Kategorie: Quartierleben

  • Am Wochenende findet das Landenbergfest in Wipkingen statt

    Am Wochenende findet das Landenbergfest in Wipkingen statt

    Mitten im Quartier, unweit des Bahnhofs Wipkingen, findet jedes Jahr das Landenbergfest statt. Der Eintritt ist frei, und die ganze Familie kann sich daran erfreuen: Auf der Wiese im Landenbergpark gibt es Livemusik, kulinarische Angebote und ein buntes Programm für Kinder. Dieses Jahr geht das Fest am 26. und 27. Juni über die Bühne.

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    Seit 42 Jahren in Wipkingen verankert

    Das Wipkinger Fest ist seit 42 Jahren im Kreis 10 verankert. Es entstand aus einem Nachbarschaftsanlass, als Bewohner einer Genossenschaft an der Zeunerstrasse – direkt angrenzend an den Landenbergpark – begannen, ein Picknick für Anwohnende zu organisieren. Aus diesem jährlich stattfindenden Treffen ist im Laufe der Zeit das heutige Landenbergfest gewachsen (wir berichteten).

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    Ein Fest der Nachbarschaft

    Vielfältiges Programm für alle Generationen

    Den familiären Charakter hat sich das Fest bis heute bewahrt. Entsprechend breit ist das Angebot: Am Freitag startet das Fest ab 18 Uhr mit Essen und Getränken. Ab 20 Uhr sorgen Caspar von Nebenan und Bodoh für musikalische Unterhaltung.

    Caspar von nebenan – Chérie

    Gelassene Stimmung am Landenbergfest in Wipkingen. (Foto: zvg)

    Am Samstag beginnt das Programm bereits um 14 Uhr. Neben Verpflegungsmöglichkeiten stehen unter anderem ein Siebdruck-Angebot, ein Kinderflohmarkt sowie Aktivitäten mit dem Gemeinschaftszentrum Wipkingen und der Offenen Jugendarbeit auf dem Programm. Am Abend, ab 20 Uhr, treten Lost in Quiet, Lilac Attitude und Nadja Zela auf.

    Nadja Zela – Still Alive

    Im Quartier selbst ist das Fest breit abgestützt: Zahlreiche lokale Betriebe unterstützen den Anlass als Sponsoren, darunter KiWi, Float Zürich, der Röschi Kiosk, die Café Bar Nordbrücke und das Restaurant Da Noi.

    Quelle: Landenbergfest

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    Unter dem Landenbergpark

  • Sommerfest: Wenn Kamele durch den Riedhof spazieren

    Wenn sich das Alters- und Pflegeheim Riedhof in eine bunte Festmeile verwandelt, ist es wieder Zeit für das traditionelle Sommerfest. Die beliebte Veranstaltung richtet sich an die Bewohnenden, ihre Angehörigen sowie Gäste aus nah und fern. Besonders freut es die Institution, dass auch die gesamte Nachbarschaft und das Quartier herzlich eingeladen sind, gemeinsam einen unvergesslichen Sommertag zu erleben.

    Freuen können sich alle auf ein abwechslungsreiches Programm. Nostalgiekarussell, Hüpfburg, Popcorn und Zuckerwatte, Glücksrad, Büchsenwerfen sowie Kinderschminken garantieren allerbeste Kurzweil. Auch Motorsportfans kommen bei der Carrera-Bahn auf ihre Kosten.

    Tierische Stargäste

    Zu den Höhepunkten gehören dieses Jahr zweifellos die beiden Kamele. Mit ihren grossen, ausdrucksstarken Augen üben die Tiere eine ganz besondere Faszination aus und ziehen die Blicke der Menschen magisch an. Die Kamele spazieren auf dem Festgelände umher und dürfen gestreichelt werden.

    Natürlich spielt auch das kulinarische Angebot eine zentrale Rolle. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf feine Spezialitäten freuen. Frisch zubereitetes Raclette, Köstlichkeiten vom Grill und weitere hausgemachte Leckerbissen laden zum gemütlichen Geniessen und geselligen Beisammensein ein.

    Schlager & Volksmusik  

    Für die musikalische Unterhaltung sorgen hochkarätige Künstler. Mit dabei ist der beliebte Schlagerstar und Stimmungssänger Stefan Roos, der mit seinen bekannten Hits aufwartet.

