Kategorie: Institutionen

  • An Weihnachten ein Zeichen der Solidarität setzen

    An Weihnachten ein Zeichen der Solidarität setzen

    Die Aktion «2 x Weihnachten» findet dieses Jahr bereits zum 29. Mal statt. Wie eine Medienmitteilung vom Roten Kreuz erklärt, wird die Aktion gemeinsam von der SRG, der Schweizerischen Post, Coop und dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) getragen.

    Jede und jeder kann mithelfen und im Rahmen der Aktion «2 x Weihnachten» ein Zeichen der Solidarität setzen: Entweder selbst ein Paket packen und kostenlos per Post versenden oder Geld spenden für die Rotkreuz-Winterhilfeprojekte in Osteuropa und Zentralasien.

    Die gespendeten Lebensmittel sollten noch mindestens sechs Monate haltbar sein. Besonders geeignet sind: Müesli, Konfitüre und Schokoaufstrich fürs Frühstück, Babynahrung, Tee, Kaffee und Öl. Weiter eignen sich Hygieneprodukte wie Zahnpasta, Zahnbürsten und Mundspülungen. Vorkonfektionierte Spendenpakete können zudem in ausgewählten Coop-Filialen, auf coop.ch und im Supercard Prämienshop gekauft werden.

    Hilfe für Menschen in Not

    Mit jedem gespendeten Paket werden Menschen in Not unterstützt – darunter ältere oder kranke Menschen sowie alleinerziehende Eltern und ihre Kinder. Laut Medienmitteilung muss eine armutsbetroffene Einzelperson in der Schweiz mit 2315 Franken im Monat auskommen. Einer Familie mit zwei Elternteilen und zwei Kindern stehen rund 4050 Franken zur Verfügung.

    Die Spenden im Rahmen der Aktion «2 x Weihnachten» entlasten das Haushaltsbudget von armutsbetroffenen Menschen in der Schweiz punktuell. Vom Geld, das diese nicht für die Artikel des täglichen Bedarfs ausgeben müssen, können sie sich etwas anderes leisten, das für sie sonst nicht bezahlbar wäre.

    Die Aktion «2 x Weihnachten» unterstützt die Betroffenen entweder direkt oder über Institutionen. Die gesammelten Grundbedarfsartikel werden schweizweit durch das Schweizerische Rote Kreuz verteilt.

    Mit den Geldspenden für die Aktion «2 x Weihnachten» werden Rotkreuz-Winterhilfeprojekte in Armenien, Bosnien und Herzegowina, Kirgistan und Moldawien unterstützt. Die Wintermonate sind für benachteiligte Menschen besonders herausfordernd, insbesondere für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehende oder kinderreiche Familien. Die nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in den vier Ländern helfen mit Gutscheinen für Lebensmittel und Hygieneartikel.

    Grosse Solidarität im letzten Jahr

    Im vergangenen Jahr zeigten die Schweizer Bevölkerung und zahlreiche Unternehmen grosse Solidarität. Für die Verteilung in der Schweiz wurden 390 Tonnen Lebensmittel und Körperhygieneprodukte gespendet. Und für Rotkreuz-Winterhilfeprojekte in Osteuropa und Zentralasien kamen 222 000 Franken zusammen. Dank der Aktion «2 x Weihnachten» erhielten somit 50 000 benachteiligte Menschen eine dringend benötigte Unterstützung.

    Quelle: Medienmitteilung Rotes Kreuz

  • Eine Schweiz ohne Gletscher?

    Eine Schweiz ohne Gletscher?

    Die Schweiz ist das Land der Berge – und der Gletscher. Doch Letztere sind in ihrer Existenz bedroht; der Klimawandel setzt ihnen zu, die Eisflächen schmelzen in grossem Stil. Das ist nicht nur optisch ein Verlust, sondern hat sowohl lokal als auch global gravierende Auswirkungen.

    Um auf die Problematik aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für die Bedeutung von Gletschern im Klimasystem zu schärfen, haben die Vereinten Nationen daher das Jahr 2025 zum «Internationalen Jahr der Erhaltung der Gletscher» erklärt.

    Der «Höngger» hat die Gelegenheit genutzt, dem Glaziologen Lukas Rettig von der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie der ETH Zürich zum Abschluss des Jahres einige Fragen zu stellen.

    Lukas Rettig, die Schweizer Gletscher schmelzen. Allein in diesem Jahr hat ihr Volumen nach Angaben der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Landschaft, Biodiversität, Naturgefahren sowie Schnee und Eis (kurz WSL) um drei Prozent abgenommen. Wie gross ist die Fläche momentan noch und in welchem Ausmass hat sie sich in den vergangenen 100 Jahren verändert?

    Lukas Rettig: Das letzte vollständige Schweizer Gletscherinventar stammt aus dem Jahr 2016 und umfasst 1400 einzelne Gletscher mit einer Gesamtfläche von knapp 1000 Quadratkilometer. Zum Vergleich: Vor etwa 50 Jahren betrug die vergletscherte Fläche noch mehr als 1300Quadratkilometer und um das Jahr 1850, zum Ende der sogenannten Kleinen Eiszeit, war sie nahezu doppelt so gross wie heute. Was wir also in den letzten 100 Jahren beobachten können, ist ein stetiger Gletscherrückgang, der sich nach dem Jahr 2000 noch einmal beschleunigt hat. Und seit 2016 hat sich die Fläche jedes Jahr weiter verringert.

