Kategorie: Sport

  • Mit 89 Jahren am Start: Höngger läuft stark am Zürich Marathon

    Mit 89 Jahren am Start: Höngger läuft stark am Zürich Marathon

    Unter den Teilnehmenden des Ochsner Sport Zürich Marathons war auch der 89-jährige Höngger Gregorio Sablone, der im Halbmarathon an den Start ging. Diese Zeitung bezeichnete ihn einst als «schnellsten Senior» des Quartiers. In seiner Kategorie der über 75-Jährigen belegte Sablone mit einer Zeit von 2:14:53 Stunden den sechsten Platz.

    Sablone kam einst als Gastarbeiter aus den Abruzzen in die Schweiz, war NZZ-Postbote und wohnt beim Heizenholz. Bis heute hat er an über unzähligen Volksläufen teilgenommen und dabei viele Kategoriensiege erzielt.

    Die Strecken am Zürich Marathon

    Der Zürich Marathon bietet verschiedene Strecken und Kategorien für unterschiedliche Leistungsniveaus. Die klassische Hauptdisziplin ist der Marathon über 42,195 Kilometer, der entlang des Zürichsees führt. Daneben gibt es den Halbmarathon über 21,1 Kilometer, der besonders beliebt ist.

    Wer es kürzer mag, kann am 10-Kilometer-City-Run teilnehmen, der durch die Stadt verläuft und auch für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet ist.

    «Hart, aber stolz»

    Der Kenianer Davis Kiplangat gewann laut offizieller Medienmitteilung die 23. Austragung des Marathons in 2:09:03 Stunden. Es war der erste Marathon-Sieg seiner Karriere. Der ehemalige 3000-Meter-Läufer zeigte sich im Ziel emotional: «Es war sehr hart, aber ich bin stolz», sagte er.

    Für das sportliche Highlight aus Schweizer Sicht sorgte Raphael Josef. Die nationale Spitzengruppe blieb lange geschlossen, ehe sich Josef in der Schlussphase entscheidend absetzen konnte. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:19:49 Stunden erreichte er das Ziel als bester Schweizer.

    Starke Siegerzeit bei den Frauen

    Das Frauenrennen wurde von Beginn an von den beiden Kenianerinnen Lydia Cheruto und Anastasha Rono geprägt. Das Duo bestimmte das Tempo, ehe sich Cheruto durchsetzen konnte. Sie gewann in 2:28:25 Stunden – der drittschnellsten Siegerzeit in der Geschichte des Marathons.

    Auf Rang drei klassierte sich bereits die beste Schweizerin: Selina Ummel überzeugte mit einer starken Zeit von 2:39:13 Stunden und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um rund fünf Minuten. «Ich wollte unterwegs aufgeben, aber mein persönlicher Pacemaker hat mich gepusht. Am Ende war ich schneller als erwartet», erklärte sie im Ziel.

    Quelle: Medienmitteilung Zürich Marathon Ochsner Sport

  • Am 5. Kantonsratslauf gaben bekannte Gesichter und Parteien das Tempo vor

    Am 5. Kantonsratslauf gaben bekannte Gesichter und Parteien das Tempo vor

    Heute, am 13. April 2026, um fünf vor sieben, gab Regierungsrat Mario Fehr den Startschuss: Dann machten sich die Kantonsratsmitglieder auf der Tartanbahn im Zürcher Letzigrund auf den Weg, so viele Meter und Kilometer wie möglich abzuspulen.

    Zum bereits 5. Mal fand der jährliche Zürcher Kantonsratslauf, organisiert vom Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) und der Parlamentarischen Gruppe Sport (PGS), statt. 60 Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte nahmen an der frühmorgendlichen Sportsession teil.

    Die Mehrheit legte innert 20 Minuten joggend oder walkend ihre Runden auf der Bahn zurück, während die restlichen Teilnehmenden eine Gymnastik-Einheit in der Aufwärmhalle absolvierten.

    Mittlerweile Tradition

    Der alljährliche Event, der immer im April vor einer Ratssitzung stattfindet, geniesst mittlerweile Tradition unter den Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Gut ein Drittel des Kantonsrats nimmt regelmässig daran teil.

