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  • «Zürich lernt»: Auf in die nächste Runde

    «Zürich lernt»: Auf in die nächste Runde

    Vom 14. bis zum 20. September wird wieder in der ganzen Stadt Zürich das Wissens- und Lernfestival «Zürich lernt» stattfinden. Dann werden wieder die unterschiedlichsten Lektionen angeboten – von einer Einführung ins Acrylmalen über Traumdeutungsseminare bis hin zu Zumbalektionen. Teilnehmen können alle – gratis und unverbindlich.

    Das Lernfestival ist eine Erfolgsgeschichte: Entstanden im Jahr 2017 als kleines Pilotprojekt im Gemeinschaftszentrum Hirslanden, hat es sich in den vergangenen Jahren zu einem Grossanlass gemausert: Bei der letztjährigen Ausführung wurden an 28 verschiedenen Orten in allen Quartieren der Stadt insgesamt mehr als 280 Gratislektionen angeboten, die von über 2600 Teilnehmenden gebucht wurden.

    Finanzierung gesichert, Wissen gefragt

    Finanziell sah die Situation Ende des vergangenen Jahres allerdings weniger rosig aus: Weil 25 000 Franken zur Weiterfinanzierung fehlten, musste noch Ende Oktober befürchtet werden, dass das Festival 2026 ausfallen muss. Doch dank zahlreicher kleiner und grösserer Spenden ist die Finanzierung auch für dieses Jahr gesichert. Nun fehlen nur noch diejenigen, die «Zürich lernt 2026» mit ihrem Engagement und Know-How mit Inhalten füllen.

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    «Zürich lernt» ist gerettet

    Und hier sind alle gefragt, die bereit sind, ihr Können mit anderen zu teilen. Wer also ein verborgenes Talent im Tortenbacken hat, anderen gerne die besten Zaubertricks weitergeben möchte, hilfreiche Tipps im Umgang mit den Wechseljahren geben kann oder weitere Fähigkeiten besitzt, von denen andere profitieren könnten, ist nun eingeladen, sich zu melden.

    Mitmachen ist denkbar einfach: Auf der Webseite des Vereins «Zürich lernt» existiert ein Formular, mit dem man sich anmelden kann. Oder direkt bei Simone Caseri, die in Höngg für die Koordination der Lektionen verantwortlich ist.

    Zürich lernt

    14.–20. September
    Anmeldung bei simone@caseri.ch oder 079 236 92 82.
    Weitere Informationen:
    zuerich-lernt.ch

  • Rollentausch bei der VBZ für das Sechseläuten

    Rollentausch bei der VBZ für das Sechseläuten

    In den kommenden Monaten wird es bunt auf den Schienennetzen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB). Die beiden ÖV-Unternehmen nehmen laut einer Medienmitteilung das diesjährige Sechseläuten mit dem Gastkanton Graubünden zum Anlass, ihre Verbundenheit zu feiern. Dies mit jeweils einem Sonderfahrzeug im Look des anderen Verkehrsunternehmens. 

    Vom Welterbe-Star zum Pendler

    «Es freut mich, dass wir nicht nur die Bündner Regierung am Sechseläuten begrüssen dürfen, sondern in den kommenden Monaten auch ein Stück Graubünden auf unseren Schienen unterwegs ist», sagt der Zürcher Stadtrat Michael Baumer an der feierlichen Übergabe des Sondertrams an den RhB-Direktor Renato Fasciati in Zürich. Das Cobra-Tram im Design eines RhB-Zuges ist ab sofort auf dem VBZ-Netz unterwegs.


    Foto: VBZ

    Damit wird der Welterbe-Star zum Pendler und transportiert in den nächsten Monaten die Zürcher Fahrgäste quer durch die Stadt. «Das RhB-Tram in Zürich soll unsere Freundschaft mit dem Bündnerland aufzeigen», sagt VBZ-Direktor Martin Sturzenegger. «Und uns Zürchern an grauen Tagen ein bisschen Bergfeeling schenken.» 

