Kategorie: Ratgeber

  • «Für Menschen jeden Alters sinnvoll»

    «Für Menschen jeden Alters sinnvoll»

    Herr Kausch, welche Dokumente sollte man Ihrer Meinung nach als Vorsorge für Alter und Pflegebedürftigkeit aufsetzen?

    Hubert Kausch: Man sollte Vorsorge treffen für spezifische medizinische und pflegerische Aspekte, die mit einer Patientenverfügung geregelt werden können. Darüber hinaus sorgt ein Vorsorgeauftrag dafür, dass eine Person meines Vertrauens die Verantwortung übernehmen kann, wenn ich selbst urteilsunfähig werde.

    In welchem Alter sollte dies geschehen?

    Die Errichtung einer Patientenverfügung empfiehlt sich für Personen jeglichen Alters, da man auch nach einem Unfall oder aufgrund einer plötzlichen Erkrankung in die Situation kommen kann, nicht mehr selbstständig entscheiden zu können. Es gibt kein spezifisch empfohlenes Alter.

    Muss man ein bestimmtes Formular verwenden oder kann man den Text selbst verfassen?

    Es gibt lediglich zwei Form-Anforderungen an die Patientenverfügung: Sie muss schriftlich sein (handschriftlich oder gedruckt, frei formuliert oder in einer Formularvariante erstellt) und handschriftlich datiert und unterschrieben werden.

    Wo sollte man sie deponieren?

    Die Patientenverfügung sollte dort aufbewahrt werden, wo sie gut gefunden werden kann. Die vertretungsberechtigten Personen sollten Zugang zum Original haben, wenn dieses zu Hause aufbewahrt wird. Mit Vorteil hat man nahe bei der Krankenversicherungskarte eine Information im Portemonnaie, dass man eine Patientenverfügung errichtet hat und wo sie sich befindet. Es gibt auch Organisationen, die Verfügungen hinterlegen und die dort jederzeit abrufbar sind. Dies ist insbesondere dann angezeigt, wenn man keine vertretungsberechtigten Personen benannt hat. Informiert sein sollten auf jeden Fall die nächsten Angehörigen. Mit Vorteil errichtet man mit diesen zusammen die Patientenverfügung.

    Wie und wann lässt sich eine Patientenverfügung revidieren?

    Eine Patientenverfügung kann jederzeit geändert werden. Wichtig ist, dass man darauf achtet, dass allfällige Kopien, die möglicherweise bei Bezugspersonen im Umlauf sind, ebenfalls wieder auf den neuesten Stand kommen. Es gilt auf jeden Fall immer das Original mit dem neuesten Datum.

    Was passiert, wenn die Angehörigen Bedenken haben, die Patientenverfügung umzusetzen? Oder wenn sich Arzt und Angehörige nicht einig sind, wie die Verfügung umzusetzen ist?

    Hier gilt: Eine möglichst klare Patientenverfügung verfassen und eigene Vorstellungen genug deutlich formulieren. Neben der Patientenverfügung werden alle Informationen zu einer guten Entscheidung zu berücksichtigen sein, sowohl solche zur psychosozialen Situation der Patienten wie auch die medizinische Indikation. Es braucht also ein Gespräch, in dem alle Aspekte unter Einbezug der Patientenverfügung besprochen und schliesslich untereinander abgewogen werden im Sinn einer guten medizinischen Entscheidungsfindung.

    Die Vorsorge für den Ernstfall

    Schicksalsschläge, die zum Verlust der Urteilsfähigkeit führen, lassen sich nicht verhindern. Was sich aber verhindern lässt, ist eine ­medizinische Behandlung, die nicht den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Für diese Fälle gibt es die Patientenverfügung.

    In diesem Artikel erfahren Sie das Wichtigste zur Patientenverfügung.

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht in diesem Jahr erneut die Reihe «Wertvolle Jahre», die sich der Lebensrealität von betagten Menschen widmet

    Diese Artikel entstehen mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Versicherungs-Ratgeber der MobilIar

    Versicherungs-Ratgeber der MobilIar

    Bezahlter Inhalt

    Erwerbstätige sind finanziell gut abgesichert, wenn sie wegen eines Unfalls invalid werden. Ist aber eine Krankheit schuld, sieht es anders aus.
    Auch für den Todesfall ist es sinnvoll, seine Lieben abzusichern – zum Beispiel mit einer Risikoversicherung.

