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  • Unterwegs mit der Höngger Wandergruppe

    Unterwegs mit der Höngger Wandergruppe

    Um 8.37 Uhr fährt der IC 1 nach Flawil, dort wartet der Startkaffee im Café Dober. Anschliessend startet die Wanderung zum ersten Etappenziel, dem Zisterzienserinnenkloster Magdenau. Dabei hat die Gruppe ein kurzes, recht steiles Stück zu bewältigen.

    Dann geht’s weiter leicht ansteigend über den Oberen Schauenberg zum Restaurant Frohe Aussicht im Weiler Winzenberg. Dort wird das Mittagessen eingenommen, danach nehmen die Teilnehmenden den Rest der Wanderung in Angriff. Nach einem kurzen Stück die Strasse entlang führt der Weg auf den «Windrädliweg» via Tuffertschwil ins Dorf Lütisburg.

    Über eine alte Holzbrücke

    Danach geht es hinunter zur Thur, wo die Gruppe eine alte gedeckte Holzbrücke überquert. Nach einem weiteren kurzen Aufstieg wird Lütisburgstation erreicht.

    Um 16.17 Uhr fährt die S-Bahn nach Wil, mit Umsteigen nach Zürich HB. Die Wanderzeit beträgt knapp vier Stunden mit einem Auf- und Abstieg von je 350 Metern. Gutes Schuhwerk und Stöcke sind empfohlen.

    Das Wanderleiter-Team Werner und Claire freut sich auf eine harmonische Wanderung.

    Wander-Infos

    Besammlung: 8.25 Uhr beim Gruppentreff Zürich HB.
    Gruppenreisebillett mit Halbtax: Fr. 21.–, Organisationsbeitrag: Fr. 8.–
    Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA: Montag, 16. März, 19–20.30 Uhr, bei Werner Guntli, 044 341 03 02, oder bei Claire Wanner, 044 340 21 81. Notfalltelefon: 079 598 17 74 (Werner).

  • Wahlen 2026: Es wird nachgezählt

    Wahlen 2026: Es wird nachgezählt

    Gemäss dem kantonalen Gesetz über die politischen Rechte (GPR) kann der Stadtrat als wahlleitende Behörde die Auswertungsergebnisse der Kreiswahlbüros überprüfen und berichtigen. Bei einem knappen Ausgang ordnet er eine Nachzählung an. Beim von der EVP im Wahlkreis 12 erreichten Wähleranteil von 4,95 Prozent (2390 Parteistimmen) handelt es sich um einen knappen Ausgang im Sinne des GPR. Für die Erreichung des 5%-Quorums fehlen 28 Stimmen.

    Nachzählung am 13. März

    Nun ordnet der Stadtrat eine Nachzählung sämtlicher Wahlzettel an, die im Wahlkreis 12 für die Wahl des Gemeinderats eingegangen sind. Die Nachzählung findet am Freitag, 13. März, nachmittags unter der Leitung der Stadtkanzlei statt. Das Ergebnis der Nachzählung wird anschliessend veröffentlicht.

    Sollte sich aufgrund der Nachzählung herausstellen, dass die EVP das 5%-Quorum im Wahlkreis 12 doch erreicht oder dass andere Resultatkorrekturen erforderlich sind, muss das Zuteilungsverfahren («doppelter Pukelsheim») erneut durchgeführt werden, wodurch sich die Sitzverteilung über die ganze Stadt ändern kann. 

    Amtliche Publikation

    Die amtliche Publikation der Wahlresultate für den Gemeinderat erfolgt aufgrund der Nachzählung am 25. März, die Publikation der Ergebnisse der Stadtrats- und Stadtpräsidiumswahl wie geplant am 18. März.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Dagmar schreibt: Schönes Wetter heute!

    Dagmar schreibt: Schönes Wetter heute!

    Ja, ich weiss, langweiliger als mit diesem Spruch kann man eine Konversation nicht beginnen. Es gibt nichts Öderes, als über das Wetter zu sprechen. Weil man es ja sowieso nicht ändern kann. Doch genau das ist der Grund, weswegen ich jetzt, man möge es mir verzeihen, trotzdem mal wieder darüber schreibe.

    Dieses Mal aber geht’s mir gar nicht um Schneemangel und Klimawandel, sondern ganz unpolitisch einfach um das aktuelle Wetter. Um den Regen. Denn dieses bescheuerte, ewige Geniesel, Getropfe, Geprassel und Gestürme beförderte mich die vergangenen zwei Wochen regelmässig an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.

