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  • Das Landenbergfest in Wipkingen sucht Freiwillige

    Das Landenbergfest in Wipkingen sucht Freiwillige

    Helfende Hände gesucht

    Damit das Landenbergfest reibungslos durchgeführt werden kann, ist das Organisationsteam auf Unterstützung angewiesen. Freiwilligenarbeit sei «Gold wert», heisst es auf der Website des Fests. Wer mithelfen möchte, kann sich unkompliziert über die dort bereitgestellte Helfer-App für Einsätze eintragen.

     

    Mitten im Quartier, unweit des Bahnhofs Wipkingen, findet jedes Jahr das Landenbergfest statt. Der Eintritt ist frei, und die ganze Familie kann sich daran erfreuen: Auf der Wiese im Landenbergpark gibt es Livemusik, kulinarische Angebote und ein buntes Programm für Kinder. Dieses Jahr geht das Fest am 26. und 27. Juni über die Bühne.

    Das Wipkinger Fest ist seit 42 Jahren im Kreis 10 verankert. Es entstand aus einem Nachbarschaftsanlass, als Bewohner einer Genossenschaft an der Zeunerstrasse – direkt angrenzend an den Landenbergpark – begannen, ein Picknick für Anwohnende zu organisieren. Aus diesem jährlich stattfindenden Treffen ist im Laufe der Zeit das heutige Landenbergfest gewachsen (wir berichteten).

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    Ein Fest der Nachbarschaft

    Vielfältiges Programm für alle Generationen

    Den familiären Charakter hat sich das Fest bis heute bewahrt. Entsprechend breit ist das Angebot: Am Freitag startet das Fest ab 18 Uhr mit Essen und Getränken. Ab 20 Uhr sorgen Caspar von Nebenan und Bodoh für musikalische Unterhaltung.

    Caspar von nebenan – Chérie

    Gelassene Stimmung am Landenbergfest in Wipkingen. (Foto: zvg)

    Am Samstag beginnt das Programm bereits um 14 Uhr. Neben Verpflegungsmöglichkeiten stehen unter anderem ein Siebdruck-Angebot, ein Kinderflohmarkt sowie Aktivitäten mit dem Gemeinschaftszentrum Wipkingen und der Offenen Jugendarbeit auf dem Programm. Am Abend, ab 20 Uhr, treten Lost in Quiet, Lilac Attitude und Nadja Zela auf.

    Nadja Zela – Still Alive

    Im Quartier selbst ist das Fest breit abgestützt: Zahlreiche lokale Betriebe unterstützen den Anlass als Sponsoren, darunter KiWi, Float Zürich, der Röschi Kiosk, die Café Bar Nordbrücke und das Restaurant Da Noi.

    Quelle: Landenbergfest

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    Unter dem Landenbergpark

  • «De schnällscht Zürifisch»: Kinder aus Wipkingen kamen in die Ränge

    «De schnällscht Zürifisch»: Kinder aus Wipkingen kamen in die Ränge

    Mitte März haben rund 1400 Stadtzürcher Kinder an den zwölf Ausscheidungswettkämpfen, darunter im Hallenbad Bläsi, teilgenommen. Davon haben sich rund 900 für den Einzug in den Halbfinal qualifiziert – das entspricht 64 Prozent der Teilnehmenden.

    Am Finaltag im Hallenbad Oerlikon hat bei den Mädchen Aurelia Wüst mit 28.18 Sekunden und bei den Jungen Henri Thurn mit 29.54 Sekunden den Titel «De schnällscht Zürifisch» gewonnen. Insgesamt haben sich laut Medienmitteilung 700 Stadtzürcher Kinder über 50 Meter Freistil gemessen.

    Höhepunkt des Finaltages war der ZKB Goldsprint: Die acht schnellsten Mädchen und Knaben aus den Finalläufen konnten um echtes Gold schwimmen.

    Schnelle Fische aus dem Kreis 10

    Aus Höngg kamen folgende Teilnehmende in die Ränge: Im Wettkampf 1 (Knaben, 50 Meter Freistil, 9 Jahre und jünger), siegte Vassilis Tsolakos aus der Schule Vogtsrain. Im Wettkampf 4 (Mädchen, 50 Meter Freistil, 10 Jahre) erreichte Kira Shapoval aus der Schule Bläsi ebenfalls den 1. Platz. Im Wettkampf 9 (Knaben, 50 Meter, Freistil, 13 Jahre) landete Pavlos Apostolopoulos von der Schule Riedhof auf Platz 3.

