Die für die Ausstellung ausgewählten Bilder sind allesamt während der Sommerzeit entstanden, sagt Erwin Signer. Reine Naturlandschaften findet man in seinen Werken nur selten. Vielmehr bevorzugt der Künstler von Menschen gestaltete Natur mit vielfältiger Bepflanzung.
Besonders schätzt er Farbtöne, die vom dominierenden Grün abweichen. Dies zeigt sich etwa in gepflügten Äckern oder in blühenden Bäumen und Sträuchern. Gerne integriert er auch Gebäude in seine Bilder, da diese Hinweise auf die geografische Verortung des Dargestellten geben.
Erwin Signer: beim Schwert in Höngg.
Der Künster
Signer stammt ursprünglich aus Niederbüren im Kanton St. Gallen, und arbeitete bis zu seiner Pensionierung bei MeteoSchweiz. Zudem lebte er viele Jahre in Wipkingen. Seine künstlerische Laufbahn begann 1982 mit Kursen in Aquarell- und Ölmalerei beim damaligen Zürcher Zeichenlehrer Walter Krebser.
Es folgten weitere Kurse und Ausbildungen. Dabei lernte Signer die Freilichtmalerei schätzen, weil man sich in der Natur wie auch im städtischen Raum direkter mit dem gewählten Sujet auseinandersetzen könne. Seine bevorzugte Technik ist das Aquarell.
Seit April probt die Cantata Nova mit wachsender Freude die abwechslungsreichen Stücke des kommenden Sommerkonzertes. Die Werke stammen alle von englischen Komponisten, die zwischen dem 16. und dem 20. Jahrhundert gelebt haben.
Als roter Faden führen die «Six Metamorphosis after Ovid» für Oboe solo von Benjamin Britten durch das Konzert. Man hört Pan auf dem Schilfrohr spielen, das er aus dem Schilf schnitzt, in das sich seine Angebetete verwandelt hatte, oder man lauscht, wie sich Narcissus in sein Spiegelbild verliebt und zur Blume wird.
Dialog zwischen Oboe und Chor
Der Chor kommentiert diese Metamorphosen beispielsweise mit Brittens fesselndem «Advance Democracy» oder Bennets tieftraurigem «Weep, O Mine Eyes», sodass sich ein Dialog zwischen Oboe und Chor entwickelt, der bei Brittens «Hymn to St. Cecilia» gipfelt, einem phänomenalen Werk, das der Schutzheiligen der Musik gewidmet ist.
Den Sängerinnen und Sängern ist die Musik sichtlich ans Herz gewachsen und sie freuen sich auf die herausforderndsten Stücke des Programms.
Das Sommerkonzert
Sonntag, 21. Juni, 18 Uhr
Katholische Kirche Heilig Geist
Limmattalstrasse 146
Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten cantata-nova.ch
Über mehrere Jahre hinweg entstand eine umfangreiche Serie von Streifenbildern im Format 70×70 Zentimeter. Einen Teil dieser Arbeiten präsentiert Christoph Zihlmann nun in den grosszügigen Räumen von Vock10 Design & Handwerk an der Schipfe 10 in Zürich. Ergänzt wird die Ausstellung durch weitere Bilder des Wipkinger Künstlers.
Vernissage & Finissage
Die Ausstellung «108x Farben Streifen und andere Bilder» dauert vom 11. bis 28. Juni 2026. Die Vernissage findet am Donnerstag, 11. Juni, ab 17 Uhr statt. Zur Finissage am Sonntag, 28. Juni, lädt der Künstler ab 15 Uhr ein.
Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von Dienstag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr sowie am Samstag von 11 bis 16 Uhr. Christoph Zihlmann ist jeweils am Mittwoch- und Samstagnachmittag persönlich anwesend.
Ausstellung: «108x Farben Streifen und andere Bilder» Ort: Vock10 Design & Handwerk, Schipfe 10, 8001 Zürich Dauer: 11. bis 28. Juni 2026
An zwei Tagen stehen nationale und internationale Acts auf der Bühne im Wipkingerpark. Zu den bekanntesten Namen im diesjährigen Programm gehören die deutsche Rapperin Haiyti und die Schweizer Reggae-Band Splendid.
Ergänzt wird das Line-up durch Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Stilrichtungen – von Hip-Hop über Indie bis zu elektronischer Musik.