    Nicht nur, weil ich jedes Mal, wenn ich rausging, nachher völlig durchnässt nach Hause kam. Auch nicht nur, weil ich in den letzten Wochen so oft wie noch nie meinen Fussboden feucht aufnehmen musste, nachdem die Hundepfoten ihn nach jedem Spaziergang mit ihren erdigen Abdrücken verziert hatten.

    Nicht einmal deswegen, weil es das Ferienprogramm mit meinem jüngsten Sohn deutlich erschwerte, wenn man ihn nur gegen Bestechung vor die Türe jagen konnte.

    Sondern vor allem wegen diesem elenden Schlamm, der sich auf meinem Hühnerhof gebildet hatte. Nach 15 Tagen Regen und rund 60 (dreissig mal zwei) Hühnerfüssen, 10 Enten – und vier Gänsefüssen, die täglich das Gebiet durchstreiften, war der Boden hier kaum noch zu betreten. Woodstock muss dagegen die reinste Wüste gewesen sein.

    Selbst mit den dicksten Schuhen blieb ich regelmässig im schmatzenden Schlamm stecken und musste auf einem Bein balancierend versuchen, den zweiten Schuh wieder aus der Pampe zu befreien. Auch meine sonst blütenweissen Hennen waren nicht mehr als solche zu identifizieren und die Salatblätter, die ich ihnen zum Schnabulieren zuwarf, versanken innerhalb von Minuten unwiederbringlich im braunen Sumpf.

    Mein Mitleid mit den bedauernswerten Tieren wuchs täglich. Jeden Abend versprach ich ihnen für den nächsten Morgen besseres Wetter. Aber stets musste ich sie enttäuschen. Das sorgte dafür, dass ich von Mal zu Mal grantiger wurde. Sobald ich das Grundstück betrat, sackte meine Laune in den Keller. Gerne und oft klagte ich allen, die es hören wollten oder auch nicht, mein Leid – ziemlich lauthals sogar.

    Bis ich mich eines Besseren besann. Denn erstens, wie gesagt, ändert sich ja eh nichts. Zweitens fiel mir auf, dass es bestimmt vielen Menschen auf dieser Welt so geht, dass sie das Wetter verfluchen. Aber nicht aus so Luxusgründen wie ich, die nach jedem Hühnerbesuch ein Vollbad in der gemütlich geheizten Wohnung nehmen kann. Sondern weil ihre Existenz davon abhängt, dass das Getreide genug Regen erhält, ihre Früchte nicht erfrieren oder die Parasiten nicht die ganze Ernte wegfressen.

    In solchen Situationen fühlt man sich wahrscheinlich wirklich hilflos ausgeliefert. Was habe ich überhaupt für einen Grund zum Jammern? Ein bisschen mehr Demut vor dem Leben und der Natur, das stünde mir gut.

    Also schluckte ich den Ärger die letzten paar Tage hinunter und versuchte, die Situation ebenso stoisch auszusitzen wie meine gefiederten Freunde. Und siehe da, es klappte erstaunlich gut. Allerdings, ich gebe es zu, unter anderem deswegen, weil nun doch so etwas wie Frühling über mich und meine Hühner hereingebrochen ist.

    Da herrscht urplötzlich wieder eitel Sonnenschein auf meinem kleinen Hof – und in meinem Herzen.

  • VBZ-Schadenstatistik 2025: Zunahme um 10 Prozent

    VBZ-Schadenstatistik 2025: Zunahme um 10 Prozent

    Im Jahr 2025 kam es laut einer Medienmitteilung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mit insgesamt 1’911 Vorfällen zu einem Anstieg von rund 10 Prozent der Schadenereignissen. Dabei kam es zu 926 Kollisionen mit Fahrzeugen (davon 530 mit Personenwagen, 289 mit Nutzfahrzeugen und 64 mit Velo/Mofas/E-Trottinetts).

    Insgesamt gab es 687 Unfälle mit Körperverletzungen. Davon waren 345 Stoppunfälle, also Unfälle innerhalb der Fahrzeuge, die sich ereignen, weil das Fahrpersonal wegen eines anderen Verkehrsteilnehmenden einen Notstopp einleiten muss.

