Frühmorgens um 7.30 Uhr starten die ersten 1111 motivierten Teilnehmende am Bucheggplatz in die 112,6 Kilometer lange Strecke mit einer Höhendifferenz von 2617 Metern und Teilstrecken zwischen drei und vierzehn Kilometern. Für Abwechslung sorgen nicht nur die Übergaben in den SOLA-Teams, auch die Streckenführung wechselt zwischen urbanem Gebiet innerhalb der Stadt sowie Dörfern, landwirtschaftlichen Feldern oder Abschnitten im Wald.
Keine Strassensperrung notwendig
«Die Teilnehmenden laufen über den ganzen Tag verteilt in und um Zürich und die Bevölkerung wird dadurch nicht eingeschränkt, denn wir sperren dafür keine einzige Strasse», erklärt Renato Maggi, der Leiter der SOLA-Stafette laut Medienmitteilung. Insgesamt dreizehnmal wird an diesem Tag innerhalb der Teams per Handschlag abgeklatscht und übergeben, bevor schliesslich ab ca. 17 Uhr die Ziellinie im Irchelpark überquert wird.
Streckenabschnitte in Höngg
Mehrere Streckenabschnitte führen durch den Kreis 10. Bereits die erste Teilstrecke startet am Bucheggplatz und verläuft über den Käferberg durch den Wald Richtung Hönggerberg. Danach führt die zweite Strecke vom Hönggerberg weiter über Höngg und entlang der Zürcherstrasse Richtung Buchlern. Später kehrt die SOLA noch einmal von Buchlern via Limmattal nach Höngg zurück. Sie geht einen Abschnitt an der Limmat und Werdinsel entlang und führt zurück auf den Hönggerberg.
Ursprung aus Schweden
Ursprünglich stammt die SOLA-Stafette aus Schweden, wo sie 1967 zum ersten Mal zwischen Karlstad und Göteborg durchgeführt wurde. Die 1972 teilnehmende Delegation des ASVZ war von dem Konzept derart begeistert, dass sie die SOLA-Stafette kurzerhand in die Schweiz importierte.
Keine Strassensperrung notwendig
Hauptgrund für die Beliebtheit der SOLA-Stafette ist diese einzigartige Form der Laufveranstaltung im Team. Sie verbindet aktuelle und ehemalige Studierende, eignet sich als Teamanlass für KMU und Grossunternehmen und war schon oft Beginn von langjährigen Freundschaften.
Auch Regierungsrat und Sportminister Mario Fehr sieht laut Medienmitteilung den Reiz der SOLA-Stafette in der Gemeinschaft: «14 Personen stecken sich zum Ziel, gemeinsam die Strecke von über 100 km zu laufen – das ist eine grossartige Herausforderung! Dieses Miteinander schweisst zusammen. Jede und jeder kann mitmachen, denn die SOLA spricht mit den unterschiedlichen Teilstrecken verschiedene Lauf-Stärken an.»
Mehr als 17 000 Samariterinnen und Samariter sind, nach Auskunft des Vereins, in der ganzen Schweiz für Menschen in Not im Einsatz. In den Samaritervereinen organisieren sie Blutspendeaktionen, geben Erste-Hilfe-Kurse oder begleiten Veranstaltungen und sind dort für die Erstversorgung von Verletzungen zuständig.
Auch in Höngg ist der Verein seit 1894 aktiv und zählt hier rund 30 Aktivmitglieder. Eines davon ist Manuela Bader, die sich seit 2019 für ihre Mitmenschen engagiert. Ihre Familie ist jedoch bereits viel länger im Verein aktiv – sie kann auf drei Generationen ehrenamtlichen Engagements zurückblicken. Der «Höngger» hat sie zu ihrer Motivation und ihren Aktivitäten befragt.
Manuela, du bist seit sieben Jahren bei den Samaritern aktiv. Was sind hier deine Aufgaben?
Ich bin aktive Samariterin und leiste Sanitätsdienst bei Veranstaltungen wie etwa dem Wümmetfäscht oder dergleichen. Früher habe ich auch bei den Blutspendeaktionen im Quartier ausgeholfen, das passt jetzt zeitlich nicht mehr rein. Zudem bin ich im Regionalverband Züri West, dem auch der Höngger Verein angegliedert ist, für die Finanzen zuständig.
Wie gross ist dein Zeitaufwand pro Monat?
Der Aufwand ist relativ überschaubar – ich würde sagen, insgesamt bin ich vielleicht so einen Tag pro Monat beschäftigt. Wir haben ungefähr neun Übungen pro Jahr, die ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Die Buchhaltung ist vor allem im Januar zeitintensiv. Dazu kommen übers Jahr verteilt einige mehrstündige Sanitätseinsätze bei Veranstaltungen.
Und wie hast du dich für diese Sanitätseinsätze qualifiziert? Welche Ausbildungen muss man dazu besuchen?
