Kategorie: Vereine

  • Seeüberquerung soll am Mittwoch, 1. Juli, stattfinden

    Seeüberquerung soll am Mittwoch, 1. Juli, stattfinden

    Die 36. Stadtzürcher Seeüberquerung soll dieses Jahr am Mittwoch, 1. Juli 2026, stattfinden, wie der Verein Stadtzürcher Seeüberquerung mitteilt. Im Fall einer wetterbedingten Verschiebung sind die Ersatzdaten der 8. Juli und 19. August 2026.

    «Mit Platz für bis zu 9000 Teilnehmenden dürfen wir auch dieses Jahr die grösste Seeüberquerung der Schweiz vorbereiten», sagt Flavio Seeberger, Präsident der Stadtzürcher Seeüberquerung.

    Definitiver Durchführungsentscheid

    Am Montagvormittag, 29. Juni, informiert das Organisationskomitee, ob die Seeüberquerung definitiv am Mittwoch, 1. Juli 2026, stattfindet oder um eine Woche verschoben werden muss.

    Die Seeüberquerung wird nur bei einer stabilen Wetterlage und bei einer Wassertemperatur von mindestens 21 Grad Celsius durchgeführt.

    Bei den Freiwilligen, welche den Sportanlass möglich machen, sind auch viele Mitglieder der SLRG Sektion Höngg dabei (siehe Artikel unten).

    Quelle: Medienmitteilung Verein Stadtzürcher Seeüberquerung

  • Auf dem «Balkon des Juras»

    Auf dem «Balkon des Juras»

    Um 7.29 Uhr fährt der IR55 nach Biel mit Umsteigen auf den Bus nach Les Prés-d’Orvin, Bellevue. Die Ankunft wird um 9.17 Uhr erwartet. Ohne Startkaffee wandert die Gruppe durch Jura-Weiden und Mischwälder in Richtung Mont Sujet. Auf dem Gipfel hat man eine spektakuläre Rundumsicht auf den Bieler-, den Neuenburger- und den Murtensee sowie die Berner- und Freiburger Alpen.

    Steile Passagen

    Nach der Gipfelrunde geht es auf Forstwegen mit einigen steilen Passagen im Wald hinab in Richtung Lamboing. Dabei wird ein Skulpturenweg mit von Schülern der Brienzer Schule für Holzbildhauerei geschaffenen Holzkunstwerke besichtigt. In Lamboing in der Auberge du Cheval Blanc wartet das Mittagessen. Anschliessend führt der Weg weiter über Feld- und Wiesenwege nach Prêles, dem «Balkon des Juras».

    Die Standseilbahn «vinifuni» bringt die Gruppe in wenigen Minuten nach Ligerz, um die Heimreise nach Zürich in Angriff zu nehmen. Gute Wanderschuhe und Stöcke sind für diese Route empfohlen. Das Wanderleiterteam Hildegard und Claire freut sich auf eine schöne und erlebnisreiche Wanderung.

    Wander-Infos

    Besammlung um 7.10 Uhr beim Gruppentreff Bahnhof Zürich HB.
    Gruppenreisebillett mit Halbtax: Fr. 42.–. Organisationsbeitrag: Fr. 8.–.
    Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA: Montag, 18. Mai, 19-20.30 Uhr,
    bei Hildegard Badr Zadeh, 044 341 71 28, oder bei Claire Wanner, 044 340 21 81.
    Notfallnummer: 078 661 93 90 (Hildegard).

  • Eine Höngger Familie im Einsatz für die Samariter

    Eine Höngger Familie im Einsatz für die Samariter

    Mehr als 17 000 Samariterinnen und Samariter sind, nach Auskunft des Vereins, in der ganzen Schweiz für Menschen in Not im Einsatz. In den Samaritervereinen organisieren sie Blutspendeaktionen, geben Erste-Hilfe-Kurse oder begleiten Veranstaltungen und sind dort für die Erstversorgung von Verletzungen zuständig.