    Dass es sich bei der Zunahme der Stopp- sowie Ein- und Aussteigeunfälle um eine schweizweite Tendenz handelt, zeige laut der VBZ eine im Februar veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Verkehr (BAV) zum Thema «Fahrgastereignisse im öffentlichen Verkehr».

    Böswillige Beschädigung

    Zugenommen hat auch die Anzahl der böswilligen Beschädigungen, und zwar von 89 auf 117 Ereignisse. Mit Bedauern nehmen die VBZ zur Kenntnis, dass es 2025 zu zwei Unfällen mit tödlichem Ausgang gekommen ist.

    Für die VBZ steht die Sicherheit an erster Stelle. Jeder Unfall wird genau untersucht und wo nötig werden entsprechende Massnahmen abgeleitet. Zudem werden die Fahrerinnen und Fahrer in jährlich wiederkehrenden Weiterbildungskursen zu den Themen Sicherheit und Aktuellem geschult.

    Mit Präventionskampagne auf das Tram aufmerksam machen

    Ein wichtiger Pfeiler ist zudem die Prävention. Der Verkehrsalltag wird zunehmend hektischer und verschiedene Mobilitätsformen teilen sich den begrenzten Verkehrsraum. Hinzu kommt, dass die Ablenkung durch Kopfhörer und Handy zunimmt. All das kann zu gefährlichen Situationen im Verkehr führen.

    Aus diesem Grund haben am 20. November 2025 die Verkehrsbetriebe Zürich, die Stadtpolizei Zürich und die Dienstabteilung Verkehr die städtische Sicherheitskampagne «Street Smart Zürich» lanciert. Ziel der dreijährigen Kampagne ist es, die Aufmerksamkeit für die Risiken und Gefahren im städtischen Verkehr zu erhöhen und für die gegenseitige Rücksichtnahme zu sensibilisieren.

    Im Fokus stehen Themen wie das «Vortrittsrecht des Trams», «Ablenkung» und «Toter Winkel». Seit 2013 führen die VBZ zudem die Präventionskampagne «sicher unterwegs» durch, die den Schwerpunkt auf die Reduktion von Stoppunfällen in den Fahrzeugen legt. Dies unter anderem mit zwei Sonderfahrzeugen sowie mit Sicherheitskursen für Senioren.

    Wie werden die Schadenereignisse erhoben?

    Alle Schadenereignisse, die versicherungstechnische, beziehungsweise haftpflichtrechtliche Folgen haben, werden von den VBZ nach verschiedenen Kategorien erfasst, ausgewertet und analysiert. Die Statistik bildet die gesamte VBZ-Transportleistung in Stadt und Region ab.

    Es handelt sich dabei um absolute Zahlen, ohne Bereinigung mit der erbrachten Fahrleistung (z.B. Zu- oder Abnahme der Kurskilometer), der Menge der beförderten Fahrgäste oder dem generellen Verkehrsaufkommen in der Stadt Zürich.

    Quelle: Medienmitteilung VBZ

  • Neue Entsorgungsaktion auf dem Röschibachplatz

    Neue Entsorgungsaktion auf dem Röschibachplatz

    Die Diskussion um den geplanten Standort des mobilen Recyclinghofs bei der Schule Waidhalde (ab 6. Juni) sorgt derzeit im Quartier für erhitzte Gemüter. Derweil plant Entsorgung + Recycling Zürich bereits die nächste Entsorgungsaktion – und zwar auf dem zentralen Röschibachplatz. Dort wurden bereits im letzten Jahr drei ausserordentliche Entsorgungsaktionen gemacht. Das Angebot wurde rege genutzt.

    Was man anliefern darf

    Am Montag, 23. März, von 15 bis 19 Uhr werden Sperrgut wie Möbel, Grossmetall (etwa Metallregale), Elektrogeräte sowie Grubengut wie Vasen oder Töpfe angenommen. Zudem gibt es einen Tauschplatz: Wer gut erhaltene Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden, weitergeben möchte, kann diese vorbeibringen – und im Gegenzug andere Dinge mit nach Hause nehmen. Das Angebot soll zur Schonung der Umwelt beitragen.

    Keine Kosten

    Für Entsorgung und Tauschplatz fallen keine Kosten an. Angenommen werden Artikel mit einer maximalen Länge von 2,5 Metern oder einem Gewicht von höchstens 40 Kilogramm. Für Sofas und Polstermöbel gilt eine maximale Länge von 2 Metern. Nicht angenommen werden Sonderabfälle, Papier, Karton und Glas. Vor Ort stehen Handwagen zum Ausleihen bereit. Die Stadt betont: Die Anlieferung hat ohne Auto zu erfolgen.

