Kategorie: Stadtpolizei

  • Mann nach Badeunfall verstorben

    Mann nach Badeunfall verstorben

    Am Mittwochabend, kurz nach 20.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass soeben ein Mann beim Flussbad Oberer Letten durch die Badeaufsicht aus der Limmat geborgen worden war.

    Gemäss bisherigen Erkenntnissen war der Mann gemeinsam mit Kollegen in der Limmat schwimmen. Als diese ihn nicht mehr sehen konnten, suchten sie nach ihm und holten Hilfe. Die Badeaufsicht reagierte sofort, konnte den Mann auf dem Grund der Limmat finden und an Land bringen.

    Trotz Reanimationsmassnahmen und der Überführung in ein Spital verstarb der 25-Jährige leider noch am selben Abend. Die genauen Umstände sowie die Todesursache werden nun durch die Stadtpolizei Zürich, das Institut für Rechtsmedizin Zürich und die zuständige Staatsanwaltschaft abgeklärt.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Taschendiebe am oberen Letten verhaftet

    Taschendiebe am oberen Letten verhaftet

    Gegen 16 Uhr fielen Fahndern der Kantonspolizei Zürich drei Männer auf, die sich im Bereich des oberen Letten verdächtig verhielten. Als sie die Polizisten bemerkten, rannten zwei der Männer weg. Dank der schnellen Reaktion der Fahnder und der Unterstützung eines Passanten, der sein Velo zur Verfügung stellte, gelang es, die beiden Flüchtigen nach einer kurzen Verfolgung anzuhalten. Den dritten Mann erkannten die Polizisten rund zwei Stunden später im Kreis 2 wieder und konnte diesen ebenfalls verhaften.

    Zwei dieser drei Rumänen waren bereits wegen Taschendiebstahls zur Verhaftung ausgeschrieben. Die 33 und 44 Jahre alten Männer wurden nach der polizeilichen Befragung der Staatsanwaltschaft zugeführt. Dem dritten Mann konnte keine Straftat nachgewiesen werden. Er wurde nach seiner Überprüfung und Identifizierung wieder entlassen.

    Quelle: Medienmitteilung Kantonspolizei Zürich

  • Vom Helfer zum Opfer

    Vom Helfer zum Opfer

    Um 14.30 Uhr fielen Fahndern der Stadtpolizei Zürich zwei Männer auf, die wiederholt Passanten ansprachen. Kurze Zeit später betraten die Männer mit einem jüngeren Mann eine Bankfiliale. Als sie diese wieder verliessen, entschlossen sich die Fahnder die beiden Männer zu kontrollieren, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist.

    Dabei stellte sich heraus, dass es sich um mutmassliche Betrüger handelte. Die zwei irischen Staatsbürger im Alter von 19 und 39 Jahren wurden für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

    Eine bekannte Masche

    Die angewendete Betrugsmasche ist als «Stranded Traveller Scam» bekannt. Dabei geben sich Trickbetrüger*innen als «gestrandete Reisende» aus, die sich in einer Notlage befinden. Häufig behaupten sie, Opfer eines Diebstahls geworden zu sein und dass sie deshalb finanzielle Hilfe benötigen.

    Um Vertrauen aufzubauen, versprechen sie, das geliehene Bargeld sofort per Online-Überweisung zurückzuzahlen. Sie öffnen dazu auf einem Smartphone eine manipulierte Bank-App und tätigen die angebliche Rückzahlung. Diese findet jedoch nicht statt und das geliehene Geld ist verloren.

    Die Tipps der Stadtpolizei

    So schützen Sie sich laut der Stadtpolizei Zürich vor dem «Stranded Traveller Scam»:

    – Seien sie wachsam, wenn Sie auf der Strasse angesprochen werden und halten Sie ausreichend Abstand.

    – Übergeben Sie niemals Bargeld an Ihnen unbekannten Personen.

    – Tätigen Sie keine Geldtransferzahlungen an Fremde, auch wenn Sie meinen, die Plattform zu kennen.

    – Geben Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Personen weiter.

    – Verlassen Sie umgehend die Örtlichkeit, wenn Sie sich bedrängt fühlen oder bitten Sie andere Passant*innen um Hilfe.

    – Rufen Sie im Zweifelsfall immer sofort die Notrufnummer 117 an.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Rollerfahrer nach Unfall schwer verletzt

    Rollerfahrer nach Unfall schwer verletzt

    Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr ein 60-jähriger Schweizer gegen 21.30 Uhr mit einem Roller auf der Rosengartenstrasse Richtung Hardbrücke. Auf Höhe der Zschokkestrasse kam er aus noch unbekannten Gründen zu Fall und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

    Die Sanität von Schutz & Rettung Zürich brachte den Verunfallten nach der Erstversorgung in ein Spital. Für eine umfassende fotografische, massliche und materielle Beweissicherung rückten Spezialist*innen des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich aus.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Pilotversuch gegen Autoposing

    Pilotversuch gegen Autoposing

    Laut Medienmitteilung der Stadt sind sogenannte Autoposer*innen in Zürich seit Jahren ein Problem. Die Belastung der Bevölkerung durch Lärmemissionen und Verkehrsbehinderungen nimmt zu. Am 8. Juni 2022 hat der Gemeinderat ein Postulat überwiesen, das den versuchsweisen Einsatz von Lärmmessgeräten in Kombination mit einer Bilderfassung (sogenannte Lärmradare oder Lärmblitzer) fordert.

