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  • Winzerhalde: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

    Winzerhalde: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

    Mit den steigenden Temperaturen und der zunehmenden Nutzung der Werdinsel nimmt auch das Besucheraufkommen wieder deutlich zu. Deshalb wurden gemäss einer Baustellen-Information des Tiefbauamtes die Bauarbeiten an der Winzerhalde so organisiert, dass Einschränkungen für Anwohnende und Erholungssuchende möglichst minimiert werden.

    Die Arbeiten werden weiterhin etappenweise ausgeführt. Dabei wird jeweils nur auf einer Strassenseite gearbeitet, während der Verkehr auf der gegenüberliegenden Seite an der Baustelle vorbeigeführt wird. Die Signalisationen vor Ort sind weiterhin zu beachten.

    Es ist mit Einschränkungen zu rechnen

    Die Zufahrt zu den Liegenschaften bleibt grundsätzlich gewährleistet, allerdings ist zeitweise mit Einschränkungen zu rechnen. Die Verantwortlichen arbeiten gemeinsam mit der Bauunternehmung und der Bauleitung daran, die Belastungen für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten.

    Zum Abschluss des Projekts werden die Deckbeläge eingebaut und die Strassenmarkierungen erneuert. Für diese Arbeiten muss die Strasse abschnittsweise vollständig gesperrt werden. Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende können die Trottoirs jedoch weiterhin benutzen.

    Da die Deckbelagsarbeiten nur bei trockener Witterung ausgeführt werden können, sind bei Regen kurzfristige Terminverschiebungen möglich. Die genauen Termine der notwendigen Vollsperrungen werden rund einen Monat vor Beginn der Arbeiten bekannt gegeben. Laut der Baustellen-Information werden die Arbeiten im September 2026 beendet sein.

  • «Zürihegel»: Die Höngger Vorausscheidung bleibt ein Quartiermagnet

    «Zürihegel»: Die Höngger Vorausscheidung bleibt ein Quartiermagnet

    Als Violaine Stehli am Samstagnachmittag, 30. Mai, kurz innehielt, verspürte sie vor allem eines: viel Freude. Als Vorstandsmitglied des Quartiervereins Höngg lagen die organisatorischen Geschicke der Quartierausscheidung für «De schnällscht Zürihegel» erstmals in ihren Händen.

    Seit Januar hatte sie den Anlass vorbereitet und «von vorne bis hinten» durchdacht und geplant. Es galt unter anderem, die Technik zu organisieren und den Samariterverein Zürich-Höngg zu engagieren, die Freiwilligen zu rekrutieren sowie viel Administratives zu bewältigen.

    Dabei traf sie auch auf ein erfahrenes Team: «Für mich persönlich war die Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Wipkingen, der am Vormittag seine Ausscheidung bei uns durchführte, sowie mit dem Turnverein Höngg ein absolutes Highlight», sagt sie.

    Sie lobt das Zusammenspiel aller Beteiligten und hebt hervor, wie gut es gelungen sei, genügend Helferinnen und Helfer zu finden. Schliesslich mussten nicht nur ein Höngger und ein Wipkinger Quartieranlass organisiert werden, sondern auch ein Wettbewerb, der die Vorgaben des städtischen Laufwettbewerbs erfüllen musste.

    Es gab auch einen Rekord


    Auf dem «Hönggi» herrschte beim «Zürihegel» reger Betrieb. (Foto: dad)

    Viel Spass hatten auch die Hauptakteure des Tages: die Kinder der Jahrgänge 2013 bis 2018 und jünger. Viele von ihnen nahmen nicht zum ersten Mal teil und kannten den Sprecher Martin Resch, dessen Stimme an der Höngger Ausscheidung einfach dazugehört.

    Insgesamt gingen im Einzellauf 283 Höngger Kinder auf der 60-Meter-Strecke an den Start. Das seien rund 17 Prozent weniger Teilnehmende als im Vorjahr, sagt Stehli. Am betreffenden Samstag habe in der ganzen Stadt viel stattgefunden. Auf dem «Hönggi» herrschte dennoch reger Betrieb – und es gab sogar einen Rekord zu feiern: «Wir zählten 45 Stafetten-Teams. Und allein aus der dritten Klasse nahmen in diesem Jahr 15 Teams teil – so viele wie noch nie», sagt sie stolz.

