Kategorie: Alter

  • «Für Menschen jeden Alters sinnvoll»

    «Für Menschen jeden Alters sinnvoll»

    Herr Kausch, welche Dokumente sollte man Ihrer Meinung nach als Vorsorge für Alter und Pflegebedürftigkeit aufsetzen?

    Hubert Kausch: Man sollte Vorsorge treffen für spezifische medizinische und pflegerische Aspekte, die mit einer Patientenverfügung geregelt werden können. Darüber hinaus sorgt ein Vorsorgeauftrag dafür, dass eine Person meines Vertrauens die Verantwortung übernehmen kann, wenn ich selbst urteilsunfähig werde.

    In welchem Alter sollte dies geschehen?

    Die Errichtung einer Patientenverfügung empfiehlt sich für Personen jeglichen Alters, da man auch nach einem Unfall oder aufgrund einer plötzlichen Erkrankung in die Situation kommen kann, nicht mehr selbstständig entscheiden zu können. Es gibt kein spezifisch empfohlenes Alter.

    Muss man ein bestimmtes Formular verwenden oder kann man den Text selbst verfassen?

    Es gibt lediglich zwei Form-Anforderungen an die Patientenverfügung: Sie muss schriftlich sein (handschriftlich oder gedruckt, frei formuliert oder in einer Formularvariante erstellt) und handschriftlich datiert und unterschrieben werden.

    Wo sollte man sie deponieren?

    Die Patientenverfügung sollte dort aufbewahrt werden, wo sie gut gefunden werden kann. Die vertretungsberechtigten Personen sollten Zugang zum Original haben, wenn dieses zu Hause aufbewahrt wird. Mit Vorteil hat man nahe bei der Krankenversicherungskarte eine Information im Portemonnaie, dass man eine Patientenverfügung errichtet hat und wo sie sich befindet. Es gibt auch Organisationen, die Verfügungen hinterlegen und die dort jederzeit abrufbar sind. Dies ist insbesondere dann angezeigt, wenn man keine vertretungsberechtigten Personen benannt hat. Informiert sein sollten auf jeden Fall die nächsten Angehörigen. Mit Vorteil errichtet man mit diesen zusammen die Patientenverfügung.

    Wie und wann lässt sich eine Patientenverfügung revidieren?

    Eine Patientenverfügung kann jederzeit geändert werden. Wichtig ist, dass man darauf achtet, dass allfällige Kopien, die möglicherweise bei Bezugspersonen im Umlauf sind, ebenfalls wieder auf den neuesten Stand kommen. Es gilt auf jeden Fall immer das Original mit dem neuesten Datum.

    Was passiert, wenn die Angehörigen Bedenken haben, die Patientenverfügung umzusetzen? Oder wenn sich Arzt und Angehörige nicht einig sind, wie die Verfügung umzusetzen ist?

    Hier gilt: Eine möglichst klare Patientenverfügung verfassen und eigene Vorstellungen genug deutlich formulieren. Neben der Patientenverfügung werden alle Informationen zu einer guten Entscheidung zu berücksichtigen sein, sowohl solche zur psychosozialen Situation der Patienten wie auch die medizinische Indikation. Es braucht also ein Gespräch, in dem alle Aspekte unter Einbezug der Patientenverfügung besprochen und schliesslich untereinander abgewogen werden im Sinn einer guten medizinischen Entscheidungsfindung.

    Die Vorsorge für den Ernstfall

    Schicksalsschläge, die zum Verlust der Urteilsfähigkeit führen, lassen sich nicht verhindern. Was sich aber verhindern lässt, ist eine ­medizinische Behandlung, die nicht den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Für diese Fälle gibt es die Patientenverfügung.

    In diesem Artikel erfahren Sie das Wichtigste zur Patientenverfügung.

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht in diesem Jahr erneut die Reihe «Wertvolle Jahre», die sich der Lebensrealität von betagten Menschen widmet

    Diese Artikel entstehen mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Ein Tag im Alters- und Pflegeheim

    Ein Tag im Alters- und Pflegeheim

    Es ist halb sieben Uhr morgens: Im Alters- und Pflegeheim der Hauserstiftung Höngg beginnt ein neuer Tag. Sowohl für die Mitarbeitenden wie auch für die fast 40 Personen, die dort leben. «Wir haben viele Frühaufsteher bei uns», erzählt der Pflegefachmann Jörg Helminski. Kurz nach sieben Uhr wird im Speisesaal im Erdgeschoss und im Stübli auf dem 1. Stock das Frühstück serviert, das bis 9.30 Uhr eingenommen werden kann. Im Stübli finden sich jene Personen ein, die aus vielerlei Gründen Hilfe bei der Nahrungsaufnahme benötigen. Es ist auch möglich, das Frühstück im Zimmer zu sich zu nehmen oder einfach nur den Kaffee. Einen «Zwang» gibt es nicht.

    Geselliges Quartiermittagessen und Hausbesichtigung

    Jeweils an einem Sonntag im Monat wird der Quartierbevölkerung in der Hauserstiftung ein feines Drei-Gang-Mittagessen, inkl. Mineral und Kaffee, für CHF 30.– serviert. Eine gesellige Gelegenheit, die Hauserstiftung nicht nur kulinarisch ein bisschen kennenzulernen. 

    Sonntag, 20. Oktober, 11.50 Uhr
    mit Hausführung um 14.30 Uhr in der Cafeteria
    Anmeldung bitte jeweils bis spätestens Freitagmittag, 18. Oktober.

    Die Stimmung ist ruhig, ab und zu ertönt eine Klingel – Bewohnende rufen nach dem Personal. Jörg Helminski und seine Kolleginnen agieren «im Hintergrund»: Der Morgen ist die Zeit der Körperpflege, die in den Zimmern stattfindet. Der Aufwand ist individuell, auf Wünsche wird nach Möglichkeit eingegangen. Manche kommen gut allein zurecht, andere benötigen Unterstützung, vielleicht beim Duschen oder beim Anziehen der Stützstrümpfe. So ist der Morgen für das Pflegeteam, das von Elvira Hajdarpasic geleitet wird, die intensivste Zeit. Es ist ein kollegiales Team: «Wir alle helfen einander», sagt sie. Hinter ihr im Stationszimmer hängen die Einsatzpläne an der Wand – sie zeugen von einer organisatorischen Meisterleistung.

    Tür an Tür

    Es gibt klare Standards für Alters- und Pflegeheime, die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich gibt diese vor. In Höngg befinden sich mehrere angesehene Häuser, die alle über ihren eigenen Charakter verfügen: das städtische Gesundheitszentrum für das Alter Bombach, das Pflegezentrum Riedhof, das Tertianum Residenz Im Brühl und jenes der Hauserstiftung, dessen Leiter Romano Consoli ist. Sein Haus, das 1924 von Johann Heinrich Hauser gegründet und 1930 eröffnet wurde, ist relativ klein.

