Kategorie: Gewerbe

  • «Hot Wok» hat nach 30 Jahren ein neues Zuhause

    «Hot Wok» hat nach 30 Jahren ein neues Zuhause

    Bereits vor zwei Jahren schrieb der «Höngger»: Die kulinarische Reise durch Asien beginnt direkt hinter der Stadtgrenze – nämlich im «Hot Wok» in Regensdorf. Während 30 Jahren war das beliebte Restaurant im Gemeinschaftszentrum Roos zu Hause. Nun hat der Familienbetrieb ein neues Lokal bezogen – nur einen Steinwurf entfernt: das Restaurant Hardegg beim Bahnhof Regensdorf. Grund für den Umzug ist der geplante Neubau des Gemeinschaftszentrums.

    Die Gemeinde Regensdorf, Eigentümerin beider Liegenschaften, bietet dem Familienbetrieb mit dem Pachtvertrag eine neue Perspektive an. Der vorherige Wirt hatte laut «Tages-Anzeiger» im Sommer 2025 Konkurs angemeldet – damit wurde der Weg frei für das «Hot Wok».

    Für Ravi Nair, seinen Sohn Prashant Nair und das zehnköpfige Team bedeutet der neue Standort auch mehr Platz: Das Restaurant Hardegg verfügt laut «Tages-Anzeiger» über rund 100 Sitzplätze im Innenbereich sowie weitere 100 Plätze in der Gartenwirtschaft. Die sanierte Gaststube wurde modern gestaltet und bietet ein vertrautes Ambiente.

    Feierliche Schlüsselübergabe

    Die offizielle Eröffnung fand am 22. Mai statt. Gemeindepräsident Stefan Marty nahm persönlich an der feierlichen Schlüsselübergabe teil. Es freue ihn ausserordentlich, so Marty in seiner Ansprache, so viele Gäste zu diesem freudigen Ereignis begrüssen zu dürfen.

    Das «Hot Wok» sei mittlerweile das einzige Restaurant, das in einer gemeindeeigenen Liegenschaft eingemietet sei. «Ravi und Prashant haben mit diesem Umzug einen grossen Schritt gewagt», sagte Marty.

    Der Gemeindepräsident erinnerte auch an die Anfänge des «Hot Wok» vor 30 Jahren. Die Zusammenarbeit sei in all den Jahren ausgezeichnet gewesen. «Welches Restaurant hat heute noch während 30 Jahren dieselbe Leitung – trotz schwieriger Zeiten wie während der Pandemie?», fragte Marty rhetorisch.

    Der Ausbau des Gemeinschaftszentrums Roos sei notwendig geworden, führte er weiter aus, da dieses «aus allen Nähten platze». Die Gemeinde habe deshalb frühzeitig das Gespräch mit Ravi Nair gesucht. «Er war zunächst nicht begeistert», sagte Marty.

    Der Umzug sei mutig gewesen – und die Gemeinde hoffe, dass sich der malaysische Familienbetrieb auch im Hardegg weitere 30 Jahre behaupten könne. Unter dem Applaus der Gäste überreichte Marty schliesslich einen grossen goldenen Schlüssel an Ravi und Prashant Nair.

    Der Sohn bedankte sich im Anschluss bei der Gemeinde für die Unterstützung. Sein Dank galt auch den Mitarbeitenden, die den Umzug mitgetragen haben. «Wir hoffen, dass unseren Gästen das neue Lokal gefällt.»

    Eine Verbindung besteht

    Ravi Nair erzählte danach, dass er sich im Zuge des Umzugs mit der Geschichte des Gebäudes Hardegg beschäftigt habe. Einst wirtete dort die Familie Frei, wie er sagte. Eine Verbindung zu dieser Familie gebe es bis heute: «Die Nachfahren kommen noch immer jeden Sonntag bei uns essen», sagte Nair. Deshalb habe er historische Bilder des Lokals im neuen Restaurant aufgehängt. «Mein Sohn Prashant und ich sind sehr stolz, dass wir dieses Lokal übernehmen durften», sagte Ravi Nair.

