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  • Höngger Wandergruppe 60plus: Besuch am Lützelsee

    Höngger Wandergruppe 60plus: Besuch am Lützelsee

    Um 9.11 Uhr fährt die Wandergruppe mit der S7 nach Männedorf und von dort mit dem Bus nach Widenbad. Nach dem Startkaffee beginnt die Wanderung auf dem Panoramaweg in Richtung Stäfa. Beim Aussichtspunkt Risi machen die Teilnehmenden einen Halt und geniessen die wundervolle Aussicht auf den Zürichsee.

    Von dort führt der Weg weiter nach Hombrechtikon. Im Alterszentrum Breitlen wartet ein feines Mittagessen auf die Höngger Gruppe. Nach der Mittagspause besteht dann die Möglichkeit, mit dem Bus 880 nach Bubikon zu fahren. Entlang des Lützelsees geht es für die Teilnehmenden weiter Richtung Wolfhausen. Nochmals bietet sich ein herrlicher Blick auf ein majestätisches Panorama.

    Um 15.08 Uhr fährt der Bus 880 nach Bubikon Bahnhof und von dort bringt die S15 die Teilnehmenden nach Zürich zurück. Die Wanderung hat einen Aufstieg von 230 und einem Abstieg von 300 Meter. Die Wanderzeit beträgt rund drei Stunden.

    Wander-Infos

    Besammlung um 9 Uhr beim Gruppentreffpunkt HB. Alle lösen das Billett selbst. Eingeben: Bubikon, 24h, Preis mit Halbtax Fr. 15.80. Organisationsbeitrag: Fr. 8.-. Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA: Montag, 4. Mai, 19–20.30 Uhr, bei Helene Spillmann, 044 341 47 67, oder Urs Eichenberger, 044 341 05 07. Notfallnummer: 079 729 24 66 (Helene).

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  • Kunst aus Höngg – mitten in Paris

    Kunst aus Höngg – mitten in Paris

    Vor rund einem Monat erreichte die Redaktion der «Höngger Zeitung» eine Einladung. Absender war die Galerie Andres Thalmann an der Rue du Faubourg Saint-Honoré in Paris, unweit des Place de la Concorde, im 8. Arrondissement. Sie zeigt neue Arbeiten der Künstlerin Barbara Ellmerer, die in Höngg lebt; die Vernissage fand bereits Mitte März statt. Wir, die Lokalredaktion, schafften es leider nicht in die Stadt an der Seine, wurden aber neugierig.

    «Vibrations des plantes» nennt sich die Ausstellung, also das Vibrieren der Pflanzen. Das kommt nicht von ungefähr, widmet sich die Künstlerin doch mit grosser Leidenschaft der Flora: Exotische Pflanzen oder Bäume, deren Wachsen sie auch am Höngger Berg beobachtet. In ihren Werken geht sie über das Auge des Betrachters hinaus und lässt das Innenleben der Pflanzen nach aussen treten.

    So schreibt die Galerie Andres Thalmann in der Einladung: «Ellmerers Pinselführung transformiert Schwingungen, Ströme und Verdichtungen in Schichten vibrierender Farben.»

    In der Welt zuhause


    Die Höngger Künstlerin Barbara Ellmerer. (Foto: Carina Andres Thalmann)

    Ellmerer ist inzwischen wieder zurück in Zürich. Hier arbeitet sie in ihrem Atelier in der ehemaligen Seidenfabrik und lebt weiter oben am Hönggerberg. Mit der Galerie Andres Thalmann mit Sitz in Zürich und Paris arbeitet sie schon länger zusammen; als Künstlerin böten sich ihr so viele Möglichkeiten. «Mir gefällt das internationale Programm der Galerie sowie deren Beteiligung an Kunstmessen in Mexiko, Deutschland und Frankreich», wie sie dem «Höngger» auf Nachfrage erklärt.

    Sie stellt ihre Arbeiten in der ganzen Welt vor. Ihre Werke waren unter anderem im Lalit Kala Akademi Museum in New Delhi (Indien), in der Casa Museo Mariátegui in Lima (Peru), auf der Chiang Mai Social Installation (CMSI) auf Einladung des Goethe-Instituts Bangkok (Thailand), im Musée d’art et d’histoire in Neuchâtel sowie im Kunsthaus Biel Centre d’art Bienne zu sehen – um nur einige zu nennen, wie es in der Einladung heisst.

    Die Ausstellung

    Ellmerer, die ursprünglich in Meiringen aufgewachsen ist, präsentiert ihre Kunst also von der Schweiz aus rund um den Globus. «In der aktuellen Ausstellung zeige ich meine wuchernden Pflanzenstücke, mal fast unsichtbar fein, mal farbig fluoreszierend, dabei immer das Innenleben, die Kräfte der Pflanze aufspürend», sagt sie.