    Aktuell können dort 38 Zimmer auf drei Etagen bezogen werden, alle mit eigenem Badezimmer. Einzelzimmer sind begehrt, Doppelzimmer nicht. Die Grösse variiert, wenige verfügen über einen Balkon. Die Zahl der Angestellten in der Pflege, im Hausdienst, in der Küche und in der Administration beläuft sich auf rund 50 Personen, deren Stellenprozente unterschiedlich sind. Speziell in der Hauserstiftung ist, dass es keine getrennten Abteilungen gibt, beispielsweise für Demenzerkrankte. Alle Bedürfnisse, darunter auch die der palliativen Pflege, finden sich Tür an Tür.

    Gemeinsam singen

    Der Alltag wird kurzweilig gestaltet, in der Fachsprache nennt sich das Aktivierung. Das Ziel ist die Erhaltung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Bewohnenden unter Berücksichtigung ihrer Interessen und Möglichkeiten. Immer freiwillig, denn Selbstbestimmung und Eigenverantwortung werden grossgeschrieben. In der Hauserstiftung finden täglich Veranstaltungen, Aktivitäten und Unterhaltungsangebote statt, viele sind auch öffentlich. Das können Lesungen, Konzerte oder Spielnachmittage sein, aber auch Angebote wie Gedächtnistraining oder gemeinsames Turnen stehen auf dem Programm. Dazu gesellen sich Dienstleistungsangebote wie der hauseigene Coiffeursalon, der Besuch des Arztes oder die Fusspflege. Selbst Andachten werden angeboten.

    Am heutigen Morgen ist in der Cafeteria, deren Blickfang ein grosses Aquarium ist, das gemeinsame Singen von Volksliedern vorgesehen. Die Leitung liegt bei der Bewohnerin Margrit Reithaar, einer «Ur-Hönggerin», die im Quartier viele kennen. Sie kann mit dem Pianisten Heinz Rutishauser rund ein Dutzend singfreudige Personen empfangen. Reithaar kümmert sich darum, dass alle ein Liederbuch erhalten, dann wird gesungen: Es erklingen «S’Guggerzytli» und das «Rütlilied».

    Vor dem Mittagsschläfchen

    Gegen Mittag sind die Tische im Esssaal und im Stübli gedeckt, die saisonale Auswahl, die der Küchenchef Roger Leone mit seinem Team zubereitet, beinhaltet zwei Menüs. Das Mittagessen verläuft friedlich, die ruhigen Gespräche sind vielseitig. Auch hier ist das Pflegepersonal dabei und nimmt sich Zeit für die Betreuung. Anschliessend bevorzugen viele ein kleines Mittagsschläfchen, darunter auch Margrit Reithaar. Zuvor lädt sie noch in ihr Zimmer ein. Wie sieht das traute Heim in einer Seniorenresidenz aus?

    Bei ihr ist es ein gemütlich eingerichtetes Zimmer mit vielen Büchern, Bildern und Gegenständen. Telefon und Fernseher sind vorhanden, ein kleiner Kühlschrank ebenso. «Einige der Möbel konnte ich mitnehmen, das Bett hingegen nicht», sagt sie. Denn dieses muss von Beginn weg ein Pflegebett sein, das verstellbar ist. Die Bewohnerin erzählt, dass es ihr freier Entschluss war, in ein Altersheim zu ziehen, also liess sie sich auf die obligate Warteliste setzen. Als sie das Zimmer schliesslich begutachten konnte, zögerte sie keine Sekunde: Ein kleiner Balkon, auf dem sie die Sonne und ihre Blumen geniessen kann, ist ihr Luxus. «Der Eintritt in das Heim war eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe.»

    Ein Vorurteil über das Leben in einer Seniorenresidenz ist jenes des Unfreiheit. Es gibt Lebenssituationen, bei denen die Freiheit eingeschränkt wird, sei es wegen Demenz oder aus körperlichen Gründen. Doch das wäre an jedem anderen Wohnort auch so. «Unsere Bewohnenden sind völlig frei, sie alle haben einen Schlüssel und können gehen und kommen, wie sie möchten», sagt Romano Consoli. Allerdings wird Wert daraufgelegt, dass man benachrichtigt wird, sollte jemand länger abwesend sein.

    Die Dokumentation ist wichtig

    Auch an den Nachmittagen werden Aktivierungen angeboten, an diesem Tag ein Alphornkonzert im Garten des Hauses. Das Publikum ist zahlreich. Andere ziehen es vor, sich mit Gästen in der Cafeteria zu treffen. «Es gibt Angehörige, die schauen mehrmals die Woche vorbei, bei anderen Bewohnenden sind die Besuche selten», sagt Pflegefachmann Jörg Helminski. Was zur Sprache kommt, ist die Einsamkeit.

    Umso mehr wird man in einer Altersresidenz vor dieser «geschützt»: Da sind nicht nur die Mitbewohnerinnen, da ist auch das Pflegepersonal, das mit den Menschen einen Spaziergang unternimmt, sie zum Arzt begleitet oder einfach für sie da ist. Und manchmal erhalten die Menschen auch tierische Gesellschaft: Die zwei Katzen Diva und Minusch, die in der Hauserstiftung leben, sind die heimlichen Stars und überaus zutraulich.

    Auch wenn der Nachmittag gelassener erscheint als der geschäftige Morgen, so ist das Pflegepersonal stets auf Trab. Und was viele nicht wissen: Ein wichtiger Teil der Pflege ist die Dokumentation. «Wir müssen alle Handlungen festhalten, auch wenn sie für Aussenstehende unbedeutend wirken», sagt Jörg Helminski. Es wird täglich notiert, ob beispielsweise jemand zu wenig trinkt, welchen Puls er hat und wie der Zustand der Person ist. Diese Dokumentation hilft nicht nur der Pflege, um Massnahmen zu planen, sondern dient auch den Krankenkassen als Leistungsnachweis – die Kosten müssen stets begründet werden.

    Die Menschen werden älter

    Der Abend naht und es wird Zeit für das Znacht. Dieses ist auf Wunsch vieler Bewohnenden ein klassisches Café complet, aber der Küchenchef Roger Leon hat selbstverständlich auch ein Abendmenü auf der Karte. Noch einmal treffen sich die Senior*innen im Saal oder im Stübli und halten einen Schwatz, während andere sich in ihr Zimmer zurückziehen.

    So friedlich der Tag scheint – die Augen werden vor der Realität nicht verschlossen. Die Pflege steht vor gewaltigen Herausforderungen: «Die Menschen werden immer älter», erzählt Pflegefachmann Helminski, und der Pflegenotstand ist ein beunruhigender Fakt. In der Hauserstiftung herrsche aber kein Personalmangel, wie er betont. Nicht jeder Eintritt sei zudem völlig selbstbestimmt, fügt er an. Und die Demenz ist weiter verbreitet als noch vor 20 Jahren. Es wird auch über das Sterben gesprochen. Der Tod gehöre zur Arbeit in der Pflege dazu.