    Sinn und Zweck des Kantonsratslaufs ist denn auch ein gemeinschaftlicher: gemeinsam Sport zu treiben, anstatt zu politisieren – und das über die Parteigrenzen hinaus. Dennoch gab es auch dieses Jahr wieder einen sportlichen Anreiz.

    Die zurückgelegten Jogging- und Walking-Distanzen beziehungsweise die durchgeführte Bewegungseinheit (mit einer Pauschal-Distanz) wurden den jeweiligen Fraktionen der Teilnehmenden gutgeschrieben. Und dies spornte die Kantonsratsmitglieder sichtlich an: Zahlreiche Teilnehmende bewiesen Kampfgeist und gute Ausdauer.

    Die GLP schnitt am besten ab

    Wie in den letzten Jahren schwangen unter den Parteien wieder die altbekannten Gesichter oben hinaus: Die GLP-Fraktion legte mit gesamthaft 33,6 Kilometern innert 20 Minuten ein weiteres Mal die grösste Distanz zurück, gefolgt von der SVP (29 km) und der SP (23,4 km).

    Insbesondere SVP-Kantonsrat Domenik Ledergeber und SP-Kantonsrätin Sibylle Jüttner hatten grossen Anteil an der Gesamtdistanz ihrer jeweiligen Partei, waren sie doch der beste Läufer bzw. die beste Läuferin auf der Bahn.

    Auch für die EVP gab es einen augenzwinkernden Prestige-Erfolg: Gewichtet nach Anzahl Teilnehmenden, war sie die Fraktion mit der durchschnittlich grössten zurückgelegten Distanz (3,9 km pro Person).

    Quelle: Medienmitteilung Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS)

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    Politik auf zwei Rädern

  • Im Wasser ohne Grenzen: Trainieren im Bläsi trotz Handicap

    Im Wasser ohne Grenzen: Trainieren im Bläsi trotz Handicap

    Draussen schneits – zum wiederholten Mal diese Woche. Der Frühling verlängert seine Pause wohl noch um ein paar Tage. Doch das macht den Badegästen, die sich im städtischen Hallenbad Bläsi einfinden, nichts aus. Im Gegenteil: Im Bad sind die Temperaturen angenehm warm, das Wasser auf 29 Grad geheizt, da lässt es sich gut aushalten.

    Das wissen auch die Personen zu schätzen, die heute wie an jedem Dienstagnachmittag hier trainieren: Der Behinderten-Sport Club Zürich (BSCZ) hat die äusseren zwei Bahnen für sich reserviert. Drei Teilnehmenden befinden sich bereits im Wasser, selbstständig oder mit Unterstützung von Kursleiterin Erika Köchling ziehen sie ihre Bahnen.

    Andere stossen später dazu, die erste Gruppe kann flexibel von 17 bis 18.30 Uhr trainieren, danach ist bis 20 Uhr die zweite Gruppe an der Reihe.

    Wenn das Schicksal zuschlägt

    Die Badegäste kommen nicht nur aus Höngg, sondern aus der ganzen Stadt Zürich – und sogar von weiter her. So reist etwa Lina seit ihrem Wegzug aus der Stadt Zürich allwöchentlich aus dem Aargau an, weil es in ihrer Nähe kein derartiges Angebot gibt.

    Andere haben es weniger weit – wie Peter, der in Höngg zu Hause ist. Er hat schon seine Kindheit hier im Quartier verbracht und war sogar einmal, wie er berichtet, der schnellste Höngger im 80-Meter-Lauf. Damals strebte er noch eine Laufbahn als Sportlehrer an und stand kurz vor seiner Ausbildung, als ein Autounfall seine Pläne jäh durchkreuzte. Lange lag er im Koma und war mehrere Jahre auf den Rollstuhl angewiesen, doch er kämpfte sich zurück – und nimmt das Sportangebot des Vereins nun gerne in Anspruch.

    Mit Rettungsschwimmer-Kurs dabei

    Auch Olaf Reinecke ist regelmässig als Helfer dabei. Seit seiner Pensionierung vor anderthalb Jahren engagiert er sich im Verein nicht nur als Helfer, sondern auch als Vorstandsmitglied. Heute ist er für den Empfang zuständig und wartet im Eingangsbereich des Hallenbads auf die Ankommenden.