Angefangen habe ich mit einem einfachen Nothilfekurs und einer Schulung in Wiederbelebung. Anschliessend habe ich einen Sanitätsdienstkurs besucht und darauf aufbauend die Ersthelfer-Kurse IVR 2 und IVR 3. Sanitätseinsätze kann man aber auch schon leisten, wenn man den IVR-2-Kurs absolviert hat, der dritte Kurs ist eine weiterführende Ausbildung. Die Ausbildungen muss man alle zwei Jahre auffrischen, um up to date zu bleiben und die Zertifizierung zu erneuern. Falls man das versäumt, muss man mit der Ausbildung wieder von vorne beginnen.
Hast du dein Wissen schon einmal in einem Ernstfall anwenden müssen?
Da hatte ich bis jetzt Glück und habe noch nichts wirklich Ernstes miterlebt. An den Anlässen habe ich mehr kleinere Verletzungen behandelt wie eine ausgekugelte Schulter oder eine Kopfwunde bei einem Kind, die stärker geblutet hat.
In deiner Familie bist du aber nicht die Einzige, die als Samariterin tätig ist.
Nein, wir haben in der Familie eine lange Geschichte des Engagements. Mein Vater ist schon sehr lange bei den Samaritern tätig, er hat damit bereits begonnen, als er in seinen Zwanzigern war. Mittlerweile ist er Vizepräsident der Höngger Sektion und auch im Kantonalvorstand engagiert. Auch meine Mutter war dabei, hat sich aber mittlerweile aus dem aktiven Samariterdienst zurückgezogen. Meine Grossmutter hat ebenfalls mitgemacht und ist Samariterin geworden, nachdem sie das Engagement meines Vaters gesehen hat. Und schliesslich ist auch meine Schwester Mitglied im Verein, sie leitet Übungen, gibt öffentliche Kurse wie den Nothilfekurs und ist ebenfalls im Vorstand.
Dann war das Engagement bestimmt auch schon während eurer Kindheit in der Familie Thema?
Ja, wir haben das mitbekommen und wurden auch schon früh zu den Übungen mitgenommen. Das haben wir immer gerne gemacht, wir durften oft als «Figuranten» teilnehmen, Verletzte mimen und uns retten lassen. Dafür haben wir auch Wunden geschminkt und Verbände angelegt bekommen – für Kinder natürlich super spannend.
Beruflich seid ihr aber nicht vom Fach oder doch?
Nein, ich mache beruflich etwas ganz anderes, bin im Projektmanagement tätig. Mein Vater war früher im Rettungsdienst unterwegs und war hier hauptsächlich für die Einsatzlogistik und die Aus- und Weiterbildung von Rettungssanitätern zuständig. Es ist grundsätzlich nicht nötig, bereits medizinisch geschult zu sein, um im Samariterverein dabei sein zu können. Wir sind Laien, keine Profis. Wir haben uns Wissen angeeignet, um als Ersthelfer oder Ersthelferin tätig sein zu können, aber schwierige Fälle überlassen wir natürlich den Profis.
Was sind die Voraussetzungen, um Mitglied im Verein zu werden?
Man sollte gerne mit Menschen zu tun haben und einigermassen stressresistent sein. Blut sollte man auch sehen können, Zeit haben, sich regelmässig zu engagieren und zu üben und ein gewisses Commitment zeigen. Den Rest trainieren wir. Und dann kann man immer auch noch vom Austausch mit den anderen profitieren und sich gegenseitig unterstützen. Das ist sowieso ein grosser Bestandteil des Engagements: der Austausch und die Zusammenarbeit mit den anderen. Dass das erfüllend ist und Spass macht, zeigt auch die Tatsache, dass die meisten Mitglieder sehr lange dabei bleiben. Und dass wir sehr viele junge und neue Interessierte im Verein haben.
Als Ilena Teng ihrer Physiklehrerin am Gymnasium Hohe Promenade vor rund zwei Jahren ihre Idee zu einer Maturarbeit präsentierte, winkte diese ab. Das Thema sei viel zu komplex und entspreche vom Umfang her eher einer Bachelorarbeit an der Universität. Doch Teng liess nicht locker.
In der Biologielehrerin fand sie schliesslich eine Betreuerin für ihre Arbeit, die sich ebenso für das Thema begeistern konnte wie sie selbst. Denn diese arbeitet selbst seit Jahren im Bereich der Meeresbiologie, und die Forschungsfrage, die Teng in ihrer Arbeit behandeln wollte, setzte sich mit der Echolokation von Delfinen auseinander: «Warum verfangen sich so viele Wale und Delfine in industriellen Fischernetzen und enden als Beifang?», fragte sich Teng. «Ist es den Meeressäugern mit ihrem Wahrnehmungssystem nicht möglich, die Fischernetze zu erkennen?» In der Literatur fanden sich zu diesem Thema erstaunlich wenige Antworten.