    Vom Pendler zum Postkartenmotiv

    In den kommenden Monaten wird im Gegenzug auch ein RhB-Zug im Look eines VBZ-Trams seine Spuren in den Bündner Bergen hinterlassen und so einen Wandel vom Pendler zum Postkartenmotiv vollziehen. Bei der Präsentation in Chur betont der Bünder Regierungsrat Marcus Caduff: «Wir freuen uns sehr auf das Sechseläuten und darüber, dass Zürich uns als Gastkanton empfängt. Umso mehr freut es uns, dass Zürich mit diesem Zug in den kommenden Monaten auch in Graubünden zu Gast sein wird.»

    Und RhB-Direktor Renato Fasciati ergänzt: «Graubünden ist DIE Ausflugs- und Feriendestination der Zürcherinnen und Zürcher. Mit dem Zürcher Capricorn-Triebzug möchten wir unsere Zürcher Gäste ganz herzlich in Graubünden empfangen und durch die abwechslungsreiche Bergwelt führen.»

    Quelle: Gemeinsame Medienmitteilung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB)

  • «Faszination Playmobil»: Von Wipkingen nach Luzern

    «Faszination Playmobil»: Von Wipkingen nach Luzern

    Zwei Container voll – so gross ist die Leidenschaft. Als Jens Mackensen dem «Höngger» im vergangenen Jahr von der Playmobil-Sammlung seiner Frau Helen erzählte, klang das faszinierend. Tatsächlich verbirgt sich dahinter eine beeindruckende Welt aus Ritterburgen, Zirkusarenen, Eisenbahnen und dem legendären Piratenschiff.

    Was in Wipkingen begann und im Wartsaal erste Besucher begeisterte, wächst nun weiter: An der Luga in Luzern erschafft das Paar auf 300 Quadratmetern ganze Erlebnislandschaften. Die Luga bietet dafür die perfekte Bühne. Als grösste Frühlingsmesse der Zentralschweiz vereint sie rund 450 Aussteller, Sonderschauen und bewährte Publikumsmagnete.

    Viel Abwechslung

    «Wir verbinden Bewährtes mit neuen Ideen», sagt Messeleiterin Linda Gabriel laut einer Medienmitteilung. «Genau dieser Mix macht die Luga Jahr für Jahr zu einem besonderen Erlebnis und Treffpunkt für die Zentralschweiz.»

    Luga – Raum für persönliche Begegnungen

    Auch sonst ist für Abwechslung gesorgt: von der virtuellen Gondelfahrt auf die Melchsee-Frutt über den Bikeparcours für Kinder bis zur gemütlichen Büsli-Bar. Die Sonderschau «Friedensförderung der Schweizer Armee» gewährt zudem eindrückliche Einblicke in internationale Einsätze.


    Beim Wartsaal in Wipkingen wird schon kräftig für die Ausstellung an der Luga geworben. (Foto: pen)

    Mitten in diesem bunten Treiben setzen Helen und Jens Mackensen einen verspielten Akzent und bauen ihre Leidenschaft weiter aus: Mit dem Verein «Helens Playmobil Traum» gründeten sie eine Plattform für alle, die ihre Begeisterung für Playmobil teilen.

    Die Luga

    24. April – 3. Mai 2026
    Messe Luzern
    Weitere Informationen:
    luga.ch

  • Visionen einer anderen Landwirtschaft: Auf dem Beckihof in Höngg

    Visionen einer anderen Landwirtschaft: Auf dem Beckihof in Höngg

    Den Beckihof kennen wahrscheinlich nur die wenigsten in Höngg, denn er ist gut versteckt: Am schmalen Weg, der vom Schulhaus Rütihof hinunter zum Frankental führt, liegt das kleine Haus mit dem 5000 Quadratmeter grossen Landwirtschaftsland. Rund 100 Jahre lang war der Hof im Besitz der Familie Schwarzenbach, später Gnägi, die hier bis in die 80er-Jahre Landwirtschaft betrieb.

    Im Jahr 2022 verkauften es die Nachkommen der Familie, doch da es sich nach wie vor um Landwirtschaftsland handelte, konnte es nur von Personen erworben werden, die eine entsprechende Ausbildung absolviert hatten. Ein Glück für Anina Gmür und Andreas Tröndle: Gmür war neben ihrer Tätigkeit als Filmemacherin und Kamerafrau auch Landwirtin und auf der Suche nach einem Hof. Sie wollte ihre Vision eines städtischen Permakultur-Pilotprojekts verwirklichen.