    «Ich bin selbst gerne im Hallenbad und ziehe hier meine Bahnen. Nach der Pensionierung wollte ich mich gerne sinnvoll engagieren und habe mich dem Verein angeschlossen», erklärt er seine Motivation.

    Doch er ist nicht der Einzige, der die Teilnehmenden heute unterstützt. Weil viele in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind und bei der sportlichen Betätigung auf Hilfe angewiesen sind, ist eine grosse Anzahl von aktiven Freiwilligen nötig, um das Angebot durchführen zu können.

    So sind ausser Reinecke und der Kursleiterin Köchling heute noch vier weitere Vereinsmitglieder zugegen: eine Assistentin im Wasser, welche die Teilnehmenden unterstützt, sowie drei weitere Mitglieder am Beckenrand, die beim Umkleiden behilflich sind und während dem Schwimmen vom Beckenrand aus den Überblick über das Geschehen im Wasser behalten.

    Ein wenig Fachwissen ist nötig, um alle Teilnehmenden optimal zu unterstützen: So hat Reinecke einen eintägigen Rettungsschwimmkurs besucht, um als Helfer aktiv werden zu können. Wer die Schwimmenden im Wasser unterstützen möchte, muss einen mehrtägigen Ausbildungskurs besuchen, die Kursleiterin hat sogar eine mehrwöchige Ausbildung absolviert und ist neben ihrer Tätigkeit im BSCZ noch an zahlreichen weiteren Orten als Schwimmlehrerin und -trainerin aktiv.

    Freiwillige immer willkommen

    Der BSCZ kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Bereits seit 1958 bietet er Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen aus der ganzen Stadt zu einem geringen Betrag betreute Sportangebote an. Die Schwimmkurse gehören zu den wichtigsten Angeboten, weil durch den Auftrieb im Wasser auch für Menschen mit starker körperlicher Beeinträchtigung eine fast schwerelose Bewegung möglich ist.

    Darüber hinaus wird im BSCZ aber auch geturnt sowie Badminton und Torball gespielt. Wettkämpfe und festliche Anlässe ergänzen das Jahresprogramm. Insgesamt zählt der Verein rund 320 Mitglieder, davon circa 200 Aktive. Doch der Bedarf an weiteren Personen, die helfen wollen, ist gross.

    Unterstützung willkommen

    Wer Interesse hat, den Behinderten-Sport Club Zürich als Freiwilliger zu unter­stützen, findet auf der Plattform karmalama.ch weitere Informationen.

    Der grösste Kostenblock des Vereins sind die verbandsüblichen Entschädigungen an die Freiwilligen.

    Für eine kostendeckende Finanzierung ist der BSCZ neben den Zuwendungen des BSV und des Verbands auf Spenden und Sponsoren angewiesen.

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    Gemeinsam geht’s besser

  • Höngger Wandergruppe 60plus: Auf der Strada Alta

    Höngger Wandergruppe 60plus: Auf der Strada Alta

    Um 07.05 Uhr fährt der IC2 nach Arth-Goldau mit Umsteigen auf den IR26 Treno Gottardo nach Faido. Ab Faido fährt die Gruppe mit dem Bus nach Tengia – dort startet die Wanderung auf der Strada Alta in Richtung Süden. Nach einer Stunde wird das Dorf Calonico erreicht. Weiter geht es zum Prato bello.

    Es folgt ein kurzes Stück auf der Ortsverbindungsstrasse, dann steigen die Teilnehmenden wieder auf durch den Wald. Nach zweieinhalb Stunden kommt die Gruppe im Dorf Anzonico an und in der gleichnamigen Osteria wird eingekehrt. Anschliessend führt der Weg weiter nach Cavagnago.

    Es folgt das letzte Wegstück ins Dorf Sobrio. Um 16.47 Uhr fährt der Bus ins Tal nach Lavorgo, wo der Treno Gottardo wartet.

    Die Wanderzeit beträgt viereinhalb Stunden mit einem Aufstieg von 510 und einem Abstieg von 500 Metern. Gute Wanderschuhe und Stöcke sind empfohlen. Das Wanderleiterteam Urs und Hilde freut sich auf eine abwechslungsreiche Wanderung.