    Stehli brachte auch einige Neuerungen in den Wettbewerb ein: Eine Foto-Selfie-Box sorgte für eine virtuelle «Wall of Fame», die bei den Kindern sehr gut ankam. Zudem gelang es dank digitalisierter Abläufe, die Diplome deutlich schneller zu erstellen.

    Ungeduld habe sie allerdings nicht erlebt – im Gegenteil: «Bei meinen Begegnungen mit Eltern und Lehrpersonen habe ich ausnahmslos respektvolle, gelassene und höfliche Menschen angetroffen.»

    Wer die Ausscheidung für den «Zürihegel» auf dem «Hönggi» schon einmal miterlebt hat, weiss um die besondere Ausstrahlung dieses Wettbewerbs. Entsprechend wertvoll sei der Anlass für Höngg. «In erster Linie für die Kinder, die niederschwellig und kostenlos teilnehmen können. Gleichzeitig bietet der Anlass aber auch Raum für den sozialen Austausch.»

    Zudem sei die Ausscheidung ein Gewinn für den ganzen Kreis 10, sagt Stehli: «Wir organisieren den ‹Zürihegel› zusammen mit Wipkingen – das ist ein Grossanlass im Kreis 10, der eine Brücke schlägt über die Rosengartenstrasse hinweg.

  • Dagmar schreibt: Wie geht es eigentlich Reto Schrank?

    Dagmar schreibt: Wie geht es eigentlich Reto Schrank?

    a, auch ich komme um Social Media nicht herum. Ich scrolle Reels auf Instagram, schaue mir Posts auf Facebook an oder vertue meine Zeit damit, WhatsApp-Statusmeldungen anzuschauen. Kuck ich mir gerne an. Ist doch ganz nett zu erfahren, wer gerade Party macht oder eine tolle Ausstellung besucht hat.

    Das Lustige daran ist aber, dass sich unter meinen Handykontakten nicht etwa nur Leute befinden, die ich wirklich kenne, sondern auch solche, die ich nur einmal im Leben getroffen habe. Etwa, um einen Schrank auf Tutti zu ersteigern. Oder eine Ente abzuholen. Diese Leute bevölkern mein Telefonbuch unter Bezeichnungen wie «Reto Schrank», «Daniela Ente» oder «Erika Interview Baustelle».

    Meistens hab ich überhaupt keine Ahnung mehr, wer diese Personen eigentlich sind. Ich bin nur zu faul, mein Telefonbuch auszumisten. Selbst in der virtuellen Welt ist Aufräumen nicht so mein Ding.

    Das hat aber zur Folge, dass deren WhatsApp-Meldungen auch bei mir erscheinen. Und aus unerfindlichen Gründen schaue ich mir ihre Meldungen sogar an. Wenn also Reto Schrank Bilder seiner Familienferien in der Toskana postet, bin ich dabei. Wenn Daniela Ente einen runden Geburtstag feiert, freu ich mich mit ihr. Und Erika Interview Baustelle war gerade auf einer Velotour – stolze 50 Kilometer pro Tag ist sie geradelt!

    Keine Ahnung, ob Reto, Daniela und Erika sich freuen, dass ich ihr Leben mitverfolge. Keine Ahnung auch, ob sie noch wissen, wer ich bin. Was ich aber weiss, ist, dass Reto und Co. ebenfalls meine Statusmeldungen anschauen. So kriegt Reto natürlich auch mit, dass die Enten, die ich von Daniela habe, gerade Küken haben. Dank Social Media sind wir alle irgendwie miteinander verbunden. Ist das nicht schön?

  • 108 Farbenstreifen und andere Bilder aus Wipkingen

    108 Farbenstreifen und andere Bilder aus Wipkingen

    Über mehrere Jahre hinweg entstand eine umfangreiche Serie von Streifenbildern im Format 70×70 Zentimeter. Einen Teil dieser Arbeiten präsentiert Christoph Zihlmann nun in den grosszügigen Räumen von Vock10 Design & Handwerk an der Schipfe 10 in Zürich. Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Bilder des Wipkinger Künstlers.