    Zum Abschluss luden Vater und Sohn ihre Gäste zu einem reichhaltigen Buffet mit chinesischen, thailändischen, indischen und malaysischen Spezialitäten ein. Traditionelle Vorführungen wie ein Löwentanz sorgten zusätzlich für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

  • Canto Verde zeigt faire Mode in Höngg

    Canto Verde zeigt faire Mode in Höngg

    Bereits zum 20. Mal in der Geschichte von Canto Verde wurde der Mode-Apéro durchgeführt. Und bereits zum vierten Mal in Folge entschied sich das Höngger Geschäft, das Teil der Non-Profit-Organisation Verein Weltladen Höngg ist, für das Sonnegg als Austragungsort.

    Vom gewohnten Kaffeehaus-Alltag im Erdgeschoss war an diesem Abend nichts mehr zu spüren: Fast alle Tische wurden zur Seite geräumt – einzig der runde Tisch im Erker blieb stehen und war mit einem wunderschönen Pfingstrosenstrauss geschmückt.

    Schliesslich waren alle Plätze besetzt und viele Gäste kannten sich bereits und freuten sich auf die Begegnungen. Es herrschte eine erwartungsvolle und fröhliche Stimmung. Wie immer gab es zu Beginn einen ersten Durchgang aller Models über den Laufsteg, der um den erwähnten runden Tisch und wieder zurück führte.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Die Modenschau

    Danach präsentierten die Models in Gruppen die sorgfältig aufeinander abgestimmten Kleider und Accessoires. Moderiert wurde die Schau von Marianne Tschanz.

    Dabei wurde deutlich, wie professionell sowohl die Moderation als auch die Models inzwischen auftreten: Was am 8. November 2014 im kleinen Rahmen im Geschäft beim Meierhofplatz begann, hat sich mittlerweile zu einem beliebten Anlass mit grosser Resonanz entwickelt.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Bio und fair – das ist das Credo von Canto Verde. Deshalb wurde an der Modenschau ausschliesslich Kleidung aus fairer Produktion sowie in Bio- oder Recycling-Qualität präsentiert – ganz im Sinne der Werte des Vereins Weltladen Höngg.

    Accessoires

    Besonders hervorzuheben sind zwei Accessoires: grosse Ohrringe sowie farbenfrohe Broschen in originellem Design. Sie werden in Pakistan hergestellt, wo dieses Kunsthandwerk von Generation zu Generation weitergegeben wird. Bereits während der englischen Kolonialherrschaft wurden die Abzeichen der Besatzer in dieser Art bestickt.


    Foto: Canto Verde Höngg

    Der neueste Artikel im Sortiment von Canto Verde ist der «Hatliner»: ein Hut, der nicht nur vor Sonne schützt, sondern dank seiner Lamellenkonstruktion auch für eine angenehme Belüftung sorgt. Design und Herstellung erfolgen in der Schweiz. Alexander Khasay, der Designer des Hutes, war ebenfalls an der Modenschau in Höngg anwesend.

    Im Anschluss wurden alle Gäste zu einem Apéro im Canto Verde eingeladen. Die Stimmung war ausgezeichnet, und es wurde fleissig anprobiert, beraten und diskutiert.

    Eingesandt von Canto Verde

  • Ein positives Jahr für den Gewerbeverein Chreis Zäh

    Ein positives Jahr für den Gewerbeverein Chreis Zäh

    Wie der Gewerbeverein Chreis Zäh an seiner Generalversammlung im Fasskeller von Zweifel 1898 mitteilte, ist er seit der Neugründung im Jahr 2024 auf 28 Mitglieder angewachsen. Auch weise er ein positives Jahresergebnis aus. Ziel sei es nun, im laufenden Jahr 10 bis 15 neue Mitglieder zu gewinnen, wie Vereinspräsident John Huizing sagte.

    Im Vorstand selbst gab es Veränderungen: Marcel Hirzel («Heisse Marroni») habe sich beruflich neu orientiert, Thomas Herter («Zweifel 1898») kehre nach Bordeaux zurück und Valeria Meier trete im Zuge einer geschäftlichen Reorganisation zurück. Der Verein dankte den drei Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement bei der Gründung und für ihre geleistete Arbeit.