Delfine im Kinderzimmer
Um die Frage zu beantworten, hat Teng also ihr eigenes Forschungsprojekt durchgeführt. Zu diesem Zweck musste sie das Ortungs- und Kommunikationssystem der Delfine nicht nur verstehen, sondern auch nachbauen und simulieren. Delfine orientieren sich im Raum, indem sie Klicklaute im Ultraschallbereich produzieren, die von den Objekten reflektiert werden. Die Schallwellen, welche die Objekte zurückwerfen, werden von den Tieren aufgenommen und vermitteln ihnen ein räumliches Bild von dem Raum, in dem sie sich bewegen.
Teng konstruierte in der Folge einen Versuchsaufbau, der diese Schallwellen messen kann. Auf einem Computer erzeugte sie via einem Digital-Analog-Umwandler Ultraschallwellen, die in eine Holzbox geleitet wurden und dort auf verschiedene Gegenstände trafen. Deren Echo wurde wiederum durch zwei Mikrofone aufgefangen und konnte so gemessen werden. In ihrem Zimmer in Höngg gelang es ihr damit, auf kleinstem Raum eine Versuchsanordnung zu schaffen, die das hochkomplexe Leben von Delfinen im Ozean abbilden konnte.
Deutliche Ergebnisse
Das Unterfangen stellte Teng technisch vor einige Probleme. Rund ein Jahr lang war sie mit der Forschungsarbeit beschäftigt. Ein wenig Unterstützung habe sie von ihrem Vater erhalten, der Elektrotechnik studiert habe, «ansonsten habe ich den Versuch aber komplett selbst geplant und konstruiert». «Und ja», räumt sie schmunzelnd ein, «wahrscheinlich hat die Physiklehrerin recht gehabt. Das Thema war sehr komplex und ich bin da vielleicht etwas blauäugig rangegangen.»
Doch ihr Mut hat sich gelohnt: In ihrem Projekt konnte sie deutliche Unterschiede in der Reflexion des Schalls bei verschiedenen Gegenständen erkennen und somit nachweisen, dass die modernen Fischernetze, von denen sie sich extra Originalmuster aus Deutschland und Italien hatte kommen lassen, für Delfine quasi unsichtbar sind. Und nicht nur das: Sie konnte zudem mit relativ einfachen Methoden, etwa der Installation von Holzperlen an den Netzen, dafür sorgen, dass diese den Schall weitaus besser reflektierten und somit für die Delfine besser sichtbar wären.
Ein Fall für «Jugend forscht»
Diese beachtliche Leistung anerkannten die betreuenden Lehrpersonen mit der Bestnote. Teng überzeugte jedoch nicht nur die Schule, sondern auch die Jury des Wettbewerbs von «Schweizer Jugend forscht», bei dem sie die Arbeit auf Anraten ihrer Lehrerin einreichte. Die Jury lud sie ein, am Halbfinale in der ETH teilzunehmen. Hierzu musste sie die Arbeit vor einem Expertengremium in einem Vortrag und einem Gespräch präsentieren. «Es war hochspannend, mit Experten zu reden, die wirklich Ahnung von der Materie haben – und denen ich auch noch fachliche Fragen zu meiner Arbeit stellen konnte», schwärmt Teng im Gespräch mit dem «Höngger».
Doch damit war der Wettbewerb noch nicht zu Ende: Mit der Präsentation sicherte sie sich den Finaleinzug und hatte gemeinsam mit rund 120 anderen jungen Forschenden aus der ganzen Schweiz die Gelegenheit, in Muttenz ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen. Teng erhielt die Auszeichnung Bronze.
Nächste Station: Medizinstudium
Und wie soll es nun weitergehen? Wird sie die Forschungsergebnisse weiterverfolgen? «Mit der Arbeit ging es mir erstmal darum, auf wissenschaftlicher Basis zu ermitteln, worin das Problem liegt – und welche Möglichkeiten es rein technisch gesehen geben kann, um Beifang zu verhindern», erklärt Teng ihre Motivation.
Die konkrete Umsetzung der Ergebnisse beziehungsweise der aktivistische Teil daran wären jetzt der nächste Schritt. Wie dieser genau aussehen kann und wird, das ist im Moment noch offen. Sicher ist auf jeden Fall schon, dass sie noch in diesem Jahr einen grossen Schritt in Richtung berufliche Zukunft unternehmen wird: Im Herbst beginnt sie ihr Medizinstudium an der ETH in Zürich. Und wird dort mit Sicherheit auch auf viele komplexe Probleme treffen, zu deren Lösung sie beitragen kann.
«Wie Delfine mit Schall sehen: Ein Nachbau der Echolokation zur Analyse von Beifangursachen.»
Das Voting für den Publikumspreis bei «Schweizer Jugend forscht» ist noch bis Ende Juni offen.
Auf der Website des Wettbewerbs kann für Ilenas Video abgestimmt werden: sjf.ch
Akustische Beispiele zu den Schallwellen gibt es auf der Website von Ilena Teng: www.teng.ch/ilena/MA
Eigentlich wollte ich ja nicht schon wieder über meine Menagerie berichten. Ich hatte mir sogar schon ein nettes Thema ausgedacht, das gar nichts Tierisches beinhaltete. Aber dann ist letzte Woche etwas vorgefallen, das ich unbedingt loswerden muss. Denn ich hab in meiner kleinen Idylle etwas erlebt, das durchaus Potenzial für einen Horrorfilm gehabt hätte.
