Blog

  • «Tag der Kranken» sensibilisiert auf Selbstbestimmung und Eingebundenheit

    «Tag der Kranken» sensibilisiert auf Selbstbestimmung und Eingebundenheit

    Laut Bundesamt für Statistik handle es sich derzeit um rund 2,3 Millionen Betroffene in der Schweiz. Am 1. März 2026 stehen am «Tag der Kranken» Menschen mit chronischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen im Fokus und die Bevölkerung sensibilisiert werden. Die Präsidentin des «Tag der Kranken», Doris Fischer-Taeschler, erklärt in einer Medienmitteilung: «Wir zeigen, dass Kommunizieren und Hilfe annehmen grosse Relevanz haben und dass es bei den Bedürfnissen von jungen und alten Menschen Unterschiede, aber auch überraschende Gemeinsamkeiten gibt, speziell beim Thema Einsamkeit. Zudem wollen wir auf die wichtige Rolle der Angehörigen aufmerksam machen. Ihnen gilt es ebenfalls gerecht zu werden und Gehör zu geben.»

    «Selbstbestimmt und eingebunden»

    Das Motto des diesjährigen «Tag der Kranken» ist «selbstbestimmt und eingebunden». In der Medienmitteilung des «Tag der Kranken» geht hervor, dass alle ihre Gesprächspartnerinnen und -partner mit Krankheitserfahrungen als Betroffene oder Angehörige betonten, wie wichtig die richtigen Informationen für die Selbstbestimmung und das Mitentscheiden bei Behandlungen sind.

    Eine gute Möglichkeit, diese einzuholen oder Informationen zu validieren, ist der Austausch mit anderen Betroffenen – sei es, indem ein Peerangebot in Anspruch genommen wird oder beim Besuch einer Selbsthilfegruppe. Generell lasse sich festhalten, dass Selbstbestimmung heute einen viel höheren Stellenwert hat als in der Vergangenheit – bei jungen, aber auch bei älteren Menschen. Mit einer chronischen Erkrankung reduziere sich der Anteil der Selbstbestimmungsmöglichkeiten drastisch.

    Um bis zum Schluss selbstbestimmt zu leben, sei es zentral, Verantwortung zu übernehmen und sich Gedanken zu machen, was einem wichtig ist. Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Stärke und ermöglicht es, das Steuer selber in der Hand zu behalten bei der Alltagsbewältigung.

    Unterschiedlichen Bedürfnissen der Altersgruppen gerecht werden

    Kranke Menschen benötigen ein stabiles soziales Netz und Menschen, die sie begleiten. Dies kann sehr herausfordernd sein, unter anderem auch deshalb, weil sich Emotionen oft bei den Angehörigen entladen. Als Angehörige selbstbestimmt zu sein, heisst deshalb auch, Grenzen zu setzen und zu sehen, wie viel man geben kann und wo es zu limitierend und fremdbestimmend wird.

    Ältere Menschen sollen selbstbestimmt entscheiden könnten, was sie brauchen, was ihnen nützt und in welcher Form sie die Hilfe benötigen. Damit sie sich gut respektive besser eingebunden fühlten, brauche es niederschwellige Angebote, die man sich finanziell auch leisten könne.

    Andauernde Einsamkeit ist mit einem erhöhten Risiko für körperliche und psychische Krankheiten verbunden. Auch mit der Entstehung einer Demenz scheinen Verbindungen zu bestehen. Neben Menschen im hohen Alter sind insbesondere auch Jugendliche und junge Erwachsene stark von Einsamkeit betroffen. Menschen, die in jungen Jahren von einer chronischen Erkrankung oder einem Ereignis, das die Gesundheit einschränkt, betroffen sind, haben zusätzliche Hürden zu meistern, um sich eine berufliche Zukunft und ein soziales Netz aufzubauen.

    Wir alle sind gefordert

    Es lohnt sich, in gesunden Zeiten in das soziale Netzwerk zu investieren, eingebunden zu sein und den Fokus nicht nur auf die Arbeit zu legen. Dazu gehört auch, in gesunden Zeiten andere Menschen zu unterstützen. Dies erhöht die Chance, wenn es einem nicht mehr gut geht, auf dieses Netzwerk zurückgreifen zu können. Betreuung ist nicht nur Familiensache. Wir alle sind als Gesellschaft gefordert, uns zu überlegen, wie wir für kranke, beeinträchtigte und betagte Menschen oder für solche am Lebensende da sein wollen.