    Ein Vorgang, der sich weiter fortsetzen wird. Was sind die Erwartungen, wie werden sich die Schweizer Gletscher in den kommenden 50 Jahren verändern?

    Der Rückgang unserer Gletscher wird sich auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter fortsetzen, so viel ist sicher. Denn Gletscher reagieren immer mit einer gewissen Verzögerung auf Klimaveränderungen. Wir gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2050 nochmal mindestens ein weiteres Drittel des Eises in den Alpen verloren gehen wird. Wie es dann in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts weitergeht, hängt massgeblich davon ab, ob wir den Anstieg der globalen Temperaturen auf 1,5 bis 2 Grad begrenzen können. Gelingt dies, dann wird wohl auch im Jahr 2100 noch ein kleiner Teil der Schweizer Gletscher erhalten bleiben, zumindest in den höheren Lagen. Kommt es allerdings zu einem deutlich höheren Temperaturanstieg, dann werden auch diese Gletscher wahrscheinlich bald verschwinden.

    Wo schmelzen die Gletscher am schnellsten – global gesehen?

    Weltweit sind Gletscher im Rückgang begriffen, es gibt jedoch durchaus auch regionale Unterschiede. Tatsächlich gehören die Alpen zu den Regionen, in denen der prozentuale Verlust besonders stark ausgeprägt ist, auch weil hier die Temperaturen stärker steigen als im globalen Durchschnitt. Es gibt aber andere Regionen auf der Erde, insbesondere in den höheren Breiten, in denen insgesamt mehr Eis schmilzt, einfach weil dort auch mehr und grössere Gletscher existieren.

    Der Schwund der Gletscher hat weitreichende Auswirkungen auf die Schweiz – und weltweit. Was ist hier zu erwarten?

    Der Gletscherschwund hat eine Vielzahl von Folgen sowohl für die Schweiz als auch auf globaler Ebene und ich kann hier nur einige Beispiele nennen. Einerseits sind die Gletscher ein wichtiger Bestandteil des Wasserkreislaufs und zahlreiche grosse Flüsse werden von Gletscherschmelzwasser gespeist. Wenn die Gletscher verschwinden, hat das also beispielsweise Folgen für die Trinkwasserversorgung, die Energiegewinnung (Stichwort Wasserkraft) und die Landwirtschaft. In der Schweiz sind die Gletscher zudem ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes und prägen unser Landschaftsbild. In den Gebirgsregionen müssen sich sowohl Einheimische als auch der Tourismus an diese veränderten Gegebenheiten anpassen. Auch bestimmte Naturgefahren, wie Steinschläge oder Ausbrüche von Gletscherseen könnten an Häufigkeit zunehmen. Auf globaler Ebene hat der Schwund der Gletscher natürlich noch viel drastischere Auswirkungen. Zu nennen ist hier in erster Linie der Anstieg des Meeresspiegels, durch den zahlreiche Küstenregionen weltweit bedroht sind.

    Können die Gletscher in einem wirklich kalten Winter auch wieder wachsen?

    Im Winter ist es für einen Gletscher gar nicht so entscheidend, wie kalt es ist. Viel wichtiger ist, dass sich über den Winter ausreichend Schnee auf dem Gletscher ansammelt, denn dieser Schnee bildet die Grundlage dafür, dass sich mit der Zeit neues Eis bilden kann. Dafür ist es allerdings notwendig, dass der Schnee im folgenden Sommer nicht wieder vollständig schmilzt, die Temperaturen im Sommer sind also sehr entscheidend. Wenn über mehrere Jahre im Winter mehr Schnee fällt, als im Sommer schmelzen kann, dann können Gletscher theoretisch auch wieder wachsen. Das ist aber angesichts der derzeitigen Klimaentwicklung keine wirklich realistische Annahme.

    Es gibt doch auch Bemühungen, die Gletscher durch einfache, pragmatische Lösungen vor der Schmelze zu schützen, etwa durch das Abdecken mit Textilplanen. Bringen diese Massnahmen etwas?

    Man sieht tatsächlich hin und wieder, dass Teile von Gletschern mit Textilplanen abgedeckt werden. Theoretisch kann so die Gletscherschmelze auch sehr effizient verringert werden. Ein solches Abdecken der Gletscher wird derzeit allerdings nur lokal begrenzt angewendet und nur dort, wo ein konkreter wirtschaftlicher oder touristischer Nutzen des Gletschers, zum Beispiel für den Wintersport, besteht. Eine grossflächige Abdeckung von ganzen Gletschern, geschweige denn Gebirgen, ist wohl weder technisch realisierbar noch wirtschaftlich zu finanzieren. Zudem sind die ökologischen Auswirkungen dieses Vorgehens noch zu wenig erforscht. Eine Alternative zu einem ehrgeizigen Klimaschutz ist diese Massnahme also sicher nicht.