    Im Auftrag von Stadträtin Karin Rykart, Vorsteherin des Sicherheitsdepartements, startet die Stadtpolizei einen Versuch mit einem solchen Gerät. Getestet wird entlang von Strecken, die bei Autoposer*innen beliebt sind.

    Wichtige Erfahrungen sammeln

    Auch auf nationaler Ebene gibt es Anstrengungen, übermässigen Fahrzeuglärm wirksamer zu sanktionieren. Im Rahmen der Umsetzung einer Motion hat der Bundesrat die Vorschriften zur vermeidbaren Lärmbelästigung aktualisiert. So ist es etwa ausdrücklich verboten, unnötigen Lärm mit Auspuffanlagen zu erzeugen. Aktuell fehlt aber noch die gesetzliche Grundlage, die es erlaubt, Lärmradargeräte einzusetzen, um Bussen auszusprechen, wie die Medienmitteilung erklärt.

    Auch die Kantone Genf und Basel-Landschaft haben im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) die praktische Anwendung von Lärmradargeräten getestet. Der Versuch in Genf hat gezeigt, dass die Technik grundsätzlich funktioniert. Die Stadt Zürich startet nun einen Versuch mit einem anderen Gerät, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. «Wir wollen einen Lärmradar in unserem städtischen Umfeld testen, um bereit zu sein, wenn die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden», sagt Stadträtin Karin Rykart. 

    Der Lärmradar-Versuch wird begleitet durch den Umwelt- und Gesundheitsschutz (UGZ) und zusammen mit einer externen Firma wissenschaftlich ausgewertet. Der Versuch soll auch zeigen, inwiefern dessen Einsatz die Polizeiarbeit in diesem Bereich unterstützen kann. Bei den Aufnahmen des Lärmradars werden weder personenbezogene Daten aufgezeichnet noch werden Bussen oder Verzeigungen ausgesprochen.

    Sensibilisierungskampagne mit Lärmdisplays

    Um die Bevölkerung auf die Lärmproblematik aufmerksam zu machen, wird zusätzlich eine Sensibilisierungskampagne mit sogenannten Lärmdisplays durchgeführt. Dabei wird der Lärm von vorbeifahrenden Fahrzeugen gemessen. Die Fahrzeuglenker*innen erhalten über ein Display ein direktes, sichtbares Feedback, ob sie zu laut unterwegs sind oder nicht. Auch hier werden keinerlei personenbezogenen Daten gesammelt oder aufgezeichnet.

    Gemäss Medienmitteilung sind der Pilotversuch mit dem Lärmradar und die Lärmdisplays nur zwei von vielen Massnahmen im Kampf gegen übermässigen Motorenlärm. Unter anderem führt die Stadtpolizei Zürich an bekannten Hotspots regelmässig Kontrollen durch. Dabei werden Lenker*innen, die vermeidbaren Lärm verursachen oder technische Abänderungen vorgenommen haben, verzeigt und weggewiesen. Zudem entwickelte sie ein Sperrkonzept mit einem temporären Fahrverbot, das angewendet wird, sobald ein Gebiet von Autoposer*innen überlastet wird.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Erhöhte Sichtbarkeit dank neuer Einsatzweste

    Erhöhte Sichtbarkeit dank neuer Einsatzweste

    Die Stadtpolizei Zürich gibt seit 1991 persönlich zugeteilte Unterziehschutzwesten ab. Ursprünglich wurden rund 100 Mitarbeitende ausgerüstet, die in der offenen Drogenszene tätig waren. Damals wurde die ballistische Schutzweste mit zusätzlichem Stichschutz entwickelt – insbesondere zum Schutz vor Angriffen mit Injektionsnadeln. 

    Dieses Konzept hat sich bewährt und wurde seither kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der neuen Ausrüstung erhöht die Stadtpolizei Zürich die Sicherheit und den Komfort ihrer Einsatzkräfte.

    Wie an der Medienkonferenz zur letztjährigen Sicherheitsumfrage vom 11. November 2024 durch Kommandant Beat Oppliger angekündigt, soll mit den neuen Westen die Sichtbarkeit der Einsatzkräfte verbessert werden. Das ist bei der neuen Ausrüstung ein zentrales Element.