    Stefan Roos – Cervelat

    Das Trio Herby und Paul begeistert mit traditioneller Volksmusik, während Enrico Lenzin mit Alphornklängen und seiner fulminanten Perkussionsshow eindrucksvolle musikalische Akzente setzt. Er kann ebenso gut auf einem Grüncontainer oder Milchkessel spielen – bei ihm hat alles Rhythmus und Klang. Der Riedhof freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

    Das Riedhoffest

    Samstag, 27. Juni, 10–17 Uhr
    Riedhofweg 4

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    Hotdogs und heisse Füsse

  • Im Frankental steigt das Höngger Chriesifäscht

    Im Frankental steigt das Höngger Chriesifäscht

    Das Wein- und Obsthaus Wegmann lädt zum 22. Chriesifäscht und Tag der offenen Tür ein. Die Gäste erhalten Einblicke in den Familienbetrieb, können Weine degustieren und die vielfältigen Angebote des Hofladens entdecken. Für Unterhaltung sorgen die Musiker Noemi und David von «UPGRADE». Betriebsrundgänge mit Daniel Wegmann finden um 11.30 Uhr und 14 Uhr statt.

    Ponyreiten und Festwirtschaft

    Auch Kinder kommen auf ihre Kosten: Eine Hüpfburg mit Pool, Airbrush-Tattoos, ein Boxautomat sowie Ponyreiten mit Shelley und ihren Ponys stehen auf dem Programm. Ergänzt wird das Fest durch eine Grill- und Festwirtschaft sowie süsse Spezialitäten aus der Backstube.

    Chriesifäscht

    Sonntag, 28. Juni, 11–17 Uhr
    Wein- und Obsthaus Daniel & Zarina Wegmann
    Frankentalerstr. 54–60

  • Das Openair Wipkingen hat erneut Geldsorgen

    Das Openair Wipkingen hat erneut Geldsorgen

    Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, habe die vorübergehende Schliessung des Openairs Wipkingen während des Gewittersturms am vergangenen Freitag Einnahmeneinbussen von rund 40’000 bis 50’000 Franken verursacht. Dies habe die Mitorganisatorin Melinda Bieri der Zeitung mitgeteilt.

    Trotz vorbereitender Massnahmen, so wird Bieri zitiert, habe das Gewitter Teile der Infrastruktur wie Zelte und Technik beschädigt. Zudem sei durch den Programmunterbruch die Planung der Auftritte verzögert worden.  

    Dies habe insbesondere zur Folge gehabt, dass der Hauptact des Abends, die Berner Band Splendid, auf ihren Auftritt habe verzichten müssen. Eine Verlängerung des Programms sei aufgrund der Bewilligungszeiten nicht möglich gewesen.

    Wie Bieri dem «Tages-Anzeiger» weiter mitteilt, würde sich das Organisationskomitee für solche Fälle «etwas mehr Kulanz bei den Bewilligungen» wünschen. Die Stadt jedoch, so zitiert die Zeitung eine Sprecherin, könne die Betriebszeiten nicht nach Belieben ausdehnen.

    Ein Sturm sei kein Grund für eine Verlängerung, sondern falle in die Kategorie «höhere Gewalt» und damit zum Risiko, das die Veranstalter*innen tragen.

    Budget «schitter wägem Gwitter»

    Um das Loch in der Kasse zu füllen, sammelt das OK nun via Website unter dem Titel «Budget schitter wägem Gwitter» Spenden für die Zukunft des Festivals. Diese Strategie hat schon einmal Erfolg gezeigt: Bereits 2024 konnte eine grossangelegte Crowdfunding-Aktion das Überleben des Gratis-Openair sichern.

    Damals hatte das regnerische und kühle Wetter dafür gesorgt, dass das Festival von rund 6000 Personen weniger besucht worden war als sonst üblich. Mit dem Spendenaufruf konnten die für den Weiterbetrieb erforderlichen 50’000 Franken aufgetrieben werden.

  • Quartierverein Höngg: von Stadtbäumen und Stadtverträgen

    Quartierverein Höngg: von Stadtbäumen und Stadtverträgen

    Den Anfang machten die Bäume: Wie üblich begann die Generalversammlung des Quartiervereins auch in diesem Jahr mit einem Gastreferat. Andrea Gion Saluz, gebürtiger Höngger und bei Grün Stadt Zürich Koordinator für die Stadtbäume, gab dem Publikum einen kurzen, aber prägnanten Einblick in seine Arbeit.