    Was müsste sich denn verändern, damit die Gletscher nicht weiter abschmelzen?

    Der einzig effektive Weg, um den Rückgang der Gletscher langfristig aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen ist es, einen weiteren starken Anstieg der globalen Temperaturen zu verhindern. Und das kann nur gelingen, wenn wir rasch unsere Treibhausemissionen reduzieren und in absehbarer Zeit auf null bringen.

    2025 ist das Internationale Jahr zum Erhalt der Gletscher. Welche Ziele wurden dieses Jahr verfolgt?  

    Wir hoffen natürlich, dass das Internationale Jahr zum Erhalt der Gletscher die Aufmerksamkeit und das Problembewusstsein sowohl in der Bevölkerung als auch bei Entscheidungsträgern gestärkt hat. Es ist wichtig, dass wir dokumentieren, was passiert, aber auch aufzeigen, warum es sich lohnt, unser Klima und somit unsere Gletscher nachhaltig zu schützen.

    Zum Abschluss noch eine persönliche Frage. Was haben Sie sich von der vor wenigen Tagen beendeten Klimakonferenz im brasilianischen Belem erwartet?

    Die Hoffnung war natürlich, dass es den verhandelnden Parteien gelingen würde, sich auf verbindliche Ziele zum Klimaschutz zu einigen und dass sie einen konkreten Plan zum Ausstieg aus den fossilen Energien vorlegen würden. Nun wurden zwar einige Abmachungen getroffen, aber es bleibt abzuwarten, ob und wie diese dann auf nationaler Ebene umgesetzt werden. Persönlich hätte ich mir ambitioniertere Ziele gewünscht, denn die Zeit drängt, und jedes Zehntelgrad zählt, um die Folgen des Klimawandels und damit auch des Gletscherrückgangs abzuschwächen.

  • Autismus bewegt die Schweiz

    Autismus bewegt die Schweiz

    Die Organisation autismus schweiz wird 50 Jahre alt, wie einer Medienmitteilung der Organisation zu entnehmen ist. Das ungenutzte Potenzial autistischer Menschen in der Arbeitswelt, lange Wartezeiten für Diagnosen, fehlende Unterstützung im Alltag und der Fachkräftemangel sind Themen von nationaler Bedeutung. Der 3. Nationale Autismus-Kongress stellt diese Fragen daher ins Zentrum und bringt die wichtigsten Stimmen zusammen – Betroffene, Fachpersonen, Institutionen und internationale Expert:innen.

    Die Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eröffnet den zweitägigen Anlass an dem insgesamt rund 1’000 Teilnehmende erwartet werden. Auf dem Programm stehen sechs Keynotes und 20 Fachreferate, die alle Lebensphasen autistischer Menschen beleuchten. Der Kongress bietet eine Plattform für Austausch, Debatte und konkrete Lösungsansätze.

    autismus schweiz – 50 Jahre Engagement für Sichtbarkeit und Teilhabe

    Seit einem halben Jahrhundert setzt sich autismus schweiz für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen im Autismus-Spektrum und deren Familien ein. Was als Elterninitiative begann, ist heute eine landesweit aktive Fachorganisation, die Betroffene unterstützt und die Sensibilisierung der Gesellschaft vorantreibt.

    In der Schweiz leben gemäss Medienmitteilung schätzungsweise bis zu 250’000 Menschen im Autismus-Spektrum. Dies bedeutet, dass jährlich geschätzt rund 2000 Kinder mit Autismus geboren werden. Das Thema findet zunehmend Beachtung in der Öffentlichkeit und den Medien, was vermehrt Diagnosen bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen nach sich zieht. Das Wissen über Autismus und das Verständnis für die Herausforderungen von Menschen im Spektrum müssen in vielen Bereichen noch weiterwachsen. Übergänge in eine andere Lebensphase sind speziell heraufordernd.

    «Wir sind stolz auf 50 Jahre intensiver Arbeit und kontinuierlichen Einsatz für die Rechte und Teilhabe von Menschen mit Autismus. Doch es bleibt viel zu tun, um Autismus sichtbarer zu machen», sagt Regula Buehler, Geschäftsleiterin von autismus schweiz. Im Jubiläumsjahr setzt sich autismus schweiz deshalb das Ziel, das Sonnenblumenband (Sunflower Lanyard) schweizweit bekannt zu machen – ein international anerkanntes Symbol, das Menschen mit unsichtbaren Behinderungen hilft, ihre Bedürfnisse sichtbar zu machen.

    Geschäftsstelle in Höngg

    2013 hat autismus schweiz den Schritt zur Professionalisierung vollzogen und die Geschäftsstelle in Zürich Höngg geschaffen, wie auf der Website nachzulesen ist. Seitdem wachsen sowohl die Mitgliederzahl als auch die Anzahl der Mitarbeitenden stetig und in grossem Masse. Heute ist autismus schweiz ein schweizweit breit vernetzter Verein, welcher sich für Fachpersonen, Menschen im Autismus-Spektrum und ihr Umfeld engagiert. Die drei regionalen Autismus-Organisationen arbeiten seit 2024 näher zusammen, autismus schweiz ist der Verhandlungspartner des BSV (Bundesamtes für Sozialversicherungen) für die Leistungsverträge aller drei Landesregionen.