    Aus Wipkingen hat sich Isabelle Jegen aus der Schule Waidhalde im Wettkampf 2 (Mädchen, 50 Meter Freistil, 9 Jahre und jünger) den 2. Platz gesichert. Ebenfalls aus der selben Schule erreichte Vincent Szoltysek den dritten Rang im Wettkampf 3 (Knaben, 50 Meter Freistil, 10 Jahre).

    An der Ehrung haben die drei bestplatzierten Mädchen und Knaben aus den fünf Alterskategorien eine «Zürifisch-Medaille» erhalten.

    Quelle: Medienmitteilung Zürifisch

  • Die Zürcher Freizeit-Bühne unterstützt «Denk an mich»

    Die Zürcher Freizeit-Bühne unterstützt «Denk an mich»

    Im März spielte die Zürcher Freizeit-Bühne (ZFB) nach zweijähriger Pause wieder im reformierten Kirchgemeindehaus Höngg. Gezeigt wurde die Komödie «Rekordverdächtig» (wir berichteten). Neben drei erfolgreichen Abendaufführungen gab es auch eine Benefizaufführung am Sonntagnachmittag.

    Begünstigt wurde – wie bereits in den Jahren zuvor – die Stiftung «Denk an mich». Ende März konnten die Einnahmen aus dieser Aufführung an den stellvertretenden Geschäftsführer und Leiter Fundraising, Patrick Huber, übergeben werden. Stolze 2300 Franken kamen zusammen.

    Die Präsidentin der ZFB, Vreni Jenni, sowie Heinz Jenni, Ehrenpräsident und Aktuar, überreichten den symbolischen Check persönlich in der Geschäftsstelle. Die Freude darüber sei «riesengross» gewesen, wie Jenni dem «Höngger» mitteilt.

    Die Stiftung «Denk an mich» unterstützt mit diesen Mitteln Ferien und Freizeitaktivitäten von Menschen mit Behinderungen. Als Solidaritätsstiftung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) setzt sie sich seit über 50 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein.

    Die ZFB, 1893 als Dramatischer Verein Höngg gegründet, blickt ihrerseits auf eine lange Tradition von Benefizvorstellungen zurück. Das jüngste Stück «Rekordverdächtig» wurde zudem auch zweimal in Wollishofen aufgeführt.

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    Dramen und Drama bei der ZFB

  • Sächsilüüte 2026: Der Sommer wird schön

    Sächsilüüte 2026: Der Sommer wird schön

    Wie in den Jahren zuvor herrschte vor dem Dupont am Beatenplatz eine fröhliche Stimmung. Das Restaurant dient der Zunft Höngg am Sächsilüüte als Zunftstube. Kurz nach 14.30 Uhr traten die Zunftmitglieder und ihre Gäste hinaus, um sich gemeinsam mit der «Hönggermusik» für den Umzug bereit zu machen.


    Warten vor dem grossen Umzug am Sächsilüüte. (Foto: Arthur Phildius)

    Wie man hörte, war das Essen vorzüglich; unter anderem wurden Capuns serviert – schliesslich war Graubünden der diesjährige Gastkanton des Zürcher Frühlingsfests. Dieses begann schon am Freitag, 17. April, auf dem Lindenhof, bot Bälle am Samstag und den Kinderumzug am Sonntag. Der Umzug mit der Verbrennung des Bööggs aber gilt als Höhepunkt.

    Die Ehrengäste der Zunft Höngg

    Besonderes Augenmerk galt den Ehrengästen der Zunft Höngg: Monika Ribar, Verwaltungsratspräsidentin der Schweizerischen Bundesbahnen, Vincent Ducrot, CEO der SBB, Nationalrat Martin Candinas sowie Dario Cadonau, Bündner Hotelier und Spitzenkoch, mischten sich gut gelaunt unter die Hönggerinnen und Höngger.


    Nationalrat Martin Candinas, Zunftmeister Walter Zweifel, Vincent Ducrot, CEO SBB, Monika Ribar, Verwaltungsratspräsidentin SBB, und Dario Cadonau, Bündner Hotelier und Spitzenkoch. (Foto: Arthur Phildius)

    Viel Aufmerksamkeit erhielt aber auch Zunftmeister Walter Zweifel: Er wird sein Amt im Herbst abgeben. Seit 2018 führt er die Zunft Höngg; sein Vorgänger ist Daniel Fontolliet. Über Abschied und Nachfolge wird der «Höngger» bald berichten.