    Eloquent erläuterte er, was Stadtbäume von Waldbäumen unterscheidet, welche Funktionen sie für die Stadt und ihre Bevölkerung übernehmen und welche Anstrengungen unternommen werden, um ihren Bedürfnissen zumindest in Ansätzen gerecht zu werden.

    Neue Verträge mit der Stadt

    Dann ging’s zum eigentlichen Kerngeschäft des Abends: der Generalversammlung. Quartiervereinspräsident Alexander Jäger begrüsste die 100 Anwesenden und gab einen Überblick über die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. Dabei sorgte ein Thema zum wiederholten Male für Diskussionen: die aktualisierte Finanzierungsvereinbarung mit der Stadt Zürich.

    Aufgrund von vergangenen Veruntreuungen im QV Witikon hatte die Stadt die Vereinbarungen mit den Quartiervereinen neu aufgegleist und durch Einzelverträge ersetzt. Die Inhalte und Bedingungen dieses Vertragswerks sorgten für Unmut. Drei Quartiervereine, darunter Wipkingen, weigerten sich, den Vertrag zu unterzeichnen (der «Höngger» berichtete).

    Der Höngger Vorstand hingegen, so Jäger, habe sich entschieden, die Verträge zu unterzeichnen, da man auf den städtischen Zustupf angewiesen sei. Alternative dazu wäre aus Sicht des Vorstands einzig, die Mitgliederbeiträge zu erhöhen. Dies sei jedoch von den Mitgliedern bereits vor einigen Jahren abgelehnt worden.

    Im Publikum kamen Fragen und Diskussionen zu diesem Vorgehen sowie den genauen Inhalten der Verträge auf, woraufhin Jäger zusicherte, auf der Website eine Zusammenfassung der Kernpunkte zu veröffentlichen.

    Zwei Rücktritte und ein Neuzugang

    Der Rückblick auf die Aktivitäten der KulturBox Höngg und auf den Weinweg Höngg sowie ein Ausblick auf das Wümmetfäscht gehörten zu den weiteren Traktanden, bevor es um die Finanzen ging. Die Rechnungen des vergangenen Jahres wurden abgenommen, das Budget für das Vereinsjahr präsentiert. Wie in diesem Jahr ist auch für das kommende Jahr ein Verlust von rund 5000 Franken budgetiert.

    Zu den besonderen Ausgaben gehört der Relaunch der Website, die aktualisiert werden soll. Und schliesslich noch die Personalia: Neben der Wiederwahl des Präsidenten, der in seinem Amt bestätigt wurde, hatte der Vorstand zwei Rücktritte zu verzeichnen. Wolfgang Minas und Michael Brian verabschiedeten sich von ihrer Tätigkeit, ebenso wie Revisor Roger Scherrer.

    Als Neuzugang konnte dafür Barbara Wiegand in den Vorstand gewählt werden. Sie wird in Zukunft insbesondere für den Räbeliechtliumzug und die Waldweihnacht zuständig sein. Neuer Revisor wird Matthias Wälchli.

  • Werdinsel: Fischerweg wird für ein Jahr gesperrt

    Werdinsel: Fischerweg wird für ein Jahr gesperrt

    Die Wasserversorgung Zürich erstellt im unteren Bereich des Fischerwegs fünf neue Vertikalfilterbrunnen. Die Bauarbeiten dienen der technischen Erneuerung des Grundwasserfelds Hardhof und sollen langfristig die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser gewährleisten.

    Wie die Stadt nun auf Anfrage mitteilt, wird für die Arbeiten der Abschnitt des Fischerwegs ab dem Pumpwerk Fischerweg beziehungsweise vom Höngger Wehr bis zur Werdhölzlibrücke vom 20. Juli 2026 bis voraussichtlich Juli 2027 gesperrt.

    Für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende bedeutet dies eine längere Einschränkung. Die Stadt Zürich kündigt an, dass die Umleitungen signalisiert werden. Weitere Informationen sollen ab Anfang Juli auf der städtischen Webseite verfügbar sein.