    Sie folge dabei der bekannten Biologin Lynn Margulis auf ihre Weise in oft grossformatigen Malereien. In den aktuellen Werken bestimmen Pflanzen als gleichberechtigte Partnerinnen das Farbgeschehen, das in feinen Vernetzungen, sacht getönten Schichten, die Bilder bewegen lässt.


    Barbara Ellmerer, Vibrations 2026, Tusche auf Papier auf Aluminium. (Foto: Gerold Hänggi)

    Dem «Höngger» erklärt Ellmerer, dass sie durch ihre Arbeit die Symbiose zwischen Pflanzen, Pilzen und Bäumen durchaus als Allegorie auf die Menschen und ihre Handlungen sehe. Statt im ständigen Kampf verbunden zu sein, sollten wir lernen, die Symbiose zu leben. «Biologie ist die Lehre des Lebens», sagt sie – und widerspricht damit im gewissen Sinne Darwin («Survival of the Fittest»). Nicht Konkurrenz, sondern Zusammenarbeit sichere das Überleben der Menschheit.

    Nun lädt die Künstlerin ein, sich in diese «vibrierenden Bildfelder hineinzubegeben und Malerei als Prozess von Umbruch und Transformation zu erfahren», wie die Galerie schreibt. Einige Bilder in Ölfarben, die nun nahe dem Élysée-Palast zu sehen sind, habe sie bereits vor einiger Zeit fertiggestellt, so Ellmerer, während weitere Werke, mit Kalligraphie-Tusche gemalt, für «Vibrations des plantes» geschaffen wurden.

    Höngg ist der Lebensmittelpunkt

    Auch wenn Ellmerer mit ihrer Kunst um die Welt reist, ist Höngg ihr Lebensmittelpunkt. «Ich habe hier das Wasser der Limmat und den Nebel auf dem Hönggerberg», sagt sie. Es sei die hiesige Natur, die sie immer wieder anrege und zum Arbeiten motiviere. Aber auch das Internationale: «Die ETH auf dem Hönggerberg verleiht Impulse für die Umgebung, das finde ich spannend», sagt Ellmerer.

    Bald wird sie aber wieder nach Paris reisen; ihre Bilder sind dort noch bis am 23. Mai zu sehen. Am 6. Mai ist sie dort zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

  • Erwachsene sollen im Arbeitsmarkt gefördert werden

    Erwachsene sollen im Arbeitsmarkt gefördert werden

    Die Arbeitsmarktfähigkeit von Erwachsenen mit geringen oder ungeeigneten Qualifikationen ist besonders gefährdet. Sie sind häufig von Jobverlust betroffen und ihre Chancen auf einen Wiedereintritt nach einem Stellenverlust sind beschränkt, wie die Stadt Zürich mitteilt.

    Gleichzeitig nehmen diese Personengruppen seltener an beruflichen Weiterbildungen teil, obwohl sie davon besonders stark profitieren würden. Besser qualifiziert können sie ihr Risiko für und die Dauer von Arbeitslosigkeit verringern und ihre Chancen auf einen höheren Lohn steigern.

    Die Stadt Zürich fördert deshalb gezielt die Arbeitsmarktfähigkeit von Einwohnenden mit geringen oder ungeeigneten Qualifikationen. So richtet sie zum Beispiel seit Anfang 2023 Arbeitsmarktstipendien für die Finanzierung beruflicher Weiterbildungen aus.

    Ausschreibung «Arbeitsmarktfähigkeit» für Projekte und Programme

    Ab 2027 werden auch Projekte und Programme zur Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit finanziert, wie aus der Medienmitteilung hervorgeht. Mit der öffentlichen Ausschreibung «Arbeitsmarktfähigkeit» lädt die Stadt Zürich private Trägerschaften wie Bildungsanbieter, Vereine und Unternehmen ein, vom 16. Juni bis 15. September 2026 Ideen einzureichen, mit denen Personen mit geringer Arbeitsmarktfähigkeit ihre Chancen am Arbeitsmarkt langfristig verbessern können.

    Gesucht sind Projekte und Programme, welche mit innovativen Ansätzen Weiterbildungsbarrieren senken, Grundkompetenzen stärken oder den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Wichtig für die Förderung von Projekten und Programmen ist ihr Innovations- sowie Modellcharakter.

    Mittel der Sonderrechnung

    Für die Finanzierung solcher Projekte und Programme werden die Mittel der Sonderrechnung zur Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit eingesetzt. Die vorhandenen finanziellen Mittel sind auf rund 3 Millionen Franken beschränkt und dürfen nur entsprechend ihrem vorgegebenen Verwendungszweck verwendet werden.

    Im Rahmen der geplanten Vergaberunde werden daher Projekte und Programme finanziell unterstützt, die den Zweckbestimmungen entsprechen, sich an die definierten Zielgruppen richten und die vorgegebenen Förderziele verfolgen.