    Ein Tanz mit der Natur

    Mit ihrer Idee vermochten die beiden die Verantwortlichen zu überzeugen – das Projekt Beckihof konnte starten. Hier begegnen sich die beiden Leidenschaften von Gmür und Tröndle: die nachhaltige Landwirtschaft und der «5Rhythmen»-Tanz, eine freie, meditative Tanzpraxis, die Bewegung, Musik und Selbsterfahrung verbindet. Das sind zwei Dinge, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich und weit voneinander entfernt wirken.

    Und doch, so erklären beide, sind sie näher beieinander, als man annehmen könnte: Denn Permakultur, so erklärte es bereits Bill Mollison, der Begründer dieser Landwirtschaftsform, ist wie Tanzen mit der Natur: «Permaculture is dancing with nature, and nature leads the dance.»


    Andreas Tröndle verbindet Permakultur und Tanz. (Foto: Anina Gmür)

    Beobachten und kopieren

    Konkret gehe es bei der Permakultur darum, die Natur zu beobachten und von natürlichen Ökosystemen zu lernen, so Gmür. Vor dem Pflanzen werden daher der Boden, die Wasserflüsse, die vorhandenen Pflanzen und das Mikroklima studiert. Der Anbau erfolgt in mehrschichtigen Pflanzensystemen, die ähnlich wie der Wald aufgebaut sind: Kräuter, Gemüse, Beerensträucher und Obstbäume wachsen nicht getrennt, sondern ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.


    Anina Gmür in ihrem Element. (Foto: Giovanni Baroni/Pachamama Festival)

    Solche Ökosysteme im Kleinformat sind, anders als Monokulturen, nachhaltig und auch in der Lage, schwierige Wetterverhältnisse wie Starkregen oder Trockenperioden zu überstehen – und haben als Systeme damit dauerhaften Bestand. Was Gmür erntet, verwertet sie bis anhin noch selber oder verkauft die Produkte an Anlässen.

    In Zukunft kann sie sich jedoch auch vorstellen, diese vor Ort zu verkaufen – oder im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft gemeinsam mit anderen Interessierten anzubauen und in Form von Abos abzugeben.

    Idee soll überschwappen

    Ihre Herangehensweise beschränke sich jedoch, so Gmür, keineswegs nur auf die Landwirtschaft, sondern lasse sich auf viele weitere Lebensbereiche ausweiten. So haben Gmür und Tröndle etwa das alte Bauernhaus im Sinne der Permakultur saniert und nachhaltige Baumaterialien verwendet, mit einer Regenwasserversorgung und einer nachhaltigen Heizung ausgestattet.

    Und ganz generell ist es dem Paar ein Anliegen, eine Vision davon aufzubauen, wie ein Leben in Einklang mit der Natur in unserer Gesellschaft aussehen könnte. Das, so erklärt sie, «ist auch im Kleinsten möglich, auf dem Balkon, auf freien Flächen, Dächern in der Stadt oder in Gemeinschaftsgärten.»

    Genau aus diesem Grund haben sie sich für das Projekt auch ein Haus in der Stadt ausgesucht: «Auf dem Land gibt es schon viele Permakulturprojekte. In der Stadt aber sind diese noch nicht so geläufig. Dabei ist hier das Potenzial besonders gross. Und wer weiss, vielleicht schwappt von unseren Ideen auch etwas in die Nachbarschaft über?»

    Um über ihre Ansätze zu informieren, bietet Gmür deshalb verschiedene Weiterbildungen an: So kann man hier etwa einen Einführungskurs in die urbane Permakultur besuchen oder eine zweijährige Ausbildung in «Permakultur Design» absolvieren. Neben den theoretischen Inputs finden vor Ort auch gleich praktische Arbeitseinsätze statt, etwa der Bau einer Trockensteinmauer.

