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  • Die Sonne scheint über dem neuen Haus Sonnegg

    Die Sonne scheint über dem neuen Haus Sonnegg

    Bereits vor elf Uhr hatte sich letzten Samstag eine ansehnliche Festgemeinde vor dem neuen Eingang des Hauses Sonnegg versammelt, um dessen Eröffnung gebührend zu feiern. Gekommen war, was man getrost als «Who is Who» von Höngg bezeichnen darf: Honoratioren und Ehrengäste aus Kirchen, Vereinen, Politik und Gesellschaft. Und kaum war das Elfuhrgeläut verklungen, schritt Kirchenpflegepräsident Jean E. Bollier zu deren Begrüssung ans Mikrofon.

    Bewegte Hausgeschichte

    Er begann mit einem Rückblick auf die bewegte Geschichte des «Sonnegg». Dieses war 1886 anstelle eines zwei Jahre zuvor abgebrannten Landwirtschaftsbetriebes, der zum Pfarrhaus gehört hatte, erbaut worden und wurde bereits als Wirtschaft betrieben. 1893 lautete der Name noch «Sonneneck», 1894 «Sonneck» und erst ab 1911 fand man zum seither bekannten «Sonnegg», wie die Ortsgeschichte Höngg von Georg Sibler aufführt. 1916 kaufte die Gemeinde Höngg das Haus und vermietete es dem Frauenverein Höngg, der darin, was damals noch eine Seltenheit war, eine alkoholfreie Wirtschaft betrieb. 1930 wurde das Haus baulich auf die heutigen Dimensionen erweitert, bevor es 1934 im Zuge der Eingemeindung in den Besitz der Stadt Zürich über ging. 1954 übergab dann der Frauenverein Höngg den Betrieb ebenfalls an den Frauenverein der Stadt Zürich, der ihn jedoch zirka 1972 einstellte. 1977 kam neues Leben ins Haus: Eine Gruppe von Frauen der reformierten Kirchgemeinde Höngg, die «Sonnegg-Frauen», eröffneten eine Kaffeestube und betreiben sie bis heute. 1984 erwarb die reformierte Kirchgemeinde das «Sonnegg» und führte es fortan als offenes, «zweites» Kirchgemeindehaus. Darin fanden bereits bisher Menschen aller Generationen viele interessante Angebote, die immer rege genutzt wurden und so betrachtet wurde die Idee des «Generationenhauses» längst gelebt, wenn auch nicht in einem so durchdachten Betriebskonzept, wie es nun erstellt wurde und wie es die baulichen Erweiterungen nun erlauben.

    Ästhetik im Kostenrahmen

    Haus und Schopf wurden noch vor Baubeginn unter Denkmalschutz gestellt. Was die Wipkinger Architekten Yves Milani und Alexandra Gübeli von GXM-Architekten vor Herausforderungen stellte, wie Milani auf die entsprechende Frage von Jean Bollier berichtete: Die vielen Erwartungen und Visionen der Bauherrschaft und die Anforderungen der Denkmalpflege mussten zu einem harmonischen Ganzen zwischen «Denkmal» und neuer Nutzung finden, und das ist dem Architektenteam gelungen. Auf Bolliers Frage, ob der grosse Ästhet Milani mit dem Ergebnis zufrieden sei, kam dieser kurz ins Zögern: «Der erste Eindruck ist positiv, aber ob alles so ist, wie wir uns dies vorgestellt hatten, wird wie immer erst der Betrieb zeigen. Der Ästhet in mir sieht natürlich immer noch Details, die er hinterfragen kann, aber das ist wohl die Berufskrankheit der Architekten, zu der man auch mal Abstand nehmen sollte.» Sicher aber könne er sagen, dass, auch wenn die Bauabrechnung noch nicht vorliegt, der Kostenrahmen eingehalten worden sei. 4,8 Millionen Franken wurden verbaut, 1.8 Millionen für werterhaltende Renovationen und drei Millionen für die Erweiterungen.

    Mit Kochlöffel und Scheren zur Übergabe

    Peter Kraft, Liegenschaftenverwalter der reformierten Kirchgemeinde und selber Architekt, leitete die offizielle Übergabe des Hauses damit ein, dass er symbolisch den Bauhelm abzog, den er als Leiter der Baukommission nun die letzten 14 Monate auf diesem Gelände getragen hatte. Aus der alten «Sonnegg»-Küche hatte er eine grosse Kochkelle gerettet und als «ein Symbol der gelebten Diakonie, die in diesem Haus ganz wichtig sein soll» golden gestrichen – damit schritt er nun zur «Stabsübergabe» an seine Frau, die Betriebskoordinatorin Claire-Lise Kraft. An Pfarrer Markus Fässler, die zweite treibende Kraft hinter dem neuen «Sonnegg», übergab Peter Kraft ein Paket mit verschiedenen Scheren, um das rote Band zu durchschneiden und damit dieses «Haus mitten im Herzen von Höngg» zu eröffnen, das «auch wieder zum Herz von Höngg werden soll», wie er abschliessend wünschte.
    So kam es dann, dass Kinder, Jugendliche und Senioren als Vertretungen aller Generationen zum feierlichen Akt schritten und das Band ganz nach dem Motto des neuen Hauses durchtrennten: «Sonnegg, Familien- und Generationenhaus: lebensnah, nebeneinander, miteinander und durcheinander».

    Das grosse Staunen

    Nach weiteren Grussbotschaften war es endlich soweit: Gespannt und neugierig wurde das Haus Sonnegg in Besitz genommen von jenen, die es hoffentlich künftig auch nutzen werden. Peter Kraft und Yves Milani führten zwei Gruppen durch alle Räume, vom Keller bis unters Dach. Und was es da zu sehen gab, löste allenthalben Staunen aus. Was man alles neu erstellt und untergebracht hatte, ohne dabei den Charakter des alten «Sonnegg» zu zerstören, ist tatsächlich beachtlich. Von den neuen Kellerräumen für Kinder und Jugendliche bis zur Lounge für die Erwachsenen unter dem Dach, mit Lift alles behindertengerecht erschlossen, das Café, die Werkstatt, das Kinderhaus, die Büros, Küche, Sanitär- und Technikräume: alles mit viel Liebe zum Detail umgebaut und eingerichtet. Neu ist auch ein Teil des schönen Pfarrhausgartens erschlossen, der auch von der Spielgruppe «Gartespatze» genutzt werden wird. Auch wenn die Umgebungsarbeiten und kleine Details im Hausinnern noch nicht restlos abgeschlossen sind, kann zweifellos rundum nur gratuliert und ein grosser Dank an all jene ausgesprochen werden, welche sich acht Jahre lang unermüdlich für dieses neue Haus Sonnegg eingesetzt haben!

