körperlichen Be­einträchtigungen.

    Doch was machen wir eigentlich im Projekt «Restwert»? Wir übernehmen den kompletten Verkauf von ausrangierten Dingen über die Online-Plattform Ricardo: vom Erfassen und Testen von Produkten, über das Fotografieren bis hin zum Verfassen von Inseraten sowie von Rechnungen, dem Verpacken und dem Versenden. So holen wir den bestmöglichen Restwert aus jedem Produkt heraus, seien es Haushaltsgegenstände, Elektronikgeräte oder auch Weihnachtsschmuck. Allein im letzten Jahr verkaufte unser Team fast 1000 Artikel an durchweg zufriedene Kunden und Kundinnen.

    Das Miteinander zählt

    Im Projekt «Restwert» zählt das Miteinander. Wir tauschen uns viel aus, was das Verständnis füreinander stärkt. Alle sind freundlich und hilfsbereit – und es wird oft gelacht. Die klar strukturierten Prozesse und die Vielfalt der Produkte sorgen für Abwechslung und geben der Arbeit Sinn. Für jeden Menschen ist es wichtig, eine Perspektive zu haben.

    Als ich im Projekt «Restwert» anfing, fehlten mir Struktur und Zukunftsaussichten. Ich begann mit nur zwei Stunden Arbeit pro Tag und steigerte mich langsam. Diese kleinen Schritte halfen mir, Vertrauen aufzubauen und eine Routine zu entwickeln. Ich überarbeitete mein Bewerbungsportfolio und begann, mich aktiv zu bewerben. Das hätte ich mir vor einem Jahr nicht zugetraut. Und hier stehe ich nun und schreibe meinen eigenen Zeitungsartikel. Ja, ich bin stolz auf mich. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, sich auch für kleine Erfolge selbst zu loben. Jeder Mensch ist anders, aber wir alle verdienen eine Chance.

    Ein Beitrag der ESPAS

    Redaktionelle Beiträge von ESPAS

    Projekt «Restwert»
    Naglerwie­sen­strasse 4, 8049 Zürich
    043 311 58 25
    zuerich@projekt-restwert.ch

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    Neues Leben für alte Produkte

     

  • Wenn die Kirche neue Wege geht

    Wenn die Kirche neue Wege geht

    Vor einem halben Jahr habe ich bereits mit einigen Zeilen die virtuelle Kirche im Spiel «Minecraft» vorgestellt. Ein halbes Jahr später blicken wir auf mehrere erfolgreiche Anlässe zurück. Am Bucheggfest waren 80 Jugendliche auf unserem Bauserver zu Gast. Am «Refine», dem Treffen der Deutschschweizer reformierten Jugend in Oerlikon, Ende Oktober waren es sogar 500!

    An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die von Cansteinsche Bibelgesellschaft und deren «Minecraft»-Projekt, welches das Vorbild für das unsere war und ist. Sie haben 20 Helfende und einen Lieferwagen voll Material von Berlin nach Zürich gebracht und gemeinsam mit uns für ein unvergessliches Wochenende gesorgt.

    Mit neuem Elan

    Allerdings müssen wir auch umplanen. Kevin Hablützel, der mit mir das Projekt aufgebaut hat, hat seine Arbeitsstelle gewechselt. Auch ihm möchte ich von Herzen für seinen Einsatz danken. Wir werden die Festtage also nutzen, um im neuen Jahr mit gestärktem Elan weiterzugehen. Nicht nur in «Minecraft», sondern im digitalen Raum allgemein. Wer sich gerne auf dem Laufenden halten möchte:

    www.chilezh.wordpress.com

    Sowohl an den Adventssonntagen als auch im Januar finden Events statt und wir freuen uns über alle, die wir antreffen.

    Eingesandt von Benjamin Walser

    Redaktionelle Beiträge von:

    Kirchenkreis sechs, Milchbuckstrasse 57, 8057 Zürich

    www.reformiert-zuerich.ch

  • Wenn alles zu viel wird

    Wenn alles zu viel wird

    «Alt werden ist nichts für Feiglinge» sagte einst der Showmaster Joachim Fuchsberger. Ein Zitat, das oft und gerne wiederholt wird. Denn dieser Lebensabschnitt hält einiges an existenziellen Herausforderungen bereit. Glücklicherweise weiss der Grossteil der älteren Generation diese gut zu bewältigen und sich umso mehr der schönen Seiten des dritten Lebensalters zu erfreuen.

    Und doch gibt es Situationen, welche die Betroffenen überfordern. «Ich fühle mich wie ein Wanderer vor einem hohen Berg, der nicht mehr weiss, ob er den Anstieg noch bewältigen kann», schilderte kürzlich ein Nachbar der Autorin seine aktuelle Befindlichkeit. Woher kommt dieses Gefühl der Überforderung? Wie kann man ihm begegnen? Der «Höngger» hat sich mit Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation von Pro Senectute, darüber ausgetauscht.

