Kategorie: Neophyten

  • Neophyten im Höngger Wald

    Neophyten im Höngger Wald

    Es regnet bis zum Boden, als Schaggi Heusser IV., Höngger Landwirt und einer der grössten Privatwaldbesitzer des Quartiers, einen Hang in der Nähe des Holderbachs hinaufklettert und auf die Stelle deutet, wo die Zivildienstler von Grün Stadt Zürich bereits den Neophyten Henrys Geissblatt entfernt haben. Die halb-immergrüne Schlingpflanze, die ursprünglich aus China kommt, bildet lange Triebe, die an Bäumen hochwachsen und ein dichtes Geflecht bilden können. Auch am Boden kann sich dichter Bewuchs bilden, der den natürlichen Unterwuchs hemmt und die Verjüngung behindert. Die Aktion der Stadt ist schon einige Jahre her, aber sie war wohl gründlich, nur ein einzelnes Pflänzchen ragt neben einem Baumstamm aus der Erde. 2016 hatte die Stadt Zürich einen Informationsanlass organisiert, an den auch Heusser als Waldbesitzer eingeladen wurde und über die invasiven Neophyten unterrichtet wurde. «Es gab schon immer fremde Pflanzen im Wald, aber lange waren sie kein Problem – oder man war sich dessen einfach nicht bewusst», erzählt Heusser, während er trittsicher auf dem rutschigen Waldboden zwischen den Bäumen und Sträuchern zur nächsten Stelle führt. Sobald er eine Stelle entdeckt, die betroffen ist, meldet er sie bei Grün Stadt Zürich, welche sich um die Vernichtung kümmert. Sie müssen jede Pflanze mitsamt der Wurzel entfernen, eine strenge Arbeit. «Für diese wertvolle Unterstützung bin ich dankbar», sagt der Waldwirt in vierter Generation. Das Verhältnis Stadt und Kanton bezeichnet Heusser als sehr gut, man hat einen gemeinsamen angenehmen Umgang gefunden, das war nicht immer so. Sinnvoll findet er die Bekämpfung der invasiven Arten auch, «wenn man nichts dagegen tut, überwuchern sie alles, die jungen Triebe anderer Bäume und Sträucher haben keine Chance, aufzukommen».

    Lichtverhältnisse sind entscheidend

    Weiter geht es durch den satten Hönggerwald fast bis zur Stadtgrenze Richtung Oberengstringen. Dort hat Sturm Lothar am 26. Dezember 1999 in nur 2,5 Stunden, die er brauchte, um über die Schweiz zu ziehen, erheblichen Schaden angerichtet. Nach fast zehn Jahren sind noch Spuren dieser Naturgewalt zu sehen, doch der Wald hat sich zurückgekämpft und das in einer erstaunlichen Vielfalt: «Hier gedeihen Ahorn, Buchen, Vogelbeeren, Eiben und sogar Rot- und Weisstannen», erzählt Heusser begeistert. Was an diesem Fleck scheinbar auch sehr gut wächst, ist die Amerikanische Goldrute, auf einer Lichtung hat sich ein beeindruckendes Feld davon gebildet. Später wird Heusser zum Mähen zurückkommen und den Standort bei der Stadt melden. Obwohl der Wald eine langfristige Angelegenheit ist und keine schnelllebigen Trends mitmachen kann, ist er gleichzeitig ein komplexes, sensibles Geschöpf. Die Lichtverhältnisse sind ausschlaggebend dafür, welche Arten gedeihen und welche nicht. Es braucht Licht am Boden, damit die Jungpflanzen überhaupt wachsen. Zu viel davon, und schon spriesst der Sommerflieder und andere Wucherpflanzen, wie die Brombeere oder die Gemeine Waldrebe, besser bekannt als «Niele», die Heusser, wie viele anderen auch, als junger Bursche geraucht hat. «Da wurde mir manchmal schlecht davon». Auch Efeu kann einem Baum schaden, wenn er in die Krone wächst. «Wir hauen nicht immer sofort alles ab, aber wenn es ungesund wird, handeln wir, sonst wird auch der Aufwand irgendwann unverhältnismässig gross». Momentan beschäftigt den Privatwaldbesitzer aber ein anderer Schädling stärker, als die Neophyten: Der Borkenkäfer hat zahlreiche Bäume befallen.