    Wander-Infos

    Besammlung um 6.55 Uhr beim Gruppentreff HB. Gruppenreisebillett mit Halbtax: Fr. 41.-. Organisationsbeitrag: Fr. 8.-. Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA: Montag, 13. April, 19–20.30 Uhr, bei Urs Eichenberger, 044 341 05 07, oder Hildegard Badr Zadeh, 044 341 71 28. Notfallnummer: 079 629 77 01 (Urs).

  • Wandern mit der Höngger Wandergruppe am Hallwilersee

    Wandern mit der Höngger Wandergruppe am Hallwilersee

    Mit dem Interregio geht es um 10.08 Uhr nach Lenzburg und weiter mit der S9 nach Beinwil am See. Die Gruppe bricht ohne Startkaffee auf und wandert auf dem Seeuferweg den Hallwilersee entlang. Ausnahmsweise folgt der Mittagshalt schon nach einer Stunde im direkt am See gelegene Restaurant Schifflände Birrwil.

    Anschliessend wandern die Teilnehmenden zum malerischen Schloss Hallwil. Die Eiligen fahren dann direkt mit dem Bus 395 um 15.52 Uhr via Lenzburg zurück nach Zürich, andere besuchen das Wasserschloss (Eintritt ab 10 Personen: 2.50 Franken). Die Wanderzeit beträgt rund drei Stunden. Das Team Sybille und Claire freut sich auf diese Genusswanderung.

    Wander-Infos

    Besammlung um 9.50 Uhr beim Gruppentreff Zürich Hauptbahnhof.
    Alle lösen das Billett selber: Tageskarte Zürich – Beinwil am See (inkl. Zone 110) Fr. 29.80.
    Organisationsbeitrag: Fr. 8–.
    Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA: Montag, 30. März, 19–20.30 Uhr, bei Sybille Frey, 044 342 11 80, oder bei Claire Wanner, 044 340 21 81.
    Notfalltelefon: 077 447 33 59 (Sybille).

  • Unterwegs mit der Höngger Wandergruppe

    Unterwegs mit der Höngger Wandergruppe

    Um 8.37 Uhr fährt der IC 1 nach Flawil, dort wartet der Startkaffee im Café Dober. Anschliessend startet die Wanderung zum ersten Etappenziel, dem Zisterzienserinnenkloster Magdenau. Dabei hat die Gruppe ein kurzes, recht steiles Stück zu bewältigen.

    Dann geht’s weiter leicht ansteigend über den Oberen Schauenberg zum Restaurant Frohe Aussicht im Weiler Winzenberg. Dort wird das Mittagessen eingenommen, danach nehmen die Teilnehmenden den Rest der Wanderung in Angriff. Nach einem kurzen Stück die Strasse entlang führt der Weg auf den «Windrädliweg» via Tuffertschwil ins Dorf Lütisburg.

    Über eine alte Holzbrücke

    Danach geht es hinunter zur Thur, wo die Gruppe eine alte gedeckte Holzbrücke überquert. Nach einem weiteren kurzen Aufstieg wird Lütisburgstation erreicht.

    Um 16.17 Uhr fährt die S-Bahn nach Wil, mit Umsteigen nach Zürich HB. Die Wanderzeit beträgt knapp vier Stunden mit einem Auf- und Abstieg von je 350 Metern. Gutes Schuhwerk und Stöcke sind empfohlen.

    Das Wanderleiter-Team Werner und Claire freut sich auf eine harmonische Wanderung.

    Wander-Infos

    Besammlung: 8.25 Uhr beim Gruppentreff Zürich HB.
    Gruppenreisebillett mit Halbtax: Fr. 21.–, Organisationsbeitrag: Fr. 8.–
    Die Anmeldung ist obligatorisch, auch mit GA: Montag, 16. März, 19–20.30 Uhr, bei Werner Guntli, 044 341 03 02, oder bei Claire Wanner, 044 340 21 81. Notfalltelefon: 079 598 17 74 (Werner).

  • Wer wird der schnellste «Zürifisch»?

    Wer wird der schnellste «Zürifisch»?