    Zwei Tage voller künftigem Sonnegg-Leben

    Und Dank und Lob waren dann auch immer wieder zu hören: An den Tischen drinnen und draussen, während den Führungen und in vielen Gesprächen. Dass sich der Einsatz gelohnt hatte, zeigte sich bereits am Eröffnungswochenende: Unter einem Dach und in einem Garten lebten Jung und Alt friedlich zusammen und fanden unkompliziert Kontakt. Sei es beim Spiel oder im Bastelatelier, beim kulinarischen Geniessen, in spontanen oder locker organisierten Gesprächsrunden, bei den drei Höngger Lebensgeschichten oder den musikalischen Darbietungen der Formation Montezuma und des Jazz Circles Höngg – und was noch alles mehr zur Eröffnung geboten wurde, alles wurde ganz nach dem Hausmotto «lebensnah, nebeneinander, miteinander und durcheinander» genutzt. Zu wünschen bleibt, dass diese Stimmung wie das alte Sonnen-Wirtshausschild auch weiterhin über dem Alltagsbetrieb des Hauses scheinen werde − auf dass das «Sonnegg» das Zentrum mit Herz wird, das Höngg verdient hat.

    Haus Sonnegg
    Bauherrenstrasse 53, 8049 Zürich
    Alle Angebote detailliert unter www.refhoengg.ch/sonnegg

    kafi & zyt
    Das Generationencafé für alle. Der Garten und die Spielecke für Kleinkinder erweitern die Möglichkeiten. Das kafi & zyt ist offen von Montag bis Freitag, von 14 bis 17.30 Uhr (während den Ferien gemäss Publikationen). Auskunft Claire-Lise Kraft, 043 311 40 56

    Zmittag-Pause für Erwachsene
    Wöchentlich am Dienstag von 12 bis 13.30 Uhr für Erwachsene, die in Höngg leben oder arbeiten: Suppe, Salat, Brot, Kaffee und Getränke zu Selbstkostenpreisen −  «S‘hät, solang‘s hät!». Wer möchte, kann seine Verpflegung selbst mitbringen. Eine kurze Anmeldung bis Dienstag, 8 Uhr, erleichtert die Vorbereitung: mittagstisch@refhoengg.ch oder Telefon 043 311 40 62. Erstmals am Dienstag, 3. November

    Mittagessen für alle
    Ein Mittagessen für Menschen jeder Generation, monatlich an einem Mittwoch, erstmals am 4. November. Beginn jeweils 11.30 Uhr mit Eintreffen bis 13 Uhr. Menü zu 14 Franken (Erwachsene) und acht Franken (Kinder). Keine Anmeldung nötig

    Mittagessen 60plus
    Ein Mittagessen für 14 Franken für Frauen und Männer 60plus, die in  Gemeinschaft essen wollen. Keine Anmeldung nötig. Die nächsten Daten: Freitag, 20. November und 11. Dezember, 12 bis 14 Uhr. Ansprechperson Rosmarie Wydler, 044 341 32 51, rosmarie.wydler@bluewin.ch

    Chinderhuus
    Kinderhaus mit Spielbereich und Bastelmaterial für Kinder verschiedenen Alters. Die Spielgruppenleiterinnen helfen, dass die Kleinen unbeschwerte Freude miteinander haben – drinnen oder im Garten und auf dem angrenzenden Spielplatz. Offen während den Öffnungszeiten des Cafés

    Lounge
    Die Lounge unter dem Dach für Erwachsene, ein Ort für Vortragsabende, für Gespräche und Diskussionsrunden. Gemütliche Sitzgelegenheiten und eine kleine Dachterrasse sind das Richtige, um auch Ruhe zu finden. Mit WLAN-Zugang und Küchenecke

    Atelier
    Platz für kreative Aktivitäten, handwerkliche Kurse und Ausstellungen. Eine Fachperson begleitet auf Wunsch thematisch. Dazu gibt es Kurse und Workshops. An gewissen Nachmittagen parallel zum kafi & zyt gibt es spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene

    Jugendraum
    Jugendlichen und jungen Erwachsenen bietet dieser Raum mit Bar, Billardtisch und «Jöggelichaschte» einen Treffort. Spielen, Experimentieren, Gestalten, Musizieren − auch ein offener Treff oder der Aufbau von Events und Projekten sind möglich

    Saal
    Wenn der Saal im ersten Stock nicht als Erweiterung des Cafés benutzt wird, bietet er das passendes Ambiente und moderne Technik für Vorträge und Kurse.

    Markt & Info
    Zentrale Informationsdrehscheibe im Eingangsbereich für Anlässe, Freiwilligenbörse, laufende Projekte, Eigeninitiativen oder die Vernetzung mit anderen Organisationen.

    Spielgruppe «Gartespatze»
    Dienstag und Mittwoch, Details unter www.gartespatze.ch sowie bei Leiterin Monique Homs unter Telefon 044 341 01 86 oder Mail an gartespatze@hotmail.com

    Räume mieten
    Fast alle Räume können von Vereinen, Gruppen und Privaten für Anlässe, Feste und Kurse gemietet werden. Informationen bei Silvia Stiefel unter Telefon 043 311 40 65 oder per Mail an silvia.stiefel@zh.ref.ch

     

    Wie aus dem «alten» Sonnegg das neue Familien- und Generationenhaus Sonnegg wurde, ist nachzulesen unter www.hoengger, Archiv, «Dossier Haus Sonnegg».

  • Klappe auf für Auftrittskompetenz

    Klappe auf für Auftrittskompetenz

    Liliane Forster, Inhaberin der Firma Text.Film.Stil möchte an ihrem Stand an der Gewerbeschau zwei ihrer Kernkompetenzen miteinander verbinden: Film und Stil – das Drehen von Videos im Zusammenhang mit der Vermittlung von Auftrittskompetenz. Anstatt aber aus ihrem reichhaltigen Archivmaterial zu schöpfen, wollte sie aktuellste Videos drehen, in denen zu sehen ist, worauf es ankommt, wenn man vor eine Kamera treten will – oder manchmal auch unverhofft muss.
    Kurzerhand fragte sie die Verwaltung der Räume an und erhielt die Erlaubnis, diese mit einem Pop-up-Filmstudio zu beleben. «Pop-up-Stores» ziehen vorübergehend in leerstehende Räume und ziehen spätestens wieder aus, sobald diese fest vermietet werden: Das bringt beiden Seiten etwas, dem «Pop-up-Store» einen günstigen Standort und dem leerstehenden Mietobjekt Aufmerksamkeit. Das zeigt sich auch hier: Kaum jemand geht vorbei, ohne neugierige Blicke ins Ladeninnere zu werfen.

    Nur sieben Prozent

    Doch kein Film entsteht ohne Protagonisten, die sich auch vor die Kamera wagen. Liliane Forsters Anfrage, wer Auftrittskompetenz vor der Kamera trainieren möchte, stiess auf reges Interesse, denn das Medium Film wird im Onlinezeitalter in der Kommunikation immer wichtiger. Nicht nur für Politiker und Firmen, sondern auch für Vereine, wie zum Beispiel den Quartierverein Höngg, für den am Tag des «Höngger»-Besuchs im temporären Studio Vizepräsidentin Karin Keller vor die Kamera tritt.
    «Ich mache das zum ersten Mal», sagt sie und eine leichte Aufregung ist ihr anzusehen. Nervös sei sie aber nicht und sie habe auch bewusst den erarbeiteten Text nicht gross einstudiert. Sie will so vor der Kamera erscheinen, wie sie auch im persönlichen Dialog ist: natürlich und unkompliziert. «Zehn», lacht sie auf die Frage, wie viele Aufnahmen sie wohl brauche, bis der Film im Kasten ist.
    Eine Minute Filmzeit soll es zum Schluss werden, in einem Take, also ohne Schnitt aufgenommen. Bevor es aber los geht, erklärt Liliane Forster, worauf es ankommt: «Es mag erstaunen, aber das gesprochene Wort macht nur sieben Prozent dessen aus, was beim Betrachter ankommt. Der ganze Rest wird nonverbal vermittelt: Wie stehe ich da? Wie rede ich, wie ist die Melodie der Stimme? Lebt meine Mimik? Stimmen Gestik und Kleidung mit der Botschaft überein?» Viele Dinge sind zu beachten, damit das erreicht wird, was so einfach aussieht, wenn man auf der anderen Seite der Kamera, vor dem Bildschirm, sitzt: Authentizität.