    Erwerbsunfähigkeit wegen Krankheit

    In der Schweiz sind Krankheiten rund achtmal so oft Ursache für Invalidität wie Unfälle. Wer wegen einer Krankheit erwerbsunfähig wird, erhält von der Unfallversicherung jedoch keine Rente. Dafür springt die Pensionskasse ein.
    Doch auch wenn die Leistungen der Pensionskasse gut sind, bleibt im Schadensfall eine Einkommenslücke. Diese können Sie mit einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung schliessen.

    Wer braucht eine private Invalidenrente?

    Entscheidend ist die individuelle Situation: Welche Leistungen erhalten Sie und wie viel Geld brauchen Sie bei krankheitsbedingter Invalidität? Als Faustregel gilt: Die Renten aus der Invalidenversicherung und der Pensionskasse sollten zwischen 60 und 80 Prozent des letzten Einkommens abdecken – je höher der Lohn, desto tiefer der Prozentsatz.

    Todesfallversicherung: für den schlimmsten Fall

    Wer seine Familie absichern möchte, kann zusätzlich oder unabhängig von der Invalidenrente eine Todesfallversicherung abschliessen. Diese hilft Ihren Lieben, die Lebenshaltungskosten zu decken und die Schulden zu tilgen, falls Ihnen etwas zustösst.

    Steuern sparen mit der Säule 3a

    Die gebundene Vorsorge bietet mit der Säule 3a Steuervorteile: Sie können die Prämien direkt dem steuerbaren Einkommen abziehen. Bei der Säule 3b sind die Abzugsmöglichkeiten kantonal verschieden. Lassen Sie sich deshalb beraten, bevor Sie sich entscheiden.

    Mobiliar Generalagentur Zürich

    Vorsorge ist komplex – und so individuell wie Sie. Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Sie erreichen Generalagent Christian Schindler unter 044 217 99 11 oder zuerich@mobiliar.ch

  • Steigende Temperaturen: Wie Sie Ihren Vierbeiner richtig schützen

    Steigende Temperaturen: Wie Sie Ihren Vierbeiner richtig schützen

    In den Monaten Juli und August können Hitzewellen mit Tageshöchstwerten von über 30 Grad auftreten. Der Mensch kann seine Körpertemperatur durch Schwitzen regulieren und abkühlen. Anders ist das bei Tierarten wie Hunden oder Katzen, die keine Schweissdrüsen besitzen. Die Gefahr eines Hitzschlags sei deshalb gross, warnt die Stiftung TBB Schweiz.

    Geöffnetes Fenster hilft nicht

    Autos stellen für die Vierbeiner eine besonders grosse Gefahr dar. Schon bei 15 Grad heizt sich der Innenraum eines Autos auf bis zu 50 Grad auf, bei hohen Aussentemperaturen sogar auf bis zu 70 Grad. Selbst mit geöffneten Fenstern und einem Schattenplatz kann das Fahrzeug zur Todesfalle werden. Durch Hecheln können sich die Hunde nicht mehr ausreichend abkühlen, die Körpertemperatur steigt an. Durch Kreislaufversagen droht der Hitzetod. Das Zurücklassen eines Tieres in einem in der Sonne stehenden Auto ist in jedem Fall tierschutzrelevant und kann zu einem Eintrag ins Strafregister führen.

    Tipps für die Abkühlung

    Mit ein paar Tipps kann man seinem Tier helfen, die heissen Sommertage unbeschadet zu überstehen. Bei Hunden sollten die täglichen Gassi-Runden auf die kühleren Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden. Wichtig dabei ist, den Hund nicht zu überanstrengen: Auf längere Spieleinheiten und das Laufen neben dem Fahrrad sollte deshalb verzichtet werden. Auch sollten aufgeheizte Asphaltwege vermieden werden. Hier kann sich die Pfote schnell verbrennen. Eine Sonnencrème für Tiere kann zusätzlich die Haut vor starker und direkter Sonneneinstrahlung schützen.