    Zahlreiche Aktionen prägen den Tag der Kranken

    Der «Tag der Kranken» hat seinen festen Platz im Jahresgeschehen der Schweiz. Tausende beteiligen sich daran: mit Konzerten, mit Besuchs- und Geschenkaktionen in Spitälern und Heimen sowie mit Predigten und Solidaritätsveranstaltungen. Hinter dem Tag der Kranken steht der gleichnamige Trägerverein, der die Bevölkerung seit 1939 einmal pro Jahr zu einem Thema aus dem Bereich «Gesundheit und Krankheit» sensibilisiert. Auch der Bundespräsident 2026, Guy Parmelin, wird zur Bevölkerung sprechen.

    Quelle: Medienmitteilung Tag der Kranken

  • Kollagen – mehr als nur ein Schönheitsbegriff

    Kollagen – mehr als nur ein Schönheitsbegriff

    Kollagen ist ein lebenswichtiges Eiweiss und kommt überall dort vor, wo unser Körper Stabilität und Elastizität braucht: in der Haut, in Knochen und Gelenken, in Sehnen, Bändern und im Bindegewebe. Auch Blutgefässe und Zähne sind auf Kollagen angewiesen.

    Im Laufe der Jahre lässt die körpereigene Kollagenbildung allmählich nach. Dieser natürliche Prozess beginnt bereits im jungen Erwachsenenalter und setzt sich langsam fort. Viele Menschen bemerken dies durch eine nachlassende Spannkraft der Haut, steifere Gelenke oder eine geringere Belastbarkeit des Bewegungsapparates.

    Veränderte Ernährungsgewohnheiten

    Der Körper ist grundsätzlich in der Lage, Kollagen selbst zu bilden. Dafür benötigt er jedoch geeignete Nährstoffe, insbesondere Eiweiss, Vitamin C sowie Spurenelemente wie Zink. Traditionelle Speisen wie Knochenbrühen oder lange gekochte Fleischgerichte lieferten diese Bausteine früher regelmässig. Heute stehen sie deutlich seltener auf dem Speiseplan. Immer mehr Menschen überlegen daher, ihre Ernährung gezielt zu ergänzen.

    Transparenz ist wichtig

    Kollagenpräparate können dabei unterstützen – sofern sie qualitativ hochwertig sind. Der Markt ist gross, die Unterschiede zwischen den Produkten jedoch erheblich. Entscheidend ist, dass das Kollagen gut aufgespalten ist, damit es vom Körper verwertet werden kann, und dass Herkunft und Verarbeitung transparent sind.

    Hohe Preise allein sind leider kein Qualitätsmerkmal. Gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln ist eine fachkundige Begleitung sinnvoll. Apotheken bieten geprüfte Produkte und persönliche Beratung, die helfen, unrealistische Versprechen einzuordnen und eine passende, sichere Wahl zu treffen.

    Eingesandt von der Apotheke am Meierhofplatz, Limmattalstrasse 177, 8049 Zürich
    Website: https://www.apotheke-zum-meierhof.ch/

  • Der Tierpark Waidberg steht vor der Fusion

    Der Tierpark Waidberg steht vor der Fusion

    In den vergangenen beiden Jahren war beim Tierpark Waidberg im Kreis 10 einiges in Bewegung: Die unsichere Finanzierung und eine fehlende Nachfolge bei der Tierpflege liessen noch 2024 die Schliessung des Tierparks befürchten.

    Das Unheil liess sich jedoch noch einmal abwenden: Letztes Jahr konnte der Vorstand an der Generalversammlung nicht nur einen Nachfolger für Tierpfleger Hans Nikles vorstellen, sondern auch über die bereits fortgeschrittenen Plänen einer möglichen Fusion mit dem Verschönerungsverein Zürich (VVZ) berichten.

    Wird die Fusion genehmigt?