    Die freie Rede ist selten einfach

    Dann geht es los und als Erstes muss das Textblatt verschwinden, denn Ablesen geht gar nicht, der Blick muss dauernd auf die Kamera und damit auf den imaginären Zuschauer gerichtet sein. Bei Fernsehproduktionen projiziert der Teleprompter den Text auf einen Einwegspiegel vor der Kameralinse und wird dort zum Beispiel vom Nachrichtensprecher abgelesen – so wird der Eindruck der freien Rede erweckt. Hier muss es ohne gehen und prompt verheddert sich Karin Keller beim ersten Take in einer komplizierten Textschlaufe. Dass sie nun doch angespannt ist, zeigt auch ihre Körperhaltung. Nach jeder Aufnahme betrachten die beiden Frauen das Ergebnis am Computer. Selbstkritisch sieht die eine, was sie falsch gemacht hat, und die andere gibt Tipps und Regieanweisungen für den nächsten Versuch. Auch am Text wird noch gefeilt und gekürzt. Dann folgen Take zwei, drei, vier – jeder geht fliessender, die Aufregung schwindet und plötzlich ist es für die Protagonistin fast normal, sich in der Kameralinse lebendige Zuschauer vorzustellen und ihnen zu erzählen, wofür der Quartierverein Höngg alles steht und warum man doch Mitglied werden soll.
    Am Schluss werden es elf Aufnahmen, bis Karin Keller ihre Botschaft authentisch vermittelt hat. Nicht schlecht, für das erste Mal vor einer Kamera. Das Ergebnis wird an der Gewerbeschau am Wümmetfäscht zu sehen sein. Hier gelangen Sie direkt zu einem Video der Quartierzeitung «Höngger» und einem von He-Optik

     

    Text.Film.Stil
    Liliane Forster
    Riedhofstrasse 31, 8049 Zürich
    Telefon 044 341 24 17
    lf@lilianeforster.ch
    www.lilianeforster.ch

  • Fünf Minuten Ruhe vom Verkehr

    Fünf Minuten Ruhe vom Verkehr

    Letzten Samstag, kurz nach zwölf Uhr mittags: Viele Anwohnerinnen und Anwohner der Strassenachse Am Wasser/Breitensteinstrasse sitzen und stehen im Vorgarten der Wohnsiedlung Am Wasser 110 bis 116, reden, essen, trinken und hören den Jazz-Klängen des Jazz Circle Höngg zu. Sie setzen mit ihrer Anwesenheit ein Zeichen gegen den stark gestiegenen Durchgangsverkehr. Rund 12‘000 Autos und Lastwagen zwängen sich gemäss IGAWB durch diese Achse – den ganzen Tag. «Ab etwa fünf Uhr morgens kommen die Lastwagen, sie sind die Schlimmsten», so Martin Zahnd, Präsident der IGAWB. Er wohnt seit 24 Jahren hier und hat, wie viele andere Bewohnerinnen und Bewohner auch, erlebt, wie stark der Verkehr zugenommen hat. «Damals war es abends um 21 Uhr still, heute rollt und steht der Verkehr den ganzen Tag hindurch, und auch in der Nacht ist die Achse oft befahren. Man könnte meinen, hier sei eine offizielle Transitstrecke – dabei ist das hier ein Teil des Wohnquartiers Höngg mit über 3‘000 Menschen, darunter über 300 Schulkinder.»

    Vortritt wird oft nicht gewährt

    Man könne sich auf der Strasse nicht mehr frei bewegen, die schmalen Trottoirs seien unzureichend, zudem hielten an den Fussgängerstreifen die Autofahrer oft nicht einmal an, um Fussgänger passieren zu lassen. «Es gab schon mehrmals Unfälle mit Kindern, und Hunde wurden sogar an der Leine überfahren, weil sie vor ihren Haltern herliefen und von den Autofahrenden schlicht übersehen wurden», so ein Anwohner.
    Den Lärm und die Unruhe, welche die Autos und Lastwagen bringen, spürt man im Vorgarten an der Kundgebung deutlich. So muss man das Gespräch unterbrechen, wenn ein Lastwagen vorüberfährt, und Martin Zahnds Rede hört man nur, wenn man wenige Meter von ihm entfernt steht. Die Stadt Zürich habe nie eine Lärmmessung gemacht, doch habe der Verkehr seit dem Bau der Westumfahrung spürbar massiv zugenommen: «Wir sehen hier oft Innerschweizer Autokontrollschilder, das war vorher nicht so. Geschwindigkeitskontrollen gibt es, abgesehen vom mobilen Radarkasten, auch nicht wirklich», so der Präsident.
    Trotz des Verkehrs sind anscheinend nicht alle Bewohner der inoffiziellen Durchgangsachse Freunde der IGAWB: «Diesen Freitagabend hängten wir ein Transparent am Zaun des Siedlungsgartens auf, also auf Privatgrund. Ein Anwohner beobachtete, wie jemand das Transparent mit Gewalt entfernen wollte. Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Person ebenfalls an der Strasse Am Wasser wohnt, aber unser Engagement eine Frechheit findet», so ein IG-Mitglied.

    «Gefangenenmarsch» macht nachdenklich

    Dann ist es soweit, die «Gefangenen des Durchgangsverkehr», viele kostümiert als Sträflinge, formieren sich zum von der Stadt bewilligten, fünfminütigen Umzug durch die Strasse Am Wasser zum Engpass bei der Hausnummer 108, begleitet von traurigen Klängen des Jazz Circle Höngg. Mit Fussfesseln und Autoreifen, durch die sich einige gezwängt haben, endet der «Gefangenenmarsch», und das Transparent «Bestraft durch den Verkehr. Bitte begnadigt uns!» wird von vielen Händen gehalten. Die Stille und die vielen nachdenklichen Menschen jeden Alters mitten auf der Strasse lassen niemanden kalt. Als die Sperrung nach fünf Minuten durch die drei Verkehrsdienstmitarbeiter, welche ein Mitglied der IGAWB bezahlt hat, aufgehoben wird, rast ein Rollerfahrer durch die 30er-Zone und ruft: «Ihr seid doch alles Egoisten!» – ob er wohl dasselbe rufen würde, wenn er an der inoffiziellen Transitroute wohnen würde?