    Alle Termine und weitere Informationen sind unter hier abrufbar.

  • Stadt Zürich unterstützt Caritas-Programm «Copilot Eltern & Schule»

    Stadt Zürich unterstützt Caritas-Programm «Copilot Eltern & Schule»

    Das Programm «Copilot Eltern & Schule» von Caritas Zürich umfasst die Angebote Mentoring und Infocafés und richtet sich an sozial benachteiligte Eltern von (Vor-) Schulkindern in der Stadt Zürich. Es unterstützt die Eltern bei Fragen rund um die Schule, die frühe Förderung und die Freizeitgestaltung.

    Ziel dabei ist es, die Eltern in ihrer Rolle zu stärken und ihnen Orientierung im Bildungssystem zu geben. So können sie die schulische Entwicklung ihrer Kinder besser und aktiv begleiten, wodurch sich die Bildungschancen der Kinder erhöht. Die Stadt Zürich unterstützt das Programm finanziell seit 2017 (Mentoring) und 2024 (Infocafé), wie sie in einer Medienmitteilung schreibt.

    Mentoring: Individuelle Begleitung durch Freiwillige

    Im Angebot Mentoring begleiten geschulte Freiwillige Eltern in der Regel während eines Jahres. Die Freiwilligen unterstützen die Eltern beim Verstehen von Schulkorrespondenz, bereiten sie auf Elterngespräche vor, helfen ihnen beim Ausfüllen von Formularen und vermitteln ihnen Kontakte zu Bildungs- und Freizeitangeboten. Die Arbeit ist ehrenamtlich und das Angebot ist für die Familien kostenlos.

    Infocafé mit neuem Regelbetrieb an vier Standorten

    Infocafés sind offene und niederschwellige Treffpunkte für Eltern. Dort erhalten sie Informationen, können Fragen stellen, Fachpersonen kennenlernen und sich mit anderen Eltern austauschen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

    Gleichzeitig bieten die Infocafés die Möglichkeit, Familien für das Mentoring zu gewinnen. Ab 2027 wird das Angebot an vier Standorten mitfinanziert und ein Infocafé-Team ist im Sommerhalbjahr auch ausserhalb der festen Standorte, etwa auf Schularealen, Spielplätzen oder in Gemeinschaftszentren präsent. So werden mehr Familien erreicht, insbesondere in Quartieren ohne eigenen Infocafé-Standort.

    Stärkung der elterlichen Bildungsbeteiligung

    Mit der Weiterführung und dem gezielten Ausbau von «Copilot Eltern & Schule» stärkt die Stadt Zürich die Bildungsbeteiligung von Eltern und fördert langfristig erfolgreiche Bildungsbiografien von Kindern.

    Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden und den Ausbau des Angebots zu ermöglichen, beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat, das Programm «Copilot Eltern & Schule» des Verein Caritas Zürich von 2027 bis 2030 mit einem jährlichen Beitrag von 168’000 Franken zu unterstützen.

    Davon entfallen ein leistungsabhängiger Beitrag von 48’000 Franken auf das Angebot Mentoring und ein leistungsorientierter Beitrag von 120’000 Franken auf das Angebot Infocafé.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Debatte um Mehrzweckstreifen in Wipkingen dauert an

    Auch 2025 hat der Mehrzweckstreifen den Quartierverein Wipkingen beschäftigt, wie dieser in einer Mitteilung schreibt. Trotz rechtlicher Einwände und wiederholter Interventionen sei weiterhin keine Veränderung in Sicht (wir berichteten).

    Der Quartierverein liess sich deshalb von einer auf Baufragen spezialisierten Anwaltskanzlei beraten. Diese komme zum Schluss, dass der Mehrzweckstreifen als «rechtswidrige Verkehrsanordnung» einzustufen sei, für die es in der Signalisationsverordnung keine Grundlage gebe.

    Auch die Versuchsdauer von inzwischen über vier Jahren überschreite laut Einschätzung des Quartiervereins die gesetzlich zulässige Frist für Testphasen von maximal einem Jahr deutlich.