    Auch in Höngg ist der Verein seit 1894 aktiv und zählt hier rund 30 Aktivmitglieder. Eines davon ist Manuela Bader, die sich seit 2019 für ihre Mitmenschen engagiert. Ihre Familie ist jedoch bereits viel länger im Verein aktiv – sie kann auf drei Generationen ehrenamtlichen Engagements zurückblicken. Der «Höngger» hat sie zu ihrer Motivation und ihren Aktivitäten befragt.

    Manuela, du bist seit sieben Jahren bei den Samaritern aktiv. Was sind hier deine Aufgaben?

    Ich bin aktive Samariterin und leiste Sanitätsdienst bei Veranstaltungen wie etwa dem Wümmetfäscht oder dergleichen. Früher habe ich auch bei den Blutspendeaktionen im Quartier ausgeholfen, das passt jetzt zeitlich nicht mehr rein. Zudem bin ich im Regionalverband Züri West, dem auch der Höngger Verein angegliedert ist, für die Finanzen zuständig.

    Wie gross ist dein Zeitaufwand pro Monat?

    Der Aufwand ist relativ überschaubar – ich würde sagen, insgesamt bin ich vielleicht so einen Tag pro Monat beschäftigt. Wir haben ungefähr neun Übungen pro Jahr, die ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Die Buchhaltung ist vor allem im Januar zeitintensiv. Dazu kommen übers Jahr verteilt einige mehrstündige Sanitätseinsätze bei Veranstaltungen.

    Und wie hast du dich für diese Sanitätseinsätze qualifiziert? Welche Ausbildungen muss man dazu besuchen?

    Angefangen habe ich mit einem einfachen Nothilfekurs und einer Schulung in Wiederbelebung. Anschliessend habe ich einen Sanitätsdienstkurs besucht und darauf aufbauend die Ersthelfer-Kurse IVR 2 und IVR 3. Sanitätseinsätze kann man aber auch schon leisten, wenn man den IVR-2-Kurs absolviert hat, der dritte Kurs ist eine weiterführende Ausbildung. Die Ausbildungen muss man alle zwei Jahre auffrischen, um up to date zu bleiben und die Zertifizierung zu erneuern. Falls man das versäumt, muss man mit der Ausbildung wieder von vorne beginnen.

    Hast du dein Wissen schon einmal in einem Ernstfall anwenden müssen?

    Da hatte ich bis jetzt Glück und habe noch nichts wirklich Ernstes miterlebt. An den Anlässen habe ich mehr kleinere Verletzungen behandelt wie eine ausgekugelte Schulter oder eine Kopfwunde bei einem Kind, die stärker geblutet hat.

    In deiner Familie bist du aber nicht die Einzige, die als Samariterin tätig ist.

    Nein, wir haben in der Familie eine lange Geschichte des Engagements. Mein Vater ist schon sehr lange bei den Samaritern tätig, er hat damit bereits begonnen, als er in seinen Zwanzigern war. Mittlerweile ist er Vizepräsident der Höngger Sektion und auch im Kantonalvorstand engagiert. Auch meine Mutter war dabei, hat sich aber mittlerweile aus dem aktiven Samariterdienst zurückgezogen. Meine Grossmutter hat ebenfalls mitgemacht und ist Samariterin geworden, nachdem sie das Engagement meines Vaters gesehen hat. Und schliesslich ist auch meine Schwester Mitglied im Verein, sie leitet Übungen, gibt öffentliche Kurse wie den Nothilfekurs und ist ebenfalls im Vorstand.

    Dann war das Engagement bestimmt auch schon während eurer Kindheit in der Familie Thema?

    Ja, wir haben das mitbekommen und wurden auch schon früh zu den Übungen mitgenommen. Das haben wir immer gerne gemacht, wir durften oft als «Figuranten» teilnehmen, Verletzte mimen und uns retten lassen. Dafür haben wir auch Wunden geschminkt und Verbände angelegt bekommen – für Kinder natürlich super spannend.

    Beruflich seid ihr aber nicht vom Fach oder doch?