    Die Nachtruhe beginnt allmählich, während Minusch und Diva hellwach werden. Mit ihnen zwei Pflegepersonen, welche die Nachtschicht antreten. Sie kümmern sich bis in die Morgenstunden um die Bewohnenden, sollten diese nachts Hilfe benötigen. Und bald beginnt ein neuer Tag.

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Wenn die Menschen daheim alt werden

    Wenn die Menschen daheim alt werden

    Neben der Spitex Zürich, die einen Leistungsauftrag der Stadt hat, sind zahlreiche weitere, private Organisationen tätig, die Menschen zu Hause betreuen. Eine davon ist die Spitex «z’Züri dähei» der Hönggerin Nina Hodzic. Ihre Schwester Lana Mujcinovic unterstützt sie bei der Administration und hat dem «Höngger» ein paar Fragen zu ihrer Arbeit beantwortet.

    Welche Dienstleistungen kann man bei Ihrer Spitex in Anspruch nehmen?
    Lana Mujcinovic: Wir sind ein 24-Stunden-Betrieb. Zum Angebot gehört einerseits Behandlungspflege, also Aufgaben wie Medikamente richten, Blutdruck messen, Injektionen verabreichen oder Wundbehandlungen. Daneben sind wir für die Grundpflege, also Körperpflege, Hygiene und das An- und Auskleiden da. Und schliesslich übernehmen wir Betreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistungen. Das umfasst Arbeiten wie Einkaufen, Abwaschen, Aufräumen, aber auch Tier- und Pflanzenpflege.

    Wer bezahlt diese Dienstleis­tungen?
    Für öffentliche und private Spitex-Anbieter existiert ein einheitliches Abrechnungssystem: Die obligatorische Grundversicherung übernimmt Behandlungs- und Grundpflegekosten, wobei unsere Kundschaft pro Tag 7.65 Franken selbst bezahlt. Vom Rest übernimmt die Krankenkasse 90 Prozent der Kosten, 10 Prozent werden mit der Kundschaft abgerechnet. Hauswirtschaftliche Kosten übernimmt die Zusatzversicherung, falls eine abgeschlossen wurde, Betreuungskosten werden nicht übernommen.

    Wie wird festgelegt, wie viel Zeit für die Pflege der einzelnen Person zur Verfügung steht?
    Je nach Pflegefall wird durch den Hausarzt eine Verordnung erstellt, anhand derer die Pflegezeiten festgelegt werden. Alles, was über die von Arzt und Krankenkasse bewilligte Verordnung hinausgeht, muss von der Kundschaft selbst bezahlt werden.

    Zu Hause leben bis ans Lebensende ist für viele eine Wunschvorstellung. Aber haben die Menschen, die pflegebedürftig zu Hause sind, auch mit Einsamkeit zu kämpfen?
    Wir empfinden es so, dass die meisten Menschen, die sich entscheiden, zu Hause zu bleiben, sehr gut damit klarkommen. Wir besuchen sie bis zu dreimal täglich. Und viele haben Angehörige, die sich neben uns auch sehr gut um sie kümmern.

    Was sind Gründe, die den Wechsel in eine Institution notwendig machen?
    Ein Wechsel steht in der Regel dann an, wenn jemand rund um die Uhr Betreuung braucht. Das können sich die allerwenigsten leisten. Doch erfreulicherweise können wir den meisten unserer Kundinnen und Kunden den Wunsch, bis zu ihrem Ableben zu Hause zu bleiben, erfüllen.

    So funktioniert die Pflege zu Hause

    Im Alter wünschen sich viele Menschen, so lange wie möglich zu Hause wohnen zu bleiben. Doch wenn Pflege notwendig wird, sind die Angehörigen oft nicht in der Lage, alle Aufgaben zu bewältigen. In solchen Fällen unterstützt die Spitex. Hier die Reportage lesen.

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • So funktioniert die Pflege zu Hause

    So funktioniert die Pflege zu Hause

    Eng reihen sich die Elektrofahrräder im Veloraum am Standort von Spitex Zürich in Wipkingen aneinander. Mindestens zwanzig von ihnen sind hier geparkt. Sie stehen den Mitarbeitenden für ihre Pflegeeinsätze zur Verfügung. Wer bei der Spitex arbeitet, kann zwischen Velo oder Auto als Verkehrsmittel entscheiden.

    Die Pflegefachfrau Karin Koch-Haug wählt stets das Velo. Für ihre heutige Tour braucht sie allerdings gleich deren zwei: eines für sich und eines für die Journalistin, die sie an diesem Vormittag begleiten darf. Die Pflegefachfrau nimmt zwei volle Akkus aus dem Regal, steckt sie auf die Fahrräder und überreicht der Journalistin ihren Fahrradschlüssel. Es ist kurz nach acht Uhr morgens, die gemeinsame Tour kann beginnen.

    Koch-Haug gehört zum «Memory Care Team», das sich speziell um Menschen mit einer dementiellen Erkrankung kümmert. Den Anfang macht das Ehepaar M.: Der 93-jährige Ehemann ist Demenzpatient, seine bald 90-jährige Frau kümmert sich um ihn und um den Haushalt. Dabei erhält sie zweimal täglich Hilfe von der Spitex.

    Heute unterstützt Koch-Haug Herrn M. bei der Körperpflege sowie beim Ankleiden und kontrolliert, ob er die Medikamente eingenommen hat. Abends wird nochmals jemand vorbeischauen. Zudem kommt einmal wöchentlich Besuch von einem Hauswirtschaftsteam. Die restlichen Arbeiten übernimmt Frau M. selber, gelegentlich unterstützt von Bekannten.

    Das Ehepaar ist dankbar für die Spitex-Besuche. Denn, so sagt Frau M., die Pflege ihres Mannes sei für sie schon anstrengend. Und nachdem er im letzten Jahr eine längere Zeit im Spital verbringen musste, war klar, dass sie mehr Hilfe brauchen. «Anfangs haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein wird, wenn immer wieder andere Leute zu uns nach Hause kommen. Aber mittlerweile ist das für uns kein Problem mehr. Die Pflegenden sind alle sehr freundlich, man merkt, dass sie Freude am Beruf haben», erklärt sie.

    Dass Koch-Haug und das Ehepaar miteinander vertraut sind, ist spürbar. Bei der Körperpflege sind M. und die Pflegefachfrau ein eingespieltes Team, die Handgriffe sitzen. Nach dem Einsatz dokumentiert Koch-Haug auf dem Tablet, wie der Besuch verlaufen ist und wie viel Zeit er in Anspruch nahm. Hier wird die Pflegeleistung direkt mit der Krankenkasse abgerechnet.

    Mahlzeitendienst und Nachbarin unterstützen

    Bei Frau F., der nächsten Kundin, steht das Anziehen von Kompressionsstrümpfen auf dem Programm. Die Nachbarin, die regelmässig nach ihr schaut, hat sie am Vorabend schon bereitgelegt. «Das ist sehr professionell vorbereitet», sagt Koch-Haug erfreut. Denn das Anziehen ist nicht ganz einfach: Geduldig lässt Frau F. die Fachfrau ihre Aufgabe erledigen.

