Kategorie: Nachbarschaft

  • Weiningen lädt zum Rebblüetefäscht ein

    Weiningen lädt zum Rebblüetefäscht ein

    Einst wurde der «Höngger» bis nach Weiningen ausgeliefert (siehe Artikel «100 Jahre Höngger Zeitung»), doch als das erste Räbblüetefäscht im Jahr 1995 von der dortigen Rebberggenossenschaft und mit Unterstützung von vielen Vereinen ins Leben gerufen wurde, war das nicht mehr der Fall. Dennoch halten gewisse Verbindungen zwischen Höngg und Weinigen an.

    Und während hier die Weinlese (Wümmet) gefeiert wird, ist es im Limmattal das Blühen der Trauben und somit die «Geburt der Beeren». So erfreut man sich bis heute im Kreis 10 am nahen Weininger Räbblüetefäscht, das heuer wieder Mitte Juni ausgetragen wird und vieles zu bieten.

    Das Programm im Überblick

    Das Fest ist ein Ort der Begegnung, des Austausches und der Geselligkeit, wie es auf der Website heisst. Es beginnt am Freitag, 19. Juni, mit der Eröffnung der Beizen, der populären Chilbi und den Weindegustationen. Bis 4 Uhr morgens wir gefeiert mit diversen Musik und an diversen Lokalitäten mitten in Weiningen.

    Samstags wird ab 10 Uhr der Dorfmarkt besucht: hausgemachte Spezialitäten, Kunsthandwerk und Frischprodukte stehen dort im Angebot. Ein vielfältiges Familienprogramm wie Ponyreiten oder Kasperlitheater steht ebenso auf dem Programm. Selbstverständlich sorgt auch der Abend wieder für Stimmung mit diversen Darbietungen von Akrobatik bis Live-Band.

    Der Sonntag beginnt mit einem Zmorge sowie mit einem ökumenischen Rebberg-Gottesdienst. Der anschliessende Frühschoppen darf auch nicht fehlen und nachmittags sorgt der VW Käferclub Limmattal für flotte Ansichten auf vier Rädern. Um nur einige Pragrammpunkte zu nennen.

    Räbblüetefäscht 2026

     

    Freitag bis Sonntag, 19.–21. Juni
    rebbluetefaescht.ch

  • 3 Franken 50 ab Tüffenwies-Central

    3 Franken 50 ab Tüffenwies-Central

    «Ich dachte immer, eine Schifffahrt, die ist lustig, aber eine Bahnfahrt ist es ebenso», sagte Andreas Widmer. Er ist einer von vielen, welche die öffentlichen Fahrtage des Dampfmodellclubs Schweiz (DMC-CH) besucht haben. Und das direkt vor den Toren Hönggs: in der Grünau.

    Dort befindet sich auch der Bahnhof Tüffenwies-Central, der eine 5-Zoll-Anlage von rund 12 000 Quadratmetern bedient. Anlässlich seiner 25. Zürcher Dampfmodellbahntage liess der DMC-CH nicht nur Gross und Klein auf seinen Zügen mitfahren, sondern richtete wie jedes Jahr auch eine Festwirtschaft ein.

    Das sorgte für gute Laune, und die Pfiffe der Lokomotiven erzeugten echtes Zug-Ambiente. So wurde die Anlage von Donnerstag bis Sonntag zu einem gut besuchten Ausflugsziel.

    Über sieben Brücken

    Widmer, der selbst ein grosser Bahn- und Schienenfan ist und sogar einen Lokführer- und Heizerkurs absolviert hat (der «Höngger» berichtete), liess es sich nicht nehmen, selbst auf einem Zug mitzufahren. Ein Bahnticket kostete im Tüffenwies-Central Fr. 3.50, dazu erhielt Widmer sogar noch ein klassisches Kartonbillett. Wie Jakob Albisser, Präsident des DMC-CH, erklärt, wurden an allen vier Tagen rund 5000 Tickets verkauft.