Ein Festival für alle
Das Openair Wipkingen wird vom gleichnamigen Verein organisiert und versteht sich als Quartierfestival für alle. Der Eintritt ist kostenlos. Neben den Konzerten sorgen verschiedene Verpflegungsstände für Festivalatmosphäre direkt an der Limmat.
Das Festival startet am Freitag, 19. Juni, um 18 Uhr und am Samstag, 20. Juni, um 14 Uhr mit einem Kinderprogramm.
Vom spätantiken Seikilos-Epitaph über die Motette der Renaissance und Ausschnitte aus Beethovens 9. Sinfonie bis zu Mani Matters Sprachakrobatik und George Gershwins mitreissenden Rhythmen: die Sinfonietta Höngg laden gemeinsam mit dem St. Galler Vokalensemble Choropax zu Magie von Wort und Klang ein.
Einige der wohl berühmtesten Stücke der Klassik überhaupt wechseln ab mit unbekannteren Werken, und sogar eine Uraufführung wird dargeboten.
Serenade der Sinfonietta Höngg
Unter der Leitung von Emanuel Rütsche und der Chorleitung von Martina Hofmann erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Notker Balbulus, Ludwig van Beethoven, Caroline Charrière, Gabriel Fauré, George Gershwin, Joseph Haydn, Nathalie Laesser Zweifel, Orlando di Lasso, Mani Matter, Modest Mussorgski und Ludwig Senfl.
Zum Auftakt zeigt das Sofaopenairkino Wipkingen am Donnerstag, 2. Juli, das US-amerikamische Comedy-Drama «Twinless» (E/d) von James Sweeney: Nach dem plötzlichen Tod seines Zwillingsbruders ist Roman am Boden zerstört. Er beschliesst, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, die auf die Trauerarbeit beim Verlust eines Zwillings spezialisiert ist. Dort lernt er Dennis kennen, der jetzt auch auf sich allein gestellt ist – und zwischen den gegensätzlichen Persönlichkeiten entwickelt sich eine unerwartete »Bromance«, die zwischen Heilung und einer ungesunden Co-Abhängigkeit schwankt. Immer mehr wird klar: Jeder der beiden Männer birgt Geheimnisse, die alles auf den Kopf stellen könnten.
Twinless (2025) Official Trailer – Dylan O’Brien, James Sweeney, Aisling Franciosi
Les Femmes au balcon
Am Freitag, 3. Juli, wird die schwarze Horror-Komödie «Les Femmes au balcon» oder «Balconettes» (F/d) von Noémie Merlant gezeigt: Eine sommerliche Hitzewelle bringt Marseille zum Kochen. Drei junge Freundinnen mischen sich von ihrem Balkon aus vergnügt in das Leben ihrer Nachbarn ein. Bis ein nächtlicher Drink in eine blutige Angelegenheit ausartet. Was als schrille Komödie beginnt, entfaltet sich zusehends zu einem kompromisslosen feministischen Rachefeldzug gegen patriarchale Gewalt und thematisiert damit eindringlich sexuelle Übergriffe. Noémie Merlant inszeniert in ihrer zweiten Regiearbeit mit einem temporeichen Genremix, grellen Bildern gespickt mit Filmreferenzen und einem einnehmenden Protagonistinnen-Trio eine wilde, wütende Ode an weibliche Selbstermächtigung. Ein rohes, lohnenswertes Kino-Erlebnis!
LES FEMMES AU BALCON | Bande-annonce
The Outrun
Zum Abschluss flimmert am Samstag, 4. Juli, das Drama «The Outrun» (E/d) von Nora Fingscheidt über die Leinwand: Mit Anfang dreissig spült das Leben Rona zurück an den Ort ihrer Kindheit – die Orkneyinseln, wohl die abgelegenste Region Schottlands. Während sie sich wieder mit der spektakulären Landschaft vertraut macht, vermischen sich ihre Kindheitserinnerungen mit dem schmerzhaften Absturz eines exzessiven Lebens in London. Im Archipel von wilder Schönheit muss Rona lernen, sich selbst neu zu entdecken. Ein Meisterwerk!