    Zunftmeister Walter Zweifel gibt den Kelch Ende Jahr weiter. (Foto: dad)

    Blumenkönigin und Roboter

    Dieser «letzte» Umzug für Zweifel als Zunftmeister fand bei perfektem Wetter statt. Die Zunft Höngg begab sich an fünfter Stelle auf die Route und traf dabei auf zahlreiche Schaulustige. Auch bei anderen Zünften liefen bekannte Gesichter mit: SRF-Moderator Nik Hartmann bei der Zunft Wiedikon, die Schauspielerin Tonia Maria Zindel bei der Zunft Hottingen, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider bei der Zunft zum Weggen, der ehemalige Mister Schweiz Renzo Blumenthal bei der Zunft zu Oberstrass sowie Bischof Joseph Maria Bonnemain bei der Zunft Wollishofen.


    Martin Candinas ist beliebt. (Foto: Arthur Phildius)

    Der «Tages-Anzeiger» schreibt zudem, dass Schlagersängerin Beatrice Egli der beliebteste Ehrengast gewesen sei. Sie wurde von der Zunft zum Widder eingeladen und erhielt, so die Tageszeitung, unzählige Blumensträusse. Einzig der Roboter «Henrietta» des Gastkantons Graubünden dürfte noch mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben – eine Werbung für den Davos Tech Summit.


    Christian Mossner vom Höngger Verein Connecta.TV. (Foto: dad)

    Die Traube darf natürlich bei keinem Umzug fehlen. (Foto: Arthur Phildius)

    12 Minuten und 48 Sekunden

    Doch über all den Namen und Figuren thronte ohnehin nur einer: der Böögg. Seine Zeit im Scheinwerferlicht war in diesem Jahr allerdings kurz. Das Feuer griff schnell um sich, und nach 12 Minuten und 48 Sekunden explodierte der Böller im Kopf des Schneemanns. Das bedeutet, dass sich Zürich auf einen schönen Sommer freuen darf.


    Die Höngger Fahne ist am Sächsilüüte ein begehrtes Sujet. (Foto: dad)

  • Ein positives Jahr für den Gewerbeverein Chreis Zäh

    Ein positives Jahr für den Gewerbeverein Chreis Zäh

    Wie der Gewerbeverein Chreis Zäh an seiner Generalversammlung im Fasskeller von Zweifel 1898 mitteilte, ist er seit der Neugründung im Jahr 2024 auf 28 Mitglieder angewachsen. Auch weise er ein positives Jahresergebnis aus. Ziel sei es nun, im laufenden Jahr 10 bis 15 neue Mitglieder zu gewinnen, wie Vereinspräsident John Huizing sagte.

    Im Vorstand selbst gab es Veränderungen: Marcel Hirzel («Heisse Marroni») habe sich beruflich neu orientiert, Thomas Herter («Zweifel 1898») kehre nach Bordeaux zurück und Valeria Meier trete im Zuge einer geschäftlichen Reorganisation zurück. Der Verein dankte den drei Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement bei der Gründung und für ihre geleistete Arbeit.

    Neu in den Vorstand gewählt wurde schliesslich Ilenia Raso-Iacovo von der Zürcher Kantonalbank. Sie übernimmt das Amt der Kassiererin.

    Bewährt haben sich ausserdem die Vernetzungsanlässe über Mittag und am Abend, die man weiterführen werde. Zudem ist eine Teilnahme am kommenden Wümmetfäscht mit eigenem Stand geplant.

  • Illegale Party: Angriffe gegen die Polizei in Wipkingen

    Illegale Party: Angriffe gegen die Polizei in Wipkingen

    Nach einer Meldung über eine illegale Party rückte die Stadtpolizei Zürich um 23.20 Uhr zur Kreuzung Nordstrasse/Rosengartenstrasse aus. In der Passantenunterführung hatte sich eine Gruppe von mehreren hundert Personen zu einer illegalen Party versammelt und versuchte, die Durchgänge zu blockieren.

    Die Einsatzkräfte lösten die Veranstaltung auf und stellten dabei eine Musikanlage, einen Generator sowie Getränke sicher. Im Zuge der Auflösung wurden sie aus der Menge heraus mit Flaschen und Steinen beworfen. Es musste Reizstoff und Gummischrot eingesetzt werden.