    Quelle: Medienmitteilung und Website Autismus Schweiz

  • 80 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit

    80 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit

    Am 30. Oktober wird schweizweit der Tag der betreuenden Angehörigen begangen. Wie in einer Medienmitteilung des Entlastungsdienstes Kanton Zürich betont wird, verdient die Realität betreuender Angehöriger mehr Anerkennung und Unterstützung.

    80 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit – 3,7 Milliarden Franken pro Jahr

    Betreuende Angehörige leisten jährlich rund 80 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit – Laut Medienmitteilung entspricht dies einem Gegenwert von 3,7 Milliarden Franken. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) engagieren sich schätzungsweise 600’000 Personen in der Schweiz regelmässig in der Betreuung und Pflege von Angehörigen. Ohne ihr Engagement würden Familien, Nachbarschaften und unser Sozialsystem nicht funktionieren.

    Doch ihre Arbeit bleibt oft unsichtbar und wird zu wenig unterstützt – trotz eines grundsätzlich gut ausgebauten Sozial- und Gesundheitssystems. Vor allem in der alltäglichen Betreuung, z. B. in der Unterstützung im Haushalt, bei Einkäufen oder Begleitungen, bestehen gravierende Lücken.

    Vier Podcast-Folgen – vier Stimmen – vier Realitäten

    Die Medienmitteilung rückt den Podcast «Das kleine Glück schätzen» in den Fokus: Darin berichten betreuende Angehörige aus dem Kanton Zürich eindrücklich von ihren Erfahrungen. Sara Satir erzählt in der ersten Folge von den Herausforderungen bei der Betreuung ihres mittlerweile erwachsenen Sohnes, der mit einer Autismus-Spektrum-Störung lebt.

    Ihre Aussage «Die Liebe hat mich an meine Grenzen gebracht» steht sinnbildlich für viele Betroffene. Der Schritt, sich Hilfe zu holen, kam spät – aber er war entscheidend. Ihr Appell: Hilfe annehmen ist kein Zeichen von Schwäche.

    Ernst Zankl, 78, betreut seine an Alzheimer erkrankte Frau zu Hause. Sein Bericht zeigt den emotional belastenden und langwierigen Abschied von einem geliebten Menschen, der sich verändert – und die Einsamkeit in der Fürsorge.

    Marah Rikli, berufstätige Mutter einer Tochter mit Entwicklungsstörung, schildert in der dritten Folge, wie Schuldgefühle, Überlastung und finanzielle Sorgen die Selbstsorge erschweren – und wie wichtig soziale Netzwerke und Entlastung sind.

    Sarah Ferjani, junge Studentin und sogenannte Young Carer, spricht über die grosse Verantwortung, die sie für ihren demenzkranken Vater übernimmt. Ihre Ausbildung, Freizeit und Jugend stehen hintan – und oft weiss das Umfeld kaum von ihrer Belastung.

    Was alle vereint: eine stille Aufgabe mit grossen Folgen. Ob jung oder alt, Partner:in oder Kind – die Situationen sind verschieden, die Herausforderungen ähneln sich. Der Podcast ist ein Beitrag zu mehr Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Anerkennung für Care-Arbeit.

    In der Medienmitteilung wird zudem bentont, wie wichtig finanzierbare, niederschwellige Entlastungsangebote sind, die auch bei nicht-pflegerischer Betreuung greifen. Dringend benötigt serien auch Information und Beratung, damit Betroffene den Zugang zu Hilfe finden, sowie politische Lösungen, die unbezahlte Betreuungsarbeit absichern und stärken.

    Die Podcastreihe «Das kleine Glück schätzen» wurde produziert von Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich und den sechs Non-Profit-Organisationen Entlastungsdienst Kanton Zürich, Pro Senectute Kanton Zürich, Alzheimer Zürich, Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Zürich, Spitex Verband Kanton Zürich und Pro Infirmis Kanton Zürich.

    Quelle: Medienmitteilung Entlastungsdienst Kanton Zürich

  • Neuer Chefarzt Pneumologie am Stadtspital Zürich

    Neuer Chefarzt Pneumologie am Stadtspital Zürich

    Wie einer Medienmitteilung der Stadt zu entnehmen ist, wurde ein neuer Leiter Pneumologie gewählt: KD Dr. med. Urs Bürgi übernimmt auf den 1. April 2026 als neuer Chefarzt die Nachfolge von KD Dr. med. Irène Laube. Irène Laube wird nach mehr als 25 Jahren Tätigkeit im Stadtspital Zürich, davon 13 Jahre als Leiterin Pneumologie, pensioniert.

    KD Dr. med. Urs Bürgi ist aktuell als Chefarzt Pneumologie am Luzerner Kantonsspital tätig. Neben ausgewiesener fundierter Kompetenz in Pneumologie verfügt der neue Chefarzt über Spezialisierungen in der Schlafmedizin sowie bei Brustfell-Erkrankungen.