    Vernissage & Finissage

    Die Ausstellung «108x Farben Streifen und andere Bilder» dauert vom 11. bis 28. Juni 2026. Die Vernissage findet am Donnerstag, 11. Juni, ab 17 Uhr statt. Zur Finissage am Sonntag, 28. Juni, lädt der Künstler ab 15 Uhr ein.

    Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr sowie am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Christoph Zihlmann ist jeweils am Mittwoch- und Samstagnachmittag persönlich anwesend.

    Ausstellung: «108x Farben Streifen und andere Bilder»
    Ort: Vock10 Design & Handwerk, Schipfe 10, 8001 Zürich
    Dauer: 11. bis 28. Juni 2026

  • Die grösste WM aller Zeiten – und wo sie im Kreis 10 zu sehen ist

    Die grösste WM aller Zeiten – und wo sie im Kreis 10 zu sehen ist

    Fussball-Weltmeisterschaften sind nichts fürs stille Kämmerlein. Wer nicht im Stadion dabei sein kann, verfolgt die Spiele am liebsten in Gesellschaft. Sei es beim Public Viewing, in der Lieblingsbar oder in der Gartenbeiz. Wenn die laut FIFA «grösste WM aller Zeiten» in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, werden sich wieder Tausende gemeinsam vor Leinwände und Bildschirme setzen und gebannt das Geschehen auf dem Rasen verfolgen. Doch wo lässt sich dieses Vergnügen im Kreis 10 geniessen? Wir haben nachgefragt und präsentieren eine kleine Auswahl.

    Fussball unter Büchern: Kapitel 10

    Wenn die Schweizer Nati an der WM spielt, verwandelt sich das Kapitel 10 ins «Kapitel 12». Mit Grossleinwand, Getränken und freiem Eintritt sind Fussballfans eingeladen, die Schweizer Auswahl gemeinsam zu unterstützen. Gezeigt werden die drei Vorrundenspiele der Schweiz: am Samstag, 13. Juni, gegen Katar, am Donnerstag, 18. Juni, gegen Bosnien-Herzegowina, sowie am Mittwoch, 24. Juni, gegen Kanada. Weitere Public Viewings mit Schweizer Beteiligung sind geplant, falls die Nati die nächste Runde erreicht. Ob die Spiele gezeigt werden, hängt unter anderem von den Anspielzeiten ab.

    Kapitel 10, Limmattalstrasse 197, 8049 Zürich

    Fussball auf dem Berg: Rüümli Höngg

    Das Höngger Rüümli im Clubhaus des SV Höngg bietet kein explizites Public Viewing an, sondern setzt auf gemütliches Beisammensein mit Fussballbegeisterten und Spaziergängern. Selbstverständlich werden während der WM die Fernseher eingeschaltet, wie es auf Anfrage heisst.

    Höngger Rüümli, Kappenbühlstrasse 72, 8049 Zürich

    Fussball im Rütihof: CaBaRe

    Auch die beliebte Quartierbeiz im Rütihof hat den Fernseher aus dem Keller geholt und entstaubt. Hier werden die Spiele gemeinsam verfolgt und lebhaft diskutiert. Jung und Alt fiebern mit, fachsimpeln über Tore, Taktiken und Schiedsrichterentscheide – wie bei Freunden im Wohnzimmer.

    CaBaRe, Rütihofstrasse 40, 8049 Zürich

    Fussball mittendrin: Nordbrüggli

    Das Nordbrüggli zeigt gemäss Auskunft alle WM-Spiele, die innerhalb der Öffnungszeiten stattfinden – sowohl drinnen als auch draussen auf den Terrassen. Ab dem Viertelfinal werden zudem die späteren Abendspiele übertragen. Sollte die Schweiz die Sechszehntel- oder Achtelfinals erreichen, bleiben die Bildschirme im Nordbrüggli auch dann eingeschaltet.

    Café Bar Nordbrücke, Dammstrasse 58, 8037 Zürich

    Fussball am Fluss: Bar am Damm

    Die beliebte Bar mit Garten mitten in Wipkingen wird die Spiele der Schweizer Nati zeigen, wie sie auf Anfrage mitteilt.