    Nun ist wiederum ein Jahr vergangen und der Fusionsvertrag einer Kombinationsfusion zwischen den beiden Vereinen fertiggestellt. Fehlt nur noch die Genehmigung der Vereinsmitglieder: An der Generalversammlung vom 19. März können nun sowohl die Mitglieder des Fördervereins Tierpark Waidberg als auch die Mitglieder des Verschönerungsvereins Zürich der Fusion zustimmen und den Vertrag genehmigen.

    Direkt im Anschluss an die beiden Generalversammlungen ist dann die Gründungsversammlung des neuen Vereins: «Verein Naturerlebnis und Hirschpark Zürich» (VNHZ) geplant.

  • Hochspannung bis zum Schluss

    Hochspannung bis zum Schluss

    Mit dem 17. Heimturnier im Januar setzte Volley Höngg eine erfolgreiche Tradition fort. Viele Begegnungen der Teams auf dem Hönggerberg waren ausgeglichen: Punkte wurden hart erkämpft, lange Rallyes begeisterten das Publikum und taktisch clevere Spielzüge entschieden erst in den letzten Momenten über Sieg oder Niederlage.

    Besonders im Kampf um die Podestplätze blieb es bis zum Schluss spannend. Die S9 Señoritas setzten sich mit einer souveränen Leistung durch und entschieden sämtliche Spiele für sich.

    Im gesamten Turnierverlauf mussten sie lediglich einen einzigen Satz abgeben und sicherten sich damit klar den Turniersieg. Deutlich enger verlief der Kampf um den zweiten Rang: Mehrere Teams lagen punktgleich beieinander, sodass die Punktunterschiede berechnet werden mussten, um die Rangliste festzulegen. Am Ende belegten die Beach Ladies Rang zwei, gefolgt vom TV Wädenswil auf Platz drei.

    Ein erfolgreicher Tag

    Zwar standen Ruhm und Ehre für die Siegerinnen im Vordergrund, doch ganz im Sinne des Vereinsmottos erhielten alle Teams den gleichen Preis: kühlen Prosecco und Knabberzeug, um den intensiven Spieltag gemeinsam und entspannt ausklingen zu lassen.

    Dank den zahlreichen Freiwilligen, die mit ihrem tatkräftigen Einsatz wesentlich zum Gelingen des Heimturniers beigetragen haben, blickt Volley Höngg auf einen rundum erfolgreichen sportlichen Tag zurück.

    Bereits jetzt richtet sich der Blick nach vorne: Mit grosser Vorfreude erwartet Volley Höngg den nächsten Turnierauftakt im neuen Jahr, bei dem sich die Heimmannschaft wieder einen Platz weiter vorne in der Rangliste zurückerkämpfen möchte. Bis dahin wird weiterhin engagiert trainiert und gespielt – zwischendurch auch mit einer wohlverdienten Pause bei einem spritzigen «Proooosecco».

    Eingesandt von Nicole Ciullo

  • Die Bauarbeiten an der Rötel- und Bucheggstrasse verlängern sich

    Die Bauarbeiten an der Rötel- und Bucheggstrasse verlängern sich

    Laut der Baustellen-Information des Tiefbauamts Stadt Zürich bleibt bei der Verlängerung das temporäre Verkehrsregime grundsätzlich bestehen: Die Rötelstrasse bleibt im Baustellenbereich für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt.
    Ausgenommen sind der öffentliche Verkehr (VBZ) sowie der Veloverkehr.

    Für Anwohnende und Zubringer*innen ist die Zufahrt von Süden her ab der Rotbuchstrasse bis zu der Liegenschaft Rötelstrasse 126 gestattet. Die Ein- und Ausfahrten in die bzw. aus der Rosengartenstrasse sind je nach Bauphase
    unterschiedlich geregelt. Massgebend ist die örtliche Signalisation.

    Die Ein- und Ausfahrt zwischen der Rötelstrasse und dem Bucheggplatz ist – mit Ausnahme des öffentlichen Verkehrs und des Veloverkehrs – weiterhin nicht gestattet. Aufgrund der geringen Platzverhältnisse und der fehlenden Stauräume, insbesondere im Zusammenhang mit dem Busbetrieb, wird diese Fahrbeziehung wie geplant erst nach Abschluss der Bauarbeiten wieder geöffnet.