    Auch Vereine werden aktiv

    Neben Grün Stadt Zürich und den Privateigentümern beteiligt sich auch der Natur- und Vogelschutzverein (NVV) am Kampf gegen die invasiven Neophyten. Insbesondere auf ihren eigenen Pachtflächen am Ruggernweg und am Kappenbühl und in ihren Projekten entfernen sie die Pflanzen konsequent. «Beim Einjährigen Berufskraut machen wir pro Jahr bis zu fünf Durchgänge», sagt Benjamin Kämpfen vom NVV. Der NVV setzt sich auch bei der Stadt für die Beseitigung besonders schädlicher Arten, wie das erwähnte Henrys Geissblatt ein und informiert die Bevölkerung über das Thema. Neben dem Berufskraut sind vor allem die Goldruten und Schneebeeren sehr verbreitet. «Andere Arten wie der Essigbaum sind auf unseren Flächen praktisch verschwunden», so Kämpfen.
    Korrigendum zum Artikel «Neo-was? Exotische Pflanzen in Höngg»: Anders als im Artikel geschrieben, ist der Kirschlorbeer nicht verboten. Obwohl er nicht auf der Schwarzen Liste erscheint, zählt der Kanton Zürich ihn zu den invasiven Neophyten, die bekämpft werden müssen. Grün Stadt Zürich empfiehlt ebenfalls, die Pflanzen zu entfernen. Sie ist allerdings noch immer zum Verkauf freigegeben.

    Bereits zum Thema erschienen: «Neo-Was? Exotische Pflanzen in Hönggers Gärten», 29. August

  • Die «bösen» Pflanzen

    Die «bösen» Pflanzen

    Am Höngger Waldrand wartet Daniel Eichenberger, Projektleiter des Vereins Naturnetz, der sich für die Natur-, Kultur- und Siedlungslandschaften einsetzt. Im Auftrag der Stadt sucht er am steilen Zielhang hinter der 300-Meter-Schiessanlage zusammen mit seinem Team von drei Zivildienstleistenden und einer Praktikantin nach invasiven Neophyten. Die gebietsfremden Pflanzen werden mitsamt der Wurzel entfernt und in einen Müllsack gesteckt. Diese Arbeit ist wichtig, weil sonst langfristig eine monokulturähnliche Landschaft entstehen würde, welche die Biodiversität der Schweiz gefährdet, denn invasive Neophyten haben in der Schweiz kaum natürliche Feinde, die den Pflanzenbestand regulieren könnten. Neben den Neophyten gibt es auch invasive Neozoe. So zum Beispiel wurde der Asiatische Marienkäfer ursprünglich zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen in Gewächshäusern eingesetzt und hat sich mittlerweile draussen in der Natur dermassen unkontrolliert vermehrt, dass er inzwischen die über 80 einheimischen Marienkäferarten bedroht. «Das Gleichgewicht des Ökosystems kann durcheinandergeraten, deshalb kann man zur Bekämpfung invasiver Neophyten nicht einfach irgendwelche fremden Organismen einführen, ohne die Folgen zu kennen», sagt Eichenberger. Die Art der Bekämpfung sei von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich, erklärt er. Die Nordamerikanische Goldrute beispielsweise kann im Frühling gemäht oder ausgerissen werden. Diese Methode ist hingegen für den Riesenbärenklau, dessen weisse Blütenstände eine Wuchshöhe von zwei bis drei Meter erreichen, weniger geeignet. Der Hautkontakt mit dieser Pflanze – insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung – führt zu Hautentzündungen und kann Verbrennungen zweiten Grades hervorrufen. Werden die Pflanzen unsachgemäss entfernt, können sie wieder austreiben oder versamen. Der Samenvorrat im Boden kann auch nach Jahren, bei gewissen Arten nach Jahrzehnten, noch auskeimen. Auch Sträucher und Bäume wie Sommerflieder, Essigbaum, Robinie oder Götterbaum gelten als invasiv. Diese Pflanzen werden entweder mitsamt den Wurzeln ausgegraben oder man entfernt 80 Prozent des Borkenumfangs. Durch dieses sogenannte «Ringeln» wird der Nährstoff- und Wassertransport unterbrochen und die Bäume sterben innerhalb einiger Jahre langsam ab. Würde man die Bäume fällen, würde die Pflanze in Stress geraten und eine Wurzelbrut ausbilden. Das bedeutet, dass anstelle eines Baumes plötzlich beliebig viele Bäumchen aus den im Boden verbleibenden Wurzeln austreiben würden.