    Die Abteilung für Pneumologie ist ein zentraler Bestandteil des Departements Innere Medizin am Stadtspital Zürich. Die Pneumologie deckt die umfassende Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Patient*innen mit Lungenkrankheiten ab.

    Erfahrener und breit aufgestellter neuer Leiter Pneumologie

    Der 48-jährige Urs Bürgi ist ein fachlich sehr breit aufgestellter Pneumologe, wie in der Medienmitteilung nachzulesen ist. Nach seiner Facharztausbildung und Kaderarzttätigkeit am Universitätsspital Zürich wechselte er 2017 ans Luzerner Kantonsspital (LUKS), wo er seit mehreren Jahren die Pneumologie als Chefarzt leitet. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Aussenstandorten des LUKS hat Urs Bürgi mit dem Aufbau entsprechender Fachboards koordiniert. Zusammen mit den Kolleg*innen der Thoraxchirurgie hat er 2024 erfolgreich das Lungenzentrum am LUKS eröffnet.

    Als Spezialgebiet bringt Urs Bürgi den Fähigkeitsausweis für Schlafmedizin und eine besondere Expertise bei Erkrankungen des Brustfells (Pleura) mit. Im Auswahlverfahren hat Urs Bürgi als erfahrene Fachperson und integrative Persönlichkeit mit einer zukunftsorientierten Vision für die Pneumologie im Stadtspital Zürich überzeugt.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Abschied nehmen – eine Kampagne von Kinderkrebs Schweiz

    Abschied nehmen – eine Kampagne von Kinderkrebs Schweiz

    Am 1. September 2025 startete die neue Sensibilisierungskampagne «Abschied nehmen» von Kinderkrebs Schweiz. Wie der Medienmitteilung zu entnehmen ist, fällt der Start bewusst in den «Goldenen September», den weltweiten Aktionsmonat zu Kinderkrebs.

    In der Schweiz erkranken jedes Jahr rund 350 Kinder und Jugendliche an Krebs. Während die meisten von ihnen geheilt werden können, überlebt jedes fünfte Kind die Krankheit nicht. Familien sind dadurch nicht nur mit dem Verlust konfrontiert, sondern oft auch mit der Erfahrung sozialer Isolation. Menschen aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz schweigen oder ziehen sich zurück, weil sie nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen.

    Betroffene Eltern erzählen: «Wir haben Angst, dass unsere Tochter in Vergessenheit gerät, wenn niemand mehr über sie spricht. Darum schätzen wir es, von ihr erzählen zu können, auch wenn es manchmal sehr schmerzhaft ist.» Diese Worte zeigen, wie wichtig ein offenes Umfeld ist, das Trauer nicht ausklammert, sondern Raum für Begegnungen und Gespräche schafft.

    Familien stärken – der Trauer Raum geben

    Offene Gespräche, kleine Gesten der Anteilnahme, gemeinsame Erinnerungen und Rituale können gemäss Medienmitteilung dazu beitragen, die Trauer Schritt für Schritt in das neue Leben zu integrieren. Ein Umfeld, das zuhört, konkrete Unterstützung bietet und nicht wegschaut, kann dabei helfen.

    «Aus Erfahrung wissen wir, dass neben den professionellen Angeboten und einem tragenden sozialen Umfeld auch der Austausch unter betroffenen Eltern eine wichtige Rolle spielt, etwa in Trauergruppen, wie sie unsere Mitgliedsorganisationen anbieten.», so Elena Guarnaccia, CEO von Kinderkrebs Schweiz. «Einen weiteren wichtigen Beitrag leistet zudem die neue digitale Infoplattform von Kinderkrebs Schweiz. Sie bietet Orientierung, Unterstützung und wertvolle Hinweise rund um das Leben mit und nach Kinderkrebs.»

    Die neue Infoplattform

    www.kinderkrebs-infoplattform.ch

    Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister

    Für Familien bedeutet der Verlust eines Kindes einen tiefen Einschnitt, der ihr Leben für immer verändert. Die Trauer ist oft schon während der Krankheit spürbar, wenn Hoffnungen schwinden und die Endlichkeit greifbarer wird. «Jede Familie, jeder Abschied ist verschieden. Trauer verläuft nicht graduell, sie verschwindet nicht eines Tages, aber sie verändert sich im Laufe der Zeit», so Dr. med. Kathrin Hauri, Leitende Ärztin für Pädiatrische Palliative Care am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB).

    Wie die Medienmitteilung erklärt, beginnt die Palliativbetreuung von Kindern und Jugendlichen nicht erst in der letzten Lebensphase, sondern kann bereits frühzeitig in den Behandlungsverlauf integriert werden. Sie schenkt Sicherheit, lindert Ängste und eröffnet Möglichkeiten, die verbleibende Zeit bewusst zu gestalten. Im Zentrum stehen dabei stets die Lebensqualität und die Begleitung der ganzen Familie – Eltern wie Geschwister – bis zum Tod des Kindes und darüber hinaus.