    Laut der erwähnten Baustellen-Information dauern die Arbeiten bis voraussichtlich September 2026.

    Quelle: Stadt Zürich/Baustellenliste

  • Natur- und Vogelschutzverein Höngg: Anpacken im Frühling

    Natur- und Vogelschutzverein Höngg: Anpacken im Frühling

    In Höngg heisst es Ende Februar wieder «Anpacken im Frühling». Gemeint ist der erste von zwei Arbeitstagen des Jahres vom Natur- und Vogelschutzverein Höngg (NVV). Der Tag bietet die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung die grünen Flecken des Quartiers für die warme Jahreszeit fit zu machen.

    Muskelkraft kann nicht schaden

    Etwa beim Rückschnitt von Obstbäumen am Ruggernweg, dem Zurückschneiden von Sträuchern auf der Werdinsel und dem Roden und Auslichten beim Scheibenstand auf dem Schiessplatz Hönggerberg. Einige Aufgaben erfordern Muskelkraft, andere Trittsicherheit auf einer Leiter. Der NVV freut sich über alle Teilnehmenden, mit oder ohne Vorkenntnisse.

    Arbeitstag mit dem NVV

    Samstag, 28. Februar, 9–13 Uhr
    Anmeldung: bis Montag, 23. Februar bei Hans-Peter Wydler: hpwy@gmx.ch.
    Mitnehmen: Robuste, warme Schuhe und Kleider sowie Arbeitshandschuhe, wenn vorhanden.
    Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekanntgegeben.

  • Einbahnregime an Riedhofstrasse wurde vorläufig aufgehoben

    Einbahnregime an Riedhofstrasse wurde vorläufig aufgehoben

    In der Riedhofstrasse wurde das Einbahnregime aufgehoben, wie verschiedene Stimmen aus der Leserschaft berichten. Offenbar ist dies seit Ende letzter Woche der Fall, so eine Leserin. Die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich bestätigt die Aufhebung.

    Demnach wurde die Verkehrsführung nur unzureichend eingehalten, heisst es auf Anfrage der «Höngger Zeitung». Definitiv sei der Entscheid jedoch nicht: Man beobachte die Situation laufend, weitere Massnahmen seien noch offen.

    Das Einbahnregime an der Riedhofstrasse schlug seit Ende letzten Jahres hohe Wellen im Quartier. Wegen Bauarbeiten in der Wieslergasse und in der Singlistrasse setzte die Stadt Zürich temporäre Verkehrsmassnahmen an der Riedhofstrasse um. Konkret wurde ab der Singlistrasse bis zum Haus Nr. 35 eine Einbahnstrasse eingeführt.

    Umgedrehte Schilder und eine Schranke

    Viele Anwohnende nahmen an, diese Regelung sei definitiv, weil eine feste Signalisation für das Einbahnregime eingerichtet wurde. Dieses war jedoch weiterhin temporär, wie die Stadt damals mitteilte. Die Massnahme wurde nötig, weil das frühere Schild von Unbekannten wiederholt umgedreht wurde.

    Im Januar wurde schliesslich das Einbahnregime bereits auf Höhe der Reinhold-Frei-Strasse mittels Schranke angekündigt – obwohl es erst rund 700 Meter weiter galt. Diese Schranke sorgte für zusätzlichen Ärger. Teilweise entstand der Eindruck, man könne auf der gesamten Riedhofstrasse nicht mehr in Richtung Zentrum Höngg fahren.

  • Quartierbericht 2025: So lebt es sich im Kreis 10

    Die Stadt Zürich führt alljährlich eine Bevölkerungsbefragung zu bestimmten Themen durch, die die Stadtbewohnenden beschäftigen. Im jüngsten Quartierbericht, der Anfang Februar erschien, werden ausgewählte Aspekte dieser Befragung nun auf Quartiersebene abgebildet. Dabei geht es insbesondere um Aspekte der Zufriedenheit mit dem Wohnquartier.