Folgendes ist passiert: Ich war wie jeden Morgen bei meinen Hühnern: füttern, Eier einsammeln und so. Begleitet wurde ich von einer kleinen Hündin, so ein Dackelverschnitt. Diese war auf meinem Grundstück schon die Tage zuvor immer ganz aufgeregt gewesen, hatte gebellt und war unentwegt um mein kleines Holzhäuschen rumgerannt. Mehrfach war sie sogar schon in eine kleine Lücke unter das leicht erhöht stehende Häuschen gekrochen. Dort müssen Mäuse sein, dachte ich mir.
Ein Loch am Eingang
Auch an diesem Morgen war sie ganz ausser sich und schnüffelte wild herum, während ich meine Hühner versorgte. Plötzlich aber ertönte ein lautes Fauchen und Knurren, gefolgt von einem qualvollen Quietschen der Hündin. Sofort liess ich die Hühner Hühner sein und rannte zu der Stelle, wo das Geräusch herkam. Die Hündin stand direkt beim Eingang zu besagtem Loch und sah zwar einigermassen verzweifelt aus, wirkte aber sonst intakt. Ich rief sie zu mir, doch sie kam nicht. Konnte sie auch nicht. Die Leine, die ich zu Sicherheitszwecken an ihr gelassen hatte, befand sich unter dem Häuschen und schien dort festzustecken. So sehr sie sich auch bemühte, sie konnte sich nicht befreien.
Also begann ich, selber am Hund und an der Leine zu ziehen. Doch die bewegte sich keinen Millimeter. Stattdessen ertönte nun erneut dieses furchteinflössende Geräusch, dieses Fauchen und Grollen. Der Schreck fuhr mir in die Glieder. Die Leine steckte nicht fest – etwas hielt sie fest! Unter dem Häuschen! Dieses Etwas versuchte, den Hund zu sich in die Höhle zu ziehen. Mit enormer Kraft und offensichtlich steigendem Missbehagen, wie dem Grollen unschwer zu entnehmen war.
Das Monster reagierte sofort
Was zur Hölle war das? Ich zog fester, bekam es aber gleichzeitig mit der Angst zu tun. Was, wenn dieses Wesen plötzlich aus seiner Deckung hervorkommen und mich in die Finger beissen würde? Ich gabs auf. Hastig öffnete ich den Karabiner, der die Leine mit dem Geschirr des Hundes verband, befreite den Vierbeiner aus seiner misslichen Lage und schaute, dass ich mit ihm auf dem Arm Land gewinne. Das Monster unter dem Haus reagierte sofort und zog die Leine zu sich.
Weg war sie. Für immer verloren. Denn darunter fassen und sie dort wieder rausholen, das war mir dann doch zu wild. Notfallmässig bastelte ich aus Schnur eine Ersatzleine, um die Hündin davon abzuhalten, ihr Leben erneut aufs Spiel zu setzen und wieder unter das Haus zu kriechen. Sie war nämlich nicht halb so schockiert wie ich. Ich hingegen musste das Erlebte erst mal verarbeiten – und mich schlau machen, was das für ein Wesen gewesen sein könnte, dass sich da bei mir breit gemacht hat.
Einen Verdacht hatte ich bereits, der sich dann bei meiner Recherche erhärtete: Ein Dachs hatte sich hier häuslich eingerichtet! Verdenken kann ich es ihm nicht. Auch nicht, dass er sich gegen die aufdringliche Hündin zur Wehr setzen wollte. Doch was passiert wäre, wenn er sie zu sich unters Haus gezogen hätte, das will ich mir gar nicht ausmalen.
In der Schweiz ist rund ein Prozent der Bevölkerung von Herzbeschwerden betroffen; mit einem deutlichen Anstieg mit zunehmendem Lebensalter. Bei ab 75-Jährigen liegt der Anteil bei 10 Prozent. Das Vorhofflimmern ist die häufigste Form von Herzrhythmusstörungen. Dabei schlägt das Herz unregelmässig und meist zu schnell. Oft spürt man ein inneres Unruhegefühl oder Herzrasen, manchmal auch Schwindel oder Atemnot bei körperlicher Anstrengung. Da Vorhofflimmern aber auch gerne in der Nacht auftritt, haben manche Menschen zunächst keine Symptome.
Was steckt dahinter?
In der Regel bestimmt der Sinusknoten im rechten Vorhof, wie schnell das Herz schlägt – langsam, wenn wir uns ausruhen, und schneller, wenn wir beispielsweise Treppen steigen. Dabei entsendet der Sinusknoten regelmässige Stromimpulse, nach denen sich die Vorkammern zusammenziehen. Beim Vorhofflimmern ist dieser Rhythmus gestört und es liegen keine geordneten Stromimpulse vor, sondern ein Durcheinander an Impulsen – die Vorhöfe flimmern und schlagen dabei unkoordiniert und vermindert.
Wie entsteht Vorhofflimmern?
Es gibt viele Ursachen: Häufig tritt Vorhofflimmern bei Menschen mit Bluthochdruck, Herzschwäche oder Herzklappenerkrankungen auf. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion, Alkoholkonsum, Übergewicht oder Schlafapnoe können Auslöser sein. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko deutlich. Vorhofflimmern kann das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen, da sich in den Vorkammern Blutgerinnsel bilden können.
Gelangen diese mit dem Blutfluss ins Gehirn verstopfen sie die Blutgefässe – ein Schlaganfall entsteht, da das Gehirn nicht mehr mit ausreichend Blut und Sauerstoff versorgt wird. Vorhofflimmern kann auch zu einer Herzschwäche führen, wenn das Herz anhaltend schnell schlägt. Durch das Vorhofflimmern selbst kommt es zu Umbauprozessen am Herzen, die das Vorhofflimmern weiter begünstigen – die Vorhöfe werden immer grösser und sind dadurch anfälliger für ein Flimmern.
Was ist ein Vorhofflattern?
Ein Vorhofflattern ist hingegen eine mit dem Vorhofflimmern verwandte Erkrankung, entsteht klassischerweise aber in der rechten Vorkammer und ist etwas geordneter als ein Flimmern. Meist ist der Puls schnell und regelmässig zwischen 120 bis 150 pro Minute. Tritt ein Vorhofflattern auf, ist ein Vorhofflimmern meist nicht weit. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Wird Vorhofflimmern neu entdeckt ist das Ziel zumeist eine Wiederherstellung des normalen Rhythmus (Sinusrhythmus), insbesondere wenn Vorhofflimmern Beschwerden verursacht (Rhythmuskontrolle). Wenn es nicht gelingt den Rhythmus wieder herzustellen, wird versucht das Herz langsamer schlagen zu lassen (Frequenzkontrolle). Je nach Ursache und Dauer des Vorhofflimmerns kommen Medikamente, eine Kardioversion (elektrischer Stromstoss) oder ein Eingriff am Herzen wie die Katheterablation (Pulmonalvenenisolation) infrage.
Was ist eine Blutverdünnung und warum braucht es sie?
Da Vorhoflimmern das Risiko für Blutgerinnsel im Herzen erhöht, ist, abhängig vom individuellen Risiko des Patienten, oft eine Blutverdünnung nötig. Faktoren wie Alter, Diabetes, Gefässprobleme oder Herzschwäche spielen bei der Risikobewertung eine Rolle. Die heutigen Medikamente zur Blutverdünnung sind sehr gut verträglich und schützen vor einem Schlaganfall.
Fazit
Vorhofflimmern ist behandelbar. Eine gute Therapie kann die Lebensqualität deutlich verbessern und das Risiko für Schlaganfälle senken.
Nicht nur im Wald und am Waldrand, sondern auch andernorts engagiert sich der Natur- und Vogelschutzverein Höngg (NVV). Auf dem nächsten Spaziergang im Mai zeigt er den Teilnehmenden «in eigener Sache» einige Projektstandorte im Quartier. Die Route beginnt beim Parkplatz Sportplatz Hönggerberg, bei der Kreuzung Michel- und Kappenbühlstrasse und führt schliesslich bis in den Rütihof.
Im Rahmen vom Festival «Abenteuer Stadtnatur»
Beim Spaziergang präsentieren die NVV-Vorstandsmitglieder Benjamin Kämpfen, Michael Furrer und Diana Marti zudem praktische Naturschutzprojekte und sie schildern, welche Erfolge sich dabei schon eingestellt haben. Und nicht zuletzt wird auch erklärt, wo der Verein tatkräftige Unterstützung gebrauchen kann. Der Anlass ist auch Teil des Festivals «Abenteuer Stadtnatur», das vom 20. bis 25. Mai stattfindet.
Donnerstag, 21. Mai, 18.30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Sportplatz Hönggerberg, Kreuzung Michelstrasse/Kappenbühlstrasse
Offen für alle, ohne Voranmeldung, bei jedem Wetter
Der Instagram- und TikTok-User «Dewinterthurer» alias Adrian Moucharfiech veröffentlichte kürzlich ein Video, das er am vergangenen Sonntag um 7.30 Uhr beim Joggen auf dem Kloster-Fahr-Weg aufgenommen hatte. Gegenüber «20 Minuten» erklärte er, ein derartiges Ausmass habe er dort noch nie erlebt: Der Weg sei über weite Strecken praktisch zugemüllt gewesen, zudem war der Boden voller Scherben.
Wie zahlreiche Kommentare in den sozialen Medien vermuten lassen, könnte die enorme Abfallmenge auf das «Letten Opening 2026 – Saisonstart am Wasser» beim Lokal GUMP am Oberen Letten vom Vorabend zurückzuführen sein.
Auf Nachfrage teilt die MAAG Music & Arts AG, die das Season Opening beim GUMP organisierte, mit, dass der Müll am Kloster-Fahr-Weg nicht allein von Gästen der Party stamme. Viele Personen hätten sich am Samstagabend am Oberen Letten aufgehalten, ohne die Veranstaltung besucht zu haben.
Zudem wird festgehalten, dass gleichzeitig auch eine Veranstaltung beim Park Platz stattfand. Ausserdem seien laut Medienstelle zahlreiche Getränke und Flaschen privat mitgebracht und entsorgt worden, die nicht an der Party verkauft worden seien.
Die Zuständigkeiten sind klar geregelt
Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) bestätigte ebenfalls auf Anfrage, dass am Wochenende beim GUMP am Oberen Letten das «Letten Opening» stattgefunden habe. Der Anlass habe in Kombination mit dem freundlichen Wetter dazu geführt, dass sich viele Menschen vor Ort versammelt und offenbar ausgiebig gefeiert hätten.
Die Veranstaltung sei angemeldet und die Zuständigkeiten seien klar geregelt gewesen, so ERZ: Innerhalb des Festperimeters sei der Veranstalter für Reinigung und Abfallentsorgung verantwortlich, auf öffentlichem Grund hingegen die Stadt.
Der Letten sei gemäss ERZ auch ohne Eröffnungsfest ein sehr beliebter Treffpunkt. Wo Menschen zusammenkämen und feierten, bleibe leider oft Abfall liegen. Vergleichbare Situationen kenne man etwa vom Seebecken. Je häufiger sich grössere Menschenmengen im öffentlichen Raum treffen und feiern, desto häufiger werde ERZ auch mit ähnlichen Szenen konfrontiert.
Hat das Littering zugenommen?
Das Video von «Dewinterthurer» wirft auch die Frage auf, ob diese Art von Littering in der Stadt Zürich zugenommen hat. Laut ERZ seien die Abfallmengen in den vergangenen Jahren trotz Bevölkerungswachstums aber stabil geblieben. Grundlage dafür ist eine Statistik, die sowohl das Gewicht des in öffentlichen Abfallbehältern entsorgten Abfalls als auch die Menge an Schmutz und Littering erfasst.
Wie ERZ weiter ausführt, seien jedoch nicht allein Menge und Gewicht entscheidend. So könne auf einer blühenden Frühlingswiese bereits eine einzige achtlos weggeworfene Plastikflasche störend wirken. Besonders ärgerlich seien zudem Zigarettenstummel. Und gerade Scherben – wie sie am Sonntagmorgen am Letten festgestellt wurden – stellen eine Gefahr dar.
Eine Gemeinschaftsleistung
ERZ hält weiter fest, dass der öffentliche Raum als Aufenthaltsort zunehmend an Bedeutung gewinne. Die Menschen hielten sich häufiger und länger draussen auf. Teilweise werde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert – Partygäste sowie Joggerinnen und Jogger gäben sich bei Sonnenaufgang quasi die Klinke in die Hand.
Aus Sicht der Stadtreinigung sei es erfreulich, wenn die Bevölkerung den öffentlichen Raum nutze und gleichzeitig hohe Ansprüche an die Sauberkeit stelle. Denn, so ERZ: Eine saubere Stadt sei eine Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten. Je weniger Littering anfalle, desto gründlicher könne die Stadtreinigung die 737 Kilometer Strassen, 1080 Kilometer Trottoirs und Fusswege sowie die 1,7 Millionen Quadratmeter Parkanlagen der Stadt Zürich reinigen. (dad)
Es war ein Interview mit Autorin und Biologin Florianne Koechlin, das die studierte Dokumentar- und Experimentalfilmerin Antshi von Moos sofort für das Thema der Biokommunikation einnahm. «Im 20. Jahrhundert ist die Mauer zwischen Mensch und Tier löchrig geworden», sagte Koechlin im März 2018 gegenüber der «Emma». «Jetzt gerät die Mauer zwischen Mensch und Pflanzen ins Wanken.»
Sehr zur Freude von Antshi von Moos. Entspannt sitzt die 40-Jährige auf einer Waldlichtung auf dem Hönggerberg und schildert ein Beispiel für die Kommunikation zwischen Pflanzen und Schlupfwespen. Ihre Augen leuchten, als sie erklärt, der Baum erkenne am Speichel die Art der seine Blätter anknabbernden Raupe.
Entsprechend kombiniere er seine Duftstoffe in der jeweils passenden Dosis – «wie bei einem Parfüm», um exakt die Schlupfwespe anzulocken, die ihn vor dem Gefressenwerden retten kann. Er kreiert den Duft mit der Nachricht: «Hilfe, ich werde angefressen!»
Die Schlupfwespe befällt die Raupe und legt ihre Eier im Raupenkörper ab, sodass die Schlupfwespenlarven das Tier allmählich von innen her verspeisen. Gleichzeitig «spricht» der Baum mit seinen Nachbarn: «Achtung, es kommt Gefahr!»