    Katzen, insbesondere Wohnungskatzen, sollten immer einen kühlen Rückzugsort haben mithilfe von beispielsweise Pflanzen, welche für schattige Plätzchen sorgen. Wichtig ist auch, dass dem Tier stets eine Wasserquelle zur Verfügung steht. Tiere in Käfigen sind durch hohe Temperaturen besonders gefährdet. Das Gehege sollte daher an einem schattigen Platz stehen und es sollte auch regelmässig kontrolliert werden, ob genügend frisches Wasser vorhanden ist. Mit kalten Steinplatten, einer gefrorenen Wasserflasche und feuchten Tüchern über dem Gehege kann für kühlere Bedingungen gesorgt werden.

    Quelle: Stiftung TBB Schweiz

  • Kostenloser Notfallausweis für Tierhalter*innen

    Kostenloser Notfallausweis für Tierhalter*innen

    Gemäss einer Medienmitteilung der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) plage viele Tierhalter*innen die Sorge, was in einem Notfall mit ihrem Haustier geschehe.

    Wenn Tierhalter*innen zum Beispiel nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar sind, seien deren Haustiere oft über längere Zeit ohne Betreuung alleine in der Wohnung.

    Bis die Tiere dann endlich gefunden werden, kann es bereits zu spät sein. Um diesem Szenario vorzubeugen, bietet die SUST einen kostenlosen Notfallausweis an.

    Diese Karte gibt darüber Auskunft, welche Tiere im Zuhause oder der Ferienwohnung der verunfallten Person auf Betreuung angewiesen sind und wer sich um sie kümmern wird, sollte der*die Halter*in vorläufig nicht dazu in der Lage sein.

    Zum Ausweis gibt es auch einen Ratgeber, Kleber und weitere Vorsorgehilfsmittel.

    Quelle: Medienmitteilung SUST

  • Erste Hilfe im Betrieb: Sicherheit und Ausbildung

    Erste Hilfe im Betrieb: Sicherheit und Ausbildung

    Ratgeber des Samaritervereins Höngg

    Das Arbeitsgesetz verpflichtet Arbeitgeber*innen zur Gewährleistung der Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden, einschliesslich der Erste-Hilfe-Schulung. Das bedeutet, dass in jedem Betrieb ausreichend qualifiziertes Personal vorhanden sein muss, um im Notfall adäquate Hilfe zu leisten.

    Das SECO hat die folgenden zehn häufigsten medizinischen Notfälle in seiner gesetzlichen Verordnung aufgeführt:

    Herz-/Kreislaufstillstand: Wiederbelebung und Defibrillator nutzen.

    Herzinfarkt: Rettungsdienst rufen, Patient*in und Symptome überwachen.

    Schlaganfall: Rettungsdienst alarmieren, Patient*in beruhigen und flach lagern.

    Verletzung der Wirbelsäule: Patient*in nicht bewegen und Kopf/Nacken stabilisieren.

    Starke innere/äussere Blutung: Blutung stoppen (Druckverband).

    Krampfanfall: Patient*in vorsichtig ablegen und Umgebung sichern.

    Verlegung der Atemwege/Atemnot: Rettungsdienst rufen und wenn möglich Fremdkörper entfernen.

    Gravierende Kreislauf-/Bewusstseinsstörung: Rettungsdienst alarmieren und Bewusstlose in die stabile Seitenlage bringen.

    Schwerwiegende Verletzung der Haut/Schleimhäute: Verbrennung kühlen, Verätzung spülen. Keine Salben oder Cremes auftragen.

    Psychische Notfallsituation: Ruhe bewahren, Patient*in beruhigen. Bei Bedarf professionelle Hilfe hinzuziehen.

    Regelmässige Schulungen gewährleisten, dass Ersthelfende Unfälle möglichst verhindern und im Notfall Leben retten.

    Eingesandt vom Samariterverein Zürich-Höngg

  • Im Garten ist Vorsicht geboten

    Im Garten ist Vorsicht geboten

    Eigentlich gilt die Imbisbühlstrasse als friedlicher Ort mit schmucken Häusern und ebensolchen Gärten. An einem Montagabend im Juni änderte sich das: Gleich in vier Gärten ereigneten sich Unfälle, die Erste Hilfe verlangten. Es handelte sich dabei um eine Übung des Samaritervereins Zürich-Höngg. Das Training gehörte zu insgesamt zehn Weiterbildungsabenden pro Jahr, wobei sich die Aktivmitglieder zum Besuch von vier Abenden verpflichten.