    Quelle: Medienmitteilung der Stadt Zürich

  • GZ Wipkingen: «Herzlich willkommen, neue Nachbarschaft!»

    GZ Wipkingen: «Herzlich willkommen, neue Nachbarschaft!»

    «Herzlich willkommen, neue Nachbarschaft!», steht in roter Schrift auf einem hellblauen und mit weissen Sternen verzierten Transparent am Provisorium des GZ Wipkingen. Die Botschaft richtet sich an die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger auf der gegenüberliegenden Seite der Limmat in der Wohnsiedlung Tramdepot Hard, wie der «Tages-Anzeiger» berichtete.


    «Herzlich willkommen neue Nachbarschaft!» (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Mehr Publikum für das GZ Wipkingen

    In den beiden Wohntürmen sind mittlerweile alle 193 Wohnungen vergeben. Der Wipkinger berichtete bereits über die Siedlung. Für das GZ Wipkingen könnte das bedeuten: mehr Personen, die dessen Angebot nutzen. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnsiedlung hätten eine Karte mit den wichtigsten Informationen zum GZ Wipkingen erhalten, sagt Betriebsleiterin Cornelia Schwendener gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

    Zudem wurde auf der Website der Zürcher Gemeinschaftszentren eine Seite für die neue Nachbarschaft aufgesetzt. «Wir sind in Kontakt mit einigen Bewohnenden und beteiligen uns am Siedlungsfest im September, an welchem wir auch den künftigen Bedarf der Bewohnenden abholen werden», so Schwendener.

    Umzug aus dem Provisorium in die renovierten Räumlichkeiten

    Der Zeitpunkt für den Austausch sei günstig: Im November zieht das GZ Wipkingen zurück vom Provisorium auf dem Wipkingerpark in die renovierten Räumlichkeiten an der Ampère- und Breitensteinstrasse. «Diesbezüglich wird das gesamte Angebot im GZ Wipkingen neu ausgerichtet. Natürlich wird dabei die neue Nachbarschaft einbezogen», sagt Schwendener. Dann eröffne auch das neue Café Jetzt, das fast doppelt so viel Platz biete wie die bisherigen Gastroangebote.

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    Das Provisorium auf dem Wipkingerpark soll im November verlassen werden. (Foto: Jasmine Osterwalder)

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  • Die stehende Welle beim Letten ist keine neue Idee

    Die stehende Welle beim Letten ist keine neue Idee

    Surfen und Kajakfahren in der Limmat. Das schwebt den Gemeinderäten Marco Denoth, Matthias Renggli (beide SP) sowie Christian Traber (Die Mitte) vor. Und zwar im Limmatkanal unterhalb des Laufwasserkraftwerks Letten. Funktionieren soll das mit einer sogenannten stehenden Welle.

    Das geht aus einer Motion hervor, die von den drei Politikern am 1. April eingereicht wurde (wir berichteten). Der Stadtrat würde demnach beauftragt, dem Gemeinderat eine kreditschaffende Weisung vorzulegen, um eine solche Welle zu erschaffen.

    Die Limmatwave

    Die Idee ist nicht neu: Bereits im Jahr 2005 reichten Christian Traber (damals CVP) und sein Parteikollege Gerold Lauber, damals noch Gemeinderat, ein Postulat ein, dass den Stadtrat bat zu prüfen, wie die Realisierung des «innovativen Projektes» Limmatwave unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen der Anwohnerschaft unterstützt werden kann. Auch diese stehende Welle wäre beim Letten unterhalb des EWZ eingeplant gewesen.

    Die sogenannte Limmatwave, für die auch ein eigener Verein gegründet wurde, verfüge über ein «sorgfältig und ausgereiftes Konzept, das weltweit auf gute Resonanz stosse», wie es im Postulat heisst. Weiter sei das Projekt auf kantonaler sowie kommunaler Ebene umfangreich geprüft worden.

    «Abgesoffen»

    Doch die Limmatwave hatte keinen Erfolg im Gemeinderat, der sich erst fünf Jahre später mit dieser Frage befasste. Mit 66 zu 46 Stimmen sei die «Stehende Welle abgesoffen», schrieb der «Blick am Abend» seinerzeit. Laut dem «Tages-Anzeiger» sprach damals die SVP von einer «Spassgesellschaft», und dass sich diese eine Stromvergeudung von 1,4 Prozent «erkaufen würde». Zumal, so die SVP, die verstärke Strömung eine Gefahr für die badenden Kinder in der Badi Unterer Letten sei.

    Die FDP monierte, dass sich diese Welle nicht mit der Fischtreppe vereinbaren liesse und es sich dabei um ein Bedürfnis von wenigen handle. Stimmen aus AL, SP und Grünen waren zudem der Meinung, der Letten vertrage keine weiteren Events.