Poetisch und wissenschaftlich
Mit dem Menschen hingegen kommunizieren die Pflanzen nicht auf diese direkte Weise. Aber Antshi von Moss fasziniert es, «dass wir immer umgeben sind von dieser Kommunikation». Auch von der wohltuenden Wirkung der Duftstoffe auf den Menschen ist die leidenschaftliche Gärtnerin überzeugt. Seit der Zufall sie nach Höngg führte, schätzt sie es daher, so nahe am Wald zu leben.
Im Jahr 2021 bewarb sich Antshi von Moos mit einem Konzept für einen Dokumentarfilm an der Zürcher Hochschule der Künste (ZhdK), der das Zusammenspiel zwischen Mensch, Insekt und Pflanze auf ebenso poetische und philosophische wie naturwissenschaftliche Weise in den Blick nehmen sollte. Von den ersten Ideen an erarbeitete sie sich auf dem Toni-Areal den gesamten Produktionsprozess eines Dokumentarfilms.
Während der Produktion nahm Antshi von Moos Kontakt zu Florianne Koechlin auf. Über die Biologin, die acht Bücher über Pflanzenkommunikation vorzuweisen hat, sagt die Regisseurin: «Sie stellt im Film die grossen Fragen: Was bedeutet es für uns als Gesellschaft, wenn wir lernen, dass Pflanzen lebende Organismen sind?»
Szene aus dem Film «Unter Pflanzen». (Foto: Vinca Film)
Für ihren Film wählte Antshi von Moos Personen aus, die tagtäglich mit Pflanzen arbeiten. Auf diese Weise kam ein feines Geflecht aus Perspektiven zustande. Neben Florianne Koechlin holte die Filmerin auch Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger vor die Kamera. In seinem Permakulturgarten hebt das künstlerische Duo die Grenzen zwischen Mensch und Pflanze auf.
Jörg Lenzlinger erklärt gar den Begriff der Natur als solchen für absurd, da dieser den Menschen als ausserhalb der Natur definiere, «als ob das zwei verschiedene Dinge sind. Aber so kann es ja gar nicht sein! Weil wir ja voll von diesem Leben sind und der sogenannten Natur gar nie entkommen können». An der Perspektive von Steiner und Lenzlinger schätzt Antshi von Moos unter anderem, dass sie einen humorvollen Blick auf diese Beziehung werfen, wie sie sagt.
Empathie entwickeln
Aus dem Experimentalfilm kommend bewegt sich die Regisseurin sicher in der Kunst. Auch ihre eigene künstlerische Perspektive lässt sie in «Unter Pflanzen» einfliessen: «Den poetisch-sinnlichen Zugang sieht man sicher in den Makroaufnahmen von den Pflanzen, Schnecken und Insekten.»
Entstanden sind diese in Zusammenarbeit mit Pascal Kohler, der zuvor einen Film über Wildbienen gedreht hatte und Erfahrungen mitbrachte, die sich für Antshi von Moos‘ Projekt als äusserst wertvoll erwiesen. Die so entstandenen Aufnahmen stehen für sich, ohne Ergänzung durch einen Off-Text, widerstrebte es der Regisseurin aber, die Pflanzen ausschliesslich «top-down» zu betrachten, wie sie sagt.
Stattdessen wollte sie «Empathie mit Pflanzen entwickeln, ohne sie zu vermenschlichen». Um diese Sequenzen hörbar zu machen, setzte sie hochsensitive im Boden versenkbare Mikrofone ein. «Man sieht nur die Pflanzen und man hört akustische Interpretationen dessen, was wir mit dem Mikrofon gehört haben.» Hierfür hat Pablo Jókay eine ganz spezielle Filmmusik entwickelt.
Um das auf diese Weise Hör- und Sichtbare einzuordnen, wandte sich Antshi von Moos an eine «absolute Expertin und Pionierin». Prof. Dr. Consuelo de Moraes leitet an der ETH Zürich die Biocommunication Group. Bei ihr lernte die Regisseurin die Hintergründe der Duftstoffkommunikation kennen und erhielt Einblicke in die Forschung zum Florigen, einem Stoff, der Pflanzen zum Blühen bringen könnte.
Der offizielle Trailer zum Film «Unter Pflanzen – Ein Perspektivenwechsel».
Auf Inszenierungen verzichtete Antshi von Moos bei ihren Dreharbeiten im Labor: «Ich wollte den wissenschaftlichen Alltag zeigen.» Weisse Kittel etwa spielen in «Unter Pflanzen» keine Rolle. Hier an der Rämistrasse erfuhr sie zum ersten Mal von der Vielfalt der Forschung zum Thema. Wöchentlich, so sagte man ihr, erschienen Artikel zu den unterschiedlichsten Aspekten der Biokommunikation.
Doch die Auseinandersetzung mit ihnen ende oft an den Hochschultüren und zwischen den Heftumschlägen. Für Antshi von Moos ist das Grund genug, mit «Unter Pflanzen» einen Beitrag zu leisten, das Wissen aus den Laboren in die Gesellschaft zu tragen.
