Kategorie: Politik

  • Abstimmungen vom 14. Juni: Das sind die Resultate aus dem Kreis 10

    Abstimmungen vom 14. Juni: Das sind die Resultate aus dem Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen

    «Keine 10-Millionen-Schweiz» (Nachhaltigkeitsinitiative)

    Diese Vorlage der SVP wurde schweizweit mit 54,79 Prozent abgelehnt. Der Kanton Zürich sagte mit 60,03 Prozent Nein, die Stadt Zürich mit 75,86 Prozent. Im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 78,98 Prozent.

    Änderung des Zivildienstgesetzes

    Die Vorlage wurde schweizweit mit 52,46 Prozent angenommen. Der Kanton Zürich lehnte sie hingegen mit 50,19 Prozent Nein-Stimmen knapp ab. Auch die Stadt Zürich sagte mit 64,75 Prozent Nein. Im Kreis 10 betrug der Nein-Anteil 66,59 Prozent.

    Die kantonalen Vorlagen

    Änderung der Verfassung des Kantons Zürich (Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

    Der Kanton nahm die Vorlage mit 64,09 Prozent Ja-Stimmen an. Auch die Stadt Zürich stimmte mit 74,89 Prozent deutlich zu. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 76,15 Prozent.

    «Wohneigentum wieder ermöglichen» (Wohneigentums-Initiative)

    Im Kanton Zürich wurde die Vorlage mit 74,86 Prozent Nein-Stimmen verworfen. In der Stadt Zürich lehnten 81,84 Prozent die Initiative ab, im Kreis 10 waren es 83,36 Prozent.

    A: Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen (Wohnungsinitiative) / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates

    Die Vorlage A wurde im Kanton mit 59,67 Prozent abgelehnt. Anders die Stadt Zürich: Dort sagten 55,85 Prozent Ja zur Initiative. In Höngg und Wipkingen lag der Ja-Anteil bei 57,87 Prozent.

    Der Gegenvorschlag (Vorlage B) wurde im Kanton mit 57,85 Prozent angenommen. Die Stadt Zürich lehnte ihn hingegen mit 50,86 Prozent Nein-Stimmen ab. Auch im Kreis 10 überwogen die Nein-Stimmen mit 52,37 Prozent.

    Die Stichfrage ist nicht massgebend.

    A: Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen» (Wohnschutz-Initiative) / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates

    Der Kanton sagte mit 57,28 Prozent Nein zur Vorlage A. Auch hier zeigte sich die Stadt Zürich anderer Meinung: 58,24 Prozent stimmten der Initiative zu, im Kreis 10 waren es 59,99 Prozent.

    Die Vorlage B wurde im Kanton mit 54,32 Prozent angenommen. Die Stadt Zürich lehnte sie mit 54,31 Prozent Nein-Stimmen ab, im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 55,36 Prozent.

    Die Stichfrage ist nicht massgebend.

    «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

    Die Vorlage wurde im Kanton mit 53,15 Prozent angenommen. In der Stadt Zürich zeigte sich die Stimmbevölkerung erneut anderer Meinung: 55,64 Prozent sagten Nein, in Höngg und Wipkingen waren es 58,68 Prozent.

    Die städtischen Vorlagen

    «ewz-Bonus für alle – 80 Millionen Franken Volksdividende»

    Die Stadt Zürich verwarf die Vorlage mit 72,26 Prozent Nein-Stimmen. Im Kreis 10 lag der Nein-Anteil bei 73,86 Prozent.

    «Parkplatz-Kompromiss JA»

    In der Stadt sprachen sich 59,25 Prozent gegen die Vorlage aus. Im Kreis 10 waren es 61,31 Prozent.

    Festlegung der Taxen in den Gesundheitszentren für das Alter, Änderung der Verordnung über städtische Einrichtungen für ältere unterstützungsbedürftige oder pflegebedürftige Personen

    Die Vorlage wurde in der Stadt mit 52,69 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 53,43 Prozent Ja.

    Neuerlass der Verordnung über die Umsetzung von § 49b Planungs- und Baugesetz

    In der Stadt sagten 57,14 Prozent Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 58,61 Prozent.

    Rahmenkredit von 2,26 Milliarden Franken für thermische Netze

    Die Vorlage wurde in der Stadt mit deutlichen 80,70 Prozent angenommen. Im Kreis 10 waren es sogar 82,11 Prozent Ja-Stimmen.

    Tram Affoltern, Ausgaben von 159,1 Millionen Franken

    Affoltern darf sich auf das Tram freuen: In der Stadt sagten 68,02 Prozent Ja. In Höngg und Wipkingen lag der Ja-Anteil bei 67,53 Prozent.

    Neubau Recyclingzentrum Juch-Areal, Ausgaben von 33,1 Millionen Franken

    Stolze 86,84 Prozent der Stimmberechtigten in der Stadt Zürich sagten Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 waren es 87,98 Prozent.

    Rahmenkredit von 69 Millionen Franken für ökologische Ersatzmassnahmen im Stadtzürcher Seebecken

    Die Stadt nahm die Vorlage mit 65,84 Prozent an. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 67,76 Prozent.

    Rahmenkredit von 40 Millionen Franken für den Jugendwohnkredit

    Die Vorlage wurde mit 79,65 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 81,44 Prozent Ja.

    Neubau Schulanlage Höckler, Ausgaben von 141 Millionen Franken

    In der Stadt sagten 55,65 Prozent Ja zur Vorlage. Im Kreis 10 lag der Ja-Anteil bei 57,70 Prozent.

    Ersatzneubau Schulanlage Utogrund und Instandsetzung Sportanlage, Ausgaben von 138 Millionen Franken

    Die Vorlage wurde in der Stadt mit 78,32 Prozent angenommen. Auch in Höngg und Wipkingen fiel das Resultat mit 79,30 Prozent deutlich aus.

    Verlängerung der Zwischennutzung des Areals Zentralwäscherei, Ausgaben von 7,98 Millionen Franken

    Diese Vorlage wurde in der Stadt mit 70,88 Prozent angenommen. Im Kreis 10 sagten 73,66 Prozent Ja.

    Übertrag des städtischen Grundstücks am Heidi-Abel-Weg vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, Objektkredit von 20,96 Millionen Franken

    Diese Vorlage wurde mit hohen 89,45 Prozent angenommen. Auch in Höngg und Wipkingen fand sie mit 91,59 Prozent deutliche Zustimmung.

    Quelle: Kanton Zürich

  • Das sind die Kandidierenden für die Kantonsratswahlen der FDP 6 & 10

    Das sind die Kandidierenden für die Kantonsratswahlen der FDP 6 & 10

    Ziel der FDP 6 & 10 war es, die Liste für die Kantonsratswahlen nach dem sogenannten Zebra-Prinzip – abwechselnd jemand von Kreis 6 und 10 – und vielfältig zu gestalten. Die Kandidierenden haben unterschiedliche Hintergründe in Bezug auf Ausbildung und Arbeitserfahrung.