  • Beim Verschönerungsverein Höngg ist einiges in Bewegung

    Beim Verschönerungsverein Höngg ist einiges in Bewegung

    Der Verschönerungsverein Höngg (VVH) ist weithin bekannt für die roten Bänkli, die überall im Quartier zum Verweilen und Ausruhen einladen. Doch zum Verein gehört weit mehr: Auch das Ortsmuseum mit der Ortsgeschichtlichen Kommission ist Teil des Vereins, ebenso wie die Rebbaugruppe, die die rund 200 Weinstöcke auf dem Rebberg «Zum Chranz» bewirtschaftet, der gleich neben dem Ortsmuseum liegt.

    Doch die drei Untergruppen agierten bis anhin dezentral und selbstständig. Es gab sogar zwei verschiedene Websites – eine für den Verschönerungsverein und eine für das Ortsmuseum. Das brachte Aufwand und manchmal auch etwas Verwirrung: Er selbst habe, so gestand Michael Stäheli, der Präsident des VVH, der Generalversammlung in seinem eingehenden Bericht schmunzelnd, zu Beginn seiner Zeit im Vorstand etwas Zeit gebraucht, um zu erkennen, dass zum VVH eben nicht nur die Bänkli, sondern auch die Rebbaugruppe und das Ortsmuseum gehörten.

    Damit ist nun Schluss: Gemeinsam mit einem Team von Studierenden des Bachelorstudiengangs Business Communications an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) wurde im vergangenen Jahr die Kommunikationsstrategie des Vereins auf den Prüfstand gestellt (der «Höngger» berichtete). Das Ergebnis ist seit März ein integrierter Auftritt mit neuem Logo und einer neuen Website, die mit studentischer Beteiligung entwickelt wurden.

    Mit der differenzierten Ausprägung des Logos und der klaren Gliederung bleiben die drei Untergruppen des Vereins aber trotzdem auf den ersten Blick erkennbar. Das neue Logo vereint die Tätigkeitsgebiete auf bestechend einfache und eingängliche Art.

    Ein neues altes Ortsmuseum

    Doch die Website ist nicht das einzig Neue in diesem Jahr: Auch das Ortsmuseum im historischen Rebbauernhaus «Zum Chranz» musste sich in den vergangenen zwei Jahren einer Kur unterziehen und wurde durch die Stadt renoviert und saniert (der «Höngger» berichtete auch hierzu).

    Nun sind die Arbeiten abgeschlossen. Für den Mai ist eine erste Veranstaltung für die Sponsoren, Gönner und Gönnerinnen des Museums geplant. Parallel dazu laufen im Hintergrund die intensiven Arbeiten für die Wiederaufnahme des Museumsbetriebs.

    Das neue Museumskonzept, so erklärte Stäheli, gliedert sich in drei unterschiedliche Module. Das erste Modul setzt das Haus aus dem 16. Jahrhundert in Szene. Denn dieses sei selbst durchaus museumswürdig und habe seine eigene, gut dokumentierte Geschichte zu erzählen.

    Mit dieser Aufgabe wurde das Atelier «Schmauder Und» von Claudia Schmauder beauftragt. Erklärungstafeln informieren über bauhistorische Details und das einfache Leben zur damaligen Zeit. Das Atelier kuratiert auch das zweite Modul, bei dem aus der Sammlung des Ortsmuseums modular acht ausgewählte Objekte mit Bezug zu Höngg präsentiert werden.

    «Hoenggenisa»

    Rund um diese sogenannten «Hoenggensia» werden kurze Geschichten erzählt und so die Entwicklung Hönggs erlebbar gemacht. Das dritte Modul schliesslich befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Hierbei soll, in Einklang mit dem Lehrplan 21, ein neues Angebot für Schulklassen geschaffen werden, um Geschichte ausgehend vom konkreten lokalen Kontext erfahrbar zu machen und die im Lehrplan geforderten Kompetenzen zu üben. Höngg könnte hier Pioniercharakter haben und Vorbild sein für die sieben weiteren Ortsmuseen auf Stadtgebiet.

    Der Verein hat also Grosses vor. Wann genau das Museum der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stehen wird, konnte oder wollte der Präsident zum Zeitpunkt der Generalversammlung noch nicht genau sagen. Geplant sei jedoch, gegen Mitte des Jahres zu starten, das neue kleine Museumscafé in Betrieb zu nehmen und schrittweise die seit fast zwei Jahren ruhenden Aktivitäten wieder hochzufahren.

    «Uns bleibt noch viel zu tun, aber wir sind motiviert und engagieren uns in unserer Freizeit aus Freude und Interesse», so Stäheli. «Der neue kommunikative Auftritt in den digitalen Kanälen wird uns helfen, mit dem Ortsmuseum und unseren anderen Angeboten im Gespräch zu bleiben.»