    Wie das Ehepaar M. wirkt auch Frau F. sehr präsent. Den Haushalt macht sie noch selber. Auf Kochen hat sie aber keine Lust mehr: «Das habe ich lang genug gemacht», schmunzelt sie. Deshalb lässt sie sich mehrmals wöchentlich vom Mahlzeitendienst ihr Essen bringen. Mittwochs kommt jeweils die Tochter vorbei und bereitet ihr das Mittagessen zu.

    Herr T., der nächste Patient, hat auch keine Lust auf Kochen. Und oft auch nicht auf Essen, wie er erklärt. Deswegen freut sich Koch-Haug besonders, als sie bei ihm in der Küche ein vorbereitetes Frühstück entdeckt. Und dazu noch ein sehr gesundes: Müesli mit Datteln und getrockneten Früchten. Zweimal täglich schaut die Spitex bei ihm rein, daneben kümmert sich auch noch ein Freund um ihn. Gepflegt werden muss er nicht, hier geht es hauptsächlich um Medikamenteneinnahme und einen Kontrollbesuch.

    Als Quereinsteiger willkommen

    Koch-Haug radelt zügig voraus, jetzt ist Pause angesagt. Im Spitex-Zentrum gibt es Kaffee und die Gelegenheit, mit den anderen Pflegenden zu plaudern. Zur Spitex kamen sie auf verschiedenen Wegen: Hier arbeiten sowohl Fachpersonen Gesundheit, als auch Pflegefachkräfte mit einer höheren Fachbildung oder Pflegehilfen, die als Quereinsteigerinnen einen Kurs in der Pflege absolviert haben. Auch das Arbeitspensum ist flexibel: Neben den Hauptangestellten sind viele Temporäre im Einsatz. Es dürften allerdings auch noch mehr sein – generell ist die Spitex stets auf der Suche nach weiterem Personal, heisst es.

    Schnell ist die kurze Pause vorbei, Frau C. wartet bereits. Sie lebt alleine mit ihrem Kater, ihre Tochter wohnt aber im selben Haus und hat bis vor Kurzem den Grossteil der Pflege geleistet. Erst seit diese für einige Wochen im Urlaub war, kommt die Spitex täglich vorbei, ausser am Wochenende. Die Notwendigkeit hat Frau C. zuerst nicht wirklich eingesehen, doch nun ist ihr auch wohler dabei. Koch-Haug kümmert sich nicht nur um die Patientin, sondern versorgt auch den Kater mit frischem Trinkwasser. Denn Aufstehen fällt Frau C. nicht leicht. Bereits mehrmals ist sie in der Wohnung gestürzt, nun steht der Rollator immer griffbereit.

    Ist Einsamkeit ein Thema?

    Mit Mahlzeitendienst, Hauswirtschaftsspitex, Notfallknopf und täglichen Pflegebesuchen lassen sich betagte Menschen in vielerlei Hinsicht unterstützen, um so lange wie möglich zu Hause leben zu können. Doch ohne Angehörige, Nachbarinnen und Bekannte geht es nicht, das wird bei allen Besuchen deutlich. Und das nicht nur aus pflegerischer Sicht, sondern auch aus sozialer. Denn wer nicht mehr aus dem Haus gehen kann oder will, der verbringt notgedrungen täglich etliche Stunden alleine.

    Das beschäftigt zum Beispiel auch Frau K. Sie wirkt noch sehr fit, fast sportlich. Sie wäre gerne wie früher nach Italien gefahren über den Sommer. Aber das geht nicht mehr. Sie fühle sich «verbraucht». Und einsam: «Heute bin ich den ganzen Tag völlig alleine im Haus», erklärt sie. Wie geht man als Pflegende damit um? Und wann ist es vielleicht doch Zeit, der Kundschaft zu raten, in eine Institution zu wechseln? Fragen, die nicht einfach zu beantworten sind.

    Von der medizinischen Seite her ist der Fall oft klarer: Gerade bei den Demenzpatient*innen sind es Kriterien wie eine mögliche Eigengefährdung oder die Tatsache, dass jemand sich nicht mehr orientieren kann. Die Überweisung in eine Institution ist dann unerlässlich. Auch bei Menschen, die eine 24-Stunden-Pflege benötigen, wird die Betreuung zu Hause äusserst schwierig und kostenintensiv.

    Mit 101 Jahren noch alleine leben

    Einerseits die Geborgenheit der vertrauten Umgebung, andererseits das Gefühl der Einsamkeit – das kennt auch Frau R. Sie ist bereits stolze 101 Jahre alt und lebt alleine. Zweimal täglich erhält sie Besuch von der privaten Spitex «z’Züri dähei». Pflege braucht sie eigentlich nicht, aber Unterstützung im Haushalt und bei der Körperpflege.

    Beim Besuch des «Hönggers» ist Karim bei ihr. Er schätzt sie als eine sehr freundliche Kundin. Gerne verrichtet er für sie alle Aufgaben, die hier anfallen. «Den Pflegeberuf muss man mit Leidenschaft ausführen, um wirklich gut auf die Leute eingehen zu können», sagt er. Und auch Frau R. ist zufrieden mit der Betreuung, selbst wenn das Leben in ihrem Alter nicht einfach ist: Ihr Bruder ist vergangenes Jahr im Alter von 99 Jahren gestorben, ihr Mann ist bereits seit 12 Jahren tot.

    Nun bleibt ihr kaum mehr jemand. «Wie sich das anfühlt, das können Sie sich nicht vorstellen», erklärt sie. «Ich wusste das ja früher auch nicht.» Doch sie weiss zu schätzen, was sie hat: «Es ist einfach schön, in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Wenn ich morgens die Augen aufmache, weiss ich, wo ich bin», freut sie sich.

    Wenn die Menschen daheim alt werden

    Lana Mujcinovic ist bei der Spitex «z’Züri dähei» für die Administration zuständig. Der «Höngger» hat sich mit ihr über ihre Arbeit unterhalten. Hier das Interview lesen.

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Leben in der digitalen Welt

    Leben in der digitalen Welt

    J. W., der Name ist der Redaktion bekannt, hält wenig von den digitalen Errungenschaften der letzten Jahre. Mit 75 Jahren befällt ihn im Hinblick auf Internet und Co. nicht selten Fassungs-, aber auch Hilflosigkeit. Zwar besitzt J. W. ein Smartphone, nutzt dieses aber nur für Telefonate. Dabei ist ihm der digitale Wandel nicht fremd. «Mit Computern kam ich bereits Ende der 1980er-Jahre beruflich in Kontakt», sagt er. Dem damals neuen Arbeitsinstrument schenkte er die nötige Beachtung, mehr nicht.