    Weiter zum Röschibachplatz

    Die Gruppe zog anschliessend Richtung Wipkingerplatz und Röschibachplatz weiter. Am Röschibachplatz wurde die Polizei erneut mit Flaschen beworfen, woraufhin erneut Reizstoff und Gummischrot eingesetzt werden mussten.

    Gegen 00.30 Uhr beruhigte sich die Lage, und die Einsatzkräfte konnten sich zurückziehen. Ein mutmasslicher Flaschenwerfer wurde festgenommen. Zwei Patrouillenfahrzeuge wurden durch Flaschenwürfe und andere Gegenstände beschädigt.

    Ausserdem wurden mindestens zwei private Personenwagen, die in der Umgebung parkiert waren, durch die Gruppierung beschädigt. Die weiteren Ermittlungen führt die Stadtpolizei Zürich durch.

    Container auf der Rosengartenstrasse

    Wie «20 Minuten» berichtet, war laut einem Augenzeugen besonders auffällig, dass zahlreiche Müllcontainer auf die Fahrbahn gezogen und teils umgeworfen wurden, sodass sie über die ganze Strasse verteilt lagen. Der Verkehr sei dadurch blockiert gewesen.

    Der Augenzeuge schilderte weiter, es sei wie eine Art Demonstration gewesen. Weiter habe er laut «20 Minuten» versucht, die Polizei zu erreichen, doch der Anruf blieb unbeantwortet.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Rollentausch bei der VBZ: Warum die Rhätische Bahn bis nach Höngg fährt

    Rollentausch bei der VBZ: Warum die Rhätische Bahn bis nach Höngg fährt

    In den kommenden Monaten wird es bunt auf den Schienennetzen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB). Die beiden ÖV-Unternehmen nehmen laut einer Medienmitteilung das diesjährige Sechseläuten mit dem Gastkanton Graubünden zum Anlass, ihre Verbundenheit zu feiern. Dies mit jeweils einem Sonderfahrzeug im Look des anderen Verkehrsunternehmens. 

    Vom Welterbe-Star zum Pendler

    «Es freut mich, dass wir nicht nur die Bündner Regierung am Sechseläuten begrüssen dürfen, sondern in den kommenden Monaten auch ein Stück Graubünden auf unseren Schienen unterwegs ist», sagt der Zürcher Stadtrat Michael Baumer an der feierlichen Übergabe des Sondertrams an den RhB-Direktor Renato Fasciati in Zürich. Das Cobra-Tram im Design eines RhB-Zuges ist ab sofort auf dem VBZ-Netz unterwegs.


    Foto: VBZ

    Damit wird der Welterbe-Star zum Pendler und transportiert in den nächsten Monaten die Zürcher Fahrgäste quer durch die Stadt. «Das RhB-Tram in Zürich soll unsere Freundschaft mit dem Bündnerland aufzeigen», sagt VBZ-Direktor Martin Sturzenegger. «Und uns Zürchern an grauen Tagen ein bisschen Bergfeeling schenken.» 

    Vom Pendler zum Postkartenmotiv

    In den kommenden Monaten wird im Gegenzug auch ein RhB-Zug im Look eines VBZ-Trams seine Spuren in den Bündner Bergen hinterlassen und so einen Wandel vom Pendler zum Postkartenmotiv vollziehen. Bei der Präsentation in Chur betont der Bünder Regierungsrat Marcus Caduff: «Wir freuen uns sehr auf das Sechseläuten und darüber, dass Zürich uns als Gastkanton empfängt. Umso mehr freut es uns, dass Zürich mit diesem Zug in den kommenden Monaten auch in Graubünden zu Gast sein wird.»


    Die Rhätische Bahn im Design eines VBZ-Trams. (Foto: zvg)

    Und RhB-Direktor Renato Fasciati ergänzt: «Graubünden ist DIE Ausflugs- und Feriendestination der Zürcherinnen und Zürcher. Mit dem Zürcher Capricorn-Triebzug möchten wir unsere Zürcher Gäste ganz herzlich in Graubünden empfangen und durch die abwechslungsreiche Bergwelt führen.»

    Quelle: Gemeinsame Medienmitteilung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der Rhätischen Bahn (RhB)

  • Umfrage zum mobilen Recyclinghof: Röschibachplatz klar bevorzugt

    Umfrage zum mobilen Recyclinghof: Röschibachplatz klar bevorzugt

    Nachdem der bisherige Standort beim Schulhaus Waidhalde als schlecht erreichbar beurteilt wurde (wir berichteten), prüft Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) Alternativen für den mobilen Recyclinghof im Quartier. Der Quartierverein Wipkingen führte dazu eine Online-Umfrage durch. Nun hat er die Ergebnisse auf seiner Website veröffentlicht.

    Zur Auswahl standen die Turnhalle Lettenwiese, das Schulhaus Nordstrasse sowie der Röschibachplatz. Rund 1000 Personen riefen die Umfrage auf, 163 nahmen daran teil. Die Auswertung zeige laut dem Quartierverein Wipkingen ein deutliches Ergebnis: Eine Mehrheit der Teilnehmenden spricht sich für den Röschibachplatz als künftigen Standort aus.

    Konkret sprachen sich 134 Personen für den «Röschi» aus. Das Schulhaus Nordstrasse wurde von 47 Personen angegeben. Bei der Turnhalle Lettenwiese waren zwei Standorte im Gespräch, diese erreichten jedoch nur 25 und 26 der Stimmen.     

    Zustimmung und Bedenken

    Neben der klaren Präferenz wurden auch unterschiedliche Einschätzungen geäussert. Während einige Stimmen die zentrale Lage und gute Erreichbarkeit vom «Röschi» hervorheben, gibt es auch Bedenken hinsichtlich der bereits hohen Nutzung und Aufenthaltsqualität des Platzes.

    Bei den bevorzugten Durchführungstagen liegen Mittwoch und Freitag vorne. Einzelne Teilnehmende wiesen jedoch darauf hin, dass ein Recyclingangebot am Freitag die Nutzung des Platzes im Hinblick auf das Wochenende beeinträchtigen könnte.

    In Bezug auf die Tageszeiten zeigt sich, dass ein Start am Morgen von den meisten Befragten gewünscht wird. Gleichzeitig besteht auch Bedarf nach Entsorgungsmöglichkeiten am Nachmittag.

    Ein morgendlicher Betrieb würde laut Rückmeldungen eine enge Abstimmung mit den umliegenden Betrieben erfordern, da zu dieser Zeit üblicherweise Warenanlieferungen stattfinden.

    Quelle: Quartierverein Wipkingen

  • Die Apotheke zum Meierhof ist in neuen Händen

    Die Apotheke zum Meierhof ist in neuen Händen

    Mit Freude, aber auch etwas Wehmut gaben Kistler und Graf bekannt, dass sie die Geschäfte der Apotheke zum Meierhof per 1. April in neue Hände übergeben. Ende März luden sie zu einem Abschieds- und Willkommens-Apéro in die Zweifel Weinbeiz – auch, um ihre Nachfolgerin vorzustellen: Hulda Brem übernimmt künftig die Apotheke zum Meierhof.

    Kistler und Graf blicken mit Dankbarkeit auf ihre Zeit in Höngg zurück. Die Menschen im Quartier seien ihnen über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Umso mehr freut es sie, mit Brem eine kompetente Nachfolgerin gefunden zu haben, an die sie nun Mörser und Pistill übergeben.

    Die ausgebildete Pharmazeutin hat an der ETH studiert und ist in Höngg keine Unbekannte: Bereits von 2018 bis 2022 war sie als Geschäftsleiterin in der Apotheke zum Meierhof tätig. Nach weiteren beruflichen Stationen im Ausland und einer Familienpause kehrte sie im Sommer 2025 zurück.

    Lokal verankert

    Die Apotheke am Meierhofplatz, die inhabergeführt und der Gruppierung «Rotpunkt Apotheken» angeschlossen ist, blickt auf eine lange lokale Geschichte zurück. Sie eröffnete 1962 unter der Leitung von Karl Vogel im Gebäudekomplex «Rebstock», der 1962 fertiggestellt wurde.

    Zehn Jahre später übernahm sein Sohn Urs das Geschäft, bevor es 2003 an Rolf Graf und Verena Kistler überging. Gemeinsam führen sie weiterhin die Apotheke am Kreuzplatz.