  • Summen, staunen, entdecken: Ferientag auf dem QuarTierhof Höngg

    Summen, staunen, entdecken: Ferientag auf dem QuarTierhof Höngg

    Das Programm für den Ferientag (mit Anmeldung) sei flexibel, sagt Seraina Vetsch. Die Mitarbeiterin im QuarTierhof Höngg mit Schwerpunkt Soziokultur organisiert in Kooperation mit dem GZ Höngg den Anlass am 24. April und engagiert sich seit vier Jahren mit viel Herzblut für lehrreiche Erlebnisse auf dem Hof.

    Die Biene im Fokus

    Im Zentrum des Ferientags steht die Renovierung des Bienenhotels. Dieses wurde vor sechs Jahren im Rahmen des Ferienprogramms gemeinsam mit Imkerin Ruth Guillén errichtet. Nun soll das in die Jahre gekommene Hotel erneuert werden. Die Kinder helfen mit, es neu zu befüllen und lernen dabei spielerisch die Bedeutung der Biene kennen.

    «Wir wollen aufzeigen, wie wichtig die Biene ist – auch wenn sie ein kleines Lebewesen ist. Ohne Bestäubung gibt es keine Früchte», sagt Vetsch.

    Tierbesuche stehen hoch im Kurs


    Im Stall. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Neben dem Bienenhotel lässt das Programm viele Freiräume. Besonders gefragt sind die Tierbesuche: Hühner, Ziegen, Ponys, Hasen und Schafe können aus nächster Nähe erlebt werden. Die Hühner und Ziegen können von den Kindern gefüttert und gestreichelt werden. Ein weiterer Fixpunkt sei die Zubereitung des Schlangenbrotes über dem Feuer beim «Zvieri».

    Weitere Entdeckungen auf dem Hof

    Den übrigen Tag verbringen die Kinder mit Werken, Entdecken und Experimentieren. Sie haben dabei einen grossen Mitbestimmungsgrad. «Wir sind mit verschiedenen Angeboten vorbereitet und bleiben flexibel», sagt Vetsch. So können etwa Steine bemalt oder aus Schafwolle Bänder gefilzt werden. Auch eine Fühlbox oder ein Baumdetektiv-Quiz stehen bereit.

    Anmeldungen schwer planbar

    Wie viele Kinder teilnehmen, ist jeweils schwer vorherzusagen. Anmeldungen sind jeweils bis zum Vortag möglich. Umso mehr freut sich Vetsch über neue Gesichter auf dem Hof. «Es ist schön zu sehen, wie Kinder hier die Natur entdecken – oft zum ersten Mal so nah», sagt sie.

    Naturtag mit Bienenhotel auf dem QuarTierhof

    Regensdorferstrasse 189
    Freitag, 24. April von 9 bis 17 Uhr
    Für Kinder ab 8 Jahren, Verpflegung inklusive
    Kosten: Fr. 50.-, mit KulturLegi Fr. 25.-
    Platzzahl begrenzt
    Anmeldung und Kontakt:
    seraina.vetsch@quartierhof-hoengg.ch

  • Die Standschützen Höngg haben eine neue Präsidentin

    Die Standschützen Höngg haben eine neue Präsidentin

    Sie haben eine lange Geschichte: Die Standschützen Höngg wurden 1933 gegründet, ein Jahr vor der Eingemeindung. Der Verein entstand aus dem Zusammenschluss der Feldschützen Höngg (gegründet 1864) und der Militärschützen Höngg (gegründet 1876). Er besteht bis heute, zählt aktuell rund 90 Mitglieder und trainiert jeweils am Dienstag- und Mittwochabend im Schützenhaus Höngg.

    Dem Ort sind die Standschützen sehr verbunden, wie der ehemalige Präsident Martin Schnidrig beim Treffen mit dem «Höngger» erzählt. «Die Feld- und Militärschützen gründeten zusammen mit dem Schiessverein Höngg im Jahr 1930 die Schiessplatz-Genossenschaft Höngg, die den Platz bis heute betreibt», sagt er.

    Schnidrig ist seit 1979 Mitglied bei den Standschützen und war auch als Schützenmeister aktiv. 1992 wurde er Vizepräsident, schliesslich übernahm er 2022 das Präsidium. Doch ihm war klar, dass er dieses Amt in absehbarer Zeit an eine jüngere Nachfolge übergeben will. «Wir hatten jedoch Schwierigkeiten, Personen zu finden, die den Verein führen wollen», erzählt er.

    Eine Begegnung mit Folgen

    Schnidrig dachte auch schon an Übergangslösungen, bis er an einem Anlass auf jemanden traf, der sich für dieses Amt anbot: Violaine Stehli. Beim besagten Anlass handelte es sich um das letztjährige Vernetzungstreffen vom Quartierverein Höngg (QVH).