    Als rund zehn Jahre später die Handy-Telefonie aufkam, zu einer Zeit, in der Computer auch die Privathaushalte eroberten, besorgte sich auch J. W. den sogenannten Quasselknochen. «Keineswegs wollte ich immer erreichbar sein, aber das Handy schien mir nützlich», sagt er.

    Seither wurde die Welt noch digitaler und der Fortschritt ist rasant. Mit den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram verlagerte sich ein erheblicher Teil der Kommunikation ins Internet. Das käme für J. W. nicht infrage. Er schreibt auch keine E-Mails, sondern bevorzugt Briefe und Postkarten.

    Das Internet selbst bereitet ihm Sorge. «Mit den neuen Möglichkeiten stieg auch die Informationsflut», so J. W. Es irritiert ihn zutiefst, wenn die Menschen nur noch in dieses kleine Ding schauen. «Vor einiger Zeit lief ich am Hauptbahnhof dem damaligen Bundesrat Alain Berset über den Weg, aber kaum ein anderer hat ihn bemerkt, alle schauten in ihr Telefon.» J. W. will seinen Prinzipien treu bleiben und er ist bei Weitem nicht der Einzige, der so denkt. Die Frage lautet, wie lange kann man sich der digitalen Welt entziehen?

    Ein Kanal zur Aussenwelt

    Anders als J. W. gibt es viele ältere Menschen, die den digitalen Wandel mitmachen wollen. Laut einer Studie von Pro Senectute aus dem Jahr 2020 seien 74 Prozent der Generation 65plus bereits online unterwegs. Ein «digitaler Graben» öffne sich dann bei Menschen über 80 Jahre. Die Seniorinnen wollen im Familien-Chat mitreden und auch Fotos versenden. Sie haben genug von Radiosendern und wählen einen Musik-Streamingdienst. Auch Bankgeschäfte gilt es heutzutage digital abzuwickeln.

    Aber einige stossen dabei auf Widerstand. Deswegen gibt es mittlerweile viele Angebote, die Hilfe und Unterstützung versprechen. Ein in Höngg bereits etabliertes Angebot sind die Supportnachmittage und Vorträge des Vereins Computeria Zürich, bei denen ältere Menschen im Umgang mit Computer, Tablet und Handy Unterstützung finden. Die Nachmittage finden regelmässig im reformierten Kirchgemeindehaus statt.

    Die Genossenschaft Zeitgut Zürich Höngg-Wipkingen setzt mittlerweile jeden Samstag auf die digitale Unterstützung: Kostenlos und ohne Anmeldung können sich dort Leute mit ihren Fragen hinwenden (siehe Box). «Es ist von grosser Bedeutung, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, Unterstützung im Umgang mit digitalen Geräten zu erhalten», sagt Regina Hinding, Geschäftsführerin von Zeitgut. Für viele würden diese Geräte einen Kanal zur Kommunikation mit der Aussenwelt darstellen. «In einer Zeit, in der Einsamkeit ein immer grösseres Thema wird, ist es umso notwendiger, dass alle die Fähigkeit haben, die digitalen Technologien zu nutzen», so Hinding.

    Ein Fachmann weiss Rat

    Einer, der sich dieser Situation stellt, ist Zaheer Uddin Qureshi, ein Fachmann in der Cyber-Security, der als Freiwilliger seit einem Jahr zum Zeitgut-Team gehört. «Das Angebot wird immer bekannter, aktuell kommen pro Samstag vier bis sechs Personen. Manchmal müssen wir auf den nächsten Samstag verweisen», sagt er.

    Qureshi erlebt die Klientel als direkt. «Die Menschen kommen mit einer klaren Frage auf uns zu.» Meistens gehe es um das Smartphone, seltener um den Computer, wobei aber auch der Laptop vorbeigebracht werde. Er hört Fragen wie: Warum ist das System plötzlich langsam? Warum funktioniert das Login nicht mehr? Und was passiert bei einem Update? Dazu gesellen sich Fragen über das Versenden von Fotos, den Speicherplatz, die Verwendung einer App usw. Es sind Anliegen, die nicht nur ältere Menschen haben.

    Alle zwei, drei Wochen gebe es aber auch eine komplexere Frage, wie der Cyber-Fachmann erzählt: «Eine Dame besass eines der ersten iPhones und sie wollte ihre Dokumente und Fotos auf ein neues Gerät übertragen. Niemand konnte ihr dabei helfen.» Qureshi musste zunächst recherchieren, aber es hat geklappt. «Viele, die unsere Unterstützung besuchen, gehen davon aus, dass wir ihre Frage innert Sekunden lösen, das ist aber nicht immer der Fall», sagt Qureshi. Es lohne sich daher, etwas Zeit einzuplanen. Die Dankbarkeit, die er beim Lösen eines digitalen Problems erlebt, sei enorm.

    Hilfsmittel im Alter

    Digitale Hilfsmittel spielen zunehmend eine wichtige Rolle für das Leben im Alter. Sie erfordern aber auch das Aufbauen einer digitalen Kompetenz, wie die Stadt Zürich auf ihrer Website der Fachstelle Zürich im Alter schreibt. Es sind Hilfsmittel, die für die Selbstständigkeit von Vorteil ein können.

    Etwa Gesundheits-Apps: Programme, die beispielsweise medizinische Daten sammeln und verwalten. Apps, die das Trinken in Erinnerung rufen oder generell als Gedächtnisstütze fungieren. Viele Krankenkassen wissen über diese Apps Bescheid und bieten oftmals eine eigene Coach-App an, welche die Aktivitäten aufzeichnet, aber auch mit wertvollen Tipps aufwartet.

    Weiter gibt es laut der Stadt Zürich auch Programme, welche die Absprache und Organisation von mehreren Angehörigen und Betreuungspersonen vereinfachen (erwähnt wird die App «we+care»). Auch Armbänder mit Notfallknopf sind gefragt: Das Seniorenportal Schweiz spricht von «digitalen Schutzengeln», Anbieter gibt es mehrere. Bei einem Sturz oder in einer gefährlichen Situation können die Trägerinnen den Notfallknopf betätigen und die gespeicherten Adressen (Familie, Notrufzentrale usw.) werden umgehend informiert.

    Manchmal sind es vermeintlich einfache Dinge, die ins Gewicht fallen. Bedeutend sind sie trotzdem: Einer der Hauptgründe, warum der eingangs erwähnte J. W. heutzutage Mühe mit den Smartphones hat, ist die fehlende Tastatur. Das «Wischen» auf einem Display bleibt ihm suspekt, das Eingeben von Texten bereitet ihm auf diese Weise Mühe.

    Er, wie auch andere Menschen, bevorzugen noch immer Tasten und eine einfache Bedienung. Das blieb der Industrie nicht verborgen: Sogenannte Senioren-Handys sind im Handel erhältlich und neue Anwendungen funktionieren dort auch.

    Wer nicht auf das Smartphone verzichten möchte, für den gibt es – man ahnt es – Apps: Die Stadt erwähnt als Beispiel «easier phone». Dank diesem Programm wird die Handhabung erleichtert.