    Begehren um Neubeurteilung

    Der Quartierverein habe daraufhin von der Stadt Zürich die Aufhebung des Mehrzweckstreifens und die Wiedereinführung von Fussgängerstreifen verlangt. Im Juni 2025 habe die Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass der Quartierverein beim Stadtrat ein Begehren um Neubeurteilung stellen könne. Dieses habe der Quartierverein anschliessend eingereicht – danach habe er lange nichts mehr gehört.

    Auf Nachfrage sei dem Quartierverein mitgeteilt worden, dass eine Behandlung des Anliegens durch den Stadtrat voraussichtlich erst im Sommer 2026 erfolgen werde. Für den Quartierverein heisst das: Die Stadt sitze das Problem aus.

  • Einmal im Monat rätseln in der Alea Spielbar

    Einmal im Monat rätseln in der Alea Spielbar

    Am Samstag, 28. März, ist es wieder so weit: Im gemütlichen Ambiente der Alea Spielbar in der Zschokkestrasse in WIpkingen treffen sich Menschen, die einen geselligen Abend suchen, bei dem Kreativität, Teamwork und Wissensdurst im Vordergrund stehen.

    Das Konzept der Spielbar hatte die Quartierbevölkerung schon im vergangenen Herbst begeistert aufgenommen, wie ein Artikel der Wipkinger Zeitung zeigt. Mitte August 2025 eröffnete der Treffpunkt für Spiel‑ und Begegnungsfreudige und entwickelte sich schnell zu einem lebendigen Ort für analoge Unterhaltung abseits digitaler Medien.

    Spiel, Wissen und Gemeinschaft

    Die Quiznight beginnt um 19.30 Uhr und lädt Teams von 2 bis 5 Personen ein, gemeinsam ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich als Quizprofi sieht oder einfach nur zum Spass vorbeikommt – die Mischung aus Fragen zu Allgemeinwissen, Popkultur, kuriosen Fakten und kleinen Mini‑Challenges sorgt für Abwechslung und Spannung bis zum Schluss. Auch Einzelpersonen sind willkommen: Vor Ort wird beim Start dabei geholfen, Mitspieler*innen zu finden und neue Teams zu bilden.

    Treffpunkt Spielbar

    Die Spielbar selbst ist mittlerweile mehr als nur ein Ort zum Spieleausleihen: Dort treffen sich Menschen aller Altersgruppen, um gemeinsam Brett‑ und Kartenspiele auszuprobieren, Rollenspielrunden zu starten oder einfach gemütlich einen Drink zu geniessen. Für nur 7 Franken Spielmiete pro Person kann man aus dem grossen Fundus an Spielen auswählen oder eigene Favoriten mitbringen.

  • Gut vorbereitet in die Rückrunde

    Gut vorbereitet in die Rückrunde

    Mit einer rekordverdächtig grossen Reisetruppe von 30 Spielern, und erstmals unter der Leitung des neuen Cheftrainers Fatmir Alijai, ging es in die spanische Stadt Valencia. Schon seit Jahren checkt der SVH im bestens bekannten und geliebten Parador El Saler ein. Neben den schönen Räumlichkeiten ein grosser Vorteil des Hotels: Der gut gepflegte Rasenplatz liegt direkt vor dem Gebäude. Fussball vor der Haustür quasi.

    Erstmals benutzt wurde das Grün schon am Anreisetag. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Am Abend ging es dann ins Estadio Mestalla, um mit rund 50 000 weiteren Fans ein Ligaspiel des FC Valencia zu besuchen. Der Topclub Real Madrid gab sich die Ehre, vor den anwesenden Hönggern zu kicken. Die Madrilenen siegten mit 2:0.

    Regeneration und Spa

    An den folgenden Tagen wurde in den Trainings unter der spanischen Sonne hart an Kondition, Taktik und spielerischen Finessen gearbeitet. Die Abende verbrachte der SVH1 jeweils mit Regeneration im Spa und gemeinsamer Zeit bei Brettspielen, Tischtennis oder Darts.

    Das Testspiel gegen ein spanisches Team fiel an Tag 3 leider ins Wasser. Wortwörtlich. Aufgrund einer Sturmwarnung durften die Sportplätze in der Region am Abend nicht benutzt werden. Trainer Alijai und sein Staff hatten aber sofort eine Lösung parat: Man beschloss, ein internes Testspiel durchzuführen. So duellierten sich am Dienstag 22 Höngger in einer umkämpften Partie vor den Augen der lokalen Feuerwehr. Aufgrund des Gebotenen dürften die Feuerwehrmänner jetzt ein neues Lieblingsteam haben.