    Neu in den Vorstand gewählt wurde schliesslich Ilenia Raso-Iacovo von der Zürcher Kantonalbank. Sie übernimmt das Amt der Kassiererin.

    Bewährt haben sich ausserdem die Vernetzungsanlässe über Mittag und am Abend, die man weiterführen werde. Zudem ist eine Teilnahme am kommenden Wümmetfäscht mit eigenem Stand geplant.

  • Die GVZ-Kolumne: Was für eine Zukunft für Zürich?

    Die GVZ-Kolumne: Was für eine Zukunft für Zürich?

    Bezahlter Inhalt

    Am 8. März geht es um viel. Noch eine Legislatur Rot-Rot-Grün und irgendwann zieht auch der letzte Handwerker den Stecker. Zürich gilt als Wirtschaftsmetropole, regiert wird es seit Jahren wie ein Experimentierlabor für rot-rot-grüne Verkehrs-, Klima- und Wohnungspolitik. Bleibt unsere Stadt ein Ort, an dem man unternehmerisch wirken darf – oder beginnt das grosse Lichterlöschen?

    Ein Piktogramm auf der Strasse macht noch kein lebendiges Quartier

    Lebendig ist ein Quartier dank Menschen, die dort arbeiten, ausbilden und investieren, einkaufen, einkehren und sich treffen. In den letzten Jahren hat sich der politische Kompass verschoben. Das Gewerbe gilt nicht mehr als Partner, sondern als Störfaktor. Wer liefert, repariert, ausbildet, wird mit immer neuen Auflagen konfrontiert. Statt verlässlicher Rahmenbedingungen dominieren Pilotprojekte und Symbolpolitik.

    Linke Verkehrspolitik mit nur einem Ziel: Das Auto muss weg!

    In der Verkehrspolitik zählt nicht mehr die Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmenden. Das Auto soll verschwinden – ungeachtet der Tatsache, dass Handwerk, Pflege, Gastronomie und Detailhandel darauf angewiesen sind. Ideologie ersetzt Pragmatismus. Wer ernsthaft von Kreislaufwirtschaft spricht, muss das Handwerk stärken und nicht verdrängen.

    Wohnungen entstehen nicht durch Schlagworte, sondern durch Ermöglichen

    Rot-Rot-Grün verhindert konsequent verdichtetes Bauen, höhere Ausnützungsziffern und Arealentwicklungen. Das verschärft die Knappheit – und treibt die Preise. Bürgerliche Kräfte haben auch keinen Zauberstab, setzen aber auf Realitätssinn und wollen Reglemente entrümpeln und Verfahren beschleunigen.

    Der rot-rot-grüne Block im Gemeinderat steuert seit Jahren in dieselbe Richtung: mehr Regulierung, weniger Freiheit. Bürgerliche Anliegen haben keine Chance. Diese schräge Politik ist kein Naturgesetz. Die Wende ist möglich. Zürich kann und darf vieles sein, kreativ, sozial, erfolgreich, aber keine Stadt, in der beim Gewerbe das Licht ausgeht, während im Stadthaus am nächsten Pilotprojekt gebastelt wird. Darum jetzt Verantwortung übernehmen: Wählen Sie am 8. März 2026 bürgerlich! Für Zürich – für eine Stadt für alle.

  • Wo die «Hönggerli» herkommen

    Wo die «Hönggerli» herkommen

    In diesem Jahr kann die Filiale der Metzgerei Eichenberger in Höngg gleich ein doppeltes Jubiläum begehen: Sie feiert nicht nur den fünften Geburtstag ihres Höngger Standorts, sondern auch das 75-Jahr-Jubiläum ihres Stammhauses im Zürcher Oberland. 1951 gründeten Max und Elisabeth Eichenberger in Wetzikon die gleichnamige Metzgerei, mittlerweile hat bereits die dritte Generation die Leitung des Familienunternehmens übernommen.