    Rund 20 Mitglieder des Samariter-vereins versammelten sich bei der Imbisbühlstrasse, unter ihnen auch Barbara Bisko, welche die Verantwortung für die Kommunikation innehat. Es ist ihr ein Anliegen, sich sozial zu engagieren. «Ich bin Samariterin aus Überzeugung, weil ich dadurch mein Erste-Hilfe-Wissen laufend auffrischen und so in einem Notfall schnell und kompetent helfen kann», so Bisko.

    Die Anwesenden teilten sich in vier Gruppen auf. Entsprechend wurden vier Gartenunfälle geplant. «Gerade jetzt verbringen wir viel Zeit im Freien, daher ist diese Übung mit realitätsnahen Fallbeispielen die perfekte Auffrischung, um im Notfall richtig zu reagieren», sagte Bisko. Die Spannung stieg und so machte sich ihre Gruppe auf zum ersten Garten.

    Stichwunde und Kettensäge

    Dort trat eine Frau in einen Nagel, der ihren Fuss durchbohrte. Deren Hunde rannten wild umher. Während Bisko die Tiere an die Leine nahm, kümmerten sich die zwei anderen um die Frau, leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Notarzt. Im Anschluss erhielten sie Lob und Kritik eines Samariterlehrers.

    Die Teilnehmenden lernten dabei einiges über Verletzungen dieser Art: Da ist die Stichverletzung, die tief sein kann und zwingend ärztlich behandelt werden muss. Auch eine Schnittverletzung kann tief sein, wohingegen eine Schürfung zunächst beobachtet werden muss, jedoch nicht zu unterschätzen ist. Eine Quetschwunde wiederum entsteht als Folge stumpfer Gewalteinwirkung, wodurch Blutgefässe platzen und zerreissen.

    Auch der zweite Gartenunfall hatte es in sich: Eine Frau hantierte mit einer Kettensäge und verletzte sich am Unterarm. Bisko und ihrem Team war es wichtig, zunächst die Situation einzuschätzen und die Säge abzuschalten – die eigene Sicherheit muss gewährleistet sein. Ein Druckverband sollte die Blutung vorerst stoppen, die Nummer 144 wurde alarmiert, doch die Frau fiel in Ohnmacht. Die Samariter*innen brachten sie in die stabile Seitenlage: So wird sichergestellt, dass die Atemwege freigehalten werden. Erbrochenes oder Blut können ablaufen und Betroffene werden vor dem Ersticken bewahrt.

    Später wurde die Frau mit einer Rettungsdecke umhüllt, damit die Körperwärme bestehen blieb. Dieser Vorfall wurde ebenfalls analysiert. Die Samariterlehrerin erklärte, dass die Notfallnummer weit mehr sei als «nur» eine Meldestelle: Die Mitarbeitenden dort können telefonisch Anweisungen geben, sollte jemand kein Wissen über Erste Hilfe haben. Und zumindest der Anruf müsse sein; unterlassene Hilfeleistung ist eine Straftat.

    Der Sturz und ein Insekt

    Beim dritten Unfall handelte es sich um einen Sturz von der Leiter; ein Mann lag ohnmächtig vor seinem Haus. Bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen ist es wichtig, den Verletzten möglichst wenig zu bewegen, den Kopf ruhig zu halten und zu stabilisieren. Auch hier musste die Nummer 144 gewählt werden. Bisko und ihr Team haben im Anschluss erfahren, dass eine kurze Analyse der Situation nie schaden kann: «10 für 10» nennt sich das im Samariter-Fachjargon: Zehn Sekunden überlegen, damit die nächsten zehn Minuten besser und koordinierter ablaufen.

    Der letzte Unfall war ein «Klassiker»: Ein junger Mann wurde von einer Biene gestochen und war kurze Zeit später bewusstlos. Hier kam eine Spritze zum Einsatz: Der Adrenalin-Autoinjektor ist ein Notfallmedikament für Menschen, die einen allergischen Schock erleiden. Das Medikament macht wieder wach, allerdings muss dennoch ein Arzt gerufen werden, die Wirkung kann nachlassen. Beim anschliessenden Gespräch wurde betont, dass das Mittel in die Aussenseite des oberen Oberschenkels gespritzt werden soll, um schnellstmöglich seine Wirkung entfalten zu können.