    An zwölf Austragungsorten, unter anderem im Hallenbad Bläsi, finden am 4. und 11. März die Quartierausscheidungen für den Kinder-Schwimmwettkampf statt. Dabei müssen die Kinder eine 50 Meter lange Strecke unter der vorgegebenen Maximalzeit zurücklegen. Als Geschenk erhalten alle ein Exemplar der diesjährigen «Zürifisch»-Badekappen.

    Über 1600 Teilnehmende

    Letztes Jahr konnten sich von den über 1600 Teilnehmenden 60 Prozent für das Halbfinal qualifizieren. Halbfinal und Final finden am 11. April im Hallenbad Oerlikon statt. Die acht schnellsten Kinder pro Kategorie vom Halbfinal am Morgen qualifizieren sich für das Final am Nachmittag. Alle Teilnehmenden erhalten eine «Zürifisch»-Auszeichnung, für die drei schnellsten «Zürifische» gibt es sogar eine Medaille.

    Quartierausscheidung Höngg

    Mittwoch, 11. März, 13.30–15 Uhr
    Hallenbad Bläsi, Limmattalstrasse 154
    Talon ausgedruckt und ausgefüllt mitbringen
    Teilnahme ist gratis
    Weitere Informationen:
    zuerifisch.ch

  • Züri rännt auch dieses Jahr

    Züri rännt auch dieses Jahr

    Züri rännt – nicht gegen die Uhr, sondern «als persönliche Challenge auf der schönsten Runde entlang der Limmat!» – So kündigt sich der diesjährige Erlebnis- und Trainingslauf am Sonntag, 31. August, auf der Website von «Züri rännt» an.

    Der Lauf beginnt beim Wipkingerpark. Die Distanz sowie das Tempo können die Teilnehmenden jeweils selbst bestimmen.

    Zwischen 2 und 42 Kilometer

    Auf der Route befinden sich insgesamt elf Brücken und Treppen, so kann die Runde ganz individuell gewählt werden. «Züri rännt» sorgt für ein Gepäckdepot, die Streckenmarkierung und Getränke.

    Mit einer inspirierenden Stimmung möchten die Organisierenden den Teilnehmenden zu einem persönlichen Erfolgserlebnis verhelfen. Dazu gehören frische Früchte aus Zürich als Finisher-Belohnung.

    Neben den jährlichen Veranstaltungen bietet «Züri rännt» regelmässige Laufgruppen und engagiert sich beispielsweise mit Plogging, dem Sammeln von «Littering» beim Joggen. Alle Angebote sind kostenlos zugänglich.

    Quelle: www.zueriraennt.ch

    Sonntag, 31. August
    8.30 Uhr ab Wipkingerpark Zürich
    Züri rännt 2 – 42 km
    bei jedem Wetter 

  • Futsal: eine Erfolgsgeschichte des SC Wipkingen

    Futsal: eine Erfolgsgeschichte des SC Wipkingen

    Eingesandt von Majuran Panchalingam

    Der SC Wipkingen Zürich ist weit mehr als nur ein traditionsreicher Fussballverein. Seit seiner Gründung im Jahr 1919 hat sich der Klub stetig weiterentwickelt und mit der Etablierung einer Futsal-Abteilung ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufgeschlagen. Was einst als ambitioniertes Projekt begann, ist heute eine feste Grösse in der Schweizer Futsal-Szene.

    Von der Vision zur Realität

    Die Futsal-Abteilung des SC Wipkingen entstand aus der Leidenschaft und dem Pioniergeist von Majuran Panchalingam und seinem Freund Aziz Rajab. Inspiriert von ihrer Begeisterung für Hallenfussball und ihrer Vision, Futsal in Zürich populär zu machen, legten sie 2019 den Grundstein für das heutige Team. «Es war ein einfacher Gedanke: Warum nicht selbst etwas auf die Beine stellen?», erinnert sich Majuran.

    Anfangs bestand das Team aus einer Gruppe von Kindheitsfreunden, die auf den Strassen in Wipkingen und Plätzen vom Schulhaus Waidhalde gemeinsam Fussball spielten. Mit der Unterstützung des SC Wipkingen nahm die Mannschaft schnell Gestalt an und entwickelte sich zu einer Plattform für ambitionierte Spieler. Dank harter Arbeit, taktischer Disziplin und einem unerschütterlichen Teamgeist gelang es, aus einer Freizeitmannschaft eine wettbewerbsfähige Einheit zu formen.