    Damm, Hönggerstrasse 3, 8037 Zürich

    Fussball urban: Kafischnaps

    Auch diese hippe Wipkinger Bar ist dabei. Gezeigt werden sämtliche WM-Spiele. Dafür setzt man auf einen grossen Bildschirm im Aussenbereich sowie auf einen kleineren Bildschirm im Innenbereich, falls das Wetter nicht mitspielt.

    Kafischnaps, Kornhausstrasse 57, 8037 Zürich

    Fussball verspielt: Alea-Spielbar

    Wo sonst Brettspiele im Mittelpunkt stehen, gibt während der Schweizer Spiele der Rasen den Ton an. Die Partien werden in einem separaten Raum gezeigt – ohne Eintritt und ohne Reservation. Die Plätze sind jedoch begrenzt. Es gilt: «Dä Schnäller isch de Gschwinder.»  

    Alea Spielbar, Zschokkestrasse 1, 8037 Zürich

    Fussball Openair: Röschibachplatz

    Am Sonntag, 19. Juli 2026, wird das Endspiel auf dem Röschibachplatz auf einer Grossleinwand übertragen. Mit dem Anlass möchte der Quartierverein Wipkingen die Möglichkeit bieten, das sportliche Grossereignis gemeinsam im Quartier zu verfolgen. Der Röschibachplatz wird dafür als gemütliche Fanzone genutzt.

    Ist Ihre Beiz, Bar oder Ihr Vereinslokal ebenfalls im WM-Fieber und überträgt Spiele im Kreis 10? Dann freut sich die Redaktion über einen Hinweis. Schliesslich gibt es im Kreis 10 vielleicht noch die eine oder andere Leinwand, die wir übersehen haben – und manche Flimmerkiste wird in den kommenden Wochen ohnehin Überstunden leisten müssen.

  • Das Openair Wipkingen lädt wieder an die Limmat

    Das Openair Wipkingen lädt wieder an die Limmat

    An zwei Tagen stehen nationale und internationale Acts auf der Bühne im Wipkingerpark. Zu den bekanntesten Namen im diesjährigen Programm gehören die deutsche Rapperin Haiyti und die Schweizer Reggae-Band Splendid.

    Ergänzt wird das Line-up durch Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Stilrichtungen – von Hip-Hop über Indie bis zu elektronischer Musik.

    Ein Festival für alle

    Das Openair Wipkingen wird vom gleichnamigen Verein organisiert und versteht sich als Quartierfestival für alle. Der Eintritt ist kostenlos. Neben den Konzerten sorgen verschiedene Verpflegungsstände für Festivalatmosphäre direkt an der Limmat.

    Das Festival startet am Freitag, 19. Juni, um 18 Uhr und am Samstag, 20. Juni, um 14 Uhr mit einem Kinderprogramm.

  • Sinfonietta Höngg: Klingendes Wort – beredter Klang

    Sinfonietta Höngg: Klingendes Wort – beredter Klang

    Vom spätantiken Seikilos-Epitaph über die Motette der Renaissance und Ausschnitte aus Beethovens 9. Sinfonie bis zu Mani Matters Sprachakrobatik und George Gershwins mitreissenden Rhythmen: die Sinfonietta Höngg laden gemeinsam mit dem St. Galler Vokalensemble Choropax zu Magie von Wort und Klang ein.

    Einige der wohl berühmtesten Stücke der Klassik überhaupt wechseln ab mit unbekannteren Werken, und sogar eine Uraufführung wird dargeboten.

    Serenade der Sinfonietta Höngg

    Unter der Leitung von Emanuel Rütsche und der Chorleitung von Martina Hofmann erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Notker Balbulus, Ludwig van Beethoven, Caroline Charrière, Gabriel Fauré, George Gershwin, Joseph Haydn, Nathalie Laesser Zweifel, Orlando di Lasso, Mani Matter, Modest Mussorgski und Ludwig Senfl.

    Sonntag, 21. Juni, 17 Uhr
    Ref. Kirchgemeindehaus
    Ackersteinstr. 190
    Eintritt frei – Kollekte
    Sinfonietta-hoengg.ch

  • Wartaufest 2026: Mit Sonnenschirm, Charme und Melone

    Wartaufest 2026: Mit Sonnenschirm, Charme und Melone

    Als im Sommer 2019 das erste Wartaufest mit Livemusik, Bingo und Pizza zum Selbermachen über die Bühne ging, war dies der Auftakt zu einem Quartierfest, das seither immer beliebter geworden ist. Getreu dem Ziel, in Höngg einen Ort der Begegnung zu schaffen, treffen sich seither immer mehr Menschen einmal jährlich bei der Remise Wartau. Über dem Fest steht die Wassermelone, die laut der IG Wartau für die «süssen Freuden des Sommers» steht.