Der Filmstart
Die Gelegenheit, etwas davon aufzuschnappen, gibt es am 20. Mai um 14.10 Uhr beim Special Screening mit Biologin und Autorin Florianne Koechlin und Antshi von Moos im Houdini an der Badenerstrasse 173. Wer sich ein wenig Praxis wünscht, kommt am 21. Mai um 18.30 Uhr ins Houdini, denn von dort aus bietet Yvonne Christ von Grün Stadt Zürich einen Rundgang zum Thema Siedlungsökologie an. Am 14. Mai kommt «Unter Pflanzen» in die Deutschschweizer Kinos. Mehr Infos gibt es unter vincafilm.ch oder unterpflanzen.ch
Die Bestattungskultur in der Stadt Zürich verändert sich, wie die Stadt mitteilt. Klassische Grabformen werden zunehmend durch Gemeinschaftsgräber und alternative Bestattungsformen abgelöst. Gleichzeitig entstehen auf den Friedhöfen vermehrt freie Flächen.
Friedhöfe bleiben laut der Stadt Orte der Bestattung, des Gedenkens und der Trauer. Zugleich sind sie Teil der städtischen Grün- und Freiraumstruktur und erfüllen wichtige ökologische und soziale Funktionen.
Die unterschiedlichen Anforderungen an diese Orte können zu Nutzungskonflikten führen, die künftig einheitlicher und vorausschauender angegangen werden sollen.
Die neue Strategie
Um die langfristige Entwicklung und Nutzung der 19 städtischen Friedhöfe zu definieren, erarbeitet die Stadt aktuell die übergeordnete Strategie «Zukunft Zürcher Friedhöfe». Die Strategie definiert die Leitlinien für die zukünftige Entwicklung und Nutzung der städtischen Friedhöfe.
Auf dieser Grundlage werden in einem nächsten Schritt konkrete Massnahmen für die verschiedenen Standorte erarbeitet. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und abhängig von Art und Umfang der jeweiligen Massnahmen.
Bei der Erarbeitung der Strategie legt die Stadt Zürich grossen Wert auf den Einbezug der Bevölkerung sowie relevanter Anspruchsgruppen.
Über die Mitwirkungsplattform der Stadt Zürich kann die Bevölkerung ab Oktober Hinweise und Empfehlungen einbringen. Ergänzend dazu finden auf den Pilotfriedhöfen Sihlfeld, Nordheim und Witikon Veranstaltungen statt, die einen direkten Austausch zu konkreten Fragestellungen ermöglichen.
Das reformierte Kirchgemeindehaus Höngg wird gerne für Anlässe aller Art genutzt. Meistens sind dies Theater, Konzerte oder sonstige kulturelle Veranstaltungen.
Am 3. Mai fand dort jedoch ein Grossanlass der etwas anderen Art statt – ohne laute Töne, aber mit über hundert jungen und motivierten Teilnehmenden: Der Schachclub Zürich Seebach lud zum Schachturnier «Seebach Open U18» ein.
163 Teilnehmende unter 18 Jahren, so schreibt es der Club auf seiner Webseite, hätten sich für das Turnier angemeldet – ein neuer Rekord. 13 Jugendliche stammten aus dem Seebacher Team, die restlichen Teilnehmenden reisten aus der ganzen Region an.
Alle können teilnehmen
Angetreten wurde in zwei Kategorien: 42 Teilnehmende starteten in der Kategorie Masters, 121 im Challengers- Modus. Was das bedeutet? Im Challenger-Modus, so ist den Informationen des Schachclubs zu entnehmen, können alle teilnehmen – egal, ob Turnier-Neuling oder Profi. In der Masterkategorie wird schon eine gewisse Anzahl an Punkten vorausgesetzt, die in Turnieren erlangt worden sind.
Gespielt wurde in sieben Runden, im sogenannten Schweizer System, mit dem die Paarungen zwischen den Gegnern ermittelt wurden. Mit einer Stoppuhr wurde die Bedenkzeit, die jedem Spieler zur Verfügung stand, berechnet: 15 Minuten hatten die Spielenden insgesamt Zeit, sich Gedanken über die richtige Platzierung ihrer Spielfiguren zu machen.
Ein grosser Erfolg
Zusätzlich zum Turnier stellte sich nach Informationen des Vereins der routinierte Schachspieler und Youtuber Jonathan «OrcaChess» Reichel zur Verfügung, um sich von Kindern im Blitzschach «challengen» zu lassen.
Der Club bezeichnet den Anlass als grossen Erfolg – und zeigt sich dankbar, die Gelegenheit gehabt zu haben, das Turnier im Höngger Kirchgemeindehaus auszutragen.
Und schon am 30. August wird er wieder hier im Quartier zu Gast sein: Dann findet nämlich das Seebach Open statt, an dem sich auch Erwachsene im Spiel der Könige messen können.