    Nach einer etwas lockereren Trainingseinheit wurden am Mittwoch die Nockenschuhe durch Schläger ausgetauscht. Beim Padel standen sich Spieler und Staff in Zweierteams gegenüber. Der Turniersieg ging dabei ans Duo Pepperday/Lindroos, die ein dramatisches Finale gewinnen konnten. Gerüchten zufolge fürchten sich auch die spanischen Profis bereits vor den zwei Höngger Schläger-Magiern.

    Die alte Garde

    Zurück im Hotel folgte eine Videoanalyse zur Taktik, und die Neuzugänge mussten traditionsgemäss ein Ständchen zum Einstand singen. Ebenso ist es eine Tradition, dass die jungen Spieler am Freitag im Trainingsspiel auf die alte Garde treffen. Nach der letztjährigen Pleite setzten sich dieses Jahr wieder «die Alten» durch, mit viel Erfahrung brachten sie das 2:0 ins Ziel.

    Gross war die Freude, als Alijai am Abend für den Samstag trainingsfrei gab und die Spieler den letzten Tag nach Belieben verbringen konnten, ehe man sich am Abend für den Team-Ausgang traf. Damit, und mit der Vorfreude auf den Wiederbeginn der Meisterschaft, fand eine tolle Woche ihren Abschluss.

    Eingesandt von Björn Lindroos

  • Die GVZ-Kolumne: Was für eine Zukunft für Zürich?

    Die GVZ-Kolumne: Was für eine Zukunft für Zürich?

    Bezahlter Inhalt

    Am 8. März geht es um viel. Noch eine Legislatur Rot-Rot-Grün und irgendwann zieht auch der letzte Handwerker den Stecker. Zürich gilt als Wirtschaftsmetropole, regiert wird es seit Jahren wie ein Experimentierlabor für rot-rot-grüne Verkehrs-, Klima- und Wohnungspolitik. Bleibt unsere Stadt ein Ort, an dem man unternehmerisch wirken darf – oder beginnt das grosse Lichterlöschen?

    Ein Piktogramm auf der Strasse macht noch kein lebendiges Quartier

    Lebendig ist ein Quartier dank Menschen, die dort arbeiten, ausbilden und investieren, einkaufen, einkehren und sich treffen. In den letzten Jahren hat sich der politische Kompass verschoben. Das Gewerbe gilt nicht mehr als Partner, sondern als Störfaktor. Wer liefert, repariert, ausbildet, wird mit immer neuen Auflagen konfrontiert. Statt verlässlicher Rahmenbedingungen dominieren Pilotprojekte und Symbolpolitik.

    Linke Verkehrspolitik mit nur einem Ziel: Das Auto muss weg!

    In der Verkehrspolitik zählt nicht mehr die Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmenden. Das Auto soll verschwinden – ungeachtet der Tatsache, dass Handwerk, Pflege, Gastronomie und Detailhandel darauf angewiesen sind. Ideologie ersetzt Pragmatismus. Wer ernsthaft von Kreislaufwirtschaft spricht, muss das Handwerk stärken und nicht verdrängen.

    Wohnungen entstehen nicht durch Schlagworte, sondern durch Ermöglichen

    Rot-Rot-Grün verhindert konsequent verdichtetes Bauen, höhere Ausnützungsziffern und Arealentwicklungen. Das verschärft die Knappheit – und treibt die Preise. Bürgerliche Kräfte haben auch keinen Zauberstab, setzen aber auf Realitätssinn und wollen Reglemente entrümpeln und Verfahren beschleunigen.

    Der rot-rot-grüne Block im Gemeinderat steuert seit Jahren in dieselbe Richtung: mehr Regulierung, weniger Freiheit. Bürgerliche Anliegen haben keine Chance. Diese schräge Politik ist kein Naturgesetz. Die Wende ist möglich. Zürich kann und darf vieles sein, kreativ, sozial, erfolgreich, aber keine Stadt, in der beim Gewerbe das Licht ausgeht, während im Stadthaus am nächsten Pilotprojekt gebastelt wird. Darum jetzt Verantwortung übernehmen: Wählen Sie am 8. März 2026 bürgerlich! Für Zürich – für eine Stadt für alle.