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    Das Ei des Kolumbus

    Dieses hat Tradition und wird stets gut besucht. Zudem bietet es mit dem «Speed-Dating» einen unkomplizierten Weg, neue Gesichter kennenzulernen. Stehli – auch Vorstandsmitglied im QVH und neu verantwortlich für «De schnällscht Zürihegel» – sass dabei Präsident Schnidrig gegenüber.

    «Wir haben uns ausgetauscht und er erzählte mir, dass sie auf der Suche nach einem neuen Präsidenten seien. Kurz darauf las ich im Höngger einen Artikel und dachte, die Standschützen seien fündig geworden, doch ich habe das mit dem Amt bei der Schiessplatzgenossenschaft verwechselt», erinnert sich Stehli.

    In der Tat übergab Roland Spitzbarth sein Amt als deren Präsident im Sommer 2025 an Dominik Seeli. «Also kamen Martin und ich nochmals ins Gespräch, denn das Amt hat mich sehr interessiert», so Stehli, die eine besondere Verbindung zum Schiesssport hat, wie sie dem «Höngger» erzählt.

    «Ich war 14 Jahre alt, lebte in Oberlunkhofen und war in einem Jugendtreff, als ein junger Mann vor mir stand und mit einer Waffe auf mich zielte. Ich war wie erstarrt», sagt sie. Der Mann konnte an weiteren Taten gehindert werden, doch diese Schockstarre prägte Stehli.

    «Ich wollte mich davon nicht einschüchtern lassen, sondern die Situation beherrschen, den Schiesssport als Sport verstanden wissen, nicht als Einschüchterung.» Also wandte sie sich an den Jungschützenverein im benachbarten Jonen, um das Erlebnis zu verarbeiten. «Mit 15 Jahren bin ich dort beigetreten und habe diesen Sport sehr schätzen gelernt.» Es benötige viel Körperbeherrschung und Konzentration, so Stehli. «Disziplin, Ruhe und Präzision gehören ebenfalls dazu.»

    Aufgrund ihrer Lehre und des Berufslebens – Stehli arbeitete im Dienstleistungssektor, absolvierte als Zweitausbildung die Handelsschule mit anschliessendem KV und ist heute HR-Generalistin – gab sie den Schiesssport nach einigen Jahren wieder auf. Doch ganz los liess er sie nie.

    Zwischen Tradition und Aufbruch

    Für Stehli war klar: Wenn sie Präsidentin der Standschützen Höngg werden sollte, wolle sie dem Amt gerecht werden. Schnidrig berief eine ausserordentliche Vorstandssitzung ein. «Ich fand es gut, dass wir mit Violaine eine junge Person gefunden haben. Wir führten an dieser Sitzung ein sehr positives Gespräch», erinnert sich Schnidrig. Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar einen weiteren Mitbewerber, jedoch nur, falls sich niemand anderes finden würde.

    Am 4. März 2026 fand die Generalversammlung statt. Und möglicherweise einzigartig in der Geschichte des Vereins wurde ein neues Mitglied zugleich auch zur Präsidentin gewählt. Stehli ist weiter die erste Frau an der Spitze der Standschützen Höngg – gewissermassen aus dem Stand. «Ich wurde einstimmig gewählt, das ist sehr schön», sagt sie. Sie fühle sich gut aufgenommen und wisse, dass sie erfahrene Vereinsmitglieder an ihrer Seite habe, an die sie sich jederzeit wenden könne.

    Fit für die Zukunft

    Nun stehen für die neue Präsidentin erste Aufgaben an. Ganz vorne: Sie will wieder fit im Schiessen werden. «Ich werde nun von unseren Schützenmeistern trainiert.» Gemeinsam mit ihrem Mann wird sie auch Vereinskurse auf dem Hönggerberg besuchen, etwa das gut besuchte Pistolenschiessen.

    Gleichzeitig will sie die Standschützen Höngg in die Zukunft führen – insbesondere im digitalen Bereich. So möchte Stehli die Website erneuern und die Präsenz in den sozialen Medien ausbauen. Ziel sei es, die Vorteile des Schiesssports sichtbarer zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen. «Die öffentliche Wahrnehmung der Standschützen Höngg soll wachsen», sagt sie.

    Fotos, Videos und weitere Informationen sollen Interessierten einen einfachen Zugang ermöglichen. Stehli, die nebenberuflich auch als Filmemacherin tätig war, bringt also Erfahrung mit. «Vom Drehbuch bis zur Auswertung haben wir damals alles selbst gemacht, das Wissen ist vorhanden.» Und die Möglichkeiten heutzutage seien noch vielfältiger geworden.

    Die Gemeinschaft innerhalb der Standschützen Höngg bleibt dabei zentral. «Martin hat immer betont, wie wichtig unsere Gemeinschaft ist, dass es nicht nur um das Schiessen allein geht, sondern auch um Zusammenhalt und Kameradschaft.» Das wolle sie weiterführen, verspricht Stehli.