    Nein, ich mache beruflich etwas ganz anderes, bin im Projektmanagement tätig. Mein Vater war früher im Rettungsdienst unterwegs und war hier hauptsächlich für die Einsatzlogistik und die Aus- und Weiterbildung von Rettungssanitätern zuständig. Es ist grundsätzlich nicht nötig, bereits medizinisch geschult zu sein, um im Samariterverein dabei sein zu können. Wir sind Laien, keine Profis. Wir haben uns Wissen angeeignet, um als Ersthelfer oder Ersthelferin tätig sein zu können, aber schwierige Fälle überlassen wir natürlich den Profis.

    Was sind die Voraussetzungen, um Mitglied im Verein zu werden?

    Man sollte gerne mit Menschen zu tun haben und einigermassen stressresistent sein. Blut sollte man auch sehen können, Zeit haben, sich regelmässig zu engagieren und zu üben und ein gewisses Commitment zeigen. Den Rest trainieren wir. Und dann kann man immer auch noch vom Austausch mit den anderen profitieren und sich gegenseitig unterstützen. Das ist sowieso ein grosser Bestandteil des Engagements: der Austausch und die Zusammenarbeit mit den anderen. Dass das erfüllend ist und Spass macht, zeigt auch die Tatsache, dass die meisten Mitglieder sehr lange dabei bleiben. Und dass wir sehr viele junge und neue Interessierte im Verein haben.

  • Wo sich der NVV Höngg überall engagiert

    Wo sich der NVV Höngg überall engagiert

    Nicht nur im Wald und am Waldrand, sondern auch andernorts engagiert sich der Natur- und Vogelschutzverein Höngg (NVV). Auf dem nächsten Spaziergang im Mai zeigt er den Teilnehmenden «in eigener Sache» einige Projektstandorte im Quartier. Die Route beginnt beim Parkplatz Sportplatz Hönggerberg, bei der Kreuzung Michel- und Kappenbühlstrasse und führt schliesslich bis in den Rütihof.

    Im Rahmen vom Festival «Abenteuer Stadtnatur»

    Beim Spaziergang präsentieren die NVV-Vorstandsmitglieder Benjamin Kämpfen, Michael Furrer und Diana Marti zudem praktische Naturschutzprojekte und sie schildern, welche Erfolge sich dabei schon eingestellt haben. Und nicht zuletzt wird auch erklärt, wo der Verein tatkräftige Unterstützung gebrauchen kann. Der Anlass ist auch Teil des Festivals «Abenteuer Stadtnatur», das vom 20. bis 25. Mai stattfindet.

    Naturspaziergang im Mai

    Donnerstag, 21. Mai, 18.30 Uhr
    Treffpunkt: Parkplatz Sportplatz Hönggerberg, Kreuzung Michelstrasse/Kappenbühlstrasse
    Offen für alle, ohne Voranmeldung, bei jedem Wetter

  • Der SVH läuft auch bei Regenwetter für seine Sponsoren

    Der SVH läuft auch bei Regenwetter für seine Sponsoren

    Ohne ein engagiertes Organisationskommitee wäre der Anlass nicht möglich: OK-Präsident Kilian Fanger ist seit rund 30 Jahren im Sportverein Höngg (SVH) und lief früher selbst regelmässig mit. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm, dass einst auch Matthias Hüppi teilnahm. Er schätzt bei diesem Anlass das Zusammensein und Aufeinandertreffen mit den anderen Mitgliedern.

    Fanger organisiert unter anderem die Anmeldung der Teilnehmenden. Eingeladen sind alle aktiven Mitglieder aus den 33 Gruppen des Vereins. Jedes Mitglied sucht im Vorfeld eigene Sponsoren. In diesem Jahr wurden rund 400 Teilnehmende gezählt.

    Der Sponsorenlauf ist für den Verein von grosser Bedeutung: Die Einnahmen fliessen in die Vereinskasse und tragen dazu bei, die Mitgliederbeiträge tief zu halten. Vor drei Jahren stellte das OK die Organisation um: Papierrechnungen und ein manuelles Eintragungssystem wurden durch eine digitale Lösung ersetzt. «Diese Form funktioniert sehr gut und bedeutet viel weniger Aufwand für alle», sagt Fanger. Nach wie vor habe es bei einigen Mitgliedern Zeit gebraucht, Sponsoren zu finden. «In den letzten zwei Wochen vor dem Lauf ging es dann aber richtig vorwärts.»