    Neophyten im Garten, ein Problem

    In vielen Gärten pflanzen Menschen unwissentlich invasive Neophyten, wie zum Beispiel Kirschlorbeer oder Sommerflieder an. Genau darin sieht der Fachmann ein grundlegendes Problem: Es bräuchte ein nationales Gesetz, welches den Verkauf dieser Pflanzen verbietet. «Während wir mit viel Aufwand invasive Neophyten bekämpfen, werden sie weiterhin verkauft», sagt Eichenberger. Das führt zu absurden Situationen, in denen der Verein Naturnetz auf einer Seite eines Zauns Pflanzen ausreisst, während sie wenige Zentimeter entfernt, auf der anderen Seite, auf Privatgrund, munter weiterwachsen und sich erneut auf die bekämpfte Fläche verbreiten können. «Das ist frustrierend», meint Eichenberger. «Dazu kommt, dass die Leute ihre Pflanzen unsachgemäss entsorgen, so, dass sie sich zum Beispiel im Unterholz unkontrolliert vermehren. Aber nicht nur Menschen, sondern auch Tiere tragen zur Weiterverbreitung bei, indem sie die Samen passiv in ihrem Fell transportieren oder die Beeren fressen und die Samen zusammen mit dem Kot weit entfernt wieder ausscheiden. Zudem werden insbesondere an stark befahrenen Verkehrswegen durch den Individualverkehr oder die Bahn Samen durch den Wind aufgewirbelt und über weite Strecken mitgeschleppt. Eine wichtige Rolle spielt auch der Umgang der Politik mit diesem Thema. Werden zum Beispiel in einem Kanton die Neophyten am Ufer eines Gewässers stehen gelassen, können diese bei Hochwasser flussabwärts getrieben werden. Der Wurzelstock des Japanischen Staudenknöterichs wird so von einem Kanton in den nächsten verschleppt. «Wir können den Knöterich zwar jährlich bei uns entfernen, aber solange die Ursache flussaufwärts nicht behoben wird, ist das eine Sisyphusarbeit.»

    Integrierte Neophyten

    Zu den Neophyten zählen aber auch wertvolle Nutzpflanzen wie zum Beispiel die Kartoffel, die Tomate oder die Sonnenblume. Die meisten stellen keine direkte Bedrohung für die Artenvielfalt in der Schweiz dar. Viele von ihnen bieten Nektar für Insekten, dienen als Heilpflanzen oder können zum Färben von Textilien verwendet werden. Im Verhältnis sind es nur wenige, die invasiv sind und deshalb bekämpft werden müssen.

    Nach diesem Halbtag ist klar, wieso diese Arbeit wichtig ist, wenn die Biodiversität und die einheimische Flora geschützt werden soll. Seit langem fordert Pro Natura die Aufnahme weiterer invasiver Pflanzenarten in die Freisetzungsverordnung des Bundes – und somit ein Verkaufsverbot. Immerhin kostet die Bekämpfung der Neophyten die Steuerzahler*innen jährlich über 20 Millionen Franken.

  • Neo-was? Exotische Pflanzen in Höngg

    Neo-was? Exotische Pflanzen in Höngg

    Im Sommer leuchten seine roten Kolben wie kleine Lampions, im Herbst verfärbt er sich erst gelb, dann orange und schliesslich Karmesinrot: Der Essigbaum ist sehr schön anzusehen, steht aber auf der Schwarzen Liste der sogenannt invasiven Neophyten. Gelangt die Pflanze in die freie Natur, verwildert sie in dichten Beständen und verdrängt die einheimische Pflanzenwelt. Ihr Milchsaft kann ausserdem zu Haut- und Augenentzündungen führen. Doch was sind eigentlich Neophyten?