    «Ich fuhr auf dem hintersten Wagen mit, die Sitzbreite beträgt rund 15 Zentimeter», sagte Widmer amüsiert. Festhalten konnte er sich an einem Haltegriff. Beeindruckt haben ihn die verschiedenen Lokomotivmodelle mit Elektro- und Dampfantrieb. Das Fahren selbst war für ihn ein Highlight: «Ich habe sieben Brücken gezählt, wir sind unter Bäumen und Büschen durchgefahren, lauschten den Vögeln und winkten den zahlreichen Schaulustigen auf dem Areal zu», so Widmer.


    Am Bahnhof Tüffenwies-Central. (Foto: dad)

    Schliesslich erreichten sie wieder den Bahnhof Tüffenwies-Central. Kurz vor der Einfahrt ereignete sich ein kleiner Zwischenfall: «Der Lokführer hielt kurz an, gab wieder Gas – und die Weiche vor ihm zeigte geradeaus. Da fuhr der Wagen hinter ihm plötzlich quer über zwei Geleise», erzählt Widmer. Er habe gerade noch rufen können: «Entgleisung – Weiche gestellt – Zweischienenfahrt!»

    Sogleich eilten zwei Vereinsmitglieder zu Hilfe, und kurze Zeit später war der Modellzug wieder bereit für die nächste Runde. Ein Erlebnis, wie Widmer festhielt.

    Ein Verein und seine Anlage

    Gegründet wurde der DMC-CH im Jahr 1971 in Winterthur. Bis 1998 war die Klubanlage in Langwiesen bei Feuerthalen beheimatet. Danach liess sich der Club mit seiner Anlage im Tüffenwies nieder. Gepachtet wurde das Areal von der Stadt Zürich. Heute zählt der Club 62 Mitglieder aus der ganzen Schweiz, so Jakob Albisser. Sie treffen sich jeden Samstag für die Arealpflege und den Bau sowie an den sogenannten Fahrtagen am ersten Sonntag im Monat.

    Das Schienennetz ist beachtlich: Insgesamt verfügt das Areal über eine Streckenlänge von zweieinhalb Kilometern, wobei hier verschiedene Abschnitte einberechnet werden (der Längste mit 950 Metern). Dazu zählen auch 3,5-Zoll-Spuren, ebenfalls ein Bahnhof mit mehreren Abstellgeleisen, ein Rangierbahnhof, Brücken sowie ein Tunnel. Vor Ort ist auch das Clubhaus, das Platz für rund 60 Personen bietet. Es gibt also vieles zu erleben beim Tüffenwies-Central.

    Wer die diesjährigen Dampfmodellbahntage verpasst hat, muss sich nun ein Jahr gedulden: Die nächsten finden vom 6. bis 9. Mai 2027 statt, immer über Auffahrt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, Mitglied im Verein zu werden. Das Eintrittsformular findet sich auf dmc-ch.ch.

    Verwandter Artikel

    Zu Besuch in Sonnenberg

  • Neues Gastro-Team am Katzensee

    Neues Gastro-Team am Katzensee

    Er ist ein Katzensprung von Höngg entfernt: der Katzensee. Das beliebte Naherholungsgebiet punktet auch mit der Gastronomie. Das Sportamt der Stadt Zürich suchte per 1. April 2026 ein neues Team für die Gastronomie im Seebad Katzensee. Nun ist die Entscheidung gefallen.

    Das Sportamt hat entschieden, den Zuschlag für die Führung der Gastronomie im Seebad Katzensee an die Abreise AG zu erteilen. Die Bewerbung erhielt laut Medienmitteilung von allen Einreichungen die beste Bewertung.

    Berücksichtigt wurden die vier Auswahlkriterien Attraktivität des Betriebskonzeptes (35 Prozent), Wirtschaftlichkeit (25 Prozent), Nachhaltige Führung des Gastronomiebetriebs (15 Prozent) sowie Schlüsselpersonen und Team (25 Prozent).

    Vielseitiges Gastroangebot

    Das Auswahlgremium bestand aus Fachpersonen aus den Bereichen Sportamt, Gastronomie und Nachhaltigkeit. «Die Bewerbung der Abreise AG hat uns sehr überzeugt, weshalb wir uns ab nächster Saison auf eine gute Zusammenarbeit und ein vielseitiges Gastroangebot für unsere Badegäste freuen», sagt Tobias Bernhard, Abteilungsleiter Bade- und Eisanlagen.