  • Dargebotene Hand: Das Telefon klingelt alle 18 Minuten

    Dargebotene Hand: Das Telefon klingelt alle 18 Minuten

    Der Name «Die Dargebotene Hand», so geht die Legende, geht auf Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler zurück. Er war einer der Financiers, die den Zürcher Pfarrer Kurt Scheitlin 1957 dabei unterstützte, die erste Telefonseelsorge der Schweiz zu gründen.

    Als es darum ging, einen Namen für das Angebot zu finden, soll er seine Hand ausgestreckt und gefragt haben: «Warum nennen wir es nicht die Dargebotene Hand»? International begann diese Form der Seelsorge jedoch in England. Dort war es der anglikanische Priester Chad Varah, der bereits 1954 angesichts steigender Suizidraten eine telefonische Beratung ins Leben rief: «Bevor Sie sich das Leben nehmen, rufen Sie mich an», lautete der Slogan, mit dem er für sein Angebot warb.

    Die Nachfrage war auch in der Schweiz von Beginn an gross: Bereits in der ersten Nacht, so ist der Website zu entnehmen, nahmen die Zürcher Seelsorger 37 Anrufe entgegen. Von hier aus breitete sich die Idee schweizweit aus. Heute besteht der Verein aus zwölf unabhängigen Regionalstellen und einem zentralen Dachverband.

    Finanziert wird die Regionalstelle Zürich zu 42 Prozent durch die beiden Landeskirchen, 58 Prozent sind Spendeneinnahmen, Gelder von Stiftungen und weitere Zuwendungen.

    Für die Leitung ist ein zehnköpfiger Vorstand zuständig, an dessen Spitze sich eine Hönggerin befindet, genauer: eine Neu-Hönggerin. Barbara Schmid-Federer lebt seit Oktober letzten Jahres hier im Quartier. Und auch ihre Tätigkeit bei der Dargebotenen Hand ist noch relativ frisch: Vor rund einem Jahr hat sie das Amt der Präsidentin übernommen.

    Nur Freiwillige am Apparat

    Mit Vorstandstätigkeiten hat die ehemalige Nationalrätin bereits Erfahrung: So stand sie in der Vergangenheit schon namhaften Organisationen wie der Kinderhilfe Bethlehem, Pro Juventute oder das Schweizerische Rote Kreuz vor. Was für sie das Besondere sei an dem neuen Arbeitsfeld, wollte der «Höngger» von ihr wissen: «Was mich ausserordentlich beeindruckt, ist die hoch qualifizierte Ausbildung, welche die freiwilligen Mitarbeitenden hier erhalten. Das war für mich ein grosser Wow-Effekt, als ich die Organisation näher kennenlernte.»

    Die hohe Professionalität hat seinen guten Grund: Heute sind es keine Pfarrpersonen mehr, die an den Telefonleitungen beraten, sondern ausschliesslich Freiwillige. Das dafür notwendige Know-how wird ihnen – nach dem erfolgreichen Durchlaufen eines Bewerbungsverfahrens – in einer einjährigen Ausbildung vermittelt.

    124 Ehrenamtliche verzeichnet die Zürcher Sektion, etwa zwei Drittel davon sind Frauen. Mit ihrer Ausbildung verpflichten sie sich, jährlich mindestens 40 Einsätze zu leisten. Dabei gibt es viel zu tun: «Rund 100 Telefonate führen wir pro Tag, 28 000 pro Jahr», so Schmid-Federer. Das Telefon klingelt ungefähr alle 18 Minuten.

    Bei den Anrufen gehe es zu 99 Prozent um persönliche Probleme wie Alltagsbewältigung, körperliches Leiden, Einsamkeit oder Familienproblematik. Zugenommen habe das Thema «psychisches Leiden», das rund 45 Prozent aller Kontaktaufnahmen ausmache. In rund drei Fällen pro Tag ginge es, so die Präsidentin, konkret um die Suizidproblematik.

    Gerade hierbei zeige sich immer wieder die grosse Bedeutung des Angebots – auch als Ergänzung zu institutionellen Hilfsangeboten. Denn viele Betroffene seien misstrauisch gegenüber medizinischem Fachpersonal und staatlichen Institutionen. «Ein grosser Teil der Anrufenden wünscht sich explizit Freiwillige als Gesprächspartner», so Schmid-Federer. Wichtig sei zudem, dass die Gespräche anonym ablaufen. Das senke die Hemmschwelle, sich Hilfe zu suchen.