    Weitere Informationen: www.igawb.ch

  • Sichere Schulwege, Chinesisch-Kurse und eine neue Schulleiterin

    Sichere Schulwege, Chinesisch-Kurse und eine neue Schulleiterin

    Am Dienstag, 30. Juni, waren abends alle Plätze im Mehrzwecksaal der Schule Scherr besetzt. Zu Beginn der Versammlung wurden die Aufgaben der Verkehrskommission vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Dienstabteilung Verkehr und dem Tiefbauamt wird nach baulichen Lösungen gesucht, wenn sich ein Schulweg als zu wenig sicher erweist. Dazu werden bei Bedarf auch Begehungen vor Ort gemacht. So konnten im Laufe des letzten Jahres elf schwierige Situationen entschärft werden. Den Kommissionsmitgliedern wird die Arbeit vorläufig aber nicht ausgehen, auf ihrer Pendenzenliste kommen immer wieder neue Fälle hinzu.

    Fühlen sich die Kinder wohl?

    Die Kommission zur Integration fremdsprachiger Kinder hat einen ganz anderen Aufgabenbereich. Zu ihren Pflichten gehören die Schulbesuche in den Kursen für heimatliche Sprache und Kultur. So erzählte deren Präsident, wie es den Schulpflegemitgliedern ergeht, wenn sie eine Lektion in Chinesisch beurteilen müssen, obwohl sie kein Wort verstehen. Aber auch da ist es möglich, zu erkennen, ob sich die Kinder wohlfühlen und sich aktiv am Unterricht beteiligen. Unterstützt werden Schule und Behörde dabei von den Sprach- und Kulturvermittlern. Diese werden auch dann beigezogen, wenn es darum geht, bei Elterngesprächen zu übersetzen und das Zürcher Schulsystem zu erklären. Zu den erfahrensten Übersetzerinnen gehört Bienvenida Komotar. Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat sie nicht nur unzählige Male übersetzt, sondern den spanisch sprechenden Eltern auch die hiesige Kultur nähergebracht. Da sie das Pensionsalter erreicht hat, muss sie ihre Arbeit im Dienst der Schule beenden. Ihre Verdienste wurden vom Schulpräsidenten Urs Berger mit einem Blumenstrauss und einem Präsent verdankt.

    Verabschiedungen und Begrüssung

    Zwei Behördenmitglieder musste der Schulpräsident verabschieden: Ursula Zatti und Franco Pavone verlassen nach einem Jahr die Kreisschulpflege wieder. Beide hatten sich gut in ihr Amt eingelebt, müssen dieses jetzt aber aus beruflichen Gründen wieder abgeben. Der letzte Blumenstrauss war für eine Begrüssung vorgesehen: Rahel Häsler wird auf Anfang August ihre Stelle als Co-Schulleiterin der Schule Waidhalde antreten. Die 35-jährige Primarlehrerin und zweifache Mutter wird nebst ihrer Leitungstätigkeit auf der Mittelstufe unterrichten. Rahel Häsler freut sich, ihren Horizont vom Klassenzimmer auf die ganze Schule zu erweitern und ist aber froh, das Unterrichten trotzdem nicht ganz aufgeben zu müssen. Gemeinsam mit dem langjährigen Schulleiter Ernst Hüsler wird sie die Geschicke der grossen Schule in Wipkingen an die Hand nehmen.
    Zum Schluss würdigte Urs Berger die Arbeit der Behördenmitglieder. In einem Schulkreis, in dem gegen 1‘000 Personen in allen Bereichen der Schule arbeiten, jährlich etwa 600 Kinder in den Kindergarten eintreten und insgesamt 4‘500 Kinder unterrichtet werden, braucht es auch seitens der Schulpflege ein grosses Engagement, um alle Aufgaben zu meistern. Dass dies gelingt, zeigt sich nicht zuletzt an der guten Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Schulen und ihren Behördenmitgliedern. So gehen sie auch gemeinsam den künftigen Herausforderungen, wie zum Beispiel der Umsetzung des Lehrplans 21, an.

    Eingesandt von Ruth Stössel, Aktuarin Kreisschulpflege Waidberg

  • Gastgeber sein und den Kopf einziehen – beides im «Sonnegg»

    Gastgeber sein und den Kopf einziehen – beides im «Sonnegg»

    Nach langen Verhandlungen und Änderungen war es am 1. September 2014 endlich soweit: Der Spatenstich zum neuen Familien- und Generationenhaus Sonnegg konnte in Angriff genommen werden. Neun Monate sind seither vergangen, viel Baulärm, Staub und Schweiss kosteten Nerven, doch der Rohbau ist gelungen. Vor der Baustellenführung gab Peter Kraft die Verhaltensregeln durch: «Ziehen Sie den Kopf ein, gehen Sie langsam und vorsichtig und lehnen Sie sich nirgends an – eventuell ist frisch gestrichen, und sie haben dann Farbschlieren auf dem T-Shirt. Vergessen Sie nicht: wir sind auf einer Baustelle!» Die Interessierten erfuhren alles über das «neue» Haus, welches komplett umgebaut wurde.

    Verhaltensregeln auf Baustelle einhalten

    Die unfertigen, staubigen Treppenstufen, unzählige herabhängende Kabel, unverputzte Wände und offenliegende Leitungen faszinierten die vornehmlich älteren Infoanlassteilnehmenden, welche vorsichtig die «Hindernisse» in Angriff nahmen. «Die grösste Neuerung ist, dass das Sonnegg nun komplett unterkellert ist. Diese rund 100 Quadratmeter schaffen Lagerraum, einen grossen Jugendraum und zusätzliche, für verschiedene Tätigkeiten nutzbare Räumlichkeiten. Auch Technikräume und die Heizungsanlage sind hier untergebracht», so Peter Kraft, Liegenschaftenverwalter der reformierten Kirchenpflege Höngg.

    Ein Pfarrgarten-Teil gehört neu zum «Sonnegg»

    Die dicke Mauer rund ums «Sonnegg» sei übrigens keine «Abgrenzungsmauer», sondern zum Draufsitzen und als Stauraum gedacht: In ihrem Innern können Gartenmöbel und Spielsachen witterungssicher untergebracht werden. Der Schopf, wie das «Sonnegg» auch unter Denkmalschutz stehend, wird neu zum «Chinderhuus» und ist hinter den renovierten Holzbalken verglast, damit es nicht durch die Ritzen zieht, und ist neu beheizbar. Vom «Chinderhuus» aus kann man unterirdisch durch den neuen Keller direkt ins Haus Sonnegg gelangen. «Beide Gebäude sind für alle Generationen da, zudem gehört neu ein Drittel des Pfarrhausgartens dazu», so Peter Kraft. Spielzeug, welches den Kindern zur Verfügung gestellt werde, solle auch selbstständig wieder versorgt werden: «Wir möchten eine selbstordnende Ordnung».
    Das Familien- und Generationenhaus Sonnegg selbst präsentierte sich leer und hell. Bis zur Eröffnung sollen farbige Plattenbeläge, viel Parkett und eine moderne Einrichtung für Ambiente sorgen. Im zukünftigen «kafi & zyt», wo früher schon das Café war, wird eine Schallschluckdecke zusammen mit vielen, einzelnen Leuchten für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Ein grosses Fenster gibt den Blick zum Kinderhaus frei, so dass die Eltern beim «Käfele» den Nachwuchs im Blick haben können.