    Kilian Fanger ist der OK-Präsident des Anlasses. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Regen, Matsch und trotzdem volle Leistung

    Das Wetter zeigte sich einmal mehr von seiner rauen Seite bei nur 7 Grad. «Die Bedingungen sind wie jedes Jahr: garstig, regnerisch und windig. Das motiviert aber zusätzlich, um nicht zu frieren», so Fanger. Gelaufen wurde jeweils während 30 Minuten, mit dem Ziel, möglichst viele Runden zu absolvieren. Der schlammige Untergrund stellte dabei eine zusätzliche Herausforderung dar.

    Die Teilnehmenden liessen sich davon jedoch nicht bremsen. Im Gegenteil: Insgesamt wurden 10 880 Runden gelaufen. Joel Serrano (15) übertraf mit 21 Runden sein persönliches Ziel: «Die Bedingungen waren wegen des Schlamms nicht optimal. Aber einfach Schuhe putzen, dann passt das.»


    Joel (15) ist zufrieden mit seiner Leistung. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Auch Melina (10) zeigte vollen Einsatz und erreichte 30 Runden. «Es war wegen des Matschs sehr anstrengend, ich war schon nach vier Minuten müde», erzählt sie. Auf das Wetter angesprochen, bleibt sie gelassen: «Das war nicht so schlimm.» Zur Vorbereitung habe sie vor allem eines gemacht: «Ich bin früh ins Bett gegangen und habe viel geschlafen.» Die jüngsten Teilnehmenden gingen ebenfalls mit grossem Einsatz an den Start.


    Melina (10) hat als Vorbereitung viel geschlafen. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Dimitri und Noe (beide 6) liefen gemeinsam ihre Runden. Unterstützt als Sponsoren wurden sie von ihren Eltern, Grosseltern und Göttis. Entsprechend zufrieden zeigen sie sich nach dem Lauf – trotz Regen und kühlen Temperaturen.


    Dimitri und Noe (beide 6) posieren stolz nach ihrem Lauf. (Foto: Jasmine Osterwalder)
  • «Höngg spielt chic»

    «Höngg spielt chic»

    Für die «Hönggermusik» ist das Konzert im Toni-Areal ein wichtiger Moment, denn die Musikerinnen und Musiker treten erstmals in ihren neuen Konzertanzügen auf. Diese konnten dank der grosszügigen Unterstützung zahlreicher Gönnerinnen und Gönner realisiert werden. Aber selbstverständlich steht die Musik im Mittelpunkt und das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Von einem feierlichen Konzertmarsch über sinfonische Blasmusik bis hin zu bekannten Klängen aus der Popgeschichte ist alles dabei.

    Eine Hommage an Elgar

    Den Auftakt bildet der «Ceremonial March» von Jan Van der Roost, eine Hommage an Edward Elgar. Das Werk erinnert an dessen berühmtes «Pomp and Circumstance» und stimmt mit festlichen Klängen auf den Konzertabend ein. Anschliessend erklingt die Ouvertüre «The Hounds of Spring» von Alfred Reed. Inspiriert von einem Gedicht über junge Liebe wechseln sich darin ruhige, lyrische Passagen mit lebendigen und virtuosen Abschnitten ab. Ein besonderer Programmpunkt ist das eigens für das Eidgenössische Musikfest 2026 in Biel komponierte Stück «Metamorphosis» des Schweizer Komponisten Thomas Trachsel.

    Neue Deutsche Welle

    Mit «Sedona» von Steven Reineke folgen farbenreiche Klangbilder, inspiriert von den leuchtenden Felsenlandschaften der gleichnamigen Stadt in den USA. Danach präsentiert die «Hönggermusik» ihr Selbstwahlstück für das Eidgenössische Musikfest: «Egmont» von Bert Appermont. In vier eindrucksvollen Sätzen erzählt diese sinfonische Dichtung die tragische Geschichte des niederländischen Freiheitshelden.