    Achtsamkeit ist wichtig

    Der digitale Wandel öffnete auch Tür und Tor für eine neue Art der Kriminalität. Zeitgut-Mitarbeiter Qureshi, der hauptberuflich als Cyber-Security-Spezialist tätig ist, kennt die Abgründe im professionellen Bereich, hält aber Tipps für den privaten Gebrauch bereit. Damit meint er das sogenannte Phishing: «Achten Sie bei E-Mails immer auf den Absender. Fragen Sie sich, ob Sie diese Person oder diese Firma kennen», sagt er.

    Kriminelle imitieren Banken, Krankenkassen und weitere Institutionen und fordern zum Eingeben sensibler Daten auf. «Aktivieren Sie daher keinen Link, öffnen Sie kein angehängtes Dokument und geben Sie niemals Kontoinformationen oder Passwörter preis», so Qureshi. Habe man ein ungutes Gefühl, sei die telefonische Nachfrage eine gute Lösung, um ganz sicher zu gehen.

    Angebote in der Stadt Zürich – eine Auswahl

    Computeria Zürich
    Vorträge und Supportnachmittage
    im reformierten Kirchgemeindehaus Höngg
    Ackersteinstrasse 186 und 190
    www.computeria-zuerich.ch

    Digitale Unterstützung
    Genossenschaft Zeitgut
    Jeden ersten und dritten Samstag im Monat, von 10 bis 11 Uhr, im «Höngger», Meierhofplatz 2 (kostenlos, ohne Anmeldung).
    Jeden zweiten und vierten Samstag, von 10 bis 11 Uhr, in der Pfarrei Guthirt, Guthirtstrasse 3–7 (kostenlos, ohne Anmeldung).
    www.zeitgut-zuerich.ch

    Pro Senectute Zürich
    Digitaler Coach und
    Schutz vor Finanzmissbrauch:
    www.pszh.ch

    Stadt Zürich:
    Fachstelle Zürich im Alter
    Informationen zu digitalen Hilfsmitteln: www.stadt-zuerich.ch /zuerich-im-alter

    Gesundheitszentren für das Alter: Computercorner
    Regelmässige Unterstützung in den Zentren Bürgerasyl-Pfrundhaus, Dorflinde, Eichrain, Langgrüt, Laubegg, Limmat und Wildbach.
    www.stadt-zuerich.ch/gesundheitszentren

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Mehr Selbstbestimmung für ältere Menschen

    Mehr Selbstbestimmung für ältere Menschen

    Die Grundlagen für mehr Selbstbestimmung im Alter schafft der Regierungsrat mit einer Anpassung der Zusatzleistungsverordnung. Sie betrifft konkret Personen mit Ergänzungsleistungen zur AHV. Durch die Stärkung der Betreuung im Alter zu Hause können vorzeitige, kostenintensive Heimeintritte vermieden werden. Das teilte der Regierungsrat in einer Medienmitteilung mit.

    Im Kanton Zürich ist fast jede dritte Person in den Alters- und Pflegeheimen nicht oder nur leicht pflegebedürftig. Mit gezielten Anpassungen an der Zusatzleistungsverordnung stärkt der Regierungsrat die Voraussetzungen, dass auch Senior*innen in bescheidenen finanziellen Verhältnissen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem angestammten Umfeld wohnen bleiben können. So sollen Bezüger*innen von Zusatzleistungen zur AHV nicht mehr vorzeitig aus finanziellen Gründen in ein Alters- oder Pflegeheim umziehen müssen.

    Die mit der Verordnungsänderung anvisierten Massnahmen verfolgen damit eine doppelte Zielsetzung: «Der Kanton und die Gemeinden stärken die Selbstbestimmung und Autonomie der Menschen im Alter», hält Sicherheitsdirektor und Sozialminister Mario Fehr fest. Zudem können Heimeintritte vermieden oder verzögert werden. Betreuungsarrangements im angestammten Zuhause sind in diesen Konstellationen durchgehend kostengünstiger als Heimaufenthalte. In der Vernehmlassung wurde die Vorlage denn auch klar begrüsst.

    Konkret wird der Leistungskatalog für Hilfe und Betreuung erweitert. Zudem werden die Stundenansätze für Hilfe- und Betreuungsangebote erhöht und zusätzliche Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer anerkannt. Die Verordnungsänderung tritt am 1. Januar 2025 in Kraft.

    Quelle: Medienmitteilung Kanton Zürich

  • Zu Hause wohnen im Alter

    Zu Hause wohnen im Alter

    Mitten im Quartier und in einem grossen Haus, mit einem noch grösseren Garten, lebt eine 88-jährige Hönggerin. Ihren Namen möchte sie aus persönlichen Gründen nicht öffentlich nennen, doch das Thema des altersgerechten Wohnens ist ihr sehr wichtig. Die Dame strotzt vor Lebensfreude und Energie und die braucht sie, um in dem Anwesen leben zu können. Den ganzen Haushalt meistert sie nach wie vor mit links. Ihr Tipp? Fit bleiben!

    «Man muss weitermachen»

    Zwei Mal in der Woche macht die Rentnerin Sport – am Dienstag geht sie ins Aquafit und am Freitag ins Turnen. Aber auch mental hält sie sich fit, nämlich mit Memory und Kreuzworträtseln. «Im Alter muss man weitermachen, sich nicht zurückziehen und die Kontakte pflegen», sagt sie. «Es läuft zwar alles ein wenig langsamer und man braucht mehr Pausen dazwischen, aber aufhören sollte man nicht.»

    Die Selbstständigkeit ist der Hausherrin dabei sehr wichtig. «Ich hätte Mühe, in ein Altersheim zu wechseln, da dort vieles vorgegeben ist», sagt sie. Lieber würde sie in Zukunft Hilfe zu Hause beanspruchen, beispielsweise durch die Spitex. Sie will den Alltag selber gestalten und entscheiden, wann sie was macht.

    «In einem Haus gibt es immer etwas zu tun, da wird mir nie langweilig», sagt sie. Das Haushalten teilt sie sich selbst ein, zwischendurch legt sie sich gerne auch mal hin. Beim Jäten nimmt sie den Hocker zu Hilfe. Ein bisschen Unterstützung im Haushalt und Garten schadet allerdings nicht. So schaut jede zweite Woche eine Putzfrau bei ihr vorbei, und auch ein Gärtner hilft ihr im Grünen. Angehörige unterstützen sie ebenso.

    Sicherheit rund um die Uhr

    Sehr wichtig sei das Armband mit dem roten Knopf, das die 88-Jährige am rechten Handgelenk trägt – nämlich ein Rotkreuz-Notruf. Sollte etwas passieren, etwa ein Sturz, drückt man auf den Knopf und eine Sprecherin des Roten Kreuzes nimmt Kontakt auf. Sie mobilisiert dann Freiwillige, meistens sind das die Nachbarn, Angehörige oder Freunde, die in der Nähe wohnen, und die der betroffenen Person zu Hilfe eilen können. In einem medizinischen Notfall rücken Mitglieder von einem professionellen Rettungsdienst aus. Die Zentrale des Roten Kreuzes ist rund um die Uhr erreichbar.