    Vier Räume, drei Büros und grosszügige Einteilung

    Im ersten Stock, wo ganz früher der Albatros-Jugendtreff war, sind neu ein grosser Mehrzweckraum, in dem auch Konzerte stattfinden können, sowie ein Büro für sozialdiakonische Mitarbeitende. Im obersten, zweiten Stock präsentiert sich ein neuer Raum: Früher war dies der Dachboden, in welchem zwei Palette voller Dachziegel gelagert wurden. «Der Raum hat noch keinen Namen, bis jetzt ist er die «Dachlounge», wo Gesprächsgruppen sich treffen sollen, und wo man gemütlich ein Glas Wein auf dem Sofa trinken kann», so Kirchenpflegepräsident Jean Bollier, der zusammen mit Pfarrer Markus Fässler ebenfalls vor Ort war. Total gibt es im neuen, 4,8 Millionen Franken teuren «Sonnegg» vier grosse Räume, drei Büros, einen Lift und einen grossen Eingangsbereich, in dem es eine grosse Garderobe hat, um die Kleider der zukünftigen Besucherschar aufzunehmen.

    Im «kafi & zyt» mithelfen

    Die rund 60 Besucherinnen und Besucher waren zudem gekommen, weil sie sich für die ehrenamtliche Mithilfe im neuen Café interessieren. «Wir brauchen rund 30 Leute, die von einmal monatlich bis hin zu einmal wöchentlich mithelfen und Gastgebende sein möchten. So wollen wir an die «Sonnegg-Frauen» anknüpfen und ein einladendes Selbstbedienungs-Café schaffen, in dem Frauen und Männer und Kinder jeglichen Alters verweilen können. Das Haus Sonnegg ist ein niederschwelliges Angebot, das alle einlädt, selbst aktiv zu sein und teilzunehmen», so Markus Fässler.

    Eröffnung Familien- und Generationenhaus Sonnegg
    Am 24. und 25. Oktober wird die Eröffnung mit offiziellem Charakter gefeiert. Festgottesdienst, Rundgänge und die Übergabe an die Kirchgemeinde stehen dann auf dem Programm. Am Wümmetfäscht vom 25. bis 27. September wird das Haus Sonnegg zu Gunsten des «Wüfäs» vorgezogen genutzt. Der Monat danach wird für die Fertigstellung der Einrichtung und den Probebetrieb genutzt. Öffnungszeiten «kafi & zyt»: Montag bis Freitag, 14 bis 17.30 Uhr. Wer Interesse hat, mitzuhelfen, kann sich bei Markus Fässler unter Telefon 043 311 40 52 oder per E-Mail markus.faessler@zh.ref.ch melden.

  • Schulen in Höngg, letzter Teil: Wie Menschen lernen

    Schulen in Höngg, letzter Teil: Wie Menschen lernen

    «Wir lernen nur von jenen, die wir lieben» − von dieser Weisheit ist der Schreibende zutiefst überzeugt. Man mag nun einwenden, Kinder oder Erwachsene könnten oft auch schwierige Situationen bewältigen, ja würden von äusserem Druck und Herausforderungen geradezu angespornt. Das trifft unter einer ganz bestimmten Voraussetzung zu: Die Lernprozesse finden in einem wohlwollenden Grundklima statt, das Fehler nicht bestraft, sondern als Lerngelegenheiten begrüsst werden. Wer als Kind über längere Zeit einem lieblosen, unterdrückenden oder gewalttätigen Milieu ausgesetzt ist, verfügt letztlich nur noch über zwei «Lern»-Optionen: Er wird entweder gegenüber Schwächeren selber zum Unterdrücker und setzt alles daran, in der sozialen Hackordnung stets oben zu bleiben. Oder er wendet die Aggressionen gegen sich selber und entwickelt psychische Störungen, die oft in eine Sucht führen und im Erwachsenenalter nur mit grösster Anstrengung überwunden werden können. Ausnahmen von dieser Regel − damit sind Kinder gemeint, die auch grobe Schwierigkeiten während des Aufwachsens weitgehend unversehrt überstehen − bezeichnet man als Resilienz. Deren Wurzeln liegen sowohl in der genetischen Ausstattung wie im Glück, ausserhalb des eigenen, schädigenden Umfeldes auf Erwachsene zu treffen, zu denen das Kind eine von Vertrauen geprägte Beziehung aufbauen kann.

    «Antiautorität» ist nicht gleich Vernachlässigung

    Über den Schulreformer Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) wurde im ersten Teil dieser Artikelserie bereits berichtet. Ein moderner Pionier humanistischer Lernformen war der Schotte A.S. Neill (1883-1973), dessen Buch: «Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung – das Beispiel Summerhill», 1969 für viele, auch für den Schreibenden, eine Offenbarung bedeutete. Neill selber hat den reisserischen Titel der deutschen Übersetzung und den Begriff «Antiautorität» stets abgelehnt. Er befürchtete, dass sein philosophisch-pädagogischer Ansatz mit einem verwöhnenden oder vernachlässigenden Erziehungsstil verwechselt werden könnte. Tatsächlich wird «Antiautorität» seit Jahrzehnten schlecht geredet und für allerlei Missstände verantwortlich gemacht. Diese sind aber in erster Linie Umwälzungen in Wirtschafts-, Arbeits- und Familienstrukturen, in Wissenschaft und Technik sowie den daraus resultierenden konsum- und genussorientierten Lebensstilen geschuldet.
    Hierzu nur ein (banales?) Beispiel: Die Klagen über unsere ausgangswütige, dabei Alkohol oder andere Drogen konsumierende und im Rausch nicht selten gewalttätige Jugend sind nur allzu bekannt. Der Hauptauslöser dieser Entwicklung war die Deregulierung des Clubwesens, verbunden mit der Abschaffung der Polizeistunde und der Einführung von Nacht-ÖV an Wochenenden: Wirtschaftsliberales Laisser-faire zugunsten von renditeversprechendem Konsum, nicht «antiautoritär» erziehende Eltern! Man darf diese neuen Freiheiten, die von einer Mehrheit zur genussvollen Entspannung genutzt werden, durchaus begrüssen, müsste die «Nebenwirkungen», die sie begleiten, aber richtig verorten. Um beim Thema zu bleiben: Auch Ordnungsstrukturen haben einen wesentlichen Einfluss darauf, was und wie Menschen lernen.
    Wer sich seriös mit dem Buch von A.S. Neill auseinandersetzt, erkennt schnell, worum es ihm ging: Er übertrug den Grundsatz der Gleichheit aller Menschen vor dem Recht konsequent, der jeweiligen Entwicklungsstufe der Lernenden angemessen, auf den Umgang zwischen Lehrkräften und Schülern. Was soll daran schlecht sein?