    Manche Neophyten sind gesundheitsschädigend

    Neophyt heisst wörtlich übersetzt «neue Pflanze» und bezeichnet Arten, die erst nach der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 absichtlich oder aus Versehen eingeschleppt wurden und verwildert sind. In der Schweiz ist die Mehrheit der rund 550 Pflanzenarten gut integriert und hat die heimische Flora sogar bereichert. Zurzeit gelten in der Schweiz lediglich 41 Arten als nachweislich, und 17 Arten als potenziell schädliche invasive Neophyten. Im Gegensatz zu anderen gebietsfremden Arten breiten sie sich sehr stark aus und verdrängen die heimische Flora und Fauna. Sie können in der Land- und Forstwirtschaft zu Ertragsausfällen führen und Vieh gefährden, manche sind auch für den Menschen eine gesundheitliche Gefahr, so zum Beispiel Ambrosia, Riesenbärenklau oder das Schmalblättrige Greiskraut. Diese sind – unter anderen Pflanzen – gemäss Freisetzungsverordnung (FrSV) verboten; Verboten bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Verkaufen, Verschenken, Züchten und Anpflanzen nicht erlaubt ist. Insbesondere Ambrosia gilt als sehr gefährlich. Da Ambrosiasamen auch in Vogelfuttermischungen enthalten sein können, müssen die Futterstellen besonders beobachtet werden. Die Samen bleiben über zehn Jahre keimfähig.

    Auf Ersatzpflanzen setzen

    Patrik Wey von Pawi Gartenbau in Höngg trifft auf seiner Arbeit oft auf Neophyten. Wo möglich, macht er die Hauseigentümer auf die unerwünschten Gäste aufmerksam, was nicht immer einfach ist, weil bei Mietshäusern die Besitzer meist woanders wohnen. «Aber jeder, der selber eine Liegenschaft besitzt, ist mit Sicherheit daran interessiert, keine invasiven Neophyten im Garten zu haben», meint der Fachmann, «denn sie können auch Gebäude beschädigen». Manchmal trennen sich die Leute aber ungern von den Pflanzen, weil manche von ihnen sehr schön blühen oder sich im Herbst prachtvoll verfärben. «Da können wir als Gärtner auch nichts machen, ausser Ersatzgewächse vorzuschlagen – es gibt für jeden Neophyten mindestens eine heimische Pflanze, die genauso schön ist». Anstatt des Kirschlorbeer aus Kleinasien könne man zum Beispiel Eibe oder Stechpalmen pflanzen, das «Einjährige Berufskraut», leicht zu verwechseln mit Margeriten, könne durch echte Margeriten oder Gänseblümchen ersetzt werden. In der Stadt Zürich setzte man bislang auf Aufklärung der Privateigentümer, um diese zum Ersetzen von Neophyten zu motivieren. Von anderen Gemeinden wie Thalwil weiss Wey aber, dass dort die Zuständigen Kontrollgänge machen und die Hauseigentümer*innen auffordern, die Neophyten zu vernichten. «Wird der Aufforderung nicht nachgekommen, setzt die Gemeinde die Massnahme selber durch und schickt eine Rechnung». Wenn er selber bei seiner Arbeit auf einen grossen Neophytenherd stosse, melde er es bei Grün Stadt Zürich, dann kümmerten die sich für gewöhnlich darum.
    Welchen Schaden Neophyten anrichten können, zeigt sich am Beispiel des Japanknöterichs. Das mehrjährige Kraut, das ein bis drei Meter hoch werden kann, kommt oft an Bach- und Flussläufen vor, wo es die natürliche Ufervegetation und in der Folge die davon abhängigen Tiere verdrängt. Die im Winter kahlen Böschungen erodieren und die Wurzeln der Pflanze machen die Uferbefestigung unsicher, so dass der Hochwasserschutz nicht mehr gewährleistet ist.