    Vizepräsident der IG Wartau: Ronny Siev. (Foto: dad)

    Auch in diesem Jahr hatte die IG Wartau Wetterglück: Das dreitägige Fest begann am Freitagabend, 29. Mai, bei strahlendem Sonnenschein und regem Besucherandrang. Für besondere Stimmung sorgten die Auftritte auf der Bühne, die von Up Development gesponsert wurde; der Höngger Verein betreut nachhaltige Projekte im Bereich Berufsbildung und ökologische Landwirtschaft in Ghana. Auf dessen Bühne begeisterte bereits am ersten Abend die Band Ash-Lee mit ihren Mundartversionen bekannter Popsongs.


    Gute Stimmung am Wartaufest. (Foto: das)

    Albumtaufe und Abschiedstour

    Die Musik stand am diesjährigen Wartaufest besonders im Fokus. So wurde der Samstag mit einer Albumtaufe eröffnet: Die «Wilde Blaatere», die Musik für Kinder und Erwachsene machen, präsentierten ihr gleichnamiges Debütalbum und eroberten Jung und Alt im Sturm. Gitarrist, Schlagzeuger und Sänger Fidel Aeberli lebt in Höngg.


    Die Band Wildi Blaatere bei ihrem Auftritt am Wartaufest. (Foto: dad)

    Am Abend folgten weitere Live-Acts, darunter die Höngger Sängerin Nadeen Lavie sowie die «Birthday Girls», die derzeit auf ihrer Abschiedstournee unterwegs sind. Hinter dem Namen verbergen sich vier Musiker, von denen zwei aus Höngg stammen. Die einst von SRF als «Best New Talent» ausgezeichnete Band sorgte auf dem Vorplatz der Tramremise für ausgelassene Stimmung. Auch der Sonntag bot Musik: «Arte Amina» brachte Jazz und Bossa Nova zur Wartau.  


    Die Höngger Sängerin Nadeen Lavie. (Foto: das)

    Die IG Wartau setzt auf Nachhaltigekit

    Neben dem musikalischen Programm kam auch das Kulinarische nicht zu kurz: Selbstverständlich standen Hönggerli auf der Karte, ebenso frisch zubereitete Crêpes eines Sternekochs. Dabei achtete die IG Wartau auf ein nachhaltiges Abfallkonzept mit wieder verwendbaren Gläsern und Bechern sowie biologisch abbaubares Geschirr.


    Am Wartaufest Ende Mai 2026. (Foto: das)

    Für die jüngsten Gäste gab es am Wartaufest märchenhafte Geschichten mit Sarah Betschart und das beliebte Preis-Fischen anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der Wartau-Apotheke. Nicht fehlen durfte natürlich auch das traditionellen Bingo am Sonntag. So bot das Wartaufest einmal mehr eine gelungene Mischung aus Musik, Kulinarik und Quartierleben.

  • Das Frühlingsfest im Wohnzentrum Frankental bot einen Klang der Kulturen

    Das Frühlingsfest im Wohnzentrum Frankental bot einen Klang der Kulturen

    Damit die Gäste die Sonne am Frühlingsfest des Wohnzentrums Frankental entspannt geniessen konnten, wurden auf dem Festgelände zahlreiche Pavillons aufgestellt. Darunter liess es sich wunderbar verweilen, plaudern und das abwechslungsreiche Programm erleben.

    Bereits beim Betreten des Festgeländes tauchten die Besucherinnen und Besucher in eine kleine afrikanische Erlebniswelt ein. Eine liebevoll gestaltete Safari-Dekoration, Ballone sowie Darstellungen verschiedener afrikanischer Länder sorgten für eine besondere Atmosphäre.