    Sportlicher Aufstieg und Meilensteine

    Die professionelle Ausrichtung der Futsal-Abteilung zeigte schnell Erfolge. In der Saison 2022/2023 schaffte das Team den Aufstieg in die Swiss Futsal Second League, die zweithöchste Spielklasse der Schweiz. Dieser Erfolg war nicht nur ein Meilenstein für die Abteilung, sondern auch ein Zeichen dafür, dass sich Engagement und Zusammenhalt auszahlen. Die Saison 2023/2024 brachte wichtige sportliche Erfolge: Nach einer durchwachsenen Hinrunde holte das Team in der Rückrunde 13 von 15 möglichen Punkten und gewann die Gruppe. Im Viertelfinale musste sich die Mannschaft dem späteren Aufsteiger FC Le Parc geschlagen geben. Trotz des klar stärkeren Gegners zeigte das Team grossen Kampfgeist und unterstrich sein Potenzial sowie seine Ambitionen.

    Nachwuchsförderung und Gemeinschaft

    Ein besonderes Highlight in der Geschichte der Futsal-Abteilung ist ihr Engagement für den Nachwuchs: Gemeinsam mit weiteren Futsal-Teams aus Zürich und dem Fussballverband Zürich hat der SC Wipkingen eine Futsal-Junioren-Meisterschaft für D- und C-Junioren ins Leben gerufen. Die Meisterschaft, die bis heute besteht, bietet jungen Talenten eine Plattform, um ihre Begeisterung für Futsal zu entdecken und ihr Können zu entwickeln.

    Die Juniorenteams des SC Wipkingen nehmen aktiv an der Meisterschaft teil und werden von der Futsal-Mannschaft unterstützt. Spieler der ersten Mannschaft besuchen regelmässig die Trainings der Junioren, um sie optimal auf die Meisterschaft vorzubereiten. Dieses Engagement zeigt nicht nur den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins, sondern auch den Willen, die nächste Generation für den Futsal zu begeistern und aktiv zu fördern.

    Gemeinschaft und Engagement

    Der SC Wipkingen hat sich nicht nur auf dem Spielfeld einen Namen gemacht, sondern auch durch sein Engagement für die Gemeinschaft. Die Spieler der Futsal-Abteilung organisieren Juniorentrainings, beteiligen sich an Weihnachtsmärkten und fördern die kulturelle Vielfalt in Zürich. Diese Aktivitäten stärken den Zusammenhalt im Team und die Bindung zur lokalen Bevölkerung.

    Mit der Unterstützung seiner Partner und der Leidenschaft seiner Spieler blickt die Futsal-Abteilung des SC Wipkingen optimistisch in die kommende Saison. Die Ziele sind klar: der weitere Ausbau der Abteilung, die Förderung junger Talente und ein erneuter Angriff auf den Aufstieg in die höchste Schweizer Futsal-Liga.
    Darüber hinaus hat der Verein konkrete Pläne für zukünftige Projekte, um den Futsal weiter zu stärken. Ein wichtiger Schritt ist die mögliche Integration weiterer Juniorenstufen in die bestehende Futsal-Junioren-Meisterschaft in Zusammenarbeit mit dem Fussballverband Zürich. Damit sollen noch mehr Nachwuchsspieler von dieser dynamischen Sportart profitieren können.

    Und pünktlich zur Weihnachtszeit gibt es noch eine besondere Aktion: Das Team wird über seinen Instagram-Kanal drei Gratis-Trikots verlosen.

    Einladung an alle Sportbegeisterten

    Den SC Wipkingen hautnah erleben: Alle sind herzlich eingeladen, um ein Spiel der Futsal-Mannschaft zu besuchen. Ebenso ist es möglich, einem Spieltag der Futsal-Junioren-Meisterschaft beizuwohnen und die Talente von morgen in Aktion zu sehen. Termine und weitere Informationen sind auf der Website www.scwipkingen.ch und den Social-Media-Kanälen des Clubs zu finden.