    So sind das Bildungs-, das Gesundheits- und das Versicherungswesen vertreten, aber auch die Verwaltung sowie selbständig Erwerbende.

    Motivierte Gespräche

    Während der Versammlung berichtet ein Mitglied der Findungskommission 10, Simone Ursprung: «Es war mir ein grosses Vergnügen, Mitglied der Findungskommission zu sein. Wir haben mit sehr motivierten Freisinnigen Gespräche geführt und anders als in früheren Jahren, konnten wir aus einer grossen Anzahl von Bewerbenden auswählen.»

    Auch der Präsident vom Kreis 10, Martin Widmer, ist sehr zufrieden: «Beide Findungskommission haben einen tollen Job gemacht und in sehr kurzer Zeit – direkt nach den Gemeinderatswahlen 2026 – kompetente Kandidierende präsentiert».

    Der Kreispräsident vom Kreis 6, Sven Marti, ergänzt ein wichtiges Detail zu den Wahlaussichten 2027: «Wir haben eine genaue Analyse gemacht und es mehrmals durchgerechnet. Wir sind überzeugt, dass es möglich ist, für unsere beiden Wahlkreise einen zweiten liberalen Sitz zu erobern. Insgesamt benötigen wir rund 4’000 Stimmen mehr als bei den letzten Kantonsratswahlen. Das ist machbar».

    Beim anschliessenden Apéro und in gelöster Stimmung schmunzelt der amtierende Kantonsrat, Alexander Jäger: «Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich eine Kollegin oder einen Kollegen vom Wahlkreis künftig im Kantonsparlament begrüssen dürfte. Zu zweit macht Politik einfach doppelt Spass.»

    Eingesandt von Caroline Hobi, Vorstandsmitglied FDP 10, Resort Kommunikation & Kontonsratskandidatin

  • Abstimmungen am 14. Juni 2026: Die Parolen aus dem Kreis 10

    Abstimmungen am 14. Juni 2026: Die Parolen aus dem Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen

    1) Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» (Nachhaltigkeitsinitiative)

    2) Änderung des Zivildienstgesetzes

    Die kantonalen Vorlagen:

    1) Verfassung des Kantons Zürich (Änderung vom 15. September 2025; Vertretung von Kantonsratsmitgliedern)

    2) Kantonale Volksinitiative «Wohneigentum wieder ermöglichen (Wohneigentums-Initiative)»

    3) A: Kantonale Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen («Wohnungsinitiative») / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

    4) A: Kantonale Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen (Wohnschutz-Initiative)» / B: Gegenvorschlag des Kantonsrates vom 17. November 2025

    5) Kantonale Volksinitiative «Stopp Prämien-Schock: Für eine automatische Entlastung bei den Krankenkassenprämien»

    Die städtischen Vorlagen:

    1) «ewz-Bonus für alle – 80 Millionen Franken Volksdividende»

    2) «Parkplatz-Kompromiss JA»

    3) Festlegung der Taxen in den Gesundheitszentren für das Alter, Änderung der Verordnung über städtische Einrichtungen für ältere unterstützungsbedürftige oder pflegebedürftige Personen

    4) Neuerlass der Verordnung über die Umsetzung von § 49 b Planungs- und Baugesetz

    5) Rahmenkredit von 2,26 Milliarden Franken für thermische Netze

    6) Tram Affoltern, Ausgaben von 159,1 Millionen Franken

    7) Neubau Recyclingzentrum Juch-Areal, Ausgaben von 33,1 Millionen Franken

    8) Rahmenkredit von 69 Millionen Franken für ökologische Ersatzmassnahmen im Stadtzürcher Seebecken

    9) Rahmenkredit von 40 Millionen Franken für den Jugendwohnkredit

    10) Neubau Schulanlage Höckler, Ausgaben von 141 Millionen Franken

    11) Ersatzneubau Schulanlage Utogrund und Instandsetzung Sportanlage, Ausgaben von 138 Millionen Franken

    12) Verlängerung der Zwischennutzung des Areals Zentralwäscherei, Ausgaben von 7,98 Millionen Franken

    13) Übertrag des städtischen Grundstücks am Heidi-Abel-Weg vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, Objektkredit von
    20,96 Millionen Franken

    Die Parolen der Kreisparteien:

    AL: Judith Stofer Kantonsrätin, Kreis 6+10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die Volksinitiative der SVP ist ein Wolf im Schafspelz. Sie verlangt, die ständige Wohnbevöl-
    kerung in der Schweiz auf 10 Millionen zu beschränken und suggeriert, etwas gegen die Wohnungsnot, die Zubetonierung der Landschaft, den Stau auf den Strassen und überfüllte Züge tun. Würde die ständige Wohnbevölkerung vor 2050 9,5 Millionen Personen überschreiten, müssten Bundesrat und Parlament aber hauptsächlich Massnahmen im Asylbereich und beim Familiennachzug von EU-Bürger*innen ergreifen. Arbeitgebende dürfen aber weiterhin Fachkräfte mit befristeten Verträgen aus dem Ausland engagieren. Die Initiative will das Recht auf Asyl zudem abschaffen. Die Asylsuchenden machen nur 2,5 Prozent der jährlichen Zuwanderung aus.
    2) Nein. Der Wechsel zum Zivildienst nach der Rekrutenschule soll mit der Änderung unattraktiv gemacht werden. Zivildienst ist aber eine sinnvolle gesellschaftliche Alternative, von der vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen profitieren.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Eine Stellvertretungsregelung ist aus demokratiepolitischer Sicht eine Notwendigkeit. Kantonsrät*innen können Mutter werden, verunfallen oder krank werden. Es ist darum notwendig, dass sie sich während drei bis zwölf Monaten vertreten lassen können. Der Kantonsrat unterstützt die Vorlage.
    2) Nein. Diese Initiative ist ein absurder und peinlicher Versuch des Hauseigentümerverbands (HEV), um den Bau von preisgünstigen Mietwohnungen zu verhindern. Die Hälfte der Wohnungen müsste gleich wieder an Private verkauft werden.
    3) Ja. Gegenvorschlag: Nein. Stichfrage: Initiative. Die Verfassungs-Initiative der Grünen fordert eine aktive Boden- und Wohnungspolitik. Kanton und Gemeinden sollen wohnpolitisch Verantwortung übernehmen und für ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot sorgen.
    4) Ja. Gegenvorschlag: Nein. Stichfrage: Initiative. Die Wohnschutz-Initiative schützt vor unfairen Kündigungen und Leerkündigungen und gibt den Gemeinden Instrumente, um aktiv dagegen vorzugehen.
    5) Nein. Ein Ausbau der Prämienverbilligung ist sinnvoller als diese SVP-Initiative. Sie begünstigt einzig Gutverdienende und hat markante Steuerausfälle für Kanton und Gemeinden zur Folge.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Ja. Die AL-Volksinitiative «ewz-Bonus für alle» verlangt, dass 80 Millionen Franken an die Bevölkerung zurückfliessen, als einmalige Volksdividende. Für jeden Haushalt und Betrieb bringt die Initiative eine Rückerstattung von 340 Franken.
    2) Nein.
    3) Ja.
    4) Ja. Die städtische Verordnung regelt, wie preisgünstige Wohnungen gemäss §49 b kantonales Planungs- und Baugesetz (PBG) vermietet werden. Sie sieht eine Überprüfung des Einkommens bei Vermietung und eine Kontrolle der Wohnungsbelegung alle zwei Jahre vor.
    5) Ja.
    6) Nein. Eine Tramlinie vom Bucheggplatz bis Affoltern ist sinnvoll. Leider ist das Projekt städtebaulich und ökologisch so misslungen, dass es zur Überarbeitung an den Stadtrat zurückgewiesen werden muss. Darum ein überzeugtes Nein!
    7) Nein.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Ja.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    Grüne: Martin Busekros, Gemeinderat Grüne Kreis 6/10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP ist unser Brexitmoment, wir dürfen die Zustimmung nicht unterschätzen. Viele haben ein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, und die SVP bietet ihren Standard-Sündenbock, die «Ausländer». Das ist ihre Lösung für alles – glauben Sie mir, ich muss mir das jeden Mittwoch im Gemeinderat anhören. Doch gerade in dieser Welt müssen wir auf internationale Kooperation setzen, statt uns zu isolieren. Ziehen wir uns ins Réduit national zurück, geben wir das Mittelland und somit unseren Wohlstand und unsere Lebensweise auf. Stimmen wir NEIN!
    2) Nein. Im Zivildienst leiste ich bereits 1,5-mal so viele Tage, wie ich es im Militär müsste. Im Altersheim habe ich wichtige Arbeit geleistet und konnte mir auch immer Zeit für die Bewohnenden nehmen. Die Vorlage ist klare Schikane gegen jene, die auf diese Weise ihre Dienstpflicht absolvieren wollen. Kommt sie durch, gibt es ca. 40 Prozent weniger Zivis.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Die Vertretungsregelung für Parlamente ist für unsere Arbeit wichtig, da ohne diese Möglichkeit oft nur der Rücktritt bleibt. Das passiert jetzt schon viel zu häufig.
    2) Nein. Der Hauseigentümerverband will, dass der Staat günstige Wohnungen verkauft. Das ist keine Lösung; denn werden die dann zu überhöhten Marktpreisen weiterverkauft, ist der Effekt verpufft.
    3 & 4) Ja. Wir haben auf kantonaler Ebene die Gelegenheit, wirklich etwas für bezahlbaren Wohnraum zu machen. Die Wohnschutz-Initiative reduziert Leerkündigungen drastisch, das hat sich in Basel gezeigt. Die Wohnungsinitiative der Grünen verpflichtet endlich auch den Kanton, gemeinnützige Wohnungen zu bauen.
    5) Nein. Höhere Steuerabzüge für die Krankenkassenprämien entlasten jene am meisten, die am meisten verdienen. Der richtige Weg zur Entlastung ist es, die gezielt wirkende individuelle Prämienverbilligung zu erhöhen. NEIN zu dieser trügerischen Initiative.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das Geld aus den ewz-Rücklagen soll lieber in erneuerbare Energieproduktion investiert werden.
    2) Nein. Die Anzahl Parkplätze in Stein zu meisseln, ist absurd. Es ist auch keine Staatsaufgabe, Parkplätze anzubieten.
    3) Ja. Der Gemeinderat und nicht der Stadtrat sollte die Taxen festlegen.
    4) Ja. Jene, die hier mit scheinheiligen Argumenten dagegen sind, waren auch schon dagegen, dass Immokonzerne preisgünstige Wohnungen bauen müssen.
    5) Ja. Thermische Netze refinanzieren sich über Gebühren. 6) Nein.
    7) Ja.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Nein, pro Klasse ist es die teuerste Schule und es braucht sie nicht einmal.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    SP: Barbara Dietrich, Kantonsratskandidatin SP Zürich 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die fremdenfeindliche SVP-Initiative erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge. Und zwar bereits, wenn die Schweiz um gerade noch 4 Prozent wächst. Das ist in wenigen Jahren der Fall. Dabei ist die Schweiz in einer Welt mit Trump auf stabile Beziehungen zu Europa angewiesen. Stets verlangt die SVP Steuersenkungen für ausländische Konzerne und nun plötzlich will sie unseren Wohlstand und alle bilateralen Bemühungen vernichten.
    2) Nein. Zivildienstleistungen sind unverzichtbar – insbesondere in Spitälern, Pflegeheimen, Schulen, beim Naturschutz sowie in der Landwirtschaft. Diese Reform würde diese Leistungen massiv abbauen.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja. Bei längeren Ausfällen wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft sollen sich Parlamentsmitglieder zukünftig vertreten lassen können, damit ihre Stimme im Parlament nicht fehlt. Ein überfälliger Schritt, um unser Milizsystem zu stärken!
    2) Nein. Statt bezahlbare Mietwohnungen sollen bei gefördertem Wohnungsbau zukünftig Eigentumswohnungen entstehen, die sich kaum jemand leisten kann. Das ist ein Angriff auf den gemeinnützigen Wohnungsbau und schafft für niemanden eine neue Wohnung.
    3) Ja. Der Kanton muss den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern: durch die Vergabe von Baurechten, durch Darlehen und mit einer Wohnbaugesellschaft für günstigen Wohnraum! B: Gegenvorschlag des Kantonsrates: Nein. C: Stichfrage: A.
    4) Ja. Wer heute im Kanton Zürich eine Wohnung sucht, zahlt rund 50 Prozent mehr als noch vor 25 Jahren. Leerkündigungen für Luxussanierungen sind ein wichtiger Treiber dahinter. Diese Entwicklung müssen wir stoppen. B: Gegenvorschlag des Kantonsrates: Nein. Der Gegenvorschlag taugt nichts, weil Mieter*innen bei unfairen Leerkündigungen nur etwas früher über den Rauswurf informiert werden müssten, aber überhaupt nicht geschützt werden.
    C. Stichfrage: A.
    5) Nein. Die SVP will mit ihrer Initiative den Steuerabzug an die Prämienkosten koppeln. Wieder ein Bschiss: Von zusätzlichen Steuerabzügen profitieren vor allem die Reichsten, der Mittelstand geht praktisch leer aus, wird aber die Steuerausfälle von 160 Mio. Franken schultern müssen.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein.
    2) Nein. Von «Kompromiss» kann keine Rede sein, viel eher von Diktat, weil die SVP zugunsten des privaten Autos dringend nötige Velorouten und mehr Grün verhindern will.
    3) Ja. Der Stadtrat hat die Gebühren in den Alterszentren per 2024 massiv erhöht – um durchschnittlich 6205 Franken pro Person und Jahr. Damit sind die Gebühren mehr als doppelt so stark gestiegen wie die Teuerung. Die ältere Generation hat den Grundstein für Zürichs heutigen Wohlstand gelegt. Senior*innen sollten deshalb in Würde leben können, statt durch höhere Gebühren in die Armut gedrängt zu werden.
    4) Ja. Dank der Vorlage kann von renditeorientierten Immobilienfirmen bei neuen Überbauungen endlich ein Anteil preisgünstiger Wohnungen eingefordert werden.
    5) Ja.
    6) Ja.
    7) Ja.
    8) Ja.
    9) Ja.
    10) Ja.
    11) Ja.
    12) Ja.
    13) Ja.