    Die Abreise AG, die ebenfalls die Gastronomie im Flussbad Unterer Letten in Wipkingen führt, folgt somit auf Denise Niederberger und Marcelle Witter, welche die Gastronomie im Seebad Katzensee in den vergangenen 43 Jahren führten. 

    Quelle: Medienmitteilung Stadt Zürich

    Verwandter Artikel

    Nur einen Katzensprung entfernt

  • Zu Besuch in Sonnenberg

    Zu Besuch in Sonnenberg

    Das beschauliche Städtchen namens Sonnenberg verfügt über einen geschäftigen Bahnhof mit neun Gleisen. Viele Zugkompositionen sind auf der Durchfahrt, neben Personen- und Güterwagen düst zwischendurch auch der TGV oder die Spanisch-Brötli-Bahn vorbei.

    Es ist was los in Sonnenberg, ein naher Ort, der zum Entdecken einlädt – im Massstab 1:87 und auf rund 100 Quadratmetern. Es handelt sich um die Anlage der Eisenbahnamateure Oberengstringen. Ein Verein, der 1984 gegründet wurde, und im Laufe der Jahre viele Modelleisenbahn-Fans aus der Umgebung anlockte.

    Geplant war von Beginn an eine sogenannte H0-Anlage mit Computersteuerung für einen vollautomatischen Zugbetrieb, mit langen Strecken und einem detailreichen Landschaftsbau. Um nur einige Anforderungen der Gründungsmitglieder zu nennen. Doch zunächst musste der geeignete Raum gefunden werden. Dem Verein wurde freundlicherweise das Dachgeschoss des Schulhauses Rebberg zur Verfügung gestellt.


    Willkommen in Sonnenberg!

    In mehr als vier Jahrzehnten entstand dort eine Anlage mit einem Schienennetz von weit über 200 Metern Länge. Mittlerweile ist auch eine H0m-Anlage für die Rhätische Bahn im Bau, und die Weichen für künftige Abschnitte sind bereits gelegt.

    «Nicht nur Abstauben»

    Jeden Dienstag treffen sich die «Bähnler» im Zentrum von Oberengstringen. Einer von ihnen ist Peter Kraft, der bis vor drei Jahren in Höngg lebte. Im Verein ist er seit eineinhalb Jahren. «Wichtig für mich war, nicht nur eine Anlage abzustauben, sondern auch etwas zu kreieren.» Er war an der richtigen Adresse: Die Anlage wird stetig erweitert, verbessert und, wo nötig, optimiert oder repariert.


    Mehr als Schienen: Auch die Landschaften beeindrucken.

    Jedes Aktivmitglied, sie nennen sich Anlagebetreuer, macht das, was es am besten kann. «Ich bin gut im Bau von Landschaften», sagt er. Da könne er sich austoben. Mit Draht und Holz gestaltet er eine Konstruktion, dann kommen Gips, schliesslich Farbe und künstliche Pflanzen und Bäume.

    Die Anlage besticht nicht nur mit ihren Schienen und den zwölf Zügen, sondern auch mit Wäldern, Häusern, Fabriken, Strassen und Brücken – sogar ein Gleitschirm und ein Flugzeug fliegen über Sonnenberg. Kraft erwähnt auch die «Bevölkerung»: kleine Figuren, die überall zu entdecken sind. «Wir haben Hunderte Figuren auf der Anlage», sagt er. Eine Volkszählung wäre angebracht, meint er lachend.

    Spannend ist die Zentrale: Drei Bildschirme bilden das Schienennetz ab. Dort erfolgt die ganze Programmierung. Fährt ein Zug auf dem falschen Gleis? Ist etwas mit einer Weiche? Die Zentrale liefert Antworten. Es handelt sich dabei um ein analoges System, das der Verein vor vielen Jahren gekauft hat.


    Der Zug fährt Richtung Sonnenberg.