  • In die Pedale treten

    In die Pedale treten

    «Auf die Pedale, fertig, los!», hiess es an diesem spätsommerlichen Tag für eine Truppe bestehend aus zahlreichen Kantonsratsmitgliedern, Regierungsrat Mario Fehr und weiteren Gästen aus der Politik. Gegen 16 Uhr versammelten sich alle Teilnehmenden beim Clubhaus des SV Höngg und schlüpften auch gleich in die einheitlichen, blauen Oberteile.

    Reifen wurden auf den Druck getestet, Helme montiert, vereinzelt auch Bikes gemietet. Es herrschte eine lustig-sportliche Atmosphäre und alle Anwesenden waren gespannt auf die erste «ZH Mountainbike-Tour», ins Leben gerufen vom Zürcher Kantonalverband für Sport, kurz ZKS.

    Aber ums Gewinnen ging es nicht, wie Nicola Ryser, Kommunikationsverantwortlicher des ZKS, mitteilte: «Sport ist wichtig, Sport ist gut, Sport verbindet. Mit diesem Event wollen wir den Austausch der Politikerinnen über die Parteiengrenzen hinweg fördern, die Kantonsratsmitglieder sollen Spass dran haben. Wir sind positiv überrascht, dass so viele mitmachen.»

    Die Route sei so gewählt worden, dass sie auf alle Schwierigkeitsklassen abgestimmt ist. «Wir starten hier über den Dächern Zürichs und fahren dann in Richtung Norden», sagte Ryser. Hinter diesem Event steht nicht nur der ZKS, sondern auch die Parlamentarische Gruppe Sport (PGS).

    Dass der ZKS und die PGS den Zürcher Kantonsrat sportlich ins Schwitzen bringen, ist aber nicht neu. Was dieser Mountainbike-Tour nämlich nahe kommt, ist der Kantonsratslauf, der seit dem Jahr 2022 jeweils im Frühling stattfindet.

    «Wie ein Heimspiel»

    Die Teilnehmenden durften für die Tour zwischen drei Niveau-Klassen auswählen, jede Gruppe wurde von je drei Guides angeleitet. Ganz vorne mit dabei war Kantonsrat Christoph Marty (SVP). «Für mich ist diese Velo-Tour wie ein Heimspiel, da sie bei unserem Hausberg beginnt. Ich freue mich auf einen gemütlichen Anlass und natürlich auf das Velofahren», sagte er.

    Mit dabei und repräsentativ für den Kreis 10 war auch Kantonsrätin Renata Grünenfelder (SP). «In erster Linie zählt für mich der überparteiliche Austausch. Solche Sportanlässe sind immer sehr spannend», sagte sie. Grünenfelder ist regelmässig mit dem Rennvelo unterwegs und hat sich für diesen Event in der mittleren Klasse eingeschrieben.

    Das Motto: Zusammen eine gute Zeit haben

    Bevor es um 16.30 Uhr vom Sportplatz Hönggerberg aus wirklich losging, folgten zuerst noch ein paar Ansprachen. «Ich finde es genial, dass zu diesem ersten Mal so viele erschienen sind und hoffe, dass wir den Abend sturzfrei durchstehen», sagte Kantonsratspräsident Jürg Sulser.

    Danach ergriff Guide Flurin Dörig vom Verein Züri Trails das Wort. «An diejenigen, die heute für ein Rennfahren erschienen sind: Leider muss ich euch enttäuschen, denn das ist nicht das Ziel», sagte der Guide lachend, «wir wollen nämlich eine gute Zeit miteinander haben.»

    Da jede Gruppe über drei Leiter verfüge, könne so besser auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden, fügte Flurin an. Die Guides stammten nicht nur von Züri Trails, sondern auch von den beiden Vereinen Trail Friends und Lägern Biketrails.

    Die Politikerinnen traten mit viel Elan in die Pedale und meisterten die gut acht Kilometer lange Strecke durch die Wälder oberhalb des Limmattals und Furttals. Nach etwa 90 Minuten erreichten alle unfallfrei die Waldschenke auf dem Altberg. Alle Teilnehmenden zeigten sich verschwitzt, aber überaus begeistert von dieser Premiere.