    GLP: Selina Frey, Gemeinderätin, GLP Kreis 6 & 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die GLP wehrt sich dagegen, unseren Wohlstand in der Schweiz aufs Spiel zu setzen. Wir nehmen die Sorge in der Bevölkerung ernst, die mit einem wachsenden Bevölkerungswachstum einhergehen kann. Diese Volksinitiative täuscht aber fälschlicherweise eine Lösung vor, die keine ist und zu neuen Problemen, wie beispielsweise einer Verschärfung des Arbeitskräftemangels, führt.
    2) Nein.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja.
    2) Nein.
    3) Nein. Das grundlegende Problem, zu wenig Wohnraum insgesamt, wird durch mehr Staat allein nicht gelöst. Mit der Anstalt entsteht zudem eine weitere eigenständige staatliche Institution mit hohen Grundkosten.
    4) Nein zur Initiative und Ja zum Gegenvorschlag. Leerkündigungen sind ein Problem. Eine generelle Bewilligungspflicht für Umbauten und Renovationen bremst jedoch dringend notwendige energetische Sanierungen. Wer Sanierungen erschwert, bremst den ökologischen Umbau des Gebäudebestandes. Der Gegenvorschlag geht das Problem der Leerkündigungen besser an. So wird ein Schutz geschaffen, ohne dass Bürokratie und Investitionsbremsen entstehen.
    5) Nein. Diese Lösung ist nicht zielgerichtet. Sie entlastet eher Menschen mit hohem Einkommen, da die Prämie vom steuerbaren Einkommen abgezogen wird und daher in höheren Steuerklassen stärker wirkt. Wer wenig verdient und am stärksten unter den Prämien leidet, profitiert am wenigsten. Zudem geht die Initiative die Ursache für das Problem nicht an: die steigenden Gesundheitskosten.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Auf den ersten Blick wirkt eine solche Rückverteilung attraktiv, bei genauerem Hinsehen wirft sie jedoch zahlreiche Fragen auf. In den kommenden Jahren stehen hohe Investitionen an, insbesondere in den Ausbau der thermischen Netze und damit in die langfristige, klimafreundliche Energieversorgung der Stadt. Vor diesem Hintergrund überwiegen die Nachteile einer einmaligen Ausschüttung.
    2) Nein.
    3) Nein. Bei dieser Abstimmung geht es um weit mehr als eine formale Kompetenzfrage – es geht um die Stabilität und Zukunft unserer Altersversorgung in Zürich. Was auf den ersten Blick nach mehr demokratischer Kontrolle klingt, birgt erhebliche Risiken – insbesondere für die systemrelevanten privaten, gemeinnützigen Alterszentren. Gerade diese Einrichtungen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadt. Sie tragen einen wesentlichen Teil der Versorgung älterer Menschen, arbeiten oft seit Jahrzehnten eng mit der öffentlichen Hand zusammen und sind auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Hinzu kommt, dass die Festlegung der Taxen komplex ist und vertieftes Fachwissen erfordert. Sie ist Teil der operativen Führung und eng mit Kostenentwicklungen, Pflegebedarf und gesetzlichen Vorgaben verknüpft. Diese Aufgabe in ein politisches Gremium zu verlagern, das im Milizsystem arbeitet, überfordert die Strukturen und führt zu schwerfälligeren Prozessen. 4) Nein. Bei dieser Abstimmung geht es um eine zentrale Frage der Fairness auf dem Wohnungsmarkt: Wer soll von preisgünstigem Wohnraum profitieren, und wie stellen wir sicher, dass genau jene Menschen zum Zug kommen, die ihn dringend brauchen? Zwar hat der Gemeinderat die Einkommenslimiten am Ende wieder eingeführt, aber mit einer entscheidenden Einschränkung: Sie gelten nur noch beim Einzug – nicht mehr während der gesamten Mietdauer. Das ist weder sozial noch fair. Preisgünstiger Wohnraum ist ein knappes Gut.
    5 bis 13): Ja.

    Die Mitte: Daniel Weiss, Präsident, Kreis 6+10, & Wolfgang Kweitel, Gemeinderat & Präsident Die Mitte Stadt Zürich

    Die eidgenössischen Vorlagen (Daniel Weiss):
    1) Nein. Die Mitte nimmt die Sorgen der Bevölkerung ernst und hatte darum einen Gegenvorschlag lanciert, der diese Problematik angehen wollte, ohne den bilateralen Weg zu gefährden. Leider fand dieser im Parlament keine Mehrheit. Die Initiative hingegen gefährdet den Wohlstand und viele Arbeitsplätze. Spitäler und Pflegeheime würde dies vor unlösbare personelle Engpässe stellen.
    2) Ja. In geopolitischer Unsicherheit ist eine personell gut ausgestattete Armee zentral für die Sicherheit. Dazu gehört auch ein funktionierender Zivildienst mit klaren Regeln.

    Die kantonalen Vorlagen (Daniel Weiss):
    1) Ja. Die Regelung stärkt die demokratische Vertretung und stellt sicher, dass die Parlamentssitze besetzt sind.
    2) Nein. Die Förderung von günstigem Wohnraum würde erschwert, da diese in der Praxis durch Mietwohnungen entsteht. Die vorgeschriebene Fördermittelumverteilung würde die Wirksamkeit schwächen.
    3) Nein. Effiziente Bautätigkeit ist nicht zu erwarten. Ja zum Gegenvorschlag und zur Verpflichtung des Regierungsrates, in drei Jahren Massnahmen zur Wohnraumschaffung und zur Dämpfung der Mietpreisentwicklung vorzulegen. Es muss mehr und schneller gebaut werden.
    4) Nein. Sie hemmt Investitionen; damit wird weniger gebaut, die Preise steigen und das lokale Baugewerbe leidet. Erfahrungen aus Genf und Basel zeigen diese negativen Effekte. Ja zum Gegenvorschlag. Dieser schafft Rahmen-
    bedingungen, um unnötige Leerkündigungen und soziale Härtefälle zu vermeiden – ohne Sanierungen zu verhindern.
    5) Nein. Von Steuerabzügen profitieren Personen mit höheren Einkommen. Die Mitte will gezielte Entlastungen und macht sich für die individuelle Prämienverbilligung stark.

    Die städtische Vorlagen (Wolfgang Kweitel):
    1) Nein. Die Volksinitiative der AL gefährdet die Klimaziele der Stadt, da sie die Gelder, die zum Ausbau der thermischen Netze und Stromnetze benötigt werden, mit der Giesskanne verteilen will.
    2) Ja. Die von der Mitte Stadt Zürich mitlancierte Volksinitiative für einen fairen Parkplatz-Kompromiss will einen neuen, zeitgemässen Kompromiss zwischen den einzelnen Nutzerinnen und Nutzern des öffentlichen Raums: Er nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse aller betroffenen Menschen. Es sollen in den (Aussen-)Quartieren genügend öffentliche Parkplätze für Autos, Velos und Gewerbetreibende zur Verfügung gestellt werden.
    3) Nein. Der populistische Mehrheitsbeschluss des Gemeinderates gefährdet mittelfristig die Existenz der gemeinnützigen nichtstädtischen Alters- und Pflegeinstitutionen. Das betrifft jeden dritten Pflegeplatz.
    4) Ja. Die Vorlage ist ein realistischer Kompromiss.
    5) Ja. Fernwärme ist die Zukunft der Wärmeversorgung der Stadt Zürich. Der neue Rahmenkredit löst teilweise bereits bestehende Rahmenkredite ab.
    6) Ja. Affoltern ist eines der letzten Quartiere ohne Tramverbindung. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in einem stark wachsenden Quartier wie Affoltern ist sinnvoll. Das Tram erhöht nicht nur die Kapazitäten, sondern ist zuverlässiger als der Bus.
    7) Ja.
    8) Ja. Die Mitte setzte sich im Parlament für eine deutlich günstigere Lösung ein – leider vergebens. Dass es ökologische Massnahmen braucht, ist unbestritten.
    9) Ja.
    10) Ja. / 11) Ja. / 12) Ja. / 13) Ja.

    FDP: Martina Zürcher-Böni, Gemeinderätin, FDP 10

     

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Nein. Die Initiative setzt die bilateralen Verträge mit der EU aufs Spiel. Ohne Arbeitskräfte aus der EU würden uns insbesondere Pflegepersonen und Handwerker fehlen.
    2) Ja.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Ja.
    2) Nein.
    3) A: Nein, es braucht keine zusätzliche öffentlich-rechtlichen Anstalt, die günstigen Wohnraum erstellt. Die Stadt Zürich besitzt schon mehrere Wohnbaustiftungen.
    B: Ja, der Gegenvorschlag soll günstige Rahmenbedingungen für neue Wohnungen schaffen.
    4) A: Nein. Die sogenannte Wohnschutzinitiative will, dass Gemeinden nach Renovationen Mietpreise regulieren sowie die Umwandlung von Miet- zu Eigentumswohnungen einschränken können. Dies verhindert sowohl den Bau von zusätzlichen Wohnungen als auch (energetische) Sanierungen. Die Folge wäre weniger Wohnungen und bestehende in schlechterem Zustand.
    B: Ja. Der Gegenvorschlag macht den Vermietern bei grösseren Bauvorhaben Auflagen, um Leerkündigungen zu vermeiden.
    5) Ja.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das ewz braucht seinen Gewinn, den es beim Stromhandel und mit den Grosskunden erwirtschaftet, für die anstehenden Investitionen in eine zukunftsfähige Energieversorgung. Diesen Gewinn den gewöhnlichen Haushalten zurückzuerstatten ist deshalb nicht sinnvoll.
    2) Ja. Eine vielfältige Bevölkerung hat verschiedene Mobilitätsbedürfnisse. Die Volksinitiative «Parkplatz Kompromiss JA» will öffentlich-zugängliche Parkplätze für Velos, E-Bikes, elektrische Kleintransporter, Vespas und Autos in allen Quartieren. Sie bringt aber dennoch Flexibilität in der Gestaltung des Strassenraums, weil die im öffentlichen Raum abgebauten Parkplätze auch auf Privatgrund kompensiert werden können. Ein stimmiger Kompromiss für Bevölkerung und Gewerbe.
    3) Nein. Die staatlich vorgegebenen Taxen für Alters- und Pflegezentren müssen so angesetzt werden, damit sie kostendeckend sind. Nur so kann es weiterhin auch privat-gemeinnützige Zentren geben und nicht nur staatliche, die mit Steuergeldern quersubventioniert werden.
    4) Nein. Wenn man bei zusätzlichem, preisgünstigem Wohnraum schon übermässig reguliert, dann sollten – anders als hier vorgesehen – auch keine Gutverdiener drin wohnen.
    5) Ja. Dieser sehr grosse Kredit ist wichtig, um die Versorgungssicherheit und die Nachhaltigkeit der Energieversorgung zu stärken.
    6) Ja. Zürich-Affoltern ist stark gewachsen und wird weiterwachsen. Es braucht endlich eine zukunftsfähige ÖV-Infrastruktur. Ein Tram kann nämlich doppelt so viele Personen transportieren wie die heutigen, völlig überfüllten Doppelgelenktrolleybusse der Linie 32.
    7) Ja.
    8) Nein. Ein unklares Projekt mit sogenannten Seeschüttungen für 69 Millionen ist abzulehnen.
    9) Ja.
    10) Nein. Der Bau dieses Schulhauses soll über 6 Millionen Franken pro Schulklasse kosten. Das Parlament hatte 3 Millionen als Richtwert vorgegeben.
    11) Ja.
    12) Nein. Auf dem Areal der ehemaligen Zentralwäscherei soll die Stadt endlich Wohnungen schaffen und nicht endlose Zwischennutzungen subventionieren.
    13) Ja.

    SVP: Johann Widmer, Gemeinderat & Präsident, SVP Kreis 10

    Die eidgenössischen Vorlagen:
    1) Ja. Trotz aller Lügen der Gegner zu dieser Initiative hoffen wir dennoch, dass die Stimmbevölkerung erkennt, dass die Zuwanderung begrenzt werden muss, um die bereits sichtbaren Probleme im Wohnungsmarkt, im Verkehr und im Gesundheitswesen zu minimieren. Es stimmt nicht, dass durch die
    Initiative das Schengenabkommen gekündigt werde! Wenn unsere Politelite in Bern besser verhandeln würde, dann wäre das alles kein Problem – leider sind die schwächsten Verhandler am Werk! Geben wir denen ein klares Mandat: Wir wollen keine ungebremste Zuwanderung – sorgt dafür. Die masslose Zuwanderung muss gestoppt werden, wenn wir in ein paar Jahren noch eine lebenswerte Schweiz mit eindrücklicher, geschützter Natur haben wollen.
    2) Ja.

    Die kantonalen Vorlagen:
    1) Nein. Die Verantwortung als Politiker kann nicht geteilt werden. Wem ein Mandat übertragen wurde, der ist für die Ausübung verantwortlich und zuständig. Eine Stellvertretung schafft Unklarheiten in der Verantwortlichkeit.
    2) Ja.
    3) Nein. Diese Initiative aus der linken Ecke befördert die Wohnungsknappheit unter dem wohlklingenden Deckmantel der günstigen Wohnungen.
    Ja zum Gegenvorschlag. Der Kantonsrat hat der Initiative einen realisierbaren Gegenvorschlag entgegengestellt.
    4) Nein. Leerkündigungen sind oft die Folge des unsäglichen Energiegesetzes, das Gesamt-
    sanierungen verlangt. Somit ist diese Initiative unrealistisch und verhindert energetische Sanierungen.
    Ja zum Gegenvorschlag. Auch hier hat der Kantonsrat einen sinnvollen Gegenvorschlag gemacht.
    5) Ja.

    Die städtische Vorlagen:
    1) Nein. Das EWZ braucht die Gewinne in den nächsten Jahren, um die Fernwärmeprojekte zu finanzieren und für die Entschädigungen im Zusammenhang mit der Rekonzessionierung der Wasserkraftwerke. Eine Verteilung von 80 Millionen an die EWZ-Kunden ist linker Populismus und bringt rein gar nichts.
    2) Ja. Hier haben Sie ein letztes Mal die Gelegenheit, Ihren Parkplatz vor der Haustüre für Ihre Besuche zu erhalten. Verlieren wir diese Abstimmung, gibt es kein Halten mehr für die Abschaffung aller Parkplätze in der Stadt.
    3) Nein.
    4) Nein.
    5) Nein. Das Fernwärmenetz ist nur für 60 Prozent der Stadt. Was mit den anderen 40 Prozent geschehen soll, ist unklar. Die Stadtregierung stellt sich auf den Standpunkt, dass man den 40 Prozent durch Subventionen für dezentrale Lösungen unter die Arme greift. Der Steuerzahler wird in jedem Fall massiv zahlen müssen.
    6) Nein.
    7) Ja.
    8) Nein. Die notwendigen und vom Bund verlangten Ersatzmassnahmen kosten viel weniger als 69 Millionen. Dies haben die linken Politiker erkannt und statt den Kredit zu kürzen sofort noch zusätzliche Wünsche in den Kredit hineingepackt. Das ist Steuergeldverschwendung.
    9) Nein.
    10) Nein. Schon wieder ein viel zu teures Schulhausprojekt. Statt sich auf das Nützliche und Notwendige zu beschränken überbordet das Projekt erneut.
    11) Nein. Auch ein viel zu teures Schulhausprojekt.
    12) Nein.
    13) Ja.

  • Die SP-Sektionen Zürich 6 und 10 legen sich fest

    Die SP-Sektionen Zürich 6 und 10 legen sich fest

    Nicht mehr auf der Liste steht Sylvie Fee Matter, die am 18. Mai 2026 ihren Rücktritt aus dem Kantonsrat auf den Sommer dieses Jahres eingereicht hat. Matter vertrat die Kreise 6 und 10 seit 2014 im kantonalen Parlament und war von Mai 2023 bis Mai 2024 Ratspräsidentin und somit höchste Zürcherin.

    Vorgesehen ist, dass Barbara Dietrich im Sommer für Matter nachrutscht und im Rahmen der Wahlen 2027 als bisherige Kantonsrätin antritt. Dietrich ist Biologin und arbeitet als Leiterin Internationale Programme bei Helvetas. Im Kantonsrat will sie sich insbesondere für Klimaschutz, Biodiversität und für Menschen in prekären Situationen einsetzen.

    Fünf neue Gesichter

    Neben Barbara Dietrich und den zwei weiteren Bisherigen, Nicola Siegrist und Renata Grünenfelder, wurden fünf neue Kandidierende nominiert. «Wir freuen uns sehr, dass das Interesse unter den Mitgliedern für eine Kandidatur auf unserer Kantonsratsliste so gross war: es haben sich weit mehr Personen beworben, als es Listenplätze gibt.

    So konnten wir eine vielfältige Liste mit starken Kandidierenden zusammenstellen», sagt Sylvie Fee Matter, Mitglied der Findungskommission. «Diese acht Kandidierenden werden sich im Rahmen des Wahlkampfs und im Kantonsrat für einen sozialen und ökologischen Kanton Zürich einsetzen!»

    Zusammen mit der im Rahmen der Versammlung ebenfalls gewählten Wahlkampfleitung, Michel Zimmermann, Patricia De Luca Gull und Leonie Klett, ist das hoch motivierte und kompetente Team der SP Zürich 6 und 10 für den kommenden Wahlkampf komplett.

    Quelle: Medienmitteilung SP Zürich 10

  • Die Nachhaltigkeitsinitiative: Pro & Contra

    Die Nachhaltigkeitsinitiative: Pro & Contra

    Die Initiative der SVP geht davon aus, dass infolge der unkontrollierten Einwanderung demnächst eine 10-Millionen-Schweiz drohe. Die «regelrechte Bevölkerungsexplosion» überfordere die Infrastrukturen, zerstöre die Natur und treibe die Mieten noch mehr in die Höhe.

    Nach dem Zustrom von über 180 000 Menschen in einem einzigen Jahr, so die SVP auf ihrer Kampagnen-Website, solle jetzt endlich gehandelt werden. Konkret: Die ständige Wohnbevölkerung darf bis 2050 die 10-Millionen-Grenze nicht überschreiten, so das Ziel der Vorlage.

    Bundesrat und Parlament empfehlen die Ablehnung und schreiben auf ihrer Website, wenn die ständige Wohnbevölkerung die 9,5 Millionen Personen vor 2050 überschreiten würde, müssten Bundesrat und Parlament insbesondere im Asylbereich und beim Familiennachzug Massnahmen ergreifen.

    Der Bundesrat müsste zudem bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, Ausnahmebestimmungen und Schutzklauseln anrufen oder aushandeln. Und: Würde die 10-Millionen-Grenze überschritten, so müsste die Schweiz diese Abkommen kündigen. Dadurch würden auch die anderen Verträge der Bilateralen I wegfallen.

    Die Ja-Parole beschlossen die SVP als Initiantin sowie die EDU. Die Nein-Parole beschlossen die SP, die Grünen, die GLP, die FDP, Die Mitte und die EVP, um die grossen Parteien zu nennen.

    Eine Umfrage von Tamedia, deren Ergebnisse Ende April publiziert wurden, sieht die Initiative der SVP aber im Vorteil: 52 Prozent der Befragten sagen Ja, 46 Prozent Nein, 2 Prozent sind unentschieden.

    Pro: Der tägliche Kampf mit den Folgen der Zuwanderung

    Von Johann Widmer, Gemeinderat und Präsident SVP Kreis 10

    Jacqueline Badran macht es sich zu einfach, wenn sie die Sorgen der Bevölkerung als SVP-Propaganda abtut. Die Umfrage der SVP-Volksvertreter im Kreis 10 hat es deutlich gezeigt: Die Leute beklagen fehlende Parkplätze und die Wohnungsnot. Wir alle erleben die Folgen der unkontrollierten Zuwanderung jeden Tag hautnah.

    Die Behauptung von Jacqueline Badran im Interview mit CH Media, die Wohnungsnot und die hohen Mietzinsen hätten nichts mit der Zuwanderung zu tun, widerspricht den harten Fakten. Wenn alleine im Jahr 2024 über 87 000 Personen netto in die Schweiz einwanderten, drängen diese unweigerlich auf den Wohnungsmarkt.

    Zwischen 2001 und 2020 hat der Wohnungsbau um über 70 Prozent zugenommen, und dennoch herrscht eine nie dagewesene Knappheit. Grünflächen werden zugebaut, um Wohntraum für die Zugewanderten zu schaffen. Die Behauptung, dass die Wohnungsnot vom gesteigerten Anspruch auf mehr Wohnraum herrühre, widerspricht den statistischen Erhebungen.

    Wenn die SP die Augen vor diesen negativen Auswirkungen verschliesst, verkennt sie die Lebensrealität der arbeitenden Bevölkerung. Es ist doch eine einfache Rechnung: Wenn jedes Jahr Tausende Menschen zusätzlich in unsere Stadt kommen, müssen diese irgendwo wohnen, zur Arbeit fahren, ihre Freizeit verbringen und zur Schule gehen.

    Die Folgen sind eine zunehmende Zubetonierung unserer Natur und ein massiver Verlust an Lebensqualität. Die Nachhaltigkeitsinitiative ist kein «Angstmachen», wie oft behauptet wird, sondern eine notwendige Notbremse. Wir müssen unser Wachstum endlich auf ein erträgliches Mass beschränken, bevor unsere Heimat unter der Last von 10 Millionen Einwohnern völlig erdrückt wird.

    Kontra: Nachhaltigkeit Ja – Chaos Nein

    Nicola Siegrist, Kantonsrat SP Zürich und Co-Fraktionspräsident SP

    Wenn die SVP mit ihrer aktuellen Volksinitiative von «Nachhaltigkeit» spricht, sollten alle skeptisch werden. Nachhaltigkeit bedingt einen sorgfältigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen. Was ich aber Montag für Montag im Kantonsrat seitens der SVP erlebe, bei Biodiversität, Klima oder Landschaftsschutz, ist alles andere als nachhaltig.

    Die Initiative selbst fordert einen starren Bevölkerungsdeckel von 10 Millionen. Die geforderten Massnahmen, welche die Schweiz bereits ab 9,5 Millionen Einwohnenden ergreifen müsste, führen fast zwingend zur Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens und der Bilateralen mit der EU.


    Ohne geregelte Beziehungen zur EU droht ein massiver Wohlstandsverlust. Eine Annahme der Initiative würde Zehntausende Arbeitsplätze vernichten, der hart erkämpfte Lohnschutz fiele weg und in der Grundversorgung, insbesondere der Gesundheitsversorgung, würde das Chaos ausbrechen. Die Initiative, die mit einem ökologischen Mäntelchen daherkommt, greift im Kern das Funktionieren unserer Gesellschaft an, spielt Menschen gegeneinander aus und schafft brandgefährliche Probleme, statt solche zu lösen.


    Ja, die Leute finden keine bezahlbare Wohnung. Die Wohnkrise wird zum immer grösseren Problem. Doch die SVP, die sich übrigens von Spenden der Immokonzerne abhängig macht, streut uns Sand in die Augen. Teure Wohnungen gibt es genug. Es wird also nicht zu wenig, sondern das Falsche gebaut. Wenn wir nicht endlich die renditegetriebenen Immobilienbesitzer an die Leine nehmen, werden die Mieten weiter steigen – egal wie viele Leute in der Schweiz wohnen.

    Scheinlösungen der SVP lehnen wir ab. Stattdessen setze ich mich für echten Schutz für die Bevölkerung ein. Dies können Sie am 14. Juni ebenfalls tun, mit einem Ja zur Wohnschutz-Initiative im Kanton Zürich!

  • Der Stadtrat hat seine Departemente neu verteilt

    Der Stadtrat hat seine Departemente neu verteilt

    Anlässlich der Gesamterneuerungswahlen am 8. März 2026 wurden die Mitglieder des Stadtrats für die Amtsperiode 2026–2030 gewählt, am 10. Mai wurde in einem 2. Wahlgang das Präsidium bestimmt.

    Der Stadtrat hat in seiner neuen Zusammensetzung unter der Leitung des neuen Stadtpräsidenten Raphael Golta, der das Präsidialdepartement übernehmen wird, die Verteilung der übrigen Departemente vorgenommen und die Stellvertretungen geregelt.

    Tobias Langenegger wird das Hochbaudepartement, Balthasar Glättli das Schul- und Sportdepartement und Céline Widmer das Sozialdepartement übernehmen. Die anderen wiedergewählten Mitglieder werden in ihren Departementen verbleiben (siehe Box unten).

    Der Stadtrat wird die Departementsverteilung an seiner konstituierenden Sitzung vom 27. Mai formell beschliessen. Damit beginnt die neue Amtsperiode. Der Amtsantritt von allen drei neu gewählten Mitgliedern erfolgt an diesem Datum.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

    Leitung und 1. Stellvertretung der Departemente ab 27. Mai 2026

    Präsidialdepartement (PRD)
    Stadtpräsident Raphael Golta
    I. Vizepräsident: Stadtrat Daniel Leupi
    II. Vizepräsident: Stadtrat Michael Baumer

    Finanzdepartement (FD)
    Stadtrat Daniel Leupi
    1. Stellvertretung: Stadtrat Balthasar Glättli

    Sicherheitsdepartement (SID)
    Stadträtin Karin Rykart
    1. Stellvertretung: Stadtrat Michael Baumer

    Gesundheits- und Umweltdepartement (GUD)
    Stadtrat Andreas Hauri
    1. Stellvertretung: Stadträtin Céline Widmer

    Tiefbau- und Entsorgungsdepartement (TED)
    Stadträtin Simone Brander
    1. Stellvertretung: Stadtrat Tobias Langenegger

    Hochbaudepartement (HBD)
    Stadtrat Tobias Langenegger
    1. Stellvertretung: Stadträtin Simone Brander

    Departement der Industriellen Betriebe (DIB)
    Stadtrat Michael Baumer
    1. Stellvertretung: Stadträtin Karin Rykart

    Schul- und Sportdepartement (SSD)
    Stadtrat Balthasar Glättli
    1. Stellvertretung: Stadtrat Andreas Hauri

    Sozialdepartement (SD)
    Stadträtin Céline Widmer
    1. Stellvertretung: Stadträtin Simone Brander

  • Wahlkreis 10: Nachrücken im Gemeinderat

    Wahlkreis 10: Nachrücken im Gemeinderat

    Loïc Hurni (Die Mitte, Wahlkreis 10) war seit September 2025 Mitglied des Gemeinderats. Er hat per 7. Mai 2026 seinen Rücktritt erklärt. Die dadurch entstehende Vakanz wird durch Nachrücken des nächsten Ersatzmitglieds auf der Wahlliste der Partei besetzt.