  • Weiterhin Zuschüsse für die AHV mit Zusatzleistungen

    Weiterhin Zuschüsse für die AHV mit Zusatzleistungen

    In der Verordnung über die Erprobung von Betreuungs- und Hilfsmittelzuschüssen für AHV-Rentnerinnen und -rentner mit Zusatzleistungen ist die Erprobung von Betreuungs- und Hilfsmittelzuschüssen bis zum 31. Dezember 2026 festgehalten.

    Mit der einer Motion wurde der Stadtrat zudem beauftragt, dem Gemeinderat eine kommunale Rechtsgrundlage vorzulegen, welche die Einrichtung von subjektorientierten Subventionsbeiträgen für Menschen aus der Stadt Zürich vorsieht, die aufgrund eines Pflege- oder Betreuungsbedarfs in einer stationären Institution leben.

    Entstanden aus der Altersstrategie 2035

    Mit der Altersstrategie 2035 hat der Stadtrat im Frühling 2020 die Stossrichtungen zur Weiterentwicklung des städtischen Angebots für die ältere Bevölkerung definiert und zu den einzelnen Handlungsfeldern der Altersstrategie konkrete Massnahmen beschlossen. Die daraus entstandene Verordnung ist seit dem 1. Januar 2024 in Kraft und gilt befristet bis 31. Dezember 2026. Wie aus der Medienmitteilung der Stadt Zürich hervor geht, hat die Stadt im Jahr 2025 den Betreuungs- und Hilfsmittelzuschüssen mit Zusatzleistungen (BZZL) im Umfang von 252 551 Franken ausgerichtet.

    Evaluation stellt gute Noten aus

    Die Ausrichtung der BZZL wurde durch die Berner Fachhochschule evaluiert. Sie kam zum Schluss, dass die Stadt Zürich mit den BZZL beste Voraussetzungen für eine zukunftsgerichtete Strategie einer guten Betreuung im Alter geschaffen hat – auch für finanziell benachteiligte Menschen im Rentenalter.

    Übernahme der befristeten Betreuungs- und Hilfsmittelzuschüsse für AHV-Rentner:innen mit Zusatzleistungen

    In der neuen Legislaturperiode ist vorgesehen, die Verordnung über den Vollzug des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung und die Gewährung von Gemeindezuschüssen und die dazugehörigen Ausführungsbestimmungen zu revidieren. Eine Verlängerung der aktuellen Befristung ist bis zum 31. Dezember 2028 erforderlich.

    Gleichzeitige Prüfung subjektorientierter Beiträge für Menschen in einer stationären Institution

    Die Motion GR Nr. 2023/534 soll im selben Rahmen geprüft werden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat daher, die Bearbeitungsfrist um zwölf Monate zu verlängern.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

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    Armut im Alter

  • «Und dann kam Netflix»

    «Und dann kam Netflix»

    Maxwell Mare aus Höngg hat den Sprung in eine internationale Produktion geschafft. In der deutschen Serie «Kacken an der Havel», die Ende Februar auf Netflix angelaufen ist, spielt der 19-Jährige den Schweizer Köbi. Im Zentrum steht der Rapper Toni, der in sein Heimatdorf Kacken zurückkehren muss und dort mit einem völlig neuen Leben konfrontiert wird. Für Mare ist die Rolle ein wichtiger Meilenstein. Hier erzählt er, wie es dazu kam.

    Maxwell, du bist in Höngg gross geworden und hier immer noch zu Hause. Was bedeutet dir der Ort?

    Maxwell Mare: Ich bin hier aufgewachsen und kenne nichts anderes. Ich liebe Höngg, es ist sehr friedlich und gut angeschlossen. Besonders mag ich die Werdinsel

    Wie bist du zur Schauspielerei gekommen?

    Ich mache das, seit ich klein bin. Schauspielerei war für mich immer etwas Natürliches und hat einfach Spass gemacht. Ich bin ein offener Mensch und gerne unter Leuten. Obwohl meine Eltern nichts mit der Schauspielerei am Hut haben, haben sie mich immer unterstützt. Neben dem Schauspielunterricht bin ich auch anderweitig aktiv, etwa im Tischtennisclub Höngg, und kreativ tätig.

    Was war dein erster grösster Schauspielerfolg?

    Mein erster Kinofilm war «Rider Jack» im Jahr 2014. Ich habe die junge Version der Hauptrolle gespielt. Die erste grosse Rolle folgte in «Papa Moll». Ich habe mich beim Casting angemeldet und die Rolle des «Fritzli» bekommen. Ich machte Freudensprünge.

    Wie waren die Dreharbeiten von Papa Moll?

    Ich hatte den Spass meines Lebens. Die drei Monate am Dreh vergingen sehr schnell, weil ich so in meinem Element war. Mit der Schule war es gut vereinbar und sie haben mich unterstützt.