    Quelle: Medienmitteilung Kinderkrebs Schweiz

    10 Jahre Kinderkrebs Schweiz

    Kinderkrebs Schweiz setzt sich seit 2015 gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen dafür ein, die Situation krebskranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien nachhaltig zu verbessern. Als Dachverband engagieren sie sich für eine optimale Betreuung, bessere rechtliche Rahmenbedingungen, sowie Sensibilisierung. Im Bereich der Selbsthilfe und Nachsorge haben sie zudem die schweizweit einzige Anlaufstelle für ehemalige Kinderkrebspatienten ins Leben gerufen, die Überlebende berät und unterstützt.

  • Die letzte Tanzhaus-Saison mit Catja Loepfe

    Die letzte Tanzhaus-Saison mit Catja Loepfe

    Die neue Spielzeit im Tanzhaus in Wipkingen hat begonnen. Es ist die letzte Saison unter der Leitung von Catja Loepfe, die das Tanzhaus seit 2014 prägt. Ab der Saison 2026/2027 werden Lisa Letnansky und Guillaume Guilherme die Leitung übernehmen (der «Wipkinger» berichtete).

    Dass sich diese Spielzeit laut Medienmitteilung vom Tanzhaus den «drängenden Fragen zur Zukunft unserer Welt widmet», zeigt sich auch im Ausblick auf das Jubiläum. Das Tanzhaus wird 30 Jahre alt – Dies wird einerseits mit dem Festival «MovingTowardsZero» im Juni 2026 gefeiert, das Kunst, Aktivismus und gemeinschaftliches Erleben zu einem utopischen Raum der Transformation vereint, wie auf der Website nachzulesen ist.


    Emilia Roig. (Foto: Mohamed Badarne)

    Andererseits eröffnet die gleichnamige Diskursreihe MovingTowardsZero #8 bis #1 bereits ab September 2025 einen Denk- und Begegnungsraum. In monatlichen Inputs mit internationalen Expert:innen zu Themen wie ökologischer Körperpraxis, dekolonialer Ökologie, Intersektionalität oder ethischer Berührung werden Brücken zwischen Theorie und Praxis geschlagen. Die Inputs sind öffentlich zugänglich, nach der Durchführung werden die Inhalte jeweils online auf der Tanzhaus-Website abrufbar sein.

    Das erste dieser Gespräche findet Ende September statt. Darin spricht die Politikerin und Menschenrechtsaktivistin Mandy Abou Shoak mit der französischen Autorin und Aktivistin Emilia Roig über systemischen Wandel, persönliche Verantwortung und radikale Hoffnung.

    Ein Ausblick auf das Programm

    Am ersten Septemberwochenende gibt es im Tanzhaus eine Performance im Rahmen des Breakdance-Festivals «Breakthrough» zu sehen. Zudem gibt es zwei kostenlose Sharings, bei denen Künstler*innen Einblicke in ihre Prozesse geben: Malika Fankha mit dem Stück «No Place Like Home» und das choreografische Duo Rykena/Jüngst mit seinem Werk «Stripping Bolero».


    «De-Domestication» mit und von Soya the Cow und Uhura Bqueer. (Foto: Tarcisio Gabriel)

    Vom 24. bis 27. September wird «De-Domestication» gezeigt, eine Ko-Produktion mit dem Tanzhaus. Soya the Cow und Uhura Bqueer haben diese Queere Drag-Performance über globale Krisen gemeinsam erarbeitet: Eine Drag-Kuh aus den Alpen und ein Panther aus dem Amazonas treffen auf eine Welt im Ungleichgewicht. Die multimediale Performance verbindet Themen wie Monokulturen, Rinderzucht, koloniale Gewalt und Ökozid – poetisch, politisch und provokant.

    Am 26. September liest Emilia Roig aus ihrem Werk Lieben sowie einige Passagen aus dem neuen Buch LIEBER SOHN oder So rettest du die Welt, welches diesen Oktober erscheinen wird. Moderiert wird der Abend von Tanzhaus-Kompliz:in Daniel Hellmann aka Soya the Cow.


    «making a sullen roar» vom Schweizer Kollektiv dance me to the end und dem Choreografen Fabrice Mazliahdas. (Foto: Ralf Buron)

    In der ersten Hälfte Oktober bringt das Schweizer Kollektiv dance me to the end gemeinsam mit Choreograf Fabrice Mazliahdas «making a sullen roar» auf die Tanzhaus-Bühne. Das Stück erforscht Emotionen jenseits konventioneller Erzählweisen. Acht Tänzer:innen zwischen 60 und 70 Jahren verbinden individuelle Bewegungssprachen mit kollektiven Aushandlungen und lassen ein vielschichtiges Netz aus Klang, Bild und Assoziation entstehen. In einem Labor lädt das Kollektiv Ende Oktober professionelle und nicht-professionelle Tänzer*innen jeden Alters ein, an einer offenen Erkundung ihrer kreativen Prozesse teilzunehmen.