THE OUTRUN | Official Trailer (2024)
Das Rahmenprogramm
Neben cineastischen Leckerbissen gibt es wie jedes Jahr feine Speisen inklusive glutenfreien und veganen Varianten, sowie kühle Drinks von der Bar. Die Filme beginnen jeweils nach Sonnenuntergang, ca. 21.30 Uhr. Die Tickets kosten pro Abend 17.- CHF (KulturLegi: 10.- CHF) und können online über ticketino.ch oder eine Vorverkaufsstelle erworben werden.
Das Eidgenössische Musikfest (EMF) findet alle fünf Jahre statt und gilt laut dem Schweizer Blasmusikverband, der das Fest organisiert, als weltweit grösster Musikwettbewerb. Die 35. Ausgabe fand vom 14. bis 17. Mai in Biel statt. Auch für den Musikverein Zürich-Höngg (MVZH) war die Teilnahme von grosser Bedeutung.
Am Auffahrtsmorgen traf sich die «Hönggermusik» bei der Tramschleife Wartau, um ihre viertägige Musikreise anzutreten. Die Stimmung war ausgezeichnet und von grosser Vorfreude geprägt. Der Car fuhr nach Avenches, wo sich die Gruppe aufteilte: Ein Teil besichtigte die römischen Stätten, der andere das Nationalgestüt.
Im Seeland
Am Nachmittag stand eine interessante Stadtführung durch das schöne Murten auf dem Programm. Am Freitag konnten die Teilnehmenden zwischen verschiedenen Programmpunkten wählen: einem Besuch im Uhrenmuseum mit anschliessender Wanderung durch die Twannbachschlucht oder einem Ausflug in den Jura nach St. Ursanne, Besuch am Lac de Gruyère und Besichtigung des Maison de la Tête de Moine.
Den Abend verbrachten die Höngger Musizierenden in geselliger Runde auf einem Weingut oberhalb von Ligerz bei einer feinen Grillade mit lokalem Wein.
Platz 6
Das Wochenende stand ganz im Zeichen des EMF in Biel, an dem 550 Musikvereine mit rund 22 200 Mitgliedern teilnahmen. Der MVZH trat in der Konzertmusik, 1. Klasse Harmonie, an und präsentierte das wuchtige Pflichtstück «Metamorphosis» von Thomas Trachsel sowie das Selbstwahlstück «Egmont» von Bert Appermont mit seinen wunderschönen Solopassagen und hörbar spanisch geprägten Kampfszenen.
Das Publikum im voll besetzten Konzertsaal bedankte sich mit frenetischem Applaus und Standing Ovations. Auch die Jury lobte die Musikalität und den starken Ausdruck, was dem Verein einen guten 6. Rang in der Kategorie einbrachte.
Mit vielen schönen Eindrücken, tollen Begegnungen und einem gelungenen Konzertauftritt kehrte die «Hönggermusik» am Sonntagabend nach Zürich zurück.
Am Anfang der Zeit gab es Geschichten und Lieder. Diese Lieder überschritten Grenzen und Kulturen, bewahrten Geschichte und Weisheit und vermitteln heute noch Werte und kulturelle Identität. Südafrika hat eine sehr schmerzhafte und dunkle Geschichte, geprägt von Unterdrückung, Landenteignung, ungleichem Zugang zu Ressourcen und Apartheid.
Der südafrikanische Jugendchor Vulingoma, der Teil des Sozialprojekts Vulamasango mit Sitz in Kapstadt ist, nimmt sich dieser Themen und Lieder an und tritt nach zwei Jahren wieder in Höngg auf.
Die erste Hälfte des Programms «Love Letters to Africa» hebt kraftvolle Lieder wie «Senzenina» und «Thina Sizwe» hervor, die in schwierigen Zeiten Hoffnung spenden. Mit Musik und Tanz wird gefeiert, wie diese Kunstform auch heute inmitten globaler Konflikte den Geist beflügelt. Zudem wird die Rolle religiöser Musik als Kraftquelle für viele Gemeinschaften betont.
Die Schönheit des Menschseins
Der zweite Teil widmet sich den Ursprüngen der Djembe-Trommel. Von den alten Rhythmen Westafrikas bis zum lebhaften südafrikanischen Gumboot-Tanz – diese Show hebt den unvergänglichen Geist der afrikanischen Menschen durch Lieder und Geschichten hervor.
Dass Vulingoma wieder im Quartier auftreten wird, ist einer Hönggerin zu verdanken: Nadine Widmer organisiert die Konzerte in Zürich. Sie unterstützt Florian Krämer, der das Sozialprojekt Vulamasango gründete.