    Schliesslich gibt es noch einen sogenannten Schattenbahnhof, der «unterirdisch» angelegt ist und dazu dient, dass sich alle Züge ohne Kollision auf die Reise begeben oder den nächsten Einsatz abwarten. Das Rollmaterial ist meist Privateigentum. Das sei wegen der Sorgfaltspflicht von Vorteil, erklärt ein Mitglied. Zudem haben die Modelle auch ihren Preis. Eine Zugkomposition könne locker 1000 Franken wert sein.

    Spass am Gestalten

    Zu Besuch in Sonnenberg

    Heute zählt der Verein, präsidiert von Michele Olgiati, rund 40 Mitglieder. Neben den wöchentlichen Treffen stehen auch Vereinsausflüge oder Besichtigungen anderer Anlagen auf dem Programm. Die eigene Anlage wird selbstverständlich auch gerne präsentiert. So soll in diesem Jahr ein spezieller Tag der offenen Tür stattfinden.

    «Spass am Gestalten oder am Arbeiten an einer technischen Anlage sind Voraussetzung für eine Mitgliedschaft», so Olgiati, und neue Mitglieder seien willkommen. Die Mitgliedschaft kann bereits ab zehn Jahren beantragt werden. So hat vor rund drei Jahren eine Gruppe Jugendlicher mit dem Vorhaben begonnen, die zahlreichen Häuser von innen zu beleuchten. Das hat funktioniert: Sonnenberg leuchtet bei Nacht.

    Und warum nannte der Verein sein Städtchen überhaupt Sonnenberg? Ganz einfach: So nennt sich ein Gebiet oben in Oberengstringen, das an das Quartier Rütihof in Höngg grenzt.

  • Der Rütihof hat seine eigene App

    Der Rütihof hat seine eigene App

    Soziale Netzwerke sind heutzutage allgegenwärtig – von Facebook über Instagram bis hin zu Youtube. Kaum jemand, der nicht über einen dieser Social-Media-Kanäle mit seiner Umwelt kommuniziert. Doch während viele dieser Netzwerke globalen Charakter haben und dazu dienen, Menschen über grosse Distanzen miteinander zu verbinden, untersucht ein Forschungsprojekt des ETH-Wohnforums nun, inwiefern ein soziales Netzwerk dazu beitragen kann, die «realen» Beziehungen innerhalb einer Nachbarschaft zu fördern.

    «Kann eine digitale Plattform genutzt werden, um zur Inklusion innerhalb eines Quartiers beizutragen?», fragen sich die Forscher*innen. Oder, wie es Angela Birrer vom Projektteam formuliert: «Können hybride Nachbarschaften, die sowohl physische als auch digitale Kontakte ermöglichen, dazu beitragen, den Alltag zu vereinfachen und soziale Beziehungen aufzubauen oder zu erweitern?»

    Eine grosse Gemeinschaft mit zahlreichen Untergruppierungen

    Um diese Frage beantworten zu können, dient dem Team des ETH Wohnforums, einem Forschungszentrum am Departement Architektur, der gesamte Rütihof bis hin zur Genossenschaft Kraftwerk im Heizenholz und dem Quartierhof als Untersuchungsobjekt. Innerhalb dieses Gebiets soll die Rütihof-App, die vom Schweizer Start-Up «beUnity» entwickelt wurde, als «virtueller Quartiertreff» fungieren.

    Hier können sich alle Bewohnenden des Rütihofs als Mitglieder einloggen. Dabei existiert zum einen eine grosse Gesamtgruppe, zu der man automatisch gehört. Zum andern gibt es Untergruppen, die von den Mitgliedern selber erstellt werden können – etwa für Vereine, um Informationen und Aktivitäten im Quartier bekannt zu machen, aber auch einfach, um Leute zu finden, die gleiche Interessen teilen. Einer «offenen» Gruppe können alle interessierten Personen beitreten; für eine «geschlossene» Gruppe braucht es eine Genehmigung.

    Die App bietet noch weitere Funktionen: Sie fungiert nicht nur als interaktiver Veranstaltungskalender und Pinwand, in der jede*r kommende Events und Informationen platzieren kann, sondern auch als Chatraum zwischen Einzelpersonen, Gruppen oder der gesamten Community. Auf dem Marktplatz können zudem Waren angeboten und getauscht werden.  