    Schliesslich meisterten alle Samariter*innen die Gartenunfälle mit Bravour und ihr Wissen für den Ernstfall wurde gefestigt. «Während den Übungen trainieren wir immer wieder diverse Schemata, wie etwa das «Ampel-Schema»: Rot – Schauen, Gelb – Denken, Grün – Handeln. Diese Gedächtnisstützen helfen uns, unser Wissen in einer realen Notfallsituation abzurufen», sagte Bisko.

  • M.I.A. P3 – Albtraum im Doppelpack

    Miami 2013: Nach einem Bancomat-Bezug wird Monique auf offener Strasse von drei Schlägertypen brutal überfallen. Nur dank Hilfe eines Passanten überlebt sie und flüchtet von der Polizei nicht ernstgenommen schwer verletzt nach Hause. Ihre Freundin rät ihr, einen Anwalt aufzusuchen, um die Bank, welche es gesetzlich vorgeschrieben unterlassen hat, beim Bancomaten eine Überwachungskamera zu installieren, einzuklagen. Damit erst beginnt für Monique der Horrotrip. Im Miami Hospital, wo sie sich ein zweites Mal auf Ihre Nierenverletzungen untersuchen lassen soll, wird sie mit Verdacht auf Suizidgefahr in die Psychiatrie eingeliefert. Umgeben von Psychopathen, der Freiheit bis auf ein trauriges Nachthemd beraubt und wo nicht einmal Kakerlaken und Ratten sich wohl fühlen würden, kämpft sie mit einem enormen Überlebenswillen gegen Gehirnwäsche, Medikamentencocktails, Kältetod, Blutverlust und Nierenversagen, während «draussen», im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Weihnachten und Hanukkah gefeiert wird.

    Die Wipkinger Autorin, Monique Wegmüller, lebte zehn Jahre in Los Angeles, New York und Miami. Sie ist Autorin, VIP-Assistentin, Kunstmalerin und liebt die Unterwasserwelt. Ihr Erstlingswerk «Maholo Sunrise» (Schauplatz Hawaii) wurde mit dem internationalen Buchpreis 2011 in der Kategorie «wahre Geschichte» in Los Angeles ausgezeichnet. Mit «M.I.A. P3 – Albtraum im Doppelpack» erzählt sie ihr zweites Albtraumerlebnis, als sie in Miami auf offener Strasse brutal überfallen wird und schlussendlich in der Irrenanstalt landet.

    M.I.A. P3 – Albtraum im Doppelpack.
    Taschenbuch
    Erscheinungsdatum: 5.11.2017
    Preis: Fr. 38.90
    ISBN: 978-1-387-20608-7 (396 Seiten)
    Direktbestellung mit persönlicher Widmung bei: monique.wegmueller@bluewin.ch oder ohne Widmung in jeder Buchhandlung oder im Infozentrum des «Hönggers» am Meierhofplatz 2 erhältlich.