    Der Aktionsplan der Stadt

    Gibt man auf dem GIS-Browser des Kanton Zürich (Adresse siehe Infobox) «Neophyten» in die Stichwortsuche ein und zoomt auf Höngg, erscheinen viele farbige Quadrate. Jede Farbe steht für eine andere Art von Neophyten. Besonders häufig kommen rote und gelbe Kästchen vor, die roten stehen für das bereits erwähnte Einjährige Berufskraut, das wahrscheinlich oft als Margerite wahrgenommen wird, und die gelben für die Goldrute, die wegen ihrer leuchtend gelben Blüten sehr beliebt ist. Auch Armenische Brombeeren und Kirschlorbeer – beide auf der schwarzen Liste, siehe Infobox – finden sich relativ oft. Grün Stadt Zürich hat in ihrem «Aktionsplan invasive Neophyten» vom März 2016 die Verantwortlichkeiten und Massnahmen im Umgang mit auf der Schwarzen Liste und der Watchlist aufgeführten Blütenpflanzen festgehalten. Auf Stadtgebiet sind es rund 30 Arten an 5000 Standorten. Auf ihren eigenen Flächen bekämpft Grün Stadt Zürich sie bereits seit rund zehn Jahren und konnte in dieser Zeit die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt lokal begrenzen und auf ein geringes Mass reduzieren. Die gesundheitsgefährdenden Arten Ambrosia, Riesen-Bärenklau und Schmalblättriges Greiskraut konnten bereits ausgemerzt werden. Dennoch befürchtet die Dienststelle, dass sich das Problem im Zuge der klimatischen Veränderungen ohne entsprechende Massnahmen wieder verschärfen kann. Neben der eigentlichen Bekämpfung gehören die jährliche Kontrolle und das Erfassen des Bestandes, das Führen einer Schwarzen Liste mit verbotenen Pflanzen sowie ein Bildungsangebot für städtische Stellen und Private zu den formulierten Massnahmen. Private Eigentümer*innen, Genossenschaften und Kapitalgesellschaften werden spezifisch angegangen. Für die Umsetzung des Aktionsplans wurde eine 50-Prozent-Stelle geschaffen, die Kosten für das Projekt belaufen sich jährlich auf etwa 350’000 Franken. 2020 wird nach vorgängiger Evaluation entschieden, inwiefern der Aktionsplan weitergeführt werden soll.

    Neophyten im Garten – was nun?

    Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) hat eine Zusammenstellung der acht häufigsten Neophyten, die als Unkraut in Gärten anzutreffen sind, publiziert (siehe Link in Infobox). Darin wird auch beschrieben, wie die einzelnen Pflanzen fachgerecht entfernt werden. Beim Ausreissen muss die gesamte Pflanze inklusive Wurzeln vor der Samenbildung herausgezogen werden. Wenn Mähen als Art der Bekämpfung möglich ist, muss dies vor der Blüte und je nach Art mehrmals pro Saison gemacht werden, gleiches gilt für das Zurückschneiden von Pflanzen. Herbizide dürfen nur nach Abklärung mit einer Fachperson verwendet werden. Manche Pflanzen müssen ausgegraben und teilweise mit dem Erdmaterial entsorgt werden. Nach der Bekämpfung müssen Wurzeln, Stängel, Blüten und Blätter fachgerecht beseitigt werden. Welche Neophyten welcher Behandlung bedürfen, kann ebenfalls im Flyer des AWEL nachgelesen werden. Für den Link und  andere Informationsmaterialien siehe unten.

    Informationsblätter zum Herunterladen

    Schwarze Liste und Watch Liste Neophyten

    Praxishilfe invasive Neophyten (Kanton Zürich)

    Exotische Pflanzen – eine Übersicht (AWEL)

    Verbotene invasive gebietsfremde Organismen

    Informationen und Beratungen Neophyten allgemein:
    GIS Browser Vorkommen Neophyten https://maps.zh.ch/
    Neobiota-Kontaktperson www.neobiota.zh.ch > Gemeinden
    Meldepflicht bei Ambrosia: www.ambrosia.zh.ch
    Grün Stadt Zürich > Beratung und Wissen > Pflanzen > Problempflanzen

    Private Personen können Neophyten melden unter
    www.awel.zh.ch > Biosicherheit & Neobiota > Neobiota

    Quellen:
    www.neophyt.ch
    www.neobiota.zh.ch
    AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft
    Grün Stadt Zürich