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    Apotheke in neuem Glanz

  • «Musik & Wort»: Eine Passion für zwei Tage

    «Musik & Wort»: Eine Passion für zwei Tage

    Ein Artikel von François G. Baer

    Eigentlich war Heinrich von Herzogenbergs (1843–1900) Komposition «Die Passion» mit ihren expressiven Chorpartien und die an Johann Sebastian Bach erinnernden Rezitative als «grosse Kiste» für Solisten, Gemeindechoräle – und neu – auch mit der Mitwirkung des Publikums gedacht.

    Das passte Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland gut zum neuerblühenden kirchlich-liturgischen Leben und zum Stilmix des Eklektizismus der Gründerzeit. So stehen sich in Herzogenbergs «Passion» ein grosses Streichorchester, vier Solisten, ein Chor, die Orgel und «die Gemeinde» gegenüber.

    Der neue Kantor und Chorleiter des reformierten Kirchenchores sowie Peter Areggers Nachfolger, Igor Marinkovic, verschlankte für «Musik und Wort zum Gründonnerstag» das Werk, indem er einzelne Teile neu zusammenfügte und die Choräle statt durch die Gemeinde durch einen Chor singen liess.

    Das Orchester

    Das Orchester wurde durch das neu gegründete Ad-hoc-Ensemble mit Victoria Lytvinenko (Violine 1), Andrea Octaviano Kogima (Violine 2), Remea Friedrich (Bratsche) und Sonja Marjanovic (Cello), ersetzt. Robert Schmid konnte glücklicherweise anstelle der erkrankten Tamar Midelashvili Good die Orgelpartitur übernehmen.

    Für die Gesangsrollen konnte Marinkovic den mexikanischen Tenor Salvador Villanueva Zuzuárregui, Mitglied des Internationalen Opernstudios, für die Rolle des Evangelisten sowie den amerikanischen Bariton Thomas Hughes als Jesus und Petrus gewinnen, der 2020 in Zürich sein Studium mit dem Master of Music in Concert Performance abschloss und nun mit seiner Frau Laura in Luzern lebt.

    Herzogenbergs «Passion» umfasst zwei Teile, Gründonnerstag und Karfreitag, und dauert über zweieinhalb Stunden. Mit seiner Auswahl kürzte sie Marinkovic auf eine Stunde, ergänzte sie mit gelesenen, karfreitäglichen Texten von Josef Eichendorff, Richard Koppin, Julius Sturm und der Bibel. Basis für das Libretto ist das Evangelium nach Johannes.

    Dramatischer Höhepunkt

    Herzogenberg kannte natürlich Bachs dramatische «Johannes-Passion», worin die Evangelisten kurze Erzählstücke haben, für barock-geschulte Ohren ungewöhnlich. Also komponierte Herzogenberg längere ariose Rezitative, basierend auf zwei Kirchenliedern und wertete dadurch die Rolle auf. Dramatischer Höhepunkt bei der Aufführung am Gründonnerstag war die Gerichtsverhandlung vor Pontius Pilatus. Bange singt der Chor «Herr, wohin sollen wir gehen?»

    In kanonischen Imitationen wechseln sich die klaren Stimmen mit der Melodie ab, kontrapunktisch dazu baut das Orchester in dunklen, schweren unheilschwangeren Akkorden die düstere Stimmung auf. Nicht aufgeregt wie bei Bach, sondern langsam und getragen, sodass der Chor als Klangkörper brillieren kann. Diese bildhafte Komposition mit dem sich langsam nähernden Unheil könnte Filmmusik sein.

    Eine Kantorei Höngg?

    Interessant ist die Idee, mit einem Ad-hoc-Ensemble aus professionellen Musikern, die an der renommierten Zürcher Hochschule der Künste studiert haben oder die in Höngg leben oder unterrichten, eine Auftrittsmöglichkeit zusammen mit Chor, aber auch Solisten in verschiedenen Besetzungen, zu bieten.

    Wenn damit ein Netz von Höngg-affinen Musikerinnen und Musikern wachsen kann, können alle Beteiligten – und wir als Publikum – nur gewinnen. Wenn schon so ein Momentum, so ist es dem 1933 gegründeten Kirchenchor erlaubt, sich nun «Kantorei Höngg» zu nennen.

    Seit einigen Jahren steht nicht mehr das Etikett «reformiert» im Vordergrund, und die Öffnung zu Projektgruppen ermöglicht es, auch grössere, respektive komplexere Werke einzustudieren und aufzuführen.