«Love Letters to Africa» soll an die Schönheit des Menschseins in Afrika erinnern. Es sind musikalische Liebesbriefe, die nun in Höngg zu erleben sind.
Denn, so das Institut, das gemeinsame Vorlesen verbinde Menschen, fördere den Austausch und ermutige Kinder und Jugendliche, die Welt der Bücher und Geschichten mit Neugier zu erkunden. Nachfolgend einige Tipps aus Höngger Feder, die sich für den Schweizer Vorlesetag empfehlen.
Raffaella Naldi: «Kai’s magische Reise»
Der 12-jährige Kai ist ein ganz normaler Junge und lebt bei seiner Mama, seit die Eltern geschieden wurden. Eines Tages steht Kai vor einer schweren Entscheidung: Soll er bei seiner Mutter und seinem Hund Lumpi bleiben oder zum Vater nach Amerika ziehen, der dort eine neue Arbeit fand? Die Situation macht den Jungen wütend und verzweifelt, bis er in einer alten Truhe einige Erinnerungsstücke an seine Urgrossmutter findet, darunter auch ein «magisches Pendel». Kai ist skeptisch, aber er beginnt zu lernen, auf seine eigene innere Stimme zu hören. Und so wird er auch die richtige Entscheidung treffen.
Ein Leben im Zirkus, welches Kind träumt nicht davon! Doch für Henry, der in einer Zirkusfamilie aufwächst und Tag für Tag in der Manege stehen muss, ist dieses Leben gar nicht so einfach. Denn er hat leider kein akrobatisches Talent. Alles, was er ausprobiert, geht schief. Also verlässt er den Familienbetrieb frustriert und macht sich auf die Reise. Und findet unterwegs doch noch seine Berufung. Die besteht aus einem Taxi und einer Clown-Nummer.
Manuele Übelhart: «Wolke und Elias. Die Reise auf dem Zauberseil»
In der Geschichte gelangen die beiden Freunde Wolke und Elias über ein Zauberseil in eine andere Welt. Sie machen sich auf die Suche nach dem Heimweg, doch das ist gar nicht so einfach. Um zurückzufinden, benötigen sie die Hilfe von allerhand fantastischen Wesen: sprechenden Tieren und guten Feen. Doch auch der Schurke Wanzor Schimmelgurk treibt im Zauberland sein Unwesen. Ob es Wolke und Elias gelingen wird, die Schwierigkeiten zu überwinden?
Am Anfang der Zeit gab es Geschichten und Lieder. Diese Lieder überschritten Grenzen und Kulturen, bewahrten Geschichte und Weisheit und vermitteln heute noch Werte und kulturelle Identität. Südafrika hat eine sehr schmerzhafte und dunkle Geschichte, geprägt von Unterdrückung, Landenteignung, ungleichem Zugang zu Ressourcen und Apartheid.
Der südafrikanische Jugendchor Vulingoma, der Teil des Sozialprojekts Vulamasango mit Sitz in Kapstadt ist, nimmt sich dieser Themen und Lieder an und tritt nach zwei Jahren wieder in Höngg auf.
Die Show
Die erste Hälfte des Programms «Love Letters to Africa» hebt kraftvolle Lieder wie «Senzenina» und «Thina Sizwe» hervor, die in schwierigen Zeiten Hoffnung spenden. Mit Musik und Tanz wird gefeiert, wie diese Kunstform auch heute inmitten globaler Konflikte den Geist beflügelt. Zudem wird die Rolle religiöser Musik als Kraftquelle für viele Gemeinschaften betont.
Der zweite Teil widmet sich den Ursprüngen der Djembe-Trommel. Von den alten Rhythmen Westafrikas bis zum lebhaften südafrikanischen Gumboot-Tanz – diese Show hebt den unvergänglichen Geist der afrikanischen Menschen durch Lieder und Geschichten hervor.
Dank einer Hönggerin
Dass Vulingoma wieder im Quartier auftreten wird, ist einer Hönggerin zu verdanken: Nadine Widmer organisiert die Konzerte in Zürich. Sie unterstützt Florian Krämer, der das Sozialprojekt Vulamasango gründete.
«Love Letters to Africa» soll an die Schönheit des Menschseins in Afrika erinnern. Es sind musikalische Liebesbriefe, die nun in Höngg zu erleben sind.