    Chats als neue Herausforderung

    Doch die Beratung findet längst nicht mehr nur am Telefon statt. Mittlerweile werden sowohl E-Mail-, als auch Chatberatungen angeboten. Insbesondere letztere erfahren eine grosse Nachfrage und haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. «Und hier», so Schmid-Federer, «stossen wir gerade an unsere Grenzen.»

    So fanden laut Jahresbericht im vergangenen Jahr 69 Prozent der Hilfesuchenden keinen freien Chatraum und erhielten die automatische Nachricht, dass sie es später noch einmal versuchen oder 143 anrufen sollen.

    Ebenfalls stark gestiegen ist die Nachfrage nach englischer Beratung, die seit 2023 angeboten wird. Mit «Heart2Heart» erreiche man Fremdsprachige, die oft weniger persönliche Kontakte in der Stadt haben und nicht wissen, an wen sie sich bei Problemen wenden sollen.

    In diesen Bereichen wird der Verein in Zukunft seine Kapazitäten ausbauen müssen. «Das», so Schmid-Federer, «betrachte ich als eine der grössten Herausforderungen momentan.» Und was sieht sie persönlich als ihre wichtigste Aufgabe an? «Ich bin, da kann ich mich nur wiederholen, wirklich nachhaltig beeindruckt von dem Enthusiasmus, mit dem die Beratenden an die Arbeit gehen. Davon möchte ich sehr gerne etwas an die Öffentlichkeit weitergeben.»

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    Leben in der digitalen Welt

  • Höngg: Mehrere Einsatzkräfte wegen Rauchentwicklung vor Ort

    Höngg: Mehrere Einsatzkräfte wegen Rauchentwicklung vor Ort

    «Es hat sehr seltsam gerochen, und aus einem Kellerfenster trat dunkler Rauch aus», berichtet ein Augenzeuge gegenüber der «Höngger Zeitung». Er war am Nachmittag an der Limmattalstrasse unterwegs und bemerkte die Rauchentwicklung beim Gebäude der ehemaligen Post, in dem sich heute unter anderem der Kinder-Secondhandladen Pimpinelli befindet.

    Daraufhin informierte er eine Mitarbeiterin des Geschäfts. Gemeinsam überprüften sie die Situation vor Ort. Zunächst sei die Rauchentwicklung nur schwach gewesen, habe dann jedoch wieder eingesetzt und zunehmend stärker gewirkt.

    Da die Ursache unklar blieb, wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Gemäss dem Augenzeugen trafen zunächst zwei Rettungswagen ein. Anschliessend rückten mehrere Polizeipatrouillen mit Blaulicht an und sperrten den Bereich ab.

    Eine weitere Augenzeugin berichtet gegenüber dem «Höngger», dass ein beissender Geruch in der Luft lag. Ausserdem habe sie schwarzen Rauch über der Strasse gesehen.

    Weshalb es zu der Rauchentwicklung kam, war zunächst nicht bekannt. Die Einsatzkräfte forderten Anwesende schliesslich auf, den Bereich zu verlassen. Weitere Informationen folgen, sobald sie vorliegen.

  • Winzerhalde: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

    Winzerhalde: Bauarbeiten liegen im Zeitplan

    Mit den steigenden Temperaturen und der zunehmenden Nutzung der Werdinsel nimmt auch das Besucheraufkommen wieder deutlich zu. Deshalb wurden gemäss einer Baustellen-Information des Tiefbauamtes die Bauarbeiten an der Winzerhalde so organisiert, dass Einschränkungen für Anwohnende und Erholungssuchende möglichst minimiert werden.

    Die Arbeiten werden weiterhin etappenweise ausgeführt. Dabei wird jeweils nur auf einer Strassenseite gearbeitet, während der Verkehr auf der gegenüberliegenden Seite an der Baustelle vorbeigeführt wird. Die Signalisationen vor Ort sind weiterhin zu beachten.

    Es ist mit Einschränkungen zu rechnen

    Die Zufahrt zu den Liegenschaften bleibt grundsätzlich gewährleistet, allerdings ist zeitweise mit Einschränkungen zu rechnen. Die Verantwortlichen arbeiten gemeinsam mit der Bauunternehmung und der Bauleitung daran, die Belastungen für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten.

    Zum Abschluss des Projekts werden die Deckbeläge eingebaut und die Strassenmarkierungen erneuert. Für diese Arbeiten muss die Strasse abschnittsweise vollständig gesperrt werden. Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende können die Trottoirs jedoch weiterhin benutzen.