    Wie ging es dann weiter mit der Filmkarriere?

    Nach «Papa Moll» wurde es etwas ruhiger und ich habe mich auf die Sekundarschule konzentriert. Den Theaterunterricht habe ich aber immer weitergeführt. Meine Lehrerin ist Isabella Schmid, die im Film die Mutter Moll gespielt hat. Daneben hatte ich kleinere Theaterprojekte und spielte bei der SRF-Komödie «Amen Saleikum» mit. In dieser Zeit habe ich mich auch persönlich weiterentwickelt und wusste: Ich möchte mit der Schauspielerei fortfahren.

    Und wie kam es zu Netflix?

    Genau, dann kam Netflix! Das war eine ziemlich grosse Sache. Mein Theaterverein BellAcademia hat mich für ein E-Casting für die deutsche Netflix-Serie «Kacken an der Havel» vorgeschlagen. Zunächst hörte ich lange nichts. Doch plötzlich hiess es, ich solle nach Berlin kommen. Ich flog zum ersten Mal allein und hatte ein Reading. Mir war erst nicht klar, ob ich die Rolle tatsächlich bekommen hatte. Für das Team vor Ort offenbar schon, sie haben es nur nicht direkt ausgesprochen.

    Der Trailer der Serie «Kacken an der Harvel».

    War das mit der Lehre vereinbar?

    Ich habe im Sommer 2023 meine Lehre als Stickerei-Entwerfer begonnen. Ich wollte ein Jahr später den Betrieb wechseln und war gerade auf der Suche. Genau zu diesem Zeitpunkt kam die Einladung für «Kacken an der Havel» und der Dreh startete kurz darauf. Dafür konnte ich meine Ferientage einsetzen. Für die Berufsschule an der Schweizerischen Textilfachschule in Zürich und Winterthur bin ich mittwochs hin- und hergependelt. Insgesamt hatte ich rund 20 Drehtage.

    Stickerei-Entwerfer ist ein eher ungewöhnlicher Beruf.

    Ja, das ist tatsächlich ziemlich «nischig». In meinem Jahrgang bin ich der einzige Lernende. Ich designe bei der acundis AG Stoffe und Stickereien für Lingerie sowie Haute Couture und Prêt-à-porter. Mich fasziniert die Liebe zum Detail und der Weg vom Entwurf zum fertigen Produkt. Ich zeichne auch sehr gerne und habe vor der Lehre einen künstlerischen Vorkurs gemacht.

    Zurück zu Netflix, welche Rolle spielst du in der Serie?

    «Kacken an der Harvel» spielt in einem kleinen, fiktiven und ziemlich schrägen Dorf in Berlin-Brandenburg. Im Zentrum steht der Rapper Toni, der eigentlich berühmt werden möchte. Ich selbst spiele den Schweizer Jungen Köbi, der mit seinem Vater in das Dorf zieht. Ich bin da ein Exot, weil das Kaff ziemlich von der restlichen Welt abgeschottet ist. Ich mische mich etwas in das Geschehen vor Ort ein. Meine Rolle Köbi ist sehr aufgestellt und warmherzig, teils verwirrt und ein bisschen naiv.

    Inwiefern kannst du dich mit Köbi identifizieren?

    Uns verbindet vor allem die Herkunft aus der Schweiz und der Wunsch, für andere das Beste zu wollen. Ansonsten sind wir unterschiedlich: Er ist deutlich introvertierter als ich. Ich musste mich deshalb intensiv in die Rolle hineinversetzen, habe ihn aber sehr ins Herz geschlossen.


    Maxwell in seiner Rolle als Schweizer «Köbi». (Foto: zvg.)

    Wie war es für dich auf dem internationalen Set?

    Das war ein riesiges Erlebnis. Viele haben wegen meines guten Hochdeutschs gar nicht gemerkt, dass ich aus der Schweiz komme. Ich musste am Set ständig zwischen Schweizerdeutsch und Hochdeutsch wechseln, weil meine Rolle ausschliesslich Schweizerdeutsch spricht. Ich traf dabei auf Veronica Ferres und Jördis Triebel. Am meisten freute ich mich über die Begegnung mit dem Rapper und Schauspieler Fatoni alias Anton Schneider. Seine Musik kannte ich bereits. Mein Schweizerdeutsch brachte ihn in einer Szene zum Lachen und steckte das ganze Set an.

    Woran arbeitest du als Nächstes?

    Aktuell habe ich noch kein neues Projekt. Im Sommer schliesse ich meine Lehre ab, danach möchte ich mich stärker auf die Schauspielerei konzentrieren und aktiv nach Castings suchen. Mein Traum wäre wieder eine Rolle im Ausland. Ich könnte mir auch vorstellen, mit einem Agenten zusammenzuarbeiten.

    Vielen Dank für das Interview!