    Zum Abschluss wird es nostalgisch: Mit «80er-KULT(tour)» von Thiemo Kraas lässt das Blasorchester fünf legendäre Hits der Neuen Deutschen Welle wieder aufleben.

    Das Konzert

    Samstag, 28. März, 20 Uhr, Türöffnung: 19 Uhr.
    Mit Konzertbar.
    Toni-Areal, Förrlibuckstrasse 109, 8005 Zürich.
    Weitere Informationen und Karten: www.hoenggermusik.ch

  • Gut vorbereitet in die Rückrunde

    Gut vorbereitet in die Rückrunde

    Mit einer rekordverdächtig grossen Reisetruppe von 30 Spielern, und erstmals unter der Leitung des neuen Cheftrainers Fatmir Alijai, ging es in die spanische Stadt Valencia. Schon seit Jahren checkt der SVH im bestens bekannten und geliebten Parador El Saler ein. Neben den schönen Räumlichkeiten ein grosser Vorteil des Hotels: Der gut gepflegte Rasenplatz liegt direkt vor dem Gebäude. Fussball vor der Haustür quasi.

    Erstmals benutzt wurde das Grün schon am Anreisetag. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Am Abend ging es dann ins Estadio Mestalla, um mit rund 50 000 weiteren Fans ein Ligaspiel des FC Valencia zu besuchen. Der Topclub Real Madrid gab sich die Ehre, vor den anwesenden Hönggern zu kicken. Die Madrilenen siegten mit 2:0.

    Regeneration und Spa

    An den folgenden Tagen wurde in den Trainings unter der spanischen Sonne hart an Kondition, Taktik und spielerischen Finessen gearbeitet. Die Abende verbrachte der SVH1 jeweils mit Regeneration im Spa und gemeinsamer Zeit bei Brettspielen, Tischtennis oder Darts.

    Das Testspiel gegen ein spanisches Team fiel an Tag 3 leider ins Wasser. Wortwörtlich. Aufgrund einer Sturmwarnung durften die Sportplätze in der Region am Abend nicht benutzt werden. Trainer Alijai und sein Staff hatten aber sofort eine Lösung parat: Man beschloss, ein internes Testspiel durchzuführen. So duellierten sich am Dienstag 22 Höngger in einer umkämpften Partie vor den Augen der lokalen Feuerwehr. Aufgrund des Gebotenen dürften die Feuerwehrmänner jetzt ein neues Lieblingsteam haben.

    Nach einer etwas lockereren Trainingseinheit wurden am Mittwoch die Nockenschuhe durch Schläger ausgetauscht. Beim Padel standen sich Spieler und Staff in Zweierteams gegenüber. Der Turniersieg ging dabei ans Duo Pepperday/Lindroos, die ein dramatisches Finale gewinnen konnten. Gerüchten zufolge fürchten sich auch die spanischen Profis bereits vor den zwei Höngger Schläger-Magiern.

    Die alte Garde

    Zurück im Hotel folgte eine Videoanalyse zur Taktik, und die Neuzugänge mussten traditionsgemäss ein Ständchen zum Einstand singen. Ebenso ist es eine Tradition, dass die jungen Spieler am Freitag im Trainingsspiel auf die alte Garde treffen. Nach der letztjährigen Pleite setzten sich dieses Jahr wieder «die Alten» durch, mit viel Erfahrung brachten sie das 2:0 ins Ziel.

    Gross war die Freude, als Alijai am Abend für den Samstag trainingsfrei gab und die Spieler den letzten Tag nach Belieben verbringen konnten, ehe man sich am Abend für den Team-Ausgang traf. Damit, und mit der Vorfreude auf den Wiederbeginn der Meisterschaft, fand eine tolle Woche ihren Abschluss.

    Eingesandt von Björn Lindroos

  • Der Berg Club Höngg feiert 100 Jahre

    Der Berg Club Höngg feiert 100 Jahre

    Der Weg hinauf zur Höngger Berghütte in Dänikon ist an diesem Tag nass und rutschig. Doch das hält die Gäste nicht davon ab. Zahlreich sind sie erschienen, um das 100-jährige Bestehen des Berg Clubs Höngg zu feiern. Mit dem Auto ist die Hütte nicht erreichbar, nur Aktivmitglieder erhalten zeitweise eine Spezialbewilligung. Also wird gewandert, wie seit Generationen.