    Zurück in den Mittelpunkt

    Nun rückt die moderne Bildungswissenschaft die Persönlichkeit jener, von denen wir lernen, sowie die Art und Weise, mit der sie die Perspektive der Schüler wahr- und ernstnehmen, wieder in den Mittelpunkt gelingender Lernprozesse. Das ist ein erfreuliches Ergebnis in einer derart von Technik und Maschinen dominierten und abhängigen Welt wie der heutigen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Mit diesen Ausführungen sollen nicht etwa moderne Lernmethoden wie computergestütztes und selbstorganisiertes Lernen abgewertet oder gegen den lehrerzentrierten Frontalunterricht, der bis in die 70er-Jahre vorherrschte, ausgespielt werden. Es geht darum, den Prinzipien von wirkungsvollem Lehren und Lernen nachzuspüren.

    Die Lehrperson ist entscheidend

    In die Arbeit von John Hattie, einem 1950 in Neuseeland geborenen Bildungsforscher, sind mehr als 800 Meta-Analysen, die wiederum über 50‘000 Einzelstudien zusammenfassen, eingeflossen. Insgesamt werden Daten von 250 Millionen Schülern ausgewertet. Seine Schlussfolgerungen hat er 2013 im eingangs erwähnten «Hattie-Bericht» veröffentlicht. Aus all den Zahlen generiert Hattie eine ganz persönliche Botschaft: «Lehrpersonen gehören zu den wirkungsvollsten Einflüssen beim Lernen. Lehrpersonen müssen direktiv, einflussreich, fürsorglich und aktiv in der Leidenschaft des Lehrens und Lernens engagiert sein».
    Nun gibt es Forschungsaussagen, wonach die Bildungsnähe der Eltern und deren Beteiligung an der Schule sowie die Gruppe der Gleichaltrigen eine ebenso grosse, wenn nicht gar wichtigere Rolle spielten als der Unterrichtsstil oder die Persönlichkeit des Lehrenden. Das ist allerdings kein Widerspruch zum Hattie-Bericht, denn dieser fokussiert auf Faktoren, die veränderbar sind. Aufgrund eigener Erfahrungen seien drei von sieben «Wegweisern», die John Hattie Lehrenden auf der ganzen Welt mitgibt, hervorgehoben:
    Zum einen müssen gemäss Hattie Lehrer das Lernen durch die Augen ihrer Schüler sehen und eine genaue Vorstellung entwickeln, wie der Lernprozess beim Einzelnen abläuft. In der Regel geschieht im Kopf des Schülers nicht das, was sich die Lehrperson bei der Vorbereitung einer Lektion vorstellt. Und letztlich entscheiden die Lernenden selbst, was sie lernen werden. Hattie spricht deshalb von der Wichtigkeit des Feedbacks zwischen Lehrenden und Lernenden während des gesamten Lernprozesses. Das ist im Kern mit «Lernen sichtbar machen» gemeint – und didaktisch sehr anspruchsvoll. Zum zweiten ist es gemäss Hattie entscheidend, alles Üben in Lernformen höherer Ordnung einzubinden. Denn: Üben ohne Bezug zu einem herausfordernden Ziel sei stumpfsinnig, repetitiv und wirke dem Engagement der Schüler für das Lernen entgegen. Und nicht zuletzt hält er es für wichtig, dass die Lernenden eine tiefe Grundlage an Faktenwissen erwerben und einen konzeptuellen Rahmen, eine Art geistigen Kompass entwickeln, damit sie in der Lage sind, neues Wissen und Informationen, zum Beispiel auch aus dem Internet, aufzunehmen, einzuordnen und zu verarbeiten.

    Quellen:
    – «Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung – das Beispiel Summerhill» von A.S. Neill, Reinbek: Rowohlt Taschenbuch 1969, ISBN 3499167077
    – «Lernen sichtbar machen», von John Hattie, übersetzt und überarbeitet von Wolfgang Berwyl und Klaus Zierer, Schneider Verlag, 2013, ISBN 978-3-8340-1190-9

     

    Markus Eisenring leitete von 1988 bis 2003 die Jugendsiedlung Heizenholz, heute Wohn- und Tageszentrum Heizenholz. Er wohnt an der Bläsistrasse in Höngg. Seit 2012 in Pension geht er diversen Freiwilligen-Engagements nach, u.a. als Tixifahrer und als Schülerbegleiter im Rahmen der Organisation Arche.

     

    Alle Artikel
    15. 1. 2015: Eine Reise durch vier Jahrhunderte
    29. 1. 2015: Der Schulpräsident und die Schulpflege
    5. 2. 2015: Lachenzelg und Imbisbühl: Die Oberstufe
    26. 2. 2015: Vogtsrain mit Wettingertobel
    12. 3. 2015: Das Schulhaus Rütihof
    26. 3. 2015: Riedhof-Pünten
    30. 4. 2015: Am Wasser
    21. 5. 2015: Bläsi
    Der «Höngger» dankt dem Autor für die ehrenamtlich verfasste Artikelserie.
    Alle Artikel abrufbar unter www.höngger.ch / Archiv, Dossier Schulen Höngg

  • Schul-Projektwoche in «Respektistan»

    Schul-Projektwoche in «Respektistan»

    Damit Freundlichkeit, Zusammenarbeit und Freude die Welt regieren, braucht es ein kleines Wörtchen, das beachtet werden muss: Respekt. Man hört anderen zu, macht aufmerksam mit, beleidigt niemanden, wirkt auf andere freundlich, versucht Streitereien zu vermeiden, lobt andere und hilft allen, die es wünschen. Das alles macht eine respektvolle Person aus. Menschen, die streiten, soll man allerdings nicht als unfreundlich und böse abstempeln, jedenfalls, solange diese auch wieder Frieden schliessen können.

    Jedes Zimmer war ein Kanton

    Die Schule Riedhof-Pünten ist nun auf die Idee gestossen, zu diesem Thema ein Projekt für alle Kinder des Kindergartens und der Primarschule durchzuführen. Der Einfachheit halber erfanden die Lehrpersonen gleich ein ganzes Land: Respektistan. Jedes Zimmer wurde in einen kleinen Kanton verwandelt. Da kamen die lustigsten Kantonsnamen vor wie Gurkenschneidikon, Bubendorf, Schlaraff, Zähmungen, Wartbisdran, Wehrenbach, Entscheidikon.
    Für die Lehrerschaft war es nicht einfach, Posten zu gestalten, welche für die Kindergärtner nicht zu anspruchsvoll und für die Schüler der 6. Klasse nicht lächerlich sein sollen. Die Grossen erwarten Action, die Kleinen wohl eher Geborgenheit. Die Reise führte im Verlauf der Woche durch alle Kantone. Überall gab es etwas zu erleben: Geschichten schreiben, Zeichnen, Musik machen, Dance-Workshops, sogar Trickfilme und elektrisch geladene Wutpüppchen konnte man gestalten. Im Nachbarland Ostfiesland sperrte die Theatertruppe schon einmal die Lehrerin ins Geräteräumchen – natürlich nur im Namen der Mobbingforschung. Nachdem alles säuberlich als Fotoroman dokumentiert war, feierten «Täter» und «Opfer» gemeinsam die erfolgreiche Arbeit. Beim Kämpfen auf den Matten wurde auf Fairness geachtet, beim Musizieren musste man gut aufeinander hören und beim Kochen für vierhundert Personen war intensives Teamwork verlangt.