    Musik hält alles zusammen

    Just bei einem dieser Arbeitseinsätze wurde jüngst auch die Verbindung zwischen Tröndles musikalischer Passion und Gmürs Landwirtschaftsvision spürbar: Er begleitete die eher anstrengende Tätigkeit des Mauerbaus musikalisch – und damit wurde aus der Arbeit eine freudvolle Beschäftigung. «Das ist eine der grossen Qualitäten von Andreas», erklärt Gmür.

    «Er kann mit der Musik und dem Tanz Räume für Hunderte von Menschen öffnen, sie zusammenführen.» Das sei auch der Grund, weshalb die beiden sich so gut ergänzten: «Ich bin die praktische, die sieht, was notwendig ist und das umsetzt, er gibt dem Ganzen mit seiner Musik und dem Tanz eine spielerische und bewegte Energie.»

    Regelmässig finden deshalb auf dem Hof Tanzanlässe statt, immer mit Kopfhörern. So hat jeder Teilnehmende für sich sein eigenes intensives musikalisches Erlebnis, die Umgebung wird dadurch jedoch nicht gestört. «Tanzen», so erklärt der diplomierte Theologe Tröndle, der früher als Jugendseelsorger tätig war, «bedeutet für mich, mit der Natur und dem eigenen Körper in Verbindung zu gehen.»

    Das habe etwas sehr Spirituelles. Genauso wie eine Landwirtschaft, die sich im Einklang mit der Natur befindet.

  • Verlosung: «Herbstfeuer»

    Verlosung: «Herbstfeuer»

    Ausgangspunkt des Films «Herbstfeuer» ist der Brand des Grandhotels Waldhaus in Vulpera im Jahr 1989. Das kulturell bedeutende Haus der Belle Époque zog über Jahrzehnte internationale Gäste aus Kunst, Adel und Politik an.

    Das Ereignis bleibt bis heute ungeklärt und sorgt immer wieder für mediale Aufmerksamkeit, zuletzt auch über die Landesgrenzen hinaus im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der vom Fotografen Lois Hechenblaikner wiederentdeckten Gästekarteien im Buch «Keine Ostergrüsse mehr».

    Im Zentrum des Films steht der letzte Hoteldirektor, der Jahrzehnte nach dem Brand gemeinsam mit einem pensionierten Polizeichef der Kantonspolizei Graubünden den Fall erneut aufrollt – und dabei selbst ins Visier der eigenen Ermittlungen gerät.

    Entlarvung der Illusion

    Der Film des Hönggers Roman Vital zeigt, wie persönliche und kollektive Narrative, Schuldzuweisungen und Gerüchte das Leben prägen und wie schwer es ist, zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiver Wahrheit zu unterscheiden. Dadurch entsteht aus einem historischen Brandfall eine universelle Geschichte über den Umgang mit Vergangenheit und Wahrheit.

    Trailer Herbstfeuer Turaco Filmproduktion

    Der Film entlarvt die Illusion, dass letztere einfach zu haben ist und dass Vergangenheit eindimensional zu erzählen wäre. Dabei fordert er das Publikum auf, die eigenen Wahrnehmungen und Sichtweisen zu hinterfragen.

    Kino in Höngg

    Vital zeigt «Herbstfeuer» als mobiles Pop-up-Kino im reformierten Kirchgemeindehaus Höngg. Es bedeute ihm sehr viel, den Film in seiner (Wahl)Heimat zu zeigen, wie er der «Höngger»-Redaktion mitteilt. Im Zwinglisaal sind an einem Tag vier Vorstellungen geplant.


    Der Filmemacher Roman Vital lebt in Höngg. (Foto: dad)

    Mitmachen & gewinnen

    Wir verlosen 4 × 2 Karten für jeweils eine der vier Aufführungen am Mittwoch, 29. April (siehe Box). Wer Karten gewinnen möchte, sendet bis am Mittwoch, 22. April, eine E-Mail an mitmachen@hoengger.ch. Bitte den Absender mit Telefonnummer und den Betreff «Herbstfeuer» sowie die gewünschte Uhrzeit der Vorstellung angeben.