    Der Aufstieg zur Höngger Hütte wird zu Fuss zurückgelegt. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Neben der Hütte auf der Terrasse spannt sich ein Festzelt über die Festbänke. Drinnen wird gelacht, diskutiert, angestossen. Mitglieder und Gäste tauschen Erinnerungen aus, sprechen über die Veränderungen der letzten 100 Jahre oder geniessen eine heisse Gemüsesuppe, ein Wienerli und Most. Der Duft von Kaffee und Kuchen liegt in der Luft. Die Stimmung ist familiär, man kennt sich, und gleich beim Eingang liegt das Hüttenbuch für einen Eintrag bereit.


    Die Besucher René Schaffroth und Heinz Stüber geniessen die warme Gemüsesuppe. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Vom Jugendverein zum Berg Club

    Seinen Ursprung hat der Verein im Jugendverein Höngg. Gegründet wurde er einst von Pfarrer Paul Trautvetter gemeinsam mit seinen Konfirmanden. Ziel war es, jungen Männern und Frauen Kameradschaft und eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Der erste Präsident war Rheinhold Appenzeller.

    Zwanzig Jahre später erfolgte die Umbenennung in Berg Club Höngg. Mitglied werden durften anfangs ausschliesslich Hönggerinnen und Höngger. Diese Regel wurde bald gelockert: Die Suche nach neuen Mitgliedern gestaltete sich zu schwierig.

    «Dass unser Club nach 100 Jahren noch besteht, ist eine Sensation»

    «Dass unser Club nach 100 Jahren noch besteht, ist eine Sensation», sagt Präsident Reto Hauser, der mittlerweile 25. Präsident in der Vereinsgeschichte. Das Erfolgsrezept? «Gute Kameradschaft und tatkräftige Mitglieder.» Heute zählt der Verein 36 Aktiv- und rund 140 Passivmitglieder. Doch neue Mitglieder zu gewinnen, sei schwierig. Insbesondere junge Menschen zeigten wenig Interesse am Vereinsleben, bedauert Hauser.

    Wie unterschiedlich die Wege zum Club sind, zeigen die Geschichten der Mitglieder. Erich Forster etwa entdeckte das Clubhaus zufällig bei einem Spaziergang und meldete sich noch am selben Tag mit einem Talon an.


    Vereinsmitglied Erich Forster entdeckte den Bergclub Höngg bei einem Spaziergang. (Foto: Jasmine Osterwalder)

    Früher war im Jahresprogramm noch mehr los: Die Altberg-Musikanten spielten, es gab Sommer- und sogar Oktoberfeste. Heute ist das Vereinsleben ruhiger, aber nicht weniger engagiert: Zum festen Programm gehören eine Vereinswanderung, eine Besichtigung sowie ein Fondueplausch für Aktivmitglieder und ein Raclette für Aktiv- und Passivmitglieder.

    Jubiläumsgeschenk: neue Photovoltaikanlage

    Zum 100-jährigen Bestehen macht sich der Verein selbst ein Geschenk: Für 13 000 Franken wird eine neue Photovoltaikanlage installiert. Sie ersetzt die alte, nicht mehr funktionstüchtige Anlage und liefert künftig die vierfache Leistung. Hüttenwart Roman Rumo erklärt: «Die Hütte ist komplett autark. Den Strom produzieren wir selbst, das Wasser stammt aus einer Quelle, das Abwasser wird abgepumpt und gekocht wird mit Gas.»


    Hüttenwart Roman Rumo kümmert sich um die Verwaltung, den Nachschub und die Vermietung der Höngger Hütte. (Foto Jasmine Osterwalder)

    Saisonstart am 29. März

    Die Höngger Berghütte ist während der Sommersaison jeweils am Sonntag für die Öffentlichkeit geöffnet. Die neue Saison beginnt am 29. März und dauert bis Ende Oktober. Der Start ins Jubiläumsjahr steht unter dem Motto «Essenspreise wie vor 100 Jahren». Die Bewirtung übernehmen die Aktivmitglieder im Turnus.