    Rund 40 Angestellte sind in den drei Filialen tätig, vier Beschäftigte zählt der Höngger Ableger. Das Fleisch, das hier angeboten wird, so erklärt der Höngger Filialleiter Fabian Gasser, stamme von lokalen Betrieben aus dem Zürcher Oberland. «Die Herkunft unseres Fleisches ist für uns von grosser Bedeutung», so Gasser. «Wir beziehen es von kleinen Bauernbetrieben, mit denen wir seit Jahrzehnten enge Geschäftsbeziehungen pflegen.»

    Ladenfertig geliefert

    Zur Geschäftsphilosophie gehört es auch, das ganze Tier zu verarbeiten – und lange Transportwege zu vermeiden: Geschlachtet wird in Hinwil, zerlegt in Wetzikon, alle Wurst- und Rohfleischwaren werden in der eigenen Wursterei hergestellt. Nach der Zerlegung und Verarbeitung wird das Fleisch schliesslich ladenfertig in die Filiale geliefert und hier den Wünschen der Kundschaft entsprechend zubereitet. Das hauseigene Label mit dem Eichhörnchen steht für höchste Qualität, traditionelles Metzgerhandwerk und regionale Produkte. Nur Produkte, welche die Metzgerei selbst herstellt, dürfen es tragen


    Der Fleischteller der Metzgerei Eichenberger. (Foto: das)

    Tipps für die Zubereitung

    Ebenso wichtig wie die Beziehung zu den Produzentinnen ist auch die Beziehung zur Kundschaft: «Wir stellen fest, dass unsere Kundschaft sehr bewusst Fleisch einkauft und es schätzt, sich von Fachpersonal beraten zu lassen», erklärt Gasser. So können die Kundinnen im Metzgereibetrieb nicht nur ihre gewünschten Produkte bestellen, sondern auch Tipps zur Zubereitung abholen und austauschen. So manche bestellen hier sogar Knochen und Innereien für die Haustiere zu Hause.

    Darüber hinaus bietet die frisch renovierte Höngger Filiale ein breites Sortiment an ganz unterschiedlichen Produkten: Neben den Fleischwaren, täglich wechselnden Take-away-Gerichten und natürlich den berühmten «Hönggerlis» sind hier auch die Bravo-Ravioli zu finden, die mit Fleisch von der Metzgerei gefüllt werden. Und mit dem ebenfalls angebotenen frischen Gemüse, den Getränken, Saucen und sogar Süsswaren lässt sich hier kinderleicht ein komplettes Festmahl zusammenstellen.


    Das fleischlose Sortiment (Foto: das)
  • Hönggs «Lieblings-Italiener» wird zehn Jahre alt

    Hönggs «Lieblings-Italiener» wird zehn Jahre alt

    Als vor zehn Jahren die Osteria da Biagio in Höngg eröffnete, schrieb der «Höngger» von einem «Stelldichein der Lokalprominenz»: Viele gaben sich damals die Ehre, um den neuen Wirt Biagio Martella kennenzulernen und das Lokal «Limmatberg» neu zu entdecken. Die Resonanz war positiv, die Osteria entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt. Für viele ist es der erklärte «Lieblings-Italiener» in Höngg.

    Am vergangenen Sonntag wurde das Jubiläum gefeiert: Zahlreiche Gäste kamen, um Martella und seiner Frau Anna ihre Aufwartung zu machen, die zum grossen Festessen einluden. «Wir haben hier nicht nur ein Restaurant, wir haben ein Zuhause geschaffen», sagte der Wirt dem «Höngger» vor Ort.


    Das ganze Team nimmt vereint den grossen Applaus der Gäste entgegen. (Foto: dad)

    Der aus Apulien stammende Gastgeber freute sich enorm über das zahlreiche Erscheinen. Und obwohl er im Mittelpunkt stand, betonte er stets, dass der Erfolg ein Gemeinschaftswerk sei: mit seiner Frau Anna, die ursprünglich aus Kampanien stammt, welche die beliebte Pasta zubereitet, sowie mit dem «besten Team», bestehend aus neun Personen.

    Serviert wurden an diesem Tag ausschliesslich hausgemachte Spezialitäten: Antipasti, Büffelmozzarella, Pizzabrot und Teigwaren – von Agnolotti bis zu Mezzelune. Auch beim Wein setzt das Restaurant seit der Eröffnung auf Beständigkeit; beliefert wird es von drei Höngger Anbietern: Zweifel 1898, WeinArt Robert Zurbriggen sowie dem Wein- und Obsthaus Wegmann.

    Eine Erfolgsgeschichte

    Das Jubiläumsfest wurde mit einer Rede des Rechtsanwalts Bruno Dohner bereichert. Er war daran beteiligt, dass Martella nach Höngg kam. Zuvor hatte der Wirt bereits das «Chez Mario» im Kreis 4 sowie das «Einhorn» in Dübendorf geführt. Dohner kannte beide Lokale – und wusste, dass der «Limmatberg» frei wird. Der Vermieter René Frigerio hatte zudem eine faire Pacht versprochen und sich eine Quartierbeiz gewünscht – mit der Osteria da Biagio wurde dies erfüllt.


    Rechtsanwalt Bruno Dohner hält eine Rede. (Foto: dad)

    Es ist eine Erfolgsgeschichte: Drei von fünf Gastro-Betrieben würden die ersten fünf Jahre nicht überleben, sagte Dohner. Die Osteria da Biagio habe bereits zehn Jahre geschafft und die Zukunft ist gesichert: Laut Dohner läuft der Vertrag weitere zehn Jahre, mit der Option auf zwei Verlängerungen um je fünf Jahre.

    «Höngg ist wunderbar»

    In Erinnerung bleibt zudem die Zeit der Pandemie, die das Wirtepaar jedoch nicht aus der Bahn warf. Martella sagte dem «Höngger»: «Während der Pandemie kam viel Kundschaft, die das Essen abholte. Alle haben uns geholfen.» Nicht nur deshalb sei «Höngg einfach wunderbar». Die letzten zehn Jahre seien für ihn die schönste Zeit seines Lebens gewesen.

    Der Vater von zwei Töchtern, Frederica und Alessia, holte zum Schluss der Rede auch seine Frau Anna sowie das gesamte Team vor die Gäste. Es gab grossen Applaus – ebenso nachdem Tiziana Werlen-Oberti von He-Optik ein Gedicht auf Italienisch vorgetragen hatte, geschrieben von Dohner. Darin heisst es sinngemäss: «In jeder Geste liegt Sorgfalt und Leidenschaft, in jedem Gericht Hingabe und Kraft. Da ist der Gast niemals allein – dank euch fühlt man sich wie daheim.»

    Schliesslich erhielt das Wirtepaar eine Zeichnung des Architekten Marcel Knörr, dargestellt wird das Gebäude selbst, ergänzt durch die Unterschriften der anwesenden Gäste. Diese genossen den Nachmittag bei bester Verpflegung und guter Stimmung.


    Die Zeichnung von Marcel Knörr mit den Unterschriften aller Gäste. (Foto: dad)

    Neue Öffnungszeiten

    Ab Februar sind Sonntag und Montag die Ruhetage.
    Zudem werden neu Betriebsferien eingeführt. Diese finden vom 28. Juli bis 10. August 2026 sowie vom 24. Dezember 2026 bis 6. Januar 2027 statt.

  • Ist dein Velo fit für den Winter?

    Ist dein Velo fit für den Winter?

    Bevor die Strassen nass und das Wetter ungemütlich werden, gönne deinem treuen Begleiter eine verdiente Pause und eine gründliche Revision.

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    VELOATELIER Zürich
    Kornhausstrasse 21, 8037 Zürich
    Telefon: +41 (0)44 364 15 10

    Öffnungszeiten November bis März: Dienstag bis Freitag: 9-13/14.30-18.30 Uhr, Samstag: 9-16 Uhr

    veloatelier.ch 

  • Zürcher Déjà-vu in New York

    Zürcher Déjà-vu in New York

    Bezahlter Inhalt

    New York hat einen neuen Bürgermeister – und man könnte meinen, er habe in Zürich hospitiert. Mamdani heisst er und will alles gleich radikal umkrempeln.

    Zürcher Ideen in Manhattan

    Sein Programm liest sich wie die immer wiederkehrenden Gemeinderatsvorstösse aus der Limmatstadt: Gratis-Busse für alle – wir bekommen sie jetzt für einen Stutz pro Tag, was das mit der Infrastruktur und dem Fahrplan macht, steht in den Sternen –, Mietzinsdeckel, Steuerkeule für Reiche und Unternehmen. Das ganze linke Wunschrepertoire. Alles soll gerechter, nachhaltiger, sozialer werden – am liebsten gratis, ausser für jene, die’s bezahlen müssen.

    Die Resultate sind bekannt: mehr Bürokratie, weniger Eigenverantwortung, dafür jede Menge guter Gefühle. Fehlen nur noch die aufgemalten Ecken auf der Strasse für die Beizentische, dann wäre das Zürcher Modell komplett – Symbolpolitik inklusive.

    Vernünftige Budgets und gezieltes Sparen

    In den USA stand der Staat still – Shutdown. Bei uns läuft alles geordneter ab, mit Sparrunden und Budgetdebatten. Parlamente diskutieren, im besten Fall erreicht man Kompromisse. In Zürich hat man aber den Eindruck, das Budget werde seit Jahren bewusst aufgeblasen, wie um zu zeigen: Steuersenkungen, leider nein. Das muss aufhören. Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern ist Pflicht.

    Das heisst eben nicht, reflexartig immer mehr Geld zu verlangen, um es mit der Giesskanne zu verteilen, sondern clever wirtschaften, faire Rahmenbedingungen schaffen, pragmatisch handeln – und sparen.

    Weniger Staat, mehr Eigenverantwortung

    Apropos aufgeblasenes Budget: Der Staat lockt mit Vorzügen, die Private niemals bieten können, und entzieht der Privatwirtschaft Fachkräfte im grossen Stil. Das fängt beim Lohn an und hört beim Menstruationsurlaub (noch nicht) auf. Staatsjob als Komfortzone. Wer würde da also nicht wechseln wollen?

    Nur: Auch das bezahlen wir alle. Braucht es tatsächlich immer neue Stellen wie neustens für Erinnerungskultur?
    Was Zürich braucht, ist Mut zur Ehrlichkeit. Weniger Schönreden, mehr Hinschauen und die Beantwortung der Frage: Könnten wir auch mit etwas weniger Staat, aber mehr Eigenverantwortung leben?

    Nicole Barandun-Gross,
    Präsidentin Gewerbeverband der Stadt Zürich
    www.gewerbezuerich.ch

  • «Baumzeit» im Gartencenter Hoffmann

    «Baumzeit» im Gartencenter Hoffmann

    Auch dieses Jahr wird die Weihnachtsausstellung im Gartencenter Hoffmann in Unterengstringen die Besucher verzaubern. Zauberhafte Momente und ganz viel Vorfreude auf Weihnachten stehen im Zentrum der schönen Ausstellung. Olivia Hoffmann und ihr Team präsentierten an der Adventsausstellung vergangenen Jahres erstmals ihre neu konzipierten Floristikshows. Und das Publikum war begeistert.

    Grund genug für eine Neuauflage: An beiden Tagen der Adventsausstellung (22. und 23. November) finden zwei Floristikshows (11 Uhr und 15 Uhr) statt. «Wir präsentieren live auf der Bühne Handwerkskunst und zeigen, wie wir Adventskränze sowie generell Produkte rund um den Advent und Weihnachten gestalten», so Olivia Hoffmann.


    Auch dieses Jahr gibt es eine Weihnachtsausstellung im Gartencenter Hoffmann in Unterengstringen. (Foto: zvg)

    In der Weihnachtsboutique

    Wunderschöne Weihnachtsartikel funkeln mit traumhafter Festtagsdekoration um die Wette und machen die Kaufentscheidung nicht ganz einfach: Grossartige Gestecke, Adventskränze, Weihnachtssterne und vielerlei traditionelle Kreationen finden sich im liebevoll dekorierten Blumenladen. Fehlen darf dabei die üppig ausgestattete Weihnachtsboutique nicht – auch sie ist ein Klassiker bei Hoffmann. Ein grosses Sortiment an schönsten Deko-Ideen für zu Hause.

    Genussvolle Kulinarik und Ponyreiten

    Und für die, die sich zwischendurch eine Ruhepause gönnen, finden sich im wundervoll dekorierten Areal des Gartencenters viele kulinarische Leckerbissen: Vom Gartenbistro-Grill mit gebrutzelten Köstlichkeiten, über Raclette bis hin zu einem guten Glas Wein oder Glühwein. Für die kleinen Pony-Begeisterten stehen an beiden Tagen von 11 bis 16 Uhr Ponys für eine kleine Tour durch das Gartencenter bereit.

    Die Adventsausstellung

    Samstag, 22. November, 10 bis 17 Uhr
    Sonntag, 23. November, 10 bis 17 Uhr

    Untere Bergstrasse 11, 8103 Unterengstringen

    gartencenter-hoffmann.ch/advent

  • Zürich: Stadt der Baustellen – und der verpassten Chancen

    Zürich: Stadt der Baustellen – und der verpassten Chancen

    Bezahlter Inhalt

    In Zürich funkeln bald wieder die Lichter, die Bahnhofstrasse wird zur weihnachtlichen Flaniermeile, Weihnachtsmärkte laden zum Verweilen ein. Einheimische und Touristen bummeln, bringen Umsatz in die Läden und beleben die Innenstadt. Es könnte eine wirtschaftlich starke Zeit sein. Doch ausgerechnet dann, wenn Zürich glänzen könnte, packt die Stadtverwaltung den Presslufthammer aus: Am Bahnhofquai entsteht pünktlich zur Adventszeit eine Grossbaustelle für die Tramhalte-stellensanierung. Bauzeit: ein Jahr. Wer denkt sich so etwas aus?

    Timing? Katastrophal.

    Natürlich, Bauen und Sanieren ist nötig. Was fehlt, ist Koordination und Augenmass. Da drängt sich der Eindruck auf, dass vieles fixer ginge, wenn man nur wollte. Die Sanierung Bürkliplatz zeigt: Erst nach öffentlicher Kritik kam plötzlich Schwung in die Sache. Nun trifft es die Quartiere Höngg, Grünau und ganz Zürich-Nord: Ab Dezember wird ihre Tramanbindung an die Bahnhofstrasse gekappt. Start ausgerechnet dann, wenn der Detailhandel seine wichtigste Zeit hat.

    Glanz? Das war einmal.

    Die Bahnhofstrasse gleicht heute einem Flickenteppich aus Baustellen, eingerüsteten Häusern und leeren Ladenlokalen. Selbst der Globus scheint (auf hohem Niveau natürlich) im Dauer-Sale-Modus gefangen. Verkehrsfreiheit soll die neue Heilslehre sein. Hauptsache autofrei, egal, ob die Kundschaft noch hinkommt. Kein Wunder, wehrt man sich an der Löwenstrasse dagegen, dass diese zur nächsten «stillen Zone» verkommt. Wer arbeitet, liefert, einkauft, braucht Erreichbarkeit, keine Ideologie.

    Weltoffenheit? Schön wär’s.

    Pragmatisch zum Schluss: Zürich sollte endlich die Sonntagsöffnungszeiten liberalisieren. Viele wollen einkaufen und viele arbeiten gerne am Sonntag – Studierende, Familien, die auf Zusatzeinkommen angewiesen sind. Nicht zu vergessen: der Sonntagszuschlag. Kann es sein, dass auch jene, welche mit missionarischem Eifer gegen Sonntagsverkäufe kämpfen, am Weihnachtsmarkt auch am Sonntag unter Schalmeienklängen genüsslich einen Glühwein schlürfen? Selbstverständlich serviert von Menschen, die an diesem Tag arbeiten. Doppelmoral mit Zimtduft.

    Nicole Barandun-Gross
    Präsidentin Gewerbeverband der Stadt Zürich
    gewerbezuerich.ch