    Da die Deckbelagsarbeiten nur bei trockener Witterung ausgeführt werden können, sind bei Regen kurzfristige Terminverschiebungen möglich. Die genauen Termine der notwendigen Vollsperrungen werden rund einen Monat vor Beginn der Arbeiten bekannt gegeben. Laut der Baustellen-Information werden die Arbeiten im September 2026 beendet sein.

  • «Zürihegel»: Die Höngger Vorausscheidung bleibt ein Quartiermagnet

    «Zürihegel»: Die Höngger Vorausscheidung bleibt ein Quartiermagnet

    Als Violaine Stehli am Samstagnachmittag, 30. Mai, kurz innehielt, verspürte sie vor allem eines: viel Freude. Als Vorstandsmitglied des Quartiervereins Höngg lagen die organisatorischen Geschicke der Quartierausscheidung für «De schnällscht Zürihegel» erstmals in ihren Händen.

    Seit Januar hatte sie den Anlass vorbereitet und «von vorne bis hinten» durchdacht und geplant. Es galt unter anderem, die Technik zu organisieren und den Samariterverein Zürich-Höngg zu engagieren, die Freiwilligen zu rekrutieren sowie viel Administratives zu bewältigen.

    Dabei traf sie auch auf ein erfahrenes Team: «Für mich persönlich war die Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Wipkingen, der am Vormittag seine Ausscheidung bei uns durchführte, sowie mit dem Turnverein Höngg ein absolutes Highlight», sagt sie.

    Sie lobt das Zusammenspiel aller Beteiligten und hebt hervor, wie gut es gelungen sei, genügend Helferinnen und Helfer zu finden. Schliesslich mussten nicht nur ein Höngger und ein Wipkinger Quartieranlass organisiert werden, sondern auch ein Wettbewerb, der die Vorgaben des städtischen Laufwettbewerbs erfüllen musste.

    Es gab auch einen Rekord


    Auf dem «Hönggi» herrschte beim «Zürihegel» reger Betrieb. (Foto: dad)

    Viel Spass hatten auch die Hauptakteure des Tages: die Kinder der Jahrgänge 2013 bis 2018 und jünger. Viele von ihnen nahmen nicht zum ersten Mal teil und kannten den Sprecher Martin Resch, dessen Stimme an der Höngger Ausscheidung einfach dazugehört.

    Insgesamt gingen im Einzellauf 283 Höngger Kinder auf der 60-Meter-Strecke an den Start. Das seien rund 17 Prozent weniger Teilnehmende als im Vorjahr, sagt Stehli. Am betreffenden Samstag habe in der ganzen Stadt viel stattgefunden. Auf dem «Hönggi» herrschte dennoch reger Betrieb – und es gab sogar einen Rekord zu feiern: «Wir zählten 45 Stafetten-Teams. Und allein aus der dritten Klasse nahmen in diesem Jahr 15 Teams teil – so viele wie noch nie», sagt sie stolz.

    Stehli brachte auch einige Neuerungen in den Wettbewerb ein: Eine Foto-Selfie-Box sorgte für eine virtuelle «Wall of Fame», die bei den Kindern sehr gut ankam. Zudem gelang es dank digitalisierter Abläufe, die Diplome deutlich schneller zu erstellen.

    Ungeduld habe sie allerdings nicht erlebt – im Gegenteil: «Bei meinen Begegnungen mit Eltern und Lehrpersonen habe ich ausnahmslos respektvolle, gelassene und höfliche Menschen angetroffen.»

    Wer die Ausscheidung für den «Zürihegel» auf dem «Hönggi» schon einmal miterlebt hat, weiss um die besondere Ausstrahlung dieses Wettbewerbs. Entsprechend wertvoll sei der Anlass für Höngg. «In erster Linie für die Kinder, die niederschwellig und kostenlos teilnehmen können. Gleichzeitig bietet der Anlass aber auch Raum für den sozialen Austausch.»

    Zudem sei die Ausscheidung ein Gewinn für den ganzen Kreis 10, sagt Stehli: «Wir organisieren den ‹Zürihegel› zusammen mit Wipkingen – das ist ein Grossanlass im Kreis 10, der eine Brücke schlägt über die Rosengartenstrasse hinweg.