  • Von Gärten

    Nicht Wildnis, sondern Paradies – das ist die Idee der Gärten. «Inspirationen – Eine Zeitreise durch die Gartengeschichte» erzählt die Entwicklung der Gärten von ihrem mutmasslichen Beginn in Mesopotamien bis heute. In chronologisch geordneten und mit Stichworten versehenen Abschnitten geht es – mit einem Schwerpunkt auf Mitteleuropa – um die bedeutendsten Stile, Strömungen und Menschen in der Gartenkunst. Dass Sehnsüchte und Weltanschauungen neue Gärten entstehen lassen und dass Gärten zu Kunstwerken inspirieren, soll diese Zeitreise auch vor Augen führen. Jeder Garten spricht alle Sinne an: Vögel zwitschern im Frühjahr und fliegen geschäftig von Busch zu Baum. An Sommervormittagen duftet der frisch gemähte Rasen, im Herbst das Fallobst. Himbeeren direkt von der Staude zu essen, bleibt unvergesslich, die Farben der selbst gezogenen Karotten und Blumen leuchten direkt ins Herz. Und im Winter, wenn es schneit, ist alles in Weiss gehüllt und still, die Pflanzen ruhen aus und sammeln Kraft für den Neuanfang. Auch wenn die berühmten und stilbildenden Gärten oft durch grossen Reichtum möglich wurden, sind schöne Gärten kein Privileg der Wohlhabenden. Ob Schrebergarten, Landschaftspark oder Volkspark, ob Bauerngarten, Balkon- oder Gemeinschaftsgarten in der Grossstadt – kleine und grosse Gärten durchwirken die gebaute Landschaft. Vielleicht sind sie heute noch bedeutsamer als in ihrer bisherigen Geschichte: In Zeiten verdichteten Bauens holen wir in Gärten Luft – in einem umfassenden Sinn –, und für viele Tiere sind sie Lebensraum und Nahrungsquelle. Warum aber schmecken Himbeeren nach Himbeeren? Woher holen Beeren, Früchte, Gemüse und Kräuter ihren Geschmack, wenn nicht aus der Gartenerde, die ein ganzes Universum an Leben enthält, und aus der Luft, dem Regen, dem Sonnenlicht und der Hitze? Wer einen Garten anlegt, verwirklicht sein eigenes Paradies. Die buchstäbliche Verwurzelung von Büschen, Bäumen und Blumen im Garten und die Wiederkehr der Jahreszeiten vermitteln uns ein Gefühl von Beständigkeit und Halt. Gärten lehren uns, im Augenblick zu leben, mit all unseren Sinnen die Umgebung wahrzunehmen und uns auf Wesentliches zu besinnen. Nicht allein Zweck und Arbeit, sondern Lust und Kontemplation: Als imaginierte Glücksorte haben Gärten utopische Kraft. Sowohl die prächtigen historischen Gärten als auch die kleinen idealistisch gehegten Gartenparadiese schenken unseren Lebensorten Zauber und Poesie. Ideen begründen Gärten. In Gärten wachsen Ideen.

    Inspirationen – Eine Zeitreise durch die Gartengeschichte. erschien im Oktober im Birkhäuser Verlag. ISBN 978-3-0356-1383-4. Nadine Olonetzky, 1962 in Zürich geboren, schreibt zu Themen aus Fotografie, Kunst und Kulturgeschichte und ist Autorin sowie Herausgeberin mehrerer Bücher. Sie ist Mitglied von Kontrast (www.kontrast.ch), Projektleiterin/Lektorin im Verlag Scheidegger & Spiess und lebt in Wipkingen.

  • Massgeschneiderte Vorsorge in allen Lebensphasen

    Es entsteht eine Vorsorgelücke, die jede Person in Eigenverantwortung mit der 3. Säule, der privaten Vorsorge, schliessen sollte. Diese umfasst alle möglichen Formen der freiwilligen Vermögensbildung, vom Sparkonto übers Wertschriftendepot bis zum Eigenheim oder zur Lebensversicherung. Es gibt zwei Formen der privaten Vorsorge: Die Säule 3a ist das gebundene, steuerbegünstigte Vorsorgesparen. Man kann jedes Jahr einen Betrag einzahlen und diesen von den Steuern abziehen; allerdings steht einem das angesparte Guthaben vor der Pensionierung nur unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel für den Erwerb von Wohneigentum zur Verfügung. Die Säule 3b ist das freie Sparen. Sie bietet viel Flexibilität, denn man kann jederzeit frei über das gesparte Geld verfügen.

    Die junge Familie

    Mit der Geburt eines Kindes beginnt für die Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Schon während der Schwangerschaft sollte man sich Gedanken über die finanzielle Absicherung der Familie machen. Dabei ist es wichtig, auch unangenehme Fragen wie Invalidität oder Tod zu thematisieren. Wird ein Elternteil invalide oder stirbt er gar, schützt eine private Vorsorge die Familie. Im Invaliditätsfall sichert sie den gewohnten Lebensstandard, denn die Renten von IV und Pensionskasse sind tiefer als der ursprüngliche Lohn. Und im Todesfall bietet die private Vorsorge den Hinterbliebenen finanzielle Sicherheit.

    Mitten im Berufsleben

    Wer mitten im Leben steht, hat viele Träume. Man will sich vielleicht selbstständig machen, endlich das langersehnte Eigenheim kaufen oder ein Vermögen aufbauen. Träume wollen allerdings auch finanziert sein und das Leben hat nicht nur Sonnenseiten. Sind die Angehörigen oder die Geschäftspartner bei einem Todesfall abgesichert? Was passiert bei Arbeitsunfähigkeit? Mit der auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Vorsorgelösung kommt man nicht nur einfacher, sondern auch sicherer ans Ziel.