    Die Umgebung muss sich dem Menschen anpassen

    Altersgerecht wohnen – damit kennt sich auch Othmar Immoos, Leiter Betreuung und Pflege des Gesundheitszentrums für das Alter Sydefädeli, bestens aus. Das Zentrum hat sich auf Wohneinheiten spezialisiert, in denen die älteren Leute grösstenteils selbstständig leben.

    Dem Gesundheitszentrum liegt es am Herzen, dass die betagten Personen ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich gestalten können. Es gilt: «Die Umgebung muss sich der Person anpassen, und nicht umgekehrt.» Das Zentrum versuche daher, den Bewohnenden einen möglichst individuellen Alltag zu ermöglichen. Was der Körper im Alter nicht mehr zu stemmen vermag – beispielsweise Waschen oder Kochen –, übernimmt das Gesundheitszentrum.

    «Wir Jungen können uns gar nicht vorstellen, was es heisst, eine Wohnung zu putzen. Für uns ist das innerhalb einer Stunde erledigt, für eine ältere Person kann das aber ein ganzes Wochenprogramm bedeuten», sagt Immoos. Die Wohnungen können die Betagten nach eigenem Geschmack einrichten. Gewisse Stolpersteine sollten in den eigenen vier Wänden aber vermieden werden – dazu gehören laut Immoos vor allem Teppichecken. Gutes Schuhwerk, sprich geschlossene Finken, sei ebenfalls unabdingbar.

    Das Badezimmer hat viele Festhaltmöglichkeiten und der Duschbereich kann stufenlos betreten werden. Um Stürze zu vermeiden, spiele die Ernährung eine ganz wichtige Rolle. Insbesondere im Sommer sei es sehr wichtig, viel zu trinken. Das Risiko für Stürze und andere Zwischenfälle, die auf zu wenig Flüssigkeit zurückzuführen sind, steige stark.

    «Wir wollen ein Zuhause sein»

    Personen, die sich für ein Heim interessieren, wird zuerst eine Beratung von der Stadt Zürich angeboten. Je nach individuellen Bedürfnissen wird dann das passende Zentrum ausgewählt. Die verschiedenen Gesundheitszentren der Stadt Zürich haben unterschiedliche Schwerpunkte. So bietet das benachbarte Gesundheitszentrum für das Alter Trotte auch einen Wohnbereich für Menschen mit Demenz. «Die Gebrechlichkeit im Alter ist ein ernst zu nehmendes Thema. Und auch die Konzentration lässt nach – man vergisst häufiger Sachen, wie etwa die Medikamenteneinnahme», sagt Immoos.

    Wie kann man die Selbstständigkeit im Alter denn trotzdem bewahren? «Training, Training, Training», betont Immoos. «Wir haben ganz viele Leute, die beispielsweise absichtlich die Treppen anstelle des Lifts benutzen.» Und auch die hausinterne Aktivierungstherapie fördert das Gedächtnis mit Spielen oder mit dem Diskutieren von Zeitungsbeiträgen. Heute kämen die Menschen in einem höheren Alter als früher ins Altersheim, zum Teil erst mit über 90 Jahren.

    Ein Faktor hierfür könne auch die Einsamkeit sein. «Wir versuchen, für die Leute ein Zuhause zu sein. Und somit dürfen die Leute auch bei uns sterben, dafür müssen sie nicht den Ort wechseln», sagt Immoos. In erster Linie zähle für Immoos die Zufriedenheit der Person. Besonders auch bei Bewohnenden, die bereits eine beginnende geistige Einschränkung haben, sei diese «emotionelle» Zufriedenheit sehr wichtig. «Ich erlebe die alten Leute im Sydefädeli als eine kunterbunte Gemeinschaft.
    Hier gibt es die unterschiedlichsten Charaktere. Aber bei uns darf man so sein, wie man ist», sagt Immoos.

    Von Rollatoren, Duschbrettern und Nachtstühlen

    Um sich das Leben einfacher zu gestalten, kann man sich auch Hilfsmittel besorgen, sogenannte Krankenmobilien. In Höngg gibt es ein Krankenmobilienmagazin, das ein wenig versteckt neben der Pestalozzi-Bibliothek an der Ackersteinstrasse 190 liegt. Es ist für jedes Bedürfnis gut ausgestattet. Verwalterin Monika Schmidiger ist seit rund zehn Jahren dabei und bietet Beratungsgespräche.

    «Vielfach erreichen mich die Kunden zuerst per Telefon und schildern mir ihr Problem. Die meisten kommen dann persönlich vorbei, um etwas genauer unter die Lupe zu nehmen», sagt Schmidiger. Die Objekte kann man unbeschränkt lange ausleihen, man kann sie bei hoher Nutzung auch abkaufen. Ein Teil der Miete wird dabei angerechnet. Ein Depot existiert nur bei Rollstühlen. «Wir vermieten unsere Objekte wesentlich günstiger als ein Fachgeschäft», sagt Schmidiger.

    «Durch den Service und die Reparaturen heben wir uns jedoch von den Online-Shops ab.» Die Mindestmietdauer liegt bei zwei Wochen. Am meisten nachgefragt werden Duschbretter, WC-Aufsätze, Rollstühle, Rollatoren und Nachtstühle. Der Grossteil der Kundschaft ist über siebzig Jahre alt. Aber auch Leute mit Behinderungen durch Unfälle schauen gerne vorbei.

    «Viele alte Personen haben Mühe mit Treppensteigen. Und auch eine neue Wohnung zu finden, die den Bedürfnissen des Alters entspricht, ist nicht einfach», sagt Schmidiger. Besonders, wenn ein Gerät wie ein Rollator ins Spiel kommt, wird es in den eigenen vier Wänden raumplanerisch schwierig. Da wird beispielsweise auch ein Lift plötzlich wichtig. «Es gibt aber auch Menschen, die nicht flexibel sind und Mühe haben, die Wohnung hindernisfrei umzugestalten», sagt Schmidiger. In vielen Fällen seien die Wohnungseinheiten mit zu vielen Sachen und Gegenständen überladen.

    Alte Menschen hätten tendenziell Mühe damit, diese Objekte umzustellen und beispielsweise freien Weg für einen Rollator zu schaffen. Sich an die neuen Lebensumstellungen anpassen zu können, sei enorm wichtig. «Ich selber habe durch meine Arbeit beim Krankenmobilienmagazin gelernt, dass es essenziell ist, in die Zukunft zu schauen. Vorsorgen ist das A und O», sagt Schmidiger.