    Mit der Teilnahme wird Ihre E-Mail-Adresse automatisch im Newsletter-Verteiler unserer Zeitung aufgenommen. Viel Glück!

    Herbstfeuer: Vorführungen in Höngg

    Mittwoch, 29. April,
    10.15, 13.30, 16.15 und 18 Uhr
    Zwinglisaal, ref. Kirchgemeindehaus Höngg
    Ackersteinstrasse 190

    In Anwesenheit von Roman Vital
    Karten: eventfrog.ch/kinohoengg

  • Nutzung der Notschlafstellen hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen

    Nutzung der Notschlafstellen hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen

    Am 1. Dezember 2025 hat die Stadt Zürich neben der Notschlafstelle in Wipkingen an der Rosengartenstrasse einen zweiten Standort für Frauen eröffnet. Damit konnte laut einer Medienmitteilung die Kapazität in den Notschlafstellen von 52 auf 70 Plätze erhöht werden.

    Die Zahlen zeigen die Notwendigkeit dieses Schritts: Im Schnitt haben in den vergangenen fünf Wintermonaten 57 Menschen in den städtischen Notschlafstellen übernachtet.

    Die Kapazität vor der Erweiterung wurde in 80 Prozent der Nächte überschritten. Die meistbesuchte Nacht war der 19. Januar 2026 mit 71 Personen, die am wenigsten besuchte der 15. November 2025 mit 41 Personen. Über 90 Prozent aller Übernachtungen entfielen auf Stadtzürcher und Stadtzürcherinnen.

    Im Vergleich zum Winter 2024/25 haben mit gut 400 Menschen rund 10 Prozent mehr Personen die Notschlafstelle genutzt. Die meisten Menschen nutzen die Notschlafstelle nach wie vor nur für ein paar Nächte.

    Zwischen November und März wurden zudem 55 von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit bedrohte oder betroffene Familien in der Notunterkunft für Familien untergebracht.

    Notschlafstelle für Frauen soll weitergeführt werden

    Aufgrund der gestiegenen Zahlen soll der zusätzliche Standort an der Gerechtigkeitsgasse bis zur Sanierung der Liegenschaft, voraussichtlich im Frühjahr 2027, als Notschlafstelle für Frauen beibehalten werden. Der zusätzliche Standort mit 18 Plätzen wurde seit Dezember durchschnittlich von 12 Frauen und weiblich gelesenen Personen genutzt.

    Draussen unterwegs für Menschen ohne Obdach

    Die Teams von sip züri haben diesen Winter an 228 von obdachlosen Menschen genutzten Schlafplätzen rund 385 Mal Menschen angetroffen und dabei 235 Beratungen durchgeführt. Dies sind deutlich mehr aufgesuchte Schlafplätze und mehr Beratungen als im Vorjahr.

    Vergangenen Winter war es an 76 Nächten so kalt, dass Kältepatrouillen von sip züri bis 2 Uhr morgens für Menschen am Rand im Einsatz waren. Durch Beratungsgespräche konnte sip züri Menschen im öffentlichen Raum dazu motivieren, ein Notübernachtungsangebot aufzusuchen.

    26 Mal wurden Personen mit ungenügender Ausrüstung für eine Übernachtung im Freien angetroffen. Der Beizug eines Notarztdienstes aufgrund von Selbstgefährdung, zum Beispiel durch übermässigen Substanzkonsum, Suizidalität oder schlechte Ausrüstung war fünfzehn Mal nötig.

    Im Winter rund 200 obdachlose Personen in Zürich

    Seit 2024 erhebt sip züri gemeinsam mit dem Sozialwerk Pfarrer Sieber jeweils zwei Mal jährlich (Januar und Juli) mittels der Methode der Stichtagszählung die Anzahl der obdachlosen Personen in der Stadt Zürich. Gezählt werden dabei die Menschen im öffentlichen Raum und in den städtischen und privaten Einrichtungen für diese Zielgruppe.