    «Flüstertüten» von Yasmine Hugonnet. (Foto: Lechat)

    Am 22. Oktober lassen bei «Flüstertüten» von Yasmine Hugonnet drei Performer:innen in einer magischen Kieferhöhle Tanz und Bauchrednerei verschmelzen. Stimmen wandern zwischen Körpern, verwandeln Hände und Füsse in Resonanzräume und öffnen eine imaginäre Landschaft zwischen Mythos, Sprache und Gegenwart. Das Stück ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.
     
    Der November wird mit einer Verbindung von Postmodern Dance und Voguing eingeläutet: Mit «Judson Church Is Ringing in Harlem (Made-to-Measure)» schafft Trajal Harrell ein Werk für drei Tänzer, das den Minimalismus des Judson Dance Theaters mit der Extravaganz der Harlemer Ballroom-Szene zusammenführt. Improvisation, Jazz, Funk und Rhythm-and-Blues verschmelzen mit postmodernem Tanzvokabular und eröffnen neue ästhetische wie soziale Perspektiven.

    Quelle: www.tanzhaus-zuerich.ch

  • Grüsse vom Hallwilersee

    Grüsse vom Hallwilersee

    Im letzten Jahr ging es auf die Schienen, nun aufs Wasser: Der traditionelle Sommerausflug der Hauserstiftung Höngg stand auf dem Programm und insgesamt 31 Personen liessen es sich nicht nehmen, einen Tag aus dem gewohnten Alltag auszubrechen. Das Ziel: der Hallwilersee.

    Zunächst folgte eine einstündige Reise mit dem Car der Schuler Reisen. Am Steuer sass mit Christian Schuler der Chef persönlich. Er verstand es, die Reisenden immer wieder zu unterhalten. Institutionsleiter Romano Consoli begrüsste die Anwesenden und neben den Bewohnenden und dem Pflegepersonal waren auch die Stiftungsratsmitglieder Adrian Denzler, Bruno Dohner und Anita Marolf zugegen.


    Der «Kapitän»: Institutionsleiter Romano Consoli. (Foto: dad)

    Als Gast war die Höngger Jodlerin Luise Beerli dabei. Bei schönstem Wetter fuhren sie alle via Limmattal auf den Mutschellen, dann bis nach Bremgarten und von dort war Meisterschwanden nicht mehr weit.

    Auf dem See

    Die Ankunft bot einen herrlichen Anblick: Ruhig lag der Hallwilersee vor der Höngger Reisegruppe. Manche kannten die Gegend und freuten sich, diesen Ort wieder zu besuchen. Der Ausflug hatte – wie immer – den Vorteil, dass auch jene teilnehmen konnten, die nicht mehr gut zu Fuss sind.


    Die MS Seetal auf dem Hallwilersee. (Foto: dad)

    Und da kam sie schon: die MS Seetal. Das Schiff gehört zur Flotte der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee und ist eines von fünf, mit dem Rundfahrten möglich sind. Voller Freude nahmen alle Reisenden an den reservierten Tischen Platz und schon nahm die MS Seetal Kurs in Richtung Seengen.

    Die rund einstündige Fahrt auf dem 8,4 Kilometer langen See führte auch nach Birrwil sowie nach Beinwil und endete wieder in Meisterschwanden. Dort kündigte sich der zweite Höhepunkt an: das Mittagessen.


    Unterwegs auf dem Hallwilersee. (Foto: dad)

    In der Seerose

    Reserviert wurde in der Seerose Resort & Spa. Sie gehört zur «Balance Familie», die von Felix und Rhéane Suhner geführt wird. Die Geschichte des Resorts geht auf das Jahr 1862 mit der Eröffnung einer Pintwirtschaft zurück. 18 Jahre später tauchte erstmals der Name Seerose auf, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Betrieb zu einem Restaurant.

    Ab 1974 übernahm die Familie Suhner das Restaurant und seither wurde die Seerose stetig erweitert und schliesslich ab 2013 zur Seerose Resort & Spa umgestaltet.

    In einem hellen Seminarraum nahmen die Höngger Teilnehmenden an liebevoll dekorierten Tischen Platz, um kurz darauf ein dreigängiges Mittagessen zu geniessen. Alle fühlten sich in bester Gesellschaft, und das feine Essen sowie der ausgezeichnete Service trugen zur rundum gelungenen Stimmung bei.

    Schliesslich war Christian Schuler wieder bereit für die Rückfahrt: Es folgte eine angenehme Heimreise nach Zürich und alle nahmen ihre Erinnerungen als Souvenir an einen unvergesslichen Tag mit zurück nach Höngg.

  • Gesundheitszentren für das Alter erhalten neuen Direktor

    Gesundheitszentren für das Alter erhalten neuen Direktor

    Wie die Stadt Zürich in einer Medienmitteilung schreibt, absolvierte Andy Leemann eine Berufslehre und die Berufsmaturität und erwarb neben einem Abschluss als Dipl. Techniker HF Unternehmensprozesse auch einen Fachausweis in Finanz- und Rechnungswesen. 2019 schloss er an der Universität Bern den Master of Health Administration erfolgreich ab.