    Anlaufstellen

    Krankenmobilienmagazin Kreis 10
    Ackersteinstrasse 190
    8049 Zürich
    044 341 51 20

    Gesundheitszentrum für das Alter Sydefädeli
    Hönggerstrasse 119, 8037 Zürich
    044 414 07 07

    Schweizerisches Rotes Kreuz
    SRK Kanton Zürich
    Drahtzugstrasse 18, 8008 Zürich
    044 388 25 35

    Im Fokus: Wertvolle Jahre

    Der «Höngger» veröffentlicht auch in diesem Jahr verschiedene Artikel, die sich der Lebensrealität von Betagten und Menschen mit Behinderung widmen. Diese Reihe entsteht mit freundlicher Unterstützung der Luise Beerli Stiftung, die sich für solche Menschen stark macht.

  • Ruf doch mal an

    Ruf doch mal an

    Es sei der erste Schritt aus der Einsamkeit im Alter, schreibt der Verein Silbernetz Schweiz auf seiner Website. Gemeint ist das Angebot «malreden», das ein «Gespräch für zwischendurch» anbietet; eine telefonische Hotline, die den Wunsch zum Reden erfüllen kann. Wie der Verein weiter schreibt, habe dabei alles Platz: ob Plaudern, Erzählen oder intensives Diskutieren. Die Hotline ist täglich von 9 bis 20 Uhr anonym, vertraulich und kostenlos erreichbar. Die Gesprächspartner*innen arbeiten ehrenamtlich und werden von Fachpersonen geschult und begleitet.

    Langfristige Gesprächspartnerschaft

    Das Angebot hat offenbar Erfolg: Laut dem Verein Silbernetz Schweiz wurden im vergangenen Jahr 6930 Gespräche geführt, was einer Zunahme von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Zunahme zeige, so der Verein, dass die Hotline einen wichtigen Beitrag zur Förderung des sozialen Austausches leistet und einem Bedürfnis entspricht.

    Neben der gestiegenen Anrufzahl wurden im selben Zeitraum 21 neue Telefontandems gebildet, was die Erwartungen weit übertroffen hat. Das «Malreden-Tandem» bietet den Seniorinnen einen regelmässigen Austausch an: Einmal pro Woche werden Sie von ihren Telefonfreundinnen, die ähnliche Interessen und Hobbys haben,n angerufen. Das Angebot setzt auf Regelmässigkeit, Verbindlichkeit und Vertrautheit. So entstehe eine langfristige Beziehung, die wiederum für Halt und Struktur sorge.

    Für die emeritierte Psychologieprofessorin und Präsidentin des Vereins, Pasqualina Perrig-Chiello, ist es laut der Medienmitteilung daher klar: «Einsamkeit ist in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabu- und Schamthema. Erfreulicherweise wird dem Problem zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt und es entstehen neue niederschwellige Angebote. Zu diesen gehört seit 2021 auch das pionierhafte Projekt ‹malreden›. Für mich ist es ein grosses Anliegen und eine Freude, hier mitzuwirken und meine langjährige Forschungs- und Berufserfahrung einzubringen.»

    Freiwillige sind das Herzstück

    Der Verein hält fest, dass «malreden» kein Beratungs- und Krisentelefon ist. Gleichwohl erfordert die Gesprächsführung an der Hotline von den Freiwilligen ein feines Gespür für die Situation. Spezifische Kommunikationstechniken unterstützen sie dabei, die Bedürfnisse der Anrufenden wahrzunehmen, empathisch und authentisch zu bleiben, gut zuzuhören und auch in herausfordernden Gesprächen wertschätzend zu reagieren.

    Teil der Ausbildung der Freiwilligen ist die Vermittlung verschiedener Gesprächstechniken, dies mit dem Ziel, eine stimmige Balance zwischen Mitgefühl, Leidanerkennung und Abgrenzung zu halten. Gerade bei heraus-fordernden Anrufen gilt es, die eigenen Grenzen zu spüren und diese auch bewusst zu ziehen.

    Quelle: Medienmitteilung Verein Silbernetz Schweiz

    malreden

    Geschulte Freiwillige sind täglich von 9 bis 20 Uhr unter der Gratisnummer 0800 890 890 erreichbar. Alle Anrufe sind anonym und vertraulich. Das Angebot besteht aus einer Hotline und der Möglichkeit einer exklusiven Gesprächspartnerschaft im Tandem. Bei Bedarf werden Adressen zu weiterführenden (Unterstützungs-)Angeboten von passenden Fachstellen oder Organisationen vermittelt. Für weitere Informationen: https://malreden.ch

  • Digitale Unterstützung: gewusst wie

    Digitale Unterstützung: gewusst wie

    Ein Gastbeitrag von Gina Hinding, Geschäftsführerin Genossenschaft Zeitgut

    Seit Mitte Juni können Menschen, die auf eine digitale Unterstützung angewiesen sind, jeden ersten und dritten Samstag zwischen 10 und 11 Uhr im Höngger Infozentrum am Meierhofplatz vorbeikommen. Sie erhalten dort Antworten auf ihre Fragen, etwa zur Bedienung von mobilen Geräten. Ein Anmeldung ist nicht nötig, alle können einfach zu diesen Zeiten vorbeikommen.

    Möglich ist dieses Angebot von Zeitgut dank der Bereitschaft von freiwilligen Frauen und Männern, die gerne ihr Wissen teilen und Unterstützung bieten. Bereits nehmen regelmässig Menschen mit Fragen das Angebot in Anspruch und oft entsteht daraus ein dauerhaftes Unterstützungs-Tandem zwischen einem Freiwilligen und einer Person, die Hilfe benötigt.

    Das gibt zusätzliche Sicherheit und die Gewissheit, dass jemand da ist, an die oder den man sich wenden kann, gerade wenn Fragen auftauchen. So führt die digitale Welt zu zusätzlichen Kontakten im Quartier und leistet einen Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft.

    Ein Mobiltelefon zum Geburtstag

    Zwei konkrete Beispiele zeigen, wie hilfreich dieses Angebot ist. Ein 79-Jähriger erhielt von seiner Frau ein neues Mobiltelefon zum Geburtstag. Er freute sich darüber, bis er feststellte, dass er nicht einmal wusste, wie er damit telefonieren soll. Er ging damit in die Beratung von Zeitgut und schreibt mittlerweile sogar Textnachrichten. Beim nächsten Mal möchte er noch wissen, wie er ins Internet gelangt.

    Weiter besuchte eine Dame das Infozentrum, weil ihre E-Mails nicht mehr in der gewohnten Reihenfolge angezeigt wurden. Unabsichtlich hatte sie die Einstellungen geändert, doch unser IT-Experte konnte diese rasch und effizient wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen. Selbst für nur einen Klick im Programm können die Menschen vorbeikommen.

    Das Zeitgut-Team freut sich über alle, die vorbeikommen, egal ob mit kleinen oder grösseren Fragen. Die engagierten Freiwilligen beantworten diese gerne und bieten Unterstützung.

    Digitale Unterstützung

    Jeden ersten und letzten Samstag des Monats
    Von 10 bis 11 Uhr
    Meierhofplatz 2, Infozentrum, 8049 Zürich