    Ein echter Blickfang waren die Länderflaggen sämtlicher afrikanischer Staaten. Auf ihnen stand «En Guete» beziehungsweise «Guten Appetit» in den jeweiligen Landessprachen und auf Suaheli. Eine kreative und zugleich lehrreiche Idee.

    Musikalischer Höhepunkt

    Für den musikalischen Höhepunkt sorgte die afrikanische Live-Band Claudia Masika Trio. Mit ihren mitreissenden Rhythmen und stimmungsvollen Klängen brachte sie das Publikum zum Mitschwingen und Mitklatschen.

    Passend zum Motto wartete auch ein Wettbewerb auf die Gäste. Dabei galt es, verschiedene Instrumente zu erkennen. Und dann kam die grosse Schätzfrage: Wüssten Sie, wie viele Menschen auf dem Kontinent Afrika leben? Die Antworten reichten von vorsichtig geschätzt bis mutig geraten – und sorgten für manche angeregte Diskussion.

    Auch kulinarisch liess das Fest keine Wünsche offen. Zum Apéro wurden unter anderem Satayspiessli, Crevettenspiessli, Cevapcici, Antipasti, Tomaten-Mozzarella-Spiessli, Knoblibrot, Melonen, Minisandwiches, Bruschetta, Blätterteiggebäck und Chicoréeschiffli serviert. Dazu durfte natürlich ein sommerlicher Pina Colada – wahlweise mit oder ohne Alkohol – nicht fehlen.

    Ein solcher Anlass entsteht nicht von selbst

    Am Abend lockte der Grill mit feinen Würsten, Poulet, Steak und vegetarischen Köstlichkeiten. Ergänzt wurde das Angebot durch einen leckeren Couscous-Salat sowie weitere frische Salate. Wer danach noch Platz hatte, wurde mit einem Glacéwagen belohnt, der für die passende süsse Erfrischung sorgte.

    Ein solcher Anlass entsteht nicht von selbst. Organisiert wurde das Frühlingsfest von der Wohngruppe EG 414, die mit viel Herzblut und Engagement ein unvergessliches Fest auf die Beine stellte. Tatkräftige Unterstützung erhielt sie von den Mitarbeitenden der Hotellerie, Hauswirtschaft, Küche und des Technischen Dienstes. Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön.

    Das Frühlingsfest 2026 zeigte einmal mehr, wie bereichernd Begegnungen zwischen Menschen, Kulturen und Generationen sein können. Oder anders gesagt: Wenn Musik erklingt, feines Essen duftet und ein Glacéwagen vorfährt, spricht man eben eine Sprache, die alle verstehen.

    Eingesandt von Alexander Stein

  • Tief im Wald mit dem Natur- und Vogelschutzverein Höngg

    Tief im Wald mit dem Natur- und Vogelschutzverein Höngg

    Obwohl er nur wenige Zentimeter unter unseren Füssen liegt, ist der Waldboden für viele ein weitgehend unbekannter Lebensraum. Dabei sind Waldböden wahre Multitalente: Sie versorgen Bäume mit Nährstoffen, speichern enorme Mengen CO₂ im Humus, filtern Wasser und bieten unzähligen Organismen einen Lebensraum.

    Der Natur- und Vogelschutzverein Höngg lud Frank Hagedorn und Marco Walser von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf ein. Beide nehmen Interessierte mit auf eine faszinierende Expedition ins Erdreich.

    Auch ein Mikrofon wird eingesetzt

    Auf dieser Exkursion erhalten Interessierte spannende Einblicke in die Entstehung von Waldböden, die Vielfalt des Lebens im Dunkeln, die komplexen Netzwerke im Boden – und erfahren, warum gesunde Böden für uns und die Natur so wichtig sind.

    Die Filterwirkung des Waldbodens wird erlebbar, während sich – mithilfe eines hochempfindlichen Mikrofons – die Frass- und Bewegungsgeräusche seiner verborgenen Bewohner belauschen lassen. Am Ende der Exkursion erscheint der Waldboden in einem neuen Licht und offenbart seine erstaunlich lebendige Seite.

    Der Naturspaziergang

    Montag, 15. Juni, 18–20 Uhr
    Treffpunkt: Haltestelle Schützenhaus Höngg, Bus 38
    Ohne Voranmeldung – bei Starkregen findet die Veranstaltung nicht statt 

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