    Die Zufriedenheit mit dem Leben in der Stadt ist demnach insgesamt hoch: 72 Prozent der Bevölkerung leben gerne in der Limmatstadt. Am höchsten, so die Medienmitteilung der Stadt, sei die Zufriedenheit in den Wohnquartieren Alt-Wiedikon und Mühlebach. Hier geben rund 81 Prozent der Befragten an, gerne in Zürich zu leben. Schlusslicht in puncto Zufriedenheit ist Hirzenbach, aber auch dort sind es noch 62 Prozent, die gerne im Quartier zu Hause sind.

    Bei den Aspekten Grünraum, Sauberkeit und Ruhe finden sich hingegen einige Diskrepanzen. In Witikon und Friesenberg seien, so die Stadt, 65 bzw. 62 Prozent der Bevölkerung zufrieden mit dem öffentlichen Grünraum. Insgesamt, so erklärt die Stadt in ihrer Medienmitteilung, gebe es zwischen den Quartieren grosse Unterschiede hinsichtlich der Zufriedenheit mit Ruhe, Sauberkeit und Grünraum.

    So äussern sich in Witikon und Friesenberg mehr als 60 Prozent zufrieden mit dem Grünraum, in den Quartieren Werd und Langstrasse hingegen sind es nur 8 bzw. 12 Prozent.

    In Wipkingen ist man weniger zufrieden als in Höngg

    In Höngg ist die Bevölkerung insgesamt etwas weniger zufrieden als die städtische Gesamtbevölkerung, auch wenn sich der Unterschied auf hohem Niveau bewegt: 68 Prozent der befragten Hönggerinnen und Höngger leben sehr gerne in der Stadt – im Vergleich zu den bereits erwähnten 72 Prozent auf Stadtebene.

    In Wipkingen sind es 65 Prozent, die sehr gerne in der Stadt leben. Dafür ist allerdings auch der Prozentsatz derjenigen, die nur ungern in Zürich wohnen, in Höngg und Wipkingen kleiner als in der Gesamtstadt. Offensichtlich bezieht sich das Unwohlsein mit dem städtischen Umfeld nicht auf das eigene Quartier: Mit der unmittelbaren Wohnumgebung sind in Höngg und insbesondere in Wipkingen (mit 40 bzw. 45 Prozent) mehr Menschen zufrieden als auf Stadtebene.

    Der Grünraum in Höngg kommt an

    Bei den einzelnen Aspekten, die die Zufriedenheit ausmachen, spielt der Grünraum in Höngg eine grosse Rolle. 56 Prozent geben ihm die Note 6, 29 Prozent eine 5. In Wipkingen dagegen erteilen nur 42 Prozent der Befragten ihrem Grünraum die Bestnote. Dafür sind diese von den Einkaufsmöglichkeiten in ihrem Quartier überzeugt: 51 Prozent schätzen diese in Wipkingen sehr – gegenüber 48 Prozent auf Stadtebene und «nur» 40 Prozent in Höngg.

    Die Aspekte öffentliche Sicherheit (43 Prozent Bestnote) und Ruhe im Quartier (37 Prozent Bestnote) werden in Höngg wenig überraschend positiver bewertet als in der Gesamtstadt mit 36 bzw. 29 Prozent. Auch in Wipkingen geben 41 Prozent der Befragten der Sicherheit die Schulnote 6; für die Ruhe im Quartier vergibt ein Drittel die Bestnote.

    Insgesamt fühlen sich sowohl die Bewohnenden von Höngg und Wipkingen als auch die Stadtbewohnenden in Zürich sicher – sogar nachts: Rund 85 Prozent geben an, sich in der Stadt «eher sicher» oder sogar «sehr sicher» zu fühlen; für Höngg teilen 89 und in Wipkingen sogar 90 Prozent diese Meinung.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Die Passionszeit beginnt: Licht unter der Linde

    Die Passionszeit beginnt: Licht unter der Linde

    Tag für Tag erreichen uns Nachrichten aus aller Welt – aber auch aus nächster Nähe. Ereignisse wie jene in Crans-Montana zu Beginn des Jahres haben uns schmerzlich vor Augen geführt, wie nah Leid und Verlust sein können. Über die Medien dringen News in unsere Wohnzimmer und Köpfe und erzählen vom Schicksal unzähliger Menschen, die von Gewalt, Ungerechtigkeit und Schmerz betroffen sind.