    Gemäss den bislang durchgeführten Zählungen halten sich im Winter durchschnittlich etwa 200 obdachlose Personen in der Stadt Zürich auf. Drei Viertel von ihnen nutzen entsprechende soziale Einrichtungen. Im Sommer sind es im Schnitt 125 obdachlose Personen.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

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    Ein Bett auf Zeit

  • Höngger Sieg am «De schnällscht Zürifisch»

    Höngger Sieg am «De schnällscht Zürifisch»

    Mitte März haben rund 1400 Stadtzürcher Kinder an den zwölf Ausscheidungswettkämpfen, darunter im Hallenbad Bläsi, teilgenommen. Davon haben sich rund 900 für den Einzug in den Halbfinal qualifiziert – das entspricht 64 Prozent der Teilnehmenden.

    Am Finaltag im Hallenbad Oerlikon hat bei den Mädchen Aurelia Wüst mit 28.18 Sekunden und bei den Jungen Henri Thurn mit 29.54 Sekunden den Titel «De schnällscht Zürifisch» gewonnen. Insgesamt haben sich laut Medienmitteilung 700 Stadtzürcher Kinder über 50 Meter Freistil gemessen.

    Höhepunkt des Finaltages war der ZKB Goldsprint: Die acht schnellsten Mädchen und Knaben aus den Finalläufen konnten um echtes Gold schwimmen.

    Höngger Fische

    Aus Höngg kamen folgende Teilnehmende in die Ränge: Im Wettkampf 1 (Knaben, 50 Meter Freistil, 9 Jahre und jünger), siegte Vassilis Tsolakos aus der Schule Vogtsrain. Im Wettkampf 4 (Mädchen, 50 Meter Freistil, 10 Jahre) erreichte Kira Shapoval aus der Schule Bläsi ebenfalls den 1. Platz. Im Wettkampf 9 (Knaben, 50 Meter, Freistil, 13 Jahre) landete Pavlos Apostolopoulos von der Schule Riedhof auf Platz 3.

    An der Ehrung haben die drei bestplatzierten Mädchen und Knaben aus den fünf Alterskategorien eine «Zürifisch-Medaille» erhalten.

    Quelle: Medienmitteilung Zürifisch

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    Quelle: 

    Hönggerin auf Platz 1

  • Ein Ferientag auf dem QuarTierhof in Höngg

    Ein Ferientag auf dem QuarTierhof in Höngg

    Bereits zum zweiten Mal gestalten der QuarTierhof Höngg und das GZ Höngg gemeinsam einen Ferientag. Spielerisch und direkt vor Ort lernen die Kinder viel Neues über die tierischen Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Hof.

    Ein kleines Tier, das bei den vielen blühenden Bäumen, Büschen und Blumen besonders viel zu tun hat, steht an diesem Tag jedoch im Zentrum: die Biene. Als weiteres Highlight wird gemeinsam gekocht und gebastelt.

    Zur Anmeldung

    Der Anlass findet am Freitag, 24. April, und bei jeder Witterung statt. In den Kosten von Fr 50.00 (mit KulturLegi Fr 25.00) sind Verpflegung und Material inbegriffen. Für  Kinder ab 8 Jahren. Anmeldung per E-Mail an seraina.vetsch@quartierhof-hoengg.ch

  • Jetzt kann der Standort für den Recyclinghof ausgewählt werden

    Jetzt kann der Standort für den Recyclinghof ausgewählt werden

    Vielleicht war die Welt zu Zeiten der Entsorgungscoupons ja doch noch ein bisschen einfacher: Dann wusste man nämlich noch ziemlich genau wohin mit dem Sperrmüll. Seit Stadträtin Simone Brander diese Coupons jedoch abgeschafft hat, ist die Sache ein wenig komplizierter.

    Neu kann die Quartierbevölkerung einmal monatlich vom Angebot eines mobilen Recyclinghofs profitieren, der direkt ins Quartier kommt. In Höngg ist dafür einerseits die Tramschlaufe an der Winzerstrasse vorgesehen, wo bis anhin das Cargotram Halt machte – und der Pausenplatz des Schulhauses Lachenzelg.