    «Gurkenschneidikon» und «Obstwaschingen»

    Bei allen scheint die Woche gut angekommen zu sein. Die meisten Buben konnte man in Bubendorf beim Kämpfen beobachten. Am Donnerstag führte sogar ein richtiger Schwinger, Daniel Reichlin vom Schwingclub Zürich, in seine Sportart ein. Beim Kletterturm, der mit ellenlangen gestrickten Bändern eingewickelt wurde, hielten sich Jungs und Mädchen etwa die Waage. Die Mädchen zeigten grosses Interesse für die Trickfilme, obwohl das doch sonst eher Jungs anzieht. Unterdessen haben andere Kinder in Gurkenschneidikon und Obstwaschingen für alle vierhundert Reisenden eine leckere Mahlzeit vorbereitet, welche dann in Tischsitten serviert wurde.
    Um halb zwei ging es dann jeweils weiter; die Kinder strömten in Scharen in die Kantone, in denen sie vormittags gearbeitet hatten. Bis um halb drei wurde dann nochmals tüchtig getüftelt, gelötet, geknobelt und getanzt, bevor die Gäste von der Reiseleitung in den wohlverdienten Feierabend entlassen wurden.

    Eingesandt von Aline Fuhrer, 6. Klasse Schule Riedhof

  • Polizei, Weihnachten und Schirme beim Quartierverein

    Polizei, Weihnachten und Schirme beim Quartierverein

    Meist lockt ein Apéro nach getaner Arbeit, doch an der Generalversammlung des QVH stärkte man sich davor. Munter wurde geplaudert, ernst diskutiert und der eine oder andere flüchtig Bekannte nochmals nach seinem Namen gefragt. Kein Wunder, weiss man bei knapp 100 Leuten, welche man nicht alle regelmässig sieht, auf Anhieb den Namen. «Tja, also ich weiss von einigen schon mehr als den Vor- und Nachnamen, zum Beispiel den Ehe-Jahrestag», schmunzelte ein Besucher. Des Rätsels Lösung: Er hat denselben Jahrestag.

    Keine Gnade auf der Werdinsel

    Derart gut gelaunt erwartete man mit Spannung das Referat von Roman Thür, FwmbA (Feldweibel mit besonderen Aufgaben) und Kreischef 10 der Quartierwache Höngg. Der 37-Jährige informierte, dass auf der Werdinsel neue Fahrrad-Signalisationen Rechtskraft hätten und nur noch ein Weg gesetzlich befahrbar sei – überall sonst könne gebüsst werden. Zum Spitz der Werdinsel, dem Nudisten-Bereich, sagt er: «Nacktsein und auch Sex in der Öffentlichkeit sind grundsätzlich nicht verboten. Wer sich aber davon gestört und belästigt fühlt, kann gegen den Verursacher Anzeige erstatten. Es geht uns aber stark um den ‚Sexspiel-Wald‘ im unteren Teil der Insel, dort führen wir oft Kontrollen durch, nehmen Personalien auf und haben dieses Jahr während proaktiven, sexuellen Handlungen bereits über 25 Personen ‚aus den Büschen‘ geholt und deshalb Wegweisungen gemäss dem Polizeigesetz ausgesprochen.» Diese Massnahme ist infolge der wiederkehrenden Beschwerden in der Vergangenheit notwendig.
    Speziell und erstmalig zur Sommersaison seien vermehrt Doppelpatrouillen der Quartierwache Höngg an Wochenenden an neuralgischen Punkten, speziell im Bereich der Werdinsel, unterwegs, um Präsenz zu markieren und bei Bedarf einzugreifen. «Wir sind neun Leute auf der Quartierwache, am Wochenende, wenn die Wache geschlossen ist, sind Streifenpolizisten mit ‚Limmat 10‘ unterwegs», erläuterte der sympathische Rheintaler, der seit 16 Jahren bei der Stadtpolizei Zürich arbeitet und unter anderem zehn Jahre im Kreis 4 Streife fuhr: «In Höngg ist es glücklicherweise verhältnismässig ruhig.»

    Polizeinummer 117 nicht nur für Notrufe

    Roman Thür betonte, dass die Rufnummer 117 nicht nur für Notfälle gedacht sei, sondern auch für andere Anliegen, bei denen die Polizei nötig ist – auch wenn man eine Beobachtung melden wolle oder eine dringende Frage habe. «Es sind entsprechend Mitarbeitende unter dieser Nummer vor Ort, Sie blockieren mit ihrem Anruf die Linie somit nicht», beruhigte er eine Dame im Publikum, die dachte, ihr dringliches Anliegen sei kein Fall für die Nummer 117 gewesen. Die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich disponiert, setzt die Einsatzmittel ein und wahrt somit einen Überblick über sämtliche Vorkommnisse innerhalb der Stadt Zürich. Eine weitere Publikumsfrage handelte von Velofahrern auf den Trottoirs und Gehwegen Hönggs. «Natürlich ist das Velofahren an diesen Orten verboten, aber wir können nicht überall sein. Treffen wir jedoch einen solchen Fall an, wird gebüsst», stellte Roman Thür klar. Nach seinem Referat hatte man das sichere Gefühl, dass die Quartierwache Höngg jederzeit die richtige Anlaufstelle für Fragen ist und man sich dort um die Quartierbewohner kümmert. Dementsprechend gross war der Applaus, den Roman Thür erhielt.

    Änderungen im Vorstand und viele Abstimmungen

    Alexander Jäger, QVH-Präsident, führte durch die Generalversammlung und unterliess es nicht, Werbung für die neuen QVH-Schirme zu machen: «Wir haben neu die Farben rot und blau, und alles geht automatisch: Auf und zu, auf und zu, solange, bis es nicht mehr geht», pries er das neue Modell an und erntete damit herzliche Lacher.
    Neu in den Vorstand gewählt wurde Tiziana Werlen, vielen Stimmberechtigten bekannt vom Optikfachgeschäft He-Optik. Sie war entschuldigt und konnte ihre Wahl nicht persönlich annehmen. Verabschiedet wurde Heidi Mathys, sie trat nach fünf Jahren im Vorstand zurück.
    Liliane Forster und Fredy Haffner stellten den Antrag, dass der QVH-Vorstand «künftig prüft, wie er Mitglieder in die Entscheidungsfindung, welche die übergeordneten Interessen des Quartiers oder Teile davon betreffen, einbezieht und entsprechende Massnahmen zur Vernehmlassung unter den Mitgliedern umsetzt.». Auch dieser Antrag wurde angenommen, wollen die Vereinsmitglieder doch offensichtlich mehr in Entscheidungsfragen miteinbezogen werden – Demokratie in den eigenen Reihen sei gefragt, so Fredy Haffner, der den Antrag als Privatperson und nicht als «Höngger»-Vertreter stellte.

    Unterstützung ist gefragt

    Ueli Stahel vom OK Wümmetfäscht informierte, dass die Vorbereitungen in vollem Gange seien und der «Vereinsabend» stattfinden werde. «Ein letztes Mal geben wir auch bei den Abendunterhaltungen Gas – unterstützt das Publikum diese aber nicht, so gibt es diese Sparte in Zukunft nicht mehr», stellte er unmissverständlich klar.
    Jean Bollier, Präsident der «Interessengemeinschaft Pro Rütihof – contra Ringling», informierte zum Ringling und erhielt grossen Applaus (mehr zum Thema Ringling auf der Frontseite).
    Weihnachtlich zu und her ging es bei den Ausführungen von Karin Keller, die zusammen mit Tiziana Werlen den «Adventszauber Höngg» am Donnerstag, 26. November, von 17 bis 21 Uhr, organisiert: «Das wird kein Weihnachtsmarkt, sondern ein nicht kommerzieller Anlass, an dem man gemütlich im Dorfzentrum Glühwein trinken, etwas Feines essen und eine schöne Zeit geniessen kann.» So hat bereits der Männerchor ein Konzert zugesagt, und wer seine private Lokalität oder seinen Garten zur Verfügung stellen möchte, kann dies laut Karin Keller «sehr gerne tun – melden Sie sich bei mir oder Tiziana Werlen.» Zufrieden mit dem Ausgang der Generalversammlung machte man sich danach auf den Heimweg.

    Kontakt Adventszauber Höngg
    Karin Keller und Tiziana Werlen, E-Mail: adventszauber@zuerich-hoengg.ch, Telefon Tiziana Werlen: 044 341 22 75. Weitere Infos zum Quartierverein Höngg: www.zuerich-hoengg.ch.

     

     

  • Der «Ringling» kommt vor Bundesgericht

    Der «Ringling» kommt vor Bundesgericht

    Das erste Projekt, 2006 eingereicht, war vor der Baurekurskommission, an welche die Rekurrenten gelangt waren, wegen der als gefährlich taxierten Erschliessung der unterirdischen Parkierungsanlage an der Geeringstrasse im Juni 2010 gescheitert. Die Zufahrt wurde im zweiten Projekt an die Strasse «Im oberen Boden» verlegt, worauf am 3. Januar 2013 die Baubewilligung erneut erteilt wurde – und die Gegner erneut dagegen vorgingen. Das Baurekursgericht schützte Anfang April 2014 die Baubewilligung, und so ging der Fall ans Verwaltungsgericht Zürich, das bereits 2011 über den Fall zu entscheiden hatte.

    «Willkürliches Verfahren»

    Damals, im 2011, taxierte es einen drei Meter breiten und 300 Meter langen Fuss- und Radweg rund um den Bau, der als unmittelbare Erschliessung der Wohnungseingänge gedacht war, als unzulässig. Trotzdem sei dieser nun im zweiten Projekt noch auf 400 Meter verlängert worden, ärgern sich die Gegner: «Im jetzigen Urteil des Verwaltungsgerichtes fehlt dazu eine jegliche Stellungnahme. Überdies hat es eine ganze Reihe von Beanstandungen gar nicht behandelt, was als Verletzung des rechtlichen Gehörs zu bezeichnen ist und somit einen willkürlichen Akt darstellt», monieren die Gegner des «Ringling».
    Das Verwaltungsgericht sei verpflichtet, die Frage der Gestaltung beziehungsweise der Einordnung der grossen, die Regelbauweise übersteigenden Arealüberbauung frei zu beurteilen – das mache es jedoch nicht oder in ungenügender Weise: «Ein Augenschein wurde verweigert, und die Erstellung eines 3-D-Modelles, an welchem die Auswirkungen der massiven, bis 25 Meter hohen Mauer-Baute hätten bewertet werden können, fand nicht statt. Ein solches Verfahren ist willkürlich.»
    Doch damit nicht genug: Das Verwaltungsgericht beurteile sogar bundesrechtliche Bestimmungen bezüglich Lärm, Schallschutz und Gewässerabstandslinien – in diesem Falle des Fürtlibaches − als nicht verletzt. «Es wird interessant und mitentscheidend sein, inwieweit das Bundesgericht diese bundesgesetzwidrige kantonale Zürcher Praxis beurteilen wird», sagen die Rekurrenten mit Blick nach Lausanne.
    Und zu guter Letzt ist man auch nicht einverstanden mit der Haltung des
    Verwaltungsgerichts zu einem Quartierplan aus dem Jahr 1975: Damals wurden mit den Landbesitzenden, darunter auch die Stadt Zürich mit ihrem nun für den «Ringling» vorgesehenen Areal, die maximalen Bruttogeschossflächen vertraglich festgesetzt, welche die Rekurrenten nun durch den «Ringling» verletzt sehen. «Dieser Vertrag ist nie geändert oder aufgehoben worden und auch eine neue Bau- und Zonenordnung, wie sie seit 1975 zweimal erfolgte, macht den Vertrag nicht ungültig», sind die Rekursführenden überzeugt. Das Verwaltungsgericht sieht das anders, und das Bundesgericht wird auch das zu prüfen haben.

    Was ist «städtebaulich zurückhaltend»?

    Selbst zum im Frühling 2010 erlassenen regionalen Richtplan zur «Räumlichen Entwicklungsstrategie der Stadt Zürich» nähme das Verwaltungsgericht nicht Stellung oder dann bezeichne es ihn als auf den «Ringling» nicht anwendbar, wird beklagt. Das neue Projekt sei aber 2013 eingereicht worden und müsste sich somit an die seit 2010 geltenden Vorgaben halten. Verlangt werde dort unter anderem eine «zurückhaltende städtebauliche und architektonische Erscheinung» − nur einer von vielen
    Grundsätzen, welche nach Ansicht der Ringling-Gegner massiv verletzt werden. Der Gründe, warum die IG pro Rütihof und die Interessengemeinschaft der Immobilienbesitzer die Beschwerde ans Bundesgericht weiterziehen sind also viele.

    Im Archiv auf www.hoengger.ch unter Dossiers sind alle seit 2009 erschienenen Artikel abrufbar.
    Informationen allgemein:
    www.wohnen-am-gruenwald.ch
    www.pro-ruetihof.ch

  • Quartierverein Höngg: Bericht aus dem Vorstand

    Quartierverein Höngg: Bericht aus dem Vorstand

    Generalversammlung

    Die letzte Vorstandssitzung stand ganz im Zeichen der kommenden Generalversammlung. Roman Thür, FwmbA, Kreischef 10 der Stadtpolizei Zürich, ist der diesjährige Gastreferent an der Generalversammlung. Er stellt die Aufgaben der Quartierwache vor und geht in seinem sicherlich sehr spannenden Referat auf die aktuelle Situation auf der Werdinsel ein.

    Neue Höngger Schirme

    In Kürze werden die nachbestellten Höngger Knirpse geliefert. Erstmalig steht eine limitierte Anzahl roter Höngger Schirme zum Verkauf bereit. Wir sind auf die Reaktionen der Käuferinnen und Käufer gespannt.

    Quartierverein intern, Vorstand

    Mittlerweile wurden zwei Interessenten für ein Vorstandsamt gefunden. Beide werden für das gegenseitige Kennenlernen zur nächsten Vorstandssitzung eingeladen.

    Eingesandt von Alexander Jäger, Präsident Quartierverein Höngg

    Weitere Informationen unter: www.zuerich-hoengg.ch