    Und doch bleibt eine besondere Zeit des Innehaltens oft unbemerkt: die Passionszeit. Jedes Jahr beginnt sie am Aschermittwoch und dauert bis zum Karsamstag. In diesen Wochen erinnern sich Christinnen und Christen an das Leiden Jesu und bereiten sich auf Ostern vor.

    In diesem Jahr möchte der Kirchenkreis zehn die Passionszeit bewusst nutzen: Als Zeit des Gedenkens an das Leid in unserer Welt und als Einladung, Solidarität, Empathie und Anteilnahme zu stärken. Die Linde vor der Kirche soll uns dabei begleiten: Jeden Donnerstagabend wird sie zum Leidensbaum – und so zu einem stillen Ort des Erinnerns.

    Raum für Anteilnahme

    Das gemeinsame Gedenken kann uns helfen, dem Leid gegenüber nicht ohnmächtig oder gleichgültig zu bleiben – und eröffnet Raum für Anteilnahme. Ausserdem ist das Licht unter der Linde ein kleines Zeichen der Hoffnung, die wir in diesen Zeiten besonders gut gebrauchen können. Alle sind herzlich eingeladen, an dieser Gedenkzeit teilzunehmen.

    Im Zentrum steht ein schlichtes Ritual mit Kerzenlicht. Um gegen Regen oder Kälte gewappnet zu sein, wird warme Kleidung, Regenschutz und je nach Lichtverhältnissen eine Taschenlampe empfohlen. Pfarrer Beat Gossauer und Sozialdiakonin Anna Schwaller freuen sich auf viele Begegnungen.

    Licht unter der Linde

    Unter der Linde vor der refor­mierten Kirche Höngg,
    donnerstags, 19./26. Februar und 5./12./19./26. März,
    zwischen 18.30 und 19.15 Uhr (freies Kommen und Gehen)

  • Das Stadtspital Zürich ist für den Viktor Award nominiert

    Das Stadtspital Zürich ist für den Viktor Award nominiert

    «Der Oscar des Gesundheitswesens»: So bezeichnet das Stadtspital Zürich den Viktor Award in einem Facebook-Post. Der Preis zeichnet seit fünf Jahren herausragende Leistungen im Schweizer Gesundheitswesen aus.

    In diesem Jahr werden Auszeichnungen in fünf Kategorien vergeben, darunter die «Medizinische Meisterleistung» und die «Pionierleistung im Schweizer Gesundheitssystem». Das Stadtspital Zürich – zu dem auch das Stadtspital Waid in Wipkingen gehört – ist in der Kategorie «Notfallstation: gut aufgehoben – gut betreut» nominiert.

    In dieser Sparte entscheidet ausschliesslich das Publikum über die Gewinner. Bewertet werden demnach Freundlichkeit, Sichtbarkeit und die Qualität der Betreuung. Das Stadtspital Zürich Waid tritt dabei gegen Institutionen wie das Lindenhofspital Bern oder die Hirslanden Klinik Linde in Biel an.

    Von grosser Bedeutung

    Die Nominierung bedeute dem Stadtspital Zürich viel, heisst es auf Facebook. Sie stehe für das tägliche Engagement der Teams, Patientinnen und Patienten professionell zu betreuen.

    Das Online-Publikums-Voting läuft ab sofort und dauert bis zum 2. März 2026. Die Preisverleihung findet am 12. März 2026 an einer Gala im Kursaal Bern statt.

    Viktor Award

    Der Viktor Award ist eine Auszeichnung für besondere Leistungen im Schweizer Gesundheitswesen. Er würdigt Personen, Organisationen und Initiativen, die sich durch Innovation, Verantwortung oder ausserordentliches Engagement auszeichnen. Der Award wurde von den Gesundheitsmedien Medinside und Santemedia lanciert und wird jährlich vergeben. Über die Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury unter der Leitung eines Präsidiums, unterstützt durch ein kombiniertes Jury- und Publikumsvoting.

    Quelle: viktor-award.ch