    Komplexe Lage in Wipkingen

    Für Wipkingen ist die Lage komplex: Eigentlich ist als Standort das Schulhaus Waidhalde vorgesehen. Weil es aber noch eine Weile dauert, bis diese mobilen Recyclinghöfe richtig in Betrieb sind, wurde die Zeit bis dahin mit mehreren Recyclingaktionen überbrückt – aber nicht bei der Waidhalde, sondern auf dem Röschibachplatz (wir berichteten). Der Zulauf war gross, die Stimmung ausgelassen, die Anwohnerschaft zufrieden und vollbepackt mit Matratzen, Schränkchen und alten Koffern.

    Doch die Waidhalde als künftiger Entsorgungsstandort kommt nicht gut an. Denn die Krux ist – die Entsorgung ist nur mit dem öV oder zu Fuss möglich. Mit dem Auto anfahren und das Sperrgut abladen ist nicht erlaubt. Und deswegen ist der Waidhalde-Standort als einer der höchsten Punkte im Quartier aus Sicht vieler suboptimal gewählt.

    Wer die Wahl hat, hat die Qual

    Der Unwille der Bevölkerung und insbesondere des Quartiervereins Wipkingen ist indes auch der städtischen Verwaltung nicht entgangen. Und deswegen, so teilt Beni Weder, der Präsident des Quartiervereins mit, habe das ERZ nun vier Alternativvorschläge zum Schulhaus Waidhalde erarbeitet.

    Der Quartierverein seinerseits hat dazu eine Umfrage gestartet, die online auf der Website des Vereins durchgeführt wird. Mittlerweile hätten sich, so Weder, bereits über 150 Menschen an der Umfrage beteiligt.

    Gewählt werden kann zwischen zwei verschiedenen Varianten beim Schulhaus Letten sowie einem Standort beim Schulhaus Nordstrasse – und auf dem Röschibachplatz. Auch der gewünschte Tag und die Startzeit kann angegeben werden. Welcher Standort bis anhin von den Teilnehmenden favorisiert wird, ist der Redaktion nicht bekannt.

    Die Umfrage läuft noch bis am Freitag 17. April 2026. Die Resultate werden anschliessend auf der Website des Quartiervereins publiziert und dem ERZ mitgeteilt. 

  • Reformierte Kirche: Res Peter wird neuer Kirchenpflegepräsident

    Reformierte Kirche: Res Peter wird neuer Kirchenpflegepräsident

    Bei der Gesamterneuerungswahl für die Behörden der grössten Kirchgemeinde der Schweiz bewarben sich laut Medienmitteilung fünfzehn Kandidierende um einen Sitz in der Kirchenpflege, darunter drei Bisherige und zwölf Neukandidierende.

    Gewählt wurden im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit Michael Braunschweig (bisher), Michael Hauser (bisher), Anna Katharina Hotz Semadeni (neu), Andreas «Res» Peter (bisher), Céline Germaine Reymond (neu) und Mona Schatzmann (neu). In der Wahl für das Präsidium setzte sich Res Peter gegen Mona Schatzmann durch.

    Neubesetzung der Legislative

    Gleichzeitig wurde die Legislative der Kirchgemeinde für die Amtsdauer 2026–2030 neu besetzt. Für das 45-köpfige Kirchgemeindeparlament kandidierten 45 Personen, davon 27 Bisherige. Einige Kandidierende traten gleichzeitig für die Kirchenpflege und das Kirchgemeindeparlament an.

    Die Parlamentswahl erfolgte in den sechs Wahlkreisen, die auch für die Wahlen des Kantonsrats auf Stadtgebiet gelten. Die Wahl der Kirchenpflege fand gesamtgemeindlich statt. Die Stimmbeteiligung betrug knapp 13 Prozent.

    Zweiter Wahlgang am 14. Juni 2026

    Der zweite Wahlgang wird am 14. Juni die definitive Entscheidung über die zukünftige Zusammensetzung der Kirchenpflege bringen. Dann reicht das relative Mehr für den Einzug in das siebenköpfige Gremium.

    Auch wird voraussichtlich eine Nachwahl für das Kirchgemeindeparlament notwendig sein, weil einige der doppelt Kandidierenden sich für den Sitz in der Kirchenpflege entscheiden dürften. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab 16 Jahren.

    Quelle: Medienmitteilung reformierte Kirche Zürich