    Ab 50 Jahren

    Die Renten der 1. und 2. Säule decken etwa 60 Prozent des früheren Erwerbseinkommens. Die 3. Säule hilft, den bisherigen Lebensstandard zu sichern. Viele Berufstätige in der Schweiz wünschen sich schon vor dem regulären Alter in Pension zu gehen, doch eine Frühpensionierung ist teuer: Wer sich bereits mit 60 Jahren pensionieren lässt, muss auf rund einen Drittel der Rentenleistung verzichten. Deshalb gilt es, rechtzeitig die Altersvorsorge zu optimieren und die Pensionierung frühzeitig zu planen. Eine persönliche Vorsorgeberatung durch die Versicherungsfachleute hilft in all diesen Belangen, die massgeschneiderte private Vorsorge zu planen und Sicherheit zu schaffen.

    Michael Bauer
    AXA Winterthur
    Hauptagentur Zürich-Höngg
    Limmattalstrasse 170
    8049 Zürich
    043 488 50 70
    www.axa.ch/zuerich-hoengg

  • Buchtipp: «Vom Fleck weg»

    Buchtipp: «Vom Fleck weg»

    Die stilprägende Modedesignerin mit eigenem Label und Gewinnerin des Prix Bolero und weiterer internationaler Modepreise, Erica Matile, hat in ihrem zweiten Band in 170 Seiten zusammengefasst, was den Alltag rundum den Haushalt erleichtert. Dabei greift sie auf altbewährte Hilfsmittel zurück, wider der Verschleiss- und Wegwerfmentalität und bedient sich haufenweise natürlicher, anstatt giftiger Substanzen. Tipps und Tricks sind praktisch unterteilt in Themenbereiche, sodass man sie bei Gebrauch leicht finden kann: Allgemeine Tricks, Küche, Bad, Böden und Teppiche, Wände und Fenster, Gerüche, Ungeziefer, Technik und Motoren sowie Sparen.

    Vom Schluckauf, Backpulver und den dritten Zähnen

    Zulange den «Hitzgi» haben, kann mit der Zeit schmerzhaft sein. Gegen den Schluckauf hilft ein Teelöffel Zucker. Das beruhigt und löst die Bauchmuskeln. Wussten Sie, dass sich Scherbenteile problemlos mit einem Toastbrot auflesen lassen? Der Trick funktioniert selbst dann, wenn die Scherben in einem Longflorteppich stecken. Backpulver und Essig scheinen in diesem Ratgeber aber offensichtlich der Renner zu sein. Mit Essigwasser lassen sich nebst vielem anderem Kalkflecken an den Wänden und hartnäckiger Schmutz in der Toilettenschüssel entfernen, nützt das zu wenig, hilft auch eine Reinigungstablette für die dritten Zähne, diese funktioniert übrigens auch bei stark verschmutzten Vasen oder Teeflecken in der Tasse oder im Krug. Die Reinigungstablette im Wasser aufgelöst bringt auch Edelsteinschmuck über Nacht wieder zum Funkeln. Achtung: Goldschmuck legt man lieber in Champagner- oder Proseccoresten, und für Silber macht man eine Paste aus Backpulver und Wasser. Ein Teelöffel Backpulver in der Wäschetrommel bringt ergrautes Weiss wieder zum Strahlen oder verhilft stinkenden Schuhen zu neutralem Geruch. Einfach das Pulver über die Schuhe streuen und am Morgen ausklopfen. Nebst all den praktischen Tipps, die teils bekannt sind, aber gut, um wieder ins Gedächtnis zu rufen und teils aber auch für Aha-Erlebnisse sorgen, rundet die Autorin das Buch zum Schluss mit einer Checkliste für «Feste feiern» und deren Benimmregeln ab.

    «Vom Fleck weg» – Der ultimative Ratgeber für alle praktischen Belange des täglichen Lebens. Band 2. Gesammelt von Erica Matile. Salis Verlag, Zürich, ISBN 978-3-906195-50-6, 35 Franken, erhältlich Buchhandel und im Infozentrum «Höngger», Meierhofplatz 2.