    «Eine wunderbare Erfahrung», erzählt ein Clubmitglied schmunzelnd. Seit sie selbst Gäste bediene, begegne sie Servicepersonal mit noch mehr Respekt und Freundlichkeit. Auch nach 100 Jahren bleibt der Berg Club Höngg ein Ort der Begegnung, der Naturverbundenheit und der gelebten Kameradschaft.

  • Hochspannung bis zum Schluss

    Hochspannung bis zum Schluss

    Mit dem 17. Heimturnier im Januar setzte Volley Höngg eine erfolgreiche Tradition fort. Viele Begegnungen der Teams auf dem Hönggerberg waren ausgeglichen: Punkte wurden hart erkämpft, lange Rallyes begeisterten das Publikum und taktisch clevere Spielzüge entschieden erst in den letzten Momenten über Sieg oder Niederlage.

    Besonders im Kampf um die Podestplätze blieb es bis zum Schluss spannend. Die S9 Señoritas setzten sich mit einer souveränen Leistung durch und entschieden sämtliche Spiele für sich.

    Im gesamten Turnierverlauf mussten sie lediglich einen einzigen Satz abgeben und sicherten sich damit klar den Turniersieg. Deutlich enger verlief der Kampf um den zweiten Rang: Mehrere Teams lagen punktgleich beieinander, sodass die Punktunterschiede berechnet werden mussten, um die Rangliste festzulegen. Am Ende belegten die Beach Ladies Rang zwei, gefolgt vom TV Wädenswil auf Platz drei.

    Ein erfolgreicher Tag

    Zwar standen Ruhm und Ehre für die Siegerinnen im Vordergrund, doch ganz im Sinne des Vereinsmottos erhielten alle Teams den gleichen Preis: kühlen Prosecco und Knabberzeug, um den intensiven Spieltag gemeinsam und entspannt ausklingen zu lassen.

    Dank den zahlreichen Freiwilligen, die mit ihrem tatkräftigen Einsatz wesentlich zum Gelingen des Heimturniers beigetragen haben, blickt Volley Höngg auf einen rundum erfolgreichen sportlichen Tag zurück.

    Bereits jetzt richtet sich der Blick nach vorne: Mit grosser Vorfreude erwartet Volley Höngg den nächsten Turnierauftakt im neuen Jahr, bei dem sich die Heimmannschaft wieder einen Platz weiter vorne in der Rangliste zurückerkämpfen möchte. Bis dahin wird weiterhin engagiert trainiert und gespielt – zwischendurch auch mit einer wohlverdienten Pause bei einem spritzigen «Proooosecco».

    Eingesandt von Nicole Ciullo

  • Natur- und Vogelschutzverein Höngg: Anpacken im Frühling

    Natur- und Vogelschutzverein Höngg: Anpacken im Frühling

    In Höngg heisst es Ende Februar wieder «Anpacken im Frühling». Gemeint ist der erste von zwei Arbeitstagen des Jahres vom Natur- und Vogelschutzverein Höngg (NVV). Der Tag bietet die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung die grünen Flecken des Quartiers für die warme Jahreszeit fit zu machen.

    Muskelkraft kann nicht schaden

    Etwa beim Rückschnitt von Obstbäumen am Ruggernweg, dem Zurückschneiden von Sträuchern auf der Werdinsel und dem Roden und Auslichten beim Scheibenstand auf dem Schiessplatz Hönggerberg. Einige Aufgaben erfordern Muskelkraft, andere Trittsicherheit auf einer Leiter. Der NVV freut sich über alle Teilnehmenden, mit oder ohne Vorkenntnisse.

    Arbeitstag mit dem NVV

    Samstag, 28. Februar, 9–13 Uhr
    Anmeldung: bis Montag, 23. Februar bei Hans-Peter Wydler: hpwy@gmx.ch.
    Mitnehmen: Robuste, warme Schuhe und Kleider sowie Arbeitshandschuhe, wenn vorhanden.
    Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekanntgegeben.