Kategorie: Kinder & Jugend

  • Theater in Höngg: Was krabbelt denn da?

    Theater in Höngg: Was krabbelt denn da?

    Vorhang auf: Gemeinsam mit dem GZ Grünau lädt das GZ Höngg alle Kinder ab fünf Jahren zu einem Theaternachmittag ein. Im Kulturkeller präsentiert das Kindertheater Sgaramusch den jungen Theaterfans die durchaus etwas tragische Geschichte von Gregor und seiner Familie. Denn Gregor ist plötzlich nicht mehr derjenige, der er mal war.

    Früher stand er als Erster auf, ging arbeiten und brachte Geld für die ganze Familie nach Hause. Doch plötzlich verwandelt er sich in einen Käfer – und die Familie kann damit nicht umgehen. Das Stück, das frei nach Franz Kafkas «Die Verwandlung» erzählt wird, thematisiert den Umgang mit jemandem, der nicht mehr in das System passt. Es spielen Nora Vonder Mühll und Stefan Colombo, Regie führt Corsin Gaudenz.

    Besonders an der Aufführung ist aber nicht nur das Thema, sondern auch die Organisation. Unterstützt durch Mitarbeitende der beiden Gemeinschaftszentren übernehmen am Nachmittag Primarschulkinder aus Höngg und dem Quartier Grünau einen Anteil an der Organisation: Sie übernehmen nicht nur den Einlass, sondern auch die Moderation und den Verkauf von Popcorn und Sirup an der Bar.

    Auch das Stück selbst hat von der Mitarbeit mit dem jungen Publikum profitiert: Im Rahmen des von Kinderkultur der Stadt Zürich unterstützten Projekts «Behind Thea(ater) Scenes» konnten die Kinder bei einer Theaterprobe von Sgaramusch dabei sein und ihr Feedback geben.

    Kindertheater «Käfer»

    GZ Höngg, Kulturkeller, Limmattalstrasse 214
    Mittwoch, 13. Mai, 14.30–15.15 Uhr
    Kollekte, ohne Anmeldung

  • Berufsmesse Lachenzelg: Markt der Möglichkeiten

    Berufsmesse Lachenzelg: Markt der Möglichkeiten

    In der Aula der Schule Lachenzelg herrscht an diesem Dienstagnachmittag ein munteres Kommen und Gehen. Hier, wo sonst Musikunterricht und Elternabende stattfinden oder Abschlussarbeiten präsentiert werden, ist eine kleine Messe aufgebaut – an 14 verschiedenen Ständen informieren Gewerbetreibende und lokale Unternehmen über ihre Berufe. Klassenweise treffen die Schülerinnen und Schüler hier ein, schlendern von Stand zu Stand und informieren sich über Vorzüge und Nachteile der jeweiligen Berufe.

    Bereits seit mehr als 16 Jahren organisiert der Elternverein der Schule jeweils im Frühling diesen Anlass für die Klassen der zweiten Sekundarschule, um eine kleine Hilfestellung bei der Suche nach dem Job oder auch «nur» einer Schnupperlehre zu leisten. An manchen der Stände stehen alte Bekannte – für einige Betriebe ist die Teilnahme am Anlass so etwas wie Tradition.

    Der Malerbetrieb Kneubühler, das Architekturbüro Knörr, der Steiner Flughafebeck, Koller Metallbau oder auch die Apotheke im Brühl – sie alle sind schon seit Jahren mit von der Partie. Andere sind noch nicht so lange dabei – oder gar das erste Mal vertreten – wie zum Beispiel die Stadtpolizei Zürich.

    Polizist als Zweitausbildung

    Ihr Stand scheint bei den Jugendlichen beliebt zu sein – ein Eindruck, den Andreas Gallmann von der Polizei bestätigt. Das Interesse an ihrem Job sei gross gewesen, berichtet er – und das, obwohl eine Ausbildung bei der Polizei direkt nach Abschluss der Sekundarschulzeit gar nicht möglich ist. Um für die Stadtpolizei arbeiten zu können, müsse man entweder eine bereits abgeschlossene Lehre oder eine Matur vorweisen.

    Doch viele Interessierte seien vorbeigekommen, um zu schauen, was für die Ausbildung nötig ist und welche Möglichkeiten der Beruf bietet. Neben der Information über das Berufsbild schätzten es die Standbetreiber aber auch, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen – «vor allem in einem solch entspannten Rahmen wie der Berufsmesse», erklärt Gallmann. Stehe man sich auf der Strasse gegenüber, sei die Stimmung dagegen ja oft ein wenig angespannt.

    Sich selber treu sein

    Auch die Firma Strabag ist in diesem Jahr das erste Mal vor Ort und vertritt die Baubranche. Im Innenhof des Schulhauses können die Jugendlichen bei den Maurern direkt selber Hand anlegen und versuchen, Backsteine ohne grosse Zwischenräume aufeinander zu schichten – das ist gar nicht so einfach.

    Fikri Kosumi, Ausbildungskoordinator bei der Firma, ist vom Interesse der Jugendlichen angetan. Positiv bewertet er auch die Möglichkeit, im Rahmen der Berufsmesse Vorstellungsgespräche üben zu können. Insgesamt haben rund 40 Jugendliche das neue Angebot wahrgenommen und sich mit Vertretern von Firmen zu einem Bewerbungsgespräch getroffen.

    «Ich finde es toll, wenn die Jugendlichen sich trauen und auf das Experiment einlassen», so Kosumi. Denn die Situation ist nicht ganz einfach für sie – vor fremden Leuten eine Bewerbungssituation zu simulieren, erfordert schon ein wenig Mut. Und was rät er in solch einem Gespräch? In seinem Beruf, so erklärt er, seien in puncto Zeugnisnoten insbesondere die Mathematiknoten wichtig.

    Auf die anderen Fächer achte er weniger – dafür aber umso mehr auf die Kreuze auf der Rückseite, die das Verhalten abbilden. Ein entscheidender Punkt, um im Gespräch zu überzeugen, sei auch, möglichst authentisch rüberzukommen und sich so zu geben, wie man wirklich ist.

    Wachsendes Interesse

    Positive Worte findet in diesem Jahr auch der Höngger Malermeister Andreas Kneubühler. Nachdem er vor drei Jahren in dieser Zeitung berichtet hatte, wie schwierig es sei, Auszubildende für seinen Beruf zu finden, zeigt er sich nun zufrieden. «Wir hatten dieses Jahr sehr viele Interessenten. Jill, unsere Lernende, die den Stand betreute, war sehr beschäftigt», schmunzelt er. Das Angebot mit den Bewerbungsgesprächen habe er in diesem Jahr leider noch nicht durchführen können – «aber im nächsten Jahr mache ich da sicher mit», versichert er.

    Zufrieden mit der Berufsmesse sind auch Zoe, Tabea und Keyla. Die drei Schülerinnen haben sich unterschiedliche Berufe angeschaut – von Automobilfachfrau über die Polizei und den Detailhandel bis zur Fachfrau Apotheke. Der Traumjob war für die drei bis anhin zwar noch nicht dabei, momentan tendieren sie eher zu einer kaufmännischen Ausbildung.

    Doch die Berufsmesse beurteilen sie dennoch positiv – und sind dankbar für das Angebot, im eigenen Schulhaus einen Einblick in die verschiedenen Berufe zu erhalten.

    Die Aussteller an der Berufsmesse

    Apotheke im Brühl AG
    Coop Berufsbildung
    Stadtpolizei
    Koller Metallbautechnik GmbH
    Kenny’s Autocenter AG
    Kneubühler AG Malergeschäft
    Knörr Architekten AG
    Willi & Landolt Elektro AG
    Stadt Zürich Sozialdepartement – Young Talents
    Stadt Zürich, Brückenangebot JOB PLUS
    Steiner Flughafebeck AG
    STRABAG AG
    Zweifel Chips und Snacks AG

  • «De schnällscht Zürifisch»: Kinder aus Wipkingen kamen in die Ränge

    «De schnällscht Zürifisch»: Kinder aus Wipkingen kamen in die Ränge

    Mitte März haben rund 1400 Stadtzürcher Kinder an den zwölf Ausscheidungswettkämpfen, darunter im Hallenbad Bläsi, teilgenommen. Davon haben sich rund 900 für den Einzug in den Halbfinal qualifiziert – das entspricht 64 Prozent der Teilnehmenden.

    Am Finaltag im Hallenbad Oerlikon hat bei den Mädchen Aurelia Wüst mit 28.18 Sekunden und bei den Jungen Henri Thurn mit 29.54 Sekunden den Titel «De schnällscht Zürifisch» gewonnen. Insgesamt haben sich laut Medienmitteilung 700 Stadtzürcher Kinder über 50 Meter Freistil gemessen.

    Höhepunkt des Finaltages war der ZKB Goldsprint: Die acht schnellsten Mädchen und Knaben aus den Finalläufen konnten um echtes Gold schwimmen.

    Schnelle Fische aus dem Kreis 10

    Aus Höngg kamen folgende Teilnehmende in die Ränge: Im Wettkampf 1 (Knaben, 50 Meter Freistil, 9 Jahre und jünger), siegte Vassilis Tsolakos aus der Schule Vogtsrain. Im Wettkampf 4 (Mädchen, 50 Meter Freistil, 10 Jahre) erreichte Kira Shapoval aus der Schule Bläsi ebenfalls den 1. Platz. Im Wettkampf 9 (Knaben, 50 Meter, Freistil, 13 Jahre) landete Pavlos Apostolopoulos von der Schule Riedhof auf Platz 3.

    Aus Wipkingen hat sich Isabelle Jegen aus der Schule Waidhalde im Wettkampf 2 (Mädchen, 50 Meter Freistil, 9 Jahre und jünger) den 2. Platz gesichert. Ebenfalls aus der selben Schule erreichte Vincent Szoltysek den dritten Rang im Wettkampf 3 (Knaben, 50 Meter Freistil, 10 Jahre).

    An der Ehrung haben die drei bestplatzierten Mädchen und Knaben aus den fünf Alterskategorien eine «Zürifisch-Medaille» erhalten.

    Quelle: Medienmitteilung Zürifisch

  • Höngger Sieg am «De schnällscht Zürifisch»

    Höngger Sieg am «De schnällscht Zürifisch»

    Mitte März haben rund 1400 Stadtzürcher Kinder an den zwölf Ausscheidungswettkämpfen, darunter im Hallenbad Bläsi, teilgenommen. Davon haben sich rund 900 für den Einzug in den Halbfinal qualifiziert – das entspricht 64 Prozent der Teilnehmenden.

    Am Finaltag im Hallenbad Oerlikon hat bei den Mädchen Aurelia Wüst mit 28.18 Sekunden und bei den Jungen Henri Thurn mit 29.54 Sekunden den Titel «De schnällscht Zürifisch» gewonnen. Insgesamt haben sich laut Medienmitteilung 700 Stadtzürcher Kinder über 50 Meter Freistil gemessen.

    Höhepunkt des Finaltages war der ZKB Goldsprint: Die acht schnellsten Mädchen und Knaben aus den Finalläufen konnten um echtes Gold schwimmen.

    Höngger Fische

    Aus Höngg kamen folgende Teilnehmende in die Ränge: Im Wettkampf 1 (Knaben, 50 Meter Freistil, 9 Jahre und jünger), siegte Vassilis Tsolakos aus der Schule Vogtsrain. Im Wettkampf 4 (Mädchen, 50 Meter Freistil, 10 Jahre) erreichte Kira Shapoval aus der Schule Bläsi ebenfalls den 1. Platz. Im Wettkampf 9 (Knaben, 50 Meter, Freistil, 13 Jahre) landete Pavlos Apostolopoulos von der Schule Riedhof auf Platz 3.

    An der Ehrung haben die drei bestplatzierten Mädchen und Knaben aus den fünf Alterskategorien eine «Zürifisch-Medaille» erhalten.

    Quelle: Medienmitteilung Zürifisch

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    Quelle: 

    Hönggerin auf Platz 1

  • Rütihof-Mannschaft gewinnt Futsal-Turnier

    Rütihof-Mannschaft gewinnt Futsal-Turnier

    Die Mädchen der 6. Klasse aus der Schule Rütihof haben am Mittwoch, 25. März, das kantonale Futsal-Schüeli in Pfäffikon gegen Bonstetten gewonnen. Für die Teilnahme an der Meisterschaft musste sich das Team zunächst qualifizieren und zuvor den Zürcher Meistertitel gewinnen.

    Nachdem die Mädchen im vergangenen Jahr bereits als Fünftklässlerinnen das Finale aufgrund einer Tordifferenz erreichten und den 3. Platz errangen, hatten sie in diesem Jahr viel vor. Mit grossem Einsatz, Teamgeist und viel Spielfreude erreichten sie den ersten Rang ihrer Kategorie. Gegen Wädenswil, Winterthur und Pfäffikon siegten die Höngger Mädchen, gegen Bonstetten gab es ein Unentschieden.

    Der stärkste Sturm

    Besonders hervorzuheben ist, dass das Team am Schluss sowohl die beste Verteidigung als auch den stärksten Sturm stellte. Angeführt von den SV-Höngg-Spielerinnen Danai Maria und Adriana gaben alle Mädchen ihr Bestes, und es war eine grosse Freude zu sehen, wie geschlossen und engagiert die Mannschaft auftrat.

    Eingesandt von Alkis Fotiou

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    «Es geht um faire Spiele»

  • Sicher im Sattel: Velofahrkurse in der Stadt Zürich

    Sicher im Sattel: Velofahrkurse in der Stadt Zürich

    Der Schritt zum selbstständigen Velofahren ist für Kinder ein grosser Meilenstein, bringt aber oft Unsicherheiten für die Eltern mit sich: Ist mein Kind schon bereit für die Strasse? Kann es Verkehrssituationen bereits richtig einschätzen und die Vortrittsregeln umsetzen?

    Die Kurse von Pro Velo setzen laut Medienmitteilung genau hier an. Das Besondere am Konzept: Die Kinder lernen nicht allein. Die Eltern sind aktiver Teil des Angebots. Während die Kinder ihre Geschicklichkeit trainieren, frischen die Erwachsenen ihr Wissen über die Verkehrsregeln auf und lernen, wie sie ihre Kinder im Alltag richtig begleiten.

    An allen Standorten werden jeweils folgende Kursformate angeboten:

    • Kurs A – Sicheres Terrain (ab 6 Jahren): Hier wird die Basis gelegt. Auf einem geschützten Areal wie etwa dem Pausenplatz verbessern die Kinder spielerisch Gleichgewicht, Bremsen, Zeichengebung und Kurvenfahren – ganz ohne Zeitdruck und Autoverkehr.
    • Kurs B – Erste Ausfahrten (ab 7 Jahren): Nach Vorübungen im geschützten Raum wagen sich die Teilnehmenden auf verkehrsarme Quartierstrassen in der Stadt Zürich. Im Fokus stehen die Vortrittsregeln, das korrekte Abbiegen und das Einschätzen von realen Verkehrssituationen.
    Velofahrkurs Pro Velo Kanton Zürich

    «Velofahren lernt man nicht an einem Nachmittag – es ist ein Prozess. Unsere Kurse geben den Startschuss dafür, dass Kinder und Eltern im Verkehr zu einem eingespielten Team werden», sagt Maja Ravaioli, Leitern Velofahrkurse bei Pro Velo Kanton Zürich.

    Ein Kurs im Kreis 10

    Die Kurse in der Stadt Zürich werden von erfahrenen Leiterinnen und Leitern von Pro Velo Kanton Zürich durchgeführt und folgen einem schweizweit einheitlichen Qualitätskonzept. Unterstützt wird das Angebot vom Fonds für Verkehrssicherheit, von der Krankenkasse Visana und von vielen Gemeinden.

    Mi 1. April, 14–17 Uhr, 8057 Zürich, Schulhaus Liguster
    Sa 11. April, 09–12 Uhr, 8004 Zürich, Schulhaus Kern
    Sa 9. Mai, 09–12 Uhr, 8003 Zürich, Schulhaus Zurlinden
    Sa 13. Juni, 09–12 Uhr, 8050 Zürich, Verkehrsschulungsanlage Aubrugg
    Mi 17. Juni, 14–17 Uhr, 8032 Zürich, Schulhaus Hofacker
    Mi 24. Juni, 14–17 Uhr, 8037 Zürich, Schulhaus Letten
    Sa 4. Juli, 09–12 Uhr, 8048 Zürich, Schulhaus Dachslern
    Mi 19. August, 14–17 Uhr, 8004 Zürich, Schulhaus Kern
    Mi 26. August, 14–17 Uhr, 8002 Zürich, Schulhaus Gabler
    Sa 5. September, 09–12 Uhr, 8003 Zürich, Schulhaus Zurlinden
    Mi 9. September, 14–17 Uhr, 8046 Zürich, Schulhaus Im Isengrind
    Sa 19. September, 09–12 Uhr, 8048 Zürich, Schulhaus Dachslern
    Sa 26. September, 09–12 Uhr, 8050 Zürich, Verkehrsschulungsanlage Aubrugg

    Anmeldung unter: www.velofahrkurs.ch

    Quelle: Medienmitteilung Pro Velo Kanton Zürich

  • Jeder zehnte Jugendliche wendet sich bei Sorgen an KI

    Jeder zehnte Jugendliche wendet sich bei Sorgen an KI

    In einer repräsentativen Befragung wurden für die Pro Juventute Jugendstudie Jugendliche in der Schweiz im Alter von 14-25 Jahren aus den drei grossen Sprachregionen zu Stress und Sorgen, psychischem Befinden, Schutzfaktoren sowie zum Medienverhalten befragt.

    Mit 88 Prozent gibt eine grosse Mehrheit der befragten Jugendlichen an, sich psychisch wohlzufühlen, wie Pro Juventute mitteilt. Die Beziehung zu den Eltern sowie gute Freundschaften bleiben für eine grosse Mehrheit zentrale Schutzfaktoren für ihre psychische Gesundheit.

    Trotz dieser auch erfreulichen Befunde geben andere Ergebnisse Anlass zur Sorge. Aus der ersten Pro Juventute Jugendstudie im Jahr 2024 bestätigt sich: Jeder zehnte Jugendliche gibt an, aktuell in psychotherapeutischer Behandlung zu sein, Mädchen und junge Frauen doppelt so häufig wie männliche Befragte. Rund ein Viertel fühlt sich von den Eltern unverstanden. Jeder dritte Jugendliche gibt an, dass die Schule rsp. Ausbildung sie nicht gut auf das Leben vorbereitet.

    Künstliche Intelligenz hilft Sorgen

    Schul- und Ausbildungsstress bleibt auch in der zweiten Pro Juventute Jugendstudie der wichtigste Stressfaktor: Über ein Drittel der Jugendlichen setzt dies unter Druck, bei jungen Frauen fast jede zweite. Auch Sorgen um die berufliche Zukunft haben zugenommen – rund ein Drittel macht sich laut Medienmitteilung darüber Gedanken, bei der ersten Erhebung waren es 25 Prozent. Parallel dazu sinkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit deutlich. Nur noch etwas mehr als ein Drittel der Jugendlichen gibt an, aktiv gegen eigene Probleme vorgehen zu können – bei der ersten Befragung war es noch die Hälfte.

    Neu wurden die Jugendlichen gefragt, ob sie sich bei Problemen an eine Künstliche Intelligenz wie ChatGPT wenden. Jeder Zehnte gibt an, dies zu tun. Ähnlich häufig gaben die Jugendlichen an, sich bei Sorgen an Fachstellen und Beratungsangebote, wie zum Beispiel die Notrufnummer 147 von Pro Juventute, zu wenden.

    Jungen Frauen geht es deutlich schlechter

    Mädchen und jungen Frauen geht es gemäss der zweiten Pro Juventute Jugendstudie signifikant schlechter als männliche Befragte.

    Mehr als die Hälfte sorgt sich um die eigene psychische Gesundheit – jede Dritte fühlt sich häufig müde und erschöpft. Weibliche Befragte berichten deutlich häufiger von Stress durch schulische, ausbildungsbezogene und persönliche Faktoren. Sie machen sich auch eher Sorgen um ihre Zukunft und globale Entwicklungen. Gleichzeitig sprechen junge Frauen häufiger mit Freund:innen, Eltern oder Geschwistern über ihre Probleme und wenden sich dreimal so häufig an Fachpersonen als männliche Befragte.

    Erhöhte Belastung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

    Die Pro Juventute Jugendstudie macht in der zweiten Befragung signifikante Unterschiede zwischen befragten Jugendlichen mit Migrationshintergrund sichtbar. Jugendliche, deren Eltern beide nicht aus der Schweiz stammen, erleben ihre Beziehung zu den Eltern häufiger als belastet und fühlen sich stärker unter Druck gesetzt. Sie berichten öfter von Stress und grösseren Sorgen um ihre psychische Gesundheit.

    Schulische Anforderungen belasten sie besonders stark: 24 Prozent geben an, sehr häufig unter Prüfungsstress zu stehen, gegenüber 11 Prozent bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Auch hohe Erwartungen sowie Sorgen um die berufliche Zukunft treten häufiger auf.

    Zudem machen sich Jugendliche mit Migrationshintergrund mehr finanzielle Sorgen und sind häufiger durch Diskriminierung belastet als Jugendliche, deren beide Eltern aus der Schweiz stammen. Digitale Medien nutzen sie im Vergleich zu den befragten Jugendlichen mit einem Elternteil oder beiden Elternteilen aus der Schweiz intensiver und berichten öfter von Schwierigkeiten, den Medienkonsum zu begrenzen.

    Mehr Sorgen um die Welt

    Rund ein Drittel der Jugendlichen sorgt sich um die Lage der Welt und die Gesellschaft. Stark zugenommen haben gegenüber der ersten Pro Juventute Jugendstudie 2024 Sorgen über Kriege: 40 Prozent fühlen sich dadurch belastet, gegenüber etwa einem Viertel in der ersten Erhebung.

    Für die Mehrheit der Befragten stellen soziale Medien keine direkte Belastung dar: Nur 18 Prozent fühlen sich durch sie gestresst. Gleichzeitig berichten 36 Prozent, dass soziale Medien oder Games ihre Stimmung verbessern. Die Hälfte der Befragten hat jedoch Mühe, das Handy wegzulegen, etwa ein Viertel nutzt digitale Medien trotz negativer Auswirkungen weiter, und jede fünfte Person schätzt ihren Medienkonsum als problematisch ein.

    Pro Juventute Jugendstudie wird weitergeführt

    Die Pro Juventute Jugendstudie entstand in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Die KJPP fungierte als wissenschaftliche Partnerin unter der Projektleitung von Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Susanne Walitza. Die Befragung wurde im Sommer 2025 von YouGov durchgeführt und vorgängig von der Ethikkommission des Kantons Zürich geprüft.

    Die erste und zweite Pro Juventute Jugendstudie wurden durch die finanzielle Förderung der Ernst Göhner Stiftung ermöglicht. Dank einer Partnerschaft mit dem Kranken- und Vorsorgeversicherer CONCORDIA kann die Pro Juventute Jugendstudie in den kommenden Jahren weitergeführt werden. Weiter wird die Studie auch von der Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt.

    Quelle: Medienmitteilung Pro Juventute

    Zum Download der Jugendstudie

  • Frühlingserwachen im Stadtwald: So war der Waldputztag 2026

    Frühlingserwachen im Stadtwald: So war der Waldputztag 2026

    1710 Kinder aus 84 Klassen, über 200 Begleit- und Lehrpersonen, ein Ziel: den Wald von Müll befreien. Am vergangenen Mittwochmorgen war es soweit. Zwar lag über dem städtischen Frühlingswald ein grauer Schleier, doch die Kinder liessen sich davon nicht beirren.

    Mit Handschuhen und Abfallsäcken machten sie sich daran, den Wald von Abfall zu befreien. Auch am Käferberg und im Höngger Wald waren Gruppen unterwegs. Je voller die Säcke wurden, desto blauer wurde der Himmel.

    Was die Kinder zwischen Herbstlaub und Unterholz fanden, war wieder erstaunlich: ein altes Velo, ein Armband, ein Ring, ein Sack mit rostigen Bohrmaschinen, eine Sichel und eine Sammlung alter Bierdosen.

    1290 Kilogramm Abfall

    Neben Kuriositäten lag jedoch vor allem das «Übliche» im Wald: Metallteile, Plastikverpackungen, Flaschen, Dosen, Taschentücher und jede Menge mehr – insgesamt wurden 1290 Kilogramm Abfall gesammelt und fachgerecht entsorgt.

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    Skurrile Funde beim Waldputztag

    Auch die Natur liess sich entdecken und bestaunen: Die Schlüsselblumen und Buschwindröschen blühen schon an vielen Orten, der Bärlauch spriesst und das eine oder andere Waldtier liess sich blicken. Es wurde von Rehen und Eichhörnchen berichtet. Als besonderes Highlight wurden dieses Jahr zwei Feuersalamender in einem Bachtobel entdeckt.

    Quelle: Grün Stadt Zürich

  • Wer wird der schnellste «Zürifisch»?

    Wer wird der schnellste «Zürifisch»?

    An zwölf Austragungsorten, unter anderem im Hallenbad Bläsi, finden am 4. und 11. März die Quartierausscheidungen für den Kinder-Schwimmwettkampf statt. Dabei müssen die Kinder eine 50 Meter lange Strecke unter der vorgegebenen Maximalzeit zurücklegen. Als Geschenk erhalten alle ein Exemplar der diesjährigen «Zürifisch»-Badekappen.

    Über 1600 Teilnehmende

    Letztes Jahr konnten sich von den über 1600 Teilnehmenden 60 Prozent für das Halbfinal qualifizieren. Halbfinal und Final finden am 11. April im Hallenbad Oerlikon statt. Die acht schnellsten Kinder pro Kategorie vom Halbfinal am Morgen qualifizieren sich für das Final am Nachmittag. Alle Teilnehmenden erhalten eine «Zürifisch»-Auszeichnung, für die drei schnellsten «Zürifische» gibt es sogar eine Medaille.

    Quartierausscheidung Höngg

    Mittwoch, 11. März, 13.30–15 Uhr
    Hallenbad Bläsi, Limmattalstrasse 154
    Talon ausgedruckt und ausgefüllt mitbringen
    Teilnahme ist gratis
    Weitere Informationen:
    zuerifisch.ch

  • Schnuppertag bei der Pfadi Sankt Mauritius Nansen

    Schnuppertag bei der Pfadi Sankt Mauritius Nansen

    Als eine der grössten Jugendorganisationen in der Schweiz leistet die Pfadi einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Seit 1944 ist auch eine Abteilung in Höngg vertreten und zauberte fortan ein Lächeln auf viele Kindergesichter: die Pfadi Sankt Mauritius Nansen, kurz SMN. Dabei sind die Aktivitäten vielfältig und stets ans Alter und die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst.

    Teamgeist ist gefragt

    So werden während einer Aktivität am Samstagnachmittag gemeinsame Abenteuer und Gangster-Jagden erlebt, an anderen Nachmittagen steht mehr der Teamgeist und der Gruppenzusammenhalt bei einem gemütlichen Zvieri im Zentrum. Die Aktivitäten finden sowohl draussen im Wald auf dem Hönggerberg als auch drinnen statt. Spass, Gemeinschaft und das gemeinsame Erleben stehen dabei im Vordergrund.

    «Bring-a-Friend»

    Unter dem Motto «Bring-a-Friend» sind alle interessierten und neugierigen Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren Mitte März eingeladen, einen wundervollen und spannenden Nachmittag zu erleben und in die Pfadi-Welt einzutauchen. Die genauen Informationen zur Schnupperaktivität werden in der Woche davor auf der Homepage pfadismn.ch online gestellt. Ein abenteuerlicher und spannender Nachmittag wartet auf viele neue Gesichter.

    Der Schnuppertag

    Samstag, 14. März, 14–17 Uhr
    Weitere Auskünfte: Iuvara, Stufenleiterin der Pfadistufe, iuvara@pfadismn.ch
    Mehr Infos zur Pfadi