    Die erste nachfolgende Person auf der Liste der Mitte des Wahlkreises 10, Wolfgang Kweitel, erklärte die Annahme des Gemeinderatsmandats und ist somit für den Rest der Amtsdauer 2026 bis 2030 gewählt.

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

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  • Raphael Golta ist neuer Stadtpräsident: So schnitt er im Kreis 10 ab

    Raphael Golta ist neuer Stadtpräsident: So schnitt er im Kreis 10 ab

    Raphael Golta ist neuer Stadtpräsident von Zürich. Der SP-Politiker trat am Sonntag im zweiten Wahlgang ohne Gegenkandidatur an und wurde mit 41’098 Stimmen gewählt. Auf vereinzelte weitere Kandidierende entfielen dennoch 9481 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag insgesamt bei tiefen 23,5 Prozent.

    Anders im Kreis 10: Dort belief sich die Wahlbeteiligung auf 27,06 Prozent. Damit liegen Höngg und Wipkingen auf dem zweiten Platz aller Zürcher Stadtkreise. Nur in den Kreisen 7 und 8 war die Beteiligung mit 27,12 Prozent noch leicht höher. Schlusslicht war der Kreis 12 mit lediglich 16,95 Prozent.

    Weiterhin die SP

    Das Stadtpräsidium bleibt damit weiterhin bei der SP. Golta übernimmt das Amt von Corine Mauch, die Zürich während 17 Jahren als Stadtpräsidentin prägte.

    Der zweite Wahlgang wurde notwendig, nachdem Golta am 8. März zwar 54’832 Stimmen erzielt hatte, das absolute Mehr von 57’562 Stimmen jedoch verpasste. Sein Konkurrent, der FDP-Kandidat Përparim Avdili, kam damals auf 28’053 Stimmen.

  • Ein Fluchttunnel durch den Hönggerberg

    Ein Fluchttunnel durch den Hönggerberg

    Das Zürcher ÖV-Netz wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Wie genau, das legt die Netzentwicklungsstrategie 2040 der VBZ fest. Ein Teil dieser Strategie ist der Bau einer Tramverbindung über die Europabrücke bis Affoltern. Für diese Verbindung ist der Bau eines Tunnels geplant – quer durch den Hönggerberg. Die Bauarbeiten werden allerdings nicht vor 2050 beginnen.

    Die Politik setzt sich bereits jetzt mit dem Thema auseinander. Dabei geht es nicht nur um den Tunnel für das Tram selber, sondern auch um den aus Sicherheitsgründen notwendigen Fluchttunnel, der neben dem Tramtunnel erbaut werden muss.

    Dieser soll, so wurde der Stadtrat Anfang April mittels eines Postulats aufgefordert zu prüfen, nicht nur für den Notfall dienen, sondern nach Möglichkeit als Velo- und Fussgängertunnel genutzt werden.

    Das würde, so das Postulat, eine direkte Verbindung zwischen Altstetten und Affoltern schaffen. Hinter dem Postulat stehen die Gemeinderatsmitglieder Stefan Reusser (EVP), Benedikt Gerth (Die Mitte) sowie Reis Luzhnica (SP).

    Vorbild aus Norwegen

    Als Beispiel dient den drei Politikern der Fyllingsdal-Tunnel in Norwegen, der auch als Rettungstunnel konzipiert wurde, dann jedoch auch für Fussgängerinnen und -gänger sowie Fahrräder ausgelegt wurde.

    Dieser fast drei Kilometer lange Tunnel in der norwegischen Stadt Bergen verbindet den Stadtteil Fyllingsdalen mit der Innenstadt und wurde im April 2023 eröffnet.

  • Die stehende Welle beim Letten ist keine neue Idee

    Die stehende Welle beim Letten ist keine neue Idee

    Surfen und Kajakfahren in der Limmat. Das schwebt den Gemeinderäten Marco Denoth, Matthias Renggli (beide SP) sowie Christian Traber (Die Mitte) vor. Und zwar im Limmatkanal unterhalb des Laufwasserkraftwerks Letten. Funktionieren soll das mit einer sogenannten stehenden Welle.

    Das geht aus einer Motion hervor, die von den drei Politikern am 1. April eingereicht wurde (wir berichteten). Der Stadtrat würde demnach beauftragt, dem Gemeinderat eine kreditschaffende Weisung vorzulegen, um eine solche Welle zu erschaffen.

    Die Limmatwave

    Die Idee ist nicht neu: Bereits im Jahr 2005 reichten Christian Traber (damals CVP) und sein Parteikollege Gerold Lauber, damals noch Gemeinderat, ein Postulat ein, dass den Stadtrat bat zu prüfen, wie die Realisierung des «innovativen Projektes» Limmatwave unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen der Anwohnerschaft unterstützt werden kann. Auch diese stehende Welle wäre beim Letten unterhalb des EWZ eingeplant gewesen.

    Die sogenannte Limmatwave, für die auch ein eigener Verein gegründet wurde, verfüge über ein «sorgfältig und ausgereiftes Konzept, das weltweit auf gute Resonanz stosse», wie es im Postulat heisst. Weiter sei das Projekt auf kantonaler sowie kommunaler Ebene umfangreich geprüft worden.

    «Abgesoffen»

    Doch die Limmatwave hatte keinen Erfolg im Gemeinderat, der sich erst fünf Jahre später mit dieser Frage befasste. Mit 66 zu 46 Stimmen sei die «Stehende Welle abgesoffen», schrieb der «Blick am Abend» seinerzeit. Laut dem «Tages-Anzeiger» sprach damals die SVP von einer «Spassgesellschaft», und dass sich diese eine Stromvergeudung von 1,4 Prozent «erkaufen würde». Zumal, so die SVP, die verstärke Strömung eine Gefahr für die badenden Kinder in der Badi Unterer Letten sei.

    Die FDP monierte, dass sich diese Welle nicht mit der Fischtreppe vereinbaren liesse und es sich dabei um ein Bedürfnis von wenigen handle. Stimmen aus AL, SP und Grünen waren zudem der Meinung, der Letten vertrage keine weiteren Events.