    Schon viel los auf dem Markt

    Die Quartierbewohner*innen wurden durch das Forschungsteam via Brief und Postkarten über die App informiert und eingeladen, sich zu beteiligen. Mit Erfolg: Bereits haben sich rund 200 User eingeloggt und nutzen die Plattform  intensiv – vor allem auf dem Marktplatz herrscht ein emsiges Bieten und Tauschen. Der offizielle Start der Rütihof-App wird nun am 25. Mai mit einem Info-Apéro gefeiert. Das Projektteam erklärt bei dieser Gelegenheit die Funktionsweise der App und bringt Interessierten die Nutzung näher. 

    Links und Informationen

    Info-Apéro im Quartier:

    25. Mai, 18 Uhr, Restaurant CaBaRe
    Zur Rütihof-App: Rütihof auf Beunity

  • «Fahr-Gaudi-Tag» an der Limmat

    «Fahr-Gaudi-Tag» an der Limmat

    Seit April lädt der Fährigarten vor dem Restaurant «Zu den Zwei Raben» beim Kloster Fahr in die SommerBeiz ein. Es ist ein Treffpunkt für Freunde und Familien, der mit seinen beeindruckenden Bäumen auf dem Weg Richtung Limmat zum Verweilen einlädt.

    Es können leichte, saisonale und trendige Gerichte mit Fleisch vom eigenen Hof genossen werden. Und von köstlichen Snacks bis zu kühlen Drinks ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Die Fahr Erlebnis AG organisiert neben dem gastronomischen Angebot auch weitere Anlässe, etwa den «Fahr-Gaudi-Tag» am Sonntag, 14. Mai. Das bedeutet ein Tag voller Spass und Spiele auf dem Klosterareal.

    Neben den spannenden Einblicken in die Tierwelt des Bauernhofes wird – bei trockenem Wetter – eine Hüpfburg aufgestellt, auch Ponyreiten ist dann möglich. Weiter lädt die Wiese zum Spielen ein und es gibt auch ein Kinderschminken ab 13 Uhr.

    Fahr Erlebnisse

    Fahr-Gaudi-Tag, 14. Mai, 11-17 Uhr
    Eintritt: 5 Franken, Ponyreiten: 5 Franken.
    Tag der offenen Hoftüre, 4. Juni, ab 10.30 Uhr.

    Öffnungszeiten SommerBeiz:
    Bei schönem Wetter Mittwoch bis Sonntag ab 11 Uhr geöffnet.
    www.fahr-erlebnis.ch/gastronomie

  • Eine Talkshow für Wipkingen

    Eine Talkshow für Wipkingen

    Gespräche unter Fans können äussert interessant sein – egal, welches Thema oder welche Person dabei im Zentrum steht. Das dachte wohl auch Röbi Koller, bekannt unter anderem als Moderator des Samstagabendshow «Happy Day». Er lanciert nun ein eigenes Format, den «Dylan Talk», der erstmals am Sonntag, 15. Januar, im «Nordbrüggli» in Wipkingen stattfinden wird.

    Wie «Zürich Nord» schreibt, sei es die Idee von Koller, dass sich zwei Fans über das Subjekt ihrer Leidenschaft unterhalten. Er selbst suchte für das Format musikinteressierte Menschen, die seine Begeisterung für Bob Dylan teilen.

    Im ersten «Dylan Talk» wird der Musiker Hank Shizzoe zu Gast sein. Der Schweizer Sänger, Songwriter und Gitarrist, dessen Name in der Musikszene von Rang ist, konnte einst das Vorprogramm für Bob Dylan bestreiten und weiss sicherlich vieles über die Musikikone zu erzählen. Ebenfalls mit von der Partie ist der Musiker Lukas Langenegger, der dem Talk den musikalischen Rahmen verleiht. (red)

    Dylan Talk mit Röbi Koller

    Sonntag, 15. Januar, 18.30 Uhr
    Café Bar Nordbrücke
    Dammstrasse 58, 8037 Zürich
    Eintritt frei / Kollekte

    Weiterer Termin: Sonntag, 26. Februar, 18.30 Uhr, mit Bänz Friedli

  • Das Korfball-Turnier

    Das Korfball-Turnier

    Der Sport Korfball fasste 2015 Fuss in der Schweiz, als sich eine Gruppe begeisterter Korfballer*innen erstmals in Lausanne traf. Die Sportart stammt ursprünglich aus den Niederlanden (Korf ist niederländisch für Korb) und ist eine von sehr wenigen gemischten Sportarten überhaupt.