    Peter Burri Follath, im Alter stellt uns der Körper vor eine Reihe von Herausforderungen: Muskelmasse und Knochendichte sinken, das Hör- und Sehvermögen nimmt ab. Auch Herz und Kreislauf arbeiten langsamer, die Lungenleistung nimmt ab, das Nervensystem wird generell empfindlicher und weniger belastbar. Welche Faktoren können darüber hinaus zu einem Gefühl der Überforderung führen?

    Peter Burri Follath: Während die körperlichen Fähigkeiten nachlassen, steigen die Anforderungen des Alltags. So verlagern sich viele Dienstleistungen ins Digitale und die Informationsflut verunsichert besonders Menschen, die damit nicht aufgewachsen sind. Gleichzeitig engagieren sich viele ältere Menschen stark, betreuen Enkel, pflegen Partner oder engagieren sich freiwillig. Diese Verantwortung kann zur Belastung werden, vor allem, wenn mehrere Herausforderungen gleichzeitig auftreten.

    Zudem müssen oft auch noch eigene Erkrankungen und der Verlust geliebter Menschen bewältigt werden. Welche Symptome zeigen sich denn bei einer Überforderung?

    Sie äussert sich im Alter oft weniger durch klare Stresssignale als durch körperliche und emotionale Veränderungen und wird daher oft erst spät bemerkt. Man schläft schlechter, fühlt sich erschöpft oder hat diffuse Schmerzen. Oft wird unregelmässig gegessen, Stürze nehmen zu, weil die Konzentration leidet. Andere ziehen sich zurück, werden vergesslicher oder reagieren gereizter. Psychischer Stress kann zudem den Blutdruck erhöhen, chronische Erkrankungen intensivieren und das Immunsystem schwächen. Die Verbindung zwischen Psyche und Körper ist im höheren Alter besonders eng.

    Gibt es Rezepte, um diesen Problemen vorzubeugen?

    Ein strukturierter Tagesablauf, regelmässige soziale Kontakte und der gezielte Umgang mit Informationen helfen, belastende Situationen zu reduzieren. Auch technische Hilfen können entlasten, sofern sie gut erklärt und begleitet werden. Ebenso wichtig sind Bewegung, Schlaf und Ernährung, die im Alter stark zum Wohlbefinden beitragen. Ein wichtiger Begriff in diesem Zusammenhang ist auch die Resilienz, die psychische Widerstandsfähigkeit in belastenden Lebensumständen. Resilienz wächst durch das Gefühl, Schwierigkeiten bewältigen zu können. Ältere Menschen profitieren von Aktivitäten, die ihnen Sinn geben, etwa freiwilliges Engagement, kreative Tätigkeiten oder der Austausch mit anderen. Ergänzend können psychologische Beratung und einfache Entspannungsübungen helfen, den Umgang mit Stress zu verbessern.

    Zuweilen aber reichen diese Massnahmen der Selbstfürsorge nicht aus. Wann ist es Zeit zu erkennen, dass professionelle Hilfe benötigt wird?

    Hilfe wird wichtig, wenn der Alltag nicht mehr sicher gelingt, etwa wenn Medikamente falsch eingenommen werden, Stürze zunehmen oder eine Person sich stark zurückzieht. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt einen Umzug in eine Institution. Viele Situationen lassen sich mit ambulanten Hilfen und Tagesstrukturen gut auffangen.

    In vielen Fällen erkennen die Betroffen jedoch gar nicht, dass sie Unterstützung benötigen und lehnen diese ab?

    Hilfeverweigerung entsteht oft aus Angst vor Abhängigkeit oder Kontrollverlust. Es hilft, diese Sorgen ernst zu nehmen und Unterstützung in kleinen Schritten einzuführen. Zuweilen akzeptieren ältere Menschen Ratschläge von Hausärztinnen oder Beratungsstellen eher als von der eigenen Familie. Wichtig ist, Geduld zu haben und dennoch Grenzen zu setzen, wenn die Sicherheit gefährdet ist.

    Die Sicherheit ist auch gefährdet, wenn aus dem Gefühl der Überforderung die Lust am Leben verloren geht. Wie soll man als Angehöriger in einem solchen Fall reagieren?

    Man sollte das Gespräch suchen und klar machen, dass solche Gefühle ernst genommen werden. Professionelle Hilfe kann viel bewirken, denn depressive Symptome im Alter sind gut behandelbar. Gleichzeitig ist es wichtig, soziale Kontakte zu aktivieren und gemeinsam kleine, aber regelmässige Alltagsrituale zu schaffen. Bei Suizidgedanken muss sofort ärztliche Unterstützung organisiert werden.

    Zum Schluss noch ein kleines Gedankenspiel. Wie müsste eine Gesellschaft aussehen, in der ältere Menschen nicht mehr das Gefühl haben müssen, überfordert zu sein?

    Eine solche Gesellschaft würde Alter als wertvolle Lebensphase betrachten und Barrieren im Alltag konsequent abbauen. Dienstleistungen wären verständlich und zugänglich, Pflege und Betreuung gut finanziert und leicht erreichbar. Mehrgenerationen-Wohnformen wären selbstverständlich, soziale Teilhabe wäre einfach möglich, und ältere Menschen müssten sich nicht an ein Tempo anpassen, das ihnen nicht entspricht. Kurz gesagt, es wäre eine Gesellschaft, die ältere Menschen nicht an den Rand drängt, sondern sie als selbstverständlichen Teil des Ganzen einschliesst.

    Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

    Alle bisher erschienenen Artikel der Serie sind hier nachzulesen.

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    Stille Not im Alter

  • Rosengartenstrasse: Ist der Dialogprozess am Ende?

    Rosengartenstrasse: Ist der Dialogprozess am Ende?

    «Ist ein Dialog noch möglich?», titelte diese Zeitung vergangene Woche und bezog sich dabei auf den vom Tiefbauamt der Stadt initiierten Dialogprozess, mit dem, so die Stadt, «ergebnisoffen» mit allen relevanten Stakeholdern über die Zukunft der Rosengartenstrasse diskutiert werden sollte.

    In diesem Jahr fanden dazu die ersten Treffen einer Spurgruppe statt. Diese hatten jedoch von Beginn an einen schweren Stand: Sowohl der Kanton, als auch die Automobilverbände ACS und TCS verweigerten die Mitarbeit, ebenso wie der Hauseigentümerverband.

    Im Verlauf des Jahres und nach der Teilnahme an den ersten Sitzungen kündigten kürzlich nun auch die Vertreter*innen der IG Westtangente plus sowie des Quartiervereins Wipkingen an, auf eine weitere Mitarbeit im Gremium zu verzichten.

    Ein Dialog sei ohne die Teilnahme wichtiger Akteure nicht möglich, der Handlungsspielraum der Stadt infolge des schwelenden Rechtskonflikts mit dem Kanton bezüglich Tempo 30 sowie der Annahme der Mobilitätsinitiative ohnehin begrenzt.

    Gelder für Dialog gestrichen

    Nun hat der Gemeinderat, wie der «Tages Anzeiger» berichtet, am 10. Dezember im Rahmen der Budgetdebatte beschlossen, den Betrag von 150’000 Franken für den Dialogprozess zu streichen.

    Mit 67 zu 56 Stimmen, so die Tageszeitung, hiess der Gemeinderat die von FDP, SVP, GLP, Mitte/EVP und AL beantragte Streichung des Betrags gut.

    Ob, und wenn ja, wann der Dialogprozess nun fortgeführt werden wird, ist damit völlig unklar. Gegenüber dem «Tages Anzeiger» erklärte Tiefbauvorsteherin Simone Brander, die Streichung der 150’000 Franken bedeute «keinen vollständigen Halt» des Prozesses. Das Departement müsse nun schauen, wie es weiter vorgehen wolle.

    Die Direktorin nimmt Stellung

    Die Direktorin des Tiefbauamts der Stadt Zürich, Simone Rangosch, informierte gemäss Angaben des Quartiervereins Wipkingen die Teilnehmenden offiziell über das Ende der Dialogveranstaltungen.

    Beim Tiefbauamt nehme man mit Bedauern zur Kenntnis, dass eine Mehrheit des Gemeinderats im Rahmen der Budgetdebatte der vergangenen Woche die finanziellen Mittel für den Dialogprozess gekürzt habe. Der «umfassende Meinungsbildungsprozess» sei damit in der mit den Beteiligten diskutierten Form nicht mehr möglich. Die Dialogveranstaltungen würden daher nicht wie geplant stattfinden.

    Rangosch betonte, dass man weiterhin das Ziel verfolge, eine tragfähige Lösung für die Rosengartenachse zu finden. In welcher Form dies geschehen werde, sei derzeit offen. Das Tiefbauamt werde zu gegebener Zeit über das weitere Vorgehen informieren.

  • Ist dein Velo fit für den Winter?

    Ist dein Velo fit für den Winter?

    Bevor die Strassen nass und das Wetter ungemütlich werden, gönne deinem treuen Begleiter eine verdiente Pause und eine gründliche Revision.

    Im Veloatelier Zürich machen wir dein Bike fit für die kalte Saison oder bereiten es optimal für den Frühling vor – ohne den Stress und lange Wartezeiten der Hochsaison!

    Deine Vorteile beim Service aktuell:

    Keine Hektik: Profitiere von freien Werkstatt-Slots, bevor der Frühlingsturbo zündet.

    Volle Funktion: Wir checken Bremsen, Schaltung, Beleuchtung und alle sicherheitsrelevanten Teile für eine Fahrt durch Herbst und Winter.

    Werterhaltung: Gründliche Reinigung und Schmierung schützt vor Korrosion und erhöht die Lebensdauer deines Velos.

    Startklar im Frühling: Dein Bike wartet perfekt gewartet auf die ersten Sonnenstrahlen – einfach aufsteigen und losfahren!

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    VELOATELIER Zürich
    Kornhausstrasse 21, 8037 Zürich
    Telefon: +41 (0)44 364 15 10

    Öffnungszeiten November bis März: Dienstag bis Freitag: 9-13/14.30-18.30 Uhr, Samstag: 9-16 Uhr

    veloatelier.ch