    Seine berufliche Laufbahn führte ihn vom Geschäftsführer eines KMU in der Baubranche zu einem Medienunternehmen und schliesslich zur Stadt Winterthur. Dort war er im Departement Soziales, Alter und Pflege in verschiedenen Führungsfunktionen tätig, zuletzt als Leiter Zentrale Dienste und stellvertretender Leiter des Bereichs Alter und Pflege.

    Er setzte sich durch

    2021 trat er in die Gesundheitszentren für das Alter (GFA) der Stadt Zürich ein und wurde als Leiter Finanzen mit der Neuorganisation und Neuausrichtung der Finanzabteilung beauftragt. 2024 wurde er aufgrund einer Nachfolgeregelung zum Leiter Finanzen & Infrastruktur befördert und vom Stadtrat als Vizedirektor GFA ernannt.

    Andy Leemann setzte sich in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren gegen zahlreiche andere qualifizierte Kandidat*innen durch. Er kennt die aktuellen Herausforderungen und bringt einen sehr breiten Erfahrungsschatz und Kenntnisse im Bereich der Langzeitpflege sowie fundierte Führungserfahrung mit.

    40 Standorte

    Die Gesundheitszentren für das Alter sind mit rund 40 Standorten, darunter jene vier Zentren im Kreis 10 (Bombach, Sydefädeli, Käferberg und Trotte) sowie über 3000 Bewohner*innen, 3300 Mitarbeitenden und 800 Auszubildenden die grösste Anbieterin stationärer Langzeitpflege in der Stadt Zürich.

    Sie bieten ein umfassendes Wohnangebot, stationäre Langzeitpflege, spezialisierte Pflege und Betreuung für Menschen mit Demenz sowie temporäre Aufenthalte wie Übergangspflege für ältere Menschen.

    Dank an Renate Monego

    Andy Leemann tritt die Nachfolge von Renate Monego an, die in den Vor-Ruhestand geht. Sie war mehr als 36 Jahre bei der Stadt in verschiedensten Führungspositionen tätig, zuletzt als Direktorin GFA. Der Stadtrat dankt Renate Monego für ihren ausserordentlichen und langjährigen Einsatz und wünscht ihr alles Gute.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

  • Hotdogs und heisse Füsse

    Hotdogs und heisse Füsse

    Im Riedhof wird gerne gefeiert: Von Fasnacht über zahlreiche Musikveranstaltungen, Seifenblasen-Performances und Lama-Besuche bis zum Nationalfeiertag ist für jeden Geschmack etwas mit dabei.

    Doch den gefühlten Höhepunkt des Veranstaltungsjahrs stellt das Riedhoffest im Sommer dar. Dann verwandelt sich jeweils das komplette Haus in eine grosse Festbühne. Und das ganze Quartier ist eingeladen, mit dem Team und den Bewohnenden zu feiern.

    Die «Geissens» waren auch da

    Am 22. Juni war es wieder so weit: Vor dem Haus wurde das Kinderkarussell aufgebaut, die gesattelten Ponys warteten geduldig auf die Kinder und die Mitarbeitenden vom Team Aktivierung ebenso geduldig auf Fahrgäste für die Tuk-Tuk-Fahrräder. Auch die meckernden «Geissens» freuten sich über einen Besuch sowie ein kleines Löwenzahnblättchen.


    Sie waren für die Kleinen die grosse Attraktion am Sommerfest: Die Ponys im Hof der Altersresidenz. (Foto: dad)

    Publikumsmagnete bei den jüngeren Gästen waren wie gewohnt die Hüpfburg, das Glücksrad und das Büchsenwerfen, selbst wenn die hochsommerlichen Temperaturen die Bewegungsfreudigkeit ein wenig dämpften und der aufgeheizte Boden der Hüpfburg immer wieder eine Herausforderung für empfindliche Füsse war.

    Pianobar oder Rock’n’Roll?

    Etwas gemächlicher ging es derweil im «7. Himmel» zu und her: Dort, auf dem Dachgeschoss der Institution, unterhielt Pianist Daniel Zehnder die Gäste, die den ganzen Trubel bei einem kühlen Drink aus sicherer Distanz in luftiger Höhe betrachten konnten.

    Im Erdgeschoss, auf der grossen Terrasse, ging gleichzeitig musikalisch die Post ab: vormittags eher volkstümlich mit den Grischuna-Örgelern, am Nachmittag rockig-balladig mit MG Grace. Dazwischen war noch Zeit für ein paar Worte: Der Präsident des Trägervereins Riedhof, Roger Seiler, sowie die Pfarrerin Diana Trinkner begrüssten die Gäste auf der Terrasse.


    Die Pfarrerin Diana Trinkner hielt eine Rede am Sommerfest. (Foto: dad)

    Schliesslich liess sich das Fest auch kulinarisch nicht lumpen. Die Mitglieder des Teams «Coolinarik» verwöhnten ihre Gäste mit allerhand Köstlichkeiten: vom Hotdog über Raclette, Pommes frites, Pasta und Crêpes bis den an diesem Tag besonders gefragten hausgemachten Glacen.