    Per Definition stehen jeweils vier Damen und vier Herren zusammen auf dem Spielfeld und versuchen den volleyballähnlichen Ball in den gelben Korf zu schiessen. Im Gegensatz zu Basketball ist das Dribbling nicht erlaubt und der Korf ist auf 3,50 Metern befestigt. Heute zählt Swiss-Korfball rund 50 Mitglieder, welche sich auf die drei Clubs in Zürich, Basel und Lausanne verteilen.

    Weltweit werden rund 70 Korfball Nationalmannschaften gezählt. Swiss-Korfball hat seinen Sitz in Lausanne und ist seit 2015 Mitglied der International Korfball Federation (IKF).

    Die Nationalmannschaft reiste Anfang November 2022 nach Türkei, um sich für die Weltmeisterschaft 2023 zu qualifizieren. Den größten Erfolg bis jetzt feierte Swiss-Korfball vor genau einem Jahr, als die Schweizer Nationalmannschaft erstmals an der Europameisterschaft (B Division) teilnahm und sich auf Rang 7 platzierte.

    Internationales Turnier in Affoltern

    Der Korfball Club Zürich organisiert am Samstag, 12. November, ein internationales Turnier in der Schulanlage Schauenberg, Lerchenhalde 40. Von 10 bis 17 Uhr messen sich Teams aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Slowakei. Besucher*innen sind herzlich willkommen.

  • Der Lebensmittelverschwendungentgegenwirken

    Der Lebensmittelverschwendungentgegenwirken

    Ein Drittel aller Lebensmittel wird in der Schweiz zwischen Feld und Teller weggeworfen. Das entspricht 150’000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich nach Madrid ergeben. Das verursacht so viel Umweltbelastung wie die Hälfte aller Schweizer Autofahrten. Tatsächlich liegt die Reduktion der Lebensmittelverschwendung weltweit auf Platz 3 der Lösungen im Kampf gegen die Klimakrise.

    Vor rund sieben Jahren wurde Foodsharing Zürich ins Leben gerufen – ein Verein, welcher aus der drei Jahre zuvor in Berlin gegründeten Organisation Foodsharing entstand. Mittlerweile engagieren sich für Foodsharing Zürich knapp 1500 freiwillige Foodsaver*innen. Das effektive Retten der Lebensmittel funktioniert über die Kooperationen des Vereins mit über 60 Lebensmittelbetrieben (z.B. Restaurants, Bäckereien oder Supermärkte).

    Die Foodsaver*innen holen in der Regel zum Ladenschluss alle Lebensmittel ab, die der Lebensmittelbetrieb auch nicht an karitative Organisationen abgeben kann und sonst wegwerfen müsste. Pro Jahr werden so über 100 Tonnen an Lebensmitteln gerettet und privat oder über öffentliche Kühlschränke weiterverteilt.

    «Wir könnten noch bei vielen weiteren Betrieben Lebensmittel retten, wenn wir die Foodsaver*innen dazu hätten», sagt Lara Kray, Botschafterin bei Foodsharing Zürich. «Wir freuen uns über jede Person, die mithilft, dem Foodwaste entgegenzuwirken.» Dabei gibt es keine Mindestzahl an Abholungen, keinen Mitgliederbeitrag, und man muss auch nicht im Besitz eines speziellen Abholfahrzeuges sein.

    Am Freitag, 11. November, lädt Foodsharing Zürich alle dazu ein, zusammen gerettetes Essen zu geniessen. Mit dem Suppenteller und einem Löffel kann man ab 18 Uhr in der Cafeteria der Genossenschaft Kalkbreite (Kalkbreitestrasse 6) vorbeigehen. Neben dem Essen stehen eine Feuershow und Vorträge auf dem Programm.

    Weitere Informationen unter www.foodsharing.network

    (Medienmitteilung)