    Die Schutzweste ist mit lemonfarbenen Beschriftungselementen auf Brust, Rücken und Schultern ausgestattet. Zusätzlich können je nach Einsatz weitere gut sichtbare Beschriftungselemente angebracht werden, um die Erkennbarkeit zu erhöhen. 

    «Ich bin überzeugt, dass unsere Mitarbeiter*innen mit den neuen Westen noch besser wahrgenommen werden und dadurch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter verbessert wird», sagt Kommandant Beat Oppliger.

    Optimierter Schutz

    Die bisherige Schutzweste musste bei erhöhten Bedrohungslagen durch eine schwere Überziehweste ersetzt werden. Die neue persönliche Schutzweste ermöglicht eine schnellere Reaktion: Sie kann einfach mit ballistischen Schutzplatten verstärkt werden und bietet dann Schutz gegen Lang- und Kurzwaffen.

    Zudem kann die Schutzweste mit Armprotektoren ausgerüstet werden, um bei spontanen Ordnungsdiensteinsätzen optimalen Schutz zu gewährleisten. Je nach Einsatzart können an der Weste flexibel weitere Ausrüstungsgegenstände angebracht werden. 

    Ergänzend zur neuen Schutzweste wurde ein neuer Waffengurt beschafft. Dieser ist optimal auf die Einsatzweste abgestimmt. Die moderne Polizeiarbeit erfordert das Mitführen zahlreicher Ausrüstungsgegenstände, was die Gewichtsbelastung auf der Hüfte der Einsatzkräfte erhöht.

    Der neue Waffengurt ist anatomisch vorgeformt und gepolstert, um den Tragekomfort deutlich zu verbessern, indem die Belastung bestmöglich verteilt wird und um Druckstellen vorzubeugen.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • «Fälleler» in flagranti erwischt

    «Fälleler» in flagranti erwischt

    Ein Anwohner der Nordstrasse meldete am Montagabend, 24. März, um 22.30 Uhr der Stadtpolizei Zürich, dass er eine Gruppe «Fälleler» beobachte, die von Fahrzeug zu Fahrzeug gehe.

    Sofort rückten mehrere Uniformpatrouillen aus. In der Folge kontrollierten Polizisten*innen eine Dreiergruppe, die auf das Signalement passte.

    Bei der Kontrolle stellten sie bei einer Person mutmassliches Deliktgut sicher, das einem soeben verübten Diebstahl aus einem Fahrzeug zugeordnet werden konnte.

    Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um eine 20-jährige Schweizerin, einen 24-jährigen Schweizer und um einen 23-jährigen Spanier.

    Alle drei wurden festgenommen und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht. Eine umfassende Spurensicherung wird vom Forensischen Institut Zürich gemacht.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich

  • Raubüberfall auf Höngger Postfiliale

    Raubüberfall auf Höngger Postfiliale

    Wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt, betrat heute kurz nach 11 Uhr ein unbekannter Mann die Poststelle an der Gsteigstrasse, bedrohte die Angestellte und forderte die Herausgabe von Bargeld. In der Folge flüchtete der Unbekannte mit mehreren hundert Franken. Verletzt wurde niemand.

    Die Stadtpolizei Zürich leitete umgehend eine Fahndung nach dem Unbekannten ein und führt die weiteren Ermittlungen. Für eine umfassende Spurensicherung wurden Spezialist*innen des Forensischen Instituts Zürich zugezogen.

    Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Ein Mann im Alter von etwa 40 bis 45 Jahren mit dunklerem Teint. Er ist etwa 175 bis 180 Zentimeter gross mit schlanker Statur und trug eine schwarze Jacke, eine blaue Wintermütze und hatte sein Gesicht mit einer schwarzen Hygienemaske sowie einer Sonnenbrille mit blauer Spiegelung verdeckt.

    Zeugenaufruf

    Personen, die Angaben zum Raubüberfall vom Freitagvormittag, 28. Februar 2025 um etwa 11 Uhr, auf die Postfiliale an der Gsteigstrasse 8, direkt beim Meierhofplatz machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich unter 044 411 17 17 zu melden.

    Mitarbeitende werden geschult

    Wie die Schweizerische Post AG auf Anfrage der «Höngger Zeitung» mitteilt, könne man auf den genauen Tathergang derzeit nicht eingehen. Dieser sei aktuell Gegenstand der Ermittlungen. Die Sicherheit der Mitarbeitenden habe aber oberste Priorität. Darum optimiere die Post laufend ihre Sicherheitsprozesse- und -vorkehrungen.

    Die Mitarbeitenden werden weiter im Umgang mit herausfordernden Situationen laufend geschult. Dazu gehöre auch das Verhalten im Fall eines Überfalls. Im Nachgang eines solchen Ereignisses stehe betroffenen Mitarbeitenden bei Bedarf jederzeit der interne Sozialdienst zur Verfügung.

    Quelle: Medienmitteilung Stadtpolizei Zürich